Super Mond April 2020

Mittwoch, 8. April 2020
Super Mond April 2020



Bitte nicht wundern, wenn der Mond Kopf steht. Das ist bei Teleskopen so!!

4.35 Uhr soll der Mond ja dann seine größte Fülle gehabt haben. Ob das stimmt, kann ich leider nicht nachrechnen. Hier eine Aufnahme, die ich genau um diese Zeit mit einem 300mm Teleobjektiv gemacht habe.

Missglückte Fahrradtour

Dienstag, 7. April 2020
Missglückte Fahrradtour

Gestern wollte ich versuchen, ob man mit dem Fahrrad bis zum Zinkenstein fahren kann. Irgendwie hatte ich die Idee, mit dem Rad könnte das klappen. Leider war an der Grenze Schluss. Alles zugenagelt und verrammelt, kein weiterkommen möglich. Also umkehren und überlegen, wo ich noch hinfahren könnte. Die Tour hat sowieso keinen Spaß gemacht. Ein heftiger, wüstenähnlicher Gegenwind bis zur Grenze, total trockene Luft. Und das ist dann auch das Stichwort: die Natur sieht erbärmlich aus. Schon jetzt alles ausgetrocknet, die Wiesen sehen aus, als wäre es Spätherbst. Und Regen ist nach wie vor keiner in Sicht. Ich bin dann noch über das Schönfelder Hochland zurück nach Dresden gefahren. Auch hier am Bahndamm, die meisten Bäume tot und vertrocknet. Ich bin eigentlich kein Schwarzmaler, aber das geht richtig schief. Die Natur stirbt.











Der Mond am 06. 04. 2020

Montag, 6. April 2020
Der Mond am 06. 04. 2020

Heute war der Himmel klarer als gestern, so dass die Bilder vom Himmelstrabanten etwas schärfer geworden sind. Es gibt Zeiten, da lässt sich der Mond sehr gut fotografieren, zu anderen Zeiten geht gar nichts. Das liegt vor allem an der Atmosphäre, wie stark sie sich aufgeheizt hat, wie viel Staub in der Luft ist usw. Manchmal scheint der Himmel total klar, es entstehen aber keine scharfen Bilder, wenn es neblig und diesig ist, werden die Fotos wiederum gut. Da soll mal einer durchsehen. Vielleicht leiste ich mir doch einmal eine gute Astrokamera.

Das ist in den frühen Abendstunden.



Etwas später. Ich habe zwei Fotos gemacht und dann mit Photoshop zusammengefügt.



In der 90fachen Vergrößerung sieht man natürlich viel mehr Details, ich bekomme den Mond aber nicht mehr vollständig auf den Sensor. Hier fehlt mir noch etwas Technik, um das Problem zu lösen.

Der Mond am 05. 04. 2020

Sonntag, 5. April 2020
Der Mond am 05. 04. 2020

Am Tage gegen 16. 50 Uhr. Der Himmel war taghell.



Gegen 17. 40 Uhr war die Luft am klarsten.



Gegen 18. 30 Uhr war es schon wieder wabblig in der Atmosphäre.



Gegen 20. 45 Uhr war die Luft wieder klarer. Hier der Mond in 90facher Vergrößerung.



Vor etwa einer Woche gab es interessante Begegnungen von Mond und Venus.



Fahrradtour zum Finckenfang

Samstag, 4. April 2020
Fahrradtour zum Finckenfang bei Maxen

Die weithin sichtbare Anhöhe liegt in der Gemeinde Müglitztal südlich des Ortsteils Maxen an der nördlichen geologischen Grenze des Osterzgebirges (Karsdorfer Verwerfung).
Wikipedia

Der Name Finckenfang hat nichts mit dem Vogel Buchfink zu tun, dieser wird ja am Ende nur mit K geschrieben. Friedrich August von Finck war ein preußischer Generalleutnant, der im Gefecht von Maxen am 21. November 1759 hier in der Nähe gefangen genommen wurde.

Die Strecke ähnelt meiner Fahrradtour nach Borthen (Röhrsdorf) und zum Sandberg (Wittgendorf). Ich bin diesmal aber nicht über Borthen gefahren, sondern über die Lugturmstraße, Lugturm, Wölkau hinauf nach Röhrsdorf. Von hier geht es über Neuborthen, Wittgendorf nach Maxen und zum Finckenfang. Ein richtiger Berg ist der Herr Finck nicht, aber ein doch schon recht imposanter Höhenrücken, von dem man eine der vielleicht schönste Aussichten von der Südhöhe hat. Leider war die Sicht heute nicht so besonders, schön war es aber trotzdem. Im Moment genieße ich auch, dass kaum Autos auf der Straße fahren. Das könnte meinetwegen immer so bleiben!

Hinter Neuborthen hat man diesen schönen Blick auf den Luchberg. Hinter dem Luchberg erkennt man den langen Höhenrücken der Tellkoppe.



Die kleine Straße hinauf nach Maxen, endlich mal autofrei.



Blick zurück auf den Sandberg bei Wittgendorf, links geht es hinab in das Lockwitztal und nach Kreischa. Oben auf der Höhe ist die Babisnauer Pappel zu sehen.



Vom Finckenfang hätte man bei schönem Wetter eine herrliche Sicht bis nach Böhmen und die Lausitz. In der Bildmitte Pirna, links das Schloss Sonnenstein und die Stadtkirche St. Marien.



Blick auf Maxen, im Hintergrund der Lilienstein und ganz rechts die Festung Königstein.



Blick zum Geising bei Altenberg.





Das ehemalige Gasthaus auf dem Finckenfang, heute leider in Privatbesitz und nicht mehr zugängig. Vom Turm hätte man sicherlich eine besonders schöne Aussicht.







Die Rückfahrt geht über die Maxener Straße (K8732) hinab in das Müglitztal. An der Straße kann man diesen alten ehemaligen Kalkofen bewundern. Im Moment wird dieser ehrenamtlich saniert.







Der Bahnhof der Müglitztalbahn in Burkhardswalde-Maxen. Leider befindet sich dieser in einem sehr desolaten Zustand.





Länge der Tour: 44 Kilometer
Gesamter Anstieg: 378 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Finckenfang

Fahrradtour nach Großsedlitz

Samstag, 4. April 2020
Fahrradtour nach Großsedlitz

Am Montag war ich mit dem Fahrrad nach Großsedlitz gefahren. Auf einer Anhöhe und einem freien Feld hinter Dohna konnte ich diese Luftaufnahmen machen. Die Sicht war an diesem Tage ausgesprochen klar und trocken, so dass ich sehr weit in die Ferne schauen konnte. Auf einigen Fotos ist sogar die Lausche im Zittauer Gebirge zu sehen. Sie lugt ganz klein hinter dem Großen Winterberg hervor.

Was mir sehr zu denken gibt: es regnet nicht mehr. Sollte es bereits das dritte Jahr in Folge mit großer Trockenheit werden, dann könnten das bald die letzten Bilder mit einer intakten grünen Natur gewesen sein. Und was dann auf uns zukommt, ist wahrscheinlich wesentlich schrecklicher als die derzeitige Corona-Kriese. Gerade in der Wachstumsphase brauchen die Pflanzen Wasser, und wenn das nicht da ist, kann sich jeder selber ausrechnen, was passiert. Also, für die nächsten 14 Tage ist erst einmal kein oder kaum Regen in Sicht. Hoffentlich irre ich mich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrradtour zum Triebenberg

Donnerstag, 2. April 2020
Fahrradtour zum Triebenberg

Gestern bin ich mal wieder mit dem Fahrrad zum Triebenberg gefahren und habe dabei einen wunderschönen steilen Anstieg entdeckt. Es handelt sich um den "Großen Graupaer Kirchsteig". Er beginnt in Graupa und führt hinauf nach Zaschendorf. Das Gefälle schätze ich auf 17 / 18 Prozent, es könnten aber durchaus mehr sein. Ist schon eine kleine Herausforderung. Leider war die Sicht vom Triebenberg nicht so gut wie erwartet. Trotzdem lohnt sich die Fahrt hinauf zum Berg immer wieder. Auf der Nördlichen Elbhöhe für mich der schönste Aussichtspunkt.





Panorama Sächsische Schweiz mit Königstein und Hoher Schneeberg (usw.), in der Bildmitte Pirna, rechts daneben der Cottaer Spitzberg, im Hintergrund das Osterzgebirge mit Sattelberg. Das Mückentürmchen ist zu sehen, allerdings muss man wissen wo.



Panorama Sächsiche Schweiz, links das Zittauer Gebirge. Über dem Großen Winterberg ragt der Kaltenberg hervor, ganz links der Jedlova. Die Lausche ist auch nur zu erahnen. Besonders auffällig der Rosenberg, Lilienstein und Zschirnstein.



Blick zum Valtenberg, davor die Burg Stolpen. Das Dorf rechts im Vordergrund ist Wünschendorf mit der Schönen Höhe, dahinter Porschendorf mit Kuhberg und Breitem Stein.



Die Westlausitz mit Schwedenstein, Schleißberg, Ohornen Steinberg und Hochstein. Der Berg in der Bildmitte müsste der Butterberg bei Bischofswerda sein, ganz rechts der Große Picho.



Der Keulenberg, Walberg, Wüsteberg usw.



Das Osterzgebirge, im Vordergrund Pirna.



Auf dem Rückweg bin ich noch am ehemaligen "Vacutronik Dresden" (heute "VacuTec") vorbei gefahren. Der Betrieb hat sich sehr gut entwickelt.

Gegründet im Jahr 1956 als Vakutronik, leistet VacuTec Messtechnik GmbH Pionierarbeit bei der Entwicklung von Detektoren für ionisierende Strahlung. VacuTec ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehr als 50 hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern.
VacuTec



Länge der Tour: reichlich 40 Kilometer
Gesamter Anstieg: 344 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Triebenberg