Garmin Rally RS200 Leistungsmesser

Sonntag, 26. Juni 2022
Garmin Rally RS200 Leistungsmesser

Neues Projekt, spannendes Projekt: ich habe mir den Garmin Rally™ RS200 Leistungsmesser gekauft, was einen Rattenschwanz an Neuerungen hinter sich herzog. Denn bisher bin ich ausschließlich nur mit altmodischen Riemenpedalen gefahren.



Jetzt musste ich auf Klickpedale umsteigen. Und genau davor hatte ich einen immensen Sch... Komme ich aus den Pedalen wieder raus, falle ich gleich beim ersten Mal um, kann ich überhaupt in die Pedale einsteigen? Der Verkäufer im Laden sagte mir: wenn ich mit den Riemenpedalen klargekommen bin, dann mit den Klicks erst Recht. Denn das wäre viel einfacher. Na mal sehen. Erst einmal neue Schuhe gekauft,.........



dann Wattmesspedale angeschraubt, App mit Pedal verbunden, Updates installiert und zum Schluss das Rally mit dem Edge 1030 plus verbunden. Das war alles überhaupt kein Problem und ging spielend einfach. Dann mal an der Wand festgehalten, aufs Rad gestiegen und probiert, ob ich in die Pedale komme. Es ging überhaupt nicht. Nach dem dritten Versuch war so etwas da wie "könnte klappen". Heute am zeitigen Morgen nun die erste Ausfahrt. Mein Fazit gleich zu Beginn: es ging alles super einfach!! Keine Probleme. Mit diesen Klickpedalen werde ich definitiv nicht umfallen, denn ich komme spielend raus und rein!! Riemenpedal ist wesentlich schwieriger!



So, nun mal zu den Werten, die heute Morgen rausgekommen sind. Ich muss sagen, dass ich von der Materie überhaupt keine Ahnung hatte. Jetzt weiß ich zu mindestens schon etwas mehr. Gefahren bin ich an der Elbe knapp 13 Kilometer Richtung Pillnitz, dann gleiche Strecke wieder zurück nach Hause. Das hier ist die Rückfahrt.





Das Bild zeigt an, dass ich in beiden Beinen eine leichte Dysbalance habe. Das linke Bein ist etwas stärker als das rechte. 52 % zu 48 % klingen allerdings auch nicht so schlimm. Auf der Hinfahrt sah das noch anders aus, was vielleicht daran lag, dass ich mich erst einmal einfahren musste und unsicher war. Der FTP-Wert besagt, dass ich eine Stunde lang mit 188 Watt pedalieren kann ohne zu ermüden. Ob das viel oder wenig ist, keine Ahnung. Da fehlen mir die Vergleiche, und sicherlich spielt da auch das Alter eine Rolle. Mit 60 sollte man eigentlich noch keine Probleme haben ein paar mehr Watt auf die Pedale zu drücken. Meinen ersten Dämpfer bekam ich mit 65, als ich von einer 180-Kilometer-Radtour zurück kam. Bis dahin lief alles jehrelang gut, auf einmal wollte es nicht mehr. Im Moment kann ich aber nicht klagen! Es geht wieder sehr gut. Das wäre überhaupt mal ein Thema: Radfahren um die 70. Der Älteste, der die 200-Kilometerstrecke beim Spreewaldmarathon geradelt ist, war 79 Jahre alt!! Beachtlich!!

Hier noch ein paar technische Daten vom Rally:

  Akku-Laufzeit: Bis zu 120 Stunden
  Maximales Gewicht des Fahrers: 105 kg
  Genauigkeit: +/- 1 %
  Kalibrierung vor Ort
  Anpassbare Auslösehärte
  Messort: Achse
  Kommunikation: ANT+ und Bluetooth
  Schuhplattentyp: SPD-SL
  Standhöhe: 12,2 mm

  Austauschbare Pedale
  Sitzende und Stehend verbrachte Zeit
  Phase der Pedalumdrehung (stärkste Kraft)
  Rechts- / Links-Verteilung
  Trittfrequenz
  Schuhplatten-Kompatibilität

Und zum Schluss: ich mache keine Werbung - habe mir alles selber gekauft!

Die Hilfenburg im Helfenberger Grund

Donnerstag, 23. Juni 2022
Wanderung im Schönfelder Hochland

Gestern habe ich eine kleine Wanderung über das Schönfelder Hochland gemacht. Ich habe vieles entdeckt, was ich noch nicht kannte, z.B. die "Hilfenburg" im Helfenberger Grund.

Die alte Hilfenburg im Helfenberger Grund ist kaum zu finden. Man muss schon wissen, wo man suchen muss. Entstanden ist sie um 1150, 1349 erstmalige Erwähnung als "Castrum Helfenberg in districtu Dresden situm". Die Familie von Ziegler nahm sie ab 1397 in ihren Besitz, danach ab 1535 die Herren von Karas. Die Ruine diente später der Gewinnung von Baumaterial für das neue Rittergut im Helfenberger Grund und wurde 1775 abgetragen.

Vorbeigekommen bin ich außerdem am Fernsehturm, Herrenhaus Gönnsdorf, Schönfelder Schloss und an der Malschendorfer Höhe. Der Rückweg erfolgt über Pillnitz, mit der Fähre übergesetzt auf die andere Elbseite und dann nach Hause gelaufen über den Elberadweg.

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 21, 22 Kilometer
Gesamter Anstieg: 383 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung Schönfelder Hochland



Zum Bäcker nach Altenberg

Montag, 20. Juni 2022
Zum Bäcker nach Altenberg

Die Fahrradtour bin ich schon einmal gefahren. Das war die Fahrradketten-Tour Sz-Fahrradfest 2018. Am 3. Juli gibt es ja das nächste SZ-Fahrradfest mit einer ähnlichen Tour nach Altenberg. Mal sehen, ob ich mitmache.
Gestartet bin ich in Tolkewitz. Hinter Schlottwitz beginnt die Kraxelei hinauf nach Börnersdorf über Döbra, Waltersdorf und Hennersbach. Das ist aber auch eine besonders schöne Strecke. In Altenberg habe ich drei Stück Kuchen vertilgt und einen ganz großen Kaffee getrunken. Die Rückfahrt über Hirschsprung, Waldidylle und Oberfrauendorf ist wiederum besonders schön. Normalerweise hat man von den Höhen eine ziemlich gute Sicht, die war aber heute nicht so toll. Ab Oberfrauendorf geht es links ab nach Elend und Dippoldiswalde. Kurz vor Rabenau musste ich noch einmal steil nach oben, dann war die Tour aber schon fast geschafft. Es lohnt sich, diese Strecke zu fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 114 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1327 Meter
Download: GPX - Datei Fahrradtour nach Altenberg



Radtour - Citylaud 2022 Dresden

Sonntag, 19. Juni 2022
Radtour - Citylaud 2022 Dresden

Heute bin ich eine kleine Runde durch Dresden geradelt, anschließend zurück durch die Dresdner Heide nach Hause. Mein eigentliches Ziel war aber der 32. Citylauf Dresden. Jedes Mal ein schönes Erlebnis, wenn man das Geschehen vom Straßenrand aus beobachtet. Ganz toll natürlich die beiden Sieger der 10 Km-Strecke - Samwel Mailu und Lawi Kosgei aus Kenia. Sieht echt klasse aus, wenn man die Kenianer laufen sieht. Samwel ist die Strecke in 29 Minuten gelaufen, d.h., er hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 20 Km/h. Wahnsinn!! Die beiden besten Frauen waren Mariia und Lisa aus Berlin. Auch ganz toll, wie die beiden gelaufen sind!! Mariia hat für die Strecke knapp 36 Minuten gebraucht.
Anschließend bin ich noch etwas in Richtung Heide geradelt. Die Elbwiesen haben momentan einen wüstenähnlichen Charakter. Da wächst wirklich nichts mehr. Auch in der Heide ist das Wasser fast alle. Wasser gab es bei mir zu Hause in Form eines Radlers.



















Alte Fotos von Leisnig

Donnerstag, 16. Juni 2022
Alte Fotos von Leisnig

Wer sich für die Stadt Leisnig interessiert: ich habe hier noch ein paar alte Fotos von der Stadt gefunden.

Das schöne Haus in der Schlossstraße war 2006 noch nicht saniert, heute sieht es prachtvoll aus. Dahinter befindet sich der kleine Burgfried der Burg Mildenstein.

 

Der schöne Leisniger Bahnhof war 2006 noch eine Ruine. 2020 hat ihn der Kulturbahnhof Leisnig e.V. gekauft und saniert ihn seitdem.

 

Das sind zwei Aufnahmen aus dem Jahre 1972. Die Stadt machte damals immer einen etwas düsteren Eindruck, da die Häuser allesamt nicht saniert waren.

 

Die steile Kirchstraße im Jahre 2006. Was damals gefeiert wurde, weiß ich leider nicht. Laut Wikipedia erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Leisnig im Jahre 1046 ("Lisnich"). Vielleicht ist das hier die 960-Jahrfeier?

 

Blick vom Burgfried auf die Stadt. Auf dem ersten Bild sieht man unten rechts ein Fachwerkhaus. Es handelt sich um das sogenannte Süttingerhaus an der Schloßstraße 7. Leider wurde das wertvolle Gebäude im Jahre 2017 abgerissen. Man vermutete unter den Kellern einen geheimen Gang zur Burg und einen Folterkeller. Ob das stimmt, weiß ich leider nicht.

 

 

 

 

Die Jehmlich-Orgel in St.-Matthäi Leisnig im Jahre 2006. Sie wurde 1862 von dem Königlichen Hof-Orgelbaumeister Carl Eduard Jehmlich aus Dresden als sein Opus 10 erbaut. Der Prospekt ist ein teilweiser Neubau, entworfen hat ihn der Architekt Christian Möller

 

Und so sah die Orgel vor 50 Jahren aus.

 

Fahrradtour nach Leisnig und zurück

Samstag, 11. Juni 2022
Fahrradtour nach Leisnig und zurück

Eine Fahrradtour mit Kindheitserinnerungen. Die Strecke sind wir schon vor über 50 Jahren geradelt, allerdings gab es damals den Mulderadweg noch nicht, die Straßen hatten sehr viel Kopfsteinpflaster, die Räder hatten keine Gangschaltung und wogen 20 Kilo. Ja ja, das waren noch Zeiten!
Gefahren bin ich mit dem Rennrad über Meißen, Lommatzsch, Großweitzschen und dann durch das Muldental nach Leisnig. Klosterbuch konnte ich mir nicht anschauen, der Ort war vermauert mit Blech.
Zurückgefahren bin ich durch das Muldental nach Döbeln, Roßwein, Nossen, Triebischtal, Meißen und Elberadweg nach Dresden.
Ich kann die Tour absolut empfehlen. Sie ist sehr gut für das Rennrad geeignet, auch wenn es ein paar Schotterstellen gibt, z.B. zwischen Roßwein und Nossen. Der Wetterbericht hatte für heute Windstille angesagt. Das stimmte leider nicht! Der Wind blies von vorne, von hinten, von der Seite und von oben und unten. Es hat sich mal wieder bestätigt: der Wetterbericht ist ein Bericht, der durch das Wetter korrigiert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 173, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 901 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Leisnig



Wilsdruff ist schön

Donnerstag, 9. Juni 2022
Wieder mal nach Wilsdruff geradelt

Gestern zum Mittwoch nur eine kleine Fahrradtour. Als Ziel habe ich mir die Jakobikirche in Wilsdruff herausgesucht. Sie ist eine der ältesten in ihrer ursprünglichen Gestalt erhaltenen Dorfkirchen im sächsischen Raum. Glück hatte ich auch: die St.-Nikolai Kirche in Weistropp war geöffnet, so dass ich sie mir erstmalig von innen ansehen konnte. Den steilen Berg hinauf nach Weistropp finde ich immer wieder interessant. Ich bin ihn in der letzten Zeit leider etwas weniger gefahren. Schön auch die Abfahrt hinunter von Freital Weißig nach Freital. Hier habe ich mit meinem Bergfahrrad eine Geschwindigkeit von 57 km/h erreicht. Mit dem Rennrad kann man sicherlich locker auf Hundert kommen. Wäre auch mal interessant, das zu testen (aber nur Nachts).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 61 Kilometer
Gesamter Anstieg: 415 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Wilsdruff



Wanderung zum Mittagsplatzl

Freitag, 3. Juni 2022
Wanderung zum Mittagsplatzl

Eine Wanderung zum vielleicht schönsten Aussichtspunkt des Bayerischen Waldes. Es handelt sich um die Tour "Bo 71" aus der Bodenmaiser Wanderwelt. Start ist am Aktivzentrum Bretterschachten. Der Blick vom Mittagsplatzl hinunter zum 400 Meter tiefer gelegenen Großen Arbersee ist wunderschön. Man hat aber auch eine gute Sicht auf Bayerisch Eisenstein und den Böhmerwald. So wie mir bekannt, nannte sich das gesamte Gebiet früher Böhmerwald. Erst mit der Grenzziehung wurde der eine Teil Bayerische Wald genannt, der andere Böhmerwald.
Die Tour kann bedingt gut nach gewandert werden, die Kraxelei hinauf zum Mittagsplatzl ist aber nicht ganz einfach. Mir jedenfalls hat das Klettern Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 8, 19 Kilometer
Gesamter Anstieg: 230 Meter
Download: GPX - Datei - zum Wanderung Mittagsplatzl



Wanderung Hochzell Panoramablick

Freitag, 3. Juni 2022
Wanderung Hochzell Panoramablick

Die Panorama-Runde Bo 70 aus der "Wanderwelt Bodenmais". Eine kleine Wanderung mit grandioser Aussicht vom Hochzell-Panoramablick. Die Wanderung startet am Bretterschachten, wo es zum Startplatz der Gleitschirmflieger geht. Immer wieder zu sehen, der Große - und kleine Arber.









Länge der Tour: 6, 70 Kilometer
Gesamter Anstieg: 163 Meter
Wanderung - Hochzell-Panorama-Blick



Wanderung zur Harlachberger Spitze

Donnerstag, 2. Juni 2022
Wanderung zur Harlachberger Spitze

Das ist wiederum eine Wanderung aus der "Wanderwelt Bodenmais". Es handelt sich um die Tour "Bo 56 - Panorama-Runde". Die Wanderung ist traumhaft schön, hat aber auch ihre Tücken. Start ist am Rathaus in Bodenmais. Es geht an der Kirche "Mariä Himmelfahrt" vorbei zur Schule, dann durch den Ort hindurch zur Staatsstraße 2132. Hier das erste Hindernis. Der Weg ist versperrt mit einem Elektrozaun. Das heißt: Wanderweg weg, sie zu wie du durchkommst. Ich habe es geschafft, aber es war schwierig. Die Harlachberger Spitze ist der Höhepunkt der Tour. Ein traumhaft schöner Blick auf den Großen - und kleinen Arber und die übrigen Berge des Bayerischen Waldes. Was danach kommt, ist nicht so schön. Ich habe den Weg aus dem Wanderführer nicht finden können, trotz Garmin-Navi und Karte. Survivalmäßig habe ich mich durch den Wald geschlagen und konnte dank meines guten Garmin einen Weg zurück in Richtung Gutsalm finden. Der Weg zwischen Harlachberg und Gutsalm ist schwierig und gefährlich, Ihr müsst ihn selber erraten. Ich übernehme keine Garantie. Kann ja auch sein, dass ich etwas falsch gemacht habe!
Die weiteren Höhepunkte sind der "Kronberg" (983 m), den ich außerplanmäßig besucht habe, die urige Kuhalm und der Riederinfelsen. Wer Mut hat, kann diesen über eine lange Leiter besteigen. Die Sicht wächst aber nach und nach zu.
Ich kann die Wanderung absolut empfehlen, besonders schön der Harlachberg mit Blick zum Arber!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 17 Kilometer
Gesamter Anstieg: 762 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zur Harlachberger Spitze



Gipfelwanderung Großen Arber

Dienstag, 31. Mai 2022
Gipfelwanderung Großen Arber

Kleine Runde auf dem Gipfel des Großen Arber. Wenn das Wetter stimmt, hat man eine grandiose Sicht in alle vier Himmelsrichtungen. Besonders schön der Blick auf Bayerisch Eisenstein und den Böhmerwald dahinter. Das ist wirklich nur eine kleine Rundwanderung. Sie ist etwa 2 bis drei Kilometer lang. Man kann bequem mit der Bergbahn auf den Gipfel fahren oder man nimmt die Beine in die Hand und quält sich den Berg hinauf. Diese Tour habe ich einen Artikel zuvor beschrieben. Hier nur ein paar Fotos vom Gipfel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Großer Arber - König Arber-Tour

Dienstag, 31. Mai 2022
Großer Arber - König Arber-Tour

Wieder zu Hause. Für alle Wanderfreunde habe ich ein paar wunderschöne Wanderungen aus dem Bayerischen Wald mitgebracht. Los geht es mit der Wanderung "Bo 69 - König Arber-Tour" aus dem Wanderführer "Wanderwelten Bodenmais". Diese schwierige Rundtour vereint mit Rißlochwasserfall, Großer Arber, Mittagsplatzl und Hochzell-Panoramablick alles was das Herz begehrt. Start ist am Rathaus in Bodenmais. Es geht steil hinauf zu den Rißlochwasserfällen, weiterhin sehr steil hinauf zum Großen Arber, steil hinauf zum Mittagsplatzl, steil hinab, hinauf usw. zum Hochzell und dann steil hinab zurück nach Bodenmais. Die Wanderung empfand ich als extrem schwierig. Es gibt so gut wie keine Wege die geradeaus führen. Außerdem läuft man zu 80 Prozent nur über Steine und Wurzeln. Der Gipfel des Arber ist mit 28 Prozent angegeben, trotzdem lief sich dieser Teil noch relativ einfach, weil nicht so viele Steine in der Landschaft liegen.
Ich habe mal etwas gerechnet: Bodenmais liegt auf einer Höhe von 689 Meter, der Arber ist 1.456 Meter hoch. Man muss also einen Höhenunterschied von 767 Meter bewältigen. Nicht schlecht für ein Mittelgebirge.
Der Große Arber ist mit 1455,5 m ü. NHN der höchste Berg des Böhmerwaldes / Bayerischen Waldes und von Niederbayern. Er ist zudem der höchste Berg Bayerns außerhalb der Alpen und nach dem Feldberg der zweithöchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen.
Die Wanderung kann ich absolut empfehlen. Sie ist wunderschön aber auch anstrengend. Also, gute Kondition mitbringen! Besonders schön der Blick vom Mittagsplatzl hinunter zum Arbersee und in Richtung Böhmerwald. Die Steilwand am Arbersee ist über 400 Meter hoch!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 20 Kilometer
Gesamter Anstieg: 957 Meter
Download: GPX-Datei - König Arber Tour



Zu Fuß durch die Stadt Dresden

Samstag, 21. Mai 2022
Zu Fuß durch die Stadt Dresden

Bovor es in den Urlaub geht bin ich gestern mal wieder nicht ganz freiwillig zu Fuß durch Dresden gewandert - am Mittag auf dem Elberadweg Richtung Plauen und am Abend im Gewitter zurück nach Hause. Die Stimmung war einfach fantastisch. Die Natur blüht richtig auf wenn der Regen fällt.

Für rund 60 Millionen Euro wird der Beyer-Bau auf dem Campus der TU Dresden denkmalgerecht generalsaniert. Das hat zur Folge, dass man die Kuppel des Observatoriums unten am Boden bewundern kann. Der historische Refraktor wurde bereits 2016 ausgebaut und nach Jena zur Sanierung geschickt. Ein interessantes und gewaltiges Bauprojekt.

Gelaufen bin ich 21 Kilometer.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Dresden nach Ortrand

Montag, 16. Mai 2022
Von Dresden nach Ortrand

Eigentlich ist das eine Farhrradtour für das Rennrad, welche ich vor ein paar Jahren mit dem ADFC Dresden gemacht habe. Seitdem bin ich sie immer wieder mal geradelt. Wirklich eine schöne Tour, die ich sehr empfehlen kann. Ottendorf-Okrilla ist aber die Fahrradhölle. So viele LKW im Stau habe ich selten erlebt. Gott sei Dank ist dieser Teil nicht lang. Ich habe heute aber nicht das Rennrad genommen, sondern das Bergfahrrad, weil ich auf der Rückfahrt durch die Dresdner Heide wollte.
In Ortrand habe ich mir die kleine Jacobi-Kirche angeschaut. Ich hatte großes Glück, denn der Gärtner hat sie mir aufgeschlossen, so dass ich sie von Innen anschauen konnte. Die Kirche liegt nicht direkt am Jakobsweg, auch wenn ich diesen heute mehrfach gekreuzt habe.

Hier die Links von meiner ADFC-Tour 2017 und 2018:

Frühlingserwachen fürs Rennrad
Fahrradtour nach Ortrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 101, 14 Kilometer
Gesamter Anstieg: 652 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Ortrand



Und wieder mal nach Cottbus - Teil 2

Samstag, 14. Mai 2022
Und wieder mal nach Cottbus - Teil 2

Ich habe hier noch ein paar sehr alte und interessante Fotos von Cottbus aus den 80ziger Jahren gefunden.

Ab 1974 entstand die Großwohnsiedlung Sachsendorf-Madlow. Mit 12.000 Wohnungen war sie die größte in Plattenbauweise errichtete Wohnsiedlung des heutigen Landes Brandenburg. Mittlerweile sind vor allem in den äußeren Randgebieten Sachsendorfs zahlreiche Wohnhäuser (ca. 5.000 Wohnungen) abgerissen worden, sodass seitdem große Flächen brach liegen und von der Natur zurückerobert werden. Die Fotos zeigen die Albert-Schweitzer-Straße während der Bauarbeiten.







"Am Anger" stand damals einsam ein altes Wohnhaus. Dieses wurde nach der Wende abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Der Spielplatz und die große Wohnscheibe sind erhalten geblieben.



Das neue Wohnhaus "Am Anger".







Die Stadthalle Cottbus gibt es auch heute noch.



Das ehemalige "Hotel Lausitz" wurde nach der Wende abgerissen und durch ein Neubau ersetzt.



Die neue Spremberger Straße wurde nach der Wende komplett abgerissen. Damals gab es hier einen Schallplattenladen, die Teestube, ein Kristallglasladen, Modegeschäfte und die berühmte Sternbar. Sie entstand 1969 nach Entwürfen von Jörg Streitparth, Gerd Wessel und Günter Pöschel. In der Bar wurde sogar mal ein DEFA-Spielfilm gedreht: "Die sieben Affären der Donna Juanita".









Die alte Sprembarger Straße.



Die Gaststätte "Stadttor". Hier fanden auch Tanzveranstaltungen statt.



In der Oberkirche stand vor 1984 diese Orgel, welche durch Vandalismus völlig zerstört wurde. Ab 1984 baute die Orgelbaufirme Eule eine neue Orgel ein. Der Prospekt stand ursprünglich in der Kirche Hainichen (Sachsen).