Pfingsten 2020

Montag, 1. Juni 2020
Das Fahrrad zu Pfingsten 2020

Am Pfingstwochenende gibt es nur ein paar alte Fahrräder zu bewundern.

Das Fahrrad im Baum:





Altes Diamant-Fahhrad vor der TU in Dresden.



Ein Regenbogen entsteht ohne Regen:





Sonnenuntergang am Elberadweg:



Am linkselbischen Elberadweg in Dresden finden derzeit Bauarbeiten auf einem knapp 500 Meter langen Teilstück zwischen Theaterkahn und Internationalem Congress Centrum statt. Hierfür wurde eine kurze Umleitung über die Terrasse vor dem Landtag eingerichtet. Voraussichtliches Bauende: Sommer 2020.
Die Baustelle ist Geschichte, der Elberadweg wieder offen. Der Grund für die Bauarbeiten waren (für meine Begriffe) die Erneuerung des Abwasserkanals.



Ein Hinterhof in Leipzig. In Leipzig wird wesentlich mehr mit dem Fahrrad gefahren als in Dresden. Auch die Fahrradwege gefallen mir besser.

Garmin TOPO Deutschland V9 PRO

Freitag, 29. Mai 2020
Garmin TOPO Deutschland V9 PRO

Im Moment werden Garmin-Karten mit 20 Prozent Rabatt angeboten (nur im Mai). Da habe ich natürlich zugeschlagen und mir die neue TOPO-V9 geleistet. Der Unterschied von der V7 zur V8 war nicht ganz so groß, für meine Begriffe ist aber der Unterschied von der V8 zur V9 gewaltig. Das muss ich mir jetzt mal in der Praxis genauer anschauen. Die Karte wirkt auf mich schon fast etwas überladen. Nun gut, man kann den Detailgrad anpassen.





Ob das noch zu übertreffen ist? Einfach fantastisch!!

Wanderung nach Nossen - Teil 2

Mittwoch, 27. Mai 2020
Wanderung nach Nossen - Teil 2



Zu Fuß von Dresden nach Nossen, endlich habe ich das mal geschafft! Die Wanderung ist meistens sehr schön, hat aber leider auch ein paar fürchterliche Abschnitte. Start ist wie immer Dresden Tolkewitz. Durch die Stadt habe ich so meine geheimen Schleichwege, es geht meistens über den Landgraben in den Großen Garten und dann irgendwie durch das Gewusel der Großstadt Richtung Omsewitzer Höhe. Die Coventrystraße läuft sich sehr gut, auch wenn das auf der Karte anders aussieht. Bis Wilsdruff bin ich meine übliche Fahrradstrecke gelaufen. Zwischen Steinbach und Kaufbach sollte man aber den kürzeren Feldweg wählen. Die ersten 10 Kilometer habe ich auf der Braunsdorfer Straße geschafft. Hier hat man schon einmal einen Blick auf das Neubaugebiet von Gorbitz. Nach 20 KM war ich bereits in Kaufbach und nach 23 KM in Wilsdruff. Hier erst einmal zum Bäcker gegangen und Stärkung in Form von Zucker für den Weitermarsch eingekauft. Ab Wilsdruff bin ich ein kleines Stück Bahntrasse der ehemaligen Schmalspurbahn gelaufen, dann ging es entlang der Autobahn in Richtung Funkturm. Den Funkturm habe ich mir natürlich angeschaut. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten und wird nicht abgerissen. Na ja, das ist noch nicht sicher. Ab Birkenhain wird die Strecke dann richtig blöde. Hier ist genau die Stelle, wo ich auf der Fahrradtour zum Wilsdruffer Funkturm meine Brille eingebüßt habe, als ich in einer tiefen Rille über den Lenker gestiegen bin. Das konnte mir als Wanderer nicht passieren, die Rillen sind aber wirklich gefährlich. Und zu allem Übel, man sieht sie nicht, weil das Gras meterhoch gewachsen ist. Mein Brillenglas habe ich leider nicht finden können. Schade!! Jetzt zu den negativen Abschnitten: dieser 3,5 Kilometer Wanderweg an der Autobahn ist einfach schrecklich. Was so eine Piste für Lärm und Gestank produziert ist unglaublich. Nee Leute, ich bin bei diesem Irrsinn einfach nicht mit dabei. Kurz vor dem Ende des grässlichen Weges habe ich 30 Km geschafft.
Jetzt geht es hinab in das Tanneberger Loch und weiter durch das Triebischtal in Richtung Rotschönberg. Die Strecke ist wieder wunderschön, leider hört man ständig den Krach der Autobahn im Hintergrund. Im Triebischtal hat es immense Waldschäden gegeben, man sieht aber, wie die jungen Bäume schon wieder nachwachsen. Unglaublich, wie schnell sich die Natur regeneriert. Nach 33 Km gab es die erste und einzige Rast auf meiner Wanderung. Bis Nossen sind es nur noch 10 Kilometer. Der nächste Ort ist Rotschönberg, wo ich mir das Schloss angeschaut habe. Ab Deutschenbora brauche ich die Strecke nicht weiter beschreiben, denn wir sind ja gleich in Nossen. Auf der Straße habe ich die 40 Kilometer-Marke geknackt.

An der Haltestelle in Nähe der Muldenbrücke stand bei meiner Ankunft in Nossen wie auf Bestellung des Bus in Richtung Dresden da und hat auf mich gewartet. Das nenne ich gutes Timing. Nach 7:07:08 Stunden reiner Wanderzeit genau die Abfahrt nach Dresden getroffen - Volltreffer!!

Länge der Tour: etwa 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 521 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Nossen



Wanderung nach Nossen - Teil 1

Montag, 25. Mai 2020
Wanderung nach Nossen - Teil 1

Eine Beschreibung der interessanten Wanderung nach Nossen folgt demnächst.

 

 

10 Kilometer Braunsdorfer Straße



 

20 Kilometer in Kaufbach.



 

 



 

 

 

30 Kilometer an der Autobahn vor Tanneberg



 

 

 

 

 

 

40 Kilometer kurz vor Nossen.



Ankunft!



Länge der Tour: etwa 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 521 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Nossen



Modernes Fahrraddeutsch

Sonntag, 24. Mai 2020
Modernes Fahrraddeutsch klingt heute etwa so:

Gravel-, Fixedgear-, Ultracycling und Bikepacking, Transcontinental Race, Mountain Race, Insights, Selfsupport-Ultra-Rennen als Rookie direkt nacheinander gefinished!!

Uff sprach Winnetou, legte seinen Bauch in Falten und starb.

So, hier noch ein schönes altes German-Fixedgear-Bicycle aus DDR-Production.









Noch einmal nach Freiberg

Freitag, 22. Mai 2020
Noch einmal zur Halsbrücker Esse

Zu "Christi Himmelfahrt" sind wir noch einmal zur Halsbrücke Esse und nach Freiberg gefahren. Die Tour ist fast identisch mit meiner Strecke von vor ein paar Tagen. Auch wenn wir den Windberg diesmal nicht überquert haben, kamen am Ende doch über 1000 HM zusammen. Es geht durch drei Täler: das Triebischtal, das Bobritzschtal und das Muldental bei Freiberg und dann natürlich noch einmal durch das Muldental zurück nach Dresden. Ganz perfekt ist die Strecke noch nicht geplant, weil wir bis Nauendorf wieder die B170 gefahren sind. Ich werde mir bei Gelegenheit mal eine Strecke über Hilbersdorf suchen. Ansonsten war der Tag wesentlich Ruhiger als gedacht. Auch mal schön!! Genervt haben die vielen Motorradfahrer. Solche Weicheier. Schaffen es nicht einmal aus eigener Kraft den Berg hochzukommen. Igit.

Auf der Höhe bei Neukirchen. Wer genau hinschaut, der entdeckt den Collmberg in 53 Kilometer Entfernung.



Auf der Neukircher Höhe stehen zwei große Windräder und die Triangulationssäule. Rechts neben dem Baum ist Siebenlehn zu sehen.



Ein beeindruckendes Bauwerk. Ich kann nur empfehlen, sich das mal aus der Nähe anzuschauen.





Das ist der sogenannte Sozialistische Realismus. Wer kennt denn das noch aus der Schule??



Der Freiberger Dom. Im Dom steht eine der berühmtesten Orgeln der Welt. Die Silbermannorgel ist fast komplet im Originalzustand erhalten, was wirklich in jeder Beziehung einzigartig ist.





Länge der Tour: 100, 48 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1101 Meter

Wanderung nach Bad Gottleuba

Montag, 18. Mai 2020
Wanderung nach Bad Gottleuba

Die Tour habe ich mit Komoot erstellt. Leider hat mir Komoot ein paar üble Hindernisse eingebaut, so dass ich die Wanderung nicht empfehlen kann, es sei denn, man sucht das Abenteuer. Deshalb die Warnung: nicht nachmachen!!

Eigentlich ist die Wanderung sehr schön, Komoot hat mir aber ein paar Hindernisse eingebaut, die alles andere als angenehm waren. Beginn ist am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Bis Pirna bin ich den Elberadweg gelaufen, eine Strecke über 15 Kilometer, ohne Berge und etwas langweilig, weil ich alles schon kenne. Der Weg durch Pirna war auch relativ angenehm, es ging mitten durch die Innenstadt, dann die Schaftreppe hinauf in einen kleinen Stadtwald. Und hier das erste Malheur. Es gab keinen Weg, das war nur ein kleiner überwucherter Trampelpfad im Gebüsch. Zu allem Übel hielten sich hier ein paar gestrauchelten Gestalten von Pirna auf! Ich kam mir vor wie unter Räubern mitten im Wald. Nach ein paar hundert Metern bin ich auf einen schönen Weg gestoßen, der sich sehr gut lief.

Dann das nächste Hindernis. In Pirna wird eine neue Umgehungsstraße gebaut, die B172. Dafür benötigt es eine neue Brücke über das Gottleubatal. Der Wanderweg war an der Baustelle selbstverständlich gesperrt, eine Umleitung nicht ausgeschildert. Da ich auf Grund der weiten Entfernung meiner Wanderung keine Lust auf Umwege hatte, bin ich kurzerhand verbotenerweise durch die Baustelle gelaufen, und ich war nicht der einzige der das gemacht hat!!

Bis Rottwerndorf konnte ich angenehm laufen, dann folgte die Strafe von Komoot. Meine Güte, es gibt so einen schönen Wanderweg in Richtung Cottaer Spitzberg. Warum schickt mich Komoot über solch einen üblen Trampelpfad? Und der war richtig gefährlich, weil es steil die Böschung hinunter ging und der Trampelpfad höchstens 10 bis 20 Zentimeter breit war. Ich kam mir vor wie der Tänzer auf dem Seil.

Auf dem Ernst-Nied-Weg ging es weiter in Richtung Cottaer Spitzberg. Komischerweise endete der Weg mitten in der Wildnis. Um mich herum nur noch undurchdringliches Gebüsch und mächtig große Wackersteine. Mit meinem Navi habe ich Räuber im Wald gespielt und den Weg gefunden, leider endete das Malheur im Steinbruch. Hier die Hinweistafel: Betreten verboten - Lebensgefahr. Also, allen Mut zusammen genommen und durch verbotenes Gelände gelaufen. Zum Glück hat niemand in meiner Nähe gesprengt, ich wäre sonst in die Luft geflogen.

Oben in Cotta bin ich dann auf die S173 gestoßen, die ich aber nur ein paar hundert Meter laufen musste. Leider gab es da auch einen Kreisverkehr, der für Autos gebaut wurde aber nicht für Wanderer. Dementsprechend munter konnten die Autofahrer ihren Hass ausleben und mich beschimpfen. Hat mich aber nicht gestört, höchstens die Geschwindigkeit der Autos die idiotisch ist. Verrückte kranke Welt.

Geschafft. Ab jetzt geht es nur noch durch einen wunderschönen Wald und über die Berggießhübler Höhe hinab nach Berggießhübel. Von der Höhe hat man einen fantastischen Ausblick auf Dresden und das Elbtal.

Ab Berggießhübel wollte mich Komoot wiederum über die Höhe schicken, ich bin aber auf dem Radweg neben der Straße Richtung Bad Gottleuba gelaufen, rein aus Bequemlichkeit. Nach 31 Km habe ich mein Ziel Bad Gottleuba erreicht.

Die Rückfahrt ging mit dem Bus und der Bahn erstaunlich gut.

 

 





 











 























Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 439 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Bad Gottleuba



Wanderung zum Keulenberg - Teil 2

Samstag, 16. Mai 2020
Wanderung zum Keulenberg - Teil 2

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander- & Naturführer Lausitzer Bergland" - Verlag Peter Rölke. Start ist an der Kirche in Oberlichtenau. Der kleine Ort ist eine ehemalige Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen und seit dem 1. Januar 2009 ein Stadtteil von Pulsnitz. Besichtigen kann man das schön gelegene Schloss sowie den Bibelgarten. Auf dem Keulenberg befindet sich das Bismarckdenkmal, der Augustobelisk, die Ruine des Bergschlösschens, ein großer Fernsehturm und der Aussichtsturm. Die Sicht ist einmalig! Auf dem Keulenberg war ich schon öfter mit dem Fahrrad, siehe z.B. hier oder meine Fahrradtour zum Keulenberg von Dresden aus geradelt.































Länge der Tour: bis 9 Kilometer
Gesamter Anstieg: 209 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Keulenberg



Garmin Edge 1030 - 20 000 Kilometer

Samstag, 16. Mai 2020
Garmin Edge 1030 - 20 000 Kilometer

So, jetzt hat dieses Navi auch 20 000 Kilometer im Speicher.



Der vorherige Edge 810 hat nach 42 950 Kilometern nicht mehr weiter zählen wollen, da hatte ich mir dann den 1030 gekauft. Mal sehen, ob der große Bruder auch über 40 000 kommt. Das sollte vielleicht an mir liegen!



Da bin ich jetzt über 60 000 Kilometer mit den beiden Garmingeräten gefahren. Vor dem 810 hatte ich den 510 von Garmin. Wieviele Kilometer darin gespeichert sind, kann ich leider nicht mehr sagen.

Wanderung zum Keulenberg - Teil 1

Donnerstag, 14. Mai 2020
Wanderung zum Keulenberg - Teil 1

Gestern sind wir bei schönstem Wetter zum Keulenberg gewandert. Natürlich geht die Wanderung wieder zurück auf einen Wandervorschlag von Peter Rölke. Gefahren zum Keulenberg sind wir über Radeberg, Lichtenberg, Oberlichtenau. In Lichtenberg gibt es eine wunderschöne Aussicht, die sich Eichberg nennt. Hier konnte ich ein paar Drohnenaufnahmen machen, welche ich Euch zeigen möchte. Die Sicht war fantastisch, so dass wir etliche Ortschaften, Berge und Höhenzüge entdecken konnten. Die Sicht reichte im Osten bis zum Czorneboh, Bieleboh, im Westen war der Burgberg bei Frauenstein, die Halsbrücker Esse und der Collmberg zu sehen. Besonders gut war der Fernblick in Richtung Lausitz mit dem Valtenberg und Unger. Die Wanderung werde ich in einem nächsten Artikel getrennt beschreiben. Unterhalb des Keulenberges habe ich dann noch einmal ein paar Drohnenaufnahmen gemacht. Die Sicht war nicht mehr ganz so gut, der Czorneboh war aber immer noch zu sehen. Außerdem die Kraftwerke Schwarze Pumpe, Boxberg und Jänschwalde bei Cottbus. Die Westlausitz ist immer wieder schön!

Der Blick vom Eichberg bei Lichtenberg:

























Der Blick unterhalb des Keulenberges. Zu sehen ist die gesamte Westlausitzer Gebirgskette mit Schwedenstein, Hochstein, Hennersdorfer Berg usw.













Fahrradtour zur Halsbrücker Esse - 2

Sonntag, 10. Mai 2020
Fahrradtour zur Halsbrücker Esse - Teil 2

Ich wusste mal wieder überhaupt nicht, wohin meine Fahrradtour gehen sollte. Dann hatte ich mir eine alte GPX-Datei nach Freiberg über Wilsdruff aufs Navi geladen, die leider aus irgendeinem Grunde nicht auf meinem Garmin angezeigt wurde. Als ich hinter Wilsdruff die Hohe Esse in Halsbrücke sah stand fest, da fahre ich hin. Die Fahrradtour ist also völlig spontan und ohne Karte entstanden.

Die Halsbrücker Esse ist ein 140 Meter hoher, frei stehender (Industrie-)Schornstein mit zugehörigem Rauchkanal, der 1888/89 zur Ableitung und Verdünnung der giftigen Rauchgase der Halsbrücker Schmelzhütten errichtet wurde. Der Schornstein war damals der höchste der Welt. Er gilt heute noch als der höchste Ziegelschornstein Europas (der Schornstein Anaconda Smelter Stack in Montana, USA ist höher) und ist ein industriegeschichtliches und technisches Denkmal. Die Hohe Esse ist das Wahrzeichen von Halsbrücke sowie, begünstigt durch den Umstand, dass ihr Fuß auf etwa 380 m Meereshöhe liegt, eine weithin sichtbare Landmarke.
Wikipedia

Start ist Dresden Tolkewitz. Die ersten Kilometer nach Wilsdruff gehen über Unkersdorf, Kaufbach. Nach Wilsdruff bin ich ein wenig den Bahntrassenradweg gefahren und in Limbach links abgebogen nach Blankenstein. Hier hat man einen besonders schönen Blick auf den Tharandter Wald. Nach Blankenstein geht es steil hinab in das Triebischtal. Den Weg kannte ich schon von meiner Wanderung nach Siebenlehn (Teil 1), (Teil 2). Unten im Triebischtal befindet sich die Dietrichmühle, welche leider geschlossen hatte. Jetzt beginnt der steile Anstieg hinauf auf die Höhe von Neukirchen. Hier kann man eine alte Triangulationssäule bewundern. Von der Höhe hat man einen fantastischen Blick auf Freiberg und die umliegende Gegend. Über Dittmannsdorf, Oberschaar gelangen wir nach Krummhennersdorf im Bobritzschtal. Besonders schön die alte Kirche. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Esse in Halsbrücke. Steht man endlich vor diesem Bauwerk, kommt man aus dem staunen nicht mehr raus. Die Esse ist gigantisch!! Auf einer großen Abraumhalde in Halsbrücke befindet sich ein altes Bergwerk, welches besichtigt werden kann. Leider wegen der Krise auch geschlossen. Der Weg hinauf nach Freiberg ist besonders schön. Hier wurde ein breiter asphaltierter Radweg angelegt, auf welchem man fast bis Freiberg radeln kann. In Freiberg selber war mal wieder überhaupt nichts los. Ich war der einzige Besucher auf dem Obermarkt. Auf der Rückfahrt muss man leider etwas die B173 fahren, dann geht es hinein in den Tharandter Wald. Diesen habe ich komplett auf dem Flügel B durchquert. Den Abstieg hinab ins Tal bin ich über die 13 Drehen gelaufen. Da mir der Weg doch zu steil zum fahren war, habe ich mein Radel geschoben und war damit nicht der einzige. In Freital geht es noch einmal hinauf nach Dresden-Gittersee, dann ist es leider vorbei mit den steilen Bergen.

Ich empfehle die Tour, mit einem Mountainbike zu fahren, ein stabiles Tourenrad macht es aber auch.

Zu Hause habe ich herausgefunden, warum mein Navi die alte GPX-Datei nicht angezeigt hat. Ganz einfach: der Speicher war voll!!









Länge der Tour: 102 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1267 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Halsbrücke - Freiberg



Fahrradtour zur Halsbrücker Esse - 1

Samstag, 9. Mai 2020
Fahrradtour zur Halsbrücker Esse - Teil 1

Eine Beschreibung der interessanten Fahrradtour nach Halsbrücke folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 102 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1267 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Halsbrücke - Freiberg



Elberadweg Dresden Meißen aus der Luft

Dienstag, 5. Mai 2020
Elberadweg Dresden Meißen aus der Luft

Den Elberadweg zwischen Dresden und Meißen fahre ich immer wieder gerne. Damit die Strecke nicht zu langweilig wird, hier ein paar Fotos aus der Luft. Zu sehen sind das Ostragehege mit dem Messegelände (ehemaliger Schlachthof), der Friedrichstädter Hafen, ein Rundumblick in Nähe der Bosel und das Staubecken mit Pumpspeicherwerk in Niederwartha.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Strecke: für mich 70 Kilometer
Gesamter Anstieg: seh flach (aber schön).

Fahrradtour zur Burg Kriebstein

Freitag, 1. Mai 2020
Fahrradtour zur Burg Kriebstein

Dies ist bereits mein zweiter Versuch um mit dem Fahrrad zur Burg Kriebstein im Zschopautal zu gelangen. Der erste Versuch endete wetterbedingt auf dem Landberg, jetzt hat es endlich geklappt. Das Wetter war aber auch diesmal nicht viel besser. 66 Kilometer heftiger Gegenwind, die Rückfahrt dafür umso entspannter nach Hause.

Start ist Dresden Tolkewitz. Über die Coventrystraße geht es hinauf auf die Südhöhe. Hier konnte ich noch ein paar Drohnenaufnahmen machen, später habe ich mir das auf Grund der Windverhältnisse nicht mehr getraut. Die nächsten Ortschaften sind Steinbach, Unkersdorf, Kaufbach und Wilsdruff. Ab Wilsdruff fährt man ein kleines Stück den Bahndamm der ehemaligen Schmalspurbahn bis Limbach. Es folgt Tanneberg durch das Tanneberger Loch und dann Deutschenbora. Leicht bergab geht es hinunter nach Nossen. Ab Nossen bin ich den Muldentalradweg bis nach Roßwein gefahren. Der steile Anstieg hinauf nach Etzdorf war der Hammer und hat richtig Spaß gemacht. In Etzdorf konnte ich die Kirche besichtigen, wo mir der Pfarrer eine kostenlose Führung geboten hat. Dafür ein herzliches Dankeschön. In Etzdorf stand früher einmal eine Silbermannorgel, die nach dem Neubau der Kirche nach Wallroda versetzt wurde und sich jetzt im Bremer Dom befindet. Eine Kopie der Orgel steht im Silbermannmuseum in Frauenstein.



Es geht weiter durch das Striegistal hinauf nach Naundorf. Die Steigung ist mit 14 Prozent angegeben, was ich aber kaum glaube. Mir kam der Berg nicht so steil vor. Schön war, dass die Straße auf Grund von Bauarbeiten für den Autoverkehr gesperrt ist, so dass ich meine Ruhe vor dieser irrsinnigen Blechlavine hatte. Über Reichenbach, Grühnlichtenberg und Ehrenberg habe ich dann mein Ziel erreicht.

Die Burg Kriebstein ist eine im 14. Jahrhundert gegründete Burg in der gleichnamigen Gemeinde Kriebstein in der Nähe der Stadt Waldheim in Sachsen. Mit dem Erwerb der Burg und Herrschaft Kriebstein durch Hugold III. von Schleinitz im Jahre 1465 begann die zweite wesentliche Epoche in der Baugeschichte der Burg. Schleinitz als Obermarschall von Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht betraute ab 1471 Arnold von Westfalen, den wettinischen Hofarchitekten und Entwerfer der Albrechtsburg zu Meißen, mit größeren Um- und Erweiterungsbauten. Das von diesem überragenden Baumeister geschaffene Formengut findet sich auch in diesem Bauwerk. Meister Arnold von Westfalen leitete den Um- und Neubau des Wirtschaftsflügels mit dem „neuen Tanzsaal“ und der Brunnenstube sowie des sogenannten „hinteren Schlosses“ und den Neubau des Küchenhauses, deren typische Fensterformen Zeugnis von seiner Tätigkeit ablegen. Mit der genannten Baumaßnahme hatte die Burg Kriebstein ihre noch heute sichtbare Ausdehnung erhalten. Sie konnte sich trotz späterer Erweiterungen und baulichen Veränderungen ihren gotischen Charakter bis in die Gegenwart hinein bewahren.
Wikipedia

Für mich ist die Burg Kriebstein eine der schönsten Burgen weltweit. So muss eine richtige Ritterburg aussehen!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und noch ein paar Drohnenaufnahmen von Dresden.

 

 

 

Länge der Tour: 133 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1367 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zur Burg Kriebstein




Umrundung von Dresden mit dem Fahrrad

Montag, 27. April 2020
Umrundung von Dresden mit dem Fahrrad

Die Idee für die lange Tour hatte ich schon lange. Dann zufällig auf Bikemap eine GPX-Datei gefunden, die ich nachfahren konnte. Also vielen Dank an Radralf, der mir die Streckenplanung abgenommen hat. Ich bin allerdings gegen den Uhrzeigersinn gefahren, was mir mein Garmin-Navi ziemlich übel genommen hat.

Zur Strecke: Start ist Heidenau an der Elbfähre. Folgende Orte habe ich durchfahren oder gestreift: rechte Elbseite - Birkwitz - Graupa - Bonnewitz - Porschendorf - Elbersdorf - Dürrröhrsdorf-Dittersbach - Kleinwolmsdorf - Radeberg - Feldschlösschen - Seifersdorf - Grünberg - Hermsdorf - Hufen - Medingen - Großdittmannsdorf - Berbisdorf - Moritzburg - Coswig - Kötitz.

Linke Elbseite - Gauernitz - Constappel - Weistropp - Hühndorf - Wilsdruff - Kesselsdorf - Niederhermsdorf - Wurgwitz - Zauckerode - Freital - Freital-Burgk - Kleinnaundorf - Bannewitz - Welschhufe - Hänichen - Possendorf - Kautzsch - Burgstädtel - Borthen - Bosewitz - Gamig - Dohna - Kleinsedlitz - Heidenau.

Die Südhöhe fährt sich wesentlich schwieriger als die nördliche Elbseite. Es muss das Lockwitztal und das Müglitztal durchquert werden. Einen besonders schönen Anstieg gibt es von Constappel hinauf nach Weistrop. Hierbei handelt es sich um eine neu gebaute Fahrradstraße mit einem durchschnittlichen Gefälle von 13 Prozent. Die viel befahrene S36 von Wilsdruff nach Kesselsdorf hätte ich selber nicht gewählt - hier gibt es sicherlich bessere Alternativen. Auf der Südhöhe fährt man auf der Bahntrasse der ehemaligen Windbergbahn und auf der Bahntrasse der ehemaligen Wilsdruffer Schmalspurbahn. Dresden zu umrunden ist nicht ganz einfach. Man kommt relativ schnell in die Stadt hinein, was bei einer Umrundung nicht passieren darf. Bei Borthen und Bannewitz war ich mir nicht ganz sicher ob das zu Dresden gehört oder nicht. Aber keine Panik - Borthen gehört zu Dohna und Bannewitz zu Possendorf. Der gesamte Anstieg beträgt etwa 1300 Meter. Ist schon ganz schön, was auf einer so langen Tour alles zusammen kommt.

Hier noch zwei Links die zum Thema passen:

Durchquerung Dresdens von West nach Ost
Durchquerung Dresdens von Nord nach Süd

 



 

 

 

 

 



 

 

 

 

Länge der Tour: 114 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1323 Meter
Download: GPX-Datei - Umrundung von Dresden