Dresden von oben

Freitag, 24. Januar 2020
Fahrradtour nach Borthen

Zu Weihnachten habe ich mir selber ein kleines Geschenk gemacht, eine Mini-Drohne. Das Ding ist sehr leicht und passt bequem in jeden Rucksack, so dass ich jetzt auf meinen Touren immer ein paar schöne Fotos aus der Luft machen kann.
Gestern bin ich den Berg hinauf nach Borthen gefahren. Auf einer Anhöhe hinter Borthen konnte ich dann ungestört in die Luft gehen. Eigentlich darf man mit der Drohne in Deutschland nur 100 Meter hoch fliegen. Na ja, wenn es 50 Meter mehr sind, ist das vielleicht auch nicht so schlimm??

Wunderschöne Inversionswetterlage über Dresden. Eine Inversionswetterlage ist eine Wetterlage, die durch eine Umkehr (lateinisch: inversio) des vertikalen Temperaturgradienten geprägt ist: Die oberen Luftschichten sind hierbei wärmer als die unteren.
Wikipedia



Blick in Richtung Triebenberg, der höchsten Erhebung Dresdens.



Sehr schön zu sehen, die Sächsische Schweiz. Am rechten Bildrand der Hohe Schneeberg (Děčínský Sněžník). Sehr schön zu sehen die Kirche in Dohna (links), die Autobahn nach Prag und der Cottaer Spitzberg.



Links der Hohe Schneeberg, in der Mitte der Sattelberg und rechts der Geising. Gut zu erkennen auch das Müglitztal.



Wie man sieht, im Erzgebirge liegt etwas Schnee. Rechts der Luchberg, dahinter die Tellkoppe. Der Kahleberg liegt im Dunst und ist kaum zu sehen.



Wunderschön: der Wlisch, Hermsdorfer Berg und Quohrener Kipse. Es handelt sich um die Karsdorfer Verwerfung. Für mich sieht das aus, wie eine große Meereswelle mitten in der Landschaft.



In der Bildmitte die Ortschaft Kreischa mit der Bavaria-Klinik. Um über die Karsdorfer Verwerfung blicken zu können, hätte ich höher fliegen müssen. Vielleicht wäre dann auch Frauenstein zu sehen?



Blick zur Goldenen Höhe, dahinter der Windberg bei Freital. Dresden liegt völlig im Dunst.



Die Apfelplantagen bei Borthen.



Die Apfelplantagen bei Borthen, dahinter die kleine Ortschaft Röhrsdorf mit dem Schloss (links), Gut Gamig (rechts).



Länge der Tour: 25 Kilometer
Gesamter Anstieg: 268 Meter

Wanderung nach Wilsdruff

Montag, 20. Januar 2020
Wanderung nach Wilsdruff

Eigentlich wollte ich gestern von Dresden bis nach Nossen wandern. Dann haben Beine und Kopf gesagt, dass sie keine Lust auf so eine lange Wanderung haben. Und da ist aus Nossen Wilsdruff geworden. Start ist an der Altenberger Straße in Dresden, dabei ist es jedem selber überlassen, wie er durch Dresden wandert. Viele Wege führen nach Rom. Die Tour ist bis kurz hinter Steinbach identisch mit meiner Wanderung nach Siebenlehn, ab jetzt trennen sich beide Wege. Ein paar Fotos von der damaligen Tour sieht man auch hier.

Hier bin ich schon in Dresden Cotta.



An der Coventrystraße bekommt man gar nicht mit, dass es sich um eine große Bundesstraße handelt, weil man hinter diese Wand aus Beton laufen kann. Von den vielen Autos hört und sieht man überhaupt nichts.



Es dauert gar nicht lange, und wir haben Dresden verlassen. Der Anstieg über die Coventrystraße ist sehr lang (reichlich 6 Kilometer). Dann ist man aber immer noch nicht oben.



Ich bin diesmal nicht durch Pennrich gelaufen sondern habe den kleinen Umweg durch den Zschonergrund gewählt.



Der Wegweiser zeigt, wo es lang geht.



Und hier kann man schon erahnen, wo das hintere Ende des Zschonergrundes ist.



Und das ist schon hinter Steinbach, der nächste Ort ist bereits Kaufbach. An dieser Stelle habe ich den höchsten Punkt der Wanderung erreicht.



Leider hatte ich am Morgen keine gute Sicht. Rechts sieht man das Gewerbegebiet von Kesselsdorf. In der Mitte die Brücke der Prager Autobahn, dahinter der Kanalumsetzer bei Pesterwitz. Mein Weg führt unter diese Brücke hindurch, links sieht man das Ende des Zschonergrundes.



Das Gewerbegebiet von Kesselsdorf, dahinter die St. Katharinenkirche, schwach zu erahnen der Tharandter Wald.





Blick in Richtung Meißen. Ob die weißen Häuser in der Bildmitte zu Meißen gehören, kann ich leider nicht sagen. Schade, dass die Sicht so schlecht war, ich hätte sonst eine Menge entdecken können.



Ankunft in Kaufbach. Noch reichlich 4 Kilometer, und wir sind in Wilsdruff.



Wilsdruff ist eine Kleinstadt am Bach Wilde Sau westlich von Dresden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen). Sie ist das städtische Zentrum einer „Wilsdruffer Land“ genannten Region, welche sich in etwa mit dem ehemaligen Amtsgerichtsbezirk Wilsdruff deckt. Wilsdruff ist bekannt durch den Mittelwellensender Funkturm Wilsdruff und die Möbeltischlerei, welche im späteren 19. Jahrhundert und während des 20. Jahrhunderts auch industriell betrieben worden ist.
Wikipedia





Hier am Marktplatz endet die schöne Wanderung. Da der Bus aller Stunden nach Dresden fährt, ist die Rückfahrt kein Problem.



Länge der Tour: 23, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: knapp 300 Meter

Download: GPX-Datei - Wanderung nach Wilsdruff



Wanderung Dresden nach Neustadt - Teil 2

Samstag, 18. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Neustadt - Teil 2





Die außerordentlich schöne Wanderung beginnt beim Bäcker Hünich an der Kipsdorfer Straße in Dresden. Diese Straße bin ich gelaufen bis zur Fähre in Tolkewitz. Hier übersetzen und weiter am Elberadweg bis nach Pillnitz. Am Anfang des Friedrichgrundes geht es steil nach oben zur künstlichen Ruine bei Pillnitz. Diese wurde aufwändig saniert, man kann sie jetzt auf einer neu errichteten Treppe erklimmen. Von oben hat man einen sehr schönen Blick auf Pillnitz. Komoot schickt mich über den Borsberg bis nach Graupa, hier bin ich auf den Dichter-Musiker-Malerweg gestoßen, der nach Bonnewitz führt. Durch den Wald geht es weiter in Richtung Porschendorf. Am Antoniuskreuz biegt der Weg links ab und wir gelangen über den Malerweg zum Mühlsdorfer Koordinatenstein. Jetzt ist etwas klettern angesagt, denn es geht auf sehr alten Stufen steil hinab in das Wesenitztal. Dies muss auf der anderen Seite natürlich wieder nach oben erklommen werden. Aber keine Angst, es sieht schlimmer aus als es in Wirklichkeit ist. An der S164 verlassen wir den Malerweg und wir laufen nach links in Richtung Böhmensberg. Ab hier beginnt ein sehr langer und teilweise steiler Aufstieg, vorbei am Böhnensberg bis zur Hohburkersdorfer Linde. Auf der Höhe erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung und man hat den schönsten Blick in Richtung Lausitz, Triebenberg, Stolpen und zum Unger. Jetzt ist das Polenztal mit seinen Märzenbecherwiesen nicht mehr weit. Kurz vor dem Polenztal musste ich etwas improvisieren. Durch große Waldmaschinen war der Weg dermaßen zerstört, dass ich ihn bei bestem Willen nicht mehr finden konnte. Also, wer die Wanderung machen möchte: hier aufpassen!! An der Bockmühle vorbei laufen wir ein langes Stück durch das Polenztal. Und das bringt uns langsam aber sicher bis nach Neustadt in Sachsen. Beim Bäcker an der Kirche ist für mich die Wanderung beendet.
Komoot hat eine tolle Tour erstellt. Sie läuft sich nicht ganz einfach. Teilweise sind die Wege stark verwurzelt und steinig, auch die fast 900 Hm müssen bewältigt werden.

Länge der Tour: 37.72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 892 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Neustadt



Wanderung Dresden nach Neustadt

Donnerstag, 16. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Neustadt (Sachsen)

Eine Beschreibung der sehr schönen und langen Wanderung folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 37.72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 892 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Neustadt



Wanderung Dresden nach Radeburg - Teil 2

Dienstag, 14. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Radeburg - Teil 2



Meine erste größere Wanderung im neuen Jahr führt mich von Dresden Tolkewitz nach Radeburg. Erstellt habe ich sie wiederum mit Komoot. Start ist der Friedhof in Tolkewitz, es geht über die Altenberger Straße zum Schillerplatz, Körnerplatz, die Plattleite hinauf zum Weißen Hirsch und dann in die Dresdner Heide hinein. In der Heide bin ich den Diebsteig , Alte 3 bis zum Dresdner Saugarten gelaufen und weiter über die Alte 7 bis zur Hofewiese. Ab Hofewiese ist es nicht mehr weit bis nach Weixdorf. Den Weg an der Mülldeponie in Klotzsche vorbei bin ich schon öfter gelaufen, siehe hier. Weixdorf habe ich nur am Rande gestreift. Der nächste Ort ist Hermsdorf, wo man das Hermsdorfer Schloss besichtigen kann. Dies habe ich nicht getan, denn ich wollte weiter nach Radeburg. Ab Hermsdorf läuft man links an Ottendorf-Okrilla vorbei. Hinter Cunnersdorf geht es hinauf auf den Wachberg. Der Wachberg ist kein richtiger Berg sondern nur ein langgestreckter Höhenzug. Auf dem Gipfel befindet sich eine Amateurfunk-Sendestation. So wie ich das mitbekommen habe, kann man hier die Funkerlizenz der Klasse A und E machen. Na ja, funken will ich heute nicht, deshalb geht es weiter in Richtung Boden. Der kleine Ort liegt am Rande der Laußnitzer Heide. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Radeburg. Den letzten Abschnitt läuft man auf einem Radweg entlang der S177, auf der rechten Seite befindet sich der Radeburger Stausee. Nach überqueren der Autobahn sind wir in Radeburg angekommen. Mit dem Bus 477 kommt man bequem zurück nach Dresden.

Länge der Tour: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 354 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Dresden - Radeburg

Wanderung von Dresden nach Radeburg

Sonntag, 12. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Radeburg

Eine Beschreibung der sehr schönen Wanderung folgt demnächst.





 

 

 

 



 

 

 

 



Länge der Tour: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 354 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Dresden - Radeburg

Regenbogen ohne Sonne und Regen

Mittwoch, 8. Januar 2020
Regenbogen ohne Sonne und Regen

Heute konnte ich ein erstaunliches Phänomen vor meinem Fenster beobachten: es gab einen Regenbogen ohne Sonne und Regen.





Auf dieser Webseite kann nachgelesen werden, wie das ganze funktioniert.

Bilderschau Schulcampus Dresden

Freitag, 3. Januar 2020
Bilderschau Schulcampus Dresden

Bilder vom ehemaligen Straßenbahnbetriebshof Dresden Tolkewitz damals und heute.









Das alte Straßenbahngebäude (ehemalige Werkstatt und Kultursaal) sind unterdessen auch saniert. Jetzt kann man im Haus wohnen und in der Tiefgarage das Fahrrad abstellen.



Für eine größere Diaschau hier klicken (1200 * 675 Pixel).

Jahresrückblick 2019

Freitag, 3. Januar 2020
Jahresrückblick 2019



Und wieder gibt es einen Jahresrückblick. Welche die schönste Fahrradtour oder Wanderung war, kann ich nicht sagen. Es waren alle gleichermaßen schön. Deshalb nur eine kleine Übersicht.

Wanderung nach Altenberg:
Teil 1 - Teil 2
Wanderung nach Siebenlehn: Teil 1 - Teil 2
Wanderung nach Bischofswerda: Teil 1
Wanderung nach Pulsnitz: Teil 1 - Teil 2
Wanderung nach Kamenz: Teil 1 - Teil 2
Wanderung nach Königsbrück: Teil 1 - Teil 2
Wanderung nach Glashütte: Teil 1 - Teil 2
Wanderung nach Moritzburg - Coswig: Teil 1
Wanderung nach Stolpen: Teil 1 - Teil 2
AdventureWalk: Teil 1 - Teil 2
Wanderung zum Lilienstein: Teil 1
Wanderung zum Königstein: Teil 1
Bischofsweg Meißen Dresden: Teil 1 - Teil 2
Bischofsweg Dresden Stolpen: Teil 1 - Teil 2
Pillnitz-Moritzburger Weg: Teil 1

Bei den Fahrradtouren gibt es einen eindeutigen Sieger.

Platz 1: Fahrradtour zum Jeschken: Teil 1 - Teil 2
Platz 2. Göltzschtalbrücke: Teil 1 - Teil 2 - Teil 3
Platz 3: Fahrradtour zum Bieleboh: Teil 1 - Teil 2 - Teil 3

Ansonsten sind folgende Touren empfehlenswert:

Fahrradtour zum Stürmer: Teil 1 - Teil 2
Fahrradtour zum Mückentürmchen: Teil 1 - Teil 2
Fahrradtour Wilsdruffer Schmalspurnetzt: Teil 1 - Teil 2
Fahrradtour zum Burgberg: Teil 1 - Teil 2
Fahrradtour zur Lausche: Teil 1 - Teil 2
Fahrradtour zum Czorneboh: Teil 1 - Teil 2
Fahrradtour nach Hörlitz: Teil 1 - Teil 2
Spreewaldmarathon 2019: Teil 1

Dann hatte ich noch das grüße Glück, die gesamte Westlausitz kenne zu lernen. Sicherlich eine einmalige Gelegenheit, die ich voll und ganz genutzt habe. Die Westlausitz ist für mich eine der schönsten Wandergegenden.

Ein paar Ziele für 2020 habe ich mir auch gesetzt: ich möchte mal von Dresden aus auf den Löbauer Berg, die Landeskrone, den Kottmar, den Buková Hora, den Großen Milleschauer und den Klíč (Kleis) fahren. Die beiden letztgenannten Berge haben absoluten Vorrang. Als Wanderung plane ich den Sächsischen Jakobsweg von Görlitz nach mindestens Riesa. Mal sehen ob das was wird. Und da ich schon von Dresden aus nach Chemnitz gelaufen bin, möchte ich gerne die Tour fortsetzen und von Chemnitz nach Zwickau laufen.

So, jetzt noch etwas Statistik. Finde ich immer interessant, was im laufe der Zeit so alles an Kilometern zusammenkommt. Garmin Connect liefert dazu folgende Tabelle:



Das sind hier aber alle Aktivitäten zusammen, also Radfahren, Paddeln und Wandern. Bei Garmin Connect bin ich seit August 2014. Im Jahre 2019 bin ich 7672, 31 Kilometer geradelt und 1990, 35 Kilometer gewandert.

Ein gesundes neues Jahr 2020

Mittwoch, 1. Januar 2020
Ein gesundes neues Jahr 2020

Ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr 2020.

Gleich zu Beginn gibt es heute eine kleine Fahrradtour wiederum zum Triebenberg. Ich wollte mir mal das Chaos nach der Silvesternacht am Elberadweg anschauen. Ja, es sieht fürchterlich aus, und die Stadtreinigung hatte heute Morgen schon einiges zu tun. Zum Triebenberg habe ich eine andere Route gewählt als sonst. Es geht über die Wachwitzer Bergstraße nach Pappritz (20 Prozent Steigung), dann über den Bahntrassen-Radweg zum Triebenberg. Als Abstieg von der Elbhöhe habe ich die Copitzer Straße gewählt. Eine genialer Weg für das Mountainbike!!

Na dann, viel Spaß bei Euren Radtouren und Wanderungen 2020.



















Länge der Tour: 37 Kilometer
Gesamter Anstieg: 446 Meter

Fahrradtour zum Triebenberg - 2

Montag, 30. Dezember 2019
Fahrradtour zum Triebenberg - 2

Das war heute meine letzte Fahrradtour im alten Jahr. Es ging bei minus 2 Grad auf den Triebenberg. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

Blick in Richtung Sächsische Schweiz. Über den Wolken ist der Hohe Schneeberg zu sehen und links im Dunst der Große Winterberg. Die Lausche im Zittauer Gebirge ist nicht einmal zu erahnen.



Blick in Richtung Erzgebirge. Ganz links der Sattelberg und gleich daneben das Mückentürmchen. Und da es auf dem Erzgebirgskamm sehr klar ist, sieht man natürlich auch den Geising, Kahleberg und Tellkoppe. Wilisch und Luchberg verstecken sich unterhalb des Erzgebirgskamms.



In der anderen Richtung sieht man den Keulenberg, Schwedenstein, Schleißberg, Ohorner Steinberg und den Hochstein. Der Berg in der rechten Bildmitte (ganz im Hintergrund): das könnte der Wüsteberg sein.



Blick auf Schönfeld, den Fernsehturm und im Hintergrund Dresden. Der Collmberg verschwindet heute leider auch im Dunst.



Und auf diesem Weg bin ich gekommen und fahre auch wieder zurück.



Länge der Tour: 30 Kilometer

Fahrradtour Frankenau - Frankenberg

Samstag, 28. Dezember 2019
Fahrradtour von Frankenau nach Frankenberg

Über Weihnachten war ich mal in einer anderen Region unterwegs und hatte auch etwas Zeit für eine kleine Fahrradtour von Frankenau nach Frankenberg und zurück. Ausgeliehen hatte ich mir zwei E-Bikes der Firma Conway, beide ausgestattet mit Bosch-Mittelmotor. Was soll ich sagen: es hat einfach Spaß gemacht mit diesen Rädern zu fahren. Heute war ich im Laden und habe mir ein paar Modelle von Cube angeschaut. Beinahe hätte ich zugegriffen, habe mich dann aber doch im letzten Moment für die Muskelkraft entschieden. Solange es noch geht müssen die Beine ran!!

Die Nationalpark-Stadt Frankenau liegt in Hessen, in unmittelbarer Nähe der Kellerwald und der Edersee. Wirklich eine traumhaft schöne Gegend und auf Grund der vielen Radwege bestens geeignet für Fahrradtouren.



















Länge der Tour: 26 Kilometer
Gesamter Anstieg: 454 Meter
Download: GPX-Datei Fahrradtour nach Frankenberg

Der Pillnitz - Moritzburger Weg

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Der Pillnitz - Moritzburger Weg

Bei dieser Wanderung handelt es sich nicht alleine um den PM / MP - Weg in der Dresdner Heide, sondern um den kompletten Weg von Pillnitz nach Moritzburg. Er ist relativ leicht zu laufen, weil ein Großteil der Strecke an der Elbe entlang führt. In der Heide bin ich ihn schon einmal gewandert, siehe hier oder hier.

Dieser Weg ist eine um 1770 entlang eines alten Heidewegs namens Mundstück angelegte, recht geradlinige und angemessen ausgebaute Verbindung zwischen den Schlössern Pillnitz und Moritzburg und war somit für die Wettiner von besonderer Wichtigkeit.
Wikipedia

Start ist natürlich am Pillnitzer Schloss.



Über diese Holperpiste geht es in Richtung Fernsehturm.



Die Sonne scheint und Blasewitz kommt in Sicht.



Ankunft in Loschwitz am Blauen Wunder.



Der Körnerweg mit dem Haus (Nr. 6), erbaut um 1784. Hier weilte Friedrich Schiller bei seinem Freund Theodor Körner.



An dieser Stelle mündet der Mordgrundbach (aus der Heide kommend) in die Elbe. Über den Heilstättenweg gelangt man nach Oberloschwitz und anschließend in die Dresdner Heide.



Ankunft am PM-Weg (Bautzber Straße, in Nähe der Mordgrundbrücke).



Die Brücke über den Gutebornbach befindet sich im Albertpark.











Ankunft im Prießnitzgrund.



Nun ist es nicht mehr weit und wir erreichen die Gartenstadt Hellerau.



Das Festspielhaus in Hellerau. Leider muss man hier etwas auf der Straße wandern.



Jetzt befinden wir uns schon im Moritzburger Wald. Meine GPX-Datei (unten) ist etwas mit Vorsicht zu genießen. Komoot hat mich mal wieder über Wege geschickt, die es gar nicht gibt. Es ist ratsam, sich an den Wegweisern nach Moritzburg zu orientieren.



Die Schmalspurbahn Radebeul Ost–Radeburg an der Haltestelle Moritzburg.



Ankunft am Schloss in Moritzburg. In der Dresdner Heide bin ich ab Fischhaus (Radeberger Straße) nicht direkt den MP-Weg gelaufen. Es gibt etliche Parallelwege, die ebenfalls zum Wandern geeignet sind. Der MP-Weg ist aber sehr gut ausgeschildert.



Länge der Tour: 29 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 347 Meter
Download: GPX-Datei - Pillnitz - Moritzburger Weg

Der Wald stirbt

Sonntag, 15. Dezember 2019
Der Wald stirbt

Gestern hatte ich eine kleine Wanderung durch die Dresdner Heide gemacht. Der Grund war, dass ich noch ein paar Heidezeichen finden wollte, die mir in meiner Sammlung fehlen.



Dabei viel mir auf, dass große Teile der Wege völlig zerstört sind. An ein ruhiges Laufen war überhaupt nicht mehr zu denken.





Warum das so ist: siehe folgendes Plakat.



Es steht schlecht um unsere Wälder. Und wenn man sieht, wie massenweise Autos mitten im Wald parken, dann wird klar, dass der Klimawandel menschengenacht ist.





Bellmanns Los, Stille Liebe, Waldblick

Mittwoch, 11. Dezember 2019
Wanderung im Tharandter Wald

Diese Wanderung liegt wieder mal fast vor meiner Haustüre. Ich muss nur mit dem Fahrrad nach Tharandt fahren, und schon kann es losgehen. Beschrieben ist die Tour im Wanderführer "Dresden und Umgebung - Band 1" von Peter Rölke. Start ist an der Kirche und Burgruine in Tharandt.

 

Blick von der Burgruine auf Tharandt. Die Bergkirche "Zum Heiligen Kreuz" wurde 1626 / 29 erbaut. Das Portal der Kirche ist romanischen Ursprungs und stammt aus der ehemaligen Burg.

 

Das Atelierhaus des Grafen Suminski, im orientalischen Phantasiestil 1866 erweitert und umgebaut. Was es mal davor war, weiß ich leider nicht.

 

 

 

Über den Pfad "Dreizehn Drehen" gelangt man zum oberen Eingang des Forstbotanischen Gartens und weiter zum Kienberg. Hier hat man eine schöne Aussicht auf den Kurort Hartha.

 

Heinrich Cottas Grab. Im Jahre 1843 wurden ihm zu Ehren seines 80. Geburtstages 80 Eichen gepflanzt. Ein Jahr später hat Heinrich Cotta hier seine letzte Ruhestätte gefunden. Cotta war ein deutscher Forstwissenschaftler und ist Begründer der Forstakademie Sachsen (heute TU Dresden). Auf ihn geht das Wegenetz in der Dresdner Heide und im Tharandter Wald zurück.

 

Auf der anderen Seite des Weges befindet sich das Grab Johann Friedrich Judeichs. Johann Friedrich Judeich war ebenfalls ein deutscher Forstwissenschaftler und Nachfolger Cottas.

 

Nur wenige Schritte sind es bis zur Aussichtskanzel "Heinrichseck". Hier ein schöner Blick auf die Quohrener Kipse und den Wilisch. Im Hintergrund ist der Hohe Schneeberg zu sehen.





Am linken Bildrand ist der Valtenberg zu sehen.



Blick auf Tharandt.



Das Windrad auf der Somsdorfer Höhe. Links des Geising, rechts der Luchberg.



Über den Judeich-Weg gelangen wir in den "Breiten Grund".

 

Ein schrecklicher Ort. Hier wurde Otto Werther erschossen. Hu Hu!! Weiter unten befindet sich der "Meilerplatz". Zur Anschauung für die Studenten ließ die Forstakademie hier erstmals 1846 einen Meiler aufschichten und Holzscheite zu Kohle verschwelen. Auch heute wird noch gemeilert.

 

Auf einem unscheinbaren, schmalen Pfad setzen wir unsere Wanderung fort und laufen einige Zeit den Weißeritztalhang entlang.

 

Schön ist es hier, aber der Weg wird abenteuerlich eng.

 

Und jetzt ist schwindelfreiheit erforderlich. Aber es sieht schlimmer aus als es ist. Schließlich gelangen wir zu "Bellmanns Los".

 

Die Bezeichnung Bellmanns Los soll davon herrühren, dass ein Mann gleichen Namens beim Holzfahren mit Pferd und Wagen von der steilen Höhe herabstürzte und dabei seinen Tod fand. Schon wieder Hu Hu!!

 

Über den "Tiefen Grunde" gelangen wir zur Straße im Weißeritztal, und nach unterquerung der Eisenbahn geht es auf der anderen Talseite weiter. Hier ist schon mal versteckt im Wald unser nächstes Ziel zu sehen: der Aussichtspunkt "Waldblick".

 

Der Aussichtspunkt "Waldblick". Er verdient seinen Namen wirklich.

 

Mitten im Wald steht dieses Soldatengrab. Es gibt in der weiteren Umgebung noch ein anderes Grab, leider sehr schwer zugänglich. Ich finde diesen Text beachtlich.

 

Über den "Neumeisterweg" und den "Niederleitenweg" geht es zurück nach Tharandt, wo sich unser Ringlein schließt. Max Neumeister war ebenfalls Direktor der Forstakademie. Nach ihm ist der Weg benannt.

 

Jetzt gilt es noch zu klären, was das Wörtchen "Stille Liebe" bedeutet. Nun ja, ich verrate es nicht!! denn sie muss jeder selber finden.



Länge der Tour: 13, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 375 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Tharandter Wald