Wanderung zum Talaia de Alcudia

Freitag, 19. Oktober 2018
Wanderung zum Talaia de Alcudia

Wenn man unten am Strand von Alcudia steht, dann fällt besonders dieser Berg in der Ferne auf. Dahin will ich heute wandern. Es geht durch die traumhafte Landschaft der Halbinsel Alcúdia, über das Platja des Coll Baix zum Talaia de la Victoria mit den Klostergemäuern der Ermitá de la Victoria.

Die Wanderung beginnt für mich am Strand von Alcudia, es geht an der Altstadt von Alcudia vorbei und dann durch den Nationalpark zum Talaia (495 Meter). Der Weg ist nicht ganz einfach, weil es öfter über Geröll und Steine geht. Etwas Schwindelfreiheit ist auch ganz gut. Die meisten Leute beginnen die Wanderung direkt am Berg, was ich aber blöd finde. Entweder ich laufe alles oder gar nichts. Wer möchte, kann auf einem Pfad, der heute recht verwahrlost ist, bis zum Strand von Coll Baix hinuntergehen. Sowohl der Abstieg wie der Strand selbst sind sehr sehenswert. Der Abstieg kann gefährlich werden und sollte mit Vorsicht vorgenommen werden. Ich habe den Pfad nicht mehr geschafft, denn die Wanderung war auch so weit genug.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 24 Kilometer
Gesamter Anstieg: 650 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung zum Talaia de la Victòria

Wegemarkierung in der Dresdner Heide

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Die Heidezeichen in der Dresdner Heide

Ein paar Heidezeichen aus der Dresdner Heide habe ich hier. Natürlich sind das noch nicht alle. Ich werde die fehlenden demnächst ergänzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung durch die Dresdner Heide

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Wanderung durch die Dresdner Heide

Die Herbstwanderung beginnt am Parkhotel Weißer Hirsch in Dresden. Gleich zu Beginn geht es an diesem Gedenkstein vorbei. Rechts befindet sich der Konzertplatz.



Im Stechgrund befindet sich die Degelequelle, leider durch die anhaltende Trockenheit ohne Wasser.



Weiter geht es auf der "Alten Acht" in Richtung Fischhaus, dabei überquert man auf dieser alten Brücke den Gutebornbach.



Der Wald in Nähe des Fischhauses an der Radeberger Straße.



Zurück geht es über den Wolfshügelweg, dabei kommt man an dieser Ruine vorbei. Es handelt sich um einen ehemaligen 25 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Wolfshügel, erbaut im Jahre 1912 von Hans Erlwein. Der Turm wurde 1945 durch die Wehrmacht gesprengt.



Über das "Fensterchen" gelangt man direkt zum Lingnerpark und Lingnerschloss.



Die Aussicht von der Terasse des Lingnerschlosses.



Wieder zurück auf dem Wolfshügelweg. Hier hat man diesen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Dresden. Unterhalb der Höhe befindet sich ein alter Steinbruch. So wie mir bekannt, soll es in der Nähe eine Bunkeranlage geben.









Länge der Tour: 7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung Dresdner Heide

Dresdner Heide - Alte 1 - Alte 2

Donnerstag, 4. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 1 - Alte 2



Heute bin ich auf der "Alte Eins" und auf der "Alte Fünf" gewandert. Die "Alte Eins" ist unkompliziert zu finden. Ich bin zunächst nach Ullersdorf geradelt, von dort geht es links zum "Ochsensteig".



Nach etwa einem Kilometer beginnt die "Alte Eins", die geradlinig bis zum "Dresdner Saugarten" führt. Am Weg findet man noch Überreste aus ganz alten Zeiten wie Brücken und Pflastersteine.



Der gerade Weg der "Alten Eins".



Ankunft am "Dresdner Saugarten".



Jetzt beginnt die "Alte Fünf".



Ich bin überzeugt, dass es die "Alte Fünf" in ihrem ursprünglichen Zustand nicht mehr oder nur noch teilweise gibt.



Am Rennsteig endet die "Alte Fünf" und man muss etwas suchen, wo es weiter gehen könnte. Da bin ich dann ziemlich ins Gebüsch geraden, habe aber einen weiteren Weg gefunden, der die "Alte Fünf" ersetzen könnte.



Und das ist der "Diebssteig". Der Steig ist ziemlich verschlungen, führt steil hinab in den Prießnitzgrund und wieder steil hinauf zur Königsbrücker Landstraße. Auch wenn der "Diebssteig" sicherlich nicht die "Alte Fünf" ist, die Richtung stimmt auf jeden Fall und die Wanderung ist sehr schön. Jetzt fehlt nur noch die "Alte Sechs" und die "Alte Sieben", dann sind die historischen acht Wege komplett.



Länge der Tour: 10, 4 Kilometer
Download:

Dresdner Heide - Alte 2 und Alte 3

Dienstag, 2. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 2 und Alte 3

Das hat mir doch keine Ruhe gelassen, und ich bin am späten Nachmittag noch einmal in die Heide gefahren und habe mir die "Alte Zwei" und die "Alte Drei" angeschaut. Wie es scheint, wurden die Wege vor vielen hundert Jahren tatsächlich im Winkel von 45 Grad angelegt.



Die "Alte Zwei" beginnt am Heidemühlweg in Dresden Bühlau und führt fast geradlinig zum Treffpunkt aller Wege, dem "Dresdner Saugarten". Sie kreuzt den "HG-Weg" und macht dort einen ganz kleinen Knick. Nach überqueren der Radeberger Straße geht es in den Wald hinein, dann verläßt der Weg die gerade Linie und man muss etwa 50 Meter weiter rechts laufen. Ob der Weg mal ganz gerade durchlief, weiß ich nicht. Auf jeden Fall findet man auf der "Alten Zwei" noch etliche Überbleibsel aus sehr alten Zeiten, wie z.B. Mauern, Brücken und Steine.



An der Steinsäule sieht man beide Wege.



Vom Dresdner Saugarten geht es zurück auf der "Alten Drei" nach Dresden "Weißer Hirsch". Ich habe den Eindruck, dass dieser Weg nicht mehr ganz vollständig erhalten ist. Kurz vor dem Weißen Hirsch" geht der Weg entweder in den "Loschwitzer Weg" (L) oder den "Diebssteig" über. Ob es damals einen geraden Weg gegeben hat, glaube ich nicht, denn es geht durch den Mordgrund", und in Gründen gibt es nie gerade Wege. Ich werde mir das noch einmal bei Tageslicht anschauen. Vielleicht finde ich ja noch einen Rest von der originalen "Alten Drei".



Die restlichen vier Wege werde ich demnächst besuchen.

Länge der Tour: 7, 3 Kilometer
Download: GPX-Datei - Alte Zwei und Alte Drei

Dresdner Heide - Alte 4 und Alte 8

Montag, 1. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 4 und Alte 8

Bei meinem letzten Heidebesuch kam mir die Idee, mal alle alten Sternflügelwege zu erwandern. Da von mir aus am günstigsten zu erreichen, beginne ich mit der "Alten Vier" und der "Alten Acht".

Start der Tour ist das Diakonissenkrankenhaus an der Radeberger Straße, die Verlängerung der Straße mündet direkt in die "Alte Vier". Am Jägerpark in Dresden ist der Weg durch ein Neubaugebiet unterbrochen. Mit etwas Geschick und Glück habe ich aber einen Weg in den Wald gefunden. In der Heide selber sind die alten Wege hervorragend ausgeschildert. Man braucht eigentlich fast keine Karte. Absolut toll, mit wieviel Mühe und Fleiß die "Interessengemeinschaft Dresdner Heide" sich für den Erhalt der Zeichen einsetzt. Ein ganz großes Dankeschön!!

Hier erst einmal eine Karte von meiner Tour. Die "Alte Vier" beginnt an der Radeberger Straße und endet am "Dresdner Saugarten". Der Saugarten ist das Zentrum aller acht Sternflügelwege. Ab "Dresdner Saugarten" beginnt die "Alte Acht". Sie endet in Radeberg an einer Gartensparte (dahinter der Bahndamm).



Das erste Wegzeichen in der Heide zu Beginn der Wanderung.



Die "Alte Vier" läßt sich sehr gut wandern. Es gibt ein paar Steigungen und sandige Wegstellen.



Ankunft am "Dresdner Saugarten".



Beginn der "Alten Acht" am "Dresdner Saugarten",



und das entsprechende Zeichen an der Wegsäule.



Das "Saugartenmoor".





Der "Dachsenberg" ist die höchste Erhebung der Dresdner Heide. Hier muss man drüber wandern!



Länge der Strecke: 11. 3 Kilometer
Gesamter Anstieg: 300 Meter

Download: GPX-Datei Alte Vier und Alte Acht

Nesselgrund wieder offen

Dienstag, 25. September 2018
Nesselgrund wieder offen



Der Weg im Nesselgrund ist seit voriger Woche wieder offen. Die Bauzeit an der Eisenbahnbrücke muss mindestens 2 1/2 Jahre gedauert haben! Beachtlich! Dafür ist jetzt der obere Weg im Prießnitztal wegen Bauarbeiten geschlossen.

Der Bauzaun ist verschwunden.



So sieht die neue Eisenbahnbrücke aus:



und so die alte Brücke.

Historische Saugärten in der Dresdner Heide

Montag, 24. September 2018
Historische Saugärten in der Heide

Bei dieser Wanderung handelt es sich um die Tour 3 - "Den historischen Saugärten in der Dresdner Heide auf der Spur" - aus dem Wander & Naturführer Dresden und Umgebung Band 2, erschienen im Berg und Naturverlag Peter Rölke. Wer die alten Wegezeichen in der Heide erkunden möchte, der ist auf dieser Wanderung genau richtig.

Die Sternflügelzeichen 1 bis 8 (Alte Eins bis Alte Acht). Sie kennzeichnen das im 16. Jahrhundert unter Kurfürst August zu Vermessungs - und Jagdzwecken nach Kompaß angelegte Sternflügelsystem, dessen Flügel 4 auf den Hausmannsturm des Dresdner Schlosses wies, einen wichtigen damaligen Peilpunkt. Im Sternzentrum befand sich um 1560 der "Treybe Gartten", im 17. Jahrhundert der "Saugarten Dresdnischer Heide auf Fischhäuser Revier" als erster von weiteren vier Saugärten der Heide.

Viele der markierten Heidewege besaßen Eigennamen. Ein großer Anteil war aber namenlos, so dass sich erst durch Deutung der Zeichenformen volkstümliche Zeichen - und Wegenamen entwickelten wie "Zirkel", "Brille" oder "Kannenhenkel". Zeichen, die in der Mitte einen Punkt besitzen, weisen auf einen Verkehrsweg hin.

Auf dieser Karte sieht man, wie die Wege damals angeordnet waren. Man kann heute noch nach den alten Markierungen wandern und braucht kaum eine Karte oder GPS.



Start ist die Straßenbahnhaltestelle "Fuchsberg" in Dresden Weixdorf. Nach nur 50 m befindet sich links im Wald ein Bismarck-Denkmal. Es wurde 1915 aufgestellt und 2005 restauriert. Gleich gegenüber sieht man das erste Zeichen am Baum. Ich weiß allerdings nicht, welcher Wanderweg damit markiert wird.

 

Auf dem Hakenweg geht es bis zu einer Eisenbahnbrücke. Hier findet man versteckt im Wald dieses Denkmal. Der 1827 errichtete Pilz erinnert an die letzte königliche Hetzjagd in jenem Jahr. Etwas weiter trifft man auf diese steinerne Säule. Hier befand sich der Lausaer Saugarten, von dem leider nichts mehr erhalten ist.

 

Auf dem Hakenweg und das passende Zeichen dazu.

 

Das ist sicherlich der Kreuzweg? Wenn man aus dem Wald heraus kommt und in Richtung Langebrück wandert, hat man diesen herrlichen Blick auf den Keulenberg.

 

Das ist der Schreyer-Stein. Er erinnert an den Jagdhelfer Schreyer, welcher 1833 hier tödlich verunglückte. Auf dem anderen Foto sieht man das Heidezeichen "Schere".

 

Das Heidezeichen "Kannenhenkel" und das "Albert-Richter-Denkmal". Albert Richter war ein Maler und guter Kenner der Dresdner Heide.

 

Das Heidezeichen "Alte Sieben" (neu gestaltet) und der Langebrücker Saugarten. Von den ehemals vier Saugärten in der Dresdner Heide ist nur dieser teilweise erhalten. Er wurde um 1780 errichtet, 1952 durch ehrenamtliche Kräfte saniert und 1992 -1994 unter Regie des Sächsischen Forstamtes neu gestaltet.

 

Weitere Heidezeichen. So wie mir bekannt wurden die Zeichen im 19. und 20. Jahrhundert nicht mehr gebraucht und verloren an Bedeutung. Die "Interessengemeinschaft Dresdner Heide" hat sich für die Erhaltung und Pflege eingesetzt. Sicherlich eine große Arbeit, denn die Markierungen müssen ständig erneuert werden, weil die Bäume wachsen.

 

Auf der "Alten Sechs" geht es hinab in den Prießnitzgrund. Dieser kleine Tümpel hat durch die anhaltende Trockenheit kaum noch Wasser. Die Wurzeln dürften sicherlich nicht zu sehen sein? Auf dem anderen Foto ist das Priesnitztal in Nähe der Kuhschwanzbrücke zu sehen.

 

Die Kuhschwanzbrücke und die "Alte Sechs". Erstmals 1767 erwähnt, wurde die Brücke 1927 in ihrer steinernen Form erbaut.

 

Nun haben wir den ehemaligen Dresdner Suagarten erreicht. Er stand genau in der Mitte der Heide. Von diesem Punkt ging auch das Wegenetz der sogenannte "Sternflügel" aus, die strahlenförmig als "Alte Eins bis Alte Acht" das Heidezentrum mit den Rändern verbindet. Dort, wo sich heute der Gedenkstein befindet, stand ein kleines Jagdschloss, erbaut von Daniel Pöppelmann. 1810/20 wurde das Gebäude abgerissen und die Steine später zum Bau der Stützmauern für Schloss Albrechtsberg verwendet.

 

Dieser Stein zeigt an, in welche Richtung die Wege verlaufen. Nach dem Besuch des Saugartens geht es weiter auf der "Alten Sechs" hinab in die Schwedenschlucht. Hier sind immer noch die letzten Sturmschäden der Vergangenheit zu sehen.

 

In der Schwedenschlucht hat sich dieser kleine Tümpel gebildet. Die Schweden hatten im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) in der Nähe ein Lager eingerichtet, ob sie jedoch an dieser Stelle durchzogen, kann nur vermutet werden.

 

Die "Kannenhenkelbrücke" (wer hat nur diesen Namen erfunden) und der "Wettin-Obelisk". Der Obelisk wurde 1889 zur Erinnerung an die 800-jährige Jubelfeier des Hauses Wettin aufgestellt. Er steht an der Hangkante des Prießnitzgrundes. Ein lustiger Wegweiser zeigt den Weg an.

 

Die "Alte Zwei" und der "Schwarze Bildweg". Auf beiden Wegen geht es zurück in Richtung Weixdorf. Die Wege sind im Wanderführer sehr gut beschrieben, aber man sollte die Augen aufhalten.

 

Kurz vor unserem Ziel noch einmal zwei Heidezeichen. Wirklich eine schöne Wanderung. Fernsichten kann man allerdings kaum genießen, denn wir befinden uns fast ausschließlich nur im Wald. Die Rückfahrt nach Dresden geht gemütlich ab Weixdorf-Fuchsberg mit der Straßenbahn.

 

Länge der Tour: 17 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresdner Heide - Weixdorf

Wanderung von Meißen nach Zadel

Montag, 10. September 2018
Wanderung von Meißen nach Zadel

Das ist eine Wanderung aus dem Wander & Naturführer Dresden und Umgebung (Band 3), erschienen im Berg & Naturverlag Rölke. Es handelt sich um die Wanderung 3, "Durch die Meißner Weinberge - vom Knorrefelsen über Schloss Proschwitz nach Zadel".

Nach Zadel wollte ich schon immer mal mit dem Fahrrad fahren. Die Kirche auf dem Berg ist ja wirklich ein Blickfang. Start für mich war heute Morgen der Elberadweg in Dresden Tolkewitz. Mit dem Fahrrad ist man relativ schnell in Meißen, von mir aus sind das gerade mal 35 Kilometer bis zum Hotel "Knorre", kurz hinter Meißen. Hier beginnt die Wanderung. Eine genaue Beschreibung erspare ich mir, das überlasse ich dem Wanderführer von Peter Rölke. Wer möchte, kann dort nachlesen. Außerdem befindet sich ganz unten ein Download-Link zu meiner GPX-Datei.

Empfehlen kann ich die Wanderung absolut. Wer die Ruhe sucht, hier wird er sie finden. Ich habe auf dem Weg bis nach Zadel nicht einen einzigen Menschen getroffen!! Auch mal schön!! Die Fotos wurden sehr groß eingescannt (2 MB), etwas anderes hätte keinen Sinn ergeben.

Blick auf die Albrechtsburg in Meißen.



Blick auf die Albrechtsburg in Meißen. Gleich rechts neben den beiden Domtürmen sieht man den Sendemast in Wilsdruff.



Proschwitzer Weinreben im Septemder. Das gibt ein gutes Weinjahr.



Schloss Proschwitz. Nach 1990 hatte Dr. Georg Prinz zur Lippe begonnen, die ehemaligen Familienweinberge zurückzukaufen und das Weingut in Zadel wieder zu beleben. Im Jahr 1996 konnte er auch das Schloss seiner Großeltern und den weitläufigen Landschaftspark zurückkaufen und sanierte nach und nach das Anwesen. Der Prinz hält Park und Schloss für Besucher offen. Allerdings wünscht er keine öffentlichen Fotos, so dass ich hier meine Aufnahme vom Schloss nicht verlinke.



Noch einmal die Albrechtsburg in Meißen.



Das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute große Bauerngut, im Krieg teilweise zerstört, zu DDR-Zeiten wieder aufgebaut (jedoch ohne Turm), 2007 von einer Bauunternehmerfamilie aus der Region saniert und wieder aufgebaut. Auch der Turm entstand nach über 68 Jahren neu.



Im September gibt es Pilze.



Hier sieht man von oben die Steinbrüche im Elbtal, im Hintergrund die Kirche in Zehren.



Ein Blick zurück in Richtung Meißen.



Mein Ziel kommt in Sicht. Die Wanderung durch die Weinberge des Prinzen in Richtung Zadel.



Es geht ein letztes Mal durch den Weinberg, dann ist Zadel erreicht.



Die St.-Andreas-Kirche in Zadel.

Die alte St.-Andreas-Kirche Kirche wurde 1841 abgerissen, an ihrer Stelle entstand ein Neubau im neogotischen Stil, der 1842 geweiht wurde. 1842 wurde der Innenraum durch Meißner Malermeister dekoriert. Altarbild und Epitaph stammen noch aus der alten Kirche. Im Turm dieser Kirche ist ein altes sorbenwendisches Kultbild eingebaut, das bei der Einführung des Christentums unter dem ersten Kirchenbau oder in dessen Nähe vergraben wurde. Dieses Götzenbild wird mit den Bamberger Funden verglichen und scheint aus dieser Zeit zu stammen.



Blick in Richtung Orgel.



Der Vierseithof des Weingutes stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde ab 1996 liebevoll saniert. Das sagt der Prinz. Im Hof kann man Wein verkosten. Das habe ich aber nicht gemacht, da ich ja noch 35 Kilometer mit dem Fahrrad zurück fahren musste.



Länge der Tour: 12 Kilometer
Gesamter Anstieg: 180 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Meißen - Zadel

Kreibitzer Gebirge

Freitag, 7. September 2018
Kreibitzer Gebirge (Chřibská)

Das Elbsandsteingebirge ist wirklich ein großes Naturwunder. Hinter dieser wunderschönen Landschaft befindet sich ein zweites ganz großes Naturwunder. Und wer kennt es??







Der Manitoulin Incline

Montag, 6. August 2018
Wanderung zum Manitoulin Incline

Die Manitou Springs Incline, auch als Manitou Incline oder einfach Incline bekannt, ist ein beliebter Wanderweg, der sich oberhalb von Manitou Springs, Colorado, in der Nähe von Colorado Springs erhebt. Der Weg ist der Überrest einer ehemaligen 914 mm Schmalspurbahn, deren Gleise bei einem Felsrutsch im Jahr 1990 ausgewaschen wurden. Die Steigung ist berühmt für ihre weitreichende Aussicht und ihren steilen Anstieg mit durchschnittlich 45 % und so steil wie 68% an einigen Stellen, was den Incline zu einer Fitnessherausforderung für Einheimische in Colorado Springs macht. Die Steigung erreicht über 610 Höhenmeter in weniger als einer Meile.

























Länge der Tour: knapp 7 Kilometer
Download: Wanderung Manitou Incline

Wanderung zum Lieblingstal

Mittwoch, 11. Juli 2018
Wanderung zum Lieblingstal - Dittersbach

Diese Wanderung habe ich in dem Buch "Wander - & Naturführer - Am Rander der Sächsischen Schweiz" gefunden. Es könnte ein kleiner Geheimtipp sein, denn die Tour lohnt sich wirklich. Viel Natur, eine vielseitige Landschaft und immer wieder Kulturdenkmäler.

Start ist der große Platz vor der Kaufhalle in Dittersbach. Es geht auf den Spuren Quandts durch das Lieblingstal zum Belvedere auf der Schönen Höhe und ins Wesenitztal. Die Wesenitz entspringt am Valtenberg und ist Teil des Malerweges.


Der Besitzer von Schloss Dittersbach, Johann Gottlob von Quandt, legte im Jahre 1840 den Landschaftsgarten "Lieblingstal" an, auch diese kleine Kapelle (Hubertuskapelle) ließ er bauen.



Das Lieblingstal.



Entlang des Waldrandes folgen wir dem Weg in dem lieblichen Tal, links der Wiese fließt der Schullwitzbach. Trotz der Trockenheit, der kleine Bach führt reichlich Wasser.



Nach Überquerung einer Straße gelangen wir auf einen Panoramaweg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Sächsisch-Böhmischen Berge hat.



Blick in Richtung "Breiter Stein" bei Porschendorf.



Blick in Richtung Erzgebirge mit Sattelberg, Geising und Kahleberg.



Ungewöhnlicher Blick auf die Zschirnsteine, davor der Lilienstein usw.



Das Belvedere auf der Schönen Höhe. Leider hatten Gaststätte und Turm wegen Urlaub geschlossen. Mit 328 m haben wir hier den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Johann Gottlob von Quandt hat das ehemals auf der Schönen Höhe befindliche Anwesen abtragen und in tiefer Verehrung für Johann Wolfgang von Goethe das zinnenbekrönte Belvedere errichten lassen. Im Jahre 1833 wurde der Turm eingeweiht. Angeblich soll bei der Grundsteinlegung zwei Jahre zuvor ein Brief Goethes an Quandt eingemauert worden sein.



Weiter geht es über den "Peschelweg" hinab in das Wesenitztal, wo man schließlich die "Teufelskanzel" erreicht.



Ein großer Sandstein versperrt der Wesenitz das halbe Flußbett. Von dieser, früher "Elfenstein" genannten Stelle malte der Maler Ernst Ferdinand Oehme sein Gemälde "Das Dittersbacher Tal".



Im Wesenitztal kann man diesen alten Steinbruchsee bewundern. Nach einem Wassereinbruch 1907 wurde dieser Steinbruch geschlossen.



Zurück geht es über einen wunderschönen Waldweg zum Dittersbacher Schloss. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.



Wem es interessiert: in der Dittersbacher Kirche befindet sich eine Silbermannorgel. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, weil in der Kirche gebaut wird.



Länge der Tour: etwa 8 Kilometer
Download: GPX-Datei Lieblingstal - Schöne Höhe

Wanderung zum Valtenberg

Dienstag, 10. Juli 2018
Wanderung zum Valtenberg - Lausitz

Start dieser schönen Wanderung ist die Hohwaldschänke (Jagdbaude) im Hohwald bei Neustadt. Zur Hohwaldschänke kommt man bequem mit dem Fahrrad, denn ab Neustadt gibt es viele Radwege in Richtung Valtenberg. Hier noch zwei Links zum Fahrradfahren in der Lausitz:

Fahrradtour zum Valtenberg.
Fahrradtour zum Mönchswalder Berg

Neustadt in Sachsen. Ab hier beginnt der Hohwald mit steilem Anstieg.



Der Aussichtsturm auf dem Valtenberg mit Gaststätte. Der Besuch der Gaststätte lohnt sich unbedingt!! Das Essen und das Bier schmecken hervorragend!!



Blick vom Aussichtsturm in Richtung Zittauer Gebirge, Kreibitzer Gebirge und Rosenberg. Ganz links (zwischen den Bäumen) ist die Lausche zu sehen.



Der Rosenberg, rechts der Hohe Schneeberg, davor der Unger.



Rechts ist die Stadt Bautzen zu sehen, in der Mitte das Kraftwerk Boxberg, links das Kraftwerk Schwarze Pumpe.



Richtung Pulsnitz mit Schwedenstein.



Czorneboh und Bieleboh. Soweit die Rundumsicht vom Valtenberg. Man kann wirklich viel entdecken, Voraussetzung ist allerdings gute Sicht. Und die hatten wir.



Beim Wandern kommt man auch an der Wesenitzquelle vorbei. Ein Besuch lohnt sich. Das Wesenitztal bei Pirna ist immerhin der erste Teil des Malerweges in der Sächsischen Schweiz.

Länge der Tour: 7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zum Valtenberg

Wanderung zum Hartenstein-Zeisigstein

Freitag, 6. Juli 2018
Wanderung zum Hartenstein - Zeisigstein

Diese Wanderung ist von mir ausgedacht und befindet sich in keinem Wanderführer. Sie beginnt in Hellendorf, überquert den Hartenstein und den Zeisigstein (in Nähe von Bad Gottleuba) und endet in Hellendorf. Als Einkehr zu empfehlen ist unbedingt das Hotel auf dem Augustusberg!! Das Gebiet um Bad Gottleuba ist zum Wandern sehr gut geeignet, weil landschaftlich sehr schön und fast menschenleer. Wer die Ruhe sucht, ist hier richtig.

Diese steile und hohe Wand befindet sich auf dem Hartenstein. Man muss sie überqueren um zur Aussichtsplattform zu gelangen.



Der Wald am Hartenstein.



Die Aussicht in Richtung Dresden. Leider war die Sicht heute nicht sehr berauschend. Trotzdem, der Triebenberg ist gut zu sehen.



Der Aufstieg zum Zeisigstein. Hier muss man ein paar hohe Leitern erklimmen. Schlimm ist das aber nicht.



Die Aussicht vom Zeisigstein. Auch wenn es dunstig ist, der Sattelberg (723,3 m n.m) ist gut zu sehen.



Das alte Hammergut "Fichte". Leider ist davon kaum noch etwas zu sehen.



Und so sah die Fichtenbaude damals aus.



Blick zurück auf den Zeisigstein.



Es geht zurück nach Hellendorf.



Länge der Tour: etwa 8, 5 Kilometer
Download: GPX-Datei Hellendorf - Hartenstein - Zeisigstein

Wanderung zum Hochstein

Dienstag, 10. April 2018
Wanderung zum Hochstein

Der Hochstein, auch Sibyllenstein genannt, ist ein 449 Meter hoher Berg in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er ist die höchste Erhebung des Nordwestlausitzer Berglandes.


Wanderung in ein sehr ruhiges abgelegens Gebiet. Es handelt sich um eine Wanderung aus dem "Wander & Naturführer Lausitzer Bergland" von Peter Rölke. Start ist der Schlosspark in Rammenau. Weiter zum Waldscheibenteich, nördlicher Kammweg, Hochstein und zurück nach Rammenau. Gute Aussicht vom Hochstein hat man nur in eine Richtung, die andere Seite ist stark bewaldet. Besonders gefallen hat uns das Schloss und der Schlosspark in Rammenau. Für 5 Euro Eintritt bekommt man hier wirklich sehr viel geboten. Absolu sehenswert.




















Länge der Tour: 8 Kilometer
Download: Schloss Rammenau - Hochstein