Wanderung nach Klotzsche

Mittwoch, 12. Dezember 2018
Wanderung nach Klotzsche

Normalerweise fahre ich immer mit dem Fahrrad auf Arbeit. Heute war das Wetter aber so mi­se­ra­bel, dass ich absolut keine Lust auf eine Fahrt durch die Dresdner Heide hatte und deshalb mal wieder gelaufen bin. Mit dem Fahrrad fahre ich normalerweise die Grundstraße hinauf, dann durch die Heide bis zur Heidemühle und von dort durch den Prießnitzgrund nach Klotzsche. Die Länge der Strecke beträgt 18 Kilometer, hin und zurück also 36 Kilometer. Das mache ich nun schon jahrein jahraus, im Sommer wie im Winter. Langweilig wird mir dabei nie, die Natur ist immer schön und verändert sich ständig. Für die Wanderung habe ich meine Rennstrecke etwas geändert. Ich bin über den Elberadweg, das Blaue Wunder zum Körnerplatz gelaufen, die Plattleite hinauf, dann die "Alte Drei" bis zum Dresdner Saugarten, von dort in den Prießnitzgrund und dann nach Klotzsche. Dadurch ist die Strecke erheblich kürzer geworden. Statt 36 Km waren es nur noch 31 Kilometer. Zum Laufen eine ideale Strecke. Der Rückweg war besonders spannend, denn es war schon lange dunkel und ich musste durch den finsteren Wald laufen. Mir macht das überhaupt nichts aus, im Gegenteil, ich komme hierbei restlos zur Ruhe. Außerdem nehme ich immer eine starke Taschenlampe mit. Die hat 5 Leuchtstufen, in der höchsten Kategorie sind das 4000 Lumen. Ich habe mal ein Foto gemacht, wie das im Wald aussieht. Also, ich hatte meinen Spaß.

























Länge der Tour: 31, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 331 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung von Dresden nach Klotzsche

Wanderung durch Dresden

Montag, 10. Dezember 2018
Wanderung durch Dresden

Heute hatte ich überhaupt keine Idee für eine vernünftige Wanderung. Da ich in die Landesbibliothek musste, bin ich einfach bis dorthin gelaufen. Die Tour beginnt AUF!! dem Tolkewitzer Friedhof, weiter den Elberadweg entlang bis zur neuen Brücke, auf der anderen Elbseite weiter bis zur Carolabrücke, über diese gelaufen bis zur Frauenkirche, weiter durch die Stadt bis zum Hauptbahnhof, von dort bis zur Bibliothek. Dann habe ich mir ein paar Kilometer gespart und bin mit dem Bus bis zur Kesselsdorfer Straße gefahren. Ab hier beginnt der zweite Teil der Wanderung zurück nach Hause, vorbei an der Musikhochschule, über die Brühlsche Terrasse, hinunter zum Elberadweg, wieder zwei Brücken (Carola und Albert) überquert, dann über den Elberadweg nach Hause. Tolle Tour! Kann ich jeden nur empfehlen. Beim Wandern sieht man die Schönheiten und Unschönheiten Dresdens besonders gut. Bilder habe ich keine geschossen. Hier nur ein paar ältere von meiner wunderschönen Stadt. Die Neubauten sind wieder mal soooo einzigartig schön. Passt richtig gut zum Zwinger! Ha ha!! Der alte Pöppelmann würde sich wahrscheinlich im Grab umdrehen wenn er das sehen würde.

Der erste Teil der Wanderung geht über den Elberadweg, Stadtmitte bis zur Sächsischen Landesbibliothek.

Länge der Tour: 13,3 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zur Landesbibliothek

Der Zweite Teil der Wanderung geht von der Kesselsdorfer Straße zurück nach Tolkewitz.

Länge der Tour: 13,7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zur Landesbibliothek


























Wanderung von Dresden nach Meißen

Montag, 3. Dezember 2018
Wanderung von Dresden nach Meißen

Der Hauptgrund und das Ziel meiner Wanderung ist die Glühwein - und Bratwurstbude auf dem Weihnachtsmarkt in Meißen. Dafür sollten sich ein paar Kilometer Fußmarsch schon lohnen! Los geht's.

Die Strecke ist wiederum mit Komoot erstellt. Mal sehen, wo mich der Routenplaner hinführt. Komoot hat das den Umständen entsprechend recht gut gemacht. Na klar, ich hätte auch ab Tolkewitz den Elberadweg wandern können, die Tour wäre aber dann viel länger geworden. So ging es durch den Großen Garten und quer durch das Stadtzentrum zur Brühlschen Terrasse. Dabei hat Komoot versucht, die großen Hauptverkehrsstraßen zu meiden. Das ist nicht immer gelungen. Für mich interessant, den morgendlichen Berufsverkehr mal als Wanderer zu erleben. Und das war der blanke Irrsinn!! Die Luft roch nach Salzsäure-Schwefelsäure-Ammoniak-Ozon-Jauche-Gülle-Dampf. Super, ich habe es genossen. Eine kleine Entschädigung gab es trotzdem, ich konnte als Fußgänger etliche einhunderttausend Euro teure Autos überholen. Leute, das baut auf, ich bin stolz auf mich!!

Nun zum Streckenverlauf: Start ist Dresden Tolkewitz, über den Landgraben zum Großen Garten, durch den Großen Garten bis in die Stadt, Brühlsche Terrasse zur Hofkirche, ab da Elberadweg zur Flügelwegbrücke. Über die Brücke auf die rechte Elbseite. Ab Dresden Kaditz kann man sehr lange direkt an der Elbe laufen. Habe ich so auch noch nicht gewusst. War aber sehr schön. In Niederwartha bin ich wieder über die Brücke auf die linke Elbseite gewechselt. Komoot hatte mir eine andere Strecke vorgeschlagen, ich wollte aber nicht in Coswig mit der Fähre übersetzen. Wer weiß, ob die im Winter fährt (schwimmt)? In Niederwartha Elberadweg nach Reppina. Ab da über die südlichen Elbhöhen nach Siebeneichen. Hier habe ich die Höhe verlassen und bin den Elberadweg bis nach Meißen gelaufen. Dann über die Eisenbahnbrücke zur Sparkasse, über die Stadtbrücke zurück in die Altstadt zum Weihnachtsmarkt. Hier Glühwein getrunken und Bratwurst gegessen. Nach der Pause weiter bis zur Endhaltestelle der S1 nach Meißen Triebischtal.

Der Weg über die Elbhöhe bei Reppina war recht anspruchsvoll. Extrem steil, sehr eng, kaum zu finden, glatt und rutschlig wie Schmierseife. Da muss jeder selber wissen ob er es macht oder nicht. Mich haben die vielen Taleinschnitte genervt. Irgendwann habe ich die Höhe verlassen und bin wieder den Elberadweg gelaufen. War aber trotzdem sehr abenteuerlich und abwechslungsreich.

Der tägliche Wahnsinn.

 

Die Brühlsche Terrasse und Blick von der Flügelwegbrücke in Richtung Briesnitzer Kirche.

 

Der Weg an der Elbe in Kaditz und in Richtung Radebeul.

 

Die Gohliser Windmühle und Niederwartha.

 

Der Elberadweg hinter Niederwartha.



Die Brücke bei Constappel ist fertig und damit die Umleitung am Elberadweg aufgehoben. Bauzeit mindestens 2 Jahre. Beachtlich!



Am Elberadweg und Blick in Richtung Bosel.

 

Wolfsteichbach und Felder auf der Südhöhe.

 

Das Batzdorfer Totenhäuschen.



Blick auf Meißen. Wer genau hinschaut, sieht den Collmberg.

 

 

Länge der Tour: 39 Kilometer
Gesamter Anstieg: 377 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Dresden nach Meißen

Wanderung von Freiberg nach Chemnitz

Montag, 26. November 2018
Gewaltmarsch von Freiberg nach Chemnitz

Heute bin ich den dritten Teil meiner Tour von Dresden nach Chemnitz gelaufen. Start ist der Bahnhof in Freiberg am zeitigen Morgen. Für mich ist das wie ein Wunder, dass man in dieser autoverrückten Zeit zu Fuß von Dresden bis nach Chemnitz laufen kann, ohne eine Straße zu benutzen. Wie man sieht, es geht. Wahnsinn!! Das ist dann auch erst einmal der Schluss meiner Wanderung. Ob ich demnächst von Chemnitz weiter in Richtung Vogtland laufen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht?

Die Tour habe ich mit Komoot erstellt. Komoot hat mir wieder Wege gezeigt, die ich mit Karte nie gefunden hätte. Ein absolut tolles Programm - ich kann es nur empfehlen. So wie ich es mitbekommen habe, bin ich weite Teile des Sächsischen Jakobsweges gelaufen.

Meine Fotos sind grottenschlecht geworden, was am Wetter gelegen hat. Bei starkem Nebel kommt so eine Handyknipse eben doch an ihre Grenzen. Schade, dass es so trübe war. Somit habe ich nicht einmal die Augustusburg sehen können, obwohl ich ziemlich nahe daran vorbei gelaufen bin.

Ich schreibe mal keinen Text unter meine Fotos. Das bekomme ich eh nicht mehr zusammen, wo ich überall gewesen bin. Hier eine kleine Kurzbeschreibung: Start Freiberg, Wanderung durch den Freiberger Stadtwald, Steinbruch Oberschöna, Oberschöna, Kirchbach, Oederan, Höllengrundbach, Falkenau, Flöhatal-Radweg, Flöha, Eubaer Wald, Niederwiesa, Chemnitz -Deponie am Weißen Weg, Zeisigwaldschänke, Chemnitz. Die höchste Erhebung befindet sich hinter Kirchbach. Wie hoch ich geklettert bin, weiß ich nicht mehr. Dann gibt es noch einmal eine lange Steigung hinauf zum Zeisigwald, ist aber alles machbar, weil die Berge nicht ganz so steil sind, dafür aber sehr lang. Besonders schön ist die Stadt Oederan. Hier gibt es das "Kleine Erzgebirge" und eine Silbermannorgel in der Kirche. Die Orgel ist nicht mehr im originalen Prospekt erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 40 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 709 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Freiberg - Chemnitz

Wanderung von Tharandt nach Freiberg

Mittwoch, 21. November 2018
Wanderung von Tharandt nach Freiberg

Die Wanderung beginnt dort, wo ich das letzte mal aufgehört hatte - in Tharandt. Das Ziel ist Freiberg. Ich muss sagen, das war für mich sicherlich die schönste Wanderung des Jahres 2018. Ich bin fast ausschließlich nur auf Wald - Wiesen und Feldwegen gelaufen. Auf meiner gesamten Tour ist mir nur ein einziger Mensch begegnet! Auch mal schön. Zunächst bin ich mit der Eisenbahn von Dresden nach Tharandt gefahren.



Am alten Bahnhof in Tharandt beginnt die Wanderung. Ich finde, dieser Bahnhof ist einer der schönsten in Sachsen. Leider hat die Deutsche Bahn kein Geld dafür und lässt das Gebäude verfallen.



Das ist der kleinste Tunnel Sachsens. Durch ihn muss man durchkriechen.



Im Tharandter Wald. Komoot hat mir mal wieder eine besonders schöne Route ausgsucht. Manchmal habe ich etwas nach dem richtigen Weg suchen müssen, aber es war dafür recht spannend und abwechslungsreich. Dann hatte ich aber doch ein Problem. Normalerweise funktioniert mein Garmin immer perfekt, außer heute. In Nähe des Sächsischen Mittelpunktes war auf einmal die Route und meine Karte weg. Gott sei Dank hatte ich noch das Telefon dabei und konnte mir damit die Tour anzeigen lassen. Da ich am Handy GPS und Internet eingeschaltet hatte, ging die Akkuladung rasant nach unten. Da stand ich nun, mitten in der Wildnis und wusste überhaupt nicht mehr wohin. Ganz schön blöd! In meiner Verzweiflung habe ich das Garmin neu gestartet. Und siehe da, Karte und Route waren wieder da!! Ha ha!! Mein Fazit: in einer mir völlig unbekannten Gegend nehme ich in Zukunft immer eine Karte mit.



Hier habe ich den Tharandter Wald bereits hinter mir...



und schaue in Richtung Freiberg. Leider war durch den Nebel nichts zu sehen.



Ankunft in dem kleinen Ort Niederbobritzsch im Bobritzschtal.



Wenn man unter einem so großen Windrad steht und das auch noch im Nebel, dann ist das besonders gruselig. Hu Hu!!



Die Windräder stehen auf dem sogenannten Tannhübel bei Hilbersdorf. Bei schönem Wetter hat man hier bestimmt eine besonders schöne Sicht in Richtung Freiberg und Halsbach.



Ankunft in Hilbersdorf. Hier bin ich seit langem wieder mal ein Stück Straße gelatscht, aber nicht lange.



Wie man sieht, es geht hinab in das Muldental.



Unten angekommen, läuft man über eine der ältesten Brücken Sachsens.



So, jetzt geht es wieder den Berg hinauf und ich erreiche endlich Freiberg. Erste Sehenswürdigkeit ist der Abraham-Schacht.



Nach 27 Km stehe ich vor dem Freiberger Bahnhof, der leider auch langsam verfällt. Wie sollte es anders sein bei der Deutschen Bahn.





Länge der Tour: 27 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 619 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung von Tharandt nach Freiberg

Wanderung von Dresden nach Tharandt

Sonntag, 18. November 2018
Wanderung von Dresden nach Tharandt

Das Ziel war, von Dresden Tolkewitz nach Tharandt zu laufen. Mit Komoot hatte ich mir schnell die richtige Strecke gebastelt.

Es ist unglaublich, was für kleine Wege Komoot findet: hier bin ich wirklich noch nie gewesen. Trampelpfad an der Bahnstrecke in Dresden Reick.



In Nähe des Naturbades Mockritz.



In Richtung Altkaitz.



Ich bin unter der Autobahnbrücke durchgewandert und stand vor diesem interessanten Bauwerk. Für was der Tunnel gedacht ist, weiß ich nicht. Sicherlich Hochwasserschutz?



Ich habe die Höhe erreicht und blicke auf Coschütz zurück.



Ich schätze, dass das ein kleines Teilstück der ehemaligen Windbergbahn ist? Habe da leider keine Ahnung.



Im Kaitzgrund geht es weiter in Richtung Windberg.



Eine Brücke der ehemaligen Windbergbahn hinter Gittersee.



Weiter geht es über das gesamte Windberg-Massiv. Eigentlich eine schöne Strecke, leider hat mich Komoot wieder mal in die Wildnis geschickt. Improvisation war angesagt. Ich empfehle, hier nicht nach meiner GPX-Datei zu laufen. Auf der Suche nach dem richtigen Weg, musste ich manches Abenteuer überstehen. Auf diesem Foto liegt der Windberg bereits hinter mir und ich befinde mich in Freital.



Auf dem Leitenweg geht es schließlich nach Tharandt. Die kleine Bergkirche ist schon zu sehen.



Der Bahnhof in Tharandt, das Ziel ist in Sicht.





Länge der Tour: etwa 22 Kilometer
Gesamter Anstieg: 377 Meter

Wanderung Dresden nach Stadt Wehlen

Montag, 29. Oktober 2018
Wanderung Dresden nach Stadt Wehlen

Heute bin ich von Dresden Körnerplatz bis nach Stadt Wehlen gewandert. Bevor es mit der Wanderung losging, habe ich mir in der Bäckerei "Wippler" am Körnerplatz das Wanderheft "DichterMusikerMaler-Weg" gekauft, denn bei dieser Tour handelt es sich genau um diesen Weg.

Der DMM-Weg führt von Dresden-Loschwitz über das Schönfelder Hochland, Hosterwitz, Pillnitz, Graupa, durch den Liebethaler Grund und den Uttewalder Grund nach Stadt Wehlen und dann nach Kurort Rathen. Von dort aus verläuft der DMM-Weg über die Bastei, durch die Schwedenlöcher zum Amselfall und durch die Wolfsschlucht zum Brand. Weiter führt er durch das Sebnitztal nach Altendorf und über den Panoramaweg sowie den Schaarwändeweg zum Lichtenhainer Wasserfall, dann über den Kuhstall und Großen Winterberg nach dem Grenzort Schmilka. Auf böhmischer Seite verläuft der DMM-Weg weiter durch Hřensko (Herrnskretschen). Mit einer Kahnfahrt durch die Edmundsklamm geht es dann nach Mezní Louka (Rainwiese) und über den Gabrielensteig zum Ziel, dem Prebischtor.
Wikipedia

Alles habe ich heute nicht geschafft, aber immerhin, bis Stadt Wehlen bin ich gekommen. Im Wanderheft gibt es ein paar Stempelseiten, die man sich abstempeln lassen kann. Die erste Stempelstelle befindet sich am Hotel "Schöne Aussicht" in Dresden Oberloschwitz. An der Stempelstelle 4 an der "Lindenschänke" in Rockau ist der Stempel beschädigt. Ich habe trotzdem sämtliche Stempel bis nach Wehlen bekommen, außer den Stempel 10 in der "Waldidylle" im Uttewalder Grund, denn die Gaststätte hatte heute Ruhetag. Die Stempelstelle 11 (im Manufaktur-Hotel am Markt Stadt Wehlen) gibt es leider nicht mehr. Ich bin in das Besucherzentrum am Markt gegangen und habe mir den Stempel dort geholt. Dann ist noch die 9. Man hat die Wahl zwischen 9 und 9A. Ich habe mich für letztere in Oberlohmen an der Friedenslinde entschieden.

Die Wegemarkierung ist sehr gut, außer an ein paar Stellen wo man aufpassen muss. Meistens folgt man der gelben Markierung. In Graupa musste ich etwas suchen, denn die Beschreibung im Heft stimmt nicht ganz mit dem eigentlichen Weg überein. Außerdem fehlt an der Bonnewitzer Straße in Graupa die gelbe Markierung, so dass man nicht weiß, wo man abbiegen soll. Ich hatte Glück und habe den rechten Weg gefunden. Aus meiner GPX-Datei geht der genaue Verlauf hervor.

Der Keppgrund ist schon seit langem gesperrt, man kommt aber trotzdem sehr gut durch! Zur Not gibt es auch eine kleine Umleitung. Besonders schön finde ich den Abschnitt zwischen Pillnitz und Graupa (Weinberge entlang des Borsbergmassivs). Ab Liebethal ist die Wanderung identisch mit dem Malerweg Etappe 1.

Start in Dresden Loschwitz. Der Veilchenweg war die kleinste und bisher ruhigste Nebenstraße Dresdens. Leider hat sich das enorm verändert. Viele Fußgänger haben nur mit den Kopf geschüttelt.



Fotos habe ich heute kaum gemacht. Hier nur ein paar wenige.

















Länge der Tour: reichlich 34 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 891 Meter
Download: GPX-Datei DichterMusikerMaler-Weg Teil 1

Dresdner Heide - Alte 6 - Alte 7

Montag, 22. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 6 - Alte 7

Heute bin ich die "Alte 6" und die "Alte 7" in der Dresdner Heide gewandert, somt ist das alte historische Sternflügelsystems von acht Wegen komplett. Hier erst einmal die Karte wie sich die Wege heute verteilen. Alles ist nicht mehr wie damals erhalten. Ein bißchen Improvisation ist deshalb nötig. Am Ende meines Artikels habe ich mehrere GPX-Dateien angehängt, die "Alte 6" und die "Alte 7" einzeln, die GPX-Datei aller acht Sternflügelwege und dann noch meine Wanderung komplett von heute.



Start ist für mich immer der Friedhof in Tolkewitz.



Es geht den Elberadweg entlang in Richtung "Blaues Wunder" - Schillerplatz,



über den Körnerplatz, Plattleite hinauf zum Weißen Hirsch und ...



über den "Diebssteig" - "Alte 3" zum "Dresdner Saugarten" und damit Treffpunkt aller acht Wege.



Das die "Alte 3" ein Hauptweg war sieht man daran, dass immer noch alte Pflastersteine und Radspuren der Kutschen zu sehen sind, und das nach hunderten von Jahren.



Ankunft im "Dresdner Saugarten". Auf dem Gedenkstein sind meine heutigen Wanderwege deutlich zu erkennen.



Vom Saugarten zweigt die "Alte 6" geradlinig ab.



Hier bin ich vor gar nicht allzu langer Zeit gelaufen. Es handelt sich um die Wanderung - "Historische Saugärten in der Dresdner Heide". Über diese Bäume muss man klettern, um in die Schwedenschlucht zu kommen.



Die "Alte 6" endet am Kannenhenkel, man muss etwa 20 Meter nach rechts laufen, hier findet man wieder das Wegzeichen "Alten 6". In einem kleinen Bogen geht der Weg weiter zur "Schneise G" und dem "SB-Weg". Hier endet die "Alte 6" zunächst. Ich bin über den "Sandbrückenweg" zur "Andersbrücke" gelaufen und über diese Brücke in den Prießnitzgrund.



Nach etwa 50m zweigt rechts ein Weg ab, den man ich Richtung "Silbergruben" wandert. Hier stößt man wieder auf das Wegzeichen "Alte 6", die an der "Langebrücker Straße" endet. Ab jetzt geht es vorbei am "Silbersee" in Richtung Langebrück.



In der kleinen Ortschaft erreichen wir endlich den "Gänsefuß". Die "Alte 7" ist leider auch nur zum Teil erhalten. Der "Gänsefuß" hat aber die gleiche Richtung, so dass er durchaus als "Alte 7" gelten kann.



Über die "Hofewiese" kommen wir aber dann auf die originale "Alte 7" mit Heidezeichen. Der Weg führt unkompliziert zurück zum "Dresdner Saugarten".



Hier kann man erahnen, wie die Wege damals ausgesehen haben.



Kurz bevor wir noch einmal den Prießnitzgrund queren, diese schöne Herbststimmung im Wald. Als Rückweg bin ich die gleiche Strecke gewandert wie auf dem Hinweg.



Länge der Tour gesamt (ab Tolkewitz): 27 Kilometer
Gesamter Anstieg: 384 Meter

Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 6
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 7
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 1 bis Alte 8 gesamt
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Wanderung von heute

Wanderung zum Talaia de Alcudia

Freitag, 19. Oktober 2018
Wanderung zum Talaia de Alcudia

Wenn man unten am Strand von Alcudia steht, dann fällt besonders dieser Berg in der Ferne auf. Dahin will ich heute wandern. Es geht durch die traumhafte Landschaft der Halbinsel Alcúdia, über das Platja des Coll Baix zum Talaia de la Victoria mit den Klostergemäuern der Ermitá de la Victoria.

Die Wanderung beginnt für mich am Strand von Alcudia, es geht an der Altstadt von Alcudia vorbei und dann durch den Nationalpark zum Talaia (495 Meter). Der Weg ist nicht ganz einfach, weil es öfter über Geröll und Steine geht. Etwas Schwindelfreiheit ist auch ganz gut. Die meisten Leute beginnen die Wanderung direkt am Berg, was ich aber blöd finde. Entweder ich laufe alles oder gar nichts. Wer möchte, kann auf einem Pfad, der heute recht verwahrlost ist, bis zum Strand von Coll Baix hinuntergehen. Sowohl der Abstieg wie der Strand selbst sind sehr sehenswert. Der Abstieg kann gefährlich werden und sollte mit Vorsicht vorgenommen werden. Ich habe den Pfad nicht mehr geschafft, denn die Wanderung war auch so weit genug.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 24 Kilometer
Gesamter Anstieg: 650 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung zum Talaia de la Victòria

Wegemarkierung in der Dresdner Heide

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Die Heidezeichen in der Dresdner Heide

Ein paar Heidezeichen aus der Dresdner Heide habe ich hier. Natürlich sind das noch nicht alle. Ich werde die fehlenden demnächst ergänzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung durch die Dresdner Heide

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Wanderung durch die Dresdner Heide

Die Herbstwanderung beginnt am Parkhotel Weißer Hirsch in Dresden. Gleich zu Beginn geht es an diesem Gedenkstein vorbei. Rechts befindet sich der Konzertplatz.



Im Stechgrund befindet sich die Degelequelle, leider durch die anhaltende Trockenheit ohne Wasser.



Weiter geht es auf der "Alten Acht" in Richtung Fischhaus, dabei überquert man auf dieser alten Brücke den Gutebornbach.



Der Wald in Nähe des Fischhauses an der Radeberger Straße.



Zurück geht es über den Wolfshügelweg, dabei kommt man an dieser Ruine vorbei. Es handelt sich um einen ehemaligen 25 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Wolfshügel, erbaut im Jahre 1912 von Hans Erlwein. Der Turm wurde 1945 durch die Wehrmacht gesprengt.



Über das "Fensterchen" gelangt man direkt zum Lingnerpark und Lingnerschloss.



Die Aussicht von der Terasse des Lingnerschlosses.



Wieder zurück auf dem Wolfshügelweg. Hier hat man diesen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Dresden. Unterhalb der Höhe befindet sich ein alter Steinbruch. So wie mir bekannt, soll es in der Nähe eine Bunkeranlage geben.









Länge der Tour: 7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung Dresdner Heide

Dresdner Heide - Alte 1 - Alte 2

Donnerstag, 4. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 1 - Alte 2



Heute bin ich auf der "Alte Eins" und auf der "Alte Fünf" gewandert. Die "Alte Eins" ist unkompliziert zu finden. Ich bin zunächst nach Ullersdorf geradelt, von dort geht es links zum "Ochsensteig".



Nach etwa einem Kilometer beginnt die "Alte Eins", die geradlinig bis zum "Dresdner Saugarten" führt. Am Weg findet man noch Überreste aus ganz alten Zeiten wie Brücken und Pflastersteine.



Der gerade Weg der "Alten Eins".



Ankunft am "Dresdner Saugarten".



Jetzt beginnt die "Alte Fünf".



Ich bin überzeugt, dass es die "Alte Fünf" in ihrem ursprünglichen Zustand nicht mehr oder nur noch teilweise gibt.



Am Rennsteig endet die "Alte Fünf" und man muss etwas suchen, wo es weiter gehen könnte. Da bin ich dann ziemlich ins Gebüsch geraden, habe aber einen weiteren Weg gefunden, der die "Alte Fünf" ersetzen könnte.



Und das ist der "Diebssteig". Der Steig ist ziemlich verschlungen, führt steil hinab in den Prießnitzgrund und wieder steil hinauf zur Königsbrücker Landstraße. Auch wenn der "Diebssteig" sicherlich nicht die "Alte Fünf" ist, die Richtung stimmt auf jeden Fall und die Wanderung ist sehr schön. Jetzt fehlt nur noch die "Alte Sechs" und die "Alte Sieben", dann sind die historischen acht Wege komplett.



Länge der Tour: 10, 4 Kilometer
Download:

Dresdner Heide - Alte 2 und Alte 3

Dienstag, 2. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 2 und Alte 3

Das hat mir doch keine Ruhe gelassen, und ich bin am späten Nachmittag noch einmal in die Heide gefahren und habe mir die "Alte Zwei" und die "Alte Drei" angeschaut. Wie es scheint, wurden die Wege vor vielen hundert Jahren tatsächlich im Winkel von 45 Grad angelegt.



Die "Alte Zwei" beginnt am Heidemühlweg in Dresden Bühlau und führt fast geradlinig zum Treffpunkt aller Wege, dem "Dresdner Saugarten". Sie kreuzt den "HG-Weg" und macht dort einen ganz kleinen Knick. Nach überqueren der Radeberger Straße geht es in den Wald hinein, dann verläßt der Weg die gerade Linie und man muss etwa 50 Meter weiter rechts laufen. Ob der Weg mal ganz gerade durchlief, weiß ich nicht. Auf jeden Fall findet man auf der "Alten Zwei" noch etliche Überbleibsel aus sehr alten Zeiten, wie z.B. Mauern, Brücken und Steine.



An der Steinsäule sieht man beide Wege.



Vom Dresdner Saugarten geht es zurück auf der "Alten Drei" nach Dresden "Weißer Hirsch". Ich habe den Eindruck, dass dieser Weg nicht mehr ganz vollständig erhalten ist. Kurz vor dem Weißen Hirsch" geht der Weg entweder in den "Loschwitzer Weg" (L) oder den "Diebssteig" über. Ob es damals einen geraden Weg gegeben hat, glaube ich nicht, denn es geht durch den Mordgrund", und in Gründen gibt es nie gerade Wege. Ich werde mir das noch einmal bei Tageslicht anschauen. Vielleicht finde ich ja noch einen Rest von der originalen "Alten Drei".



Die restlichen vier Wege werde ich demnächst besuchen.

Länge der Tour: 7, 3 Kilometer
Download: GPX-Datei - Alte Zwei und Alte Drei

Dresdner Heide - Alte 4 und Alte 8

Montag, 1. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 4 und Alte 8

Bei meinem letzten Heidebesuch kam mir die Idee, mal alle alten Sternflügelwege zu erwandern. Da von mir aus am günstigsten zu erreichen, beginne ich mit der "Alten Vier" und der "Alten Acht".

Start der Tour ist das Diakonissenkrankenhaus an der Radeberger Straße, die Verlängerung der Straße mündet direkt in die "Alte Vier". Am Jägerpark in Dresden ist der Weg durch ein Neubaugebiet unterbrochen. Mit etwas Geschick und Glück habe ich aber einen Weg in den Wald gefunden. In der Heide selber sind die alten Wege hervorragend ausgeschildert. Man braucht eigentlich fast keine Karte. Absolut toll, mit wieviel Mühe und Fleiß die "Interessengemeinschaft Dresdner Heide" sich für den Erhalt der Zeichen einsetzt. Ein ganz großes Dankeschön!!

Hier erst einmal eine Karte von meiner Tour. Die "Alte Vier" beginnt an der Radeberger Straße und endet am "Dresdner Saugarten". Der Saugarten ist das Zentrum aller acht Sternflügelwege. Ab "Dresdner Saugarten" beginnt die "Alte Acht". Sie endet in Radeberg an einer Gartensparte (dahinter der Bahndamm).



Das erste Wegzeichen in der Heide zu Beginn der Wanderung.



Die "Alte Vier" läßt sich sehr gut wandern. Es gibt ein paar Steigungen und sandige Wegstellen.



Ankunft am "Dresdner Saugarten".



Beginn der "Alten Acht" am "Dresdner Saugarten",



und das entsprechende Zeichen an der Wegsäule.



Das "Saugartenmoor".





Der "Dachsenberg" ist die höchste Erhebung der Dresdner Heide. Hier muss man drüber wandern!



Länge der Strecke: 11. 3 Kilometer
Gesamter Anstieg: 300 Meter

Download: GPX-Datei Alte Vier und Alte Acht

Nesselgrund wieder offen

Dienstag, 25. September 2018
Nesselgrund wieder offen



Der Weg im Nesselgrund ist seit voriger Woche wieder offen. Die Bauzeit an der Eisenbahnbrücke muss mindestens 2 1/2 Jahre gedauert haben! Beachtlich! Dafür ist jetzt der obere Weg im Prießnitztal wegen Bauarbeiten geschlossen.

Der Bauzaun ist verschwunden.



So sieht die neue Eisenbahnbrücke aus:



und so die alte Brücke.