Wanderung zum Fernsehturm - Teil 1

Montag, 24. Februar 2020
Die Elbhänge, Schwebebahn, Rhododendronpark, Königlicher Weinberg und Wachwitzgrund

Bei dieser Wanderung handelt es sich wiederum um eine Tour aus dem "Wander - & Naturführer - Dresden und Umgebung - Band 2, Berg - & Naturverlag Peter Rölke". Genau genommen sind das aber zwei Wanderungen. Da mir die erste, "Auf und ab entlang der Elbhänge - zwischen Schwebebahn, Rhododendrongarten, Königlichem Weinberg und Wachwitzgrund", zu kurz war, habe ich gleich die zweite, "Auf und ab entlang der Elbhänge - zwischen Fernsehturm, Agneshöhe, Rockau, Keppmühle und Zuckerhut", hinten drangehängt. Dadurch kommen natürlich ein paar Kilometer mehr zusammen. Hier erst einmal Teil 1 der Wanderung.

Start ist der Elberadweg in Dresden Tolkewitz. Über das Blaue Wunder geht es hinüber zum Körnerplatz, weiter über den Veilchenweg, Steinweg hinauf zur Schwebebahn. Oben angekommen, kann man auf dem Turm der Bergstation die Aussicht auf Dresden und die umliegenden Berge genießen. Die Strecke orientiert sich ab jetzt etwa an der Gelben Markierung des Dichter-Musiker-Malerweges. Über die Oeserstraße, Krügerstraße, Kotzschweg (sehr steil) und Josef-Hegenbarth-Weg gelangen wir zum Rhododentronpark. Hier besonders schön die Königliche Villa und die umliegenden Gebäude. Ein Besuch des Parks lohnt sich vor allem im Mai, wenn der Rhododentron in Blüte steht. Ab jetzt ist der Wanderweg etwas schwierig zu finden. Durch einen kleines Eisentor geht es hinein in den Königlichen Weinberg. Am Ende des Hang-Weges die nächste schöne Aussicht. Über die Himmelsleiter (sehr steile Treppe) und durch einen Wald gelangen wir nach Oberwachwitz. Über den Eichendorffsteig geht es steil hinab in den Wachwitzgrund, dann auf der anderen Seite wieder nach oben und wir haben unser Ziel erreicht, den Dresdner Fernsehturm. Hier endet der erste Teil meiner Wanderung. Laut meinem Navi ist die Strecke von der Bergbahn bis hierher 6, 3 Kilometer lang. Da mir das als Wanderung zu kurz war, folgt demnächst der zweite Teil vom Fernsehturm nach Hosterwitz.
Auf der Tour findet man außerordentlich schöne Aussichtspunkte, von wo aus man herrliche Blicke auf Dresden und die umliegenden Berge hat. Ebenso schön, die vielen Villen und Schlösser am Elbhang. Die Beschreibung im Buch ist sehr genau, trotzdem gibt es etliche Stellen, wo man aufpassen muss. Ich habe manchmal lange suchen müssen, wo der Weg lang geht. Laut meiner GPS-Datei hat das Suchen aber jetzt ein Ende. Viel Spaß!



































Länge der Tour: 21 Kilometer
Gesamter Anstieg: 513 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Fernsehturm

Wanderung zur Goldenen Höhe

Freitag, 21. Februar 2020
Wanderung zur Goldenen Höhe

Diese Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch Wander- & Naturführer "Dresden und Umgebung" Band 1 - Berg - und Naturverlag Peter Rölke. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, so dass ich keine Fotos machen konnte. Da ich diese Strecke aber schon viel gewandert und mit dem Fahrrad gefahren bin, verlinke ich ein paar ältere Fotos aus der gleichen Gegend.

Start ist die Gleisschleife in Dresden Prohlis. Es geht über den Gebergrund (Beginn an der Dohnaer Straße) nach Nickern, wo dass Nickener Schloss besichtigt werden kann. Der nächste Ort ist Kauscha. Vorbei an der Talsperre Kauscha, unter der neuen Autobahnbrücke hindurch nach Goppeln. In Golberode treffen wir auf die Straße zum Pappelblick. Wir biegen aber rechts ab und wandern in Richtung Rippien. Nach Golberode geht es steil hinab in den Gebergrund. Unten im Tal treffen wir auf die ehemalige Gebergrundmühle, die sich heute in Privatbesitz befindet. Über eine schöne Wiese geht der Weg weiter in Richtung Rippien und Hänichen. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Goldenen Höhe. Kurz vor der Goldenen Höhe (am Sendemast) hat man die schönste Aussicht auf Dresden und die umliegenden Berge. Bei guter Sicht kann man in weiter Ferne die Lausche sehen. Auf der Goldenen Höhe (auch Gohlig genannt) stand bis etwa 1964 eine Berggaststätte, die mir aus meiner Kindheit noch bekannt ist. Wandertage in der Schule gingen damals meistens auf den Borsberg oder auf die Goldene Höhe. Wir haben die Hälfte der Wanderung geschafft, und es beginnt der Rückweg über den Eutschützer Grund, Nöthnitzer Grund und Kaitzgrund. Zu sehen sind unter anderem die Eutschützer Mühle (heute Gaststätte), die Sportstätte Bannewitz und das Nöthnitzer Schloss. Über den Kaitzgrund kommen wir zurück nach Dresden. Für mich war die Wanderung beendet an der Bushaltestelle Gostritzer Straße. Die Wanderung ist absolut zu empfehlen, manchmal stört etwas der Lärm der Autobahn.





 







Länge der Tour: 14, 32 Kilometer
Gesamter Anstieg: 289 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung zur Goldenen Höhe













Der Spreewald - Teil 2

Mittwoch, 19. Februar 2020
Die Slawenburg Raddusch



Heute soll es zur Slawenburg nach Raddusch gehen.

Die Slawenburg Raddusch ist eine äußerlich weitgehend originalgetreue Nachbildung einer slawischen Fliehburg in der Nähe des heute zur Stadt Vetschau/Spreewald gehörenden Dorfes Raddusch in der brandenburgischen Niederlausitz.
Wikipedia

Sie wurde etwa um 880 erbaut, mehrfach erneuert und vergrößert. In der Niederlausitz sind etwa 40 solcher Wallanlagen bekannt.

Diese Burgen waren im 9. und 10. Jahrhundert durch den slawischen Stamm der Lusitzi errichtet worden. Sie dienten als Fluchtburgen für die in unmittelbarer Nähe lebende Bevölkerung. Die Konzentration dieser Burganlagen im Gebiet der Niederlausitz wird auf den starken von sächsischer Seite ausgehenden Eroberungsdruck zurückgeführt.
Wikipedia







Und hier noch ein Blick von oben. Im Hintergrund ist die Stadt Vetschau zu sehen. Früher stand dort mal das Kraftwerk Vetschau, welches jedoch 1996/97 abgerissen wurde.





In unmittelbarer Nähe der Burganlage befindet sich der Bischdorfer See.

Er ist aus dem zwischen 1960 und 1996 betriebenen Braunkohletagebau Seese/Ost hervorgegangen. So wie ich das mitbekommen habe, wird der See seit dem Jahr 2000 künstlich geflutet. Damit müsste er bis heute seinen Endwasserstand von 57,3 m NN erreicht haben. Die Uferkantenlänge beträgt 22 km.

Auffällig am See sind vor allem diese drei Windräder, die auf einer kleinen Anhöhe stehen.



Da der Spreewaldmarathon direkt hier vorbeiführt, kann ich Euch zeigen, wie diese Mühlen aus der Nähe aussehen.



Und hier noch ein paar Fotos vom Bischdorfer See, aufgenommen während eines Spreewaldmarathons.







Interessant, dass in unmittelbarer Nähe zum Bischdorfer See, ein neuer Tagebau geflutet wird. Leider habe ich vergessen, wie er sich nennt. Auf diesem Panoramafoto kann man sehen, welche Größe der neue See mal haben wird. Links der Bischdorfer, rechts der Neue.



Der Spreewald - Teil 1

Dienstag, 18. Februar 2020
Kleine Reise durch den Spreewald

Eine meiner Lieblingsregionen in Deutschland ist der Spreewald. Schon seit Jahren bin ich mit dem Fahrrad beim Spreewaldmarathon dabei, diesmal soll es aber zu Fuß durch die schöne Landschaft gehen.



Start der kleinen Wanderung ist die Ortschaft Burg. Burg ist eine ziemlich große Gemeinde, auch wenn das vielleicht gar nicht so aussieht. Die Entfernung nach Cottbus beträgt gerade einmal 20 Kilometer. Im Ort befindet sich die Ev. Kirchengemeinde Burg, die Spreewald Therme, der Spreewaldhafen und der Bismarckturm. Die Wanderung führt über die ehemalige Bahntrasse der Spreewaldbahn und geht auf der anderen Seite der Hauptspree zurück zur Kirche.

















Länge der Tour: 5 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung Burg Spreewald



Nach der Wanderung haben wir uns noch die Kirche und das Schloss in Straupitz angeschaut. Die Geschichte von Kirche und Schloss geht aus den beiden Tafeln hervor.

Tafel über die Geschichte der Schinkel-Kirche in Straupitz.











Tafel über die Geschichte von Schloss Straupitz.





Wanderung nach Wilsdruff

Montag, 20. Januar 2020
Wanderung nach Wilsdruff

Eigentlich wollte ich gestern von Dresden bis nach Nossen wandern. Dann haben Beine und Kopf gesagt, dass sie keine Lust auf so eine lange Wanderung haben. Und da ist aus Nossen Wilsdruff geworden. Start ist an der Altenberger Straße in Dresden, dabei ist es jedem selber überlassen, wie er durch Dresden wandert. Viele Wege führen nach Rom. Die Tour ist bis kurz hinter Steinbach identisch mit meiner Wanderung nach Siebenlehn, ab jetzt trennen sich beide Wege. Ein paar Fotos von der damaligen Tour sieht man auch hier.

Hier bin ich schon in Dresden Cotta.



An der Coventrystraße bekommt man gar nicht mit, dass es sich um eine große Bundesstraße handelt, weil man hinter diese Wand aus Beton laufen kann. Von den vielen Autos hört und sieht man überhaupt nichts.



Es dauert gar nicht lange, und wir haben Dresden verlassen. Der Anstieg über die Coventrystraße ist sehr lang (reichlich 6 Kilometer). Dann ist man aber immer noch nicht oben.



Ich bin diesmal nicht durch Pennrich gelaufen sondern habe den kleinen Umweg durch den Zschonergrund gewählt.



Der Wegweiser zeigt, wo es lang geht.



Und hier kann man schon erahnen, wo das hintere Ende des Zschonergrundes ist.



Und das ist schon hinter Steinbach, der nächste Ort ist bereits Kaufbach. An dieser Stelle habe ich den höchsten Punkt der Wanderung erreicht.



Leider hatte ich am Morgen keine gute Sicht. Rechts sieht man das Gewerbegebiet von Kesselsdorf. In der Mitte die Brücke der Prager Autobahn, dahinter der Kanalumsetzer bei Pesterwitz. Mein Weg führt unter diese Brücke hindurch, links sieht man das Ende des Zschonergrundes.



Das Gewerbegebiet von Kesselsdorf, dahinter die St. Katharinenkirche, schwach zu erahnen der Tharandter Wald.





Blick in Richtung Meißen. Ob die weißen Häuser in der Bildmitte zu Meißen gehören, kann ich leider nicht sagen. Schade, dass die Sicht so schlecht war, ich hätte sonst eine Menge entdecken können.



Ankunft in Kaufbach. Noch reichlich 4 Kilometer, und wir sind in Wilsdruff.



Wilsdruff ist eine Kleinstadt am Bach Wilde Sau westlich von Dresden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen). Sie ist das städtische Zentrum einer „Wilsdruffer Land“ genannten Region, welche sich in etwa mit dem ehemaligen Amtsgerichtsbezirk Wilsdruff deckt. Wilsdruff ist bekannt durch den Mittelwellensender Funkturm Wilsdruff und die Möbeltischlerei, welche im späteren 19. Jahrhundert und während des 20. Jahrhunderts auch industriell betrieben worden ist.
Wikipedia





Hier am Marktplatz endet die schöne Wanderung. Da der Bus aller Stunden nach Dresden fährt, ist die Rückfahrt kein Problem.



Länge der Tour: 23, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: knapp 300 Meter

Download: GPX-Datei - Wanderung nach Wilsdruff



Wanderung Dresden nach Neustadt - Teil 2

Samstag, 18. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Neustadt - Teil 2





Die außerordentlich schöne Wanderung beginnt beim Bäcker Hünich an der Kipsdorfer Straße in Dresden. Diese Straße bin ich gelaufen bis zur Fähre in Tolkewitz. Hier übersetzen und weiter am Elberadweg bis nach Pillnitz. Am Anfang des Friedrichgrundes geht es steil nach oben zur künstlichen Ruine bei Pillnitz. Diese wurde aufwändig saniert, man kann sie jetzt auf einer neu errichteten Treppe erklimmen. Von oben hat man einen sehr schönen Blick auf Pillnitz. Komoot schickt mich über den Borsberg bis nach Graupa, hier bin ich auf den Dichter-Musiker-Malerweg gestoßen, der nach Bonnewitz führt. Durch den Wald geht es weiter in Richtung Porschendorf. Am Antoniuskreuz biegt der Weg links ab und wir gelangen über den Malerweg zum Mühlsdorfer Koordinatenstein. Jetzt ist etwas klettern angesagt, denn es geht auf sehr alten Stufen steil hinab in das Wesenitztal. Dies muss auf der anderen Seite natürlich wieder nach oben erklommen werden. Aber keine Angst, es sieht schlimmer aus als es in Wirklichkeit ist. An der S164 verlassen wir den Malerweg und wir laufen nach links in Richtung Böhmensberg. Ab hier beginnt ein sehr langer und teilweise steiler Aufstieg, vorbei am Böhnensberg bis zur Hohburkersdorfer Linde. Auf der Höhe erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung und man hat den schönsten Blick in Richtung Lausitz, Triebenberg, Stolpen und zum Unger. Jetzt ist das Polenztal mit seinen Märzenbecherwiesen nicht mehr weit. Kurz vor dem Polenztal musste ich etwas improvisieren. Durch große Waldmaschinen war der Weg dermaßen zerstört, dass ich ihn bei bestem Willen nicht mehr finden konnte. Also, wer die Wanderung machen möchte: hier aufpassen!! An der Bockmühle vorbei laufen wir ein langes Stück durch das Polenztal. Und das bringt uns langsam aber sicher bis nach Neustadt in Sachsen. Beim Bäcker an der Kirche ist für mich die Wanderung beendet.
Komoot hat eine tolle Tour erstellt. Sie läuft sich nicht ganz einfach. Teilweise sind die Wege stark verwurzelt und steinig, auch die fast 900 Hm müssen bewältigt werden.

Länge der Tour: 37.72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 892 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Neustadt



Wanderung Dresden nach Neustadt

Donnerstag, 16. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Neustadt (Sachsen)

Eine Beschreibung der sehr schönen und langen Wanderung folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 37.72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 892 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Neustadt



Wanderung Dresden nach Radeburg - Teil 2

Dienstag, 14. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Radeburg - Teil 2



Meine erste größere Wanderung im neuen Jahr führt mich von Dresden Tolkewitz nach Radeburg. Erstellt habe ich sie wiederum mit Komoot. Start ist der Friedhof in Tolkewitz, es geht über die Altenberger Straße zum Schillerplatz, Körnerplatz, die Plattleite hinauf zum Weißen Hirsch und dann in die Dresdner Heide hinein. In der Heide bin ich den Diebsteig , Alte 3 bis zum Dresdner Saugarten gelaufen und weiter über die Alte 7 bis zur Hofewiese. Ab Hofewiese ist es nicht mehr weit bis nach Weixdorf. Den Weg an der Mülldeponie in Klotzsche vorbei bin ich schon öfter gelaufen, siehe hier. Weixdorf habe ich nur am Rande gestreift. Der nächste Ort ist Hermsdorf, wo man das Hermsdorfer Schloss besichtigen kann. Dies habe ich nicht getan, denn ich wollte weiter nach Radeburg. Ab Hermsdorf läuft man links an Ottendorf-Okrilla vorbei. Hinter Cunnersdorf geht es hinauf auf den Wachberg. Der Wachberg ist kein richtiger Berg sondern nur ein langgestreckter Höhenzug. Auf dem Gipfel befindet sich eine Amateurfunk-Sendestation. So wie ich das mitbekommen habe, kann man hier die Funkerlizenz der Klasse A und E machen. Na ja, funken will ich heute nicht, deshalb geht es weiter in Richtung Boden. Der kleine Ort liegt am Rande der Laußnitzer Heide. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Radeburg. Den letzten Abschnitt läuft man auf einem Radweg entlang der S177, auf der rechten Seite befindet sich der Radeburger Stausee. Nach überqueren der Autobahn sind wir in Radeburg angekommen. Mit dem Bus 477 kommt man bequem zurück nach Dresden.

Länge der Tour: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 354 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Dresden - Radeburg

Wanderung von Dresden nach Radeburg

Sonntag, 12. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Radeburg

Eine Beschreibung der sehr schönen Wanderung folgt demnächst.





 

 

 

 



 

 

 

 



Länge der Tour: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 354 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Dresden - Radeburg

Der Pillnitz - Moritzburger Weg

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Der Pillnitz - Moritzburger Weg

Bei dieser Wanderung handelt es sich nicht alleine um den PM / MP - Weg in der Dresdner Heide, sondern um den kompletten Weg von Pillnitz nach Moritzburg. Er ist relativ leicht zu laufen, weil ein Großteil der Strecke an der Elbe entlang führt. In der Heide bin ich ihn schon einmal gewandert, siehe hier oder hier.

Dieser Weg ist eine um 1770 entlang eines alten Heidewegs namens Mundstück angelegte, recht geradlinige und angemessen ausgebaute Verbindung zwischen den Schlössern Pillnitz und Moritzburg und war somit für die Wettiner von besonderer Wichtigkeit.
Wikipedia

Start ist natürlich am Pillnitzer Schloss.



Über diese Holperpiste geht es in Richtung Fernsehturm.



Die Sonne scheint und Blasewitz kommt in Sicht.



Ankunft in Loschwitz am Blauen Wunder.



Der Körnerweg mit dem Haus (Nr. 6), erbaut um 1784. Hier weilte Friedrich Schiller bei seinem Freund Theodor Körner.



An dieser Stelle mündet der Mordgrundbach (aus der Heide kommend) in die Elbe. Über den Heilstättenweg gelangt man nach Oberloschwitz und anschließend in die Dresdner Heide.



Ankunft am PM-Weg (Bautzber Straße, in Nähe der Mordgrundbrücke).



Die Brücke über den Gutebornbach befindet sich im Albertpark.











Ankunft im Prießnitzgrund.



Nun ist es nicht mehr weit und wir erreichen die Gartenstadt Hellerau.



Das Festspielhaus in Hellerau. Leider muss man hier etwas auf der Straße wandern.



Jetzt befinden wir uns schon im Moritzburger Wald. Meine GPX-Datei (unten) ist etwas mit Vorsicht zu genießen. Komoot hat mich mal wieder über Wege geschickt, die es gar nicht gibt. Es ist ratsam, sich an den Wegweisern nach Moritzburg zu orientieren.



Die Schmalspurbahn Radebeul Ost–Radeburg an der Haltestelle Moritzburg.



Ankunft am Schloss in Moritzburg. In der Dresdner Heide bin ich ab Fischhaus (Radeberger Straße) nicht direkt den MP-Weg gelaufen. Es gibt etliche Parallelwege, die ebenfalls zum Wandern geeignet sind. Der MP-Weg ist aber sehr gut ausgeschildert.



Länge der Tour: 29 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 347 Meter
Download: GPX-Datei - Pillnitz - Moritzburger Weg

Der Wald stirbt

Sonntag, 15. Dezember 2019
Der Wald stirbt

Gestern hatte ich eine kleine Wanderung durch die Dresdner Heide gemacht. Der Grund war, dass ich noch ein paar Heidezeichen finden wollte, die mir in meiner Sammlung fehlen.



Dabei viel mir auf, dass große Teile der Wege völlig zerstört sind. An ein ruhiges Laufen war überhaupt nicht mehr zu denken.





Warum das so ist: siehe folgendes Plakat.



Es steht schlecht um unsere Wälder. Und wenn man sieht, wie massenweise Autos mitten im Wald parken, dann wird klar, dass der Klimawandel menschengenacht ist.





Bellmanns Los, Stille Liebe, Waldblick

Mittwoch, 11. Dezember 2019
Wanderung im Tharandter Wald

Diese Wanderung liegt wieder mal fast vor meiner Haustüre. Ich muss nur mit dem Fahrrad nach Tharandt fahren, und schon kann es losgehen. Beschrieben ist die Tour im Wanderführer "Dresden und Umgebung - Band 1" von Peter Rölke. Start ist an der Kirche und Burgruine in Tharandt.

 

Blick von der Burgruine auf Tharandt. Die Bergkirche "Zum Heiligen Kreuz" wurde 1626 / 29 erbaut. Das Portal der Kirche ist romanischen Ursprungs und stammt aus der ehemaligen Burg.

 

Das Atelierhaus des Grafen Suminski, im orientalischen Phantasiestil 1866 erweitert und umgebaut. Was es mal davor war, weiß ich leider nicht.

 

 

 

Über den Pfad "Dreizehn Drehen" gelangt man zum oberen Eingang des Forstbotanischen Gartens und weiter zum Kienberg. Hier hat man eine schöne Aussicht auf den Kurort Hartha.

 

Heinrich Cottas Grab. Im Jahre 1843 wurden ihm zu Ehren seines 80. Geburtstages 80 Eichen gepflanzt. Ein Jahr später hat Heinrich Cotta hier seine letzte Ruhestätte gefunden. Cotta war ein deutscher Forstwissenschaftler und ist Begründer der Forstakademie Sachsen (heute TU Dresden). Auf ihn geht das Wegenetz in der Dresdner Heide und im Tharandter Wald zurück.

 

Auf der anderen Seite des Weges befindet sich das Grab Johann Friedrich Judeichs. Johann Friedrich Judeich war ebenfalls ein deutscher Forstwissenschaftler und Nachfolger Cottas.

 

Nur wenige Schritte sind es bis zur Aussichtskanzel "Heinrichseck". Hier ein schöner Blick auf die Quohrener Kipse und den Wilisch. Im Hintergrund ist der Hohe Schneeberg zu sehen.





Am linken Bildrand ist der Valtenberg zu sehen.



Blick auf Tharandt.



Das Windrad auf der Somsdorfer Höhe. Links des Geising, rechts der Luchberg.



Über den Judeich-Weg gelangen wir in den "Breiten Grund".

 

Ein schrecklicher Ort. Hier wurde Otto Werther erschossen. Hu Hu!! Weiter unten befindet sich der "Meilerplatz". Zur Anschauung für die Studenten ließ die Forstakademie hier erstmals 1846 einen Meiler aufschichten und Holzscheite zu Kohle verschwelen. Auch heute wird noch gemeilert.

 

Auf einem unscheinbaren, schmalen Pfad setzen wir unsere Wanderung fort und laufen einige Zeit den Weißeritztalhang entlang.

 

Schön ist es hier, aber der Weg wird abenteuerlich eng.

 

Und jetzt ist schwindelfreiheit erforderlich. Aber es sieht schlimmer aus als es ist. Schließlich gelangen wir zu "Bellmanns Los".

 

Die Bezeichnung Bellmanns Los soll davon herrühren, dass ein Mann gleichen Namens beim Holzfahren mit Pferd und Wagen von der steilen Höhe herabstürzte und dabei seinen Tod fand. Schon wieder Hu Hu!!

 

Über den "Tiefen Grunde" gelangen wir zur Straße im Weißeritztal, und nach unterquerung der Eisenbahn geht es auf der anderen Talseite weiter. Hier ist schon mal versteckt im Wald unser nächstes Ziel zu sehen: der Aussichtspunkt "Waldblick".

 

Der Aussichtspunkt "Waldblick". Er verdient seinen Namen wirklich.

 

Mitten im Wald steht dieses Soldatengrab. Es gibt in der weiteren Umgebung noch ein anderes Grab, leider sehr schwer zugänglich. Ich finde diesen Text beachtlich.

 

Über den "Neumeisterweg" und den "Niederleitenweg" geht es zurück nach Tharandt, wo sich unser Ringlein schließt. Max Neumeister war ebenfalls Direktor der Forstakademie. Nach ihm ist der Weg benannt.

 

Jetzt gilt es noch zu klären, was das Wörtchen "Stille Liebe" bedeutet. Nun ja, ich verrate es nicht!! denn sie muss jeder selber finden.



Länge der Tour: 13, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 375 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Tharandter Wald

Wanderung zum Wilisch und Finkenfang

Mittwoch, 4. Dezember 2019
Wanderung Kreischa, Wilisch und Finkenfang


Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer, Dresden und Umgebung - Verlag Peter Rölke". Sie ist anstrengend, weil es etliche steile Anstiege zu bewältigen gibt, wie z.B. den Weg hinauf zum Wilisch. Zunächst geht es mit dem Fahrrad durch den Lockwitzgrund nach Kreischa. Die Temperaturen betrugen am Morgen 3 Grad minus, in den steilen und engen Tälern rund um den Wilisch war es aber noch wesentlich kälter.

Die Wanderung beginnt an der Kirche in Kreischa und geht über die Hermsdorfer Straße Richtung Wilisch.

 

 

Von der Hermsdorfer Höhe hat man diesen fantastischen Ausblick in Richtung Dresden und Erzgebirge. Ich bin immer wieder gerne hier oben.



Die Sicht war fantastisch, und durch eine Inversionswetterlage entstand diese tolle Stimmung.



Vom Gipfel des Wilischs hat man leider keine so gute Fernsicht. Zu sehen sind aber Dresden und natürlich die Wendischcarsdorfer Verwerfung, dessen höchste Erhebung der Wilisch ist.

 

Über die Südseite des Berges geht es hinab in den Wilischgrund. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Teufelsmühle im Lockwitztal.

 

An der Teufelsmühle befinden sich etliche Wegweiser. Mein Weg ist leider nicht dabei, das Schild musste ich etwas abseits suchen. Über die Teufelsstiege wandern wir auf der linken Seite des Lockwitztales am Waldrand weiter. Der Weg ist ziemlich eng und nicht ganz ungefährlich.

 

Über die Kroatenschlucht gelangen wir hinauf zum Finkenfang. Der Wanderweg führt noch ein Stück bis zum höchsten Punkt am Finkenfang. Leider ist das einstige Gasthaus nicht mehr zugänglich.

 

Hier ist das ehemalige Gasthaus zu sehen. Wenn man oben auf der Höhe ist, hat man diesen schönen Blick in Richtung Erzgebirge. Auf meiner Fahrradtour nach Freital Hainsberg bin ich hier schon einmal vorbei gekommen.

 

Für mich ist das einer der schönsten Aussichtspunkte in und um Dresden.

 

Zu sehen sind die Berge in der Lausitz, der Sächsischen Schweiz und bei besserer Sicht sicherlich auch die Berge in Böhmen.



Es geht hinab und wir erreichen den kleinen Ort Maxen.



Der Weg nach Maxen. Auf dem zweiten Foto befinden wir uns schon wieder außerhalb der Ortschaft.

 

So herrliche Wanderwege gibt es nur in Sachsen. Blick in Richtung Windberg und Goldene Höhe bei Bannewitz. Auf dem zweiten Foto ist das Haus eines berühmten Dresdner Kammersängers zu sehen.

 

Wie man sieht, der Weg wird jetzt etwas beschwerlicher. Über die ehemalige "Lunkwitzer Promenade" geht es nach Lunkwitz.

 

Das "Stiftsgut Lunkwitz" wurde 1620 erbaut. Zu DDR-Zeiten verfiel das Gebäude, 2011/12 begann die Sanierung, heute kann man im Schloß komfortabel wohnen.

 

Gar nicht weit vom Stiftsgut entfernt befinden sich diese interessanten Höhlen. Es ist der am besten zugängliche Aufschluss der Konglomeratgesteine des Rotliegenden. Die Höhlen wurden künstlich angelegt. Schon etwas unheimlich, wenn man da hineingeht. Ich habe es gewagt und dabei knapp überlebt.

 

Noch ein Foto von der Höhle und ein Foto von der Triangulationssäule auf dem Wilisch. An der Kirche in Kreischa endet die 15 Kilometer lange Wanderung. Ich fand sie ausgesprochen schön und interessant. Etwas Kondition sollte man aber mitbringen.

 

Länge der Tour: 14, 91 Kilometer
Gesamter Anstieg: 542 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Wilisch und Finkenfang



Eichhörnchengrund und Saubachtal

Montag, 2. Dezember 2019
Eichhörnchengrund und Saubachtal

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer, Dresden und Umgebung - Verlag Peter Rölke". Start ist laut Buch der kleine Ort Gauernitz an der B6 zwischen Niederwartha und Meißen. In Gauernitz habe ich vergeblich eine Unterstellmöglichkeit für mein Fahrrad gesucht, deshalb habe ich es kurzer Hand am Zaun des Gauernitzer Schlosses abgestellt. Ich empfehle als Startpunkt den Elberadweg an der Fähre in Coswig, weil man hier die besten Anschlussmöglichkeiten an den öffentlichen Nahverkehr hat.

Die Wanderung beginnt am ehemaligen Rittergut in Gauernitz. Leider sehen die Gebäude teilweise schrecklich aus.



Am Ortsausgang beginnt der Eichhörnchengrund, ein wunderschöner Grund mit vielen Buchen, Erlen und Bergahorn.



Die Schulze-Mühle im Eichhörnchengrund. Sie ist nach dem Erbauer benannt, der sie zwischen 1968 - 74 errichtet hat. Nach Jahren des Verfalls hat die Modellwassermühle seit dem Jahre 2010 wieder jeden Sonntag von April bis Ende Oktober geöffnet.



Am Ende des Eichhörnchengrundes stoßen wir auf diese kleine Straße, die ich gerade erst vor ein paar Tagen gelaufen bin. Es handelt sich um meinen Bischofsweg von Meißen nach Dresden.



Kurz vor Röhrsdorf, Blick auf die St.-Bartholomäus-Kirche.



Die St.-Bartholomäus-Kirche in Röhrsdorf, davor die Friedenslinde mit einem Stammumfang von 5, 40 Meter.





Auch dieser kleine Weg war Teil meines Bischofsweges



Hier geht es geradeaus nach Klipphausen, ich bin links abgebogen und Richtung Saubachtal gewandert. Auf dem Foto sieht man den Sendemast bei Wilsdruff.



Hinab in das Saubachtal.



Im Tal angekommen geht es links nach Constappel und rechts zur Neudeckmühle. Die Mühle sollte man sich unbedingt ansehen.



Die Neudeckmühle im Saubachtal. Sie dient heute als Gastwirtschaft und wurde 1794 errichtet.



Das Saubachtal ist für mich eines der schönsten Täler in Sachsen. Es erinnert etwas an den Zschonergrund.







Der kleine Ort Constappel mit Blick auf die Kirche.





Das Schloss in Gauernitz. Wer genau hinschaut, entdeckt mein Fahrrad am Zaun. Hier endet die Wanderung. Das Schloss sieht aus, als stünde es kurz vor dem Einsturz. Ich bin gespannt, ob es jemals saniert wird.



Länge der Tour: 14 Kilometer
Gesamter Anstieg: 256 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Eichhörnchengrund und Saubachtal

Der Bischofsweg von Dresden nach Stolpen - 2

Donnerstag, 28. November 2019
Der Bischofsweg von Dresden nach Stolpen - 2



Die Wanderung beginnt dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Waldschlößchen Dresden. In der Stadt bin ich nicht den originalen Bischofsweg gelaufen, was ja auch gar nicht mehr möglich ist, sondern es geht über den Elberadweg bis zur Saloppe und ab hier über das Hämmerchen , Doppel-E , HG-Weg bis zum Bischofsweg in der Dresdner Heide. Ab jetzt ist meine Wanderung bis Ullersdorf identisch mit der Tour vom 17. November 2019. Der Bischofsweg führt ab Ullersdorf weiter über eine Straße, die sich ebenfalls Bischofsweg nennt, bis zur B6 im Karswald. Im Wald bin ich fast die gleiche Strecke gelaufen, wie auf meiner Fahrradtour zum Böhmensberg . Wiedersehen macht Freude. Die B6 konnte ich mit einem kleinen Umweg umlaufen, ebenso die Dresdner Straße in Richtung Wilschdorf. Ab Wilschdorf ist dann aber doch Straßenlatschen angesagt, aber nicht lange, denn nach nur einem Kilometer biegt der Weg rechts ab und führt direkt in den Wald zum Stolpener Bischofsweg. Die Burg scheint jetzt schon sehr nahe, es dauert aber noch eine ganze Weile, bis wir auf dem Burgberg stehen. Der Schluss der Wanderung zog sich ziemlich in die Länge. Nach Überquerung der S160 treffen wir auf den Fahrradweg "Dittersbach - Stolpen". Den Radweg bin ich aber nicht bis zum Ende gelaufen, denn es gibt einen kleinen versteckten Pfad hinab in das Wesenitztal, der zum Wandern besser geeignet ist. Diesen Weg kannte ich auch schon von meiner Mammuttour, dem ADVENTUREWALK 2019. Nun ist es wirklich nicht mehr weit bis zum Burgberg in Stolpen. Für den Rückweg habe ich den Bus gewählt, der im Stundentakt ab Stolpen Schützenhausstraße nach Dresden fährt. Mit dem Zug kommt man in Moment leider nicht mehr nach Pirna. So wie ich gehört habe, ist die Regionalbahn Pirna – Dürrröhrsdorf – Neustadt – Sebnitz – Bad Schandau pleite, und hat den Betrieb eingestellt. Das nennt sich dann Förderung der ländlichen Region!!

Der gesamte Bischofsweg ab Meißen ist nach meiner Wanderung genau 70 Kilometer lang, dabei überwindet er eine Höhe von 1112 Meter. Ich möchte mal wissen, ob es damals schon Bischöfe gab, die den gesamten Weg an einem Tag geschafft haben. Ich könnte mir das gut vorstellen, denn verwöhnt waren die Menschen damals sicherlich nicht. Na ja, vielleicht haben die Tavernen und Nonnenklöster für die eine oder andere Verzögerung gesorgt? Wer weiß das schon.

Länge der Strecke Meißen - Dresden: 41, 3 Kilometer
Länge der Strecke Dresden - Stolpen: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg Meißen - Dresden: 614 Meter
Gesamter Anstieg Dresden Stolpen: 498 Meter

Download: GPX - Datei - Bischofsweg Meißen - Dresden
Download: GPX - Datei - Bischofsweg Dresden - Stolpen

Karte Meißen Dresden:



Karte Dresden Stolpen:



Karte gesamt (sehr groß):



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