Der Sächsische Jakobsweg - Nachtrag

Mittwoch, 20. Oktober 2021
Der Sächsische Jakobsweg - Nachtrag

Noch ein kleiner Nachtrag zum Jakobsweg. Bisher bin ich von Bautzen bis Zwickau laut meinem GPX-Navi genau 223 Kilometer gewandert. Da die Strecke zum großen Teil an der Bahnlinie Dresden-Görlitz und Dresden-Hof liegt, war die An - und Abreise an den jeweiligen Stationen kein Problem. Schwieriger sieht es nach Zwickau aus, denn der Jakobsweg weicht bis Hof erheblich von der Bahnstrecke ab. Es gibt aber eine Verbindung Oelsnitz -Zwickau, die ich mal testen könnte. Trotzdem ist mir das alles zu umständlich, deshalb habe ich entschieden, die Wanderung für dieses Jahr zu beenden und erst im nächsten Jahr vortzusetzen. Bis Hof brauche ich noch etwa 3 Tage, welche ich hintereinander laufen werde. Bin gespannt wie das mit der Übernachtung klappt. Zur Not nehme ich meinen Biwaksack mit!


Download: GPX-Datei Jakobsweg Bautzen - Zwickau
Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße e.V.

Folgende Banhstationen habe ich angesteuert: Bautzen, Großharthau, (Dresden nicht, denn hier wohne ich), Klingenberg-Colmnitz, Flöha, Chemnitz, Jahnsdorf und Zwickau.

Die Bahn ist fast immer superpünktlich gefahren, deshalb ein großes Kompliment! Zum Dresden Hauptbahnhof bin ich mit dem Fahrrad gefahren. Das hat den Vorteil, dass ich nicht am Zeitigen Morgen in die überfüllte Straßenbahn einsteigen muss. Auch die Rückfahrt per Fahrrad ist angenehmer. Bis jetzt hat noch niemand mein Fahrrad am Bahnhof geklaut!

Der Jakobsweg ist ein katholischer Weg, deshalb habe ich die Kirchen nach Möglichkeit angesteuert und besucht. Höhepunkt ist die Katholische Hofkirche in Dresden und der Freiberger Dom. Beide Kirchen besitzen Silbermannorgeln. In der Hofkirche kann man am Benno-Altar ein Gemälde von Stefano Torelli bewundern - "Bischof Benno verkündet den Sorben den christlichen Glauben". Ganz besonders hat mir die St.-Jakobus-Kirche in Reinsdorf sowie die Markuskirche in Chemnitz gefallen. Leider hatten beide Kirchen geschlossen. Und dann ist natürlich noch der Bautzner Dom St. Petri. Die Orgel im evangelischen Teil ist eines der größten Werke der Orgelbau-Werkstatt Hermann Eule Orgelbau Bautzen. Erbaut wurde das Instrument im Jahr 1910. Das Instrument hat pneumatische Taschenladen und 62 Register auf drei Manualwerken und Pedal. Es wurde 2017 durch die Bautzner Orgelbaufirma Eule restauriert. Der Zwickauer Dom hat am Montag geschlossen, so dass ich mir dieses schöne Bauwerk leider nicht von Innen anschauen konnte. Aber ich komme ja noch einmal nach Zwickau zurück!!



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Der Sächsische Jakobsweg - Teil 6

Dienstag, 19. Oktober 2021
Von Jahnsdorf nach Zwickau

Das ist vorerst der letzte Teil meiner Wanderung auf dem Sächsischen Jakobsweg. Bis Hof sind es jetzt nur noch 94 Kilometer, die hebe ich mir für das nächste Jahr auf, wenn die Tage wieder länger werden.
Start ist dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Bahnhof in Jahnsdorf. Ich war erstaunt, wie schnell und komfortabel man mit dem Zug nach Jahnsdorf kommt. Ab Chemnitz fährt im Halbe-Stunde-Takt eine Straßenbahn bis Sollberg. Selbst die Umsteigezeit von 5 Minuten war kein Problem! Ein großes Lob an den öffentlichen Nahverkehr, das hat perfekt und schnell funktioniert!
Die Strecke bis Zwickau ist einfach wunderschön. Stollberg und Oelsnitz haben mir besonders gut gefallen. Aber auch die vielen Höhenzüge mit herrlichen Fernsichten, sogar der Fichtelberg ist zu sehen. Nicht so schön war, das es ein paar Kilometer an der Autobahn entlang geht. Einfach nur die Hölle auf Erden, aber auch das geht vorbei. In Bautzen bin ich gestartet, und heute schaue ich von der Höhe hinab auf Zwickau. Das sind Momente, die schwer zu begreifen sind. Deshalb schweige ich jetzt, denn ich bin restlos happy.
Ein großes Dankeschön geht auch an den Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße e.V., dessen Route ich gefolgt bin. Die Ausschilderung ist hervorragend!



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 40, 24 Kilometer
Gesamter Anstieg: 623 Meter
Download: GPX-Datei - Jakobsweg Jahnsdorf - Zwickau



Der Sächsische Jakobsweg - Teil 5

Dienstag, 12. Oktober 2021
Von Flöha nach Jahnsdorf

Meine Wanderung auf dem Sächsischen Jakobsweg (Teil 5) startet in Flöha und endet in Jahnsdorf, etliche Kilometer hinter Chemnitz. Ich frage mich, ob die Menschen im Mittelalter tatsächlich diesen Weg gewandert sind um nach Rom, Jerusalem oder Santiago zu gelangen. Ich denke ja, auch wenn der Weg im eigentlichen Sinne kein Pilgerweg ist, sondern eine Handelsstraße: die "Alte Frankenstraße". Seit dem 13. Jahrhundert wird die Straße von Bautzen, wo sie von der Via Regia abzweigte, über Bischofswerda, Dresden, Freiberg, Oederan, Chemnitz nach Zwickau, wo sie auf die Via Imperii traf, als Frankenstraße bezeichnet. (Wiki) Die Pilger haben vor allem die Jakobuskirchen angesteuert. Pesterwitz besitzt eine, Chemnitz aber auch. In dieser konnte ich gestern 12 Uhr eine kleine Andacht erleben. Thema war Dankbarkeit. Die Worte des Pfarrers haben mich schwer beeindruckt. Ich bin dankbar, dass ich diese schöne Wanderung machen kann und ich bin dankbar für das, was ich auf der Reise erlebe.
Besonders gefallen hat mir der langgestreckte Höhenzug hinter Flöha. Von oben hat man einen fantastischen Blick auf die umliegende Landschaft. Chemnitz besitzt einen wunderschönen Stadtpark. Überhaupt hat mir die Stadt recht gut gefallen. Mal sehen, ob ich es in der nächsten Woche bis Zwickau schaffe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 34, 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: 556 Meter
Download: GPX-Datei - Jakobsweg von Flöha nach Jahnsdorf



Der Sächsische Jakobsweg - Teil 4

Dienstag, 5. Oktober 2021
Von Klingenberg-Colmnitz nach Flöha

Gestern bin ich den 4. Teil des Sächsischen Jakobswegs gelaufen. Start ist Klingenberg-Colmnitz, in Flöha habe ich mein Etappenziel erreicht. Da die Berge nicht ganz so steil sind, lief sich die Strecke wieder erwartend relativ gut, einzig der Höhenzug in Kirchbach zog sich etwas in die Länge. In Freiberg hatte ich ein besonders großes Glück: der Dom war offen und die Silbermannorgel spielte extra für mich die Fantasia und Fuge in G-moll BWV 542 von J.S.Bach. Gänsehaut pur, denn die Orgel ist fantastisch!! Eine der schönsten Barockorgeln der Welt und einen schöneren Klang auf einer Pilgerreise kann man sich nicht wünschen.
Indirekt muss der Jakobsweg mit Bischof Benno in Zusammenhang stehen, denn Benno ist im Jahre 1085 von Meißen nach Rom gepilgert um vor dem Papst Buße zu tun. Er muss also auch meinen Weg gelaufen sein.
Reisen war im Mittelalter ein beschwerliches und gefährliches Unterfangen. Die durchschnittliche tägliche Wegstrecke, die man in damaliger Zeit zurücklegen konnte, lag bei 30 bis 45 Kilometer (zu Fuß). Die Straßen waren nicht ausgebaut und glichen Feldwegen mit tiefen Löschern und bösen Überraschungen nach Regengüssen oder bei Eis und Schnee im Winter. Man konnte von Glück reden, wenn man den Weg auch fand, denn wenn dieser wenig begangen oder befahren war, hatte man bei allgemein fehlenden Wegzeichen große Schwierigkeiten, sich nicht in den dichten Wäldern zu verirren. Häufig schlug den fremden Reisenden Haß und Mißtrauen der einheimischen Bevölkerung entgegen. Raubüberfälle waren an der Tagesordnung. Die Entfernung von Meißen bis Rom, die vor Benno lag, betrug 1350 Kilometer. Bischof Benno wird zwei Monate dafür gebraucht haben. Übrigens, er hat die Reise im Alter von 75 Jahren! gemacht, und da es noch keine Eisenbahn gab, ist er natürlich auch wieder zurück gelaufen. Über diese spannende Geschichte musste ich heute beim Wandern nachdenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 42, 78 Kilometer
Gesamter Anstieg: 567 Meter
Download: GPX-Datei - Jakobsweg Klingenberg-Colmnitz - Flöha



Wanderung von Dresden Plauen

Donnerstag, 30. September 2021
Wanderung von Dresden Plauen

Gestern war wieder mal eine Inspektion meines Fahrrades nötig. Deshalb am morgen mit dem Rad nach Dresden Plauen zum Fahrradpoint gefahren, von dort zurück nach Hause gelaufen und am Nachmittag wieder in die Werkstatt gepilgert um das gute Stück abzuholen. Das Fahrrad hatte ich mir 2013 im Fahrradpoint gekauft, jetzt dürfte ich damit schätzungsweise 60 000 Kilometer geradelt sein. Entdeckt habe ich auf meiner Wanderung wieder jede Menge. Ich bin erstaunt, wie viele Ruine es noch in Dresden gibt. Die Wege in Striesen und Blasewitz ähneln eher Wanderwegen - man sollte also mit gutem Schuhwerk unterwegs sein. Auf den Straßen in Blasewitz haben wir früher als Kinder von morgens bis abends gespielt, heute stapelt sich dort das Blech, und an ein spielen ist überhaupt nicht mehr zu denken. Eine GPX-Datei lade ich nicht extra hoch. In dieser kleinen Stadt findet man die Wege auch so.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 24, 11 Kilometer

Der Sächsische Jakobsweg - Teil 3

Dienstag, 28. September 2021
Von Dresden nach Klingenberg-Colmnitz

Das ist bereits der dritte Teil des Sächsischen Jakobsweges von Bautzen nach Hof, und er ist von den drei Etappen mit Abstand die schönste Etappe. Es gibt viele Anstiege, teilweise sehr steile Stiche, die richtig Spaß machen und natürlich fantastische Fernsichten. Dadurch ist die Wanderung vielseitig und außerordentlich abwechslungsreich,
Start ist dort, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte: am Postplatz in Dresden. Zu beginn hatte ich etwas Angst vor der Hölle von DD, aber der Weg durch die Stadt war entgegen der Erwartung sehr schön und gar nicht so stressig. In Pesterwitz konnte ich die Kirche besichtigen. Ich bedanke mich bei der netten Frau für das wunderschöne Gespräch!! Hinter Pesterwitz bin ich auf dem Bahntrassenradweg der Wilsdruffer Schmalspurbahn Richtung Kesselsdorf gewandert. In Grumbach traf ich auf den altbekannten Heiligen Weg, welcher bis Grillenburg identisch ist mit dem Sächsischen Jakobsweg (Wiedersehen macht Freude). Kurz vor Klingenberg Colmnitz habe ich den Jakobsweg verlassen und bin bis zur Haltestelle Klingenebrg gewandert, wo die Tour vorerst zu Ende ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 34, 62 Kilometer
Gesamter Anstieg: 675 Meter
Download: GPX-Datei - Jakobsweg Dresden - Klingenberg-Colmnitz



Der Sächsische Jakobsweg - Teil 2

Dienstag, 21. September 2021
Von Großharthau nach Dresden Postplatz

Am Montag bin ich den zweiten Teil des Sächsischen Jakobswegs gewandert. Start ist am Bahnhof in Großharthau. Zum Glück waren heute fast alle Kirchen offen, was auf einem heiligen Weg eigentlich selbstverständlich sein sollte. In Seeligstadt hatte mir eine sehr nette Frau extra für mich die Kirche aufgeschlossen. Ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich bei Ihr für das nette Gespräch. Am Sonntag war ja Erntedankfest, dementsprechend prächtig geschmückt sahen die Kirchen aus - ein Fest für Auge und Sinne!! Nicht so schön war, dass ich doch manchmal etwas Straße laufen musste. Eigentlich fahren hier kaum Autos, die aber unterwegs sind, rasen wie die Irren. Ich habe überlebt, wenn auch knapp!
In der Dresdner Heide bin ich auf den Bischofsweg gestoßen, den ich aber nur teilweise gelaufen bin. Eigentlich geht es immer auf der "Alten Eins" entlang bis zum Dresdner Saugarten. Gefallen hat mir, dass auch im Stadtgebiet von Dresden die Jakobsmuschel zu finden ist. Ganz besonders schön finde ich den Höhenzug oberhalb von Großerkmannsdorf. Hinter mir mein langer Weg, in der Ferne die Lausitz mit dem Valtenberg, vor mir das Panorama des Dresdner Elbtals. Ein erhabenes Gefühl mit Gänsehautcharakter. Dort komme ich her und hier will ich hin. Wo will ich eigentlich hin? Na klar, nach Santiago de Compostela. Laut Komoot sind das jetzt nur noch lächerliche 2660 Kilometer.

In der Dresdner Heide ist der Jakobsweg hervorragend ausgeschildert, für die übrige Strecke sollte man aber eine Karte mitnehmen. Ich vermute, dass der Verein "Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße e.V." den Weg rekonstruiert und ins Leben gerufen hat? Mich würde interessieren, wie sie dabei vorgegangen sind? Denn die originale Route von damals ist heute bestimmt nicht mehr zu laufen. Auf jeden Fall hätte ich diese Strecke etwas anders gelegt. Man könnte z.B. durch den Prießnitzgrund nach Dresden wandern. Das erspart den recht ungemütlichen Weg an der Marienallee. Mir sind hier mindestens 20 LKW begegnet. Vielleicht wäre auch ein Weg durch den Karswald oder die Massnei günstiger?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 36, 49 Kilometer
Gesamter Anstieg: 248 Meter
Gesamter Abstieg: 399 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Großharthau nach Dresden



Der Sächsische Jakobsweg - Teil 1

Donnerstag, 16. September 2021
Von Bautzen nach Großharthau

So wie ich das verstanden habe, handelt es sich bei diesem Weg um einen mittelalterlichen Handelsweg - die "Alte Frankenstraße", welcher gleichzeitig als Pilgerweg genutzt wurde. Wo das Ganze endet, kann sich jeder denken oder man lese das Buch von Hape Kerkeling.
Wie die Menschen im Mittelalter gereist sind, kann man auf so einer Wanderung sehr gut nachempfinden. Allerdings gab es damals noch keine neumodischen Rucksäcke, Hi-Tec Laufschuhe oder Trinksysteme. Da haben wir es heute doch viel besser!
Der moderne Sächsische Jakobsweg wurde 2013 eröffnet, Er ist durchgängig mit dem europäischen Wegzeichen gekennzeichnet und gut mit Pilgerquartieren versehen. Start für mich war Bautzen, bis Großharthau bin ich gepilgert. Die Landschaft hinter Bautzen hat mir ausgesprochen gut gefallen, besonders schön die Kirche in Göda. Die nächste Etappe wird hoffentlich bald von Großhartau nach Dresden führen. Wann die Tour startet, weiß ich allerdings noch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 35, 52 Kilometer
Gesamter Anstieg: 419 Meter

Download: GPX-Datei - Sächsischer Jakobsweg - Teil 1



Kaitzbach - von der Quelle bis zur Mündung

Dienstag, 14. September 2021
Kaitzbach - von der Quelle bis zur Mündung

Der Kaitzbach ist ein im Süden Dresdens gelegener linker Nebenfluss der Elbe. Seine Länge beträgt gegenwärtig 11,92 Kilometer, die mittlere Durchflussmenge beläuft sich auf etwa 35 Liter pro Sekunde. Benannt wurde er nach dem Dorf und jetzigen Dresdner Stadtteil Kaitz.
Wikipedia

Neulich bekam ich ein Buch geschenkt - "Der Kaitzbach in Dresden - Ein Weg mit dem Wasser" von Günter Albrecht und Frank Frenzel. Das Buch ist leider nicht mehr erhältlich. Beschrieben wird eine Wanderung entlang des Baches von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe. Deshalb gleich die Wanderschuhe geschnappt und den Weg komplett gelaufen. Zunächst bin ich mit der Straßenbahn der Linie 3 nach Coschütz Endstation gefahren, wo die Wanderung beginnt. Bis zur Quelle musste ich nur 3 Kilometer laufen, dann ist auch schon der Kaitzgrund erreicht.
Die Höhle bei Kilometer 3,65 soll vom damaligen Schützenverein zur Kühlung der Getränke angelegt worden sein. Der steile Grund nach oben nennt sich dementsprechend "Schießgrund", wo der Verein sein Domizil hatte.
Der Weg führt am Mockritzer Bad vorbei, geht durch den neu angelegten Bürkner-Park, führt am Wasaplatz vorbei in Richtung Großer Garten, durchquert den Großen Garten, geht am Stadion vorbei, durchquert den Blüher-Park und mündet an der Carolabrücke in die Elbe. Von dort bin ich am Elberadweg nach Hause gelaufen. Wer sich wundert, was diese komischen Plexiglasscheiben am Bärenzwinger bedeuten. Diese Dinger markieren den unterirdischen Verlauf des Kaitzbaches, davor ein im 14. Jh. aus Sandstein gebautes Bachbett mit Überdeckung. Ist schon toll, welch alten Gemäuer man in Dresden findet.

Die Quelle des Kaitzbaches.

 

Ehemaliges Luftbad Kleinnaundorf und die Höhle des Schützenvereins zur Kühlung der Getränke.

 

Abzweig zum Schießgrund und Brunnenhaus aus dem Jahre 1929.

 

Brunnenhaus aus dem Jahre 1929 und alter Bergmannsstollen.

 

Die sanierte Halde A in Gittersee und steiler Weg zum Entwässerungstunnel.

 

Der Entwässerungstunnel für den Bergbau

 

Zschaukegraben.

 

Denkmal an der Tränenwiese.

 

Rückhaltebecken im Kaitzgrund als Wiese gestaltet.

 

Alte Jagdsäule und Naturbad Mockritz mit dem Wasser der "Tiefen Börner".

 

Ehemaliges Grundschlößchen und Kaitzbach an der Zschertnitzer Straße.

 

Im Hugo-Bürkner-Park.

 

Auslaufbauwerk im Hugo-Bürkner-Park und Kaitzbachweg in Dresden Strehlen.

 

Bauvorhaben in Dresden Strehlen, ein Teil ist schon fertig.

 

Kleine Brücke in Strehlen und Auslaufbauwerk vor dem Großen Garten.

 

Carolasee im Großen Garten.

 

Carolasee und der Kaitzbach hinter dem Dresdner Zoo.

 

Abzweig Zierbachlauf und Kaitzbach in Nähe Zinzendorfstraße, gestaltet als "Alte Dohnaische Landstraße".

 

Im Blüherpark.

 

Brunnen vor dem Hygienemuseum und der alte Kanal am Bärenzwinger.

 

Markierung Kaitzbach als Denkmal und Mündung an der Carolabrücke.

 

Länge der Tour: 23, 15 Kilometer
Gesamter Abstieg: 196 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Kaitzbach bis zur Mündung



Tharandter Wald - Geologischer Lehrpfad

Donnerstag, 9. September 2021
Tharandter Wald - Geologischer Lehrpfad

Diese schöne Wanderung habe ich im Buch "Wander - & Naturführer Dresden und Umgebung - Band 1, Verlag Peter Rölke" gefunden. Die Wanderroute sieht wie folgt aus: Landberg, Porphyrfächer, Grund, Triebischteiche, Sandsteinbruch, Basaltbruch Ascherhübel, Kugelpechstein, Knollensteine und zurück zum Gasthaus Landberg.

Irgendwie musste ich am Anfang meiner Wanderung zum Landberg kommen. Das geht mit dem Fahrrad (ohne Strom) am einfachsten, wenn nicht die vielen Autos wären. Es ist entsetzlich, aber ich habe knapp überlebt. Geradelt bin ich über Freital, Tharandt, Pohrsdorf. Der Anstieg hinauf nach Hartha und Pohrsdorf ist steil, läßt sich aber sehr gut fahren. Alles zusammen (mit Rückfahrt) 62, 5 Kilometer. Eine Extra-GPX-Datei stelle ich nicht ins Internet, weil die Strecke auch so gut zu finden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 12, 67 Kilometer
Gesamter Anstieg: 216 Meter
Downoad. GPX-Datei - Tharandter Wald - Geologischer Lehrpfad

Hiddensee - Teil 3

Donnerstag, 2. September 2021
Wanderung an der Steilküste

Die Wanderung entlang der Steilküste ist vielleicht die schönste Wanderung auf der Insel Hiddensee. Immer wieder schöne Aussichten auf das offene Meer und bei schönem Wetter auch hinüber nach Dänemark zur Insel Møn. Einkehren kann man im Gasthaus "Zum Klausner" in Nähe des Leuchtturms. Der Leuchttuerm ist das Wahrzeichen der Insel Hiddensee. Er steht auf dem Bakenberg, ist 27,5 m hoch und hat eine Feuerhöhe von 94,7 m über Mittelwasser der Ostsee. Sein Licht strahlt von ca. 100m Höhe etwa 45km hinaus auf die offene Ostsee und bietet der Küstenschifffahrt eine wichtige Orientierung. Geöffnet ist der Turm von 10 bis leider nur 16 Uhr. Ich finde, diese Zeiten sollte man in den Ferien verlängern. Der Blick von oben ist aber fantastisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 7, 71 Kilometer
Gesamter Anstieg: 183 Meter

Hiddensee - Teil 2

Dienstag, 31. August 2021
Wanderung von Neuendorf nach Grieben

Diesmal waren wir zu Fuss unterwegs. Zunächst ging es mit dem Inselbus, der leider nur sehr selten fährt, nach Neuendorf zum Hafen. Bis zum alten Leuchturm ist es nicht sehr weit, man kann direkt am Strand entlang laufen oder man wählt den schönen windstillen Weg durch Wald und Heide. Vom alten Leuchtturm sind wir dann über Neuendorf, Vitte und Kloster zurück nach Grieben gewandert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 14, 69 Kilometer
Gesamter Anstieg: etwa 0 Meter

Da die Wanderung fast identisch ist mit meiner Fahrradtour auf Hiddensee, gibt es hier die gleiche Karte:

Wanderung von Freiberg nach Altenberg - Teil 2

Mittwoch, 18. August 2021
Wanderung von Freiberg nach Altenberg - Teil 2

Über diese Wanderung kann ich nicht viel sagen. Sie ist bis jetzt meine schönste Wanderung des Jahres 2021, und mir fehlen die Worte um alles zu beschreiben. Meine Fotos müssen deshalb genügen.
Ganz kurz zur Strecke: Start ist der Bahnhof in Freiberg. Das Industriegebiet in Muldenhütten wollte ich mir schon immer mal aus der Nähe anschauen. Es ist wirklich beeindruckend direkt vor diesen gigantischen Schornsteinen zu stehen. In Pretzschendorf hat mir die Kirche besonders gefallen. Nach dem Baustil zu urteilen, könnte sie von George Bär erbaut worden sein. Kanzel, Altar und Orgel stehen übereinander, genau so wie in der Dresdner Frauenkirche. Frauenstein rechts und der Röthenbacher Berg links geht es weiter zur Talsperre Lehnmühle. Hier hat mir der verwurzelte Weg richtig Spaß gemacht. Schöne Gegend. Dann sieht man auch schon in der Ferne den Kahleberg. Man muss aber erst einmal durch das Pöbeltal, dann den steilen Berg hinauf Richtung Schellerhau. Ab Schellerhau geht es noch einmal steil hinab ins Tal der Roten Weißeritz, dann natürlich wieder steil hinauf um endlich in Altenberg anzukommen. Die Strecke ist ein Traum!!!!!!!!!!!!!!

Überlegt hatte ich mir, ob ich von Freiberg nach Altenberg laufe oder von Altenberg nach Freiberg, habe mich dann aber doch für diese Variante entschieden, weil ich lieber bergauf wandere. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, ständig bergab zu wandern ist nicht mein Ding.

Dieses Foto entstand bei Kilometer 31, hinter mir die Talsperre Lehnmühle, vor mir der kleine Ort Schönfeld mit der Kirche. Der Berg ganz rechts ist der Röthenbacher Berg, gut zu erkennen an dem zerzausten Gipfelplateau, der Berg in der rechten Bildmitte ist die "Platte" (615 Meter). Am linken Berghang der Platte ragen die beiden Essen in Muldenhütten hervor, dahinter in der Ferne liegt Freiberg. Ist schon ein gewaltiger Weg bis hierher.



Bei dieser Wanderung schließt sich für mich wieder eine große Runde. Ich bin zu Fuß von Dresden nach Meißen gewandert, dann zu Fuß von Meißen nach Freiberg (Teil 1, Teil2), am Mittwoch von Freiberg nach Altenberg und dann noch von Dresden nach Altenberg (Teil1, Teil2). Zusammen sind das reichlich 167 Kilometer Wanderung durch Sachsen. Legt man alle Strecken zusammen ergibt sich folgendes Bild:





Länge der Tour: 42, 22 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1000 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Freiberg nach Altenberg



Wanderung von Freiberg nach Altenberg

Dienstag, 17. August 2021
Wanderung von Freiberg nach Altenberg

Eine Beschreibung der sehr schönen und langen Wanderung folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 42, 22 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1000 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Freiberg nach Altenberg



Wanderung von Dresden nach Freiberg - Nachtrag

Dienstag, 17. August 2021
Wanderung von Dresden nach Freiberg - Nachtrag

Es gibt doch einen besseren Weg nach Freiberg durch den Tharandter Wald. Vom ehrenamtlicher Kreiswanderwegewart Tharandt bekam ich folgende Nachricht:

Der Kannenhenkelweg, wie in der Wanderung Dresden - Freiberg vom 14.08.21 beschrieben ist kein Wanderweg! Er ist auch nicht ausgeschildert. Man nutzt alternativ ab Tharandt den Weißwangeweg zwischen Pienner Straße (gegenüber Judeichbau der TU Dresden) und dem oberen Ausgang des Breiten Grundes. Bei dem Gebiet um den Kannenhenkelweg handelt es sich um ein FFH-Gebiet, wo u.a. der Schwarzstorch brütet.

Danke an den ehrenamtlicher Kreiswanderwegewart Herrn Kaiser aus Tharandt für die Informationen. Daraus entnehme ich, dass man hier überhaupt nicht wandern darf! Meine GPX-Datei der Wanderung habe ich diesbezütglich mit Garmin geändert. Also, bitte nicht der Komoot-Strecke folgen! FFH-Gebiete sind strenge Naturschutzgebiete! In meiner Garmin-Karte und auch in den älteren Wanderkarten vom Tharandter Wald ist der Kannenhenkelweg noch eingezeichnet. Man sollte also immer die aktuellsten Karten verwenden!