Der Weißiger Weg in der Dresdner Heide

Freitag, 23. September 2022
Der Weißiger Weg in der Dresdner Heide

Diese Wanderung habe ich eigentlich im Juli gemacht. Deshalb hier eine kleine Nachbeschreibung:

Der Weißiger Weg ist ein sehr alter Handelsweg, der von Königsbrück kommend nach Langebrück führte und weiter durch die Dresdner Heide nach Weißig. Er ist in seiner überlieferten Form relativ gut erhalten. In alten Karten (z.B. Öder / Zimmermann) ist er eingezeichnet und auf vor 1170 datiert. Das ist doch was!!
Ich bin in in Tolkewitz gestartet, über das autofreie Blaue Wunder gelaufen und dann hinauf nach Bühlau über die Grundstraße. Durch die Sperrung des Blauen Wunders ist auch die Grundstraße relativ autofrei. In Richtung Ullersdorf kann man momentan sehr ruhig auf der Straße laufen, weil die Ullersdorfer Straße durch eine Baustelle unterbrochen ist. Auch hier fahren kaum Autos. Kurz hinter der Forststraße findet man am Straßenrand das erste Heidezeichen des Weißiger Weges. Das letzte Zeichen findet man in Langebrück und zwar dort, wo der Weißiger Weg auf den Vogelzipfel trifft. Zwischendurch kreuzt er den Neuen Flügel, Nachtflügel,, Reichsapfel, Verkehrten Anker, die Alte 1, den Neuen Weg, Bischofsweg, Ochsensteig und den Kuhschwanz. Herrliche Namen sind das!! Für die Wanderung braucht man keine Karte. Der Weg ist perfekt ausgeschildert, einzig an der Radeberger Straße findet sich kein Heidezeichen. Das ist aber nicht schlimm, weil es nach überqueren der Straße sowieso nur einen Weg gibt. Der Weißiger Weg ist hier ein kurzes Stück identisch mit dem Ochsenkopf. Zu Beginn ist der Weg sehr breit und gut zu laufen, wird dann aber am Ende recht naturbelassen.

Das Leonhardi-Museum an der Grundstraße
Die Standseilbahn

 

Altes Haus an der Grundstraße
Die Ullersdorfer Straße

 

Immer noch die Ullersdorfer Straße
Der Neue Flügel kreuzt die Ullersdorfer Straße

 

Sperrung der Ullersdorfer Straße
Erstes Zeichen "Weißiger Weg" an der Ullersdorfer Straße

 

Der Beginn des Weißiger Weges
Weißiger Weg und Nachtflügel begegnen sich

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Reichsapfel

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Verkehrten Anker

 

Der Weißiger Weg kreuzt die Alte 1
Treffpunkt Neuer Weg, Weißiger Weg, Alte 1 und Flügel B

 

Großer Wegstein
Der Weißiger Weg kreuzt den Neuen Weg

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Bischofsweg
Der Ochsensteig

 

Weißiger Weg und Ochsensteig

 

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Kuhschwanz

 

Letztes Zeichen Weißiger Weg in Langebrück
Ankunft am Vogelzipfel

 

Auf dem Kreuzringel nach Langebrück
Langebrück

 

Bahnhof Langebrück

 

Länge der Tour: 14, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: 191 Meter
Download: GPX-Datei Weißiger Weg in der Dresdner Heise



Kreuz 6 und Kreuz 5 in der Dresdner Heide

Donnerstag, 22. September 2022
Kreuz 6 und Kreuz 5 in der Dresdner Heide

Jetzt muss ich erst einmal erklären, worum es bei dieser Wanderung geht. Es handelt sich um das alte Sternflügelsystem in der Dresdner Heide. Bei Wikipedia habe ich folgendes gefunden:

Um 1560 erschuf der Leipziger Mathematikprofessor Johannes Hommel (Humelius) unter Kurfürst August nach Kompass und zu Jagd- und Vermessungszwecken ein Sternflügelsystem. Es war 1589 in der ersten Heidekarte überhaupt von Matthias Oeder vermerkt. Sein Zentrum befindet sich im früheren Dresdner Saugarten in der Mitte der Heide. Von dort gingen im Abstand von jeweils 45 Grad acht Hauptachsen aus. Diese Flügel waren im Uhrzeigersinn durchnummeriert, beginnend mit 1 im Osten. Die Achse 4 zeigt genau nach Südwesten auf den Hausmannsturm des Dresdner Schlosses. Fünf konzentrische, achteckige Ringwege, die man als Kreuz 2 bis Kreuz 6 bezeichnete, umgaben das Zentrum. An den Kreuzungen mit den Sternflügeln knickten sie jeweils 45 Grad ab.

Soviel dazu. Die Alte Eins bis Acht bin ich bereits gewandert. Ich wusste aber nicht, was von den alten Ringwegen übrig geblieben ist. Nach Studium meiner gesamten Karten habe ich herausgefunden - hier geht etwas! Deshalb die Wanderschuhe geschnürt und Kreuz 6 und Kreuz 5 erkundet! Relativ gut erhalten ist der Ring Kreuz 6, die Fünf ist leider nur teilweise vorhanden. Man kann es auf der Karte deutlich sehen: Kreuz 5 geht am Ende in die viel befahrene Radeberger Straße über. Diese konnte ich natürlich nicht gehen, weshalb ich über Kreuz 6 zurückgekehrt bin. Auf der Wanderung kreuzt man immer wieder bekannte Wege. Natürlich die Sternflügelwege 1 bis 6, dann den Sächsischen Jakobsweg, den Diebssteig, Rennsteig, Kuhschwanz und so weiter. Ob die Ringe noch komplett zu laufen sind glaube ich nicht, aber man kann es ja versuchen. Am Ende der Fotos hänge ich eine Karte von Matthias Öder an und meine Karte mit den Wegen, die ich bereits erkundet habe. Das sieht schon richtig gut aus!!

Was mir aufgefallen ist: auf der Wanderung sind mir immer wieder ganz tiefe Löscher begenet (Foto 13). Sieht aus, als wenn hier etwas eingestürzt wäre. Hat jemand eine Erklärung dafür? Was könnte das sein?

Die Tour habe ich nicht mit Komoot erstellt, sondern mit Basecamp. Die Karte "OpenTopoMap" kann ich wärmstens empfehlen.

Aufstieg an der Heidemühle
Beginn Kreuz 6 am Reichsapfel

 

Erstes Heidezeichen von Kreuz 6
Kreuz 6 kreuzt den Neuen Flügel

 

Schöner Regenwald
Kreuz 6 kreuzt die Alte 2

 

Großer Pilz (mindestens 35 Zentimeter)
Kreuz 6 kreuzt den Mühlweg

 

Das Hämmerchen
Kreuz 6 kreuzt die Alte 3

 

 

Sehr tiefe Grube im Wald
Schneise 15 und Kreuz 6

 

Kuhschwanz, Schneise E und Kreuz 6
Jakobsweg und Diebssteig

 

Wasserwerk
Kreuz 6 trifft auf die Gabel

 

Hinab in den Prießnitzgrund
Kreuz 6 trifft auf die Alte 6

 

Kleine Fliegenpilze
An der Kannenhenkelbrücke endet Kreuz 6

 

Krause Glucke oder Fette Henne
Heidezeichen Kreuz 5

 

An der Gabel beginnt Kreuz 5

 

Kreuz 5 trifft auf die Alte 5

 

Diebssteig, Schneise 14 und Sächsischer Jakobsweg
Kreuz 5 trifft auf die Alte 4

 

Das könnte ein Rest von Kreuz 5 sein
Sehr großer Baumpilz

 

Kreuz 5 trifft auf die Alte 3
Heidezeichen Schwestersteig

 

Kreuz 5 und Schwestersteig
Das hatten wir schon so ähnlich

 

Kreuz 5 trifft auf die Alte 2
Alte Brücke an Kreuz 5

 

Kreuz 5 und die Schneise 11
Prost zum Wohl

 

Altes Foto von der Heidemühle
Damit bin ich angereist

 

Länge der Tour: 12, 68 Kilometer
Gesamter Anstieg: 162, 5 Meter
Download: GPX - Datei Kreuz 5 und Kreuz 6









Anschließende Radtour:

Irgendwie musste ich mein heutiges Wanderziel erreichen. Am besten geht das mit dem Fahrrad, schön gemütlich durch die Heide und zur Heidemühle. Hier beginnt meine Wanderung auf Kreuz 6 und 5. Nach der Wanderung hatte ich noch Lust zum Radeln, weshalb ich über das Hochland nach Hause gefahren bin. Ein paar Fotos habe ich, die Strecke lade ich nicht noch mal ins Internet, denn es gibt genug Hochlandtouren auf meinem Block. Die Streckenlänge beträgt über Schönfeld, Porschendorf, Pirna etwa 60 Kilometer bis zu mir nach Hause.

 

 

 

 

Kreuz-R und Ochsensteig in der Dresdner Heide

Montag, 19. September 2022
Kreuz-R und Ochsensteig in der Dresdner Heide

Eigentlich könnte die Wanderung heißen "vom Flughafen Klotzsche nach Dresden Tolkewitz". Aber die Heide war ja auch noch da und der Regen tut dem Wald sehr gut!! Gelaufen bin ich das "Kreuz-R" und den Ochsensteig. Beide Wege müssen sehr alt sein (16. Jh?), man sieht es an den noch heute sichtbaren tiefen Wagenspuren der Fuhrwerke und an der teilweise vorhandenen Wegbefestigung Anno dazumal.

Das Kreuz-R ist nicht leicht zu finden. Der Beginn ist an der Langebrücker Straße hinter dem Abzweig der Schneise 10. Ich empfehle aber die Schneise 10 zu laufen, denn Kreuz-R ist am Anfang ziemlich verwildert. An der Kreuzung Alte Eins und Kreuz-R findet man dann das erste Heidezeichen. Vorbeigelaufen bin ich komplett an der Hofewiese, habe sie aber nicht ein einziges Mal gesehen! Na sowas! Am Gänsefuß ist wieder Schluss mit Lustig. Man kann den Weg zwar noch ein kleines Stück laufen, aber weit kommt man nicht. Ich habe den Eindruck, dass man die Natur hier absichtlich verwildern lässt. Ich finde das auch gut so, denn irgendwo müssen die Tiere auch mal Ruhe vor uns Menschen haben. An der Alten Acht habe ich versucht, das Ende von Kreuz-R zu finden. Aber auch hier die gleiche Verwilderung. In Nähe der Heidemühle an der Radeberger Straße hat man Kreuz-R geschafft. Nun beginnt der Ochsensteig.

Ich vermute, dass der Ochsensteig früher an der Heidemühle begann, sicher bin ich mir aber nicht. Man muss ein kleines Stück die Alte Radeberger Straße laufen, dann kann man rechts auf den Ochsensteig abbiegen. Die eigentliche Beschilderung beginnt an der neuen Radeberger Straße. Hier findet man auch das erste Heidezeichen. Der Ochsensteig hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er quert den Weißiger Weg, den Bischofsweg und den Sächsischen Jakobsweg. Kurz vor Ullersdorf läuft man an der Hufewiese vorbei und in Ullersdorf findet der Weg sein Ende. Der Schluss ist identisch mit der Alten Eins.

Nach Hause gelaufen bin ich über den Alten Mühlenweg, Nachtflügel, Schneise A, Weißer Hirsch und über die Plattleite, Blaues Wunder, Elberadweg nach Tolkewitz. Wetter war super. Der viele Regen hat die Natur richtig grün gemacht. Eine wunderbare Stimmung im Wald!!

A319

 

Flughafen Dresden Klotzsche
Putbuser Weg in Klotzsche

 

Fontanecenter in Klotzsche
Beginn "Kreuz-R" noch nicht markiert

 

"Kreuz-R", kaum zu erkennen
"Kreuz-R" trifft auf die Alte Eins

 

Wunderschöner Regenwald
Erstes Heidezeichen von "Kreuz-R"

 

 

Kreuz-R
Schwarzer-Bild-Weg trifft auf "Kreuz-R"

 

An der Kreuzung Alte 7 und "Kreuz-R"
Die Alte 7

 

"Kreuz-R", kein Durchkommen (an der Alten Acht)
Die Prießnitz hat viel Wasser

 

Große Hengstbrücke an der Heidemühle
Die Heidemühle an der Radeberger Straße

 

Beginn Ochsensteig an der Alten Radeberger Straße
Erstes Heidezeichen Ochsensteig

 

Schöner Regenwald

 

Ochsensteig und Schneise 6

 

Ochsensteig und Weißiger Weg

 

Ochsensteig und Bischofsweg
Ochsensteig, Schneise B und Sächsischer Jakobsweg

 

Fliegenpilz
Der Ochsensteig und Alte 1 gemeinsam

 

Die Hufewiese bei Ullersdorf
Letztes Heidezeichen "Ochsensteig"

 

Beginn Ochsensteig in Ullersdorf
Alter Mühlweg

 

Brücke über die Prießnitz am Nachtflügel

 

Viel Wasser am Nachtflügelweg
Lahmann-Sanatorium - Villa Heinrichshof

 

Die Elbe hat viel Wasser
Friedhof Tolkewitz

 

Länge der Tour: 25, 96 Kilometer
Gesamter Anstieg: 187, 5 Meter
Download: GPX-Datei - Kreuz-R und Ochsensteig



Die Gabel in der Dresdner Heide

Montag, 12. September 2022
Die Gabel in der Dresdner Heide

Heute wollte ich die Gabel in der Dresdner Heide laufen. Das Problem: ich habe sie fast beinahe nicht gefunden. Dort, wo auf meiner Karte der Moritzburg-Pillnitzer-Weg in die Schneise 19 mündet, hätte die Gabel beginnen müssen. In der Karte ist der Weg sehr undeutlich eingezeichnet, außerdem gibt es zwei weitere Wege, die die Gabel sein könnten. Markierungen sind nicht vorhanden. Also habe ich prompt den falschen Weg gewählt und mich im Wald verirrt. Ich bin dann der Einfachheit halber wieder zum Kannenhenkel gelaufen und von dort über die Schneise 18 zur Gabel. Mein Weg ist also an dieser Stelle sehr verworren!

Die Gabel beginnt wahrscheinlich unmarkiert in Nähe der Marienallee und endet an der Kannenhenkelbrücke im Prießnitztal. Mein Rückweg führt über die Alte 7, Dresdner Saugarten, Alte Drei und Diebssteig zurück nach Hause. Die Gabel ist (sofern man sie findet) ein sehr schöner Wanderweg. Viele verwurzelte Pfade, ein wenig Waldfußbahn und immer abseits der Hauptwanderwege.

Über die Waldschlößchenbrücke
An der Marienallee - Beginn der Gabel?

 

Moritzburg-Pillnitzer-Weg

 

Schneise 19
Kannenhenkel und Sächsischer Jakobsweg

 

Kannenhenkel und Schneise 18
Hier beginnt die Gabel ohne Markierung

 

Die Gabel

 

Erstes Zeichen "Gabel"
Die Gabel und Schneise 18

 

Schneise 18
Pfeilhaus an der Gabel

 

Pfeilhaus an der Gabel

 

Kreuzung Diebssteig und Jakobsweg
Sächsischer Jakobsweg

 

Heidezeichen Gabel
Kreuzung Gabel und Kreuz Sechs

 

Kreuzung Gabel und Alte Sechs
Die Kannenhenkelbrücke im Prießnitzgrund

 

Letztes Zeichen Gabel
Im Prießnitzgrund

 

Denkmal Dresdner Saugarten

 

Die Alte Drei
Alte Drei, Diebssteig und Doppel E

 

Länge der Tour: 25, 51 Kilometer
Gesamter Anstieg: 354, 3 Meter
Download: GPX-Datei Gabel einzeln
Download: GPX-Datei Wanderung komplett





Wanderung zur Bosel

Mittwoch, 7. September 2022
Wanderung zur Bosel bei Meißen

Diese Wanderung ist nicht von mir. Ich habe sie im Wander- & Naturführer „Dresden und Umgebung“ Band 3 (Verlag Peter Rölke) gefunden. Deshalb beschreibe ich sie nicht. Es handelt sich um die Tour 4 - Durch die Weinberge auf die Bosel – mit Botanischem Garten, Boselfelsen und Aussichtsturm.
Was negativ auffällt: der Wald auf der Bosel ist völlig vetrocknet, ebenso der Botanische Garten der TU Dresden. Ein sehr trauriger Anblick. Die Wanderung hat trotzdem sehr schöne Stellen, z.B der Boselblick in Richtung Dresden, Sächsiche Schweiz und der Blick von der Juchhöh in Richtung Meißen.
Auf Bild 15 (Blick vom Aussichtsturm) sieht man die Mülldeponie Gröbern, links die Kirche von Gröbern, dahinter die Heidehöhe bei Gröden (Nähe Elsterwerda).

Weingut Vincenz Richter

 

Die Bäume vertrocknen

 

Blick von der Juchhöh in Richtung Meißen

 

 

Aufstieg zur Bosel

 

Bronzezeitlicher Wall

 

Winzerhäuschen

 

 

 

Blick zur Mülldeponie Gröbern

 

 

Länge der Tour: 7, 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: 231 Meter
Download: GPX - Datei Wanderung zur Bosel



Wanderung Gohrisch und Papststein

Mittwoch, 31. August 2022
Wanderung Gohrisch und Papststein

Kleine Wanderung auf den Gohrisch und den Papststein. Der Gohrisch ist spektakulärer als der Papststein (viele Leitern und Stufen), dafür gibt es auf dem Papststein eine schöne kleine Kneipe und die Sicht ist fantastisch.

Blick zum Papststein
Straße nach Gohrisch

 

Blick zum Gohrisch
Der Lilienstein

 

Onkel Paul's Ruje
Gickelsberg und Unger

 

Zwei Wegweiser

 

Aufstieg zum Gohrisch
Felsen am Gohrisch

 

Aufstieg zum Gohrisch
Winterberg, Jedlova und Rosenberg

 

Die beiden Zschirnsteine
Blick zum Papststein

 

Kaltenberg, Ahrensberg, Kleis und Rosenberg
Abstieg vom Gohrisch

 

Papstdorf mit Rosenberg
Hund auf dem Weg zum Papststein

 

Auf dem Papststein
Hund erklimmt Leiter

 

Auf dem Papststein
Die beiden Zschirnsteine

 

Der Hohe Schneeberg
Fernsehturm auf dem Zinkenstein

 

Turm auf dem Papststein
Papstdorf

 

Die beiden Zschirnsteine
Kaltenberg, Zirkel, Ahrensberg, Kleis und Rosenberg

 

Der Winterberg
Das Kreibitzer Gebirge

 

Tiere
Tanzplan, Hohe Liebe, Falkenstein und Schrammsteine

 

Kohlbornstein und Lasenstein
Die beiden Zschirnsteine

 

Länge der Tour: 6, 76 Kilometer
Gesamter Anstieg: 260 Meter
Download: GPX - Datei Wanderung Gohrisch und Papststein



HG-Weg und Ochsenkopf

Dienstag, 30. August 2022
Wanderung HG-Weg und Ochsenkopf

Gestern bin ich den HG-Weg (früher Krummer Weg) und den Ochsenkopf in der Dresdner Heide gewandert. Über beide Wege konnte ich nichts in Erfahrung bringen, nur soviel: in den Karten von Öder / Zimmermann hieß der Weg um 1200 "G und H Weg", ab 1400 taucht das heutige Zeichen auf und ab dem 16. Jh bekommt der Weg den volkstümlichen Namen "d. Krumme Weg". Der HG-Weg startet am Waldfriedhof Weißer Hirsch und endet an der Radeberger Straße. Gegenüber befindet sich die Schere. Der Ochsenkopf beginnt etwas weiter rechts an der Radeberger Straße und endet in Langebrück an der Bruhmstraße. Der Beginn des Ochsenkopf ist nicht ausgeschildert, er ist aber identisch mit dem Weißiger Weg. Kurz vor Langebrück führt der Ochsenkopf am Langebrücker Saugarten vorbei.
Der HG-Weg ist sehr gut ausgeschildert und läuft sich auf Grund des breiten Weges äußerst komfortabel. Erst am Ende geht er in einen kleinen Pfad über. Der Ochsenkopf ist durchgehend Waldfußbahn. Manche Leute sagen dazu Waldautobahn, was aber überhaupt nicht stimmt. Es ist eine Fußbahn!!
Start für mich war Dresden Tolkewitz. An der Grundstraße habe ich meinen Weg verpasst und musste deshalb eine kleines Stück die Bautzner Landstraße zurück laufen. Das kann ich überhaupt nicht empfehlen. Der Weg vom Ende HG-Weg zum Beginn Ochsenschwanz ist ein kleiner Umweg durch den Wald. Ansonsten hätte ich länger auf der Radeberger Straße laufen müssen. Sicherlich gibt es bessere Alternativen?

Die Elbe am Schillerplatz (Blaues Wunder)
Evangelische Tagungs- und Freizeitstätte Dresden

 

Ehrenmal für Gefallene des 1. Weltkrieges
Wegweiser HG-Weg

 

Erstes Heidezeichen vom HG-Weg
Brücke am Mordgrundwasser

 

Kreuzung HG-Weg mit Schwestersteig
Kreuzung HG-Weg mit Weißiger Gänsefuß

 

Kreuzung HG-Weg, Rennsteig und Doppel E
Kreuzung HG-Weg mit der Alten 2

 

Der Reichsapfel

 

Im Prießnitzgrund. Die Prießnitz hat etwas Wasser

 

Letztes Zeichen vom HG-Weg an der Radeberger Straße
Der Weißiger Weg an der Radeberger Straße

 

Ochsenkopf und Weißiger Weg gemeinsam
Kreuzung Ochsenkopf mit Kuhschwanz

 

Die Schneiße F

 

Der Langebrücker Saugarten

 

 

Letztes Zeichen Ochsenkopf an der Bruhmstraße Langebrück
Bahnhof Langebrück

 

Länge der Tour: 16, 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 243, 6 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung HG-Weg und Ochsenkopf



Klosteranlagen in Sachsen

Sonntag, 28. August 2022
Klosteranlagen in Sachsen

Zum Sonntag mal ein paar Fotos von Klosteranlagen in Sachsen, die ich in diesem Jahr entweder zu Fuß oder mit dem Radel erreicht habe.

Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau

Wanderung auf der Via Regia:

Via Regia - Teil 1
Via Regia - Teil 2





Kloster Marienstern in Mühlberg

Fahrradtour nach Mühlberg:

Entlang der Elbe nach Mühlberg





Kloster Altzella (Nossen)

Fahrradtour nach Kloster Altzella:

Fahrradtour nach Nossen und Freiberg





Von der Anlage hat mir das Kloster in Panschwitz-Kuckau am besten gefallen. die Kirche in Mühlberg ist einzigartig und sicherlich die schönste unter den Klosterkirchen. Einfach beeindruckend dieses Bauwerk. In Altzella hat mir die Parkanlage sehr gut gefallen. Von der eigentlichen Klosteranlage ist nicht mehr viel erhalten geblieben. Die Ruinen wurden in die Parkgestaltung mit einbezogen. Dann war ich ja noch in einem vierten Kloster, das Kloster Buch bei Leisnig. Wegen eines Bauernmarktes konnte ich diese Anlage leider nicht in Ruhe besuchen. Ich komme aber sicherlich noch einmal nach Leisnig, entweder zu Fuß oder mit dem Rad.

Der Kannenhenkel in der Dresdner Heide

Montag, 8. August 2022
Der Kannenhenkel in der Dresdner Heide

Am Sonnabend bin ich den Kannenhenkel in der Dresdner Heide gewandert. Das war übrigens meine 555. Wanderung auf Komoot. Prost!!

Der Kannenhenkel ist ein alter Weg aus dem 16. Jahrhundert, der durch die Heide von Dresden nach Langebrück führt. In der Karte von Öder (um 1590) ist er als Kolmischer Weg eingezeichnet. Da das "P" an einen Henkel erinnert und die Menschen damals nicht schreiben und lesen konnten, haben sie diesen Buchstaben zum Kannenhenkel umgedeutet. Die Bezeichnung ist bis heute geblieben. Der Weg beginnt an der Marienallee und endet an der Albert-Richter-Straße in Langebrück. Im Wald findet man u.a. das Schwarze Kreuz. In vorreformatorischer Zeit wurde es als Gebetskreuz von der Familie Drebisch gestiftet, weshalb man es auch als Drebisch-Kreuz bezeichnet. Schon 1572 auf der Karte von M. Öder ist es eingetragen. Über den Königsplatz erreicht man unten im Prießnitztal die Kannenhenkelbrücke, die bereits in einer Wegekarte von 1767 eingezeichnet ist. Nach der Brücke folgt der Kannenhenkel ein kleines Stück der Alten 2. Wenn man kurz nach dem Anstieg aus dem Prießnitztal links in den Wald abbiegt, gelangt man zum Wettinobelisk, welcher an die 800-jährige Jubelfeier des Hauses Wettin erinnert.
In Langebrück war ich noch nicht am Ende meiner Kräfte, so dass ich mich entschlossen habe, nach Weixdorf zu laufen. Auf dem Weg nach Weixdorf kommt man am Schreyerstein vorbei. Er erinnert daran, dass hier der Jagdhelfer Schreyer aus Loschwitz 1833 tödlich verunglückte.
Interessant war für mich auch der Weg von Tolkewitz zur Marienallee, einen Weg, den ich schon in meiner Jugend viel gelaufen bin. Wenn man sich das mal überlegt: früher gab es an der Niederwaldstraße das Lebensmittelgeschäft Diesner, das Schreibwarengeschäft Klengel (später Pilz), die Fleischerei Fröbel, gegenüber den Friseur Kargus und das Milchgeschäft, eine Ecke weiter den Bäcker Flath, gegenüber das Gemüsegeschäft Unger und dann am Hüblerplatz die Barbarossa-Apotheke. Von den ganzen Geschäften ist heute nur noch die Apotheke übrig geblieben. Die Apogepha an der Kyffhäuserstraße (früher Otto-Galle-Straße) hat die Wende überlebt und steht momentan dicke da. Sehr schön.

Ehemaliger Friseur Kargus
Ehemalige Bäckerei Flath

 

Die Barbarossa-Apotheke am Hüblerplatz

 

APOGEPHA Arzneimittel an der Kyff­häu­ser­straße
Europabrunnen Königsheimplatz

 

Pathologie Uni-Klinik
Uni-Klinik

 

 

Garnisonkirche St. Martin an der Stauffenbergallee

 

 

Erstes Heidezeichen vom Kannenhenkel

 

Das Schwarze Kreuz in der Dresdner Heide

 

 

Der Königsplatz

 

 

Der Kannenhenkel kreuzt die Alte 6
Die Kannenhenkelbrücke

 

Der Kannenhenkel kreuzt die Alte 2
Der Wettinobelisk

 

Die Hofewiese von der anderen Seite
Letztes Zeichen vom Kannenhenkel

 

Der Schreyerstein in Langebrück

 

Wanderweg am Bahndamm Richtung Weixdorf

 

Blick zum Keulenberg
Auf der Alten 10 nach Weixdorf

 

Grenzstein Nummer 64

 

Weixdorfer Waldteich
Chaos

 

Eiesenbahn nach Königsbrück
Und sie bringt mich nach Hause

 

Länge der Tour: 21, 85 Kilometer
Gesamter Anstieg: 236 Meter
Download: GPX - Datei - Kannenhenkel in der Dresdner Heide



Das Industriemuseum Chemnitz

Dienstag, 2. August 2022
Das Industriemuseum Chemnitz

Nachdem ich mir das Industriemuseum in Knappenrode angeschaut habe, stand gestern das Chemnitzer Museum auf dem Plan. Eigentlich wollte ich mit dem Fahrrad nach Chemnitz fahren, hatte dann aber keine Lust. Deshalb für 9 Euro hin und zurück per Eisenbahn getuftelt. Da das Museum nicht direkt in der Stadtmitte liegt, ist doch noch eine kleine Wanderung durch die Stadt herausgekommen.
Das Industriemuseum hat mir sehr gut gefallen. Es ist aber wirklich nur ein Museum mit vielen Ausstellungsstücken. Knappenrode hat mir besser gefallen, weil man dort die Industrie zum anfassen erleben kann. Auch ist das Gelände um Knappenrode mit den Aussichtsplattformen wesentlich interessanter. Sei es drum - Chemnitz ist auch schön!!
Auf dem Gelände des Industriemuseums Chemnitz stand früher eine Eisengießerei, gegründet von Hugo Schreiter und Moritz Rockstroh. Die Wende verhinderte die bereits vorbereitete Sprengung der Industrieanlagen. Stattdessen beschloss der Chemnitzer Stadtrat 1996, dort ein zentrales Industriemuseum einzurichten. Im Museum befindet sich eine Dauerausstellung zur Industrialisierung in Sachsen und eine Wanderausstellung - momentan "Tabakrausch an der Elbe - Geschichten zwischen Orient und Okzident". Da mich Tabak und Autos wenig interessieren, habe ich mir die anderen Ausstellungsstücke sehr genau angeschaut. Was ich nicht wusste: zur Herstellung eines Computers benötigt man 240 Kilogramm fossile Energieträger, 22 Kilo Chemikalien und 1500 Liter Wasser. Dies sind insgesamt rund 1,8 Tonnen Rohstoffe! Für die Herstellung eines Funktelefons benötigt man 30 verschiedene Metalle. Ab 11 Uhr beginnen im Museum Führungen. Hier kann man erleben, wie z.B. ein Webstuhl funktioniert. Ganz toll gemacht!!

Das Industriemuseum auf der Zwickauer Straße

 

Der Eingangsbereich

 

Das letzte gebaute MZ-Motorrad
Diamant - Fahrrad

 

DKW - Automobil
Georgius Agricola, Vater der Mineralogie

 

Trabant mit Zelt
Computergesteuerte Webanlage

 

Erste Trommelwaschmaschine der Welr
DKW - Automobil

 

DKW - Automobil
DKW - Motorrad

 

Computer aus der DDR

 

Prozessor aus der DDR
Alte Wäschemangel

 

Elektronikschrott

 

 

 

 

Gitarre von Torsten Preuß (Markneukirchen)
Die Windbergbahnlokomotive (Richard Hartmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 6 Kilometer (vom Bahnhof hin und zurück)

Nachtflügelweg in der Dresdner Heide - Teil 2

Montag, 25. Juli 2022
Nachtflügelweg in der Dresdner Heide - Teil 2

Ich bin gestern den zweiten Teil des Nachtflügels in der Dresdner Heide gewandert. Start ist am Bahnhof in Langebrück, Ende dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Bischofsweg. Ganz durchgängig erhalten ist der Nachtflügel jedoch nicht. Auf meiner Wanderkarte von 2008 ist der Weg an den Bahnschienen der Eisenbahn in Langebrück noch eingezeichnet. Man hat aber absolut keine Chance über die Gleise zu kommen. Früher muss es hier eine Brücke gegeben haben, denn auf ganz alten Karten ist diese eingezeichnet. Ich habe einen kleinen Umweg über das Unterringel gemacht und bin dann wieder auf den Nachtflügel gestoßen. Auf der Karte sieht man, wo sich die getrennten Wege an den Bahngleisen gegenüberstehen.
Der Nachtflügel endet vorerst an der Radeberger Straße. Ab hier bin ich der grünen Punktemarkierung gefolgt, habe den Flügel C erreicht und bin über die Brille wieder zum Nachtflügel gekommen, der endgültig an der Gabel oder am Bischofsweg endet? Hier ist alles etwas konfus, wahrscheinlich ist er identisch mit dem Bischofsweg? Jedenfalls habe ich ab Gabel den Nachtflügel verlassen und bin nach eigener Lust und Laune nach Bühlau zurückgewandert. Ab Bühlau gilt das Neun-Euro-Ticket, welches mich wohlbehalten nach Hause gebracht hat.
Nach meiner Recherche ist der Nachtflügel reichlich 15 Kilometer lang. Ganz original konnte ich ihm nicht folgen, aber das was ging habe ich gemacht. Ein wenig Improvisation ist eben mit dabei. Macht doch Spaß!!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 13, 76 Kilometer
Gesamter Anstieg: 104 Meter
Download: GPX-Datei - Nachtlügel - Teil 2

Nachtflügelweg in der Dresdner Heide

Montag, 18. Juli 2022
Nachtflügelweg in der Dresdner Heide

Gestern bin ich einen Teil des Nachtflügels in der Dresdner Heide gewandert. Der Weg ist wahrscheinlich um 1735 entstanden und ist einer der längsten Heidewege. Start ist an der Gaststätte Trompeter in Bühlau, der Nachtflügel endet am Bischofsweg / Jakobsweg in der Nähe von Ullersdorf. Danach ist der Weg nur noch zum Teil erhalten. In meiner Heidekarte ist er vollständig eingezeichnet, so dass ich ihn demnächst bis nach Langebrück laufen werde. Vom Trompeter bis zum Abzweig Haarweidebach folgt er parallel dem Flügel A. Ab Haarweidebach (Verkehrter Anker) läuft man ein kleines Stück auf dem Flügel A, nach etwa 200 Meter biegt der Nachtflügel nach Rechts Richtung Ullersdorf ab. Hier muss man aufpassen, denn das Heidezeichen versteckt sich hinter einem Zweig. Ab jetzt wird der Nachtflügel recht urwüchsig. Über eine alte Steinbrücke überquert man die Prießnitz. Hier stand bis 1841 die Heidemühle. 1841 wurde die neue Heidemühle an der Radeberger Straße errichtet und die alte abgebrochen. Reste wie Mühlengraben und Teich kann man heute noch entdecken. Ein paar Meter weiter überquert man bereits die nächste Brücke - die "Hohe Brücke". Sie überquert das Ullersdorfer Dorfwasser und gilt als eine der schönsten Brücken in der Dresdner Heide. Errichtet wurde sie vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gleichzeitig mit der Anlage des Nachtflügels. Der Rest des Weges bis zum Bischofsweg ist wiederum recht urwüchsig. Ich habe den Eindruck, dass man den Weg verwildern lässt.
Meinen Rückweg habe ich über den Bischofsweg bewerkstelligt, den ich schon von meiner Wanderung Meißen nach Stolpen kannte. An der Kreuzung Bischofsweg / Prießnitztalweg trifft man auf die Breite Furt. Hier hat es also eine Furt gegeben. Ich denke deshalb, weil das Prießitztal an dieser Stelle recht flach ist und deshalb angenehm zu durchqueren ist. Das Tal kann ja an manchen Stellen ziemlich steil sein.
Auffällig war heute, dass so gut wie keine Autos unterwegs waren. In Striesen und Blasewitz ist mir nicht ein einziges Auto begegnet. Auch das Blaue Wunder und die Grundstraße waren sehr sehr ruhig. Schön!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 21 Kilometer
Gesamter Anstieg: 220 Meter
Download: GPX - Datei - Nachtflügelweg in der Dresdner Heite



Wanderung nach Radeberg

Samstag, 16. Juli 2022
Wanderung nach Radeberg

Erster Ferientag, erste Wanderung in den Ferien. Ziel ist die schöne Evang. - Luth. Stadtkirche "Zum Heiligen Namen Gottes" in Radeberg und der Einkauf zweier Flaschen Radeberger Bier. Ich hatte Glück: die Kirche war geöffnet und die zwei Flaschen Bier habe ich in Radeberg bekommen.

Gewandert bin ich über den Elberadweg, Blaues Wunder, Loschwitz, Plattleite hoch nach Bühlau, in der Heide dann zu großen Teilen auf dem Flügel A und dem "Zirkel". Am Flügel A kann man noch ein altes in die Rinde geschnitztes Heidezeichen entdecken, ebenso am Zirkel, welches nicht ganz so einfach zu finden ist.

Die roten Wegezeichen in der Dresdner Heide gehen teilweise bis in das ausgehende Mittelalter zurück. Bis gegen 1890 wurden die Wegezeichen durch angestellte Waldzeichenschneider in den Stamm geeigneter Bäume eingeschnitten und mit roter Farbe ausgemalt. Betrachtet man die Form der Wegezeichen, lassen sich Buchstaben und Zahlen sowie vielgestaltige Symbole erkennen. Für viele Zeichen sind in der Vergangenheit volkstümliche, sich von ihrer Gestalt ableitende Namen entstanden, wie Kannenhenkel, Gänsefuß, Schere und Kuhschwanz. Ein Teil dieser mit punktierten Großbuchstaben gekennzeichneten historischen Verkehrswege wurde in der Neuzeit zu wichtigen Straßen ausgebaut, wie die Königsbrücker und die Bautzener (Land-) Straße. Eine andere Gruppe von Wegen ist mit der kurfürstlichen Jagd verknüpft: Die sternförmigen Flügel und Ringwege im Bereich des Dresdner Saugartens bildeten ein sogenanntes Hellensystem, das sich schon auf der Karte von M. Oeder (Ende 16. Jh.) wiederfindet. Der Arbeitskreis Dresdner Heide widmet sich seit Jahrzehnten der Pflege der historischen Wegezeichen, die zwischenzeitlich fast verschwunden waren. Die mehr als 1000 Zeichen auf etwa 80 verschiedenen Wegen werden in regelmäßigen Abständen erneuert, indem sie auf weißem Untergrund per Schablonentechnik auf den Stamm aufgemalt werden.
Quelle: Arbeitskreis Dresdner Heide.

Die Kirche in Radeberg wurde zwischen 1486 und 1498 errichtet. Im Jahre 1714 vernichtete ein großer Stadtbrand die Kirche, 1730 erfolgte die Einweihung der wiederaufgebauten Kirche mit Taufstein und Kanzel von Johann Christian Feige und neuer Orgel durch Superintendent Valentin Ernst Löscher (Frauenkirche Dresden). 1860 fand eine Gesamtrenovierung der Kirche statt, der Turm wurde zwischen 1886 und 1889 errichtet. Kaum zu glauben, aber in den 60ziger Jahren sollte die Kirche wegen der erheblichen Baumängel abgerissen werden. 1970/71 Schwammsanierung an Dachstuhl und Mauerwerk, Abriss der Orgel, Erneuerung des Kirchendaches und des Außenputzes, des Gestühls und des Altars. Letzte Erneuerung in den Jahren 2003/2004.
Der Entwurf für die Fenster wurde durch den Wachauer Maler und Grafiker Werner Juza 1971 gestaltet. Die Ausführung der Bleiglasfenster übernahm die Werkstatt des Kunstglasmeisters Rudolf Beier aus Dresden-Bühlau.
Die Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Hermann Eule Bautzen aus dem Jahre 1971. Verwendet wurden Teile aus der alten Herbig-Orgel Hohenstein/Sächsische Schweiz. Das Orgelpositiv am Altar erbaute Meister Georg Wünning (Groß Olbersdorf). Mir fiel auf, dass die Orgel zwar ein Pedal besitzt, aber kein Pedalregister. Wahrscheinlich ist das Pedal nur an das Manual angehängt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 16, 57 Kilometer
Gesamter Anstieg: 230 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Radeberg



Die Hilfenburg im Helfenberger Grund

Donnerstag, 23. Juni 2022
Wanderung im Schönfelder Hochland

Gestern habe ich eine kleine Wanderung über das Schönfelder Hochland gemacht. Ich habe vieles entdeckt, was ich noch nicht kannte, z.B. die "Hilfenburg" im Helfenberger Grund.

Die alte Hilfenburg im Helfenberger Grund ist kaum zu finden. Man muss schon wissen, wo man suchen muss. Entstanden ist sie um 1150, 1349 erstmalige Erwähnung als "Castrum Helfenberg in districtu Dresden situm". Die Familie von Ziegler nahm sie ab 1397 in ihren Besitz, danach ab 1535 die Herren von Karas. Die Ruine diente später der Gewinnung von Baumaterial für das neue Rittergut im Helfenberger Grund und wurde 1775 abgetragen.

Vorbeigekommen bin ich außerdem am Fernsehturm, Herrenhaus Gönnsdorf, Schönfelder Schloss und an der Malschendorfer Höhe. Der Rückweg erfolgt über Pillnitz, mit der Fähre übergesetzt auf die andere Elbseite und dann nach Hause gelaufen über den Elberadweg.

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 21, 22 Kilometer
Gesamter Anstieg: 383 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung Schönfelder Hochland



Wanderung zum Mittagsplatzl

Freitag, 3. Juni 2022
Wanderung zum Mittagsplatzl

Eine Wanderung zum vielleicht schönsten Aussichtspunkt des Bayerischen Waldes. Es handelt sich um die Tour "Bo 71" aus der Bodenmaiser Wanderwelt. Start ist am Aktivzentrum Bretterschachten. Der Blick vom Mittagsplatzl hinunter zum 400 Meter tiefer gelegenen Großen Arbersee ist wunderschön. Man hat aber auch eine gute Sicht auf Bayerisch Eisenstein und den Böhmerwald. So wie mir bekannt, nannte sich das gesamte Gebiet früher Böhmerwald. Erst mit der Grenzziehung wurde der eine Teil Bayerische Wald genannt, der andere Böhmerwald.
Die Tour kann bedingt gut nach gewandert werden, die Kraxelei hinauf zum Mittagsplatzl ist aber nicht ganz einfach. Mir jedenfalls hat das Klettern Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 8, 19 Kilometer
Gesamter Anstieg: 230 Meter
Download: GPX - Datei - zum Wanderung Mittagsplatzl