Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Montag, 6. Juli 2020
Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Diese Wanderung ist am Wochenende nicht zu empfehlen. Der kleine Ort Jetrichovice (Dittersbach) wurde am Sonntag von der Blechlavine regelrecht zugemüllt. Kaum ein freier Platz, wo nicht ein Auto steht. Für die Umwelt ein Desaster, aber das ist den Menschein scheinbar völlig egal. Als wir das letzte Mal mit dem Fahrrad nach Dittersbach gefahren sind, war der Wald noch gesund und schön. Heute fährt man durch eine Landschaft die aussieht, als hätte der Krieg gewütet. Außerdem immer wieder Autos in Massen. Einfach furchtbar.

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer Böhmische Schweiz" - Verlag Peter Rölke. Wir haben uns nur den Marienfelsen und die Wilhelminenwand angeschaut, für den Rudolfstein hatten wir keine Lust mehr, denn dort wollten schätzungsweise eine Millionen Menschen hinauf.





















Länge der Tour: 7 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 280 Meter

Dichter-Musiker-Malerweg - Etappe 2

Montag, 22. Juni 2020
Von Stadt Wehlen nach Schmilka

Das ist der zweite Teil meiner Wanderung auf dem Dichter-Musiker-Malerweg. Erster Teil von Dresden nach Stadt Wehlen siehe hier und hier. So wie ich das mitbekommen habe handelt es sich hierbei um den alten historischen Malerweg. Er beginnt in Dresden Loschwitz und endet am Prebischtor (Pravčická brána). Der Weg folgt zu großen Teile dem heutigen Malerweg, es gibt aber auch ein paar gravierende Abweichungen.

Mein Etappenziel war, von Stadt Wehlen bis zur Brandbaude zu laufen. Von dort hätte ich bequem über Hohnstein mit dem Bus zurück nach Dresden fahren können. Da ich mich aber noch ziemlich gut gefühlt habe, bin ich einfach weiter gewandert. Vielleicht bietet sich ja eine günstige Gelegenheit für die Rückfahrt. Diese kam leider nicht, so dass ich die gesamte Strecke bis Schmilka durchlaufen musste. Im Hinterkopf hatte ich das zwar auch, habe aber nie daran geglaubt ob das überhaupt machbar ist. Na ja, es ging doch, auch wenn ich am nächsten Tag einen mächtigen Muskelkater hatte.

Start ist dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Marktplatz von Stadt Wehlen. Hier eine sehr kurze Wegbeschreibung:

Stadt Wehlen Fähre - zum Steinernen Tisch - Bastei (Stempelstelle), hinab in den Amselgrund (Stempelstelle), durch den Amselgrund hinauf nach Rathewalde - Hocksteinschänke (Stempelstelle) - Hockstein, über die Wolfsschlucht hinab in das Polenztal - Polenztalbaude (Stempelstelle) - hinauf nach Hohnstein, über den Malerweg zum Brand - Brandbaude (Stempelstelle), über die Brandstufen (850 an der Zahl) hinab in den tiefen Grund - hinauf auf die Waitzdorfer Höhe - Gasthaus Waitzdorf (Stempelstelle), über den Kohlichtgraben hinab in das Schwarzbachtal - Kohlichtmühle - hinauf auf den Adamsberg - Altendorf - über den Panoramaweg nach Mittelndorf - über den Schaarwändeweg hinab in das Kirnitzschtal - Beuthenfall - Lichtenhainer Wasserfall (Stempelstelle) - hinauf auf den Kuhstall - Baude auf dem Kuhstall (Stempelstelle) - über den Fremdenweg hinab zur Zeughausstraße - diese nur überqueren - über geschätzte tausend Stufen hinauf zu den Winterbergspitzen - Fremdenweg - Reitsteig - Winterberg (Stempelstelle und höchste Erhebung), über Bergstraße (gefühlte tausend Stufen) hinab nach Schmilka. Nach 40 Km Ankunft an der Fähre.

Da die S-Bahn wegen Bauarbeiten momentan erst ab Krippen fährt, hat mir diese kleine Baustelle der DB-Bahn weitere 6 Kilometer Wegstrecke am Elberadweg beschert.

Auf der Wanderung gibt es sehr viele extrem schöne Aussichtspunkte, z.B. Bastei, Brandaussicht, Kuhstall und Fremdenweg am Winterberg (fantastisch!). Sehr gut gefallen hat mir der Panoramaweg zwischen Altendorf und Mittelndorf. Hier hat man Sicht bis zum Jedlova und zur Lausche. Besonders anstrengend die vielen Stufe. Es müssen tausende sein. Leider hat die Gaststätte auf dem Winterberg geschlossen, so dass auch der Turm nicht mehr bestiegen werden kann. Schade, vielleicht findet sich ja doch noch ein neuer Eigentümer?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 40, 18 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1485 Meter
Download: GPX-Datei - Dichter-Musiker-Malerweg-Teil 2





Der Dichter-Musiker-Malerweg von Dresden Loschwitz bis Schmilka:



Wanderung von Dresden nach Sebnitz - Teil 2

Sonntag, 21. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Sebnitz - Teil 2

Bei meiner letzten Wanderung nach Sebnitz bin ich über den Unger gelaufen. Am Aussichtsturm wird momentan gebaut, schön, dass er bald wieder bestiegen werden kann. Und hier noch zwei Fotos von damals und jetzt.





Im Wald auf der Götzinger Höhe habe ich dieses interessante Kreuz gefunden:





Meine bisherigen Städtewanderungen konnte ich mal in Ruhe sortieren und eine Übersicht erstellen (siehe rechts in der Leiste)



Als nächstes werde ich versuchen, den zweiten Teil des Dichter-Musiker-Malerweges zu laufen. Der geht dann von Stadt Wehlen nach Schmilka. Mal sehen, wie weit ich komme.

Wanderung von Dresden nach Sebnitz

Montag, 15. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Sebnitz

Die Wanderung nach Sebnitz ist vorerst meine letzte große Städtewanderung auf der Nördlichen Elbseite. Ich habe jetzt sämtliche Städte innerhalb eines Radius von 40 Km (plus minus) per Fuss erwandert. Da Sebnitz laut Komoot die am weitesten erntfernte Ortschaft ist, habe ich immer gezögert diese Tour zu machen. Ist man dann erst einmal auf der Strecke, sieht das alles schon wesentlich entspannter aus. Zum Schluss waren es auch nur 43 Kilometer bis zum Bahnhof in Sebnitz.

Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Die Wanderung ist bis zum Polenztal identisch mit meiner Wanderung nach Neustadt. Teil 1 und Teil 2 können hier nachgelesen oder angeschaut werden. Ich erspare mir eine weitere Beschreibung.

Oberhalb des Polenztals trennen sich dann beide Wege. Komoot schickt mich über die Götzinger Höhe und zum Schluss noch über den Gipfel des Ungerberges. Damit ist der Unger der erste Berg, den ich von Dresden aus per Fuss erreicht habe. Anstrengend war der Unger überhaupt nicht, dafür die Götzinger Höhe umso mehr. Folgende Berge habe ich übersteigen müssen: den Borsberg, den Böhmensberg, die Götzinger Höhe und den Unger. Zum Scluss standen über 1110 Höhenmeter auf meinem Navi. Immer wieder schön finde ich die Aussicht in Nähe der Hohburkersdorfer Linde. Hier hatte ich klare Sicht bis in das Kreibitzer Gebirge, zur Lausche und zum Gickelsberg. Kurz vor Sebnitz tauchte dann der Rosenberg und der Zinkenstein mit seinem Fernsehturm auf. Direkt vor meiner Nase der Tanzplan. Irre, ich hätte von Dresden aus auch auf diesen Berg hochlaufen können. Die Rückfahrt nach Dresden funktionierte wieder einmal super einfach. Mit der Regionalbahn kommt man bis nach Pirna (über Neustadt - Stolpen) und von da mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Es war eine wunderschöne lange und anstrengende Wanderung, die einfach sehr viel Spass gemacht hat. Ich werde demnächst mal eine Übersicht über sämtliche Städtewanderung machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1112 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Sebnitz



Wanderung zum Bernhardstein

Mittwoch, 10. Juni 2020
Wanderung von Bahra zum Bernhardstein

Die Wanderung beginnt und endet in Bahra, Wir sind ziemlich spontan gelaufen, ohne Karte, denn wir kennen die Gegend sehr gut. Von der Panoramahöhe (nicht zu verwechseln mit der Panoramahöhe bei Berggießhübel) hat man eine schöne Sicht auf die Sächsische Schweiz, Dresden und das Erzgebirge. Auf der Wanderung immer gut im Blick der Hohe Schneeberg, der Cottaer Spitzberg und der Luchberg.

Die Alte Eisenstraße, im Hintergrund der Hohe Schneeberg.



Blick auf den Cottaer Spitzberg, im Hintergrund die Elbhöhen mit dem Triebenberg.





Die Alte Eisenstraße. Rechts lugt der Wilisch hervor.





Blick von der Panoramahöhe. Sehr gut zu sehen der Luchberg, Wilisch und Cottaer Spitzberg. Auf die Panoramahöhe führt leider kein Weg hinauf.



Blick in die andere Richtung. Zu sehen sind der Lilienstein, Valtenberg, Unger, direkt davor der Gickelsberg, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein, Schrammsteine und Großer Winterberg.



Der Hohe Schneeberg.



Die Festung Königstein.



Blick in das Bielatal.





Das Ziel unserer kleinen Wanderung ist erreicht, der Bernhardstein. Hier ein besonders schöner Blick auf die Sächsische Schweiz. Ganz rechts die beiden Zschirnsteine. Bei der Bergspitze über dem Kleinen Zschirnstein handet es sich um den Kaltenberg, links daneben (der große spitze Kegel) ist der Jedlova (Tannenberg).





Königstein und Lilienstein, dahinter der Valtenberg und Unger. Links oben auf der Wiese erkennt man den Böhmensberg und die Hohburgersdorfer Linde.





Noch einmal der Cottaer Spitzberg.



Das ehemalige Vorwerk Johannishof, durch Vandalismus zerstört und 2017 abgetragen.





Auch dieses Schild überlebt den Vandalismus nicht.





Länge der Tour: 9, 45 Kilometer
Gesamter Anstieg: 170 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Bernhardstein



Nachtrag zum Schloss Kuckuckstein

Mittwoch, 10. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Liebstadt - Teil 2

Schloss Kuckuckstein in Liebstadt in Sachsen liegt auf einem Felsvorsprung (380 m ü. NN) über dem Flusstal der Seidewitz an einem für die Kontrolle des Handelsweges vom Elbtal über das Osterzgebirge nach Böhmen (Kulmer Steig) sehr günstigen Standort.
Wikipedia

Um das Gebäude gab es leider viel Streit, nachzulesen bei Wikipedia. Das Schloss sieht heute aber auch nicht sonderlich gut aus. Hoffentlich findet bald eine richtige Sanierung statt.







Ich weiß nicht, wer sich daran noch erinnert: früher gab es mal im DDR-Fernsehen eine Sendung, die sich "Zauber auf Schloss Kuckuckstein" nannte. Moderator war der Zauberkünstler "Peter Kersten". Ich habe die Sendung immer sehr gerne gesehen. Am 13 September ist wieder der "Tag des offenen Denkmals". Vielleicht hat das Schloss geöffnet und kann besichtigt werden? Wollen wir es hoffen.

Wanderung zum Schloss Kuckuckstein

Montag, 8. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Liebstadt

Liebstadt ist eine im Übergangsgebiet von Osterzgebirge und Elbtalschiefergebirge gelegene Landstadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit etwa 1400 Einwohnern ist sie die kleinste Stadt Sachsens und weist auch die geringste Bevölkerungsdichte aller sächsischen Städte auf.
Wikipedia

Die Wanderung nach Liebstadt ist mit Komoot geplant, und selbstverständlich gibt es wieder die vielen komoottypischen Wege, die die Wanderung erschweren. Aber der Reihe nach. Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Es geht über den Niedersedlitzer Flutgraben zur Kiesgrube Leuben, dann an der Lockwitz entlang bis nach Dresden Lockwitz. Ab Borthen bin ich durch den Röhrsdorfer Grund nach Maxen gelaufen, über Maxen zum Blauen Häusel und dann hinab in das Müglitztal nach Mühlbach. Jetzt beginnt ein steiler Anstieg hinauf zur "Alte Eisenstraße", diese oberhalb von Schlottwitz bis Seitenhain gelaufen. Über die Höhe gelangt man hinab in das Seidewitztal zum Schloss Kuckuckstein in Liebstadt.
Die Wanderung ist landschaftlich ein Traum. Trotzdem rate ich, meinen Weg nicht zu laufen. Hier mal die typischen Komoothindernisse: zweimal führt mich der GPX-Track durch private Grundstücke. Diese konnte ich mit meiner Garmin-Karte geschickt umlaufen. Der Weg von Röhrsdorf hinab in den Röhrsdorfer Grund ging mitten durch eine Pferdekoppel, die für Wanderer gesperrt ist. Diesen Pfad bin ich trotzdem mit gemischten Gefühlen gelaufen, bin dann aber in der Wildnis hängen geblieben. Mit Hilfe meines Navis konnte ich mich bis zum nächsten Weg durchschlagen. Blöde war, dass es im Wald mächtig gewaltig nach Wildschwein roch. Ich habe laut gesungen, damit mich die lieben Tiere hören. Der Weg bis zu Blauen Häusel verlief reibungslos, dann musste ich aber hinab in das Müglitztal klettern. Die Steigung schätze ich auf über 40 Prozent. Ich habe es überlebt und bin gut unten angekommen. Auf der anderen Seite des Müglitztals endete der Weg an einer Kuhweide. Hier das Hinweisschild: Achtung freilaufender Bulle. Ja ja, Komoot schickt mich hier durch. Auch dieses liebe Tier hat mich leben lassen, denn sonst gäbe es diesen Blog nicht mehr. Das wars dann auch mit den Hindernissen.
Jetzt das Gute an der Wanderung: es gibt sehr viele schöne Aussichtspunkte, wie z.B. die Höhe hinter Seitenhain oder die Höhe hinter Maxen. Auch recht interessant, dass Blaue Häusel oberhalb des Müglitztals. Am Alten Eisenweg kann eine 1000jährige Eibe bewundert werden. Das ist wirklich ein fantastischer Anblick.
Kann mir jemand erklären, warum die Komootwege immer wieder durch private Grundstücke führen? Na ja, ich liebe das Abenteuer, und irgendwie macht so eine Räuberwanderung auch Spass.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 29 Kilometer
Gesamter Anstieg: 743 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung nach Schloss Kuckuckstein



Wanderung von Dresden nach Frauenstein - 2

Freitag, 5. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Frauenstein - 2

Ein kleiner Nachtrag zur Wanderung nach Frauenstein. Unterhalb des Röthenbacher Berges habe ich dieses Foto geschossen. Ich habe mir eingebildet, dass man von dort aus den Fichtelberg sehen müsste. Habe ich leider nicht. Wahrscheinlich ist die Entfernung immer noch zu groß oder ich bin nicht hoch genug. Die Drohne hatte ich leider zu Hause gelassen. Trotzdem erstaunlich, wie nahe ich an Freiberg vorbei gekommen bin. Rechts zwischen den Bäumen sieht man die beiden Essen in Muldenhütten bei Freiberg und in der rechten Bildmitte die Hohe Esse in Halsbrücke. Der markante Berg links ist der Burgberg in Nähe der Talsperre Lichtenberg. Ist schon verrückt, wie weit man zu Fuß kommen kann. Alles ohne Motoren, alles aus eigener Kraft!!



Und hier dachte ich auch, müsste der Fichtelberg zu sehen sein. Aber nein, es ist der Keulenberg bei Pulsnitz. Völlig andere Richtung. Wie man sich täuschen kann. Die Entfernung von meinem Standort bis zum Keulenberg beträgt immerhin 50 Kilometer. Gute Sicht gehabt.



An dieser Stelle ein kleines Resümee: Ich habe jetzt fast alle kleineren Städte innerhalb eines Umkreises von 40 Kilometer (Plus-Minus) per Pedes erreicht. Fast, denn auf der rechten Elbseite würde ich gerne noch nach Sebnitz laufen und auf der linken Elbseite nach Geising und Liebstadt. Bad Schandau wäre auch ein Ziel, aber warum soll ich den Elberadweg bis dorthin wandern? Das macht keinen Sinn. Bei Gelegenheit mache ich mal eine kleine Übersicht zu allen meinen Wanderzielen innerhalb 40 Kilometer.

Wanderung von Dresden nach Frauenstein

Mittwoch, 3. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Frauenstein

Die Wanderung nach Frauenstein ist eine meiner schönsten Städtetouren die ich zu Fuß gemacht habe. Das lag sicherlich auch an dem herrlichen Sonnenwetter, die Nacht zuvor hat es bei uns geregnet, so dass der Boden nicht zu trocken war, und dann ist natürlich die Landschaft traumhaft schön!! Geplant habe ich die Tour wiederum mit Komoot. Heute hat mal alles sehr gut geklappt, die Wege liefen sich recht passabel, ein paar Kleinigkeiten gibt es aber immer zu meistern. Die Wanderung ist anstrengend, immerhin müssen über 1000 HM bewältigt werden, ich habe mir die Strecke aber doch länger vorgestellt.

Start ist Dresden Tolkewitz am LIDL. Es geht mitten durch die Stadt hinauf bis nach Rippien zur Goldenen Höhe. Im Gebergrund habe ich die ersten 10 Kilometer geschafft. Über Hänichen bin ich nach Possendorf gewandert, dann hinauf auf die Karsdorfer Verwerfung nach Börnchen. Den Wanderweg oben auf der Höhe hinter Börnchen finde ich besonders schön, hier hat man schon einmal einen Blick auf den Burgberg und Frauenstein in der Ferne. Bis zum Ziel ist es noch sehr sehr weit. Das nächste Ziel ist die Talsperre Malter. Dafür muss man erst einmal tief in das Tal hinabsteigen. An der Talsperre habe ich die nächsten 10 Kilometer geschafft. Bis etwa hierher ist die Strecke fast identisch mit meiner Wanderung (Teil 1) (Teil 2) oder Fahrradtour nach Altenberg.

Ab jetzt beginnt für mich Neuland. Dippoldiswalde habe ich links liegen gelassen, den steilen Berg hinauf nach Breitenau habe ich aber liebend gerne mitgenommen, denn der ist richtig lang und anstrengend. Oben auf der Höhe gab es den schönsten Fernblick der gesamten Strecke. Hier hat es mir eigentlich am besten gefallen. Traumhaft schöne Landschaft. Frauenstein habe ich aber immer noch nicht gesehen. Na ja, kein Wunder, ich muss ja erst einmal nach unten in das Tal der Wilden Weißeritz. Zwischen der Talsperre Klingenberg und der Talsperre Lehnmühle bin ich hindurch gewandert. Jetzt geht es hinauf auf den Röthenbacher Berg (605 Meter), dann nach unten nach Hartmannsdorf und Kleinbobritzsch. Ab Kleinbobritzsch habe ich die Komootstrecke geändert, denn ich wollte mir unbedingt das Geburtshaus von Gottfried Silbermann ansehen. Noch 2 Kilometer bergauf, und ich habe mein Ziel Frauenstein erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 41, 09 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1072 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Frauenstein



Durch die Radebeuler Weinberge

Montag, 1. Juni 2020
Blechburg, Spitzhaus und Pfeiffer

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag von Peter Rölke. Es handelt sich um die Tour 13 aus dem Buch Wander - & Naturführer Dresden und Umgebung - Band 3. Start ist Radebeul Ost an der Forststraße. Wir wandern durch die junge Heide - Fiedlergrund - Ruine Blechnurg zur Albrechtshöhe. Hier hat man einen fantastischen Blick auf Dresden und Umgebung. Ab der Albrechtshöhe geht es wieder steil nach unten, am Bilz-Sanatorium vorbei zum Bismarckturm und Spitzhaus. Der Rückweg führt über Wahnsdorf zum Gasthaus Pfeiffer. An der Landesbühne Sachsen in Radebeul endet diese wunderschöne Tour. Etwa 5 Haltestellen muss man noch einmal mit der Straßenbahn zurück zum Ausgangspunkt fahren.













































Länge der Tour: 9 Kilometer
Gesamter Anstieg: 240 Meter



Wanderung nach Nossen - Teil 2

Mittwoch, 27. Mai 2020
Wanderung nach Nossen - Teil 2



Zu Fuß von Dresden nach Nossen, endlich habe ich das mal geschafft! Die Wanderung ist meistens sehr schön, hat aber leider auch ein paar fürchterliche Abschnitte. Start ist wie immer Dresden Tolkewitz. Durch die Stadt habe ich so meine geheimen Schleichwege, es geht meistens über den Landgraben in den Großen Garten und dann irgendwie durch das Gewusel der Großstadt Richtung Omsewitzer Höhe. Die Coventrystraße läuft sich sehr gut, auch wenn das auf der Karte anders aussieht. Bis Wilsdruff bin ich meine übliche Fahrradstrecke gelaufen. Zwischen Steinbach und Kaufbach sollte man aber den kürzeren Feldweg wählen. Die ersten 10 Kilometer habe ich auf der Braunsdorfer Straße geschafft. Hier hat man schon einmal einen Blick auf das Neubaugebiet von Gorbitz. Nach 20 KM war ich bereits in Kaufbach und nach 23 KM in Wilsdruff. Hier erst einmal zum Bäcker gegangen und Stärkung in Form von Zucker für den Weitermarsch eingekauft. Ab Wilsdruff bin ich ein kleines Stück Bahntrasse der ehemaligen Schmalspurbahn gelaufen, dann ging es entlang der Autobahn in Richtung Funkturm. Den Funkturm habe ich mir natürlich angeschaut. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten und wird nicht abgerissen. Na ja, das ist noch nicht sicher. Ab Birkenhain wird die Strecke dann richtig blöde. Hier ist genau die Stelle, wo ich auf der Fahrradtour zum Wilsdruffer Funkturm meine Brille eingebüßt habe, als ich in einer tiefen Rille über den Lenker gestiegen bin. Das konnte mir als Wanderer nicht passieren, die Rillen sind aber wirklich gefährlich. Und zu allem Übel, man sieht sie nicht, weil das Gras meterhoch gewachsen ist. Mein Brillenglas habe ich leider nicht finden können. Schade!! Jetzt zu den negativen Abschnitten: dieser 3,5 Kilometer Wanderweg an der Autobahn ist einfach schrecklich. Was so eine Piste für Lärm und Gestank produziert ist unglaublich. Nee Leute, ich bin bei diesem Irrsinn einfach nicht mit dabei. Kurz vor dem Ende des grässlichen Weges habe ich 30 Km geschafft.
Jetzt geht es hinab in das Tanneberger Loch und weiter durch das Triebischtal in Richtung Rotschönberg. Die Strecke ist wieder wunderschön, leider hört man ständig den Krach der Autobahn im Hintergrund. Im Triebischtal hat es immense Waldschäden gegeben, man sieht aber, wie die jungen Bäume schon wieder nachwachsen. Unglaublich, wie schnell sich die Natur regeneriert. Nach 33 Km gab es die erste und einzige Rast auf meiner Wanderung. Bis Nossen sind es nur noch 10 Kilometer. Der nächste Ort ist Rotschönberg, wo ich mir das Schloss angeschaut habe. Ab Deutschenbora brauche ich die Strecke nicht weiter beschreiben, denn wir sind ja gleich in Nossen. Auf der Straße habe ich die 40 Kilometer-Marke geknackt.

An der Haltestelle in Nähe der Muldenbrücke stand bei meiner Ankunft in Nossen wie auf Bestellung des Bus in Richtung Dresden da und hat auf mich gewartet. Das nenne ich gutes Timing. Nach 7:07:08 Stunden reiner Wanderzeit genau die Abfahrt nach Dresden getroffen - Volltreffer!!

Länge der Tour: etwa 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 521 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Nossen



Wanderung nach Nossen - Teil 1

Montag, 25. Mai 2020
Wanderung nach Nossen - Teil 1

Eine Beschreibung der interessanten Wanderung nach Nossen folgt demnächst.

 

 

10 Kilometer Braunsdorfer Straße



 

20 Kilometer in Kaufbach.



 

 



 

 

 

30 Kilometer an der Autobahn vor Tanneberg



 

 

 

 

 

 

40 Kilometer kurz vor Nossen.



Ankunft!



Länge der Tour: etwa 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 521 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Nossen



Wanderung nach Bad Gottleuba

Montag, 18. Mai 2020
Wanderung nach Bad Gottleuba

Die Tour habe ich mit Komoot erstellt. Leider hat mir Komoot ein paar üble Hindernisse eingebaut, so dass ich die Wanderung nicht empfehlen kann, es sei denn, man sucht das Abenteuer. Deshalb die Warnung: nicht nachmachen!!

Eigentlich ist die Wanderung sehr schön, Komoot hat mir aber ein paar Hindernisse eingebaut, die alles andere als angenehm waren. Beginn ist am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Bis Pirna bin ich den Elberadweg gelaufen, eine Strecke über 15 Kilometer, ohne Berge und etwas langweilig, weil ich alles schon kenne. Der Weg durch Pirna war auch relativ angenehm, es ging mitten durch die Innenstadt, dann die Schaftreppe hinauf in einen kleinen Stadtwald. Und hier das erste Malheur. Es gab keinen Weg, das war nur ein kleiner überwucherter Trampelpfad im Gebüsch. Zu allem Übel hielten sich hier ein paar gestrauchelten Gestalten von Pirna auf! Ich kam mir vor wie unter Räubern mitten im Wald. Nach ein paar hundert Metern bin ich auf einen schönen Weg gestoßen, der sich sehr gut lief.

Dann das nächste Hindernis. In Pirna wird eine neue Umgehungsstraße gebaut, die B172. Dafür benötigt es eine neue Brücke über das Gottleubatal. Der Wanderweg war an der Baustelle selbstverständlich gesperrt, eine Umleitung nicht ausgeschildert. Da ich auf Grund der weiten Entfernung meiner Wanderung keine Lust auf Umwege hatte, bin ich kurzerhand verbotenerweise durch die Baustelle gelaufen, und ich war nicht der einzige der das gemacht hat!!

Bis Rottwerndorf konnte ich angenehm laufen, dann folgte die Strafe von Komoot. Meine Güte, es gibt so einen schönen Wanderweg in Richtung Cottaer Spitzberg. Warum schickt mich Komoot über solch einen üblen Trampelpfad? Und der war richtig gefährlich, weil es steil die Böschung hinunter ging und der Trampelpfad höchstens 10 bis 20 Zentimeter breit war. Ich kam mir vor wie der Tänzer auf dem Seil.

Auf dem Ernst-Nied-Weg ging es weiter in Richtung Cottaer Spitzberg. Komischerweise endete der Weg mitten in der Wildnis. Um mich herum nur noch undurchdringliches Gebüsch und mächtig große Wackersteine. Mit meinem Navi habe ich Räuber im Wald gespielt und den Weg gefunden, leider endete das Malheur im Steinbruch. Hier die Hinweistafel: Betreten verboten - Lebensgefahr. Also, allen Mut zusammen genommen und durch verbotenes Gelände gelaufen. Zum Glück hat niemand in meiner Nähe gesprengt, ich wäre sonst in die Luft geflogen.

Oben in Cotta bin ich dann auf die S173 gestoßen, die ich aber nur ein paar hundert Meter laufen musste. Leider gab es da auch einen Kreisverkehr, der für Autos gebaut wurde aber nicht für Wanderer. Dementsprechend munter konnten die Autofahrer ihren Hass ausleben und mich beschimpfen. Hat mich aber nicht gestört, höchstens die Geschwindigkeit der Autos die idiotisch ist. Verrückte kranke Welt.

Geschafft. Ab jetzt geht es nur noch durch einen wunderschönen Wald und über die Berggießhübler Höhe hinab nach Berggießhübel. Von der Höhe hat man einen fantastischen Ausblick auf Dresden und das Elbtal.

Ab Berggießhübel wollte mich Komoot wiederum über die Höhe schicken, ich bin aber auf dem Radweg neben der Straße Richtung Bad Gottleuba gelaufen, rein aus Bequemlichkeit. Nach 31 Km habe ich mein Ziel Bad Gottleuba erreicht.

Die Rückfahrt ging mit dem Bus und der Bahn erstaunlich gut.

 

 





 











 























Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 439 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Bad Gottleuba



Wanderung zum Keulenberg - Teil 2

Samstag, 16. Mai 2020
Wanderung zum Keulenberg - Teil 2

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander- & Naturführer Lausitzer Bergland" - Verlag Peter Rölke. Start ist an der Kirche in Oberlichtenau. Der kleine Ort ist eine ehemalige Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen und seit dem 1. Januar 2009 ein Stadtteil von Pulsnitz. Besichtigen kann man das schön gelegene Schloss sowie den Bibelgarten. Auf dem Keulenberg befindet sich das Bismarckdenkmal, der Augustobelisk, die Ruine des Bergschlösschens, ein großer Fernsehturm und der Aussichtsturm. Die Sicht ist einmalig! Auf dem Keulenberg war ich schon öfter mit dem Fahrrad, siehe z.B. hier oder meine Fahrradtour zum Keulenberg von Dresden aus geradelt.































Länge der Tour: bis 9 Kilometer
Gesamter Anstieg: 209 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Keulenberg



Wanderung zum Keulenberg - Teil 1

Donnerstag, 14. Mai 2020
Wanderung zum Keulenberg - Teil 1

Gestern sind wir bei schönstem Wetter zum Keulenberg gewandert. Natürlich geht die Wanderung wieder zurück auf einen Wandervorschlag von Peter Rölke. Gefahren zum Keulenberg sind wir über Radeberg, Lichtenberg, Oberlichtenau. In Lichtenberg gibt es eine wunderschöne Aussicht, die sich Eichberg nennt. Hier konnte ich ein paar Drohnenaufnahmen machen, welche ich Euch zeigen möchte. Die Sicht war fantastisch, so dass wir etliche Ortschaften, Berge und Höhenzüge entdecken konnten. Die Sicht reichte im Osten bis zum Czorneboh, Bieleboh, im Westen war der Burgberg bei Frauenstein, die Halsbrücker Esse und der Collmberg zu sehen. Besonders gut war der Fernblick in Richtung Lausitz mit dem Valtenberg und Unger. Die Wanderung werde ich in einem nächsten Artikel getrennt beschreiben. Unterhalb des Keulenberges habe ich dann noch einmal ein paar Drohnenaufnahmen gemacht. Die Sicht war nicht mehr ganz so gut, der Czorneboh war aber immer noch zu sehen. Außerdem die Kraftwerke Schwarze Pumpe, Boxberg und Jänschwalde bei Cottbus. Die Westlausitz ist immer wieder schön!

Der Blick vom Eichberg bei Lichtenberg:

























Der Blick unterhalb des Keulenberges. Zu sehen ist die gesamte Westlausitzer Gebirgskette mit Schwedenstein, Hochstein, Hennersdorfer Berg usw.