Wanderung am Landgraben

Samstag, 20. Februar 2021
Wanderung am Landgraben

Am Mittwoch wollte ich mal wissen, wie weit man am Dresdner Landgraben laufen kann. Eine Wanderung mitten in der Großstadt, das finde ich immer interessant!

Der Name Landgraben bezeichnet in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden traditionell den unteren Abschnitt des im amtlichen Sprachgebrauch Blasewitz-Grunaer Landgraben/Koitschgraben/Leubnitzbach genannten Gewässersystems, das seinen Anfang auf den Höhen südlich des Stadtteils Leubnitz-Neuostra nimmt und im Stadtteil Blasewitz in die Elbe mündet.
Wikipedia

Start für mich war die Mündung des Grabens in Nähe der Frieda (Kaufhalle) an der Elbe. Bis zur Schandauer Straße kann man nicht am Bach laufen, es sei denn, man klettert illegal über den Zaun. Ein Weg wäre vorhanden. Vielleicht mache ich das mal am Sonntag Morgen, wenn mich keiner sieht. Bis zur Schandauer bin ich immer zwischen Vogler - und Lauensteiner Straße gewechselt, dabei den Landgraben mehrfach überquert. Ab Glashütter Straße bis zur Bodenbacher Straße kann man direkt auf dem Damm des Landgrabens laufen. Der Weg ist sehr schön. Ab Winterbergstraße verläuft der Bach parallel entlang der Liebstädter Straße. Am Pförtner-Häuschen der Gaswerke Reick versickert der Bach unterirdisch, taucht dann aber wieder in Nähe der Reicker Straße auf. Ich hätte noch bis zur Quelle laufen können, hatte aber mein Schnuffeltuch vergessen, so dass der Bus für mich ins Wasser viel. Also Füße flott gemacht und nach Hause gelaufen. Laut Karte entspringt der Landgraben am Heiligenbornweg Altleubnitz. Hier heißt der Bach allerdings Koitschgraben. Ob man bis zur Quelle laufen kann, werde ich demnächst erkunden.

An der Mündung des Landgrabens in die Elbe.



Schönes Haus an der Voglerstraße.





An der Glashütter Straße. Parallel verläuft die Lauensteiner Straße.





In Richtung Rothermundpark.



Der Weg zur Winterbergstraße.



Am ehemaligen Gaswerk Reick (heute Heizkraftwerk) versickert der Bach unterirdisch.



Länge der Tour: reichlich 11 Kilometer

Die letzte Winterwanderung in Dresden

Mittwoch, 17. Februar 2021
Die letzte Winterwanderung in Dresden

Noch ein paar Impressionen vom tauenden Schnee an den Elbwiesen. Die alte Steinsäule (Foto unten) steht am Radweg im Niedsedlitzer Flutgraben. Es handelt sich um eine Jagdsäule. Was es damit auf sich hat, kann ich leider nicht sagen. Denn in der Flutrinne hat es sicherlich nie eine Jagd gegeben. Auf den Drohnen-Fotos ist sehr schön der Cottaer Spitzberg zu sehen. Die Sächsiche Schweiz ist im Dunst versunken.





















Wanderung Niedersedlitzer Flutgraben

Montag, 15. Februar 2021
Wanderung Niedersedlitzer Flutgraben

Start der kleinen Abendwanderung ist der Lockwitzbachweg in Dresden Laubegast. Es geht vorbei an der Leubener Kiesgrube, ab Leuben bin ich dann bis zur Elbe am Flutgraben gewandert. Der Flutgraben hat seinen Anfang in Nähe der Kreuzung Windmühlenstraße, Dorfstraße, Niedersedlitzer Straße und mündet an der Wehlener Straße in die Elbe. Meine Fotos sind nicht besonders gut gelungen. Dafür war es am Abend für meine kleine Handy-Kamera viel zu dunkel. Trotzdem, die Wanderung ist schön und auf jeden Fall zu empfehlen. So wie ich gehört habe, sind gestern vier Personen im Eis auf der Kiesgrube eingebrochen und bei Minusgraden in das Wasser gefallen. Na so was doofes.

Blick zur Himmelfahrtskirche Leuben, dahinter der Wilisch, davor die ehemalige Staatsoperette.



Die Kiesgrube in Leuben ist zugefroren.



Der Weg am Niedersedlitzer Flutgraben.



Rechts die Berchtesgadener Straße.



Schöner Abschluß für die Wanderung. Konditorei Gradel an der Wehlener Straße.



Länge der Tour: 10, 3 Kilometer
Download: GPX-Datei - Niedersedlitzer Flutgraben

Wanderungen auf der südlichen Elbseite

Dienstag, 22. Dezember 2020
Wanderungen auf der südlichen Elbseite

Die Wanderungen auf der nördlichen Elbseite hatte ich bereits beschrieben, es fehlt noch die südliche Elbseite. Auch hier habe ich jetzt sämtliche größeren Ortschaften und Städte im Umkreis von knapp 50 Kilometer per Fuß erwandert. Das sind: Meißen, Lommatzsch, Nossen, Siebenlehn, Freital, Tharandt, Freiberg, Frauenstein, Possendorf, Dippoldiswalde, Altenberg, Glashütte, Lauenstein, Geising, Liebstadt, Heidenau, Pirna, Dohna, Bad Gottleuba, Berggießhübel, Stadt Wehlen, Königstein und Bad Schandau. Letzteres bin ich aber schon wieder auf der nördlichen Elbseite gelaufen. Die Wanderung von Freiberg nach Chemnitz (40 Kilometer) zählt nicht mit dazu, weil ich ja nicht von zu Hause aus losgelaufen bin. Genau das sollte es aber sein. Die weiteste Tour war die von Dresden nach Lommatzsch mit fast 50 Kilometer.



Weitwandern, Definition:
Weitwandern ist die Bewältigung eines längeren Weges, der im allgemein einheitlich markiert und/oder beschildert ist, für den es eine Publikation, allenfalls Abzeichen/Urkunde gibt
.

Na ja, nach dieser Definition bin ich nicht weit gewandert, obwohl meine Strecken auch lang sind. Denn meine Wege sind nicht einheitlich markiert, und Urkunden gibt es schon gar nicht. Alle meine Strecken sind Komoot-Touren mit allen Macken, die das Programm so mit sich bringt. Auf der südlichen Elbseite war die schönste Wanderung die nach Frauenstein und Geising. Am anstrengendsten war die Tour nach Altenberg. Leider hatte ich hier kein schönes Wetter, sonst wäre vielleicht Altenberg die schönste Wanderung geworden.

In diesem Jahr wird es keine Weitwanderungen mehr geben, erst wieder im nächsten Jahr, wenn das Wetter schöner und wärmer wird. Dann vielleicht den Sächsischen Jakobsweg oder den Heiligen Weg. Eine schöne Aufgabe wäre vielleicht auch der Kammweg vom Jeschken zum Rosenberg. Der Rest des Dichter-Musiker-Malerweges fehlt mir auch noch. Wie man sieht, es gibt noch viel zu tun. In diesem Sinne: frohes Wandern in den letzten paar Tagen des alten Jahres!

Wanderung nach Gompitz

Dienstag, 8. Dezember 2020
Wanderung nach Gompitz

Wenn man nicht weiß, wohin die Reise gehen soll, dann einfach den Rucksack packen und loslaufen. So ist diese kleine Wanderung durch Dresden ziemlich spontan entstanden. Gestartet bin ich in Tolkewitz, über den Fllutgraben geht es zum Großen Garten, durch diesen hindurch in die menschenleere Innenstadt. Nächstes Ziel ist die große Coventrystraße.
Die Coventrystraße ist als Teil der Westumfahrung Dresdens eine wichtige Ausfallstraße der Stadt. Sie führt die Bundesstraße 173 als Kraftfahrstraße von der Stadtgrenze zu Kesselsdorf zum Bramschtunnel im westlichen Stadtzentrum und hat dabei eine Anschlussstelle mit der Bundesautobahn 17.
Wikipedia

Auch wenn es nicht so aussieht, aber die Coventrystraße läuft sich sehr gut, weil es links und rechts einen breiten Radweg gibt. Durch eine große Mauer abgeschirmt bekommt man vom Straßenlärm so gut wie gar nichts mit. Über die Coventrystraße gelangt man nach Dresden Gompitz und zur Kesselsdorfer Straße.

Die Kesselsdorfer Straße, von den Dresdnern auch Kellei genannt, ist eine wichtige Ausfallstraße Dresdens nach Westen, Zubringer der A 17 sowie Zentrum des Stadtteils Löbtau. Nach der Zerstörung des Dresdner Stadtzentrums im Februar 1945 war sie Handels- und Geschäftszentrum für das westliche Stadtgebiet.

Da im Moment wenig Autos unterwegs sind, kann man die Kesselsdorfer Straße relitv ruhig laufen. Weniger ruhig war es auf der Nossener Brücke, aber es ist ja nicht mehr weit bis zum Großen Garten, durch den ich wieder zurück nach Hause gelaufen bin.

Der Dresdner Landgraben.



Ein kleiner Aussichtsturm mitten in der Stadt.



Putins letzte Rache.



Im Großen Garten.



Moderne Kunst.



Zur Not geht es mit dem Fahrrad weiter.



Fahrradweg in Dresden Löbtau.



Die Wernerstraße ohne Autos.



Es gibts sie noch, die unsanierte Platte aus alten DDR-Zeiten.



Schönes Wandern an der Coventrystraße.



An der Gleisschleife der Linie 2. Die Linie 7 fährt weiter nach Gompitz.



Oben in Gompitz angekommen.



Die Kesselsdorfer Straße fast ohne Autos.



Was das bedeutet, weiß ich nicht.



Dresden Löbtau kommt in Sicht.



Wunderschöne Platte aus DDR-Zeiten.



Unsanierte Platte und das Gegenteil.



Plakate die mich interessieren.



Das neue Kradftwerk an der Nossener Brücke.



Eisenbahnmuseum.



Mein nächstes Fahrrad.



Schaufensterauslage und ich im Fernsehen.



Die Orgel in der Lukaskirche.







Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 172 Meter

Inversionswetterlage in Sachsen

Mittwoch, 11. November 2020
Inversionswetterlage in Sachsen

Im Moment kann man wieder sehr schöne Inversionswetterlagen beobachten. Normalerweise ist es so, dass die Temperatur in der Atmosphäre mit der Höhe abnimmt. Bei der Inversion (lateinisch Umkehr) ist es so, dass es unten kalt ist und oben warm. Da kann es schon mal sein, dass es auf dem Fichtelberggipfel 8,2° warm ist und unten in Hammerunterwiesenthal -7,2°C kalt (Fichtelbergwetter).

Da der übliche vertikale Luftaustausch durch die Inversionschicht unterdrückt wird, kommt es in Industriegebieten und über Ballungszentren zu einer Ansammlung von Luftschadstoffen in der kühleren, unteren Schicht. Eine besonders starke und gerade über Ballungszentren auftretende Erscheinungsform einer solchen Luftverschmutzung ist der Smog. Oberhalb der Inversionsschicht ist die Fernsicht dagegen deutlich erhöht, wobei sich meist der Blick auf eine großflächige Dunstbildung in Bodennähe offenbart.
Wikipedia

Dieses Phänomen kann man aus der Luft recht deutlich sehen. Am Horizont bildet sich eine dicke braun-gelb-graue Dunstschicht, in der wir Menschen dann überleben dürfen. Man kann auch sagen, wir vergiften uns freiwillig. Über diesem Dunst (oder Dreck) sieht man dagegen bis sonst wohin. Fantastisch.











Wanderung nach Kreischa über Dohna

Montag, 9. November 2020
Wanderung nach Kreischa über Dohna

Die Wanderung nach Dohna und Kreischa wird wahrscheinlich meine letzte Städtewanderung sein. Ich habe jetzt alle größeren Ortschaften und Städte innerhalb eines Radiuses von 40 Kilometer (plus, minus) erwandert. Sicherlich geht es auch noch weiter, aber das ist nicht mehr meine Liga. Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Die ersten 9 Kilometer bin ich an der Elbe gewandert. Dann geht es durch Heidenau hindurch. Ich fand diese Strecke sehr interessant, weil mir viele alte verfallene Gebäude begegnet sind. Jetzt kommt eine weniger schöne Strecke. Da der Autoverkehr momentan auszuhalten ist, konnte ich die Müglitztalstraße nach Dohna relativ gut laufen. Lärm gab es aber trotzdem reichlich. In Dohna habe ich mir den Markt, die Kirche und den Fleischerbrunnen angeschaut. Ab Bahnhof Dohna geht es einen eigentlich sehr schönen Weg hinauf nach Röhrsdorf. Eigentlich, wenn nicht die laute Autobahn wäre. Das ist schon ein mörderischer Gestank und Lärm den die Menschheit da produziert. Zu allem Übel schickte mich Komoot auch noch über Wege, die es laut Karte gar nicht gibt. Nun gut, ich hatte mein Garmin dabei und konnte mir eine bessere Strecke suchen. Ab Röhrsdorf wird die Strecke richtig schön, und das bleibt bis Kreischa so. Wenn man über den Langen Berg (292 Meter) gewandert ist, dann hat man einen unglaublich schönen Blick auf Kreischa, den Wilisch und die Quohrener Kipse. Das hat schon was besonderes. Ab Kreischa fahren aller 20 Minuten Busse nach Dresden, so dass ich recht gut nach Hause zurück gekommen bin. Die Wanderung ist manchmal schön, manchmal aber auch nicht, trotzdem recht interessant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 24, 90 Kilometer
Gesamter Anstieg: 309 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Dohna und Kreischa



Wanderungen auf der nördlichen Elbseite

Montag, 2. November 2020
Wanderungen auf der nördlichen Elbseite

Hier mal eine kleine Aktualisierung meiner Wanderungen auf der nördlichen Elbseite. Ich habe jetzt alle Städte und größeren Ortschaften im Umkreis von 50 Kilometern von zu Hause aus per Fuß erwandert. Mehr wird sicherlich für mich nicht gehen. Das sind folgende Städte: Bad Schandau, Rathen, Königstein, Stadt Wehlen, Pirna, Heidenau, Sebnitz, Neustadt, Hohnstein, Stolpen, Bischofswerda, Radeberg, Pulsnitz, Kamenz, Ottendorf-Okrilla, Königsbrück, Radeburg, Großenhain, Moritzburg, Coswig, Weinböhla, Radebeul und natürlich Meißen. Meißen bin ich aber schon auf der anderen Elbseite gewandert. Die weitesten Wanderungen waren die nach Sebnitz, Kamenz und Großenhain. Theoretisch könnte ich noch versuchen, nach Bautzen zu laufen. Laut Komoot beträgt die Entfernung 55 Kilometer. Ob ich das mal in Angriff nehme, kann ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht. Alles hat seine Grenzen, auch meine Füße. Was hat mir das ganze gebracht? Unglaublich viel, denn der Horizont erweitert sich bei solchen Unternehmungen beträchtlich, gerade deshalb, weil man sich langsam fortbewegt. Der Benjamin Claussner drückt das in einem Video auf seinem Youtube-Kanal am besten aus:

Das Wandern hier (Schwarzwald) sind echte Trails, keine Wanderwege oder so. Schmale Pfade, wo keine Autos fahren. Bissel meine Mission jetzt gerade, den Leuten klar zu machen, man braucht gar nicht groß in den Urlaub wegzufahren, fliegen oder auf sein Abenteuer warten. Das Abenteuer beginn vor der Haustür. Das merke ich immer wieder. Nicht zum ersten Mal, dass ich mein Rucksack packe und von zu Hause aus loslaufe. Das ist auch das Wichtige daran, einfach von der Haustüre aus loszulaufen. Egal ob es jetzt eine Großstadt ist oder auf dem Dorf, man kommt früher oder später überall in die Natur rein, und das ist auch das besondere Gefühl dabei wenn ich von zu Hause aus loslaufe. Man kann ja mit dem Zug, Bus zurück fahren. Aber dieses Loslaufen von zu Hause prägt sich auch ein, und hinterher, wenn ich dann zu Hause bin, dann hat sich mein Raum erweitert. Weil nur wenn ich zu Fuß gehe, dann kann ich das Land hier erobern sag ich jetzt mal und alles mitbekommen, die Größe, die Weite, das habe ich verinnerlicht, weil es auch langsam geht. Man rast da nicht durch sondern man vereinnahmt das alles hier. Also Leute, das Geheimnis des Glücks: Wandern

Genau so empfinde ich das auch. Ich hoffe, der Benjamin nimmt mir nicht übel, dass ich ihn hier mal zitiere. Wie gesagt, alles zu Fuß und die Rückfahrt komplett mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Über die öffentlichen Verkehrsmittel kann ich absolut nur positives berichten. Nicht ein einziges Mal, wo ich nicht zurück gekommen wäre, und pünktlich waren die Züge und Busse immer, dabei luxuriös, bequem, viel Platz und meistens nette Leute mit denen man sich unterhalten kann. Das kann mir das Auto nicht bieten. Überhaupt das Auto: mich nervt das dermaßen, wenn ich nach einer schönen Wanderung in diese dämliche Blechkiste steigen muss. Entweder Stau (in Pirna und auf der Grundstraße immer), Stress durch aggressive Verkehrsteilnehmer, viel zu schnell, ich sehe nichts, Gestank, Lärm, Gedrängel, kein Blinken, zu knappes Überholen, zu dichtes auffahren. Nee Leute, das tue ich mir nicht an. Besoffene Leute in den Zügen gibt es sicherlich auch, aber eigentlich sind mir diese nie begegnet. Das eine oder Andere kommt im Zug aber auch mal vor. Trotzdem, Zug ist besser.

Wie kann ich meinen Horizont von zu Hause aus erweitern? Na klar, mit dem Fahrrad. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

So, und nun noch eine Karte von allen Strecken, die ich unter meine Füße genommen habe:



Mit der südlichen Elbseite bin ich noch nicht ganz fertig. Da fehlt mir nur noch eine einzige Stadt und zwar die, die von mir aus am nächsten liegt. Fortsetzung folgt.



Wanderung von Dresden nach Radebeul

Montag, 26. Oktober 2020
Wanderung von Dresden nach und durch Radebeul

Die Wanderung nach Radebeul ist zur Zeit meine letzte Städtewanderung auf der nördlichen Elbseite, welche für mich noch möglich ist. Somit habe ich alle größeren Städte im Umkreis von 40 Km zu Fuß erreicht. Ob ich versuche, noch weiter zu wandern, steht in den Sternen. Vielleicht.

Start ist der Friedhof in Dresden Tolkewitz. Zu Fuß geht es am Elberadweg entlang bis zur Albertbrücke. Diese habe ich überquert und bin dann auf der rechten Elbseite zum Ballhaus Watzke gelaufen. Jetzt kommt ein etwas unschöner Abschnitt. Nach Radebeul Ost bin ich einfach nur der Leipziger Straße (später Meißner Straße) gefolgt, was bei diesem Autoverkehr kein Vergnügen ist. Ab Radebeul Ost geht es den Berg hinauf in Richtung Weinbergstraße, welche mich nach sehr vielen Kilometern zum Schloss Wackerbarth gebracht hat. Das Schloss war auch mein eigentliches Ziel. Da ich Radebeul komplett durchwandern wollte bin ich noch ein kleines Stück weiter gewandert, an der Eisenbahnbrücke kurz vor Coswig konnte ich dann in die Straßenbahn einsteigen, die mich direkt bis nach Hause gebracht hat.

Der Elberadweg in Dresden Blasewitz.

 

Der Schaufelraddampfer "Dresden" und der Elberadweg am Johannstädter Fährgarten.

 

Am Johannstädter Fährgarten und ein modernes Ausflugsschiff.

 

Alter Treidelpfad an der Albertbrücke und überquerung der Brücke.

 

Der berühmte Canalettoblick.

 

Die J. Fr. Böttger und die D. Pöbbelmann im Neustädter Hafen.
Von den vier in den Jahren 1963 und 1964 im VEB Schiffswerft Roßlau für die Weiße Flotte gebauten baugleichen dieselelektrischen Seitenradschiffen Ernst Thälmann, Karl Marx, Friedrich Engels und Wilhelm Pieck stehen zwei als Herbergsschiffe am Neustädter Hafen, die beiden anderen wurden abgewrackt.

 

Der Pieschener Hafen.

 

Die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer über den Pieschener Hafen und Stau auf der Leipziger Straße. Als Fußgänger ist man schneller!

 

Schöne alte Häuser an der Leipziger Straße.

 

Radebeul ist erreicht und die Weinbergstraße in Radebeul.

 

Entlang der Weinbergstraße. Viele sehr schöne alte Häuser, Villen und Schlösser. Einfach fantastisch hier oben zu wandern! Das Spitzhaus habe ich nicht besucht. Eine eigene kleine Tour kann hier angeschaut werden.

 

 

Schloss Hoflößnitz. Die Hoflößnitz ist das städtische Weingut in Radebeul (Stadtteil Oberlößnitz) an der Sächsischen Weinstraße. Näheres siehe hier.

 

 

Schloss Wackerbarth, ursprünglich Wackerbarths Ruh’, ist ein von Weinbergen umgebenes Barockschloss im Radebeuler Stadtteil Niederlößnitz an der Straße nach Meißen, das als Sitz des Sächsischen Staatsweingutes dient. Wer es genau wissen möchte, der lese bei Wikipedia nach.

 

 

Länge der Tour: 23, 7 Kilometer
Gesamter Anstieg: 144 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Radebeul



Wanderung von Dresden nach Bad Schandau

Donnerstag, 22. Oktober 2020
Wanderung von Dresden nach Bad Schandau

Die Wanderung nach Bad Schandau ist eine besonders schöne und interessante Tour. Da ich die Strecke zu großen Teilen schon gelaufen bin, habe ich sie aus meinen bisherigen Strecken selber zusammengestellt.

Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Mit der Fähre geht es über die Elbe, dann weiter am Ufer der Elbe in Richtung Pillnitz. Hinter Pillnitz bin ich den Bergweg gelaufen, vorbei an der Weinbergskirche in Richtung Graupa. Die Strecke kannte ich von meiner Wanderung zum Borsberg, Triebenberg und Doberberg. (Siehe hier: Teil 1 und Teil 2). Der Bergweg nennt sich später Weinbergweg und danach Leitenweg. Ab Kreuzung Leitenweg - Kleiner Kirchsteig folgt die Strecke etwa (nicht ganz) dem Dichter-Musiker-Malerweg. Die nächste Ortschaft ist Bonnewitz, es geht über den Mühlweg, Marktsteig zum Antoniuskreuz. An der Alten Lohmener Straße befindet sich ein Koordinatenstein (51 Grad Nord, 14 Grad Ost). Auf der Bank in unmittelbaren Nähe kann man sehr schön rasten und den Blick auf Lohmen genießen. Für den Abstieg in das Wesenitztal sollte man sich Zeit lassen, denn die steilen Stufen machen keinen sicheren Eindruck mehr. Außerdem ist das Tal extrem steil. Nachdem man die Stolpener Straße überquert hat geht es auf dem Malerweg weiter bis nach Ober Lohmen. In Lohmen gibt es einen guten Bäcker, den man auf der langen Wanderung unbedingt aufsuchen sollte. Den Uttewalder Grund habe ich diesmal nur gekreuzt - es geht weiter in Richtung Bastei. Für den Basteiabstieg kann man mehrere Wege nutzen, ich habe mich für die Schwedenlöscher entschieden. Ab Rathen wird die Strecke unspektakulär. Da ich keine Lust mehr auf Berge hatte, bin ich einfach nur noch dem Elberadweg gefolgt. Bis nach Königstein ist das besonders schön, denn es geht fast nur durch den Wald. Schaut man sich um, dann hat man immer wieder schöne Blicke auf Rathen mit Lokomotive und Bastei. Zwischen Prossen und Bad Schandau war mal wieder Baustelle. Man kann aber auf einem alten Treidelpfad an der Elbe laufen. Das hat den Vorteil, dass man mal direkt durch den Bad Schandauer Hafen kommt. Dieses Becken kannte ich aus unmittelbarer Nähe auch noch nicht. An der Kirche in Bad Schandau war die lange Wanderung für mich beendet.

Der Elberadweg in Tolkewitz und Laubegast am frühen Morgen.

 

Am Bergweg in Pillnitz. Welches Weingut hier Wein verkauft, kann ich leider nicht sagen. Sicher ist nur, dass der Wein sehr gut schmeckt.

 

 

Der Dichter-Musiker-Maler-Weg und der Sauteich kurz vor Bonnewitz.

 

Das Antoniuskreuz am Marktsteig.

 

Der Malerweg oberhalb von Lohmen und in Nähe des Koordinatensteins.

 

Der Malerweg in Richtung Lohmen, blickt man zurück, dann sieht man den Breiten Stein und den Kuhberg (mit Sendemast).

 

Der Uttewalder Grund ist erreicht. Weiter geht es in Richtung Bastei.

 

 

Abstieg durch die Schwedenlöscher.

 

Der Amselgrund und die Fähre in Rathen.

 

Der Kottesteig zwischen Rathen und Königstein. Es handelt sich um einen ehemaligen Verbindungsweg der rechtselbischen Sandsteinbrüche. An dieser Stelle des Steigs befanden sich die 1905 stillgelegten Schulhainbrüche. Das alte Haus ist die Lottersteighütte. Ein Gasthaus wäre hier sehr schön!!

 

Zu sehen ist die Bastei und die Lokomotive. Auf dem anderen Foto bin ich schon fast in Königstein.

 

Das alte Hafenbecken in Königstein.

 

Bad Schandau kommt in Sicht. Schaut man sich um, dann ist der Lilienstein zu sehen.

 

Im Hafen von Bad Schandau liegt die Sachsenwald. Ich habe das Schiff schon lange nicht mehr auf der Elbe gesehen. Ob es überhaupt noch in Betrieb ist?

 

 

 

 

Länge der Tour: 41, 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 634 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Bad Schandau



3. AdventureWalk Sächsische Schweiz 2020 - 2

Montag, 12. Oktober 2020
3. AdventureWalk Sächsische Schweiz 2020 - 2

Das ist mein zweiter AdventureWalk von bisher drei Veranstaltungen. Die Strecke war der derzeitigen Situation angepasst und damit leicht abgewandelt. Es ging nicht nach Stolpen und Hohnstein sondern an diesen kleinen Städten vorbei bis nach Rathen. Die Verpflegungspunkte lagen alle außerhalb der Ortschaften. Ansonsten war die Strecke identisch mit der vorherigen Tour aus dem Jahre 2019.

Start war für mich Dresden Tolkewitz. Zunächst musste ich zum Startpunkt am Schillerplatz laufen, weil die Straßenbahn ungünstig fuhr. Dann ging es wieder durch die Borsberghänge. Fotos konnte ich leider keine machen, weil es noch dunkel war und geregnet hatte. Über den Doberberg ging es weiter nach Wünschendorf und von dort hinauf auf die Schöne Höhe. Die nächsten Stationen: Wesenitztal, Dürrröhrsdord-Dittersbach, Wesenitztal, Helmsdorf, an Stolpen vorbei zum Bahnhof Stolpen der weit außerhalb der Ortschaft liegt. Jetzt kommt der für mich schönste Abschnitt der Wanderung. Das ist der lange Weg über die Höhe in Richtung Polenztal. Dann sind wir das Polenztal bis zur Scheibenmühle gelaufen, von dort nach Heeselicht hinauf um schließlich den letzten Verpflegungspunkt zu erreichen. Nun sind es nur noch knapp 6 Kilometer bis zum Ziel. Nächster Ort ist Rathewalde, dann folgt auch schon der Amselgrund Richtung Ziel. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück gehabt. Es regnete immer nur, wenn wir im Wald waren, ansonsten war das Wetter eigentlich ziemlich schön! Ab Doberberg haben wir so gut wie keine Menschen mehr getroffen. Wo die alle ab geblieben sind? Keine Ahnung. Vielleicht waren wir zu schnell oder zu langsam? Für mich wieder eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an all die fleißigen Helfer! Ich komme wieder.























Länge der Tour: 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1354 Meter
Download: GPX-Datei - Adventure Walk - 2020



3. AdventureWalk Sächsische Schweiz 2020

Samstag, 10. Oktober 2020
3. AdventureWalk Sächsische Schweiz 2020

Eine Beschreibung der langen Wanderung nach Rathen folgt demnächst.































Länge der Tour: 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1354 Meter
Download: GPX-Datei - Adventure Walk - 2020



Wanderung von Dresden nach Weinböhla

Montag, 5. Oktober 2020
Wanderung von Dresden nach Weinböhla

Was ich nicht erwartet hätte, aber diese Wanderung ist traumhaft schön. Start ist der Friedhof in Dresden Tolkewitz. Über den Elberadweg geht es bis zur Waldschlösschenbrücke und über die Stauffenbergallee bis zum Heller. Den Heller kannte ich bisher auch nur von einer Fahrradtour zum Trümmerberg. Den Trümmerberg habe ich erklommen und bin dann durch die gesamte Heidelandschaft bis nach Hellerau gelaufen. Hier muss man leider etwas Straße wandern, aber nicht lange, denn an der an der Radeburger Straße zweigt ein kleiner Wiesenweg ab, der letztendlich bis nach Moritzburg führt. An Moritzburg bin ich linkerhand vorbei gelaufen, immer in Richtung Dippelsdorfer Teich und Friedewald. Im Friedewald konnte ich mir das Forsthaus Kreyern anschauen, dann war ich auch schon in Weinböhla. Weinböhla ist eine Gemeinde und ein staatlich anerkannter Erholungsort im sächsischen Landkreis Meißen. Besonders sehenswert sind das Rathaus, der Zentralgasthof und die St.-Martins-Kirche.

Die Garnisonkirche St. Martin an der Stauffenbergallee und eine Ruine an der Königsbrücker Landstraße.

 

Blick von der Mülldeponie Hellersberg und die Geschichte des Hellers. Sehr gut zu sehen der Hohe Schneeberg und der Sattelberg. Unterhalb der Deponie sieht man die neu gebaute Justizvollzugsanstalt. Da will ich heute nicht hin.

 

 

Der Trümmerberg und die Sandgrube der SBU Sandwerke Dresden GmbH. Gigantisch, was die Menschen hier für ein Loch in die Erde gebuddelt haben. Man darf die Grube nicht betreten, auf den Rand bin ich aber trotzdem mal geklettert.

 

Unterhalb von Moritzburg in Nähe des Dippelsdorfer Teiches.

 

Blick auf die Moritzburger Kirche und das Forsthaus Kreyern.

 

 

Der Sächsische Jakobsweg und eine Wiese im Friedewald.

 

Ankunft in Weinböhla.

 

Das Rathaus und die St.-Martins-Kirche in Weinböhla.

 

Mit der Straßenbahn geht es zurück nach Dresden. Die Linie 4 fährt fast bis zu mir nach Hause, allerdings sind das mindestens 50 Haltestellen. Früher war die Linie 4 (Pillnitz, Weinböhla) mal die längste Straßenbahnlinie Dresdens.

 

Länge der Tour: 29, 49 Kilometer
Gesamter Anstieg: 261 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach von Dresden nach Weinböhla



Wanderung von Dresden nach Großenhain

Montag, 28. September 2020
Wanderung von Dresden nach Großenhain

Die Tour habe ich schon öfter gemacht, allerdings immer mit dem Fahrrad. Gestern bin ich endlich zu Fuß nach Großenhain gewandert. Die Tour ist lang, aber gar nicht so anstrengend, weil es kaum Berge gibt. Der gesamte Anstieg beträgt gerade einmal 282 Meter. Komoot schickt mich eigentlich durch den Prießnitzgrund. Da es bei uns stark geregnet hatte, ist dieser aber bei Nässe kaum zu empfehlen. Ich bin über die Königsbrücker Straße gewandert und konnte dabei den gigantischen Stau auf Dresdens Straßen bewundern. Selbst als Fußgänger ist man schneller. Ab Hellerau wird die Strecke dann ruhiger. Kommottypische Fehler gab es nur einen einzigen. Kurz vor Steinbach war der Weg verschwunden und nicht mehr zu finden. Ich habe mich ein paar hundert Meter durch den Wald gekämpft und bin dann wieder auf einen Hauptweg gestoßen. Schlimm war das also nicht.

Start ist der Friedhof in Dresden Tolkewitz, Elberadweg bis Waldschlößchenbrücke, Stauffenbergallee, Königsbrücker Landstraße, dann durch den Wald nach Hellerau. Weiter über Wilschdorf nach Moritzburg, an Moritzburg vorbei durch den Friedewald zum Oberen Altenteich. Nächste Orte sind Steinbach, Lauterbach, Naunhof, Hohndorf, Nauleis und schließlich Großenhain. Der lange Feldweg nach Großenhain ist besonders schön zu wandern.

Morgendlicher Nebel am Elberadweg.

 

Stau auf der Königsbrücker Landstraße und Herbstwald in Hellerau.

 

In der Gartenstadt Hellerau und der Weg nach Moritzburg.

 

 

Die Schmalspurbahn Radebeul Ost - Radeburg und der Obere Altenteich im Friedewald.

 

Die evangelisch-lutherische Dorfkirche in Steinbach geht auf die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, ihre Anfänge liegen in einer kleinen romanischen Saalkirche. Im 16./17. Jahrhundert erfolgten Umbauten des Sakralgebäudes, das dabei im Wesentlichen seine heutige Gestalt erhielt. Ein kleiner Friedhof umgibt die Kirche. Erhalten blieb die 1863 von Johann Gotthilf Bärmig eingebaute Orgel.
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Ich glaube, die Dorfkirche in Steinbach ist die älteste Dorfkirche Sachsens, bin mir aber nicht ganz sicher.

 

Ein wunderschöner Radweg zwischen Naunhof und Lauterbach.

 

Schloss und Schlosspark in Lauterbach. Das Gebäude wird seit 2006 von der Gemeinde Ebersbach schrittweise saniert, restauriert und erneuert. Es macht einen sehr gepflegten Eindruck. Auf dem zweiten Foto sieht man im Hintergrund die beiden Essen der Kronospanfabrik in Lampertswalde.

 

Der Keulenberg kommt in Sicht.

 

 

Bis zur Heidehöhe bei Gröden (Elsterwerda) ist es auch nicht mehr weit.

 

Kurz vor Großenhain hat man einen Blick auf die Mülldeponie in Gröbern, ganz im Hintergrund das Osterzgebirge. Auf dem ersten Foto ist schon der hohe Kirchturm der Marienkirche Großenhain zu sehen. Der Turm kommt und kommt nicht näher. Die letzten Kilometer sind sehr lang.

 

 

Mit dem Zug geht es gemütlich zurück nach Dresden. Ich habe von Großenhain bis zu meiner Wohnung gerade mal eine Stunde und fünfzehn Minuten gebraucht, war dabei allerdings auch noch einkaufen.

 

Länge der Tour: 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 282 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Großenhain



Wanderung durch Dresden bei Tag

Mittwoch, 23. September 2020
Wanderung durch Dresden bei Tag



Der Adventurewalk 2020 wirft seine Schatten voraus. Bisher ist er noch nicht abgesagt, und ich denke, das wird hoffentlich auch so bleiben. Also, wir müssen etwas für die Beine tun, ansonsten sind 53 Kilometer nicht zu schaffen. Heute bin ich eine etwas größere Strecke durch die Residenzstadt gelaufen um wieder in Schwung zu kommen. Meine Trainingsrunde geht zur St.-Petri-Kirche an der Großenhainer Straße.

Die Petri-Kirche war auch mein eigentliches Ziel. Leider hatte sie geschlossen, so dass ich sie nicht im Inneren besichtigen konnte. Zu fotografieren geht die Kirche auch nicht gut; entweder stehn Autos in Massen davor oder die Hochspannungsleitungen der Straßenbahn verderben die Sicht. Na ja, kann man nichts machen.

Die St.-Petri-Kirche ist eine neugotische Kirche im Dresdner Stadtteil Leipziger Vorstadt. Sie steht auf dem Großenhainer Platz an der Großenhainer Straße und wird von der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeitsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche genutzt. Für den Bau des Gotteshauses stellte die Stadt ein Grundstück zwischen Neudorf und dem Scheunenhofviertel am Großenhainer Platz zur Verfügung. Architekt des Kirchenbaus war der Leipziger Julius Zeißig. Aus Sparsamkeit wurde der Bau aus Backstein errichtet. Am 15. Mai 1889 erfolgte die Grundsteinlegung und am 5. November 1890 wurde die Kirche durch Superintendent Franz Wilhelm Dibelius geweiht. Die Gemeinde wuchs in der Folgezeit auf etwa 16.000 Mitglieder an.
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Die Kirche ist ein richtiges Schmuckstück und sieht wirklich toll aus.



Den Großen Garten habe ich auf meiner Wanderung weit über die Hälfte umrundet.



Geöffnet hatte die Dreikönigskirche, so dass ich wenigstens diese von Innen besichtigen konnte. Von 1732 bis 1739 wurde die Dreikönigskirche nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann neugebaut. Während der Luftangriffe auf Dresden vom 13. Februar 1945 brannte die Kirche vollständig aus und stürzte weitgehend in sich zusammen. Erhalten blieben die Außenmauern und der Turm. Nach einer Enttrümmerung in den Nachkriegsjahren wurden in der Turmkapelle wieder Gottesdienste gefeiert. Die Kirche ist von Innen ein moderner Bau. Hier sieht man Reste des ehemaligen Altars.



Die Orgel der Dreikönigskirche wurde 1992 durch die Orgelbaufirma Hermann Eule Bautzen erbaut. Das Instrument hat 36 Register auf zwei Manualen und Pedal, Schleifladen und mechanische Spiel- und Registertrakturen.





Die Neustädter Wache wurde 1732 bis 1737 nach Plänen von Zacharias Longuelune errichtet. Zuvor hatte an dieser Stelle ab 1683 ein hölzerner Vorgängerbau gestanden, dessen umgangssprachliche Bezeichnung "Blockhaus" später auch auf den Neubau überging. Die Grundsteinlegung erfolgte am 3. August 1732.
Wikipedia
Zur Zeit ist das Blockhaus restlos entkernt. Im Juni 2016 wurde bekannt gegeben, dass das Gebäude für 20 Millionen Euro saniert werden soll, um danach das Archiv der Avantgarden des 20. Jahrhunderts des Kunstsammlers Egidio Marzona aufzunehmen. Marzona hatte zwischen 2016 und 2018 etwa 1,5 Millionen Stücke den Staatlichen Kunstsammlungen geschenkt.



Auf dem Rückweg wollte ich dann noch zur der Herz-Jesu-Kirche an der Borsbergstraße wandern. Laut Anschlag an der Tür hat die Kirche Mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Ich war genau 15 Uhr da und habe eine viertel Stunde gewartet, bin dann aber weiter gewandert, weil die Kirchentür verschlossen blieb. Na so was!! Durch das schmiedeeiserne Kirchengitter konnte ich wenigstens diese Aufnahme machen.



Und hier noch ein paar Sehenswürdigkeiten von Dresden, die ich am Wegesrand entdeckt habe.







Länge der Wanderung: 32 Kilometer
Gesamter Anstieg: sagenhafte 66 Höhenmeter