Der lange Rundweg um Bad Elster

Montag, 3. August 2020
Der lange Rundweg um Bad Elster

Im Hotel Carolaruh in Bad Elster bekommt man für einen Euro diese schöne Wanderkarte zu kaufen. Es handelt sich um eine Wanderung rund um Bad Elster mit einer Länge von etwa 19 Km.



Dass das ein Rundweg ist, sieht man an diesem runden Zeichen. Die Strecke folgt zu großen Teilen dem Vogtland-Panoramaweg.



Viel zu sehen ist nicht, denn die Strecke führt ja fast nur durch den Wald. Start ist direkt am Hotel. Es geht durch das Zeidelweidetal zum alten Schloß, Schönfeld Ringwallinsel.

 

 

 

Mit etwas Übung kann man den Text auf der Tafel entziffern.



Nach etwa 5 Km überquert man die Untere Bährenloher Straße. Leider ist es im Vogtland genau so wie in Dresden: überall Baustellen. Die erste an genau dieser Straße. An ein Weiterkommen ist überhaupt nicht zu denken. Will man keine großen Umwege machen, dann muss man illegal über die Baustelle laufen, was ich gemacht habe.

 

Über den Ködersbachweg gelangt man schließlich nach Bad Elster.

 

Auch in Bad Elster die üblichen Baustellen. Der Weg ist unterbrochen, eine Umleitung nicht ausgeschildert. Wanderer sieh zu wie du weiterkommst. Trotzdem, Bad Elster sollte man sich unbedingt anschauen. Besonders hat mir die schöne Kirche gefallen. In ihrer Form erinnert sie etwas an die Kirche in Wilsdruff.

 

 

Bad Elster (bis 1875: Elster) ist ein Kurort im sächsischen Vogtlandkreis. Die Stadt ist eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands und gehört der grenzüberschreitenden Mikroregion Freunde im Herzen Europas an.
Wikipedia.

Hier zu sehen das Opernhaus. Ja ja, in Bad Elster wird sehr viel Kultur geboten. Leider im Moment etwas auf Sparflamme gefahren. Das hat auch seinen Vorteil, denn es sind wesentlich weniger Menschen unterwegs.

 

Jetzt geht es am Naturbad vorbei und hinauf zur Bayernbuche. Dies ist vielleicht der einzige und längere Anstieg auf der des gesamten Wanderung. Oben angekommen erreicht man das Ortsende von Bad Elster.

 

 

Noch ein paar Kilometer durch den Wald, und wir erreichen die neu gebauten Albertihütte. Über den Adorfer Weg kommt man schließlich wieder zurück zum Hotel.

 

Und hier noch ein Foto aus der Luft. Zu sehen ist Bad Elster. Der Wanderweg führt links und recht um die kleine Stadt herum. Die beiden Berge im Hintergrund sind der Kornberg (827 Meter) und wahrscheinlich der Schneeberg im Fichtelgebirge (1051 Meter). Am Adorfer Weg gibt es eine sehr schöne Aussicht, die sich Rundschau nennt. Hier kann man mal ohne schlechtem Gewissen mit der Drohne fliegen. Ja ja, die Bestimmungen und die Gesetze. Ordnung muss sein in Deutschland!!



Länge der Tour: 18, 86 Kilometer
Gesamter Anstieg: 376 Meter
Download: GPX-Datei - Rundweg um Bad Elster



Wanderung zur Elsterquelle

Sonntag, 2. August 2020
Von Bad Brambach zur Elsterquelle

2018 bin ich den Elsterradweg von Plauen bis nach Leipzig gefahren. (Siehe auch Fahrradtour nach Leipzig Teil 1 und Teil 2). Es liegt also auf der Hand, sich mal das Quellgebiet der Elster anzuschauen. Diesmal aber nicht mit dem Fahrrad, sondern schön gemütlich zu Fuss.

Start der Wanderung ist der Bahnhof in Bad Brambach. Zunächst geht es durch den Kurpark von Bad Brambach bis zur Oberreuther Straße. Im Kurpark kann man etliche Relikte aus vergangener Zeit bewundern. Am Ende des Weges überquert man die Bahnanlage der Vogtlandbahn und es geht hinein in das Röthenbachtal.





Im Röthenbachtal überquert man diese schöne neugebaute Holzbrücke und es geht langsam aber sicher bergauf in Richtung Tschechischen Grenze.





Jetzt wandert man lange Zeit entlang der Tschechischen Grenze und erreicht schließlich die Elsterquelle. Lange suchen muss man nicht, denn der Weg ist hervorragend ausgeschildert.



Die Weiße Elster ist ein 245,4 Kilometer langer rechter Nebenfluss der Saale. Sie entspringt in Tschechien im Elstergebirge östlich von Aš (Asch), etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt von der deutsch-tschechischen Grenze, unweit des Dorfes Výhledy (Steingrün) und mündet im Süden des halleschen Stadtteils Silberhöhe in die Saale.
Wikipedia





Für den Rückweg wollten wir nicht die gleiche Strecke wandern. Wir haben die Landkarte ausgepackt und uns eine neue Strecke gesucht. Zunächst geht es auf einem schönen Waldweg (grüne Markierung) in Richtung Bärendorf. Oben auf der Höhe hat man diese fantastische Aussicht. Der Berg im Hintergrund könnte der Schneeberg im Fichtelgebirge sein. Da ich in dieser Gegend nicht zu Hause bin, bin ich mir aber überhaupt nicht sicher.





Ab Bärendorf wandert man ausschließlich nur auf diesen kleinen Straßen. Ob das nun Straßen für Autos oder nur Fahrradwege sind, kann ich nicht sagen. Ich vermute letzteres, denn es sind uns auf der gesamten langen Strecke nur zwei Autos entgegen gekommen. Der Weg führt steil hinab in Richtung Deckerhäuser und Hohendorf. In Hohendorf gibt es ein kleines Caffee, wo man den sicherlich besten Eisbecher des gesamten Vogtlandes bestellen kann.



Am Wegesrand findet man dieses interessante Steinkreuz. Was es damit aufsich hat, siehe Text auf der Tafel.





Über den Mühlenweg gelangt man schließlich wieder zum Bahnhof von Bad Brambach. Dabei kommt man an der Obermühle, Mittelmühle und Untermühle vorbei. Sicherlich dienten einige davon damals als Gasthaus? Diese haben aber schon lange wegen mangelnder Kundschaft geschlossen. Schade, denn ein kühles Bier täte nach der Wanderung sicherlich sehr gut.





Länge der Tour: 12, 47 Kilometer
Gesamter Anstieg: 255 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zur Elsterquelle



Wanderung nach Markneukirchen

Sonntag, 2. August 2020
Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen

Die Wanderung startet am Ferienhotel Carolaruh in Bad Elster. Zunächst geht es steil bergab zum Bahnhof Bad Elster. Wie man sieht, das Gebäude hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Trotzdem fahren die Züge weiterhin pünktlich und gar nicht mal so selten. Es handelt sich um die Bahnstrecke Plauen–Cheb.

Die Bahnstrecke Plauen–Cheb ist eine teilweise zweigleisige Hauptbahn in Sachsen und Tschechien, die ursprünglich von den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen erbaut und betrieben wurde. Sie verläuft von Plauen über Weischlitz, Adorf/Vogtl., Bad Brambach und Františkovy Lázně (Franzensbad) nach Cheb (Eger).
Wikipedia

 

Über den Galgenberg (welch grausamer Name) geht es gemütlich nach Remtengrün.

 

In Remtengrün haben wir diesen modernen Aussichtsturm entdeckt. Leider findet die feierliche Eröffnung erst im September statt, so dass wir die sicherlich fantastische Aussicht nicht genießen konnten.



Hier kann man schon mal erahnen, wohin die Reise geht. Unten im Tal liegt bereits Markneukirchen.



Diese kleinen Werbeschilder zeigen genau das, wofür das Vogtland berühmt ist: Bier und die Göltzschtalbrücke. (Siehe auch Fahrradtour zur Göltzschtalbrücke Teil 1, Teil 2, Teil 3). Ja ja, das Bier schmeckt wirklich gut, vor allem, wenn es aus dem Bierhahn kommt.

 

Ankunft am Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen. Links das spätbarocken Wohnhaus – genannt Paulus-Schlössel, rechts der Empfangsbereich und die Kasse des Museums, untergebracht im Gerber-Hans-Haus.

Das Museum wurde 1883 als Vogtländisches, später Städtisches Gewerbemuseum, durch den Lehrer und Organisten Paul Otto Apian-Bennewitz gegründet. In dieser Zeit blühte der Orchesterinstrumentenbau aufgrund des Handels in viele Länder Europas und vor allem in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Gründer des Museums beabsichtigte eine Lehrstätte für die einheimischen Musikinstrumentenmacher zu schaffen, die auch Musikinstrumente aller Länder der Erde aufnimmt. Über 6500 Instrumente aus allen Kontinenten gehören zum Bestand der Sammlung, davon sind rund 1400 Instrumente in der Dauerausstellung vertreten. Der einheimische Instrumentenbau prägt die Sammlung, viele der Instrumente sind Spenden der heimischen Instrumentenbauer oder deren Nachfahren.
Wikipedia

 

Blick auf die Kirche von Markneukirchen.



Im Empfangsgebäude kann man eine Werkstatt für den Musikinstrumentenbau anschauen. Für mich interessant, wie damals Geigen und Geigenbögen gefertigt wurden. Das Historisches Sägewerk konnten wir uns leider nicht anschauen, weil dieses geschlossen hatte.



Die sicherlich größte Tuba Deutschlands steht im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen. Die "Riesentuba" hat eine Höhe von 2,05 Meter und wiegt stolze 50 kg.



Die größte spielbare Geige der Welt, eingetragen im Buch Guinness World Records 2012. Sie hat eine Länge von 4,27 m, ist 7-mal so groß wie eine 4/4-Geige und hat eine Masse von ca. 131 kg. Gegen dieses Monster wirke ich klein!



Diese Geige ist wesentlich kleiner, sieht aber sehr schön aus.



Jetzt kommt meine Lieblingsabteilung: die Waldhörner.







In der Vitrine habe ich ein Waldhorn von Instrumentenbaumeister Karl Dressel entdeckt. Als ich 1974 im Hochschulorchester gespielt habe, war dieses Instrument mein erstes Waldhorn, welches ich mir gekauft habe. Es kostete damals satte 1000 DDR-Mark, für damalige Verhältnisse extrem teuer. Ich bin 1974 mit dem Zug von Dresden nach Markneukirchen gefahren und habe mir das Horn direkt bei Karl Dressel abgeholt. Da der Meister schon über 90 Jahre alt war, war mein Horn eines seiner drei letzten Hörnern, die er gebaut hat. Ich besitze das Waldhorn heute noch, leider sieht es nicht mehr schön aus. Aber die Maschine und das Metall sind restlos in Ordnung, so dass sich eine Restaurierung lohnt.





Ich glaube, auf einem ählichen Akkordeon hat Herbert Roth gespielt?



Diese kleine Orgel durfte ich spielen. Schwierig ist, dass man zum Spielen gleichzeitig den Balg treten muss. Außerdem ist die Mensur der Tastatur etwas kleiner als bei heutigen Instrumenetn, so dass ich Anfangs nur daneben gegriffen habe. Nach einer Weile ging es aber ganz gut.



Im Hinterhof finden Konzerte statt, außerdem kann man verschiedene Instrumente ausprobieren. Vor allem interessant für Kinder.



Für den Rückweg empfiehlt sich der Bus. Er fährt direkt (fast) zum Hotel Carolaruh. Da wir aber noch genug Kraft in den Beinen hatten, sind wir natürlich die gleiche Strecke zurück gelaufen. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Aufnahme aus der Luft. Im Vordergrund sieht man Remtengrün, im Hintergrund Markneukirchen.



Länge der Tour: 7 Kilometer (nur Hinweg)
Gesamter Anstieg: 130 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Markneukirchen

Wanderung nach Lommatzsch

Sonntag, 19. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Lommatzsch

Die Wanderung nach Lommatzsch stand eigentlich nicht auf meinem Plan, da sie mir mit 50 Km Länge (laut Komoot) einfach zu weit erschien. Dann habe ich mir die Strecke noch einmal genauer angesehen und festgestellt, dass sie locker unter 50 Km zu bringen ist, wenn man nicht den Elberadweg läuft, sondern mitten durch die Stadt. Am zeitigen Sonntag-Morgen ist das ohne weiteres möglich. Die Leute schlafen noch, so dass ich Dresden für mich alleine hatte. Auch mal schön. Mir sind Gebäude aufgefallen die ich im Berufsverkehr nie gesehen hätte. Auch hinter Meißen konnte ich ein paar Abkürzungen finden, so dass am Ende unterm Strich 48 Kilometer herauskamen.

Zwischen Piskowitz und Prositz schickt mich Kommot direkt am Ketzerbach entlang. Diesen Weg sollte man unbedingt meiden (unbegehbar) und lieber den Elbe-Mulde-Radweg laufen. Auch die Straßen sind für eine Wanderung möglich, weil in diesem Gebiet so gut wie keine Autos fahren.

Die Kipsdorfer Straße und die Glashütter Straße. Auf der Glashütter Straße standen früher alte verfallene Fabriksgebäude. Diese wurden abgerissen und durch dieses neue Wohngebiet ersetzt.

 

Das Hochhaus am Straßburger Platz und das Hochhaus am Pirnaischen Platz. Was aus diesem Klotz werden soll steht leider noch in den Sternen. Momentan ist dieses Gebäude komplett unbewohnt.

 

Das ehemalige Kraftwerk Mitte und die alten unsanierten DDR-Platten auf der Schäferstraße. Diese Häuser sehen einfach schrecklich aus. Ob die modernen Wunderwerke der Dresdner Künstler daran etwas ändern können?

 

Auf der Hamburger Straße stehen schätzungsweise 1000 unverkaufte PKW herum. So wie ich gehört habe, sollen Autos im Werte von 14,8 Milliarden Euro auf Halde stehen. Fragt sich, wer das genze bezahlt hat. Am ehemaligen TJG (Theater der Jungen Generation) bin ich dann auf den Elberadweg gestoßen. Hier die schöne Kirche in Briesnitz.

 

Das ist bereits der Kilometer 20, danach kommt Meißen in Sicht.

 

In diese schöne Kneipe bin ich nicht eingekehrt sondern ich habe mir in der Pizzeria eine große Apfelschorle gegönnt. Über den Burgberg in Meißen geht es hinab in das Triebischtal dann hinauf Richtung Lehmberg und Gasern.

 

Auf dem ersten Foto ist die schöne Kirche in Zadel zu sehen, auf dem zweiten Foto das Schloss Schieritz und ganz im Hintergrund der Collmberg. Am Schloss Schieritz führt der Elbe-Mulde-Radweg vorbei, den ich gelaufen bin.

 

Schöner Blick auf die Elbhöhen und der kleine Ort Zehren im Ketzerbachtal.

 

Jetzt kommt der Weg am Ketzerbach den man nicht laufen sollte. Was sich Komoot da wieder gedacht hat weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist für einen normalsterblichen Menschen hier kein durchkommen. Ich empfehle den bequemen Elbe-Mulde-Radweg an dieser Stelle.

 

Schönes Haus in Wachtnitz und dann nur noch 3 Kilometer bis nach Lommatzsch.

 

Über diesen Feldweg hinter Daubnitz führt mich Komoot hinauf nach Lommatzsch. Wie man sieht, die Natur beginnt zu vertrocknen und ein wüstenählicher Zustand stellt sich ein. Vielleicht ist das demnächst unsere Zukunft?? Dann ist bereits Lommatzsch erreicht.

 

 

Die Stadtkirche St. Wenze in Lommatzsch war das eigentliche Ziel meiner Wanderung. Als ich ankam, wurden gerade die Türen geöffnet, so dass ich mir das Innere der Kirche in Ruhe anschauen konnte. Außerdem bekam ich noch eine kostenlose Führung angeboten, die ich mir nach 48 Kilometer auch verdient habe.

 

 

Vom ehemaligen Bahnhof in Lommatzsch ist auch nicht mehr viel übrig. Na ja, vielleicht wird die Strecke der DB demnächst wieder in Betrieb genommen? Man spricht davon. Direkt am Bahnhof befindet sich der Busbahnhof. Von hier aus kann man im Zweistundentakt am Sonntag mit dem Bus nach Meißen fahren und von dort mit der S-Bahn zurück nach Dresden.

 

Länge der Tour: 48 Kilometer
Gesamter Anstieg: 317 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Lommatzsch



Wanderung um Schellerhau - Teil 2

Freitag, 17. Juli 2020
Wanderung um Schellerhau - Teil 2

Die Wanderung um Schellerhau ist eine sehr schöne kleine Tour, bestens geeignet für das Wochenende. Es geht über den Julius-Schmidt-Steig zur Stephanshöhe (803 Meter), über den Putzmühlenweg hinab zur Straße, weiter über den Matthäusweg zur Schellerhauer Höhe und über das Tal der Roten Weißeritz zurück nach Schellerhau. Die kleine Dorfkirche in Schellerhau sollte man sich unbedingt ansehen. Im Ort selbst kann außerdem ein Botanischer Garten besichtigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 9 Kilometer
Gesamter Anstieg: 225 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung um Schellerhau



Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 1

Montag, 13. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 1



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 





Länge der Tour: etwa 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Geising



Wanderung um Schellerhau

Sonntag, 12. Juli 2020
Wanderung um Schellerhau

Wir haben heute eine kleine Wanderung um Schellerhau im Erzgebirge gemacht. Ich hatte die Drohne mit dabei und konnte ein paar Aufnahmen aus der Luft von der Schellerhauer Höhe machen. Die Sicht war relativ gut aber nicht perfekt. Immerhin ist es erstaunlich, was man aus großer Höhe alles sehen kann. Die eigentliche Wanderung werde ich später beschreiben.

Blick auf die Tellkoppe und das Tal der Roten Weißeritz. Unten liegt Schmiedeberg und Kipsdorf.



Die vielen Windräder in der rechten Bildmitte befinden sich bei Hennersdorf. Direkt dahinter am Horizont kann man den Collmberg sehen. Die Entfernung beträgt etwa 75 Kilometer.





Mit etwas Glück findet man die hohe Esse bei Halsbrücke. Irgendwo müsste auch Frauenstein zu finden sein. Die Entfernung beträgt gerade einmal 11 Kilometer.



Interessant: sieht man am Horizont nun den Fichtelberg oder nicht? Die Entfernung beträgt 65 Kilometer. Daher würde ich sagen: ja!





Ein wunderschöner Blick auf den Kahleberg. Die Kuppe links hinter dem Kahleberg könnte der Stürmer sein.



Schön in diagonaler Reihe: in der Bildmitte der Geising, dann Sattelberg, Hoher Schneeberg, Rosenberg und dahinter links der Kaltenberg. Rechts neben dem Hohen Schneeberg ist im Dunst der Kleis zu sehen.



Wenn man von rechts nach links geht, dann sieht man hier den Kaltenberg, die Zschirnsteine, den Wolfsberg, Tanzplan, Unger, Valtenberg usw.



Ich habe das Panorama noch einmal heraus vergrößert weil ich mir einbilde, zwischen Geising und Sattelberg den Jeschken zu sehen. Das wären immerhin 95 Kilometer! Na ja, vielleicht wirklich nur Einbildung?



Sieht man hier nun den Fichtelberg oder nicht?



Gemacht habe ich die Aufnahmen mit der kleinen Mavic Mini in genau 102m Höhe. Erstaunlich, was die kleine Drohne alles leistet. Trotz starkem Wind, sie liegt absolut stabil in der Luft. Natürlich kann man von solch einem kleinen Fotosensor nicht allzu viel erwarten. Aber immerhin, für die Wanderung ist die superleichte Drohne bestens geeignet.

Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Montag, 6. Juli 2020
Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Diese Wanderung ist am Wochenende nicht zu empfehlen. Der kleine Ort Jetrichovice (Dittersbach) wurde am Sonntag von der Blechlavine regelrecht zugemüllt. Kaum ein freier Platz, wo nicht ein Auto steht. Für die Umwelt ein Desaster, aber das ist den Menschein scheinbar völlig egal. Als wir das letzte Mal mit dem Fahrrad nach Dittersbach gefahren sind, war der Wald noch gesund und schön. Heute fährt man durch eine Landschaft die aussieht, als hätte der Krieg gewütet. Außerdem immer wieder Autos in Massen. Einfach furchtbar.

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer Böhmische Schweiz" - Verlag Peter Rölke. Wir haben uns nur den Marienfelsen und die Wilhelminenwand angeschaut, für den Rudolfstein hatten wir keine Lust mehr, denn dort wollten schätzungsweise eine Millionen Menschen hinauf.





















Länge der Tour: 7 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 280 Meter

Dichter-Musiker-Malerweg - Etappe 2

Montag, 22. Juni 2020
Von Stadt Wehlen nach Schmilka

Das ist der zweite Teil meiner Wanderung auf dem Dichter-Musiker-Malerweg. Erster Teil von Dresden nach Stadt Wehlen siehe hier und hier. So wie ich das mitbekommen habe handelt es sich hierbei um den alten historischen Malerweg. Er beginnt in Dresden Loschwitz und endet am Prebischtor (Pravčická brána). Der Weg folgt zu großen Teile dem heutigen Malerweg, es gibt aber auch ein paar gravierende Abweichungen.

Mein Etappenziel war, von Stadt Wehlen bis zur Brandbaude zu laufen. Von dort hätte ich bequem über Hohnstein mit dem Bus zurück nach Dresden fahren können. Da ich mich aber noch ziemlich gut gefühlt habe, bin ich einfach weiter gewandert. Vielleicht bietet sich ja eine günstige Gelegenheit für die Rückfahrt. Diese kam leider nicht, so dass ich die gesamte Strecke bis Schmilka durchlaufen musste. Im Hinterkopf hatte ich das zwar auch, habe aber nie daran geglaubt ob das überhaupt machbar ist. Na ja, es ging doch, auch wenn ich am nächsten Tag einen mächtigen Muskelkater hatte.

Start ist dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Marktplatz von Stadt Wehlen. Hier eine sehr kurze Wegbeschreibung:

Stadt Wehlen Fähre - zum Steinernen Tisch - Bastei (Stempelstelle), hinab in den Amselgrund (Stempelstelle), durch den Amselgrund hinauf nach Rathewalde - Hocksteinschänke (Stempelstelle) - Hockstein, über die Wolfsschlucht hinab in das Polenztal - Polenztalbaude (Stempelstelle) - hinauf nach Hohnstein, über den Malerweg zum Brand - Brandbaude (Stempelstelle), über die Brandstufen (850 an der Zahl) hinab in den tiefen Grund - hinauf auf die Waitzdorfer Höhe - Gasthaus Waitzdorf (Stempelstelle), über den Kohlichtgraben hinab in das Schwarzbachtal - Kohlichtmühle - hinauf auf den Adamsberg - Altendorf - über den Panoramaweg nach Mittelndorf - über den Schaarwändeweg hinab in das Kirnitzschtal - Beuthenfall - Lichtenhainer Wasserfall (Stempelstelle) - hinauf auf den Kuhstall - Baude auf dem Kuhstall (Stempelstelle) - über den Fremdenweg hinab zur Zeughausstraße - diese nur überqueren - über geschätzte tausend Stufen hinauf zu den Winterbergspitzen - Fremdenweg - Reitsteig - Winterberg (Stempelstelle und höchste Erhebung), über Bergstraße (gefühlte tausend Stufen) hinab nach Schmilka. Nach 40 Km Ankunft an der Fähre.

Da die S-Bahn wegen Bauarbeiten momentan erst ab Krippen fährt, hat mir diese kleine Baustelle der DB-Bahn weitere 6 Kilometer Wegstrecke am Elberadweg beschert.

Auf der Wanderung gibt es sehr viele extrem schöne Aussichtspunkte, z.B. Bastei, Brandaussicht, Kuhstall und Fremdenweg am Winterberg (fantastisch!). Sehr gut gefallen hat mir der Panoramaweg zwischen Altendorf und Mittelndorf. Hier hat man Sicht bis zum Jedlova und zur Lausche. Besonders anstrengend die vielen Stufe. Es müssen tausende sein. Leider hat die Gaststätte auf dem Winterberg geschlossen, so dass auch der Turm nicht mehr bestiegen werden kann. Schade, vielleicht findet sich ja doch noch ein neuer Eigentümer?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 40, 18 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1485 Meter
Download: GPX-Datei - Dichter-Musiker-Malerweg-Teil 2





Der Dichter-Musiker-Malerweg von Dresden Loschwitz bis Schmilka:



Wanderung von Dresden nach Sebnitz - Teil 2

Sonntag, 21. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Sebnitz - Teil 2

Bei meiner letzten Wanderung nach Sebnitz bin ich über den Unger gelaufen. Am Aussichtsturm wird momentan gebaut, schön, dass er bald wieder bestiegen werden kann. Und hier noch zwei Fotos von damals und jetzt.





Im Wald auf der Götzinger Höhe habe ich dieses interessante Kreuz gefunden:





Meine bisherigen Städtewanderungen konnte ich mal in Ruhe sortieren und eine Übersicht erstellen (siehe rechts in der Leiste)



Als nächstes werde ich versuchen, den zweiten Teil des Dichter-Musiker-Malerweges zu laufen. Der geht dann von Stadt Wehlen nach Schmilka. Mal sehen, wie weit ich komme.

Wanderung von Dresden nach Sebnitz

Montag, 15. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Sebnitz

Die Wanderung nach Sebnitz ist vorerst meine letzte große Städtewanderung auf der Nördlichen Elbseite. Ich habe jetzt sämtliche Städte innerhalb eines Radius von 40 Km (plus minus) per Fuss erwandert. Da Sebnitz laut Komoot die am weitesten erntfernte Ortschaft ist, habe ich immer gezögert diese Tour zu machen. Ist man dann erst einmal auf der Strecke, sieht das alles schon wesentlich entspannter aus. Zum Schluss waren es auch nur 43 Kilometer bis zum Bahnhof in Sebnitz.

Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Die Wanderung ist bis zum Polenztal identisch mit meiner Wanderung nach Neustadt. Teil 1 und Teil 2 können hier nachgelesen oder angeschaut werden. Ich erspare mir eine weitere Beschreibung.

Oberhalb des Polenztals trennen sich dann beide Wege. Komoot schickt mich über die Götzinger Höhe und zum Schluss noch über den Gipfel des Ungerberges. Damit ist der Unger der erste Berg, den ich von Dresden aus per Fuss erreicht habe. Anstrengend war der Unger überhaupt nicht, dafür die Götzinger Höhe umso mehr. Folgende Berge habe ich übersteigen müssen: den Borsberg, den Böhmensberg, die Götzinger Höhe und den Unger. Zum Scluss standen über 1110 Höhenmeter auf meinem Navi. Immer wieder schön finde ich die Aussicht in Nähe der Hohburkersdorfer Linde. Hier hatte ich klare Sicht bis in das Kreibitzer Gebirge, zur Lausche und zum Gickelsberg. Kurz vor Sebnitz tauchte dann der Rosenberg und der Zinkenstein mit seinem Fernsehturm auf. Direkt vor meiner Nase der Tanzplan. Irre, ich hätte von Dresden aus auch auf diesen Berg hochlaufen können. Die Rückfahrt nach Dresden funktionierte wieder einmal super einfach. Mit der Regionalbahn kommt man bis nach Pirna (über Neustadt - Stolpen) und von da mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Es war eine wunderschöne lange und anstrengende Wanderung, die einfach sehr viel Spass gemacht hat. Ich werde demnächst mal eine Übersicht über sämtliche Städtewanderung machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1112 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Sebnitz



Wanderung zum Bernhardstein

Mittwoch, 10. Juni 2020
Wanderung von Bahra zum Bernhardstein

Die Wanderung beginnt und endet in Bahra, Wir sind ziemlich spontan gelaufen, ohne Karte, denn wir kennen die Gegend sehr gut. Von der Panoramahöhe (nicht zu verwechseln mit der Panoramahöhe bei Berggießhübel) hat man eine schöne Sicht auf die Sächsische Schweiz, Dresden und das Erzgebirge. Auf der Wanderung immer gut im Blick der Hohe Schneeberg, der Cottaer Spitzberg und der Luchberg.

Die Alte Eisenstraße, im Hintergrund der Hohe Schneeberg.



Blick auf den Cottaer Spitzberg, im Hintergrund die Elbhöhen mit dem Triebenberg.





Die Alte Eisenstraße. Rechts lugt der Wilisch hervor.





Blick von der Panoramahöhe. Sehr gut zu sehen der Luchberg, Wilisch und Cottaer Spitzberg. Auf die Panoramahöhe führt leider kein Weg hinauf.



Blick in die andere Richtung. Zu sehen sind der Lilienstein, Valtenberg, Unger, direkt davor der Gickelsberg, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein, Schrammsteine und Großer Winterberg.



Der Hohe Schneeberg.



Die Festung Königstein.



Blick in das Bielatal.





Das Ziel unserer kleinen Wanderung ist erreicht, der Bernhardstein. Hier ein besonders schöner Blick auf die Sächsische Schweiz. Ganz rechts die beiden Zschirnsteine. Bei der Bergspitze über dem Kleinen Zschirnstein handet es sich um den Kaltenberg, links daneben (der große spitze Kegel) ist der Jedlova (Tannenberg).





Königstein und Lilienstein, dahinter der Valtenberg und Unger. Links oben auf der Wiese erkennt man den Böhmensberg und die Hohburgersdorfer Linde.





Noch einmal der Cottaer Spitzberg.



Das ehemalige Vorwerk Johannishof, durch Vandalismus zerstört und 2017 abgetragen.





Auch dieses Schild überlebt den Vandalismus nicht.





Länge der Tour: 9, 45 Kilometer
Gesamter Anstieg: 170 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Bernhardstein



Nachtrag zum Schloss Kuckuckstein

Mittwoch, 10. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Liebstadt - Teil 2

Schloss Kuckuckstein in Liebstadt in Sachsen liegt auf einem Felsvorsprung (380 m ü. NN) über dem Flusstal der Seidewitz an einem für die Kontrolle des Handelsweges vom Elbtal über das Osterzgebirge nach Böhmen (Kulmer Steig) sehr günstigen Standort.
Wikipedia

Um das Gebäude gab es leider viel Streit, nachzulesen bei Wikipedia. Das Schloss sieht heute aber auch nicht sonderlich gut aus. Hoffentlich findet bald eine richtige Sanierung statt.







Ich weiß nicht, wer sich daran noch erinnert: früher gab es mal im DDR-Fernsehen eine Sendung, die sich "Zauber auf Schloss Kuckuckstein" nannte. Moderator war der Zauberkünstler "Peter Kersten". Ich habe die Sendung immer sehr gerne gesehen. Am 13 September ist wieder der "Tag des offenen Denkmals". Vielleicht hat das Schloss geöffnet und kann besichtigt werden? Wollen wir es hoffen.

Wanderung zum Schloss Kuckuckstein

Montag, 8. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Liebstadt

Liebstadt ist eine im Übergangsgebiet von Osterzgebirge und Elbtalschiefergebirge gelegene Landstadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit etwa 1400 Einwohnern ist sie die kleinste Stadt Sachsens und weist auch die geringste Bevölkerungsdichte aller sächsischen Städte auf.
Wikipedia

Die Wanderung nach Liebstadt ist mit Komoot geplant, und selbstverständlich gibt es wieder die vielen komoottypischen Wege, die die Wanderung erschweren. Aber der Reihe nach. Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Es geht über den Niedersedlitzer Flutgraben zur Kiesgrube Leuben, dann an der Lockwitz entlang bis nach Dresden Lockwitz. Ab Borthen bin ich durch den Röhrsdorfer Grund nach Maxen gelaufen, über Maxen zum Blauen Häusel und dann hinab in das Müglitztal nach Mühlbach. Jetzt beginnt ein steiler Anstieg hinauf zur "Alte Eisenstraße", diese oberhalb von Schlottwitz bis Seitenhain gelaufen. Über die Höhe gelangt man hinab in das Seidewitztal zum Schloss Kuckuckstein in Liebstadt.
Die Wanderung ist landschaftlich ein Traum. Trotzdem rate ich, meinen Weg nicht zu laufen. Hier mal die typischen Komoothindernisse: zweimal führt mich der GPX-Track durch private Grundstücke. Diese konnte ich mit meiner Garmin-Karte geschickt umlaufen. Der Weg von Röhrsdorf hinab in den Röhrsdorfer Grund ging mitten durch eine Pferdekoppel, die für Wanderer gesperrt ist. Diesen Pfad bin ich trotzdem mit gemischten Gefühlen gelaufen, bin dann aber in der Wildnis hängen geblieben. Mit Hilfe meines Navis konnte ich mich bis zum nächsten Weg durchschlagen. Blöde war, dass es im Wald mächtig gewaltig nach Wildschwein roch. Ich habe laut gesungen, damit mich die lieben Tiere hören. Der Weg bis zu Blauen Häusel verlief reibungslos, dann musste ich aber hinab in das Müglitztal klettern. Die Steigung schätze ich auf über 40 Prozent. Ich habe es überlebt und bin gut unten angekommen. Auf der anderen Seite des Müglitztals endete der Weg an einer Kuhweide. Hier das Hinweisschild: Achtung freilaufender Bulle. Ja ja, Komoot schickt mich hier durch. Auch dieses liebe Tier hat mich leben lassen, denn sonst gäbe es diesen Blog nicht mehr. Das wars dann auch mit den Hindernissen.
Jetzt das Gute an der Wanderung: es gibt sehr viele schöne Aussichtspunkte, wie z.B. die Höhe hinter Seitenhain oder die Höhe hinter Maxen. Auch recht interessant, dass Blaue Häusel oberhalb des Müglitztals. Am Alten Eisenweg kann eine 1000jährige Eibe bewundert werden. Das ist wirklich ein fantastischer Anblick.
Kann mir jemand erklären, warum die Komootwege immer wieder durch private Grundstücke führen? Na ja, ich liebe das Abenteuer, und irgendwie macht so eine Räuberwanderung auch Spass.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 29 Kilometer
Gesamter Anstieg: 743 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung nach Schloss Kuckuckstein



Wanderung von Dresden nach Frauenstein - 2

Freitag, 5. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Frauenstein - 2

Ein kleiner Nachtrag zur Wanderung nach Frauenstein. Unterhalb des Röthenbacher Berges habe ich dieses Foto geschossen. Ich habe mir eingebildet, dass man von dort aus den Fichtelberg sehen müsste. Habe ich leider nicht. Wahrscheinlich ist die Entfernung immer noch zu groß oder ich bin nicht hoch genug. Die Drohne hatte ich leider zu Hause gelassen. Trotzdem erstaunlich, wie nahe ich an Freiberg vorbei gekommen bin. Rechts zwischen den Bäumen sieht man die beiden Essen in Muldenhütten bei Freiberg und in der rechten Bildmitte die Hohe Esse in Halsbrücke. Der markante Berg links ist der Burgberg in Nähe der Talsperre Lichtenberg. Ist schon verrückt, wie weit man zu Fuß kommen kann. Alles ohne Motoren, alles aus eigener Kraft!!



Und hier dachte ich auch, müsste der Fichtelberg zu sehen sein. Aber nein, es ist der Keulenberg bei Pulsnitz. Völlig andere Richtung. Wie man sich täuschen kann. Die Entfernung von meinem Standort bis zum Keulenberg beträgt immerhin 50 Kilometer. Gute Sicht gehabt.



An dieser Stelle ein kleines Resümee: Ich habe jetzt fast alle kleineren Städte innerhalb eines Umkreises von 40 Kilometer (Plus-Minus) per Pedes erreicht. Fast, denn auf der rechten Elbseite würde ich gerne noch nach Sebnitz laufen und auf der linken Elbseite nach Geising und Liebstadt. Bad Schandau wäre auch ein Ziel, aber warum soll ich den Elberadweg bis dorthin wandern? Das macht keinen Sinn. Bei Gelegenheit mache ich mal eine kleine Übersicht zu allen meinen Wanderzielen innerhalb 40 Kilometer.