Packraft-Tour von Meißen nach Riesa

Freitag, 4. August 2017
Packraft-Tour von Meißen nach Riesa

Heute wollte ich versuchen, mit dem Packraft von Meißen bis nach Riesa zu paddeln. Gestartet bin ich dort, wo die vorherige Tour aufhörte. Vom Wasser aus ist das ein ganz anderer Blick auf die Albrechtsburg. Sieht einfach grandios aus!!

 

Hinter Meißen fallen vor allem diese verrückten Felsformationen auf: das sind keine natürlichen Felsen sondern alte Steinbrüche, wo Meißner Granit (Roter Meißner Granit) abgebaut wurde. Sieht heute aber wunderschön aus.

 

Noch einmal ein Blick auf Meißen. Dann ist auch schon die Kirche in Diera-Zehren zu sehen.

 

Die St. Michaeliskirche in Zehren. Vom Fahrradweg aus hat man übrigens einen herrlichen Blick auf die kleine Kirche. Ich fahre dort immer wieder sehr gerne. Auf dem zweiten Foto sieht man, dass der Wind zunimmt.

 

Jetzt beginnt die große Elbschleife zwischen Nieschütz und Diesbar-Seußlitz. Der Fahrradweg auf der linken Elbseite führt nicht entlang der Elbe, sondern kürzt über die Höhe nach Niederlommatzsch ab. Wer die Schleife erleben möchte, der nimmt das Boot oder fährt auf der rechten Elbseite. Habe ich unterdessen alles mehrfach ausprobiert, und es ist immer wieder schön!!

 

Das erste Foto habe ich schon hinter Diesbar geschossen. Leider ist das Schloss vom Wasser aus kaum zu sehen. Es gibt aber wunderschöne Wanderungen um Diesbar. Bei Gelegenheit werde ich mal darüber einen Bericht schreiben. Auf dem zweiten Foto sieht man das Schloss Hirschstein. Auch da kann man herrliche Wanderungen im Schlosspark und Umgebung machen.

 

Nach etwa 17 Km sieht man die hässliche Chemibude in Nünchritz.

 

Jetzt habe ich endlich mal Rast gemacht, und irgendwie war es hier auch schön. Oberhalb des Ufers konnte ich die Boritzer Kirche sehen, leider war sie von meterhohen Brennnesseln verdeckt, so dass ich sie nicht fotografieren konnte.

 

Ab jetzt war es vorbei mit Lustig, denn der Wind nahm ordentlich zu und entwickelte sich teilweise bis zum Sturm. Und dafür ist mein kleines Boot einfach nicht gebaut. Wenn der Wind von vorne kommt, dann ist das kein Problem, auch die Wellen meistert das Packraft unglaublich gut. Was soll da schon kentern. Schwierigkeiten bereitete mir der Seitenwind, der mich immer wieder an das Ufer drückte. Na klar, ich hätte die letzten drei Kilometer bis Riesa noch paddeln können, ich hatte aber überhaupt keine Lust mehr und habe aufgegeben. Und jetzt kommt der großen Vorteil des Packrafts. Da es nur drei Kilo wiegt, passt es bequem in den Rucksack, und ich konnte gemütlich mit Schiff zum Bahnhof laufen! Ich habe diese Strecke also doch aus eigener Kraft bewältigt!! Ha ha!!

 

Hier ist das Ende meiner Paddeltour. Die Häuser auf dem zweiten Bild gehören schon zu Riesa. Die Zugfahrt zurück nach Dresden ging problemlos und pünktlich mit der Deutschen Bahn.

 

Länge der Tour: 26 Kilometer
Download: GPX-Datei Meißen - Riesa

Packraft-Tour nach Meißen

Dienstag, 1. August 2017
Packraft-Tour nach Meißen

Bei so einem heißen Sommertag wie gestern kann man eigentlich nur in oder auf das Wasser gehen. Deshalb habe ich mir mein Packraft geschnappt und bin zeitig am Morgen Richtung Meißen gepaddelt. Wie weit und ob ich es überhaupt bis dahin schaffe, war mir erst einmal egal - die Hauptsache raus. Ich war erstaunt, wie einfach es sich auf der Elbe mit so einem kleinen Schiffchen fährt. Richtig anstrengen brauchte ich mich nicht. Da die Elbe Richtung Hamburg fließt, kann man sich ja eigentlich treiben lassen. Irgend wann kommt dann sicherlich jeder an. Ganz so einfach habe ich es mir aber nicht gemacht, ich habe ganz schön in die Ruderblätter gedrückt und gewonnen!

Start war das Bootshaus in Tolkewitz. Nach 2 Km die erste Brücke, das Blaue Wunder.

 

Das Wasserwerk "Saloppe".
Die Saloppe ist ein ehemaliges Wasserwerk in Dresden. Im Jahr 1875 ans Netz gegangen, handelt es sich um das erste Dresdner Trinkwasserwerk. Im Oktober 2013 wurde es verkauft, 2014 begannen die Arbeiten zum Umbau in Luxuswohnungen.
Auf dem zweiten Foto ist der Stadtteil Dresden Pieschen zu sehen.

 

Die Eisenbahnbrücke und die neue Autobrücke in Niederwartha. Nach der Brücke kommt der große Fabrikschornstein des ehemaligen Zellstoffwerkes Coswig in Sicht. Diese Esse ist ein nicht zu übersehender Blickpunkt in der Landschaft.

 

Die Gauernitzer Elbinsel. Von der Pillnitzer Elbinsel wusste ich, dass sie ein streng geschütztes Naturschutzgebiet ist. Es bestehen Verbote zum Anlegen von Booten an der Insel und zum Betreten des Naturschutzgebiets. Entsprechende Schilder weisen darauf hin. Wie ist das aber bei der Gauernitzer Elbinsel? Hier sind absolut keine Schilder zu sehen. Also habe ich mich wie ein Indianer an geschlichen, habe angelegt, mein Mittagessen verzehrt und bin so leise wie ich gekommen bin wieder in See (oder die Elbe) gestochen. Das war auch richtig so. Denn bei meinen Internetrecherchen habe ich heraus gefunden, dass die gleichen Verbote auch für die Gauernitzer Insel gelten. Die Ruhe auf der Insel ist überwältigend. Ich habe eine ganze Stunde lang nur da gesessen und den vielen Vogelstimmen gelauscht. Die Insel ist wirklich ein kleines Naturparadies. Man sollte ihr unbedingt die Ruhe gönnen!!

 

 

 

Die Bosel kommt in Sicht. Von hier aus sind es noch 5 Kilometer bis nach Meißen.

 

Kurz hinter der Bosel sieht man zum ersten Mal die beiden Türme des Meißner Domes.

 

 

Das ist dann auch schon das Ende der Tour. Die Brücke in Meißen musste ich noch durchfahren. Ansonsten wäre ich nicht in dieser herrlichen Kleinstadt angekommen. Ich liebe diese Stadt!!

 

Zusammen mit dieser Tour habe ich jetzt die Elbe von Stadt Wehlen bis Meißen per Packraft kennen gelernt.

Länge der Tour: 33, 6 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden-Meißen

Wanderung zum Silbersee

Montag, 31. Juli 2017
Unterwegs vor der eigenen Haustür

Jaja, für diese Tour braucht man keinen Bus, keine Bahn, erst recht kein Auto, auch kein Fahrrad. Die Tour beginnt einfach nur in der Dresdner Heide.

Start ist das Forsthaus in Klotzsche.



Es geht hinab in den Nesselgrund. Dabei unterschreiten wir diesen Brückenneubau:



Schade, dass die alte Brücke abgerissen wurde. Aber angeblich war sie baufällig und musste erneuert werden. So sah das Bauwerk vor zwei Jahren aus:



Das nächste Ziel ist der Prießnitzwasserfall. Zunächst geht es über diese alte Steinbrücke:



Nach ein paar hundert Metern erreichen wir den Wasserfall.



Und ab in den Wald:



Unser nächstes Ziel ist die Hofewiese mit Gasthaus. Seit einem Jahr ist der Biergarten geöffnet, das alte Haus befindet sich in Renovierung. Wünschen wir Herrn Zastrow ein gutes Gelingen!!



Jetzt wandern wir quer über die komplette Hofewiese:

In der Dresdner Heide befanden sich mehrere Hofewiesen, die ihren Namen deshalb tragen, weil auf ihnen Bauern der Nachbarorte als Frondienst Heu ernteten, das für die Fütterung des Jagdwildes des sächsischen Hofes benötigt wurde. Diese Bauern erhielten im Gegenzug das Hutungsrecht in Teilen der Dresdner Heide. Zwei der Wiesen existieren noch heute.
Zitat: Wikipedia





und haben unser Ziel, den kleinen "Silbersee" erreicht. Nur noch wenige Meter bis zum Forsthaus, und wir können nach Hause laufen!



Länge der Tour: 12,2 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresdner Heide - Silbersee

Einfach raus in die Natur

Donnerstag, 27. Juli 2017
Wanderung zum Fernsehturm

Heute wollte ich mal wieder wandern gehen. Leider hatte ich keinen Plan und wusste nicht, wohin es gehen soll. Als ich dann den Fernsehturm sah stand sofort fest: das ist mein Ziel! Zunächst bin ich über das Blaue Wunder, Körnerplatz, Veilchenweg, Steinweg hinauf zur Schwebebahn gelaufen. Leider war die Sicht nicht berauschend, so dass ich keine Fotos gemacht habe. Wer sich dafür interessiert, wie es da oben aussieht, der kann hier oder hier (wo ist was in Dresden?) klicken.

Weiter geht es durch einen sehr schönen Wald zum Wachwitzer Höhenpark. In einem Garten habe ich dieses kleinen Schwein entdeckt. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte sein, dass diese liebe Tier vor sehr langer Zeit mal in Dresdner Zoo gestanden hat? Da sind wir doch als Kinder drauf rumgeklettert.

 

Und nun ist auch schon der Fernsehturm zu sehen. Dazwischen liegt nur noch der Wachwitzgrund. Es geht also erst einmal steil hinab und anschließend wieder steil nach oben.

 

Wie man sieht, der Fernsehturm steht noch, auch wenn er etwas in Schieflage geraten ist. Leider kann man nicht mehr mit dem Fahrstuhl nach oben fahren. Ich erinnere mich, dass das Caffee sehr schön und die Sicht grandios war.



Jetzt stand ich vor einer schwierigen Entscheidung: entweder ich wandere den Dichter-Musiker-Maler-Weg oder ich schaue mir den oberen Teil des Wachwitzgrundes an, was allerdings zur Folge hat, dass ich später viel Straße laufen muss. Für die zweite Variante habe ich mich entschieden (und nicht bereut!).

 

Jetzt folgt ein längeres Stück Straße, was leider nicht so toll ist. Die Ortschaften habe so schöne Namen wie Rochwitz, Gönnsdorf, Cunnersdorf und Helfenberg. Es gibt übrigens eine schöne Wanderung durch den Helfenberger Grund zum Helfenberger Schloss. Eine Beschreibung dieser Wanderung folgt demnächst.

 

Wer mal sehen möchte, wie das Schloss aussieht - hier ist es. (leider ist das Foto nicht so gut gelungen!)



Jetzt geht es nach Rockau zum Aussichtspunkt "Sachsens Hiefel". Warum das so heißt, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist die Fernsicht grandios, natürlich nur bei schönem Wetter und klarer Luft. Leider hat das mit der klaren Luft heute nicht so richtig geklappt.

Blick auf Dresden mit Autobahnbrücke über den Lockwitzgrund, die Ruine der Malzfabrik in Niedersedlitz, dem Wilisch usw.



Hier kann man im Dunst den Geising, Kahleberg und Luchberg erkennen.



Blick zum Hohen Schneeberg (links) und Sattelberg (rechts). Wer ihn kennt, der Cottaer Spitzberg ist auch recht gut zu sehen.



Zurück gelaufen bin ich über den Keppgrund und den Elberadweg. Leider ist der Wanderweg im Keppgrund wegen Einsturzgefahr vorübergehend geschlossen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen, denn von Einsturzgefahr war absolut nichts zu erkennen. Ich bin mutig durchgewandert und lebe noch.

 

 

Wem es interessiert - hier kann die Strecke angeschaut werden:
Download: GPX-Datei - Fernsehturm - Keppgrund

Ein unheimliches Hotel

Dienstag, 25. Juli 2017
Hoch oben in den Bergen....

Auf einer meiner Wanderungen hat es mich an diesen unheimlichen Ort verschlagen! Hu Hu!!



Da sich der Tag dem Ende neigte und es bereits dunkel wurde, wollte ich mir Zimmer 217 mieten. Leider war das Zimmer schon von einer Dame Namens Mrs. Wilson besetzt, welche im Jahre 1911 verstorben ist. Damals verursachte sie in der Suite tragischerweise eine Gasexplosion und segnete das Zeitliche.

Ich gebe zu, am Tage sieht das Hotel etwas gemütlicher aus.



Das ist das berühmte Boogie-Woogie-Piano, welches in der Nacht alleine zu spielt beginnt.



...und wer genau hinhört, der kann das Piano sogar spielen hören. Dazu sind allerdings sehr gute und sensible Ohren nötig.



Der Aufgang zu Zimmer 217!



Die berühmte Whisky-Bar (amerikanisch Whiskey-Bar), wo sich der Schnaps von alleine in die Gläser füllt! Wo gibt es das schon auf der Welt.



Und hier die unheimliche Umgebung des Hotels. Der See liegt bereits auf einer Höhe von 3000 Meter. Da ist die Luft schon echt dünn, wodurch sich merkwürdige Erscheinungen einstellen können.









Wo genau das Hotel liegt, weiß ich nicht mehr. Wer sich dafür interessiert, der kann ja dieses Buch lesen.

Rundwanderung um Lockwitz

Sonntag, 2. Juli 2017
Burgstädteler Linde, Kreischa, Babisnauer Pappel

Gefunden habe ich diese Wanderung hier: Burgstädteler Linde, Kreischa, Babisnauer Pappel

Die Wanderung beginnt in Lockwitz am Frosch. Weiter über die Straße "Am Gickelsberg", Lockwitzgrund, Naturdenkmal Burgstädteler Linde, Dorfkern von Burgstädtel, Richtung Gombsen, Anhöhe - Langer Berg, Dorf Gombsen, Rosenschänke nach Kreischa. Hier endet der erste Teil der Wanderung.

Die weiteren Stationen: Kreischa - Straße "Am Schäferberg", Grüner Punkt, Richtung Possendorf und Gelber Punkt mit einem D - Richtung Babisnaum, Schloß Zscheckwitz, Theisewitz, Pension "Zum schönen Otto", Kleba, Babisnauer Pappel, Golberode, Gaustritz, Sobrigau, Gebergrundweg, Talsperre Kauscha, Dresden Kauscha.

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 20 Kilometer
Download: GPX-Datei - Lockwitz Rundwanderung

Wanderung in der Dippoldiswalder Heide

Sonntag, 28. Mai 2017
Einfach raus in die Natur!

Heute war ich zum ersten Mal in der Dippoldiswalder Heide wandern. Es ist eine traumhaft schöne Gegend, und ich komme mit Sicherheit wieder!

Die Dippoldiswalder Heide ist ein 12 km² großes Waldgebiet nördlich der namensgebenden Stadt Dippoldiswalde. Die Heide liegt auf dem Territorium der Stadt Rabenau. Im Südwesten grenzt das hügelige Waldgebiet an die Talsperre Malter. Angrenzende Ortschaften sind Malter im Südwesten, Oberhäslich im Südosten, Karsdorf im Nordosten, Oelsa im Norden, Seifersdorf im Nordwesten und ganz im Süden die Stadt Dippoldiswalde.

Der Marktsteig, ein historischer Handelsweg nach Dresden.



In Richtung Einsiedlerstein.



Der zirka zehn Meter hohe Sandsteinfelsen "Einsiedlerstein", an welchem auch geklettert werden kann.



Der Diebsgrundbach.



Die „Barbarakapelle“ ist eine um 1500 erbaute Kapelle, welche den Namen der Schutzheiligen der Bergleute trägt. Im Jahr 1539, kurz vor der Reformation 1541, ließ der Meißener Bischof Johann VIII. von Maltitz die Kapelle zerstören. Das Altarwerk sollen die Maltitzer mit nach Böhmen genommen haben. Teile der Außenmauern sind als Ruinen erhalten.



Der Schwarze Teich.



Länge der Tour: etwa 8 Kilometer
Download: GPX - Datei - Dipooldiswalder Heide

Packraft-Tour Sächsische Schweiz

Sonntag, 7. Mai 2017
Packraft-Tour Sächsische Schweiz

Zeitig in der Frühe bin ich bei Wehlen in die Elbe gestochen. Überall noch Nebel, eine eigenartige Stimmung und trotzdem sehr sehr schön. Eine Bootstour ist die pure Entstannung, kein Stress, keine Geschwindigkeit, absolute Ruhe, man hört den Kuckuck rufen, die Vögel singen, was will man mehr. Und rudern muss man ja totzdem ein wenig. Ausgestiegen bin ich in Tolkewitz in Nähe des Rudervereins. Wie lange ich unterwegs war und wie weit die Strecke ist, weiß ich nicht, denn ich habe die Zeit vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung zum Pikes Peak - Teil 2

Mittwoch, 19. April 2017
Wanderung zum Pikes Peak - Teil 2

Die Gipfelregion des Pikes Peak. Wer von ganz unten bis zum Gipfel laufen möchte, der hat etwa 20 Kilometer Fußmarsch vor sich, der Höhenunterschied beträgt 2300 m.

 

 

 

 

 

Tolkewitz-Niederwartha mit dem Boot

Freitag, 14. April 2017
Packraft Tour auf der Elbe

Heute zum Karfreitag war Ruhe angesagt, zu Neudeutsch "Entschleunigung". Gegen 6. 30 Uhr bin ich mit meinem neuen Packraft in See (ich meine in die Elbe) gestochen. Wetter war trübe und kalt, Temperaturen um die 5 Grad plus, aber es hat nicht geregnet und die Sonne wollte etwas durchscheinen. Da ich schon eine kleine Tour vor ein paar Tagen gemacht hatte, ging das Aus - und Einsteigen heute recht schnell und gut. Auch an das Paddeln habe ich mich hervorragend gewöhnt. Braucht eben alles etwas Übung. So wie ich aus den Nachrichten erfahren habe, staute sich der Autoverkehr gen Norden Deutschlands auf über 100 Kilometer. Davon habe ich gar nichts mitbekommen, denn ich war mit mir, meinem Boot, ein paar Enten und Graugänsen völlig alleine unterwegs. Ein einziges Schiff ist mir begegnet. Es war ein Ausflugsschiff aus Basel. Wie der Kahn von der Schweiz bis nach Sachsen gekommen ist, weiß ich nicht und kann es mir auch nicht vorstellen. Jedenfalls hat mein Boot die großen Wellen sehr gut gemeistert. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut und leicht sich so ein Packraft steuern lässt. Ich hatte überhaupt keine Probleme mit dem starken Gegenwind, der Strömung und den großen Bugwellen. War wieder mal ein sehr schönes, langsames und ruhiges Erlebnis!

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 21 Kilometer

Wanderung zum Pikes Peak - Teil 1

Dienstag, 4. April 2017
Wanderung zum Pikes Peak - Teil 1

Pikes Peak ist ein Berg mit einer Höhe von 4.301 m in der Front Range der Rocky Mountains, nahe Colorado Springs, Colorado. Er wurde benannt nach Zebulon Pike, einem Forschungsreisenden, der 1806 die Pike-Expedition in das südliche Colorado anführte. Es handelt sich um einen der 53 Berge Colorados, deren Gipfel höher als 14.000 Fuß aufragen und somit zu den sogenannten Fourteeners (Vierzehntausendern) gehören.

Soweit Wikipedia zum Pikes Peak. Es gibt drei Möglichkeiten zum Gipfel zu gelangen. Hier erst einmal die Wanderung. Start ist der Ort Manitou. Auf etwa halber Strecke erreicht man die kleine Hütte Barr Camp in 3109 m Höhe. Ab hier wird der Weg steinig und beschwerlicher. Ein Problem ist aber nicht der Weg selber, sondern die enorme Höhe und die dünne Luft. Ich habe ganz schön gejapst.

Teil Zwei folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Packraft-Tour auf der Elbe

Montag, 3. April 2017
Packraft-Tour auf der Elbe

Mitte März hatte ich mir im Packrafting-Store ein Boot bestellt, welches ich nun endlich mal ausprobieren wollte. Für heute war schlechtes Wetter angesagt, was mich aber nicht abhalten konnte aufs Wasser zugehen. Trotz Regenwarnung gab es den ganzen Tag lang keinen einzigen Tropfen Regen. Wie sich der Wetterbericht irren kann! Etwas aufgeregt war ich schon, weil ich nicht wusste, wie sich das Boot auf dem Wasser verhält und wie ich damit klar komme. Nach den ersten Paddelschlägen war klar: das Boot ist super! Ich habe lange überlegt, was für ein Schiff ich mir kaufe. Ein echtes Kanu ist sicherlich viel besser, dafür aber auch sehr schwer. Für mich als Nichtautofahrer kommt so etwas nicht in Frage. Ein Packraft ist für meine Bedürfnisse ausreichend. Es ist leicht, kann überall mitgenommen werden, passt in den Rucksack und lässt sich auch leicht auf der Schulter im aufgeblasenem Zustand transportieren. Mein neues Packraft fährt relativ ruhig und zügig auf dem Wasser. Kaum zu glauben, dass das nur ein Schlauchboot ist.

Das Boot ist ein Alligator 2S (by MRS). Gewicht etwa 3 Kilo, Schläuche: 210-Denier Nylon (UPN35) mit doppelter Urethan-Beschichtung. Der Blasesack wiegt nur 130g und ist regelrecht genial. Ich hatte das Boot in fünf Minuten aufgeblasen und in ganzen zehn Minuten komplett startklar. Länge und Breite innen: 126 cm und 33 cm. Länge und Breite außen: 252 cm und 86 cm. Wasserlinie: 190 cm. Rumpfgeschwindigkeit: 5km/h (ich war heute schneller unterwegs). Als Ruder habe ich mir das teure "Anfibio Ultimate Tough" geleistet. Es ist sehr sehr leicht, aus Karbon gefertigt und liegt perfekt in der Hand. Da es sich in fünf Teile zerlegen lässt, passt es sogar in meinen ganz normalen Wanderrucksack. Was ich mir auf jeden Fall noch kaufen möchte, ist ein passender Wasserrucksack, eine wasserdichte Hose und eine Seil für das Boot und die Paddelbefestigung. Denn sollte das Paddel über Bord gehen, dann ist alles zu spät. Eine Sicherung ist da schon hilfreich.

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 12 Kilometer
Start: Dresden Tolkewitz
Ende: Dresden Flügelwegbrück
Download: GPX-Datei Paddeln in Dresden

Wanderung Tharandter Wald

Donnerstag, 16. Februar 2017
Wanderung durch Tharandter Wald

Da heute das Wetter noch einmal schön werden sollte, habe ich mich auf das Fahrrad geschwungen und bin bei minus 5 Grad in Richtung Tharandter Wald geradelt. Dabei hatte ich nichts weiter als eine kleine Karte und einen Kompass, um die Richtung halten zu können. Am Ziel angekommen, habe ich mein Fahrrad im Wald versteckt und bin querfeldein in Richtung Grillenburg gewandert. Es war gar nicht so leicht, das Fahrrad ohne GPS im Wald wieder zu finden, vor allem, wenn man abseits der Wege läuft. Ich habe mir aber die Richtung und ein paar markante Punkte gemerkt.

Mein gut verstecktes Fahrrad im Tharandter Wald. Da hätte schon jemand den Baum fällen müssen, um die Mühle zu klauen.



Ein paar Punkte damit ich weiß, wo ich mein Fahrrad wieder finden kann.



Mittagessen gab es im Wald. Feuer wurde mit Birkenrinde und Feuerstahl gemacht, was sich bei der Kälte und Nässe recht schwierig anließ.



Die Überreste meiner üppigen Mahlzeit!!



Das ist mein Lagerplatz.



Für den Abwasch und die Hygiene - Wasser gab es genug.



Endlich wieder auf einem normalen Weg.



Auch im Winter wachsen Pilze. Man muss sie nur finden.



Wie lange und wie weit ich gewandert bin weiß ich nicht, weil ich die Zeit vergessen habe. Auf jeden Fall war ich froh, als ich mein Fahrrad wieder gefunden hatte.

Wanderung durch die Dresdner Heide

Sonntag, 15. Januar 2017
Wanderung von Ost nach West

Bei diesem herrlichen Winterwetter musste ich heute einfach raus. Mein Plan war, die Heide in ost-westlicher Richtung komplett zu durchqueren. Dabei hatte ich nichts weiter als einen kleinen Kompass, um die Richtung so einigermaßen halten zu können. Gelungen ist mir das nicht immer, so dass ich manchmal die Wege verlassen musste. Querfeldein durchs Gebüsch zu wandern, macht aber auch sehr viel Spaß. Meine Strecke ist also mit Vorsicht zu genießen. So wie ich heute gelaufen bin, ist die Strecke für einen normalen Wanderer nicht zu empfehlen.
Zunächst bin ich die Grundstraße bis nach Bühlau gelaufen, weiter durch die Heide bis nach Ullersdorf, dann ein scharfe Kehrtwendung nach links, und los ging es in Richtung Westen. Ab Heidemühle habe ich mich auf meine Wandersinne verlassen und die Richtung einigermaßen auf den Wegen halten können. Zum Schluss habe ich noch die große Sandgrube umrundet, dann ging es hinab in das Prießnitztal. In der Heide muss es einen Jakobsweg geben. Jedenfalls habe ich etliche Male die Muschel gesehen. Sicherlich handelt es sich um den Sächsischen Jakobsweg?

 

 

 

 

 

 

Aufgezeichnet habe ich die Tour mit einer Sportuhr von TomTom. Hier der Link zum Download:

Download: Heide von Ost nach West
Länge der Tour: knapp 25 Kilometer

Wanderung nach Eger

Samstag, 7. Januar 2017
Von Franzensbad nach Eger

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 12 Kilometer
Download: GPX-Datei Franzensbad - Eger