Historische Saugärten in der Dresdner Heide

Montag, 24. September 2018
Historische Saugärten in der Heide

Bei dieser Wanderung handelt es sich um die Tour 3 - "Den historischen Saugärten in der Dresdner Heide auf der Spur" - aus dem Wander & Naturführer Dresden und Umgebung Band 2, erschienen im Berg und Naturverlag Peter Rölke. Wer die alten Wegezeichen in der Heide erkunden möchte, der ist auf dieser Wanderung genau richtig.

Die Sternflügelzeichen 1 bis 8 (Alte Eins bis Alte Acht). Sie kennzeichnen das im 16. Jahrhundert unter Kurfürst August zu Vermessungs - und Jagdzwecken nach Kompaß angelegte Sternflügelsystem, dessen Flügel 4 auf den Hausmannsturm des Dresdner Schlosses wies, einen wichtigen damaligen Peilpunkt. Im Sternzentrum befand sich um 1560 der "Treybe Gartten", im 17. Jahrhundert der "Saugarten Dresdnischer Heide auf Fischhäuser Revier" als erster von weiteren vier Saugärten der Heide.

Viele der markierten Heidewege besaßen Eigennamen. Ein großer Anteil war aber namenlos, so dass sich erst durch Deutung der Zeichenformen volkstümliche Zeichen - und Wegenamen entwickelten wie "Zirkel", "Brille" oder "Kannenhenkel". Zeichen, die in der Mitte einen Punkt besitzen, weisen auf einen Verkehrsweg hin.

Auf dieser Karte sieht man, wie die Wege damals angeordnet waren. Man kann heute noch nach den alten Markierungen wandern und braucht kaum eine Karte oder GPS.



Start ist die Straßenbahnhaltestelle "Fuchsberg" in Dresden Weixdorf. Nach nur 50 m befindet sich links im Wald ein Bismarck-Denkmal. Es wurde 1915 aufgestellt und 2005 restauriert. Gleich gegenüber sieht man das erste Zeichen am Baum. Ich weiß allerdings nicht, welcher Wanderweg damit markiert wird.

 

Auf dem Hakenweg geht es bis zu einer Eisenbahnbrücke. Hier findet man versteckt im Wald dieses Denkmal. Der 1827 errichtete Pilz erinnert an die letzte königliche Hetzjagd in jenem Jahr. Etwas weiter trifft man auf diese steinerne Säule. Hier befand sich der Lausaer Saugarten, von dem leider nichts mehr erhalten ist.

 

Auf dem Hakenweg und das passende Zeichen dazu.

 

Das ist sicherlich der Kreuzweg? Wenn man aus dem Wald heraus kommt und in Richtung Langebrück wandert, hat man diesen herrlichen Blick auf den Keulenberg.

 

Das ist der Schreyer-Stein. Er erinnert an den Jagdhelfer Schreyer, welcher 1833 hier tödlich verunglückte. Auf dem anderen Foto sieht man das Heidezeichen "Schere".

 

Das Heidezeichen "Kannenhenkel" und das "Albert-Richter-Denkmal". Albert Richter war ein Maler und guter Kenner der Dresdner Heide.

 

Das Heidezeichen "Alte Sieben" (neu gestaltet) und der Langebrücker Saugarten. Von den ehemals vier Saugärten in der Dresdner Heide ist nur dieser teilweise erhalten. Er wurde um 1780 errichtet, 1952 durch ehrenamtliche Kräfte saniert und 1992 -1994 unter Regie des Sächsischen Forstamtes neu gestaltet.

 

Weitere Heidezeichen. So wie mir bekannt wurden die Zeichen im 19. und 20. Jahrhundert nicht mehr gebraucht und verloren an Bedeutung. Die "Interessengemeinschaft Dresdner Heide" hat sich für die Erhaltung und Pflege eingesetzt. Sicherlich eine große Arbeit, denn die Markierungen müssen ständig erneuert werden, weil die Bäume wachsen.

 

Auf der "Alten Sechs" geht es hinab in den Prießnitzgrund. Dieser kleine Tümpel hat durch die anhaltende Trockenheit kaum noch Wasser. Die Wurzeln dürften sicherlich nicht zu sehen sein? Auf dem anderen Foto ist das Priesnitztal in Nähe der Kuhschwanzbrücke zu sehen.

 

Die Kuhschwanzbrücke und die "Alte Sechs". Erstmals 1767 erwähnt, wurde die Brücke 1927 in ihrer steinernen Form erbaut.

 

Nun haben wir den ehemaligen Dresdner Suagarten erreicht. Er stand genau in der Mitte der Heide. Von diesem Punkt ging auch das Wegenetz der sogenannte "Sternflügel" aus, die strahlenförmig als "Alte Eins bis Alte Acht" das Heidezentrum mit den Rändern verbindet. Dort, wo sich heute der Gedenkstein befindet, stand ein kleines Jagdschloss, erbaut von Daniel Pöppelmann. 1810/20 wurde das Gebäude abgerissen und die Steine später zum Bau der Stützmauern für Schloss Albrechtsberg verwendet.

 

Dieser Stein zeigt an, in welche Richtung die Wege verlaufen. Nach dem Besuch des Saugartens geht es weiter auf der "Alten Sechs" hinab in die Schwedenschlucht. Hier sind immer noch die letzten Sturmschäden der Vergangenheit zu sehen.

 

In der Schwedenschlucht hat sich dieser kleine Tümpel gebildet. Die Schweden hatten im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) in der Nähe ein Lager eingerichtet, ob sie jedoch an dieser Stelle durchzogen, kann nur vermutet werden.

 

Die "Kannenhenkelbrücke" (wer hat nur diesen Namen erfunden) und der "Wettin-Obelisk". Der Obelisk wurde 1889 zur Erinnerung an die 800-jährige Jubelfeier des Hauses Wettin aufgestellt. Er steht an der Hangkante des Prießnitzgrundes. Ein lustiger Wegweiser zeigt den Weg an.

 

Die "Alte Zwei" und der "Schwarze Bildweg". Auf beiden Wegen geht es zurück in Richtung Weixdorf. Die Wege sind im Wanderführer sehr gut beschrieben, aber man sollte die Augen aufhalten.

 

Kurz vor unserem Ziel noch einmal zwei Heidezeichen. Wirklich eine schöne Wanderung. Fernsichten kann man allerdings kaum genießen, denn wir befinden uns fast ausschließlich nur im Wald. Die Rückfahrt nach Dresden geht gemütlich ab Weixdorf-Fuchsberg mit der Straßenbahn.

 

Länge der Tour: 17 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresdner Heide - Weixdorf

Wanderung von Meißen nach Zadel

Montag, 10. September 2018
Wanderung von Meißen nach Zadel

Das ist eine Wanderung aus dem Wander & Naturführer Dresden und Umgebung (Band 3), erschienen im Berg & Naturverlag Rölke. Es handelt sich um die Wanderung 3, "Durch die Meißner Weinberge - vom Knorrefelsen über Schloss Proschwitz nach Zadel".

Nach Zadel wollte ich schon immer mal mit dem Fahrrad fahren. Die Kirche auf dem Berg ist ja wirklich ein Blickfang. Start für mich war heute Morgen der Elberadweg in Dresden Tolkewitz. Mit dem Fahrrad ist man relativ schnell in Meißen, von mir aus sind das gerade mal 35 Kilometer bis zum Hotel "Knorre", kurz hinter Meißen. Hier beginnt die Wanderung. Eine genaue Beschreibung erspare ich mir, das überlasse ich dem Wanderführer von Peter Rölke. Wer möchte, kann dort nachlesen. Außerdem befindet sich ganz unten ein Download-Link zu meiner GPX-Datei.

Empfehlen kann ich die Wanderung absolut. Wer die Ruhe sucht, hier wird er sie finden. Ich habe auf dem Weg bis nach Zadel nicht einen einzigen Menschen getroffen!! Auch mal schön!! Die Fotos wurden sehr groß eingescannt (2 MB), etwas anderes hätte keinen Sinn ergeben.

Blick auf die Albrechtsburg in Meißen.



Blick auf die Albrechtsburg in Meißen. Gleich rechts neben den beiden Domtürmen sieht man den Sendemast in Wilsdruff.



Proschwitzer Weinreben im Septemder. Das gibt ein gutes Weinjahr.



Schloss Proschwitz. Nach 1990 hatte Dr. Georg Prinz zur Lippe begonnen, die ehemaligen Familienweinberge zurückzukaufen und das Weingut in Zadel wieder zu beleben. Im Jahr 1996 konnte er auch das Schloss seiner Großeltern und den weitläufigen Landschaftspark zurückkaufen und sanierte nach und nach das Anwesen. Der Prinz hält Park und Schloss für Besucher offen. Allerdings wünscht er keine öffentlichen Fotos, so dass ich hier meine Aufnahme vom Schloss nicht verlinke.



Noch einmal die Albrechtsburg in Meißen.



Das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute große Bauerngut, im Krieg teilweise zerstört, zu DDR-Zeiten wieder aufgebaut (jedoch ohne Turm), 2007 von einer Bauunternehmerfamilie aus der Region saniert und wieder aufgebaut. Auch der Turm entstand nach über 68 Jahren neu.



Im September gibt es Pilze.



Hier sieht man von oben die Steinbrüche im Elbtal, im Hintergrund die Kirche in Zehren.



Ein Blick zurück in Richtung Meißen.



Mein Ziel kommt in Sicht. Die Wanderung durch die Weinberge des Prinzen in Richtung Zadel.



Es geht ein letztes Mal durch den Weinberg, dann ist Zadel erreicht.



Die St.-Andreas-Kirche in Zadel.

Die alte St.-Andreas-Kirche Kirche wurde 1841 abgerissen, an ihrer Stelle entstand ein Neubau im neogotischen Stil, der 1842 geweiht wurde. 1842 wurde der Innenraum durch Meißner Malermeister dekoriert. Altarbild und Epitaph stammen noch aus der alten Kirche. Im Turm dieser Kirche ist ein altes sorbenwendisches Kultbild eingebaut, das bei der Einführung des Christentums unter dem ersten Kirchenbau oder in dessen Nähe vergraben wurde. Dieses Götzenbild wird mit den Bamberger Funden verglichen und scheint aus dieser Zeit zu stammen.



Blick in Richtung Orgel.



Der Vierseithof des Weingutes stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde ab 1996 liebevoll saniert. Das sagt der Prinz. Im Hof kann man Wein verkosten. Das habe ich aber nicht gemacht, da ich ja noch 35 Kilometer mit dem Fahrrad zurück fahren musste.



Länge der Tour: 12 Kilometer
Gesamter Anstieg: 180 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Meißen - Zadel

Kreibitzer Gebirge

Freitag, 7. September 2018
Kreibitzer Gebirge (Chřibská)

Das Elbsandsteingebirge ist wirklich ein großes Naturwunder. Hinter dieser wunderschönen Landschaft befindet sich ein zweites ganz großes Naturwunder. Und wer kennt es??







Der Manitoulin Incline

Montag, 6. August 2018
Wanderung zum Manitoulin Incline

Die Manitou Springs Incline, auch als Manitou Incline oder einfach Incline bekannt, ist ein beliebter Wanderweg, der sich oberhalb von Manitou Springs, Colorado, in der Nähe von Colorado Springs erhebt. Der Weg ist der Überrest einer ehemaligen 914 mm Schmalspurbahn, deren Gleise bei einem Felsrutsch im Jahr 1990 ausgewaschen wurden. Die Steigung ist berühmt für ihre weitreichende Aussicht und ihren steilen Anstieg mit durchschnittlich 45 % und so steil wie 68% an einigen Stellen, was den Incline zu einer Fitnessherausforderung für Einheimische in Colorado Springs macht. Die Steigung erreicht über 610 Höhenmeter in weniger als einer Meile.

























Länge der Tour: knapp 7 Kilometer
Download: Wanderung Manitou Incline

Wanderung zum Lieblingstal

Mittwoch, 11. Juli 2018
Wanderung zum Lieblingstal - Dittersbach

Diese Wanderung habe ich in dem Buch "Wander - & Naturführer - Am Rander der Sächsischen Schweiz" gefunden. Es könnte ein kleiner Geheimtipp sein, denn die Tour lohnt sich wirklich. Viel Natur, eine vielseitige Landschaft und immer wieder Kulturdenkmäler.

Start ist der große Platz vor der Kaufhalle in Dittersbach. Es geht auf den Spuren Quandts durch das Lieblingstal zum Belvedere auf der Schönen Höhe und ins Wesenitztal. Die Wesenitz entspringt am Valtenberg und ist Teil des Malerweges.


Der Besitzer von Schloss Dittersbach, Johann Gottlob von Quandt, legte im Jahre 1840 den Landschaftsgarten "Lieblingstal" an, auch diese kleine Kapelle (Hubertuskapelle) ließ er bauen.



Das Lieblingstal.



Entlang des Waldrandes folgen wir dem Weg in dem lieblichen Tal, links der Wiese fließt der Schullwitzbach. Trotz der Trockenheit, der kleine Bach führt reichlich Wasser.



Nach Überquerung einer Straße gelangen wir auf einen Panoramaweg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Sächsisch-Böhmischen Berge hat.



Blick in Richtung "Breiter Stein" bei Porschendorf.



Blick in Richtung Erzgebirge mit Sattelberg, Geising und Kahleberg.



Ungewöhnlicher Blick auf die Zschirnsteine, davor der Lilienstein usw.



Das Belvedere auf der Schönen Höhe. Leider hatten Gaststätte und Turm wegen Urlaub geschlossen. Mit 328 m haben wir hier den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Johann Gottlob von Quandt hat das ehemals auf der Schönen Höhe befindliche Anwesen abtragen und in tiefer Verehrung für Johann Wolfgang von Goethe das zinnenbekrönte Belvedere errichten lassen. Im Jahre 1833 wurde der Turm eingeweiht. Angeblich soll bei der Grundsteinlegung zwei Jahre zuvor ein Brief Goethes an Quandt eingemauert worden sein.



Weiter geht es über den "Peschelweg" hinab in das Wesenitztal, wo man schließlich die "Teufelskanzel" erreicht.



Ein großer Sandstein versperrt der Wesenitz das halbe Flußbett. Von dieser, früher "Elfenstein" genannten Stelle malte der Maler Ernst Ferdinand Oehme sein Gemälde "Das Dittersbacher Tal".



Im Wesenitztal kann man diesen alten Steinbruchsee bewundern. Nach einem Wassereinbruch 1907 wurde dieser Steinbruch geschlossen.



Zurück geht es über einen wunderschönen Waldweg zum Dittersbacher Schloss. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.



Wem es interessiert: in der Dittersbacher Kirche befindet sich eine Silbermannorgel. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, weil in der Kirche gebaut wird.



Länge der Tour: etwa 8 Kilometer
Download: GPX-Datei Lieblingstal - Schöne Höhe

Wanderung zum Valtenberg

Dienstag, 10. Juli 2018
Wanderung zum Valtenberg - Lausitz

Start dieser schönen Wanderung ist die Hohwaldschänke (Jagdbaude) im Hohwald bei Neustadt. Zur Hohwaldschänke kommt man bequem mit dem Fahrrad, denn ab Neustadt gibt es viele Radwege in Richtung Valtenberg. Hier noch zwei Links zum Fahrradfahren in der Lausitz:

Fahrradtour zum Valtenberg.
Fahrradtour zum Mönchswalder Berg

Neustadt in Sachsen. Ab hier beginnt der Hohwald mit steilem Anstieg.



Der Aussichtsturm auf dem Valtenberg mit Gaststätte. Der Besuch der Gaststätte lohnt sich unbedingt!! Das Essen und das Bier schmecken hervorragend!!



Blick vom Aussichtsturm in Richtung Zittauer Gebirge, Kreibitzer Gebirge und Rosenberg. Ganz links (zwischen den Bäumen) ist die Lausche zu sehen.



Der Rosenberg, rechts der Hohe Schneeberg, davor der Unger.



Rechts ist die Stadt Bautzen zu sehen, in der Mitte das Kraftwerk Boxberg, links das Kraftwerk Schwarze Pumpe.



Richtung Pulsnitz mit Schwedenstein.



Czorneboh und Bieleboh. Soweit die Rundumsicht vom Valtenberg. Man kann wirklich viel entdecken, Voraussetzung ist allerdings gute Sicht. Und die hatten wir.



Beim Wandern kommt man auch an der Wesenitzquelle vorbei. Ein Besuch lohnt sich. Das Wesenitztal bei Pirna ist immerhin der erste Teil des Malerweges in der Sächsischen Schweiz.

Länge der Tour: 7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zum Valtenberg

Wanderung zum Hartenstein-Zeisigstein

Freitag, 6. Juli 2018
Wanderung zum Hartenstein - Zeisigstein

Diese Wanderung ist von mir ausgedacht und befindet sich in keinem Wanderführer. Sie beginnt in Hellendorf, überquert den Hartenstein und den Zeisigstein (in Nähe von Bad Gottleuba) und endet in Hellendorf. Als Einkehr zu empfehlen ist unbedingt das Hotel auf dem Augustusberg!! Das Gebiet um Bad Gottleuba ist zum Wandern sehr gut geeignet, weil landschaftlich sehr schön und fast menschenleer. Wer die Ruhe sucht, ist hier richtig.

Diese steile und hohe Wand befindet sich auf dem Hartenstein. Man muss sie überqueren um zur Aussichtsplattform zu gelangen.



Der Wald am Hartenstein.



Die Aussicht in Richtung Dresden. Leider war die Sicht heute nicht sehr berauschend. Trotzdem, der Triebenberg ist gut zu sehen.



Der Aufstieg zum Zeisigstein. Hier muss man ein paar hohe Leitern erklimmen. Schlimm ist das aber nicht.



Die Aussicht vom Zeisigstein. Auch wenn es dunstig ist, der Sattelberg (723,3 m n.m) ist gut zu sehen.



Das alte Hammergut "Fichte". Leider ist davon kaum noch etwas zu sehen.



Und so sah die Fichtenbaude damals aus.



Blick zurück auf den Zeisigstein.



Es geht zurück nach Hellendorf.



Länge der Tour: etwa 8, 5 Kilometer
Download: GPX-Datei Hellendorf - Hartenstein - Zeisigstein

Wanderung zum Hochstein

Dienstag, 10. April 2018
Wanderung zum Hochstein

Der Hochstein, auch Sibyllenstein genannt, ist ein 449 Meter hoher Berg in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er ist die höchste Erhebung des Nordwestlausitzer Berglandes.


Wanderung in ein sehr ruhiges abgelegens Gebiet. Es handelt sich um eine Wanderung aus dem "Wander & Naturführer Lausitzer Bergland" von Peter Rölke. Start ist der Schlosspark in Rammenau. Weiter zum Waldscheibenteich, nördlicher Kammweg, Hochstein und zurück nach Rammenau. Gute Aussicht vom Hochstein hat man nur in eine Richtung, die andere Seite ist stark bewaldet. Besonders gefallen hat uns das Schloss und der Schlosspark in Rammenau. Für 5 Euro Eintritt bekommt man hier wirklich sehr viel geboten. Absolu sehenswert.




















Länge der Tour: 8 Kilometer
Download: Schloss Rammenau - Hochstein

Wanderung an der Elbe

Sonntag, 25. Februar 2018
Wanderung an der Elbe bei minus 10 Grad











Der erste Tesla, den ich in Dresden zu sehen bekommen habe! Das wäre doch mal was für mich!!



Länge der Tour: etwa 11 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung an der Elbe

Obelisk im Albertpark

Dienstag, 7. November 2017
Wanderung in der Dresdner Heide

Einfach mal wieder raus in die Natur. Das Ziel meiner Wanderung: der König-Albert-Obelisk in der Dresdner Heide. Die Wanderung ist spontan entstanden, ich hatte weder Karte noch Navi dabei.



Startpunkt der Wanderung ist der Friedhof Dresden Tolkewitz.



Über den Elberadweg, Schillerplatz, Blaues Wunder, Körnerplatz gelangt man zum Körnerweg. Auf dem Foto ist das Körnerhaus zu sehen. 1785/87 wohnte hier Friedrich Schiller bei seinem Freund Theodor Körner und schrieb der Legende nach im Gartenpavillon des Grundstücks seine "Ode an die Freude".



Historischer Körnerweg.
Zwischen Heilstättenweg und Loschwitzer Hafeneinfahrt ist der Abschnitt Dresdens zu erleben, an dem der in der Tiefe auf Lausitzer Granit gründende Hang mit seinen Sandsedimenten der Elbe am nächsten kommt. 600 Meter historisches Wasserbaupflaster stützen hier das Ufer und verringern mit ihrer rauen Oberfläche die Fließgeschwindigkeit des Stromes bei den vierteljährlichen Hochwassern. Im August 2002 strömte die Elbe in diesem Prallhangbereich 5 Meter über Wegniveau vorbei.
Das ist also der Grund, warum der schlechteste Fahrradweg Deutschlands uns weiterhin erhalten bleibt.



Blick in Richtung ehemaliges Wasserwerk Loschwitz.



Am ehemaligen Wasserwek Loschwitz. Hier hat man einen schönen Blick auf das Blaue Wunder.



Über den Heilstättenweg, Wunderlichstraße geht es hinein in die Dresdner Heide. Was dieses Denkmal bedeutet, kann auf einer Tafel nachgelesen werden, ich habe aber vergesse, um was es sich handelt.





Das König-Albert-Denkmal.
1907, fünf Jahre nach dem Tod König Alberts, wurde der König-Albert-Obelisk hier am Pillnitz-Moritzburger Weg (PM) aufgestellt. Er ist 13 Meter hoch und wurde aus Lausitzer Granit errichtet. Der Obelisk trägt das Portätmedaillon König Alberts (*1828, Regent ab 1873, gest. 1902). Die Reliefplastik stammt von F. Oskar Lichtenberg und wurde von A. Milde Co. gegossen. Ein weiteres König-Albert-Denkmal befindet sich auf dem Windberg bei Freital.



Brücke über den Gutebornbach.
Der Pillnitz-Moritzburger Weg überquert hier den Einschnitt des Gutebornbaches, der in seinem Unterlauf im durchlässigen Sandboden der Heidesandterrasse typischerweise versickert. Die Brücke wurde wahrscheinlich bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jh. mit der Anlegung des Weges errichtet und später als repräsentative Bogenbrücke ausgebaut. Die Brüstungsmauern sind mit sorgfältig behauenen Sandsteinen versehen. 2013 ist die Tragfähigkeit der Brücke erhöht worden. Brückenbauden sind in der Dresdner Heide in unterschiedlichen Formen, Bauweisen und Maßen entstanden. In einer Bestandsaufnahme des Arbeitskreises Dresdner Heide wurden 1998-2004 etwa 260 Brücken und Durchlässe erfasst. Meist sind sie Teil des historischen Wegenetzes, dass das gesamte Waldgebiet der Dresdner Heide durchzieht.



Über den Pillnitz-Moritzburger Weg geht es in Richtung B6. Hier habe ich die Straße überquert und bin anschließend durch die Parks Lingnerschloss und Schloss Albrechtsberg gewandert. Ein sehr schöner und interessanter Teil der Wanderung. Auf dem Foto ist das Lingnerschloss zu sehen.



Von der Schlossterasse hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt Dresden.



Die Wanderung führt über diese schöne Brücke, unterhalb von Schloss Albrechtsberg.



Ankunft am Wasserwerk Saloppe.
Die Saloppe ist ein ehemaliges Wasserwerk in Dresden. Im Jahr 1875 ans Netz gegangen, handelt es sich um das erste Dresdner Trinkwasserwerk. Im Oktober 2013 wurde es verkauft, 2014 begannen die Arbeiten zum Umbau in Luxuswohnungen.
Wikipedia

Ab Saloppe bin ich in Richtung Waldschlößchenbrücke gewandert und auf der anderen Elbseite zurück nach Hause.



Länge der Tour: etwa 18 Kilometer

Gesamter Anstieg: 220 Meter
Download: Dresdner Heide - Albert Denkmal

Wetter spielt verrückt

Dienstag, 31. Oktober 2017
Das Wetter spielt verrückt

Gerade noch dieses schöne Wetter gehabt:





und nun das:





Wanderung Papststein bis Königstein

Freitag, 6. Oktober 2017
Papststein - Gohrisch - Pfaffenstein - Königstein

Die Wanderung beginnt in Bad Schandau und führt über den Papststein, Gohrisch, Pfaffenstein, Festung Königstein nach Königstein.

Start ist der Elberadweg in Bad Schandau.



Es geht den Täppichsteig hinauf nach Kleinhennersdorf. Blick auf Lasenstein und Kohlbornstein.



Kurz vor Papstdorf hat man diesen schönen Blick auf den Großen Winterberg und den Kaltenberg (Bildmitte).



Blick vom Papststein auf Papstdorf und Hoher Schneeberg.



Und hier kann man sehen, wohin die Reise gehen soll. In der Bildmitte der Lilienstein, links der Königstein. Wer genau hinschaut, der entdeckt Dresden, den Fernsehturm und den Triebenberg.



Über steile Stufen geht der Weg hinunter zur K8746. Anschließend beginnt der steile Aufstieg zum Gohrisch. Für mich war der Gohrisch der interessanteste Teil der Wanderung. Ein paar Kletterkünste sind gefragt! Blick vom Gohrisch zum Papststein.



Der Gohrisch liegt hinter uns, und wir haben den Pfaffenstein erreicht. Blick vom Aussichtsturm des Pfaffensteins auf den Gohrisch. Der Papststein ist nicht zu sehen, weil er vom Gohrisch verdeckt wird. In der Bildmitte das Kreibitzer Gebirge, Rosenberg und rechts die beiden Zschirnsteine.



Blick vom Pfaffenstein in Richtung Erzgebirge. Links der markante Sattelberg. Ansonsten sind zu sehen das Bielatal, der Geising, Kahleberg. Tellkoppe und Luchberg.



Unser letzter Berg ist die Festung Königstein. Im Dunst gut zu erkennen, die Schrammsteine.



Und hier sieht man alle drei Berge, die wir erklommen haben: Papststein, Gohrisch, (Zschirnstein Bildmitte) und Pfaffenstein.



Blick über das Elbtal in Richtung Schrammsteine.



Papststein, Gohrisch, Zschirnstein, Pfaffenstein.



Panorama.



Länge der Tour: etwa 21 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 876 Meter
Download: GPX-Datei Papststein-Gohrisch-Pfaffenstein-Königstein

Zwillingsstiege + Häntzschelstiege

Sonntag, 10. September 2017
Zwillingsstiege + Häntzschelstiege

Das war schon immer ein großer Wunschtraum von mir: die Zwillingsstiege und die Häntzschelstiege. Leider fehlte mir bisher immer der Mut. Dann fand ich in Anjas Blog diesen wunderschönen Artikel. Da habe ich sofort gedacht: das versuche ich auch! Alleine kommt nicht in Frage, in Verbindung mit einem versierten Bergführer müsste das aber zu schaffen sein? Angemeldet für die Stiegentour habe ich mich hier, unser Tourenguide heißt Sebastian, und er hat uns mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen die nötige Sicherheit gegeben. Da zu Beginn an der Häntzschelstiege sehr viel los war, sind wir zuerst durch die Zwillingsstiege geklettert, was psychologisch sehr gut war! Oben angekommen, ging es über einen kleinen Pfad steil abwärts hinunter auf den Königsweg, dann als zweites durch die Häntzschelstiege wiederum nach oben. Da ich mich unterdessen an das Klettern in der Wand gewöhnt hatte, viel mir diese Stiege auch nicht mehr schwer. Blöd war nur der Einstieg. Wie ich den ersten großen Felsen hochgekommen bin, weiß ich nicht mehr. Dann habe ich aber doch den untersten Bügel zu fassen bekommen, und schon stand ich in der Steilwand. Es war ein riesen großer Spaß. Leider konnte ich kaum Fotos machen. Durch den Klettergurt war meine Hosentasche blockiert, und ich bin nicht an mein Handy gekommen. Außerdem war ich beim Klettern so gewaltig konzentriert, dass ich an nichts anderes denken konnte. Ich bin mir sicher, dass ich diese Tour noch einmal machen werde. Dann nehme ich die GoPro mit und filme das ganze. Aber na ja, es gibt doch schon so viele Videos. Auf jeden Fall habe ich heute einen ganz schönen Muskelkater. Das viele Bergauf - Bergab bin ich auch nicht mehr gewöhnt. Außerdem sind wir mit dem Fahrrad nach Bad Schandau gefahren, dann wieder zurück nach Dresden.



Blick zur Waitzdorfer Höhe und zum Gickelsberg.





Der kleine Winterberg.



Die Brosinnadel.

Wanderung "Rund um Maxen"

Donnerstag, 24. August 2017
Kalkofen - Blaues Häusel - Hausdorfer Linde

Hierbei handelt es sich um eine Wanderung aus dem "Wander - & Naturführer Dresden und Umgebung - Band 1". Sie beginnt in Maxen, Parkplatz an der Naturbühne - Kalkofen Maxen - Naturbühne Maxen - Ortsmitte Maxen - Blaues Häusel - Andersen Lärche - Hausdorfer Linde und endet wiederum am Parkplatz in Maxen. Gleich zu Beginn der Wanderung hat man einen herrlichen Blick auf Dresden mit den Elbhängen. Etwas schwierig ist der Weg zu finden von der Andersen Lärche hinab in das Müglitztal nach Mühlbach. Da muss man ganz schön suchen, krakseln und klettern. Von der Hausdorfer Linde hat man wiederum einen fantastischen Blick auf das Erzgebirge, Elbsandsteingebirge, Dresden und Lausitz. Lohnt sich wirklich!!

Erstes Foto: Blick vom Parkplatz Maxen in Richtung Dresden.
Zweites Foto. Blick vom Kalkofen in Richtung Wilisch

 

Erstes Foto: auf dem Kalkofen.
Zweites Foto: der Kalkofen.

 

Erstes Foto: das Schloss in Maxen.
Zweites Foto: Blick in Richtung Sächsische Schweiz.

 

Erstes Foto: Blick zurück auf Maxen.
Zweites Foto: das Blaue Häusel.

 

Erstes Foto: Blick in Richtung Erzgebirge mit dem Geising.
Zweites Foto: auf der anderen Talseite.

 

Erstes Foto: auf dem Weg zur Hausdorfer Linde.
Zweites Foto: Blick von der Hausdorfer Linde in Richtung Sächsische Schweiz.

 

Blick von der Hausdorfer Linde in Richtung Erzgebirge mit dem Geising.
Blick von der Hausdorfer Linde in Richtung Dresden.

 

Erstes Foto: Blick von der Hausdorfer Linde in Richtung "Finkenfang".
Zweites Foto: Die Hausdorfer Linde.

 

Erstes Foto: oberhalb des Tales.
Zweites Foto: Blick vom Finkenfang.

 

Download: GPX-Datei Wanderung um Maxen
Länge der Tour: etwa 10 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 284 Meter

Einfach wieder raus

Dienstag, 22. August 2017
Vom Weißen Hirsch zur Schwebebahn

Heute war das Wetter richtig kühl und trocken, da musste ich einfach wandern gehen. Ein Ziel hatte ich wieder mal nicht, und als ich unten an der Elbe stand, kam mir die Idee. Ob es möglich ist vom "Weißen Hirsch" hinüber auf die andere Seite zur Schwebebahn zu laufen ohne die großen Straßen zu benutzen. Heraus gekommen ist diese Wanderung:

das ist das erste Ziel (Weißer Hirsch) mit dem Luisenhof:



und das zweite Ziel mit der Schwebebahn. Dazwischen liegt ein tiefes Tal mit der Grundstraße. Wie hinüber kommen?



Gestartet bin ich in Tolkewitz am Johannis-Friedhof. Es geht über den Elberadweg zum Schillerplatz, über das Blaue Wunder zum Körnerplatz und dann die Plattleite hinauf zum Luisenhof (Weißer Hirsch).



Die Terrasse des Luisenhofs hatte geöffnet und ich konnte dieses Foto schießen. Leider hatte ich nur mein Handy mit. Ganz links sieht man den Geising, ganz rechts den Windberg bei Freital.



Gegenüber auf der anderen Straßenseite steht das Gebäude der Standseilbahn Dresden.



Nun wollte ich hinab zur Grundstraße laufen. Vorbei ging es an diesem schönen Gebäude (das müssen reiche Leute sein!).



Und das ist der steile Weg, der kaum mit dem Fahrrad zu schaffen ist.



Als ich unten war und dachte, jetzt habe ich es geschafft, ging es erst einmal wieder hoch. Meine Güte sind die Straßen steil. Dafür fahren kaum Autos! Juhu!!



Kurz die Grundstraße überquert, und es ging hinein in diesen kleinen Märchenwald.



Jetzt bin ich wirklich auf der anderen Seite des Tales. Ich bin ein paar kleine Straßen gewandert, dann ging es wieder hinein in einen kleinen Märchenwald.



In Dresden gibt es zwei Bergbahnen. Das eine ist die Standseilbahn (da bin ich gerade gewesen), das andere ist die Schwebebahn, und da bin ich jetzt angekommen. Dazwischen liegt ein tiefes Tal mit der Grundstraße, welche ich wöchentlich auf meinem Weg zur Arbeit hinauf radeln muss. Hält fit!!



Auch von der Terrasse der Schwebebahn hat man einen herrlichen Blick auf Dresden.



Die Plattleite bin ich hinauf gekommen, es geht wieder nach unten zum Körnerplatz über den Veilchenweg. Auch der ist ganz schön steil!



Am Schillerplatz musste ich dann doch noch eine Menge Benzin oder Diesel schlucken. Leute seid ihr blöd!!



Dafür entschädigt der Tolkewitzer Friehof für alles. Die Wanderung war wunder schön!!



Download GPX-Datei Wanderung Weißer Hirsch - Schwebebahn
Länge der Tour: etwa 11 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 221 Meter