Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 3

Montag, 22. November 2021
Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 3

Heute habe ich versucht, wieder ein paar Sühnekreuze zu finden.
Sühnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts. Sie waren ein Erfüllungsteil von Sühneverträgen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden. Nachzulesen auf dieser interessanten Webseite:
suehnekreuz.de
Besucht habe ich die Zwei Sühnekreuze in Graupa, ein Kreuz in Bonnewitz, drei Kreuze in Wünschendorf, ein sehr schönes großes Kreuz in Elbersdorf (Schöne Höhe) und das Sühnekreuz in Doberzeit. Teilweise sind die Kreuze schwer zu finden, vor allem dann, wenn sie sich im Wald verstecken. Ein Mountainbike ist also unbedingt pflicht.
Das Sühnekreuz in Doberzeit steht etwas abseits an einem Feldweg. Dahinter befindet sich ein rund angeordneter Steinwall. Was es damit auf sich hat, konnte ich leider nicht herausfinden.
Will man das zweite Sühnekreuz in Graupa besuchen, muss man ordentlich im Wald nach oben stapfen. Mit dem Fahrrad konnte ich dort nicht mehr fahren. Na ja, etwas Abenteuer ist ja auch mal ganz lustig.

Grenzstein und Sühnekreuze in Graupa. Das Sühnekreuz am Borsberghang ist nicht leicht zu finden.

 

 

 

Das Sühnekreuz in Bonnewitz steht in einem privaten Garten.



Die drei Sühnekreuze in Wünschendorf.

 

 

 

 

Was diese Steine in Wünschendorf bedeuten weiß ich leider nicht.



Das Sühnekreuz in Elbersdorf.

 



Das Sühnekreuz in Doberzeit.

 

 

Es sieht aus, als wenn hier einmal Häuser gestanden hätten (in Nähe Sühnekreuz Doberzeit).

 

Die beiden Sühnekreuze an der Straße nach Porschendorf gehören eigentlich noch in diese Sammlung, auch wenn ich heute nicht dort war.

 

 

Länge der Tour: 63 Kilometer
Gesamter Anstieg: 562 Meter
Download: GPX-Datei - Sühnekreuze um Lohmen



Zwei Bahntrassenradwege

Mittwoch, 17. November 2021
Triebenberg und Finckenfang

Der Plan war, auf zwei Bahntrassenradwegen zu radeln, erst auf der nördlichen Elbseite (Dürrröhrsdorf-Dittersbach) und dann auf der südlichen Elbseite (Windbergbahn). Außerdem wollte ich auf beiden Seiten zu den höchsten Aussichten fahren. Was das auf der nördlichen Elbseite ist wusste ich - der Triebenberg (383 m ü. NHN), von der südlichen Elbseite habe ich jedoch überhaupt keine Ahnung. Eigentlich müsste das der Finckenfang (394 m. ü. NHN) sein? Der Wilisch fällt aus, denn der gehört zur Karsdorfer Verwerfung. Also, beide Höhenzüge angepeilt und hoch geradelt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die beiden Sühnekreuze kurz hinter Porschendorf entdeckt. Das eine ist sehr gut an der Straße zu sehen, das andere ist eigentlich nicht zugänglich und versteckt sich im abgezäunten Gebüsch. Was mir auch aufgefallen ist: die südliche Elbseite fährt sich wesentlich schwieriger als die nördliche. Vom Triebenberg hatte ich überhaupt keine Sicht, vom Finckenfang konnte ich ein paar Berge entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 107 Kilometer
Gesamter Anstieg: 977 Meter
Download: GPX-Datei - Triebenberg und Finckenfang



Fahrradtour zum Finckenfang - 2

Dienstag, 16. November 2021
Fahrradtour zum Finckenfang - 2

Der Finckenfang ist ein 394 m hoher Berg in Sachsen. Die weithin sichtbare Anhöhe liegt in der Gemeinde Müglitztal südlich des Ortsteils Maxen an der nördlichen geologischen Grenze des Osterzgebirges. Benannt ist der Finckenfang nach dem preußischen General von Finck, der im Gefecht von Maxen am 21. November 1759 gefangen genommen wurde.
Wikipedia

Nein, ich habe heute keine Finken gefangen. Es handelt sich hier ja um den Generalleutnant Friedrich August von Finck (am Ende mit ck). Normalerweise hat man von da oben eine fantastische Aussicht, die heute leider gegen Null tendierte. Die Rückfahrt habe ich spontan entschieden. Das Motto: immer der Nase nach! Angekommen bin ich, aber es war kalt! Auf Grund der miserablen Wetterlage sind die Fotos nicht gelungen. Immerhin war der Wilisch im Dunst zu erkennen.
Zur Strecke: Elberadweg bis Heidenau, Müglitztal, Weesenstein, Maxen, Hausdorf, Kreischa, Possendorf, Bahntrassenradweg Windbergbahn, Gittersee, Elberadweg Dresden.









Länge der Tour: 63 Kilometer
Gesamter Anstieg: 558 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Finckenfang - 2
Erste Fahrt zum Finckenfang



Kleine Runde um Dresden

Donnerstag, 11. November 2021
Röhrsdorf Borthen und Triebenberg

Eigentlich wollte ich gestern auf die Höhe oberhalb von Röhrsdorf radeln um ein paar Drohnenaufnahmen zu machen. Leider war die Sicht miserabel, so dass sich das überhaupt nicht gelohnt hat. Als ich auf der anderen Elbseite den Triebenberg sah, bin ich kurz entschlossen über die Pirnaer Brücke geradelt und über Graupa zum Triebenberg. Auch mal interessant, auf beiden Elbseiten zu stehen.
Zu erkennen ist durch den Dunst wenig. Auf Foto 6 sieht man ganz rechts hinter Stolpen den Valtenberg hervorlugen. Und das auch nur, weil ich mit Photoshop nachgeholfen habe. Wie es eigentlich aussehen könnte, zeigen die Panoramafotos unten, welche bei klarem Wetter entstanden sind. Der Standort ist ebenfalls oberhalb von Röhrsdorf.
Im Lohmener Wald habe ich noch das Sühnekreuz im Wald gesucht, leider aber nicht gefunden. Kann mir jemand sagen, wo es steht?





















Länge der Tour: 77, 8 Kilometer
Gesamter Anstieg: 756 Meter
Download: GPX-Datei - Runde um Dresden



Kleine Herbsttour nach Stolpen

Mittwoch, 3. November 2021
über die Hoburkersdorfer Aussicht

Start ist der neue Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Es geht auf dem Elberadweg entlang nach Bad Schandau, über Porschdorf zur Hoburkersdorfer Linde und über Stolpen, den Bahntrassenradweg und die Dresdner Heide zurück nach Dresden. Etwas steiler ist der Anstieg hinauf nach Porschdorf, ansonsten fährt sich die Strecke relativ einfach. Gefahren bin ich mit dem Mountainbike.



















Länge der Tour: 100. 78 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Download: JPX-Datei - Fahrradtour Richtung Stolpen



Fahrradtour nach Wilsdruff zur Jakobikirche

Samstag, 30. Oktober 2021
Fahrradtour nach Wilsdruff zur Jakobikirche

Es hat mir doch keine Ruhe gelassen. Gerade erst bin ich an der Jakobikirche in Wilsdruff vorbeigelaufen, konnte sie mir aber nicht von innen ansehen, weil die Tür verschlossen war. Deshalb gleich das Fahrrad geschnappt und noch einmal nach Wilsdruff geradelt. Hier also noch ein paar nachgereichte Innenaufnahmen.
Der romanische Bau ist Mitte des 12. Jahrhunderts entstanden. Die Kirche hatte ursprünglich keinen Turm, der Dachreiter wurde erst 1591 aufgesetzt. Die Jakobikirche in Wilsdruff ist innerhalb Sachsens die größte romanische Saalkirche, was auf die Bedeutung dieses Ortes hinweist. Die sogenannte Bennoglocke im Turm aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den ältesten Glocken in Sachsen.

















Geradelt bin ich 60 Kilometer, lade aber keine GPX-Datei hoch, weil die Tour hier auf meinem Blog irgendwo zu finden ist.

80 000 Kilometer

Sonntag, 10. Oktober 2021
80 000 Kilometer

Eigentlich nur eine kleine Fahrradtour an der Elbe, aber für mich besonders bedeutend. Gestern bin ich bereits das zweite Mal um die Erde geradelt (seit es Garmin-Navis gibt). Laut Adam Ries sind das 80 000 Kilometer, und so isses!! Die erste Erdumrundung hatte ich am 2. Juni 2017 vollendet. Irre, was man für Strecken aus eigener Kraft zurücklegen kann.
Jetzt habe ich mal nachgeschaut: nach neusten Berechnungen beträgt der Erdradius im Mittel rund 12.742 Kilometer. Rechnet man das mal "Pi" (3.14159265359....), dann ergibt sich ein Erdradius von rund 40 030 Kilometer. Na ja, die 30 Kilometer die noch fehlen, habe ich heute nachgeholt! "Pi" ist aber auch eine interessante Zahl. Ich glaube der Rekord bei der Berechnung der Nachkommastellen liegt heute bei 62,8 Billionen. Das macht deutlich, dass die Quadratur des Kreises nicht möglich ist.
Seit dem 28. 09. 2012 führe ich Fahrradtagebuch, für die 80 000 Kilometer habe ich somit 9 Jahre gebraucht. Was in den 44 Jahren davor war, kann ich heute nur noch schätzungsweise erahnen. Aufgezeichnet habe ich alle meine Strecken mit Garmin-Navigationsgeräten. Lange Fahrradtouren bringen eigentlich nicht so viele Kilometer. Die Masse machts, und das sind die täglichen Arbeitswege, die möglichst lang sein sollten. Was mich interessieren würde: wie viele Kilometer ein Mensch in seinem gesamten Leben zurücklegt. Ob das schon mal jemand berechnet hat?? Ich habe keine Ahnung. Und was auch noch interessant wäre: wieviel CO2 habe ich eingespart und nicht in die Luft gepustet?
So, die dritte Erdumrundung hat bereits begonnen. Mal sehen, wie lange ich jetzt brauche. Man wird ja auch nicht jünger.





Diese Kilometer fehlten noch bis zum Ziel.



Kurz vor Pillnitz . . . .



. . . . Ziel erreicht! 80 000



Aufzeichnung bei Garmin Connect, davor Garmin Express. Diese Aufzeichnungen fehlen hier.



Und wieder mal zum Keulenberg

Montag, 6. September 2021
Und wieder mal zum Keulenberg

Die Tour haben wir vor ein paar Jahren schon einmal gemacht. Es handelt sich um die Pfefferkuchen-Tour aus "der RadKulTour" der Sächsichen Zeitung. Viel verändert hat sich nicht, nur das Schloss in Wachau wuchert so nach und nach zu. Wir haben die Strecke leicht gekürzt, so dass unter dem Strich 80 Kilometer zusammen kamen.

Fahrradtour zum Keulenberg- 2016

Der Keulenberg ist eine markante Erhebung im Lausitzer Bergland und trägt deshalb die Bezeichnung Wächter der Westlausitz. Er besteht aus zwei durch einen breiten Sattel getrennte Kuppen – dem Großen mit 413,4 m und dem Kleinen Keulenberg mit 390,1 m
Zitat Wikipedia.

Die Sicht war am Sonntag leider alles andere als schön, aber auch bei Nebel sieht die Landschaft interessant aus. Im Waldgebiet der Luchsenburg sind die Wege teilweise sehr schlecht gewesen, daher ist das Mountainbike auf dieser Strecke genau richtig.
Kaum zu glauben, aber vor der Wende war der Keulenberg militärisches Sperrgebiet. Ab 12. November 1989 konnte der Berg wieder betreten werden. Im Buch von Peter Rölke - Wander- & Naturführer „Lausitzer Bergland“ ist die Geschichte sehr gut beschrieben. Am Sonntag hatte eine kleine Imbissbude geöffnet.

Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg (alte Datei).

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 80, 91 Kilometer
Gesamter Anstieg: 930 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg



Fahrradtour nach Muldenhütten

Sonntag, 5. September 2021
Fahrradtour nach Muldenhütten

Schon tausend Mal mit der Eisenbahn über diese Brücke gefahren, aber noch nie darunter gestanden. Das wollte ich ändern, deshalb das Mountainbike geschnappt und in Richtung Freiberg geradelt - wie fast immer durch den schönen Tharandter Wald. Deshalb ähnelt die Tour meiner Wanderung nach Freiberg (Teil 1, "Teil 2), es geht also viel über Stock und Stein. Weil ich auf der Rückfahrt keine Lust auf Schotter hatte, bin ich etwas Bundesstraße gefahren, was ich mit Müh und Not überlebt habe.

Der Eisenbahnviadukt wurde zwischen 1860 / 61 erbaut und überspannt auf einer Länge von 196 Metern die Freiberger Mulde bei Muldenhütten (Höhe 43 Meter). Die Brücke besteht aus acht Bögen. Davon haben fünf große Bögen eine lichte Weite von je 25,39 Meter und drei äußere kleine Bögen eine lichte Weite von je 9,06 Meter. Steht man unter diesem Bauwerk und blickt nach oben, dann kann man nur noch staunen, wie gigantisch groß diese Brücke ist. Einfach wunderschön!!
In Freital wollte ich auf der Rückfahrt die kleine Straße "Hartmanns Berg" hochfahren. Die Steigung beträgt laut Garmin-Navi 29 Prozent. Ich gebe zu, dass habe ich nicht geschafft! Da ich noch Reserven in den Beinen hatte, habe ich den Rückweg über die Bahntrasse der Windbergbahn angetreten. Über das Lockwitztal und den Elberadweg geht es zurück nach Hause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 101, 93 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1245 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour nach Muldenhütten



Garmin Fenix 6 - Pro

Freitag, 3. September 2021
Garmin Fenix 6 - Pro



Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich von der Garmin Fenix 5 auf die Fenix 6 umgestiegen bin. Lohnt sich der Kauf oder nicht? Ja, es lohnt sich unbedingt! Hier die Verbesserungen:

Die Fenix 6 Pro besitzt eine Karte. Ich habe immer gedacht, auf so einer kleinen Uhr macht das keinen Sinn. Das Gegenteil ist der Fall. Die Karte ist super lesbar, auch die Navigation funktioniert ausgezeichnet.

Die Akkulaufzeit ist enorm. Im GPS-Modus zeigt die Uhr eine Laufzeit von 32 Stunden an. Ich habe aber nichts gekoppelt. Schaltet man den Herzfrequenzsensor aus, wird die Uhr sicherlich noch länger laufen. Zur Not gibt es auch einen GPS-Expeditionsmodus. Dann hält der Akku 20 Tage.

Der Herzfrequenzsensor am Handgelenk hat sich verbessert. Trotz aller Unkenrufe - bei mir funktioniert er fehlerfrei!



Die Uhr ist, im Gegensatz zum Vorgängermodell, leichter geworden und trägt sich besser.

Etliche Funktionen sind dazugekommen, z.B. Pulsoximeterdaten für die Sauerstoffsättigung. Ob man das braucht? Bei mir sieht alles gut aus. Ganztägiges Stress-Tracking, Entspannungstimer, Atemfrequenz usw. Beängstigend!

Mit dem Telefon kopple ich die Uhr während der Fahrt oder Wanderung nicht. Ich will meine Ruhe haben und brauche keine Benachrichtigungen.

Die Fenix 6 pro besitzt WLAN. Damit lassen sich die Tracks sehr gut auf Garmin-Connect hochladen.

Die Verbindung mit Komoot klappt super. Zur Not kann man sich während der Tour die Komoot-Strecken über das mobile Internet auf die Uhr laden. Habe ich noch nicht gebraucht, kann aber mal passieren. Beim Edge 1030 hat mir das schon einmal weitergeholfen.

Schrittzähler, Treppenzähler, Kalorien usw. sind auch interessant, das hatte die Fenix 5 aber auch. Ist schon toll, was die kleinen Geräte heute alles leisten können.



Heute bin ich mit der Fenix 6 pro eine kleine Runde mit dem E-Bike von Dresden nach Meißen und zurück geradelt. Interessant wiederum mein Kalorienumsatz. Das waren auf einer Länge von 74 Km und einer Ø Geschwindigkeit von 22, 1 km/h gerade mal 774 Kalorien. Der Gegenwind blies auf der Hinfahrt ordentlich, wovon ich so gut wie nichts gespürt habe! Von den Herzfrequenz-Bereichen bin ich nur im Bereich 1 (81 %) und Bereich 2 (19 %) gefahren. Also, da muss ich doch des öfteren mal das richtige Fahrrad nehmen. Enorm finde ich die Akkulaufzeit des Bosch PowerTube 625. Nach genau 135, 17 Km und 689 Hm hatte ich immer noch eine Restreichweite von 50 Km im Tour-Modus und 70 Km im Eco-Modus. Trotzdem lade ich den Akku heute mal wieder auf - wer weiß wohin ich morgen fahre. Das Stressfreie radeln ohne Anstrengungen macht eben enorm Spaß - und 774 Kalorien sind doch auch etwas?? Oder?

Die beiden vertragen sich wie Hund und Katze.

Kleine Rennradtour nach Borthen

Freitag, 3. September 2021
Kleine Rennradtour nach Borthen

Mich hat interessiert, wie unterschiedlich der Kalorienverbrauch zwischen normalen Rad und E-Bik ist. Deshalb bin ich gestern nach meiner E-Bike-Tour noch einmal auf die Südhöhe gefahren, natürlich ohne Motor und mit dem Rennrad. Hier die Unterschiede:
Länge der E-Bike-Tour Schönfelder Hochland: 60, 73 Km
Gesamter Anstieg: 467 Meter
Ø Geschwindigkeit: 21,1 km/h
Kalorienvervrauch: 783 C

Länge der Rennradtour Borthen: 33, 91 Km
Gesamter Anstieg: 350 Meter
Ø Geschwindigkeit: 22, 3 km/h
Kalorienverbrauch: 589 C

Ich habe versucht, beide Geschwindigkeiten etwa gleich zu halten, was mir nicht ganz gelungen ist. Mit dem Rennrad ist man einfach schneller als mit einem E-Bike. Und wie man sieht, der Energieverbrauch ist beim Rennrad wesentlich höher. Aber immerhin 783 C beim E-Bike auf 60 Km sind auch nicht zu verachten. Es strengt also doch an!! Ähnlich verhält es sich mit der Herzfrequenz. Mit dem Rennrad bin ich bergauf öfter in den roten Bereich gekommen, mit dem E-Bike nie.

Da ich die Drohne mithatte, hier noch ein paar Fotos aus der Luft:







KTM Macina Style 610 - 625 Wh

Donnerstag, 2. September 2021
KTM Macina Style 610 - 625 Wh

So ist es nun einmal: man wird nicht jünger - und da ist es gut, dass es Erfindungen gibt, die das älter werden etwas erträglicher machen. Ich bin jetzt auf den Hund gekommen und habe mir eine kleine Erleichterung für mein Fahrradleben gegönnt. Hier isse! Punkt - möge meckern wer will, mir macht das E-Bike-fahren Spaß. Außerdem kann ich immer noch auf meinen großen Fahrradpark zurückgreifen und wieder ganz normal mechanisch radeln. Also, lange anstrengende Touren wird es hier auch noch geben.
Das Bike ist ein KTM Macina Style 610 - 625 Wh. Ich habe lange überlegt und recherchiert, was für mich das Beste ist. Das Rad soll gemütlich und bequem sein und lange Strecken durchhalten. Was mir gefällt: gefederte Gabel, gefederte Sattelstütze, hoher Lenker für gemütliches fahren und einen nicht ganz so hohen Einstieg, stabiler Gepäckträger, breite Reifen. Interessant auch die Schaltung: Shimano Deore XT, Kettenblatt vorne mit 42 Zähnen, hinten 12fach - 10-51 Zähne. Mit Untersetzung werde ich auch ohne Motor die Berge hochfahren können.

Zum Ausprobieren bin ich heute meine Schönfelder Hochlandtour geradelt mit Abstecher zum Triebenberg. Die Strecke ist reichlich 60 Kilometer lang und hat einen Anstieg von 467 Meter. Zum Schluss zeigte das Display an, dass ich im Tour-Modus noch 114 Kilometer fahren kann und im Eco-Modus 165 Kilometer. Also, die Kapazität des Akkus ist gewaltig, es sind mit richtiger Fahrweise locker 200 Kilometer drin. Auf der Tour habe ich immerhin 783 Kalorien verbraucht. Sage einer, E-Bike-fahren strenge nicht an.

Das Fahrrad im Laden.



Das Fahrrad bei mir zu Hause.

















Hiddensee - Teil 1

Montag, 30. August 2021
Fahrradtour auf Hiddensee

Fahrradtour auf Hiddensee und gleich mal ganz anders als gewohnt. Normalerweise fahre ich seit weit über 50 Jahren Fahrrad ohne Motor. Da hat es mich schon mal gereizt, ein E-Bike auszuprobieren und das in einem Gebiet, wo es überhaupt keine Berge gibt. Was soll ich sagen, es hat einen riesen Spaß gemacht.
Geradelt bin ich von Grieben zum Enddorn, dann über Kloster, Vitte, Neuendorf zum kleinen Leuchtturm und wieder zurück nach Grieben. Weil mir das so einen großen Spaß gemacht hat, bin ich die gleiche Strecke noch einmal gefahren. Die Insel ist ja nur 17 Kilometer lang, da braucht es schon etliche Hin und Her bis man 60 Kilometer voll hat.
In Kloster befindet sich die kleine Kirche.
Die Inselkirche Hiddensee ist der letzte Überrest des ehemaligen Klosters der Zisterzienser in der Ortschaft Kloster auf der Insel Hiddensee. Das heutige Kirchengebäude ist das zweite Gotteshaus an dieser Stelle und wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf den Grundmauern der ersten Kirche erbaut. (Wikipedia). Auf dem Friedhof findet man die Ruhestätten u.a. von Gerhart Hauptmann, Walter Felsenstein und Gret Palucca. Interessant ist, wenn man sich die Biografien dieser Künstler auf Wikipedia durchliest (sehr spannend!). In Vitte kann man das Haus von Asta Nielsen besichtigen. Was mir am besten gefallen hat auf der Insel, dass hier keine Autos fahren. Wenn doch die Welt überall so wäre!
Aufgezeichnet habe ich diese Tour mit einer Garmin Fenix 6 pro. Die Uhr hat eine Akkulaufzeit im GPS-Modus von 36 Stunden, Maximaler GPS-Akku-Modus: bis zu 72 Stunden, Expeditions-GPS-Modus: bis zu 28 Tage, Energiesparmodus: bis zu 48 Tage. Also, wenn das nicht reicht. Ich bin noch nie 36 Stunden am Stück gewandert. Ansonsten ist die Garmin relativ leicht zu bedienen (wenn man sich auskennt), der Funktionsumfang ist gewaltig, GPS-Tracks lassen sich mühelos auf die Uhr laden und auch wieder herunter, Komoot und Strave ist integriert - ich bin begeistert.
Ebenfalls begeistert bin ich vom E-Bike. Auch wenn mein Modell ein eher einfaches Fahrrad ist, es fährt sich super und es macht einen riesen Spass. Sollte ich mir doch ein E-Bike kaufen??

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 64, 6 Kilometer

Kleine Schönfelder Hochlandtour

Samstag, 14. August 2021
Kleine Schönfelder Hochlandtour

Am Mittwoch nur eine kleine Mountainbike-Tour durch das Schönfelder Hochland und die Dresdner Heide. Von der Sicht hätte ich mir mehr erwartet, nicht einmal die Lausche oder den Jedlova waren zu sehen. Die Sächsische Schweiz lag völlig im Dunst. Interessant, dass an der Heidemühle gebaut wird. Bleibt zu hoffen, dass das Lokal bald wieder öffnet.
Das Schwarze Kreuz in der Heide ist wahrscheinlich ein altes katholisches Gebetskreuz aus vorreformatorischer Zeit. 1715 soll es hier ein tödliches Duell gegeben haben und 1706 wurde ein schwedischer Offizier erschossen. Hu Hu, das klingt wieder gruselig. Das Wetter war ansonsten fantastisch.
In Nähe des Schwarzen Kreuzes befindet sich eine Art Spielplatz, dahinter evtl. ein kleiner Steinbruch? Ich bin mir nicht sicher, um was genau es sich handelt. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 51, 87 Kilometer
Gesamter Anstieg: 417 Meter

Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 2

Dienstag, 10. August 2021
Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 2

Teil 2 meiner Sühnekreuz-Tour. Gestern habe ich vor allem auf der nördlichen Elbseite gesucht. Aber erst einmal ging es die Südhöhe hinauf nach Gompitz, weil dort auch ein sehr schönes Kreuz zu finden ist, welches ich das letzte Mal vergessen hatte. Lustig finde ich die Sühnekreuze in Schönfeld und Altklotzsche. Hier wurden die steinernen Kreuze in die Kirchenmauer eingebaut, wodurch sie nicht leicht zu finden sind. Besonders schwierig war die Suche in Heidenau. Am Elberadweg steht das Sühnekreuz fast unsichtbar hinter einem Zaun im Privatgelände, ich konnte es nur an Hand der GPS-Daten finden. Die Gebetssäule in Heidenau stand ursprünglich in Dohna und nannte sich Ilse-Säule, benannt nach dem Ilsebach.
Die sogenannte "Tetzelsäule" zwischen Pirna und Heidenau am Elberadweg besteht aus 3 Mühlsteinen, 3 Vierkantquadern und einer Decke aus Sandstein. Wahrscheinlich diente sie den Schiffern auf der Elbe als Warnzeichen.
Interessant auch, dass an der Heidemühle gebaut wird. Das dauert unterdessen auch schon viele Jahre.

Sühnekreuz in Dresden Gompitz.

 

Säule in Dresden Gompitz und Sühnekreuz in Dresden Hellerau an der Königsbrücker Landstraße.

 

Sühnekreuz in Dresden Hellerau an der Königsbrücker Landstraße.

 

Sühnekreuz in Altklotzsche.

 

Wegsäule an der Radeberger Straße.

 

Sühnekreuz in Dresden Weißig.

 

Heidemühle und Sühnekreuz in Schönfeld.

 

Sühnekreuze in Schönfeld und Schullwitz.

 

Sühnekreuz in Schullwitz und Blick auf den Valtenberg.

 

Blick auf den Napoleonstein und Sühnekreuz in Eschdorf.

 

Sühnekreuz in Eschdorf und Wegsäule in Porschendorf.

 

Blick auf Kuhberg und Breiter Stein.

 

Wegsäule auf der Höhe hinter Porschendorf.

 

Blick vom Antoniuskreuz.

 

Wegsäule in Liebethal und Mühlsdorf.

 

Wegsäule in Bonnewitz.



Tetzelsäule und Sühnekreuz in Heidenau.

 

Gebetssäule in Heidenau.

 

Länge der Tour: 104, 40 Kilometer
Gesamter Anstieg: 750 Meter