Fahrradtour zum Butterberg

Montag, 8. Oktober 2018
Fahrradtour zum Butterberg

Erst einmal zur Erklärung, was der Butterberg ist. Nicht das jemand denkt, es läge ein Haufen Butter in der Landschaft.

Der Butterberg ist der 384,1 m ü. NHN hohe Hausberg von Bischofswerda in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er liegt etwa drei Kilometer nördlich des Zentrums der Stadt.

Die Tour habe ich mir wieder von Komoot erstellen lassen. Da ich Zeit hatte und mit dem Mountainbike fahren wollte, habe ich als Fahrradtyp Bergfahrrad gewählt. Das hatte zur Folge, dass die Strecke zu 80 Prozent über Schotterwege führte. Diese waren aber in sehr gutem Zustand, so dass ich überall problemlos fahren konnte. Komoot hat hier wirklich eine kleine Traumtour für mich herausgesucht. Nur an einer Stelle gab es ein Problem, und das war in Rossendorf, wo die Waldschäden so groß waren, dass es kein Durchkommen gab.

Start ist Dresden Tolkewitz. Es geht die Grundstraße hinauf, dann in die sehr steile Neugehrsdorfer Straße hinein. Ankunft am "Trompeter" an der Bautzner Landstraße. In der Dresdner Heide bin ich bis Radeberg den "Flügel A" gefahren.

 

Das ist bereits hinter Wallroda. Über einen sehr schönen Feldweg geht es in Richtung Massenei. Auf der linken Seite befindet sich die "Talsperre Wallroda".

 

Wegweiser in der Massenei. Hat man den Wald durchquert, sieht man schon mal das Ziel in weiter Ferne, den "Butterberg" mit Sendemast.

 

Der kleine Ort "Frankenthal". Der nächste Ort ist bereits Rammenau, berühmt durch sein Schloss. Fotos habe ich nicht gemacht. Hinter "Rammenau" geht es auf einem Feldweg in Richtung Butterberg.

 

Kurz vor dem "Butterberg" und der Weg zum Gipfel. Steil ist der Anstieg nicht, man kommt gut mit dem Fahrrad hoch. Auf dem zweiten Foto ist zwischen den Bäumen das Kraftwerk Boxberg zu sehen.

 

Auf dem "Butterberg" befindet sich ein Restaurant mit Aussichtsturm. Hier der Blick vom Turm. Czorneboh, Bieleboh, Mönchswalder Berg und Picho. Links Bautzen.



Rechts im Bild der "Czorneboh", in der Bildmitte erkennt das geübte Auge Bautzen.



Turm und Hotel auf dem "Butterberg". Ein Ausflug mit Kindern ist sicherlich auch sehr schön, denn auf dem Berg befindet sich ein großer Spielplatz.

 

Nun geht es bereits zurück. Der kleine Tümpel befindet sich am Stadtrand von Bischofswerda. Hinter Bischofswerda hat man noch einmal einen schönen Blick auf den "Butterberg".

 

Die kleine Kirche in "Goldbach" und der Blick in die Oberlausitz mit dem "Valtenberg".

 

Kirche und Rittergut in "Großharthau". Im Rittergut befinden sich Eigentumswohnungen. Schön, dass das alte Schloss auf diese Art und Weise erhalten geblieben ist.

 

Kurz hinter Arnsdorf geht es in den "Karswald" hinein, den man bis Rossendorf durchqueren muss. In Rossendorf ist der Weg zu Ende. Wenn man sich am ehemaligen Reaktor immer genau am grünen Zaun entlang schlängelt, findet man einen Durchgang zur nächsten Straße. Also, hier aufpassen, ich übernehme keine Verantwortung!

 

Auf einem alten Betonweg geht es zurück nach Dresden. Rechts befindet sich der Napoleonstein bei Dresden Weißig.

 

Blick zum "Triebenberg" Über die sehr steile "Copitzer Straße" bin ich zurück nach Dresden Pillnitz gefahren. Eine echte Herausforderung für jeden Bergfahrer, mal diese Straße hinauf fahren.

 

Länge der Tour: etwa 80 Kilometer
Gesamter Anstieg: 792 Meter
Download: GPX-Datei Butterberg bei Bischofswerda

Zweite Fahrradtour nach Leipzig

Montag, 1. Oktober 2018
Zweite Fahrradtour nach Leipzig

Gestern sollte es noch einmal mit dem Fahrrad nach Leipzig gehen, diesmal nicht allein, sondern zu zweit. Macht doch einfach viel mehr Spass! Die Strecke ist die gleiche Strecke wie hier:

Fahrradtour nach Leipzig - Teil 1
Fahrradtour nach Leipzig - Teil 2

In den beiden Beiträgen habe ich eigentlich die Tour schon genau beschrieben. Der Elbe-Mulde-Radweg ist wirklich traumhaft schön. Das ist Fahrradfahren wie in alten Zeiten - nicht ein einziges Auto stört die Ruhe. Wenn es doch immer so wäre. Ob Komoot den genauen Verlauf der Elbe-Mulde-Verbindung nach Döbeln getroffen hat, weiß ich nicht. Vielleicht fahre ich noch einmal nach den Wegzeichen und vergleiche dann zwischen der offiziellen Strecke und der Komoot-Tour. Wirklich blöd ist der Weg um die Kiesgrube Kleinpösna. Da müsste man mal sehen, ob es eine günstigere Variante über eine normale Straße gibt. Nun ja, mit dem Mountainbike oder einem stabilen Tourenfahrrad ist das aber zu schaffen.

Der Weg nach Döbeln über die Höhe.



Weiter auf dem Weg nach Döbeln. Über die Lommatzscher Pflege muss man fahren um in das Muldental zu kommen.



Das Muldental ist erreicht.



Der schöne Bahnhof in Leisnig verfällt leider. Sicherlich hat die DB kein Geld.



Kindheitserinnerungen in Leisnig.



Das Muldental hinter Leisnig und vor Grimma.



Hier sieht man die blöde Hoppelstrecke Kleinpösna.



Das Ziel ist erreicht.



Länge der Tour: 137 Kilometer
Gesamter Anstieg: 653 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Leipzig

Wolken

Sonntag, 23. September 2018
Sonnenaufgang und Wolken

Wenn man zeitig aufsteht und eine Fahrradtour macht, dann kann man auch mal das erleben: (der Valtenberg in der Lausitz):

Fahrradtour nach Weinböhla

Dienstag, 18. September 2018
Fahrradtour nach Weinböhla

Heute musste ich nach Coswig fahren. Daraus hat sich rein zufällig diese Radtour entwickelt. Zunächst geht über den Elberadweg, Niederwartha nach Coswig. Oberhalb von Coswig habe ich mir einen Weg in Richtung Meißen gesucht, und der war gar nicht schlecht. Ich wollte mal nicht den Elberadweg nach Meißen fahren. Auf der Karte habe ich gesehen, dass ich immer unterhalb des Friedewaldes gefahren bin. Der nächste Ort hinter Coswig war Weinböhla, dort habe ich mir den alten Bahnhof angesehen. Über Niederwartha bin ich dann nach Meißen gefahren und weiter über den Elberadweg zurück nach Dresden. War eine ganz lustige Tour mit viel Gegenwind und Sonne. Mal so eine Tour ohne Plan und Navi macht eben auch Spass.

Hier kann man sehen, wie die Natur vertrocknet ist.



Der alte Bahnhof in Weinböhla. 2002 wurde er geschlossen und durch einen neuen Haltepunkt ersetzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.



Zwischen Niederau und Meißen gibt es diesen wunderschönen Radweg. Leider endet er in Meißen. Wer durch die Stadt Meißen radeln will, braucht gute Nerven.



Blick vom Radweg in Richtung Gröbern (links) und Mülldeponie Gröbern (rechts). In der Bildmitte ein Baum und mein Fahrrad.



In Meißen bin ich mal nicht über die Stadtbrücke gefahren sondern über die Eisenbahnbrücke. Dabei hatte ich diesen herrlichen Blick auf Albrechtsburg und Dom.



Länge der Tour: 78, 5 Kilometer

Gesamter Aufstieg: 223 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Coswig - Weinböhla -Meißen

Die nächste Fahrradtour

Freitag, 7. September 2018
Die nächste Fahrradtour

Mal wieder eine gute Idee für eine schöne Fahrradtour und gar nicht weit von Dresden entfernt:




Fahrradtour zum Oberauer Tunnel

Montag, 3. September 2018
Fahrradtour zum Oberauer Tunnel

Ziel meiner heutigen Radtour ist der Obelisk am ehemaligen Eisenbahntunnel in Oberau. Die Strecke habe ich mir teilweise mit Komoot erstellt.

Nach einem Eisenbahntunnel der Tollwitz-Dürrenberger Feldbahn war der Oberauer Tunnel der zweite Eisenbahntunnel Deutschlands, aber der erste Tunnel einer Vollbahn auf dem europäischen Festland überhaupt. Er wurde zwischen 1837 und 1839 an der Bahnstrecke Leipzig–Dresden von Freiberger Bergleuten gebohrt und 1933/1934 aufgeschlitzt. Heute erinnert nur noch ein Obelisk an diesen Meilenstein deutscher Eisenbahngeschichte.
Wikipedia

Fährt man mit dem Zug von Dresden nach Leipzig, ist kurz hinter Oberau der Obelisk auf der Anhöhhe zu sehen. Ich wollte dort schon immer mal mit dem Fahrrad hinfahren. Die Tour ist ausgesprochen schön, man sollte aber unbedingt mit dem Mountainbike fahren, weil es etliche Kilometer durch den Wald und über Wiesen geht.

Start ist Dresden Tolkewitz, das Elbtal liegt im tiefen Nebel. Auch kurz vor Meißen hat sich der Nebel nicht gelegt. Die Meißner Domtürme sind deshalb nicht zu sehen.

 

Auf der anderen Elbseite geht es zurück in Richtung Bosel. Zu sehen ist der kleine Ort Sörnewitz. Auf dem zweiten Foto ist die ehemalige Windmühle und die Kirche in Niederau zu sehen.

 

Die Kirche in Niederau und das alte Wasserschloss in Oberau.
Das Schloss Oberau ist ein im Dorf Oberau, Gemeinde Niederau, in Sachsen in der Nähe von Meißen gelegenes Wasserschloss, das über Jahrhunderte der sächsischen Adelsfamilie von Miltitz gehörte. Das Schloss ist eines der ältesten erhaltenen Wasserschlösser in Sachsen.

 

Die Kirche in Oberau und die Altdeponie Gröbern, von weiten sehr gut sichtbar als markanter Punkt in der Landschaft. Ich möchte nicht wissen, was darunter liegt.

 

Das Ziel meiner Tour, der Obelisk am ehemaligen Tunnel in Oberau. Blick in den aufgeschlitzten Tunnel, die Tiefe beträgt 18 Meter. Möchte mal wissen, wie die Menschen damals gebaut haben.

 

Das nächste Foto habe ich etwas größer eingescannt, damit der Text gut zu lesen ist. Erklärungen muss ich dazu nicht abgeben.



Die Rückfahrt führt durch zwei Wälder: den Friedewald und die Dresdner Heide.
Ein kleiner Tunnel unter der Bahnstrecke Dresden - Berlin und die Gaststätte Buschmühle, gelegen an der Straße von Oberau nach Gohlis.

 

Der kleine Stausee an der Buschmühle und der Wald in der Burggrafenheide (Friedewald).

 

Das Moritzburger Teichgebiet und der Irrsinn auf Deutschen Straßen.

 

Der Stausee in der Dresdner Heide und der Körnerweg in Dresden.

 

Die Strecke kann ich für das Mountainbike wärmstens empfehlen! Zu entdecken gibt es sehr viel, man sollte also Zeit einplanen. Besonders schön natürlich das Jagdschloss in Moritzburg, wovon ich heute leider keine Fotos gemacht habe.

Länge der Tour: 95 Kilometer
Gesamter Anstieg: 500 Meter
Download: GPX-Datei Dresden-Meißen-Oberau-Moritzburg-Dresden

ADFC-Fahrradklimatest 2018

Freitag, 31. August 2018
ADFC-Fahrradklimatest 2018

Morgen startet wieder der Fahrradklimatest. Wer mitmachen möchte, hier der Link zum ADFC-Fahrradklimatest 2018.

Fahrradtour zum Napoleonstein bei Weißig

Mittwoch, 29. August 2018
Fahrradtour zum Napoleonstein bei Weißig

Kleine Fahrradtour am Rande von Dresden. Es geht den Helfenberger Grund hinauf nach Cunnersdorf, von dort weiter nach Gönnsdorf. In Gönnsdorf befindet sich eine interessante Sternwarte, die man unbedingt besuchen sollte. Auf der Gönnersdorfer Höhe stand ein weithin sichtbarer Aussichtsturm. Leider wurde der Turm in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges zerstört. Das ehemalige Ausflugslokal wird heute als Wohnshaus genutzt. Zu wissenschaftlichen Zwecken baute die Technische Universität 1973 eine Sternwarte auf der Gönnersdorfer Höhe. 2006 gab die TU den Standort auf. Heute ist die Sternwartet im Besitz des Vereins zur Förderung der Jugend e.V.

Die Straße nach Gönnsdorf.



Die Sternwarte auf der Gönnsdorfer Höhe.



Der ehemalige Friedrich-August-Turm. Schade, dass er nicht mehr steht. Die Aussicht wäre sicherlich fantastisch.



Der Blick in Richtung Dresden mit dem Fernsehturm.



Über die Weißiger Landstraße gelangt man nach Dresden Weißig. Hier ist schon mein eigentliches Ziel zu sehen: der Napoleonstein bei Weißig



Es geht den Napoleonstein hinauf. Der einstige Buschberg erhielt erst um 1900 diesen Namen - zur Erinnerung an Napoleon Bonaparte, der ihn am 28. Juni 1813 beim Rückzug seiner Truppen aus der Oberlausitz als Beobachtungsposten nutzte.



Auf dem Napoleonstein steht dieser moderne Sendemast.



Die kleine Hütte auf dem Napoleonstein. Gleich daneben steht ein Gedenkstein. Er wurde im Jahre 2010 aufgestellt. Vom Napolenstein hat man eine sehr schöne Aussicht in Richtung Lausitz, Weißig, Radebeul und die Dresdner Heide. Etwas unterhalb des Berges blickt man in Richtung Erzgebirge und Sächsische Schweiz. Leider war die Sicht auf meiner Radtour nicht sehr gut.



Und hier gibt es ein kleinwenig Geschichtsunterricht. Die Tafel befindet sich neben der Schutzhütte.



Über Weißig bin ich in die Dresdner Heide bis nach Klotzsche gefahren. Rast kann man in der Heidemühle an der Radeberger-Landstraße machen. Meine Tour endet in Dresden Klotzsche auf der Selliner Straße.



Länge der Tour: 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: 509 Meter

Download: GPX-Datei Gönnsdorfer Höhe - Napoleonstein Weißig

Fahrradtour Götzingerhöhe - Unger

Montag, 27. August 2018
Fahrradtour Götzingerhöhe - Unger

Als Fahrradtour für den Montag hatte ich mir den Czorneboh in der Oberlausitz ausgesucht. Der Wetterbericht sagte starken Westwind voraus, was für diese lange Strecke nützlich gewesen wäre. Leider stimmte das nicht, der Wind blies stark und kalt aus östlicher Richtung und drehte dann auf Süden um. Das heißt für mich: immer Gegenwind. Der Wind war so blöde, dass ich mich spontan entschlossen habe, die Tour etwas kleiner zu fahren. Deshalb ist aus dem Czorneboh der Unger geworden. Bei dieser Gelegenheit habe ich noch einen zweiten Berg entdeckt, welcher sich Götzingerhöhe nennt. Auf der Höhe steht ein wunderschöner Aussichtsturm aus Stahl. Dieser Turm ist ziemlich abenteuerlich. Man sollte vielleicht etwas schwindelfrei sein!!

Und nun zum Tourenverlauf: ich fahre in Richtung Lausitz immer die gleiche Strecke - Dresden - Helfenberger Grund - Schönfelder Hochland - Dürrröhrsdorf-Dittersbach - unterhalb von Stolpen - dann leider 7 Kilometer S 159. Ich habe bisher noch keine Alternative für diese blöde Rennstrecke gefunden. Aber wie alles, es geht vorbei. Ab Neustadt ist es nicht mehr weit bis zur Götzingerhöhe und zum Unger.

Die Götzingerhöhe oder auch fälschlicherweise Götzinger Höhe ist ein Aussichtspunkt mit Turm und Gaststätte südlich von Neustadt in Sachsen auf 425 m ü. HN. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel der Neustädter.

Der Unger liegt gleich gegenüber der Götzingerhöhe.

Der Ungerberg ist ein südlich von Neustadt in Sachsen gelegener und zum Stadtgebiet gehöriger Berg. Mit einer Höhe von 537,2 m ü. NHN ist er ein beliebtes Ausflugsziel der Region. Aus sechs Richtungen führen Wanderwege auf den Berg. Der Gipfel ist auch über eine Zufahrtsstraße erreichbar.





Auf diesen Fotos sieht man den Turm auf der Götzingerhöhe. Leider ist die Sicht etwas zugewachsen, der Hohe Schneeberg und das Erzgebirge sind aber sehr gut zu sehen.

 

 

Blick in Richtung Erzgebirge.



Blick auf Neustadt.



Blick auf den Unger.



Etwas musste ich noch strampeln, dann stand ich auf dem Unger. Leider habe ich es noch nie erlebt, dass der Turm offen war. Auch heute hat es wieder mal nicht geklappt. Ein Schild an der Tür macht aber Hoffnung. Angeblich soll saniert werden.

Der heutige steinerne Turm, der als Prinz-Georg-Turm bezeichnet wird, wurde 1885 mit ehemals 18 m Höhe errichtet. 1973 erfolgte eine Renovierung, bei der der Turm aufgestockt wurde. Heute beträgt seine Höhe etwa 33 m. Leider hat die Aufstockung die unteren Fundamente beschädigt. Wer genau hinschaut, der sieht Ringe aus Stahl, die das Fundament stützen.



 

Ich bin die gleiche Strecke zurück gefahren, wie ich gekommen bin. So, nun war ich endlich auch mit dem Fahrrad auf dem Unger. Damit ist der Plan erfüllt: es gibt keinen Berg in meiner näheren Umgebung, wo ich nicht mit dem Fahrrad oben war! Die nächsten Berge werden somit anstrengender, weil sie weiter entfernt liegen. Aber warum nicht?

Länge der Tour: 100 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1161 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Götzingerhöhe - Unger

Fahrradtour zum Böhmensberg

Montag, 20. August 2018
Fahrradtour zum Böhmensberg

Bei diesem warmen Wetter ist mir nicht nach einer langen Fahrradtour. Deshalb bin ich heute früh sehr zeitig in Dresden gestartet und bin nur eine kleinere Runde gefahren. Mein Ziel ist der Böhmensberg in Nähe der Hohburkersdorfer Linde. Zunächst geht es die Grunstraße hinauf bis in die Dresdner Heide. Ab der Heidemühle bin ich eine Strecke gefahren, die ich bei der Heidemüllerin gefunden habe. Mit Karte und Kompass konnte ich den Weg gut finden. Als Karte eignet sich die Wander - und Radwanderkarte "Schönfelder Hochland zwischen Dresden und Stolpen" (Sachsen Kartographie GmbH Dresden).

Das ist ein Bild von der Heidemühle aus dem Jahre 2014. Noch ist kein Gerüst zu sehen, aber die Heidemühle sieht krank und schwach aus.



Das ist ein Bild von der Heidemühle aus dem Jahre 2016. Auf der linken Seite ist ein Gerüst zu sehen. Vielleicht beginnen jetzt die Bauarbeiten?



Das ist ein Bild von der Heidemühle aus dem Jahre 2018. Das Gerüst ist größer geworden, aber die Heidemühle sieht immer noch krank und schwach aus. Zu DDR-Zeiten habe ich hier noch Eisbecher essen können.



Über Ullersdorf, Erkmannsdorf geht es auf dem alten Bischofsweg in Richtung Karswald. Am Mordstein habe ich Rast gemacht, und ich lebe noch. Durch den Karswald bin ich schon einmal auf meiner Fahrradtour nach Wallroda gefahren.

 

 

Was es mit dem Karswald auf sich hat, kann man auf diesen beiden Schildern nachlesen.





Auf den Leiermühlenweg geht es weiter in Richtung Dittersbach. Ab Dittersbach habe ich die Tour der Heidemüllerin verlassen und bin weiter nach Dobra gefahren. Hinter Dobra geht es hinauf auf den Böhmensberg. Auch wenn der Höhenzug nicht sehr steil aussieht, das täuscht ganz schön!

 

Auf dem Böhmensberg hat man eine sehr schöne Aussicht in Richtung Lausitz. Sehr gut zu sehen, die Burg Stolpen.

 

Rechts über meinem Lenker kann man den Hohen Schneeberg sehen. Das zweite Foto ist der Blick in Richtung Lausitz mit Valtenberg und Unger.

 

Der Rückweg geht über die Alte Hohburkersdorfer Straße nach Porschendorf, von dort weiter nach Graupa, Pirna Dresden. Die Tour sollte unbedingt mit einem Mountainbike gefahren werden.

Länge der Tour: 72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 602 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Heide - Böhmensberg

Fahrradtour zum Breiten Stein

Dienstag, 14. August 2018
Fahrradtour zum Breiten Stein - Porschendorf

Bei unserer Wanderung durch das Lieblingstal viel mir dieser markante Höhenzug auf:



Unterhalb des Berges führt der Bahntrassen-Radweg Schönfelder Hochland entlang. Um welchen Berg es sich handelt, wusste ich bisher noch nicht, Google hat es mir aber verraten: es ist der Breite Stein bei Porschendorf. Der große Sendemast befindet sich in unmittelbarer Nähe, allerdings heißt der Berg hier Kuhberg.

Zunächst bin ich die kleine Straße "Am Pillnitzberg" hinauf nach Malschendorf gefahren. Die Steigung beträgt 20 Prozent. Da die Straße asphaltiert ist, kann man aber doch recht gut hochfahren, und die Anstrengung hält sich in Grenzen.

 

Hat man das geschafft, wird man mit dieser Aussicht belohnt. Die Sicht war heute absolut der Hammer. Das gesamte Ost-Erzgebirge liegt vor mir. Etwas weiter rechts, wird der Blick auf Dresden frei.

 

Ab Schönfeld bin ich den Bahntrassen-Radweg bis hinter Porschendorf geradelt. Hier hat man schon einmal einen schönen Blick auf den Breiten Stein. Im Wald befindet sich dieser Wegweiser, und es ist nicht mehr weit bis zum Gipfel.

 

Auf den Gipfel selber kann man nicht mit dem Fahrrad hochfahren, dazwischen liegen diese steilen Treppen. Wie mein Rad da hoch gekommen ist, weiß ich leider auch nicht!

 

Die Sicht vom Breiten Stein ist nur nach einer Richtung offen. Aber immerhin, das Erzgebirge mit dem Kahleberg habe ich entdeckt. Genau zwischen den beiden Bäumen kann man den Wilisch erkennen. Zwei Schilder im kleinen Holzhaus weisen auf die geologischen Besonderheiten dieses Gebietes hin. Es handelt sich hier um die sogenannte "Lausitzer Überschiebung".

Die Lausitzer Verwerfung, häufig auch Lausitzer Überschiebung genannt, ist die bedeutendste geologische Störungszone zwischen Elbtal und Riesengebirge. Sie trennt als Verwerfung den Granit der Lausitz von den südlich anstehenden Kreide-Sandsteinen Nordböhmens. Angenommen wird eine Sprunghöhe von mehreren hundert Metern, dabei wurde das nördlich gelegene Gebiet gegen das südliche angehoben bzw. aufgeschoben.

Auf der anderen Elbseite gibt es eine ähnliche Störungszone. Sie nennt sich die Wendischcarsdorfer Verwerfung. Entstanden ist die Verwerfung im Zuge der Alpenbildung. Also, Geologie kann hier hautnah studiert werden.

 

Weiter geht es in Richtung Sendemast auf dem Kuhberg. Hier kann man sehr schön den Valtenberg in der Oberlausitz und den Unger bei Neustadt in Sachsen sehen.



Mein Fahrrad hoch oben auf dem Kuhberg. Aber Vorsicht: es droht Eisabfall.



Der Sendemast auf dem Kuhberg.



Das Panorama vom Kuhberg. In der Bildmitte ist die Burg Stolpen zu sehen. Gerade schaut die Gräfin Cosel aus dem Fenster.



Zurück geht es über Lohmen und Daube. Leider ist meine GPX-Datei ab hier nicht mehr für Normal-Radler geeignet. Ich habe mich verfahren und musste durch ein steiles und ausgetrocknetes Bachbett abgesteigen. Als ich es nach unten geschafft hatte, versperrte mir ein großes Brennesselfeld den Weg. Gleich danach kündigte sich das nächste Hindernis an, welches sich Wesenitz nennt. Ich habe tapfer den Bach mit Fahrrad, Schuhen und Strümpfen durchschritten. Der Lohn der Arbeit war am anderen Ufer eine große Wildschweinsuhle. Da mich kein Wildschwein gefressen hat, konnte ich nach einer steilen Auffahrt durch den Wald die Straße erreichen.

Fazit der Tour: einfach schön und Sachsen hat mich wieder.

 

Länge der Tour: 55 Kilometer
Gesamter Anstieg: 512 Meter
Download: GPX-Datei - Breiter Stein bei Porschendorf

Schöne Fahrräder

Montag, 13. August 2018
Schöne Fahrräder







Fahrradtour Pikes Peak - Teil 2

Montag, 6. August 2018
Fahrradtour Pikes Peak - Teil 2

Hier noch ein paar technische Details zur Tour:

Anfahrt von Colorado Springs ist nur mit dem Auto möglich. Es gibt leider keine öffentlichen Verkehrsmittel.



Start ist der Ort Cascade, Pikes Peak Highway Tollgate - Höhe 2363 Meter.



Es müssen zwei kleine Täler durchfahren werden, ansonsten steigt die Strecke immer an. Besonders sehenswert ist das Crystal Creek Reservoir (ein Stausee).



Länge der Tour (hin und zurück): 59 Kilometer
Download: GPX-Datei - Pikes Peak
Maximale Höhe des Gipfels: 4302 Meter.
Gesamter Aufstieg: 1970 Meter

Wanderung zum Pikes Peak - Teil 2
Wanderung zum Pikes Peak - Teil 1

Fahrradtour auf den Pikes Peak

Montag, 6. August 2018
Fahrradtour auf den Pikes Peak - Colorado

Vorgenommen hatte ich mir das nicht, dann habe ich mich aber doch dazu spontan entschlossen, den Pikes Peak in Colorado mit dem Fahrrad hochzufahren. Mein Bike ist ein geborgtes Mountainbike, im Gewicht etwas schwer, aber es fährt sich gut.

Pikes Peak (früher Pike’s Peak) ist ein Berg mit einer Höhe von 4.301 m in der Front Range der Rocky Mountains, nahe Colorado Springs, Colorado. Über eine früher zum Teil unbefestigte, seit 2011 durchgängig asphaltierte Serpentinenpiste mit imposantem Ausblick, meist ohne Schutzplanken ist der Gipfel (The Summit) auch per Auto (oder Fahrrad) zu erreichen. Der Pikes Peak und der Mount Evans sind die einzigen beiden asphaltierten Straßen der USA, die über die 4000 Meter-Grenze hinausreichen. Die Pikes-Peak-Straße ist die zweithöchste Straße Amerikas.

Start ist das Pikes Peak Highway Tollgate in 2362m Höhe. Vor mir liegt eine Straße mit 30 Km Länge und einer Steigung von durchschnittlich 7 Prozent. Dabei müssen knapp 2000 Hm überwunden werden. Na das klingt doch schon mal ganz gut. Die eigentliche Schwierigkeit ist aber nicht die lange Straße, sondern die enorme Höhe. Ich als Flachlandtiroler, der normalerweise in 100m Höhe lebt, radelt plötzlich 2000 Meter höher. Aber es ist mir gut gegangen und ich habe die Höhe relativ gut verkraftet. Allerdings wurde mein Tempo ab 3500m sehr langsam. Bei den letzten beiden Kurven zum Gipfel musste ich ziemlich stark nach Luft japsen und die Kraft in den Beinen ging gegen Null. Die letzten 300 Hm habe ich dann auch noch irgendwie geschafft.

Der Pikes Peak Highway öffnet 7. 30 Uhr und der Andrang ist groß. Die vielen Autos verteilen sich aber auf der 30 Kilometer langen Straße recht schnell, so dass man ziemlich ruhig radeln kann. Hinzu kommt, dass die Amerikaner sehr tolerante und höfliche Fahrer sind. Stress und Aggressionen kommen auf Amerikanischen Straßen kaum vor und einen Kampf zwischen Radlern und Autofahrern wie bei uns in Deutschland, sucht man in Colorado vergebens. Jeder achtet jeden!!



 

 

Wenn man es bis "Glen Cove" geschafft hat, hat man immerhin schon reichlich 1000Hm in den Beinen. Jetzt kommt diese steile Wand. Kaum zu glauben, aber hier geht die Straße hoch. Und das zu fahren macht richtig Laune. Überall steile Kurven, fantastische Aussichten, eine Steigung von 14 Prozent. Fahrradherz, was willst Du mehr!



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gipfel ist erreicht. Wenn ich wieder in Colorade bin, versuche ich mal den Mount Evans. Er ist knapp 50 Meter höher als der Pikes Peak, die Straße ist etwas länger aber nicht so steil. Ich glaube, das wird nicht ganz so anstrengend. So wie ich gehört habe, hat man die Höhe des Pikes Peaks nach oben korrigiert. Er ist jetzt 4302 Meter hoch. Es gibt wenige Straßen auf der Welt, wo man mit dem Fahrrad bis zum Gipfel fahren kann. Ich stelle mir vor, man könnte auf den Mont Blanc fahren. Das wäre doch mal was.

Fahrradfahren am Rande von Denver

Dienstag, 24. Juli 2018
Besuch der Whisky-Brennerei Stranahan's

Eine ganz kleine Fahrradtour am Rande von Denver Colorado. Ziel ist die Whisky-Brennerei Stranahan's. Fahrradwege gibt es in Denver ein paar wenige, wie diesen am Clear Creek, ansonsten Autos, Autos, Autos. Die Tour ist nicht sehr weit, vielleicht 12 Kilometer. Hingekommen bin ich ganz gut, problematisch war die Rueckfahrt nach der grandiosen Whiskyverkostung. Besonders geschmeckt hat mir der Stranahan’s Sherry Cask. Stranahan’s stellt ausschließlich Single-Malt-Whisky her.