Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Donnerstag, 15. August 2019
Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Die Fahrradtour zum Jeschken war bestimmt meine schönste Tour in den letzten Jahren. Eine traumhafte Landschaft, meistens abseits der Hauptverkehrsstraßen gefahren, viel Ruhe und immer wieder steile Anstiege. Der Jeschken ist an sich auch nur ein Berg wie jeder andere, was ihn aber so einmalig macht ist der Fernsehturm auf dem Gipfel, der die Form des Berges nach oben fortführt. Für mich ist der Jeschken einer der schönsten Berge, die ich mit dem Fahrrad erklommen habe.

Nachdem das 1906 erbaute Berghotel am 31. Januar 1963 abgebrannt war, wurde von 1966 bis 1973 nach dem Entwurf des Architekten Karel Hubáček ein 99,86 Meter hoher futuristischer Bau neu errichtet, der Fernsehturm Ještěd. Für den Bau, der in Form eines Rotationshyperboloids die Formen der Berghänge aufgreift und nach oben hin fortführt, wurde der Architekt mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet.
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Wir sind wieder in Dresden Tolkewitz gestartet. Zunächst geht es den Elberadweg entlang bis nach Herrnskretschen. Hier beginnt der erste Anstieg hinauf nach Jonsdorf. Bis Česká Kamenice ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour zum Kaltenberg. Hinter Česká Kamenice zweigt die Strecke ab nach Preschkau, und es beginnt der steile und lange Anstieg hinauf auf den Kamm des Zittauer Gebirges. Wer schon einmal von Oybin nach Lückendorf gefahren ist, weiß von was ich rede. Der Berg wird immer steiler und erreicht am Ende eine Steigung von 17 Prozent. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf den Jeschken, der weit hinten am Horizont zu sehen ist. Direkt vor uns liegt der Klíč (Kleis), einer der markantesten Berge der Lausitz. Aus der Nähe sieht der Berg wirklich gewaltig aus. Nun geht es hinab ins Tal, und bald erreichen wir Nový Bor. Ab jetzt wird die Strecke flacher, es gibt nur noch ein paar wenige kleine Höhenzüge. Berge wie der Rollberg (Ralsko) oder der Bösig (Bezděz) sind zum greifen nahe. Jetzt kommt der Endspurt. Komoot hat uns einen Weg gezeigt, der auf direktem Weg hinauf zum Kamm des Jeschken führt. Der Weg ist grottenschlecht, steil und verwurzelt, aber es ist (nach meiner Karte) der einzige Weg der ohne lange Umwege möglich ist. Also, Fahrrad hochschieben! Ich habe mal nachgeschaut, ob es eine Alternative gibt. Ja, gibt es, aber wir hätten 2, 5 Kilometer länger fahren müssen. Auf meiner Karte sieht das so aus:



Die letzten 3 Kilometer hinauf zum Gipfel fahren sich auf der breiten Straße relativ einfach, aber nach 120 Kilometer merkt man auch, was die Beine geleistet haben. Macht nichts, denn es gibt im Jeschkenhotel ein leckeres Essen mit Apfelschorle, dazu den fantastischsten Ausblick den man sich denken kann.

Der Rückweg ist unkompliziert, denn wir müssen nur noch bergab bis zum Bahnhof Liberec rollen. Das ist wieder eine Hammer-Abfahrt, ähnlich der Straße am Fichtelberg. Die Rückfahrt nach Dresden geht mit der Eisenbahn sehr komfortabel. Es fahren mehrere Züge am Tag direkt von Liberec nach Dresden durch, ohne umzusteigen.

Uns hat die Tour ausgesprochen gut gefallen, und ich werde sie sicherlich noch einmal fahren müssen.









Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour zum Jeschken

Donnerstag, 15. August 2019
Mit dem Fahrrad von Dresden auf den Jeschken

Fotostrecke - Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour nach Siebenlehn

Dienstag, 13. August 2019
Fahrradtour nach Siebenlehn

Das ist meine härteste Fahrradtour des Jahres 2019. Und das kam so:

Ziel war, die Stadt Siebenlehn per Fuß zu erreichen. Komoot hatte mir eine Strecke von 48 km Länge errechnet. Da die Berge nicht so hoch in dieser Gegend sind, habe ich mir das zugetraut. Am nächsten Tag hatte ich keine Lust auf Siebenlehn und bin spontan Richtung Königstein gewandert. Das war auch schon immer mal mein Plan, zu Fuß von Dresden bis auf die Festung, schön Kaffee trinken und ein Brot beim Bäcker kaufen. Nach 23, 5 Kilometer kam in der Stadt Wehlen das Aus. Grund: ich hatte die falschen Schuhe an. Mein Fazit: nur noch in aller leichtesten Laufschuhen wandern!!

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 5 Kilometer.

Am nächsten Tag habe ich mir das Mountainbike genommen und bin Richtung Siebenleh gefahren. Ich dachte, es ist besser, die lange Strecke erst einmal mit dem Fahrrad zu erkunden. Außerdem wollte ich mir den Funkturm in Wilsdruff aus der Nähe anschauen, der ja im gleichen Gebiet liegt. So wie ich gehört habe, soll dieser abgerissen werden. Der Eigentümer des Anwesens kann die Kosten für die Unterhaltung des Sendeturmes nicht aufbringen und will ihn deshalb los werden. Leider steht das gute Stück unter Denkmalschutz, so dass er nicht so leicht zu recyceln ist. Mal sehen, wie die Sache ausgeht.

Start ist Dresden Tolkewitz. Es geht mitten durch Dresden, dabei habe ich mir die ruhigsten Straßen selber ausgesucht. Gorbitz ist immer gut zu durchfahren, weil es hier viele Radwege gibt. Nach Dresden fährt man fast nur noch auf Feld - und Wiesenwegen sowie kleinen Nebenstraßen. Schwierig ist immer das Tanneberger Loch, welches auf den Wanderwegen ziemlich steil ist. Nun ja, für was hat man eine Gangschaltung. Besonders schön fand ich den kleinen Weg durch das Triebischtal bei Helbigsdorf. Am Jesuskreuz hinter Neukirchen habe ich Andacht gehalten und mir schon mal Siebenlehn aus der Ferne angeschaut. Leider hat der liebe Gott in Sachsen vor jedes Ziel ein tiefes Tal gesetzt, in diesem Falle das Muldental, und das hatte es richtig in sich. Komoot hat mir hier eine Strecke ausgesucht, die nur mit Axt und Machete zu bewältigen war. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, mit einem Gefälle von 40 Prozent und einer Breite von 30 Zentimeter. Ich habe mich wacker in den Grund gekämpft und konnte auf der anderen Seite wieder steil nach oben fahren. Siebenlehn erreicht und Wasserturm fotografiert!!

Der Rückweg in Richtung Funkturm war ebenso interessant. Im Tanneberger Loch hat mich Komoot nicht direkt durch das Tal geschickt, sondern immer entlang der Hangkante - hoch und runter. Meine Güte, ich will doch eigentlich rüber?? Nachdem ich zwanzig Bäume überklettert hatte, stand ich irgendwann dann doch auf der anderen Seite und sah den Funkturm vor mir. Dazwischen eine sehr große Wiese mit einer Länge von 3, 5 Kilometer. Diese führte direkt an der Autobahn entlang, ging steil nach unten und hatte sehr viele tiefe Querrinnen. Hier bin ich dann endlich über den Lenker gestiegen und habe dabei meine Brille eingebüßt. Aber ich lebe noch, und es ist sonst nichts weiter passiert. Den Funkturm konnte ich aus etwas Entfernung fotografieren, man kommt aber nicht bis ran. Schade!! Vielleicht ist das Ding zum Tag des offenen Denkmals zu besichtigen? Der Rückweg ging ohne Brille ziemlich verschwommen aber gemütlich nach Hause.

Fazit der Tour: traue nie Komoot, sonst bist du vielleicht tot!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 98 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1156 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour Siebenlehn - Wilsdruff

Die Westlausitz - Teil 16

Samstag, 27. Juli 2019
Fahrradtour nach Bautzen

Die Tour von Pulsnitz nach Bautzen ist besonders schön und unbedingt zu empfehlen. Es geht meistens über sehr enge kleine Straßen, Fahrradwege, manchmal über Schotter, meistens hat man seine Ruhe.

Start ist Pulsnitz. Auf der K9242 geht es nach Steina, zwischen Schwarzenberg und Ohorner Steinberg nach Rehnsdorf. Wenn man aus dem Wald kommt, hat man eine schöne Sicht auf die tiefe Ebene Richtung Boxberg. Auch Schwarze Pumpe ist zu sehen. Auf einer Anhöhe kurz vor Talpenberg steht die längste Bank Sachsens.







Über Elstra, Kriepitz gelangt man schließlich nach Panschwitz-Kuckau.

Geprägt ist der Ort durch das Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern, das seit seiner Gründung 1248 bis heute in seiner ursprünglichen Bestimmung besteht. Alljährlich zu Ostern zieht Panschwitz-Kuckau zudem tausende Besucher an, wenn die traditionellen Osterreiter um den Klosterhof reiten. Überall im Dorf und an den Wegen der umliegenden Landschaft zeugen Kreuze und Betsäulen vom tief verwurzelten katholischen Glauben in diesem Teil der sorbischen Oberlausitz.
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Das Kloster sollte man sich unbedingt ansehen!! Besonders gefallen hat mir der Klostergarten.









In Storcha steht diese Kirche.



Nun ist es nicht mehr weit. Wer Zeit hat, kann den Urzeitpark in Kleinwelka besuchen. Leider haben wir das nicht mehr geschafft.





Das Ziel ist erreicht. Wir sind die gleiche Strecke zurück gefahren, haben aber noch dem Ohorner Steinberg einen Besuch abgestattet.











Länge der Tour: 73 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 987 Meter
Download: Fahrradtour Pulsnitz - Bautzen

Weitere Links:
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 1
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 2

Die Westlausitz - Teil 15

Freitag, 26. Juli 2019
Fahrradtour zum Keulenberg

Der Keulenberg (413,4 m) ist der wichtigste, markanteste und bekannteste Berg der Westlausitz. Ab 1962 war der Berg für Besucher gesperrt, nur das Militär hatte Zutritt. Ab der Wende 1989 konnte man wieder hoch wandern. Im Wander- & Naturführer "Lausitzer Bergland" aus dem Rölke-Verlag ist die Geschichte sehr gut beschrieben.

Meine Radtour beginnt in Pulsnitz. Auf Schotterwegen geht es zunächst durch den Wald, dann verläuft die kleine Straße immer parallel zur Hauptverkehrsstraße bis zur Ortschaft Friedersdorf. Ab hier bin ich wieder über Feldwege gefahren. Schließlich gelangt man nach Oberlichtenau. Im Ort gibt es ein sehr schönes Schloss mit Park.
Der Keulenberg besitzt eine Auffahrt. Diese Straße sieht gar nicht so steil aus, ist aber mit 15 Prozent schwierig zu fahren. Nach etwa 3 Kilometer Bergtour steht man auf dem Gipfel. Oben befindet sich ein Aussichtsturm, der Augustobelisk, das Bismarckdenkmal, ein Fernsehturm, die Ruine des Bergschlösschens, eine Triangulationssäule und das ehemalige Funkgebäude. Leider gibt es keine Gastronomie mehr. Man bemüht sich an den Wochenenden für eine kleine Verpflegung. Auf der Königsbrücker Straße bin ich zurückgefahren.

Vom Aussichtsturm hat man bei schönem Wetter eine fantastische Aussicht. Zu sehen sind u.a. die Esse in Halsbrücke, die ehemalige Zinkhütte Freiberg, der Collmberg, das Mückentürmchen, Frauenstein, die Domtürme, der Fernsehturm auf dem Zinkenstein, die F60, Boxberg, Schwarze Pumpe usw.



























Länge der Tour: 19, 1 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 249 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg

Die Westlausitz - Teil 14

Donnerstag, 25. Juli 2019
Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz

Die Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz ist von der Strecke her die gleiche wie die Tour zum Wüsteberg. Ich erspare mir deshalb eine nähere Beschreibung.

Der Hutberg (obersorbisch Pastwina hora) ist ein 293,2 m ü. NN hoher Berg und ein beliebtes Ausflugsziel am Rande des Stadtgebietes der sächsischen Kleinstadt Kamenz.

Der Hutberg bei Kamenz ist vor allem berühmt für seine Bühne. Hier haben schon etliche große Künstler gespielt und gesungen, wie z.B. Roland Kaiser, die Puhdys, Lynyrd Skynyrd oder Deep Purple. Da wackelt schon mal der Wald wenn Steve Morse in die Saiten haut!! Auf dem Gipfel befindet sich ein Aussichtsturm und ein Restaurant, wo es das vielleicht beste Mittagessen der gesamten Lausitz gibt. Ist zwar teuer, aber dafür mindestens 5 Sterne""

Mit dem "Komitee zur Errichtung eines Lessingturmes" im Jahre 1858 sollte es dann richtig losgehen. Reichliche Spenden sorgten für die finanzielle Absicherung des Projektes. So wurde am 30. März 1864 der Grundstein für den Turm gelegt. Am 21. August 1864 konnten schon Tausende von Menschen auf dem Gipfel die Turmweihe des 18 m hohen Aussichtsturms mit Ehrenschüssen erleben. Das dazugehörige Schankgebäude erwies sich bald als zu klein und wurde dreißig Jahre später im Jahr 1895 von April bis September erweitert. So entstand aus dem Schankgebäude das Hutberghotel. Doch 1929 musste es nochmals erweitert werden und erhielt dann die Form, wie es heute zu sehen ist. Nachdem im Laufe der Jahre die Bäume um den Turm immer höher gewachsen waren, wurde dieser 2010 mit einem 6 m hohen Aufsatz auf 24 m erhöht.
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Anschließend bin ich noch in die Stadt gefahren, was sich unbedingt gelohnt hat. Man kann auf den Turm der Kirche klettern (1 Euro) und sich Kamenz von oben anschauen. In der Ferne sieht man den Czorneboh und die Landeskrone.





























Länge der Tour: 30, 3 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 473 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz

Die Westlausitz - Teil 13

Mittwoch, 24. Juli 2019
Fahrradtour zum Walberg

Ich bin mir nicht ganz sicher ob der Walberg mit oder ohne H geschrieben wird. Auf den Karten steht meistens Wahlberg, auf dem Schild oben am Berg Walberg. Kann sich jeder selber raussuchen, was stimmt. Das erste Mal habe ich den Berg auf meiner Radtour durch die Königsbrücker Heide gesehen. Da wollte ich schon immer mal hin, vor allem weil der Berg recht auffällig ist. Der Walberg ist der letzte Berg der langen Gebirgskette den ich mit dem Fahrrad erreicht habe. Dahinter befindet sich Kamenz mit dem Hutberg.

Start ist wiederum Pulsnitz. Über Steina geht es nach Möhrsdorf, Gersdorf, über die S95 nach Haselbachtal und Häslich. Hier rechts abbiegen auf die K9270, und schon beginnt der Aufstieg zum Berg. Mit dem Fahrrad kann man im Wald sehr gut fahren, der Gipfel ist ziemlich steil und anstrengend. Eine Sicht hat man auf dem Berg leider nicht, dafür ist das Gebiet um den Walberg geologisch interessant. Da die Tour relativ kurz ist, bin ich anschließend noch auf den Keulenberg gefahren.

Die Tour ist für das Mountainbike und das Tourenrad geeignet.



















Länge der Tour: 49, 9 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 584 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Walberg

Die Westlausitz - Teil 12

Montag, 22. Juli 2019
Fahrradtour zum Wüsteberg

Zwischen "Heiliger Berg" und "Wüsteberg" verläuft die S95, auf der linken Seite (Richtung Kamenz) befindet sich der "Wüsteberg" (351 m) und der "Walberg" (356 m). Der kürzeste Weg zum Wüsteberg wäre die S95. Ich bin aber auf einem schönen Wald - und Wiesenweg von Pulsnitz aus nach Haselbachtal gefahren und weiter auf ziemlich geraden Weg hinauf zum Gipfel. Anschließend bin ich durch den Wald geradelt bis zum Hutberg bei Kamenz und über Kamenz, Gersdorf und Möhrsdorf zurück nach Pulsnitz. Auf einem breiten Wanderweg im Wald zwischen Wüsteberg und Walberg steht eine kleine Holzhütte für müde Wanderer, wo man in Ruhe rasten kann. Mit dem Fahrrad kann man fast bis auf den Gipfel fahren, die Abfahrt hinab zur Schutzhütte ist aber ziemlich steil. Vom Berg hat man etwas Sicht in Richtung Kamenz.

Die Tour ist sehr gut geeignet für Mountainbikes, Tourenrad ist aber auch möglich.



















Länge der Tour: 30, 3 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 473 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Wüsteberg

Die Westlausitz - Teil 11

Montag, 22. Juli 2019
Fahrradtour zum Heiligen Berg

Der Heilige Berg steht dem Hennersdorfer Berg gegenüber. Dazwischen befindet sich auf einer Anhöhe eine große Wiese, von der man einen fantastischen Ausblick in Richtung Keulenberg und Schwedenstein hat. Während man auf den Hennersdorfer Berg ziemlich gelassen hochfahren kann, ist das beim Heiligen Berg nicht so ohne weiteres möglich. Es gibt zwar einen ganz kleinen schmalen Pfad, dieser ist jedoch nicht mit dem Fahrrad zu befahren. Ich habe mich teilweise durchs Gebüsch schlagen müssen. Oben vom Gipfel hat man einen schönen Blick auf Kamenz und Brandenburg. Den Wiesenweg hinauf zum Heiligen Berg fand ich besonders schön. Am Waldrand befindet sich eine Bank, hier sollte man unbedingt rasten und den schönen Ausblieck genießen!

Start der Tour ist Pulsnitz, es geht auf der K9242 nach Steine, weiter auf der K9240 nach Gersdorf. Ab hier beginnt der Aufstieg, zunächst über einen Wiesenweg, dann durch den Wald bis zum Gipfel. Anschließend bin ich zum Hennersdorfer Berg gefahren, von dort über Gersdorf, Untersteina zurück nach Pulsnitz.

Die Tour ist teilweise für Mountainbikes geeignet.





















Länge der Tour: 25 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 406 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Heiligen Berg

Fahrradtour zum Semmelsberg

Freitag, 19. Juli 2019
Fahrradtour zum Semmelsberg

Wieder mal ein kleiner Tourenbericht von der anderen Elbseite. Bei meiner Wanderung nach Zadel viel mir in der Ferne dieser Turm auf.



Hat mich natürlich interessiert, wo und was das ist. Gestern hatte ich in Freital zu tun. Da kam mir die Idee, mal mit dem Fahrrad auf der alten Bahntrasse bis nach Wilsdruff zu fahren. Und in Wilsdruff kam mir die Idee, bis nach Meißen zu fahren. Dabei bin ich dann fast direkt an diesem Turm vorbei gekommen. Es handelt sich mit 99prozentiger Sicherheit um den Semmelsberg bei Polenz. Von diesem Höhenzug hat mein eine ziemlich gute Sicht auf Meißen und die Berge in der Lausitz.

Start ist Dresden Tolkewitz. Über das Weißeritztal nach Freital, über den Bahntrassenradweg nach Wilsdruff. In Wilsdruff habe ich mir den ehemaligen Bahnhof der Schmalspurbahn angesehen. Das Gebäude ist saniert, im Inneren befindet sich das Museum der Wilsdruffer Schmalspurbahn. Es geht weiter bis nach Polenz, anschließend nach Meißen und über den Elberadweg zurück nach Dresden.

























Länge der Tour: 83 Kilometer
Gesamter Anstieg: 469 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Semmelsberg

Die Westlausitz - Teil 10

Donnerstag, 18. Juli 2019
Fahrradtour zum Hennersdorfer Berg

Der Hennersdorfer Berg ist mit seinen 387 m ein relativ auffälliger Berg. Zunächst bin ich zum "Heiligen Berg" gefahren, dann über eine schöne Wiese mit Aussicht zum Hennersdorfer Berg. Die Waldwege sind sehr gut, wenn da nicht die vielen Waldmaschinen wären. Vielleicht muss das ja sein, warum die Wege aber dermaßen zerstört werden, kann ich auch nicht sagen. Auf dem Gipfel steht eine Steinpyramide, am Baum hängt ein Schild mit Namen und Höhenangabe. Unterhalb des Berges hat man eine sehr gute Sicht.

Die Tour ist nur für Mountainbikes geeignet.



















Länge der Tour: 25 Kilometer
Gesamter Anstieg: 406 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Hennersdorfer Berg

Die Westlausitz - Teil 9

Donnerstag, 18. Juli 2019
Fahrradtour zum Kälberberg

Der Kälberberg versteckt sich ein wenig hinter Schwarzenberg und Brandhübel. Im Wald liegen die drei Gipfel dicht nebeneinander. Zu sehen ist der Kälberberg nur vom Keulenberg aus. Die Tour beginnt in Pulsnitz, über Steina gelangen wir nach Möhrsdorf. Hier beginnt der steile Anstieg hinauf zum Brandhübel. An diesem fahren wir vorbei und gelangen auf einen breiten Waldweg, der uns zum Kälberberg bringt. Der letzte Anstieg ist extrem steil, genauso die Abfahrt hinab nach Ossel. Der Gipfel des Kälberberges ist geologisch interessant, ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Besonders lustig finde ich das Gipfelbuch, wo ich mich selbstverständlich eingetragen habe. Auf dem Rückweg kommt man an einem alten Ringwall vorbei. Um welche Anlage es sich handelt und wie alt sie ist, darüber kann ich leider nichts sagen. Vom Berghang oberhalb von Ossel hat man einen fantastischen Fernblick in Richtung Oberlausitz und Brandenburg.

Die Tour ist sehr gut geeignet für Mountainbikes, Tourenrad ist aber auch möglich.





























Länge der Tour: 21, 3 Kilometer
Gesamter Anstieg: 384 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Kälberberg

Die Westlausitz - Teil 7

Sonntag, 14. Juli 2019
Fahrradtour zum Schwarzenberg

Der Schwarzenberg ist ein recht auffälliger Berg. Mit 413m über n.N. ist er aber noch lange nicht der höchste Berg in der Gebirgskette. Trotzdem lohnt sich ein Ausflug dorthin. Er ist ein unbedingtes Muss für Mountainbiker, denn hier befindet sich der Black Mountain Bike Park. Der gesamte Schwarzenberg ist übersät mit Mountainbike-Strecken in allen Schwierigkeitsgraden. Eine wirklich tolle Sache. Der ehemalige Skilift wurde umfunktioniert und dient jetzt als Transportmittel für Fahrräder. Ist bissel blöde, weil man eigentlich sehr gut mit dem Fahrrad hochfahren kann. Jedenfalls ich habe das so gemacht. In Dobrig gibt es einen Parkplatz für Biker, die mit dem Auto anreisen. So wie ich das mitbekommen habe, ist der Black Mountain Bike Park. sehr beliebt!! Also, wer Lust auf schnelle Abfahrten hat - dann nichts wie hin!

Start meiner Tour ist Pulsnitz. Auf der K9240 Steina, auf der K4942 nach Möhrsdorf. In Dobrig habe ich mein Rad den Skilift hochgeschoben, denn der war zum fahren einfach zu steil. Man kommt aber auf anderen Wegen recht bequem zum Gipfel. Die Rückfahrt geht über Möhrsdorf, Untersteina, Steina zurück nach Pulsnitz. Die Tour ist nicht sehr lang aber lohnend. Hat Spaß gemacht!! Eine Aussicht vom Berg hat man leider nicht, es lohnt aber der Fernblick von der Straße nach Elstra. Hier sieht man die Berge der Oberlausitz, den Czorneboh, das Kraftwerk Boxberg und das Kraftwerk Schwarze Pumpe.

Der Schwarzenberg ist geeignet für Tourenräder, besser jedoch für Mountainbikes.

















Länge der Tour: 23 Kilometer
Gesamter Anstieg: 378 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Schwarzenberg

Aus der Westlausitz

Samstag, 22. Juni 2019
Kleine Pause von der Pause

Im Moment bin ich noch in der Westlausitz zu Besuch. In reichlich zwei Wochen geht es weiter im Blog. Wenn ich wieder zu Hause bin, dann werde ich Euch dieses wunderschöne Gebiet näher beschreiben. Die Westlausitz ist ein sehr interessantes und ruhiges Wandergebiet. Man ist meistens alleine unterwegs, trifft selten ein paar Wanderer und wenn, dann gibt es immer einen netten Plausch.

Eine lange Gebirgskette mit Wahlberg, Wüsteberg (dahinter dampft das Kraftwerk Schwarze Pumpe), Heiliger Berg, Hennersdorfer Berg und Schwarzenberg.



Blick auf Obersteina.



Blick vom Eichberg auf die Gebirgskette mit Wahlberg.



Blick vom Tanneberg in Richtung Dresden.



In etwa drei Wochen geht es weiter. Bis dahin habe ich die Westlausitz komplett kennengelernt.

Kilometerzähler einst und jetzt

Mittwoch, 22. Mai 2019
Kilometerzähler einst und jetzt

Früher sahen die Kilometerzähler so aus:



Das war mein erster Zähler von vor 50 Jahren. Mit meinem alten Fahrrad habe ich alle Neunen durchgefahren. Heute sehen die Kilometerzähler so aus, und sie können einfach viel mehr.



Es folgt eine kleine Pause im Blog. In vier Wochen gibt es wieder viele neue Fahrradtouren und Wanderungen.