Von Dresden nach Ortrand

Montag, 16. Mai 2022
Von Dresden nach Ortrand

Eigentlich ist das eine Farhrradtour für das Rennrad, welche ich vor ein paar Jahren mit dem ADFC Dresden gemacht habe. Seitdem bin ich sie immer wieder mal geradelt. Wirklich eine schöne Tour, die ich sehr empfehlen kann. Ottendorf-Okrilla ist aber die Fahrradhölle. So viele LKW im Stau habe ich selten erlebt. Gott sei Dank ist dieser Teil nicht lang. Ich habe heute aber nicht das Rennrad genommen, sondern das Bergfahrrad, weil ich auf der Rückfahrt durch die Dresdner Heide wollte.
In Ortrand habe ich mir die kleine Jacobi-Kirche angeschaut. Ich hatte großes Glück, denn der Gärtner hat sie mir aufgeschlossen, so dass ich sie von Innen anschauen konnte. Die Kirche liegt nicht direkt am Jakobsweg, auch wenn ich diesen heute mehrfach gekreuzt habe.

Hier die Links von meiner ADFC-Tour 2017 und 2018:

Frühlingserwachen fürs Rennrad
Fahrradtour nach Ortrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 101, 14 Kilometer
Gesamter Anstieg: 652 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Ortrand



Und wieder mal nach Cottbus - Teil 2

Samstag, 14. Mai 2022
Und wieder mal nach Cottbus - Teil 2

Ich habe hier noch ein paar sehr alte und interessante Fotos von Cottbus aus den 80ziger Jahren gefunden.

Ab 1974 entstand die Großwohnsiedlung Sachsendorf-Madlow. Mit 12.000 Wohnungen war sie die größte in Plattenbauweise errichtete Wohnsiedlung des heutigen Landes Brandenburg. Mittlerweile sind vor allem in den äußeren Randgebieten Sachsendorfs zahlreiche Wohnhäuser (ca. 5.000 Wohnungen) abgerissen worden, sodass seitdem große Flächen brach liegen und von der Natur zurückerobert werden. Die Fotos zeigen die Albert-Schweitzer-Straße während der Bauarbeiten.







"Am Anger" stand damals einsam ein altes Wohnhaus. Dieses wurde nach der Wende abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Der Spielplatz und die große Wohnscheibe sind erhalten geblieben.



Das neue Wohnhaus "Am Anger".







Die Stadthalle Cottbus gibt es auch heute noch.



Das ehemalige "Hotel Lausitz" wurde nach der Wende abgerissen und durch ein Neubau ersetzt.



Die neue Spremberger Straße wurde nach der Wende komplett abgerissen. Damals gab es hier einen Schallplattenladen, die Teestube, ein Kristallglasladen, Modegeschäfte und die berühmte Sternbar. Sie entstand 1969 nach Entwürfen von Jörg Streitparth, Gerd Wessel und Günter Pöschel. In der Bar wurde sogar mal ein DEFA-Spielfilm gedreht: "Die sieben Affären der Donna Juanita".









Die alte Sprembarger Straße.



Die Gaststätte "Stadttor". Hier fanden auch Tanzveranstaltungen statt.



In der Oberkirche stand vor 1984 diese Orgel, welche durch Vandalismus völlig zerstört wurde. Ab 1984 baute die Orgelbaufirme Eule eine neue Orgel ein. Der Prospekt stand ursprünglich in der Kirche Hainichen (Sachsen).







Und wieder mal nach Cottbus

Dienstag, 10. Mai 2022
Und wieder mal nach Cottbus

Erst einmal vielen Dank an an den lieben Komootler Sven, der mir die Anregung für diese Tour gab.
Ich bin die gleiche Strecke bereits schon zweimal gefahren (Teil 1 und Teil 2). Sie ist traumhaft schön und ich kann sie nur empfehlen. Für das Rennrad ist sie aber nicht geeignet, Schotterrad und Bergfahrrad eignen sich aber hervorragend. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Cottbus war vor langer langer Zeit meine Wahlheimat. Heute wollte ich mal ein paar ganz bestimmte Stellen aufsuchen, z.B. meine ehemaligen Wohnungen, die erste Arbeitsstelle und vieles mehr. Die Stadt machte auf mich einen sehr positiven Eindruck. Vieles hat sich verändert, manches ist neu entstanden, altes gibt es nicht mehr. Ich habe mal ein paar Fotos von 1982? eingescannt und stelle sie an den jeweiligen Stellen gegenüber. Verschwunden ist z.B. das alte Hotel Lausitz, die Sternbar und die ganze alte DDR-Sprem. Erichs Bierstuben heißen heute "Brau & Bistro", auch das Tanzlokal Stadt Dresden gibt es nicht mehr. Dafür hat sich die Innenstadt richtig schickimicki gemausert. Die Oberkirche ist ein regelrechtes Schmuckstück. Auf den Fotos darf natürlich das Haus meiner ersten Arbeitsstelle nicht fehlen. Ich sage nicht, um welches Haus es sich handelt, aber es ist das berühmteste der Stadt Cottbus!
Zum Schluss: ich hatte in der Königsbrücker Heide ein ganz tolles Erlebnis. Als ich um eine enge Kurve fuhr, stand mir plötzlich in höchsten 10 Meter Entfernung ein Wolf gegenüber. Leider sind Wölfe sehr scheue Tiere, so dass ich ihn nicht fotografieren konnte. Das war für mich ein richtig schöner Augenblick!
Der Tagebau Welzow war 2018 noch eine Baggergrube, jetzt wurde sie bereits verschüttet. Wenn es weiterhin nicht mehr regnet, könnte unsere Natur in ein paar Jahren durchaus auch so aussehen. Hoffentlich nicht.

Ich bin nicht der Freund von ewig langen Fotostrecken. Aber heute ging es ausnahmsweise mal nicht anders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 138 Kilometer
Gesamter Anstieg: 528 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Cottbus



Fahrradtour von Riesa nach Pirna

Dienstag, 3. Mai 2022
Fahrradtour von Riesa nach Pirna

Da die Teilnehmerzahl beim diesjährigen Spreewaldmarathon begrenzt ist, kann man den Spreewaldmarathon virtuell - "ganzjährig" zu Hause fahren. Ich habe mich für 150 Kilometer entschieden und bin gestern nach Riesa und Pirna geradelt. Für 150 Kilometer erhalte ich die "SILBERNE GURKE"!!

Nach etwa 60 Kilometer war ich schon in Riesa. Auf Bild 17 sieht man an der Hauswand ein Notenbild. Es handelt sich um das Müllerlied von Lucjan Dolega Kamienski. Über den Komponisten habe ich leider nichts herausfinden können. Gelebt hat er von 1885 bis 1964. Wer wissen möchte wie das Lied klingt, der kann sich hier eine Mp3-Datei anhören. Ich habe das Lied selber auf dem Klavier gespielt. Leider enthält der Notentext Fehler, die ich versucht habe zu korrigieren. Ich hoffe, der Link funktioniert.

Müllerlied

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 156 Kilometer
Gesamter Anstieg: 410 Meter
Download: GPX-Datei Fahrradtour Riesa - Pirna

Fahrradtour nach Děčín

Freitag, 22. April 2022
Fahrradtour nach Děčín

Auch in diesem Jahr soll es wieder zur Tschechischen Grenze gehen. Ich bin allerdings noch ein kleine Stück weiter gefahren bis nach Děčín. Karte und GPX-Datei fehlen, weil diese für den Elberadweg nicht nötig sind.

Děčín (deutsch Tetschen, 1942–1945 Tetschen-Bodenbach, 1945 Děčín-Podmokly) ist eine Stadt im Ústecký kraj an der Elbe im Norden Tschechiens, nahe der Grenze zu Sachsen. Děčín besitzt den wichtigsten Eisenbahngrenzübergang zwischen Deutschland und Tschechien, der Teil der transeuropäischen Verkehrsachse Nord-/Ostsee – Dresden – Prag ist. Dieser Grenzübergang war früher unter dem Namen Bodenbach bekannt. Bodenbach (Podmokly) ist heute der größte linkselbische Stadtteil von Děčín.
Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 122 Kilometer - von Tolkewitz 50 Kilometer bis zur Grenze, dann noch 12 Kilometer bis nach Děčín.

vsf Fahrradmanufaktur - R 500

Donnerstag, 31. März 2022
vsf Fahrradmanufaktur - R 500

Im April 2016 hatte ich mir das vsf R 500 gekauft, welches bis heute zu keiner einzigen Reparatur oder Durchsicht war. Es lief einfach perfekt, also hatte ich keinen Grund, das Fahrrad in die Werkstatt zu schaffen. Nach genau 6 Jahren nun der erste Termin in der Werkstatt von GS-Velo Dresden. Ich bin gespannt, was alles erneuert werden muss. Gewechselt wurden nur die Kette und die Bremsbeläge, der Rest war in Ordnung. Die Fahrräder der Fahrradmanufaktur sind wirklich unkaputtbar und extrem stabil. Ein schönes Fahrrad. Außer mein eigenes Rad habe ich diesen Typ noch nie auf der Straße gesehen. Das vsf R-500 ist ein klassisches Rennrad mit gemufftem Stahlrahmen aus Columbus Cromor Rohrsatz und ebenso gemuffter Stahlgabel. Das Rennrad kommt mit einer Shimano Ultegra 2×11 Gruppe mit Felgenbremsen, Mavic Aksium Elite Laufrädern, Brooks Cambium Sattel und Ritchey Komponenten. Preis: 1.900 Euro damals!! Mein T500 habe ich mir vor 9 Jahren für den Preis von 999 Euro gekauft, es kostet jetzt 400 Euro mehr. Wer weiß, was das r500 kosten würde, gäbe es dieses noch zu kaufen. Leider wird es von vsf nicht mehr hergestellt.



So sah das Rad neu aus.



Die Sühnekreuze um Stolpen

Montag, 21. März 2022
Die Sühnekreuze um Stolpen

Wieder eine kleine Fahrradtour gebastelt und ein paar Sühnekreuze der Sammlung hinzugefügt. Gefunden habe ich das Kreuz in Altstadt, Stolpen und Lohmen. In Altstadt soll es noch ein Kreuz geben, welches ich aber nicht gefunden habe. Das Sühnekreuz im Basteiwald habe ich ausgelassen, weil mich der Gegenwind genervt hat.

Der Radweg "Schönfelder Hochland" hat eine Baustelle, die Umleitung ist aber sehr komfortabel gelöst.

An der Elbe wurde die Anlegestelle der Tolkewitzer Fähre abgerissen. Aber keine Angst - sie wird nicht eingestellt. Bis September werden die Anleger auf beiden Elbseiten behin­der­ten­freund­lich umgebaut. Dazu müssen die vorhan­denen Anlagen zunächst abgebaut und abtrans­por­tiert werden. Bis Anfang Mai werden provi­so­ri­sche Zugänge errichtet. Während­dessen werden die Landungs­brü­cken rekon­stru­iert und die Fähre "Caroline" zur Inspek­tion geschickt. Am 6. Mai soll der Fährbe­trieb zwischen Tolke­witz und Nieder­poy­ritz dann wieder starten. Der Bau der neuen Anlege­stellen kostet rund 245.000 Euro. Der Freistaat steuert knapp 96.000 Euro bei.
Für die Freunde der Postmeilensäulen habe ich noch eine wunderschöne Säule in Stolpen fotografiert.

 

Sühnekreuz in Altstadt:







 

 

Sühnekreuz in Stolpen: (Bischofswerdaer Straße)



 

Sühnekreuz in Lohmen:



 

 

Länge der Tour: 70. 66 Kilometer
Gesamter Anstieg: 728 Meter
Download: GPX-Datei - Sühnekreuze um Stolpen



Mit dem Rennrad nach Leipzig

Montag, 21. März 2022
Mit dem Rennrad nach Leipzig

Nachdem ich bereits zweimal mit dem Mountainbike nach Leipzig geradelt bin, wollte ich diesmal mit dem Rennrad fahren. Dehalb mit Komoot eine Rennradtour geplant und los geht es. Die Tour ist traumhaft schön, ich kann sie wärmstens empfehlen. Ich bin kilometerweit geradelt und habe nicht ein einziges Auto gesehen. Erst vor Leipzig wurde es etwas lebhafter auf der Straße.
Start ist Dresden Tolkewitz, es geht den Elberadweg entlang bis nach Diera-Zehren. Hier hat man schon mal 40 Kilometer geschafft, was immerhin ein Drittel der Strecke ist. Über Piskowitz bin ich nach Lommatzsch gefahren, über Staucha, Hof (in Sachsen), Gastewitz nach Mügeln. In Mügeln habe ich mir die Bahnanlage der Schmalspurbahn (Döllnitztalbahn) angeschaut. Durch Kemmlitz bin ich nicht gekommen, ich habe aber die Kaolin-Abfüllanlage am Bahnhof Sornzig-Ablass bewundern können. Hinter Wadewitz gab es ein kleines Stück Schotter, das sind aber höchstens 200 Meter. In gar nicht weiter Entfernung waren der Collmberg und Schloss Hubertusburg zu sehen. Ganz toll fand ich die Stadt Trebsen an der Mulde. Trebsen besitzt ein Schloss, eine schöne Kirche, ein Rathaus? Und einen Ratskeller. Über Altenhain, Ammelshain, Naunhof (Turmuhrmuseum), Fuchshain, Seifertshain und Holzhausen geht es schließlich nach Leipzig. Den Zug zurück nach Hause habe ich gerade noch so bekommen.
Von der Landschaft waren sicherlich meine beiden ersten Touren nach Leipzig schöner, aber auch diese Strecke hatte etwas ganz besonderes. Vielleicht war es auch nur die herrliche Ruhe auf der Straße die mir so gefallen hat.

Erste Tour über den Mulderadweg nach Leipzig:

Teil 1
Teil 2

Zweite Tour nach Leipzig über den Mulderadweg:

Zweite Tour nach Leipzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 122, 44 Kilometer
Gesamter Anstieg: 627 Neter
Download: GPX-Datei Fahrradtour Dresden nach Leipzig



Im Windkanal zur Tschechischen Grenze

Sonntag, 13. März 2022
Im Windkanal zur Tschechischen Grenze

Meine obligatorische Frühjahrstour zur Tschechischen Grenze, heute bei Sturm. Kurz vor Bad Schandau hätte es mich fast beinahe in die Elbe geweht. Es war die Hölle und fühlte sich an wie eine 50 Kilometer Bergtour. Je nach Standort ist die Strecke reichlich 100 Kilometer lang. Auf eine Karte verzichte ich, denn die Strecke dürfte jeder leicht finden. Immer an der Elbe entlang.

























Länge der Tour: 101 Kilometer von Tolkewitz

Garmin - Varia Radar

Dienstag, 1. März 2022
Garmin - Varia Radar

    Warnt optisch und akustisch vor Fahrzeugen, die sich aus einer Distanz von bis zu 140 Metern von hinten nähern.

    Das Rücklicht ist bei Tageslicht aus sehr großer Entfernung zu sehen und strahlt in einem Winkel von 220 Grad nach hinten, damit du von Fahrern gesehen wirst, noch bevor das Radar das Fahrzeug wahrnimmt.

    Aerodynamisches Design für die einfache Montage an den meisten Fahrrädern für die Straßennutzung, darunter Rennräder, Touren-Fahrräder und City-Räder.

    Erfordert eine spezielle Radar-Displayeinheit (separat erhältlich) oder lässt sich drahtlos mit kompatiblen Garmin-Geräten1 integrieren.

    Akku-Laufzeit: Bis zu 10 Stunden.

Mit dem Varia™ RTL511-Radar bist du cleverer und aufmerksamer unterwegs. Das Gerät wird an der Sattelstütze befestigt und liefert visuelle und akustische Alarme, um vor Fahrzeugen zu warnen, die sich dir in einer Distanz von bis zu 140 Metern (153 Yards) von hinten nähern. Außerdem ist das helle Rücklicht bei Tag aus einer Entfernung von bis zu 1,6 km (1 Meile) zu sehen, damit du zuversichtlich und sicher unterwegs sein kannst.


Soweit die Erklärung auf der Garmin-Webseite.

Ich habe lange überlegt, ob ich das Gerät brauche oder nicht, denn wenn ich von hinten überfahren werde, dann nützt mir das beste Radar nichts. Heute, bei der ersten Ausfahrt mit dem Garmin wurde ich eines Besseren belehrt. Es lohnt sich!! Sehr hilfreich ist das Gerät vor allem beim Linksabbiegen. denn auf dem Garmin-Display erscheinen die Autos als Punkte schon aus einer Entfernung von 140 Metern. Genügend Platz, um sicher abzubiegen. Der eigentliche Grund, warum ich mir das Gerät gekauft habe ist aber ein anderer. Mit der Connect IQ Erweiterung My Bike Radar Traffic kann man die Möglichkeiten des Radars extrem erweitern. Die Connect IQ Erweiterung zeigt z.B. an, wie schnell sich die Autos nähern, die Anzahl der überholenden Fahrzeuge, die Differenzgeschwindigkeit im Verhältnis zu mir und die absolute Geschwindigkeit der Autos. Das ist richtig cool. Denn damit kann man interessante Statistiken erstellen: z.B. wie schnell ist die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Tempo-30-Zone tatsächlich. Die ideale Radarfalle für uns Radler!!

Hier ein kleines Beispiel:

In den Schulcampus Dresden Tolkewitz an der Kipsdorfer Straße gehen 1.250 Schüler zur Schule. Hier gilt Tempo 20. Wie aus der Tabelle ersichtlich: das Auto fährt maximal 54 km/h, überholt wurde ich immerhin noch mit 43 km/h.



Und auf der Winterbergstraße sind 65 km/h normal.



Mountainbike-Tour zur Talsperre Malte

Freitag, 25. Februar 2022
Mountainbike-Tour zur Talsperre Malter

Ich wollte mir mal wieder die Baustelle an der Staumauer aus der Nähe anschauen.

Der Stauspiegel der Talsperre Malter wird ab Mittwoch, 8. September 2021 bis zum 20. September schrittweise um zirka dreieinhalb Meter abgesenkt. Der Grund dafür sind die Arbeiten an der Radwegbrücke in Paulsdorf und an der Hochwasserentlastungsanlage. An der Hochwasserentlastung wird seit Sommer 2019 gebaut. Die Arbeiten sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein und kosten rund 21 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Freistaates Sachsen.


So wie es aussieht, sind die Bauarbeiten abgeschlossen. Es muss aber noch viel aufgeräumt werden. In Possendorf habe ich an der Kirche ein Sühnekreuz entdeckt. Die Waffe ist auf dem Stein deutlich zu erkennen.
Ganz ideal ist meine Strecke nicht. Ich wollte noch ein Sühnekreuz in Oberhäslich fotografieren, habe es aber nicht gefunden. Daher bin ich dummerweise auf die B 170 gekommen. Der Autoverkehr war relativ moderat und nicht ganz so brutal, so dass ich die Rennpiste ganz gut überstanden habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 63, 2 Kilometer
Gesamter Anstieg: 914 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zur Talsperre Malter



Immer wieder die Hochlandtour

Dienstag, 15. Februar 2022
Immer wieder die Hochlandtour

Ich bin gestern mal wieder meine Hausrunde Nummer 1 geradelt - die Schönfelder Hochlandtour. Wirklich schön da oben!! Mit dabei hatte ich die große Vollformatkamera, seit langem mal wieder. Ich muss sagen, die macht super Fotos. Die Handy-Kameras sind nicht schlecht, aber die Fotos sehen irgendwie überschärft und in den Farben nicht echt aus. Ein Heranzoomen ist überhaupt nicht möglich. Praktisch sind die Handykameras, denn sie nehmen kaum Platz weg. Trotzdem werde ich mich vom Handy verabschieden. Als kleine Kamera verwende ich eine Panasonic LX100 II und wenn das Fahrrad dabei ist, die große Vollformat.
Länge der Tour ist etwa 55 Kilometer, je nachdem von wo aus man startet. Gefahren bin ich mit dem Mountainbike ohne Motor (trotz Sturm). Der Antrieb war eigene Muskelkraft.





















Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 3

Montag, 22. November 2021
Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 3

Heute habe ich versucht, wieder ein paar Sühnekreuze zu finden.
Sühnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts. Sie waren ein Erfüllungsteil von Sühneverträgen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden. Nachzulesen auf dieser interessanten Webseite:
suehnekreuz.de
Besucht habe ich die Zwei Sühnekreuze in Graupa, ein Kreuz in Bonnewitz, drei Kreuze in Wünschendorf, ein sehr schönes großes Kreuz in Elbersdorf (Schöne Höhe) und das Sühnekreuz in Doberzeit. Teilweise sind die Kreuze schwer zu finden, vor allem dann, wenn sie sich im Wald verstecken. Ein Mountainbike ist also unbedingt pflicht.
Das Sühnekreuz in Doberzeit steht etwas abseits an einem Feldweg. Dahinter befindet sich ein rund angeordneter Steinwall. Was es damit auf sich hat, konnte ich leider nicht herausfinden.
Will man das zweite Sühnekreuz in Graupa besuchen, muss man ordentlich im Wald nach oben stapfen. Mit dem Fahrrad konnte ich dort nicht mehr fahren. Na ja, etwas Abenteuer ist ja auch mal ganz lustig.

Grenzstein und Sühnekreuze in Graupa. Das Sühnekreuz am Borsberghang ist nicht leicht zu finden.

 

 

 

Das Sühnekreuz in Bonnewitz steht in einem privaten Garten.



Die drei Sühnekreuze in Wünschendorf.

 

 

 

 

Was diese Steine in Wünschendorf bedeuten weiß ich leider nicht.



Das Sühnekreuz in Elbersdorf.

 



Das Sühnekreuz in Doberzeit.

 

 

Es sieht aus, als wenn hier einmal Häuser gestanden hätten (in Nähe Sühnekreuz Doberzeit).

 

Die beiden Sühnekreuze an der Straße nach Porschendorf gehören eigentlich noch in diese Sammlung, auch wenn ich heute nicht dort war.

 

 

Länge der Tour: 63 Kilometer
Gesamter Anstieg: 562 Meter
Download: GPX-Datei - Sühnekreuze um Lohmen



Zwei Bahntrassenradwege

Mittwoch, 17. November 2021
Triebenberg und Finckenfang

Der Plan war, auf zwei Bahntrassenradwegen zu radeln, erst auf der nördlichen Elbseite (Dürrröhrsdorf-Dittersbach) und dann auf der südlichen Elbseite (Windbergbahn). Außerdem wollte ich auf beiden Seiten zu den höchsten Aussichten fahren. Was das auf der nördlichen Elbseite ist wusste ich - der Triebenberg (383 m ü. NHN), von der südlichen Elbseite habe ich jedoch überhaupt keine Ahnung. Eigentlich müsste das der Finckenfang (394 m. ü. NHN) sein? Der Wilisch fällt aus, denn der gehört zur Karsdorfer Verwerfung. Also, beide Höhenzüge angepeilt und hoch geradelt. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die beiden Sühnekreuze kurz hinter Porschendorf entdeckt. Das eine ist sehr gut an der Straße zu sehen, das andere ist eigentlich nicht zugänglich und versteckt sich im abgezäunten Gebüsch. Was mir auch aufgefallen ist: die südliche Elbseite fährt sich wesentlich schwieriger als die nördliche. Vom Triebenberg hatte ich überhaupt keine Sicht, vom Finckenfang konnte ich ein paar Berge entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 107 Kilometer
Gesamter Anstieg: 977 Meter
Download: GPX-Datei - Triebenberg und Finckenfang



Fahrradtour zum Finckenfang - 2

Dienstag, 16. November 2021
Fahrradtour zum Finckenfang - 2

Der Finckenfang ist ein 394 m hoher Berg in Sachsen. Die weithin sichtbare Anhöhe liegt in der Gemeinde Müglitztal südlich des Ortsteils Maxen an der nördlichen geologischen Grenze des Osterzgebirges. Benannt ist der Finckenfang nach dem preußischen General von Finck, der im Gefecht von Maxen am 21. November 1759 gefangen genommen wurde.
Wikipedia

Nein, ich habe heute keine Finken gefangen. Es handelt sich hier ja um den Generalleutnant Friedrich August von Finck (am Ende mit ck). Normalerweise hat man von da oben eine fantastische Aussicht, die heute leider gegen Null tendierte. Die Rückfahrt habe ich spontan entschieden. Das Motto: immer der Nase nach! Angekommen bin ich, aber es war kalt! Auf Grund der miserablen Wetterlage sind die Fotos nicht gelungen. Immerhin war der Wilisch im Dunst zu erkennen.
Zur Strecke: Elberadweg bis Heidenau, Müglitztal, Weesenstein, Maxen, Hausdorf, Kreischa, Possendorf, Bahntrassenradweg Windbergbahn, Gittersee, Elberadweg Dresden.









Länge der Tour: 63 Kilometer
Gesamter Anstieg: 558 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Finckenfang - 2
Erste Fahrt zum Finckenfang