Kuhschwanz in der Dresdner Heide - Teil 1

Mittwoch, 28. September 2022
Der Kuhschwanz in der Dresdner Heide - Teil 1

Der Kuhschwanz in der Dresdner Heide Teil 1 deshalb, weil ich heute nur den ersten Teil gewandert bin. Den zweiten Teil Richtung Radeberg kenne ich bereits, werde ihn aber demnächst noch einmal laufen.
Der Kuhschwanz hieß früher Tarischer Weg. Er ist ein so genannter Hauptweg, erkennbar an dem Punkt in der Mitte des Zeichens. So wie mir bekannt, wurden alle Hauptwege mit einem Punkt markiert, z.B. der Rennsteig. Das alte Hauptwegenetz ist nur in Teilen erhalten. Da die Menschen früher nicht lesen und schreiben konnten, haben sie das "Q" zu einem Kuhschwanz umgedeutet. Seit dem heißt der Weg so.
Beginn der Kuhschwanzes ist in Nähe der Marienallee, er endet (für heute) an der Kuhschwanzbrücke im Prießnitztal. In Nähe der Militärkaserne habe ich zwei alte Bunker entdeckt. Leider weiß ich nicht, worum es sich handelt. Auch glichen Teile des Weges alten Schießanlagen.
Der Kuhschwanz ist ein sehr schöner Weg. Zu Beginn muss man sich die Strecke mit den Mountainbikern teilen. Ein Bergfahrrad kam mir auch durch die Luft entgegengeflogen. Da Fahrräder in der Luft nicht bremsen können, bin ich zur Seite gesprungen. Der Fahrradfahrer hat sich daraufhin bei mir bedankt!!
Nach Hause gelaufen bin ich meine übliche Strecke: Alte 7, Saugarten, Alte 3, Diebssteig, Weißer Hirsch, Plattleite, usw.
Trotz des vielen Regens ist die Degele Quelle ausgetrocknet. Das zeigt, wie viel Wasser nach der Dürre im Boden nach wie vor fehlt. Bleibt zu hoffen, dass es tüchtig regnet.

Neues Wohngebiet oberhalb der Stauffenbergallee
Autoreifen im Wald

 

Alter Bunker in der Heide
Oben auf dem Bunker

 

Beginn des Kuhschwanzes
Erstes Heidezeichen Kuhschwanz

 

Schöne Wiese im Wald
Kuhschwanz kreuzt Schneise 19

 

Heidezeichen Kreuz Sieben
Die Kreuz Sieben

 

Kuhschwanz und Schneise E sind hier identisch

 

Kuhschwanz kreuzt Kreuz 6
Diebssteig, Jakobsweg und Schneise 14

 

Kuhschwanz kreuzt Kreuz 5

 

Kuhschwanz und Alte 6
Letztes Heidezeichen vor dem Prießnitztal

 

Die Kuhschwanzbrücke
Die Kuhschwanzbrücke von unten

 

Der Dresdner Saugarten
Die Degele Quelle

 

Länge der Tour: 14, 74 Kilometer
Gesamter Anstieg: 222, 1 Meter
Download: GPX - Datei Der Kuhschwanz in der Dresdner Heide



Fahrradtour zum Großen Picho

Dienstag, 6. September 2022
Fahrradtour zum Großen Picho

Der Große Picho (obersorbisch Wulki Pichow) ist ein Berg im Lausitzer Bergland, gelegen zwischen der kleinen Stadt Neukirch und Wilthen. Seine Höhe beträgt 498,3 Meter. Es war schon immer mein Wunsch, da mal mit dem Fahrrad hochzuradeln.
Kurz zur Strecke: Start ist Tolkewitz, Blaues Wunder (ich war der einzige der sein Radel geschoben hat), Helfenberger Grund, Bahntrassenradweg, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Stolpen. Weiter geradelt nach Langenwolmsdorf, hinab in das Polenztal, hinauf nach Cunnersdorf, hinab nach Neustadt, hinauf fast über den Valtenberg, hinab nach Neukirch und dann endlich hinauf auf den Picho. Ich hatte ein Riesenglück: die Gaststätte hatte zum Montag geöffnet!! Der Rückweg ist ähnlich.
Die gesamte Strecke fand ich traumhaft schön. Viele lange Anstiege und Abfahrten, schöne kleine Ortschaften, wenig Autos, traumhaftes Wetter! Fahrradherz, was willst Du mehr. Die Abfahrt hinab nach Neukirch ist zwar als Radweg gekennzeichnet, der Weg im Wald fährt sich aber außerordentlich schlecht. Auf der Rückfahrt bin ich deshalb über Steinigtwolmsdorf und einen Teil der Hohwaldstraße gefahren. Das war zwar nicht mehr ganz so angenehm, aber dafür sicherer. Besonders schön fand ich den Streckenabschnitt zwischen Neustadt und dem Polenztal. Es ist zwar ein Umweg, aber man umfährt die S 169 (Neustädter Landstraße).

Blick zum Napoleonstein
Bahnhof Dürrröhrsdorf-Dittersbach

 

Bahnübergang
Viadukt Bahnstrecke Dresden - Sebnitz

 

Die Bockmühle im Polenztal

 

Bester Radweg mit Steigung
Grenzstein

 

Wunderschön hier oben
Blick auf den Valtenberg

 

Blick auf Neustadt und den Valtenberg

 

 

Blockschuttmeer am Angstberg
Berggaststätte Waldschlößchen am Valtenberg

 

Der Picho ist schon ganz nahe
Fahrradladen in Neukirch

 

Der Valtenberg von der anderen Seite
Blick vom Picho auf Bautzen

 

Links das Kraftwerk Boxberg
Alter Steinbruch am Picho

 

Wo ist Panschwitz-Kuckau??
Die Picho-Baude

 

Blick auf den Fuchsberg
Die Kirche in Steinigtwolmsdorf

 

Eine der Sieben Linden

 

Prellbock in Berthelsdorf
Richtung Neustadt

 

Blick zum Unger
Mein Fahrrad hat den langen Anstieg geschafft

 

Blick zurück, hier ist mein Fahrrad hoch gefahren

 

Richtung Stolpen

 

Die Burg Stolpen



Länge der Tour: 136, 92 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1657 Meter
Download: GPX - Datei Fahrradtour zum Picho



Fahrradtour nach Amerika

Donnerstag, 25. August 2022
Fahrradtour nach Amerika

Vor der Wende haben wir sicher alle mal davon geträumt, nach Amerika zu fahren. Heute ist das natürlich kein Problem mehr. Deshalb stand der Entschluss für mich fest: ich fahre nach Amerika. Im Zeichen von Klimawandel und Erderwärmung habe ich mich für das Fahrrad als umweltfreundliches Transportmittel entschieden. Ja, es ist möglich mit dem Fahrrad nach Amerika zu radeln. Man braucht nur ordentlich Speed, damit man auf dem Wasser nicht untergeht. Was gibt es denn nun zu sehen in Amerika? Ich würde sagen: NICHTS! außer einem Bahnhof. Aber die Landschaft ist sehr sehr schön und die steilen Anstiege laden regelrecht ein zum hoch - und runterradeln!! Ich wollte zunächst erst einmal in Amerika ankommen. Wie ich zurück komme, war mir noch nicht klar. Ich bin dann der Einfachheit halber die gleiche Strecke zurückgefahren, um sicher zugehen, dass ich wieder zu Hause ankomme. Das war gut so, obwohl ich im Tanneberger Loch dann doch ziemlich fertig war. Ja, die Tour schlaucht ganz schön. Durchfahren habe ich das Triebischtal (Tanneberg), das Tal der Freiberger Mulde (Nossen), das Striegistal (Berbersdorf), das Zschopautal (Mittweida), das Wiedertal (Wiederau), das Chemnitztal (Göritzhain) und das Tal der Zwickauer Mulde in Lunzenau. Auf der Rückfahrt das Gleiche in der anderen Richtung.

Sehr gut hat mir die kleine Stadt Lunzenau mit der Kirche und Prinz Lieschen gefallen. Habe ich gar nicht gewusst, dass die kuriose Geschichte hier spielt. In Wiederau bin ich dann noch am Geburtshaus von Clara Zetkin vorbeigekommen. Die Strecke zwischen Mittweida und Hainichen kann ich nicht empfehlen. Das scheint eine Rennstrecke für die Formel 1 zu sein. Aber ich habe überlebt!!

Postmeilensäule in Wilsdruff
Bahntrassenradweg hinter Wilsdruff

 

Traktor in Limbach
Das Tanneberger Loch

 

Freiberger Mulde in Nossen
Das Schloss in Nossen

 

Ehemaliges BW in Nossen

 

Bahnhof Altzella
Radweg hinter Nossen

 

Radweg hinter Nossen
Richtung Marbach

 

Alter Barkas
Hinunter in das Striegistal

 

Ankunft in Arnsdorf
Gasthaus an der B 169

 

Die Zschopau in Mittweida
Hinter Mittweida

 

Kleine Straße Richtung Wiederau
Kirche in Wiederau

 

Schloss in Wiederau
Das Chemnitztal in Göritzhain

 

Gasthaus Zum "Prellbock"

 

Lunzenau
Marktplatz in Lunzenau

 

Die Geschichte von Prinz Lieschen

 

Wegweiser in Lunzenau
Blick zum Rochlitzer Berg

 

Feuerwehr in Arnsdorf / Amerika
Gedenkstein an der Straße vor Amerika

 

Ankunft in Amerika

 

Der Bahnhof in Amerika

 

 

Schloss in Wiederau
Das Geburtshaus von Clara Zetkin in Wiederau

 

Kirche in Wiederau
Die Straße zwischen Mittweida und Hainichen

 

Meilensäule zwischen Mittweida und Hainichen
Meilenstein an der B 169

 

Meilenstein an der B 169
Die Striegis zwischen Berbersdorf und Arnsdorf

 

Der Barkas ist kleiner als ein SUV
Hinaus aus dem Tanneberger Loch

 

Länge der Tour: 191 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2190 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Amerika



Fahrradtour nach Altzella

Donnerstag, 18. August 2022
Fahrradtour nach Altzella

Eigentlich war gestern eine ganz andere Fahrradtour geplant. Als ich aus Dresden raus war und durchs Tanneberger Loch geradelt bin habe ich gemerkt, dass ich mental überhaupt nicht gut drauf bin. Der Kopf sagt immer Nein! Im Muldental auf meine Lieblingsbank gesetzt und nachgedacht, wie es weitergeht. Der Entschluss stand fest: Abbruch der Tour, Strecke speichern und Kloster Altzella anschauen. Das war sehr gut gedacht!!

Im Konversenhaus habe ich mir erst einmal einen 18minütgen Film über die Entstehung des Klosters angeschaut. Erbaut wurde es ab 1270 von Zisterzienser Mönchen. Unter den Äbten Vinzenz von Gruner und dem Humanisten Martin von Lochau (erstmals erwähnt 1485, † 1522; Abt von 1501 bis 1522) erfuhr das Kloster seine Blütezeit. Das Obergeschoss des Konversenhauses wurde 1506 als Bibliothekssaal genutzt. Martin von Lochau erhöhte den Buchbestand auf 1000 Bände, die später den Grundstock der Universitätsbibliothek Leipzig bildeten. Da wissen wir also, wie die Uni-Bibo Leipzig entstanden ist.
Um 1540 veranlasste der sächsische Herzog Heinrich der Fromme die Säkularisation des Klosters. Spätestens ab 1557 wurden große Teile der sich nun in schlechtem baulichen Zustand befindlichen Klosterbauten unter Kurfürst August abgebrochen und zur Gewinnung von Baumaterial z. B. für den Umbau des Schlosses Nossen in ein kurfürstliches Jagdschloss verwendet.
Von den alten Gebäuden ist eigentlich nur das Konversenhaus erhalten geblieben. Der Hofgärtner Johann Gottfried Hübler gestaltete dann den Park im Sinne der Romantik um. So ist die Anlage bis heute erhalten.
Nach der Besichtigung viel mir ein, dass ich ja noch nach Hause radeln muss. Ich habe mich dann von Nossen über Freiberg nach Dresden entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 116 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1266 Meter
Download: GPX - Datei: Fahrradtour nach Altzella



Fahrradtour nach Mühlberg - Elbe

Mittwoch, 10. August 2022
Fahrradtour nach Mühlberg - Elbe

Eine Fahrradtour, die bei mir schon lange in der Schublade liegt. Seit mindestens 15 Jahren will ich sie machen, und gestern hat es endlich geklappt.
Mein Ziel ist das Kloster Marienstern in Mühlberg und natürlich die große Brücke, über die ich mal wieder radeln wollte.

Das Kloster Marienstern war ein Zisterzienserinnenkloster in der Stadt Mühlberg/Elbe im heutigen Bundesland Brandenburg. Seit 2000 versuchen Patres der Ordensgemeinschaft der Claretiner im Auftrag des Bischofs von Magdeburg, Gerhard Feige, das durch die Reformation im 16. Jahrhundert aufgelöste Kloster wiederzubeleben. Das Kloster wurde 1228 durch eine Stiftung der Brüder Otto und Bodo von Ileburg gegründet. Die Zustimmung zur Umwandlung der Pfarrkirche von Mühlberg in eine Klosterkirche wurde von Markgraf Heinrich dem Erlauchten von Meißen bestätigt, von welchem das Kloster ebenfalls Schenkungen erhielt. 1539 wurde das Kloster im Zuge der Reformation säkularisiert.
Wikipedia

Von der Klosteranlage war ich schwer beeindruckt. Was mir immer wieder auffällt wenn man in eine Kirche kommt: es ist absolut still!! Ich bin lange stehen geblieben und habe der Stille gelauscht. Unbeschreiblich schön!! Nach der Besichtigung des Klosters wollte ich mir noch die Frauenkirche anschauen. Leider hatte sie geschlossen und im Pfarramt war niemand anzutreffen. Ansonsten hat mir die Stadt Mühlberg ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich mir bei weitem nicht alles anschauen konnte. Unbedingt zu empfehlen die Konditorei Schaller!!

Die Elbebrücke Mühlberg ist eine 690 m lange Straßenbrücke, die bei Mühlberg die Elbe und das Elbevorland überspannt. Das Bauwerk verbindet Mühlberg über die Landesstraße 66 in Brandenburg mit der Bundesstraße 182 in Sachsen. Es überbrückt die Landesgrenze. Die Bauarbeiten begannen im März 2006, die Übergabe an den Verkehr folgte am 22. Dezember 2008. Als Baukosten der Brücke wurden bei Baubeginn vom Land Brandenburg 14 Millionen Euro genannt. Die Elbebrücke Mühlberg wurde 2010 mit dem undotierten Deutschen Brückenbaupreis in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken ausgezeichnet.
Wikipedia

Über die Brücke bin ich schon einmal geradelt. Jetzt weiß ich auch für wen sie gebaut wurde: für mich und die anderen Radler. Beim Überqueren der Brücke habe ich zwei Autos gezählt und etwa 20 Radfahrer. Das gefällt mir.

Die Tour ist etwas anstrengend, weil man in einer Richtung an der Elbe immer Gegenwind hat. Das war bei mir natürlich auf der Rückfahrt. Ein großes Lob an mein Fahrrad, was mich gut nach Mühlberg und wieder zurück nach Hause gebracht hat! Eine Karte, Profil und GPX-Datei gibt es nicht, weil der Elberadweg sehr gut ausgeschildert ist und man keine Karte braucht. Von Dresden Tolkewitz sind es etwa 80 Kilometer bis Mühlberg, die Rückfahrt ist etwas länger weil ich erst zur Brücke fahren musste. Insgesamt waren es für mich 168 Kilometer.

Länge der Tour: 168, 60 Kilometer
Gesamter Anstieg: 505 Meter

Sonnenaufgang in Dresden
Die Briesnitzer Kirche in Dresden

 

Die evangelische Kirche St. Michaelis in Zehren
Schloss Hirschstein

 

Riesa ist erreicht
Der Hafen in Riesa

 

Schloss Gröba (Riesa)
Elbfähre Strehla–Lorenzkirch

 

Die Laurentiuskirche in Lorenzkirch

 

Wüste Deutschland
Friedhofskirche Mühlberg

 

Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alte Propstei (heute Museum)
Konditorei Schaller

 

Frauenkirche und Rathaus in Mühlberg

 

 

Frauenkirche in Mühlberg
Die neue Brücke bei Mühlberg

 

 

Mein Fahrrad auf der neuen Brücke
Die Ev. Pfarrkirche Schirmenitz

 

Orgel und Altar in der Kirche Schirmenitz

 

Blick Richtung Kreinitz
Blick Richtung Strehla

 

Orgel und Altar in der Kirche Gröda

 

Die Kirche in Gröba von außen
Fußgängerzone in Riesa

 

Wacker Chemie in Nünchritz
Kurz vor Meißen

 

Albrechtsburg und Dom in Meißen
Verdientes Bier

 

Der Croozer Cargo

Montag, 1. August 2022
Der Croozer Cargo

Ein ideales Gespann bei den derzeit steigenden Benzinpreisen. Ich brauche kein Auto, ich brauche überhaupt kein Auto! Jetzt werde ich mich noch um eine Kupplung für mein Tourenfahrrad bemühen, dann bin ich vom Strom unabhängig. Das E-Bike ist aber in diesem Falle die bessere Variante. Zuladung ist bis 45 Kilo. Das reicht für zwei Kästen Bier. Durch die Federung entstehen auch keine Vibrationen. Gut für den Getränketransport. Den Anhänger kann man sehr leicht zusammenfalten, so dass er im Keller kaum Platz wegnimmt.





Und gleich die erste Testfahrt. Es funktioniert hervorragend.

Fahrradtour nach Knappenrode - 3

Freitag, 29. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 3

Ziel meiner Fahrradtour ist das Sächsisches Industriemuseum / Energiefabrik Knappenrode. Knappenrode liegt in der Nähe von Hoyerswerda und ist mit dem Fahrrad sehr gut zu erreichen. Städte die zwischen Dresden und Hoyerswerda liegen sind Pulsnitz und Kamenz, Radeberg wird nur am Rande gestreift. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, es gibt viele kleine sehenswerte Städte, Kirchen, Berge, Landschaften und eben das berühmte Industriemuseum. Auf Grund der Länge und Vielseitigkeit habe ich die Tour in drei Teile aufgeteilt. Das Museum ist einfach der Hammer. Was man hier alles zu sehen bekommt ist irre!! Ganz toll fand ich die Fotoausstellung von drei Fotografen. Die Herren haben die Landschaft in all den vielen Jahren fotografiert, von der Zerstörung der Landschaft bis zur Rekultivierung. Da sind einzigartige Fotos dabei, auch von den Menschen die hier gearbeitet haben.

Die Energiefabrik Knappenrode (ehemals Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode) ist einer der vier Standorte des Sächsischen Industriemuseums. Sie umfasst das Areal der stillgelegten und inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Brikettfabrik Knappenrode im ostsächsischen Knappenrode, südöstlich des Stadtzentrums von Hoyerswerda. Von 1918 bis zur Stilllegung 1993 wurden in der Brikettfabrik Werminghoff (später: Knappenrode) Briketts aus Rohbraunkohle produziert.

Die Strecke radelt sich eigentlich ganz gut. Die Berge sind sehr moderat und meinten es gut mit mir. Nicht so gut mit mir meinte es der Gegenwind. Der blies auf der Rückfahrt ordentlich, natürlich von vorne. Wie sollte es auch anders sein. Ich habe festgestellt, dass 60 Kilometer Gegenwind schlimmer sind als hohe Berge. Na ja, wir schaffen das!! Und was an Brandenburg auffällt: hier gibt es überall breite Radwege entlang der Straßen. Das ist wunderbar!!










Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Donwload: GPX-Datei - Fahrradtour nach Knappenrode



Fahrradtour nach Knappenrode - 2

Donnerstag, 28. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Donwload: GPX-Datei - Fahrradtour nach Knappenrode



Fahrradtour nach Knappenrode - 1

Donnerstag, 28. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 1

Viele Fußgänger am Blauen Wunder
Das Blaue Wunder autofrei

 

Abzweig nach Großerkmannsdorf
Die Kirche in Großerkmannsdorf

 

Die Große Röder in Kleinröhrsdorf
Rathaus in Großröhrsdorf

 

Doe Postmeilens&aul;ule in Pulsnitz
Blick auf Wüsteberg und Walberg bei Kamenz

 

Wegsäule zwischen Pulsnitz und Kamenz
Evangelische Hauptkirche St. Marien in Kamenz

 

Postmeilensäule in Kamenz

 

Blick Richtung Schwarze Pumpe
Richtung Oßling

 

Kirche in Oßling
Denkmal der Mitteleuropäischen Gradvermessung in Oßling

 

Brauerei in Wittichenau
Neuer Fahrradweg Richtung Knappenrode

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Donwload: GPX-Datei - Fahrradtour nach Knappenrode



Fahrradtour von Dresden auf den Kleis

Samstag, 23. Juli 2022
Fahrradtour von Dresden auf den Kleis

Eine besonders schöne Fahrradtour, die ich mir schon seit mindestens 10 Jahren vorgenommen habe! Gegen 4. 45 Uhr bin ich gestern in Tolkewitz am Elberadweg gestartet. Nach knapp 50 Km war ich mit leichtem Rückenwind in Hřensko (Herrnskretschen). Hier beginnt die Klettertour. Der erste Anstieg geht hinauf nach Janov. Das zieht sich über 4 Kilometer mit 12 Prozent. Nach Rosendorf folgt das Kamnitztal, dann muss das Lausitzer Gebirge überwunden werden (das zieht sich über 7 Kilometer, zum Schluss mit 17 Prozent). Als letztes folgt der Anstieg hinauf auf den Kleis. Und wie das so ist bei den Bergen, vor jeden steilen Berg hat der liebe Gott ein Tal gesetzt, so auch beim Kleis.

Der Klíč (deutsch Kleis) ist einer der markantesten Kegelberge im Lausitzer Gebirge in Nordböhmen (Tschechien). Der Klíč befindet sich unmittelbar nördlich der Stadt Nový Bor (Haida). Direkt am Fuße liegen die Gemeinden Svor (Röhrsdorf) und Polevsko (Blottendorf).
Für mich ist der Kleis einer der schönsten und markantesten Berge. Seine Höhe beträgt immerhin 760 Meter. Ich kenne kaum einen anderen Berg der so steil und symmetrisch geformt ist. Aber für das Fahrrad ist er definitiv nicht geeignet. Wie mein Fahrrad da hochgekommen ist, weiß ich selbst nicht mehr. Jedenfalls haben mir mächtig die Hände und Arme gezittert, so dass ich kaum noch die Kamera halten konnte. Leider war die Sicht gestern nicht gut. Der Jeschken war gerade noch so zu erkennen, das dahinter liegende Riesengebirge aber nicht. Auch die beiden Milleschauer, das Erzgebirge und die Tafelfichte habe ich nicht gesehen. Sehr schön aber das Zittauer Gebirge mit Lausche und Hochwald.
Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg. Es geht also wieder hinaus aus dem Kamnitztal. Ab Janov dann eine grandiose Abfahrt, ebenso die Abfahrt hinab vom Lausitzer Gebirge. Hier konnte ich immerhin 70 Km/h erreichen. Die letzten 50 Kilometer Elberadweg natürlich mit richtig gutem Gegenwind. So muss das sein! Tschüss Kleis, du bist der schönste Berg weit und breit!! (außer Jeschken und Milleschauer).

Am Elberadweg in Tolkewitz
Der Elbbogen bei Stadt Wehlen

 

Bei Stadt Wehlen
Ankunft in Hřensko

 

Hinauf nach Janov
Altes Haus in Janov

 

Blick auf den Kaltenberg und Rosenberg
Der Rosenberg

 

Katholische Kirche in Růžová (Rosendorf)
Hinab in das Kamnitztal

 

Altes Haus in Janská (Johnsbach)
Zámecký vrch bei Česká Kamenice

 

Rast in Dolní Prysk
Kirche in Horní Prysk

 

Der Kleis kommt in Sicht
Hier will ich hoch

 

Die Gipfelkuppe des Kleis
Mein Weg hinauf zum Ziel

 

Geröllfelder am Kleis
Wie kommt das Fahrrad da hoch?

 

Blick zum Kaltenberg und Ahrensberg
Der Rosenberg

 

Der Rosenberg, dahinter die Zschirnsteine
Blick zum Hochwald

 

Die Lausche
Der Jedlova (Tannenberg)

 

Blick zum Ralsko (Rollberg)
Blick zum Bezdě (Bösig)

 

Novy Bor (Haida)
Cvikov, dahinter der Jeschken

 

Kirche in Polevsko (Blottendorf))
Tschüss Kleis, ich komme wieder!

 

Gedenktafel an der Kirche in Horní Prysk
Kirchturm in Horní Prysk

 

Schöner Neubau in Česká Kamenice
Schule in Česká Kamenice

 

Noch einmal der Zámecký vrch bei Česká Kamenice
Der Rosenberg

 

Kirche in Růžová (Rosendorf)
Die Elbe bei Bad Schandau

 

Länge der Tour: 161 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1626 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour von Dresden auf den Kleis





Fahrradtour zum Antoniuskreuz

Mittwoch, 20. Juli 2022
Fahrradtour zum Antoniuskreuz

Diese Fahrradtour ging schief. Geplant war, dass wir die Nacht bis zum Morgen durchradeln wollten. Rausgesucht hatten wir uns dafür eine grandiose Strecke. Am Bahnhof Reick dann der Hinweis, dass die S-Bahn wegen eines Brandes ausfällt. Deshalb Plan geändert und zum Antoniuskreuz geradelt. Von hier die Aussicht genossen und zurück nach Dresden geradelt. Die Grandiose Fahrradtour wird demnächst nachgeholt.













Was mir aufgefallen ist: oben auf der Höhe sank die Temperatur auf 23, 2 Grad. Als ich in die Stadt hinunter fuhr stieg das Termometer wieder auf 26, 8 Grad. Das ist ein Unterschied von über 3 Grad!! Hier kann man mal sehen, wie unsere modernen Städte die Hitze speichern. Die Hitze schlug mir schon auf der B6 Richtung Bühlau entgegen. Im MDR konnte ich folgenden Beitrag finden: Um künftig Städte vor einer starken Erhitzung zu schützen, plant das Bundesbauministerin Geiwitz noch für das laufende Jahr ein Förderprogramm in Höhe von 790 Millionen Euro. Dabei habe man Klimaschutz wie auch Hitzeschutz von Menschen im Blick. Unter anderem geht es um mehr Begrünung von Flächen und Fassaden.
Ja ja, man müsste, man müsste, man müsste. Es passiert einfach nichts. Wollte man den Kliemaschutz ernst nehmen, dann müsste der Straßenverkehr trastisch reduziert werden. Denn er ist hauptverantwortlich für die Erdwerwärmung. Die Straßen müssten entsiegelt werden, denn der massenweise verbaute Asphalt ist ein unglaublich guter Wärmespeicher. Auch die Häuser bräuchten andere Fassaden. Steht man an einmem Neubaublock, dann schlägt einem die in der Wand gespeicherte Hitze regelrecht entgegen.
Weiterhin habe ich im MDR gelesen: Am Nachmittag will Geywitz in Potsdam das neue Bundesprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" vorstellen. Die angestrebte Stadt-Begrünung könne dazu führen, dass künftig weniger Parkplätze zur Verfügung stünden. Ja Leute, dann macht es doch mal. Wie lange wollen wir noch warten, bis uns der Klimawandel auf die Füße fällt? Im Beitrag wird auch angesprochen, dass sich Straßen bei diesen sommerlichen Temperaturen bis auf 60 / 70 Grad aufheizen können. Kein Wunder, dass unsere Städte einem Backofen gleichen.

Fahrradtour nach Kaditz über Meißen

Mittwoch, 20. Juli 2022
Fahrradtour nach Kaditz über Meißen

Normalerweise muss ich die gleichen Touren nicht immer wieder neu hochladen. Hier mache ich mal eine Ausnahme, denn die Kirche in Kaditz war geöffnet, so dass ich sie mir von Innen anschauen konnte. Welch prachtvolles Bauwerk!
Die Emmauskirche ist eine evangelische Kirche in Dresden-Kaditz, benannt nach dem biblischen Ort Emmaus. In früheren Zeiten hieß sie Laurentiuskirche, nach dem Heiligen Laurentius von Rom. Ein Vorgänger der Emmauskirche in Dresden-Kaditz wurde bereits 1273 urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Kirchen im Dresdner Raum. Im Jahr 1869 begann die Erneuerung der Kirche durch Umgestaltung im Stil der Neogotik. Dabei errichteten die Baumeister Gebrüder Ziller aus Serkowitz, die Großneffen des Kantors Johann Gottfried Ziller, einen achteckigen, neugotischen Turmaufsatz mit Maßwerkfenstern, der den alten Renaissancegiebel ersetzte. Am Chor entstanden runde Treppentürme mit Kegeldächern. Das Innere wurde 1887/1888 neugotisch umgestaltet. Dieser Umgestaltung entstammen der neugotische Prospekt der Firma Ziller und die Glasfenster mit den Evangelisten. Momentan kann man in der Kirche eine kleine Ausstellung zum Orgelbau besichtigen. Unterhalb der Orgelempore befinden sich vier Bilder mit folgender Unterschrift: St. Markuskirche 1884, Weinbergkirche 1884 - 1915, Lutherkirche 1890 und Apostelkirche 1908. Was das zu bedeuten hat weiß ich leider nicht, aber es würde mich interessieren. Was mir auch immer an diesen herrlichen Kirchen gefällt ist die Stille und Ruhe im Innneren der Gebäude. Man hört nahezu nichts. Ich finde das wunderschön!
Vor der Kirche steht die Kaditzer Linde. Sie soll 700 bis 900 Jahre alt sein und ist damit der älteste Baum Dresdens. Ansonsten geht die Strecke am Elberadweg nach Meißen und von dort zurück üder Kaditz nach Dresden.



























Länge der Tour: etwa 70 Kilometer

Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff

Mittwoch, 6. Juli 2022
Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff

Ziel meiner gestrigen Fahrradtour war die Petrikirche in Freiberg, wo ich mir die Silbermannorgel anschauen wollte.
Kontraktabschluß mit Gottfried Silbermann war am 3. 8. 1734. Das Gehäuse baute Christian Polycarp Butzäus. Einweihung der Orgel war am 31. 10. 1735. Sie besitzt 32 Register auf zwei Manualen und Pedal. Ein wenig erinnert der Prospekt schon an den der Hofkirche in Dresden. Die Hofkirchenorgel ist allerdings größer, und der alte Silbermann hat dafür viel viel mehr Geld bekommen. Ob er das noch ausgeben konnte bezweifle ich, denn er ist während der Arbeit verstorben.

Die Tour habe ich aus meinen vielen Fahrradtouren nach Freiberg selber zusammengebastelt. Die R¨ckfahrt ist nur mit einem Bergfahrrad zu bewerkstelligen. Überhaupt ist der Weg recht anstrengend. Durchfahren wird der Zschonergrund, das Triebischtal, das Bobritzschtal und zum Schluss das Muldental. Auf der Rückfahrt geht es dann noch einmal durch Muldental und Bobritzschtal. Im Tharandter Wald habe ich mich verfahren. Laut meinem Navi hätte ich einen Weg fahren müssen, den der Naturschutzbund nicht freigegeben hat. Irgendwie bin ich aber dann doch aus dem finsteren Wald gekommen.
Vor allem die Rückfahrt kann nur mit dem Bergfahrrad gefahren werden. Ob das Schotterfahrrad dafür geeignet ist, kann ich nicht beurteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 112 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1310 Meter
Download: DPX - Datei - Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff



Die Rockauer Höhe

Sonntag, 3. Juli 2022
Fahrradtour zur Rockauer Höhe

Ziel der gestrigen Fahrradtour war die Rockauer Höhe. Ich hatte gehofft, dass es eine gute Fernsicht gibt. Dem war leider nicht so: die Luft war ziemlich trocken und verstaubt. Wenn das Wetter wieder mal besser wird, radle ich erneut zur Rockauer Höhe. Vielleicht gelingen mir dann bessere Fotos. Eine GPX-Datei und Karte lade ich nicht hoch, denn die Tour orientiert sich ausschließlich am Bahntrassenradweg. Gefahren bin ich am Elberadweg, Helfenberger Grund, Rockau und dann Bahntrassenradweg nach Porschendorf und über Pirna zurück nach Hause. Länge der Tour etwa 52 Kilometer.

Vom Aussichtspunkt der Rockauer Höhe soll man angeblich die Burg Frauenstein sehen. Also, ich konnte sie nicht finden. Erst auf meinen Fotos habe ich sie zu Hause entdeckt. Man sollte vielleicht doch ein Fernglas mitnehmen. Bie Burg befindet sich direkt hinter der Lockwitztalbrücke und der Quohrener Kipse. Ich habe das Bild mal digital vergrößert.

Die Lockwitztalbrücke, dahinter die Quohrener Kipse und Frauenstein.



Die Burg Frauenstein im Dunst.



Neubaugebiet Prohlis, dahinter der Sendemast auf der "Goldenen Höhe".



Blick zum Geising, Lugstein und Kahleberg. Die Windräder im Bild ganz rechts stehen auf der Höhe bei Hausdorf.



Der Sattelberg, davor die Autobahn nach Prag. In der Bildmitte das Barockschloss Großsedlitz.



Panorama zur Karsdorfer Verwerfung mit Wilisch, Hermsdorfer Berg, Quohrener Kipse und Lerchenberg..



Neubaugebiet Prohlis.



Der Hohe Schneeberg, links das Neubaugebiet "Sonnenstein" in Pirna.



Die Tellkoppe, Luchberg, Kohlkuppe bei Oberfrauendorf und der Wilisch.



Der Bahntrassenradweg nach Wünschendorf ist unterbrochen, es wurde aber eine sehr schöne Umleitung gebaut. Grund sind Bauarbeiten für die neue Umgehungsstraßse über den Doberberg. Nach Fertigstellung ist die Landschaft um den Doberberg zerstört. Im Moment bin ich der Meinung, dass die Straße für umsonst gebaut wird, denn in 10 Jahren fahren keine Autos mehr! Mal sehen, ob sich das bewahrheitet. Aber die Welt ändert sich gerade rasant.



Blick zum Aussichtspunkt auf dem Doberberg.



Die Schöne Höhe bei Elbersdorf.

Garmin Rally RS200 Leistungsmesser - 2

Freitag, 1. Juli 2022
Garmin Rally RS200 Leistungsmesser - 2

Am Mittwoch habe ich am Abend eine kleine Runde mit dem Rennrad gedreht und konnte bei dieser Gelegenheit mal den Powermeter von Garmin etwas genauer testen. Es ist enorm, wie viele Daten das Gerät ermitteln kann. Gefahren bin ich von Tolkewitz nach Gohlis und wieder zurück, was insgesamt 42 Kilometer sind. Die Hinfahrt mit Rückenwind, die Rückfahrt mit Gegenwind. Ein dreißiger Schnitt wäre kein Problem gewesen, leider haben das die vielen Touristen verhindert, denn E-Bike-Rentner fahren an den engsten Stellen grundsätzlich nebeneinander, schauen nicht auf die Fahrbahn sonder nach links, rechts und irgendwohin. Immer interessant, wenn mir in einer scharfen Kurve auf der linken Seite ein E-Bike entgegen kommt. Ich klingle dann recht laut, damit mir nichts passiert.

Und nun zum Eigentlichen. Auf der Hinfahrt habe ich mit Rückenwind und dreißiger Schniit um die 120 Watt getreten, auf der Rückfahrt war das mit Gegenwind deutlich über 200 Watt. Wie man sieht: nicht die Geschwindigkeit ist entscheident sondern die Umstände im allgemeinen.



Hier sieht man deutlich, wo der Gegenwind beginnt. Das Pedal ermittelt außerdem die Trittfrequenz und die Zeit die man im sitzen oder stehen fährt.



In dieser Grafik wird dargestellt, wie die Kraft auf den Pedalen verteilt ist, also in welchem Winkel die meiste Kraft angewendet wird und wo die Kraftentfaltung beginnt. Besteht eine Dysbalance in den Beinen, dann wird das ebenfalls angezeigt. Voraussetzung dafür ist aber, dass man mit dem Rally 200 (beide Pedale mit Wattmessung) fährt. Das Rally gibt es ja auch als Rally 100 mit nur einem Pedal. Die Werte für beide Beide ermittelt das Gerät dann per Software und Hochrechnung.



Der VO2max-Wert zeigt an, wie viel Sauerstoff der Körper über die Lunge aufnehmen kann. Für körperliche Aktivitäten ist eine ausreichende Aufnahme von Sauerstoff sehr wichtig. Je größer die Sauerstoffaufnahme VO2, desto leistungsfähiger sind die Sportler. In einem Bericht habe ich mal gelesen, dass Spitzensportler bis knapp 80 ml/min/kg aufnehmen können. Im Alter (etwa ab 35 Jahren) nimmt diese Menge pro Jahr um 0,5 bis 2,0 % ab. Damit ist bewiesen, dass man das Älterwerden nicht verhindern kann. Die Kräfte nehmen ab, ob man will oder nicht.



Im Internet habe ich folgende Tabelle gefunden: