Und wieder mal zum Keulenberg

Montag, 6. September 2021
Und wieder mal zum Keulenberg

Die Tour haben wir vor ein paar Jahren schon einmal gemacht. Es handelt sich um die Pfefferkuchen-Tour aus "der RadKulTour" der Sächsichen Zeitung. Viel verändert hat sich nicht, nur das Schloss in Wachau wuchert so nach und nach zu. Wir haben die Strecke leicht gekürzt, so dass unter dem Strich 80 Kilometer zusammen kamen.

Fahrradtour zum Keulenberg- 2016

Der Keulenberg ist eine markante Erhebung im Lausitzer Bergland und trägt deshalb die Bezeichnung Wächter der Westlausitz. Er besteht aus zwei durch einen breiten Sattel getrennte Kuppen – dem Großen mit 413,4 m und dem Kleinen Keulenberg mit 390,1 m
Zitat Wikipedia.

Die Sicht war am Sonntag leider alles andere als schön, aber auch bei Nebel sieht die Landschaft interessant aus. Im Waldgebiet der Luchsenburg sind die Wege teilweise sehr schlecht gewesen, daher ist das Mountainbike auf dieser Strecke genau richtig.
Kaum zu glauben, aber vor der Wende war der Keulenberg militärisches Sperrgebiet. Ab 12. November 1989 konnte der Berg wieder betreten werden. Im Buch von Peter Rölke - Wander- & Naturführer „Lausitzer Bergland“ ist die Geschichte sehr gut beschrieben. Am Sonntag hatte eine kleine Imbissbude geöffnet.

Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg (alte Datei).

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 80, 91 Kilometer
Gesamter Anstieg: 930 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg



Fahrradtour nach Muldenhütten

Sonntag, 5. September 2021
Fahrradtour nach Muldenhütten

Schon tausend Mal mit der Eisenbahn über diese Brücke gefahren, aber noch nie darunter gestanden. Das wollte ich ändern, deshalb das Mountainbike geschnappt und in Richtung Freiberg geradelt - wie fast immer durch den schönen Tharandter Wald. Deshalb ähnelt die Tour meiner Wanderung nach Freiberg (Teil 1, "Teil 2), es geht also viel über Stock und Stein. Weil ich auf der Rückfahrt keine Lust auf Schotter hatte, bin ich etwas Bundesstraße gefahren, was ich mit Müh und Not überlebt habe.

Der Eisenbahnviadukt wurde zwischen 1860 / 61 erbaut und überspannt auf einer Länge von 196 Metern die Freiberger Mulde bei Muldenhütten (Höhe 43 Meter). Die Brücke besteht aus acht Bögen. Davon haben fünf große Bögen eine lichte Weite von je 25,39 Meter und drei äußere kleine Bögen eine lichte Weite von je 9,06 Meter. Steht man unter diesem Bauwerk und blickt nach oben, dann kann man nur noch staunen, wie gigantisch groß diese Brücke ist. Einfach wunderschön!!
In Freital wollte ich auf der Rückfahrt die kleine Straße "Hartmanns Berg" hochfahren. Die Steigung beträgt laut Garmin-Navi 29 Prozent. Ich gebe zu, dass habe ich nicht geschafft! Da ich noch Reserven in den Beinen hatte, habe ich den Rückweg über die Bahntrasse der Windbergbahn angetreten. Über das Lockwitztal und den Elberadweg geht es zurück nach Hause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 101, 93 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1245 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour nach Muldenhütten



Garmin Fenix 6 - Pro

Freitag, 3. September 2021
Garmin Fenix 6 - Pro



Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich von der Garmin Fenix 5 auf die Fenix 6 umgestiegen bin. Lohnt sich der Kauf oder nicht? Ja, es lohnt sich unbedingt! Hier die Verbesserungen:

Die Fenix 6 Pro besitzt eine Karte. Ich habe immer gedacht, auf so einer kleinen Uhr macht das keinen Sinn. Das Gegenteil ist der Fall. Die Karte ist super lesbar, auch die Navigation funktioniert ausgezeichnet.

Die Akkulaufzeit ist enorm. Im GPS-Modus zeigt die Uhr eine Laufzeit von 32 Stunden an. Ich habe aber nichts gekoppelt. Schaltet man den Herzfrequenzsensor aus, wird die Uhr sicherlich noch länger laufen. Zur Not gibt es auch einen GPS-Expeditionsmodus. Dann hält der Akku 20 Tage.

Der Herzfrequenzsensor am Handgelenk hat sich verbessert. Trotz aller Unkenrufe - bei mir funktioniert er fehlerfrei!



Die Uhr ist, im Gegensatz zum Vorgängermodell, leichter geworden und trägt sich besser.

Etliche Funktionen sind dazugekommen, z.B. Pulsoximeterdaten für die Sauerstoffsättigung. Ob man das braucht? Bei mir sieht alles gut aus. Ganztägiges Stress-Tracking, Entspannungstimer, Atemfrequenz usw. Beängstigend!

Mit dem Telefon kopple ich die Uhr während der Fahrt oder Wanderung nicht. Ich will meine Ruhe haben und brauche keine Benachrichtigungen.

Die Fenix 6 pro besitzt WLAN. Damit lassen sich die Tracks sehr gut auf Garmin-Connect hochladen.

Die Verbindung mit Komoot klappt super. Zur Not kann man sich während der Tour die Komoot-Strecken über das mobile Internet auf die Uhr laden. Habe ich noch nicht gebraucht, kann aber mal passieren. Beim Edge 1030 hat mir das schon einmal weitergeholfen.

Schrittzähler, Treppenzähler, Kalorien usw. sind auch interessant, das hatte die Fenix 5 aber auch. Ist schon toll, was die kleinen Geräte heute alles leisten können.



Heute bin ich mit der Fenix 6 pro eine kleine Runde mit dem E-Bike von Dresden nach Meißen und zurück geradelt. Interessant wiederum mein Kalorienumsatz. Das waren auf einer Länge von 74 Km und einer Ø Geschwindigkeit von 22, 1 km/h gerade mal 774 Kalorien. Der Gegenwind blies auf der Hinfahrt ordentlich, wovon ich so gut wie nichts gespürt habe! Von den Herzfrequenz-Bereichen bin ich nur im Bereich 1 (81 %) und Bereich 2 (19 %) gefahren. Also, da muss ich doch des öfteren mal das richtige Fahrrad nehmen. Enorm finde ich die Akkulaufzeit des Bosch PowerTube 625. Nach genau 135, 17 Km und 689 Hm hatte ich immer noch eine Restreichweite von 50 Km im Tour-Modus und 70 Km im Eco-Modus. Trotzdem lade ich den Akku heute mal wieder auf - wer weiß wohin ich morgen fahre. Das Stressfreie radeln ohne Anstrengungen macht eben enorm Spaß - und 774 Kalorien sind doch auch etwas?? Oder?

Die beiden vertragen sich wie Hund und Katze.

Kleine Rennradtour nach Borthen

Freitag, 3. September 2021
Kleine Rennradtour nach Borthen

Mich hat interessiert, wie unterschiedlich der Kalorienverbrauch zwischen normalen Rad und E-Bik ist. Deshalb bin ich gestern nach meiner E-Bike-Tour noch einmal auf die Südhöhe gefahren, natürlich ohne Motor und mit dem Rennrad. Hier die Unterschiede:
Länge der E-Bike-Tour Schönfelder Hochland: 60, 73 Km
Gesamter Anstieg: 467 Meter
Ø Geschwindigkeit: 21,1 km/h
Kalorienvervrauch: 783 C

Länge der Rennradtour Borthen: 33, 91 Km
Gesamter Anstieg: 350 Meter
Ø Geschwindigkeit: 22, 3 km/h
Kalorienverbrauch: 589 C

Ich habe versucht, beide Geschwindigkeiten etwa gleich zu halten, was mir nicht ganz gelungen ist. Mit dem Rennrad ist man einfach schneller als mit einem E-Bike. Und wie man sieht, der Energieverbrauch ist beim Rennrad wesentlich höher. Aber immerhin 783 C beim E-Bike auf 60 Km sind auch nicht zu verachten. Es strengt also doch an!! Ähnlich verhält es sich mit der Herzfrequenz. Mit dem Rennrad bin ich bergauf öfter in den roten Bereich gekommen, mit dem E-Bike nie.

Da ich die Drohne mithatte, hier noch ein paar Fotos aus der Luft:







KTM Macina Style 610 - 625 Wh

Donnerstag, 2. September 2021
KTM Macina Style 610 - 625 Wh

So ist es nun einmal: man wird nicht jünger - und da ist es gut, dass es Erfindungen gibt, die das älter werden etwas erträglicher machen. Ich bin jetzt auf den Hund gekommen und habe mir eine kleine Erleichterung für mein Fahrradleben gegönnt. Hier isse! Punkt - möge meckern wer will, mir macht das E-Bike-fahren Spaß. Außerdem kann ich immer noch auf meinen großen Fahrradpark zurückgreifen und wieder ganz normal mechanisch radeln. Also, lange anstrengende Touren wird es hier auch noch geben.
Das Bike ist ein KTM Macina Style 610 - 625 Wh. Ich habe lange überlegt und recherchiert, was für mich das Beste ist. Das Rad soll gemütlich und bequem sein und lange Strecken durchhalten. Was mir gefällt: gefederte Gabel, gefederte Sattelstütze, hoher Lenker für gemütliches fahren und einen nicht ganz so hohen Einstieg, stabiler Gepäckträger, breite Reifen. Interessant auch die Schaltung: Shimano Deore XT, Kettenblatt vorne mit 42 Zähnen, hinten 12fach - 10-51 Zähne. Mit Untersetzung werde ich auch ohne Motor die Berge hochfahren können.

Zum Ausprobieren bin ich heute meine Schönfelder Hochlandtour geradelt mit Abstecher zum Triebenberg. Die Strecke ist reichlich 60 Kilometer lang und hat einen Anstieg von 467 Meter. Zum Schluss zeigte das Display an, dass ich im Tour-Modus noch 114 Kilometer fahren kann und im Eco-Modus 165 Kilometer. Also, die Kapazität des Akkus ist gewaltig, es sind mit richtiger Fahrweise locker 200 Kilometer drin. Auf der Tour habe ich immerhin 783 Kalorien verbraucht. Sage einer, E-Bike-fahren strenge nicht an.

Das Fahrrad im Laden.



Das Fahrrad bei mir zu Hause.

















Hiddensee - Teil 1

Montag, 30. August 2021
Fahrradtour auf Hiddensee

Fahrradtour auf Hiddensee und gleich mal ganz anders als gewohnt. Normalerweise fahre ich seit weit über 50 Jahren Fahrrad ohne Motor. Da hat es mich schon mal gereizt, ein E-Bike auszuprobieren und das in einem Gebiet, wo es überhaupt keine Berge gibt. Was soll ich sagen, es hat einen riesen Spaß gemacht.
Geradelt bin ich von Grieben zum Enddorn, dann über Kloster, Vitte, Neuendorf zum kleinen Leuchtturm und wieder zurück nach Grieben. Weil mir das so einen großen Spaß gemacht hat, bin ich die gleiche Strecke noch einmal gefahren. Die Insel ist ja nur 17 Kilometer lang, da braucht es schon etliche Hin und Her bis man 60 Kilometer voll hat.
In Kloster befindet sich die kleine Kirche.
Die Inselkirche Hiddensee ist der letzte Überrest des ehemaligen Klosters der Zisterzienser in der Ortschaft Kloster auf der Insel Hiddensee. Das heutige Kirchengebäude ist das zweite Gotteshaus an dieser Stelle und wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf den Grundmauern der ersten Kirche erbaut. (Wikipedia). Auf dem Friedhof findet man die Ruhestätten u.a. von Gerhart Hauptmann, Walter Felsenstein und Gret Palucca. Interessant ist, wenn man sich die Biografien dieser Künstler auf Wikipedia durchliest (sehr spannend!). In Vitte kann man das Haus von Asta Nielsen besichtigen. Was mir am besten gefallen hat auf der Insel, dass hier keine Autos fahren. Wenn doch die Welt überall so wäre!
Aufgezeichnet habe ich diese Tour mit einer Garmin Fenix 6 pro. Die Uhr hat eine Akkulaufzeit im GPS-Modus von 36 Stunden, Maximaler GPS-Akku-Modus: bis zu 72 Stunden, Expeditions-GPS-Modus: bis zu 28 Tage, Energiesparmodus: bis zu 48 Tage. Also, wenn das nicht reicht. Ich bin noch nie 36 Stunden am Stück gewandert. Ansonsten ist die Garmin relativ leicht zu bedienen (wenn man sich auskennt), der Funktionsumfang ist gewaltig, GPS-Tracks lassen sich mühelos auf die Uhr laden und auch wieder herunter, Komoot und Strave ist integriert - ich bin begeistert.
Ebenfalls begeistert bin ich vom E-Bike. Auch wenn mein Modell ein eher einfaches Fahrrad ist, es fährt sich super und es macht einen riesen Spass. Sollte ich mir doch ein E-Bike kaufen??

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 64, 6 Kilometer

Kleine Schönfelder Hochlandtour

Samstag, 14. August 2021
Kleine Schönfelder Hochlandtour

Am Mittwoch nur eine kleine Mountainbike-Tour durch das Schönfelder Hochland und die Dresdner Heide. Von der Sicht hätte ich mir mehr erwartet, nicht einmal die Lausche oder den Jedlova waren zu sehen. Die Sächsische Schweiz lag völlig im Dunst. Interessant, dass an der Heidemühle gebaut wird. Bleibt zu hoffen, dass das Lokal bald wieder öffnet.
Das Schwarze Kreuz in der Heide ist wahrscheinlich ein altes katholisches Gebetskreuz aus vorreformatorischer Zeit. 1715 soll es hier ein tödliches Duell gegeben haben und 1706 wurde ein schwedischer Offizier erschossen. Hu Hu, das klingt wieder gruselig. Das Wetter war ansonsten fantastisch.
In Nähe des Schwarzen Kreuzes befindet sich eine Art Spielplatz, dahinter evtl. ein kleiner Steinbruch? Ich bin mir nicht sicher, um was genau es sich handelt. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 51, 87 Kilometer
Gesamter Anstieg: 417 Meter

Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 2

Dienstag, 10. August 2021
Auf den Spuren der alten Sühnekreuze - Teil 2

Teil 2 meiner Sühnekreuz-Tour. Gestern habe ich vor allem auf der nördlichen Elbseite gesucht. Aber erst einmal ging es die Südhöhe hinauf nach Gompitz, weil dort auch ein sehr schönes Kreuz zu finden ist, welches ich das letzte Mal vergessen hatte. Lustig finde ich die Sühnekreuze in Schönfeld und Altklotzsche. Hier wurden die steinernen Kreuze in die Kirchenmauer eingebaut, wodurch sie nicht leicht zu finden sind. Besonders schwierig war die Suche in Heidenau. Am Elberadweg steht das Sühnekreuz fast unsichtbar hinter einem Zaun im Privatgelände, ich konnte es nur an Hand der GPS-Daten finden. Die Gebetssäule in Heidenau stand ursprünglich in Dohna und nannte sich Ilse-Säule, benannt nach dem Ilsebach.
Die sogenannte "Tetzelsäule" zwischen Pirna und Heidenau am Elberadweg besteht aus 3 Mühlsteinen, 3 Vierkantquadern und einer Decke aus Sandstein. Wahrscheinlich diente sie den Schiffern auf der Elbe als Warnzeichen.
Interessant auch, dass an der Heidemühle gebaut wird. Das dauert unterdessen auch schon viele Jahre.

Sühnekreuz in Dresden Gompitz.

 

Säule in Dresden Gompitz und Sühnekreuz in Dresden Hellerau an der Königsbrücker Landstraße.

 

Sühnekreuz in Dresden Hellerau an der Königsbrücker Landstraße.

 

Sühnekreuz in Altklotzsche.

 

Wegsäule an der Radeberger Straße.

 

Sühnekreuz in Dresden Weißig.

 

Heidemühle und Sühnekreuz in Schönfeld.

 

Sühnekreuze in Schönfeld und Schullwitz.

 

Sühnekreuz in Schullwitz und Blick auf den Valtenberg.

 

Blick auf den Napoleonstein und Sühnekreuz in Eschdorf.

 

Sühnekreuz in Eschdorf und Wegsäule in Porschendorf.

 

Blick auf Kuhberg und Breiter Stein.

 

Wegsäule auf der Höhe hinter Porschendorf.

 

Blick vom Antoniuskreuz.

 

Wegsäule in Liebethal und Mühlsdorf.

 

Wegsäule in Bonnewitz.



Tetzelsäule und Sühnekreuz in Heidenau.

 

Gebetssäule in Heidenau.

 

Länge der Tour: 104, 40 Kilometer
Gesamter Anstieg: 750 Meter

Auf den Spuren der alten Sühnekreuze

Freitag, 6. August 2021
Auf den Spuren der alten Sühnekreuze

Im Internet hatte ich eine Webseite gefunden, die sämtliche Sühnekreuze in Deutschland auflistet, unter anderem auch in Sachsen und Dresden. Ich habe mal versucht, ein paar Dresdner Kreuze zu finden. Mit dem Fahrrad ist das ja kein Problem, weil man immer ordentlich Strecke machen kann.
Sühnekreuz oder Mordkreuz (auch Mord- und Sühnekreuz) ist die Bezeichnung für ein steinernes Flurkreuz, das zur Sühne für einen begangenen Mord oder Totschlag errichtet wurde. Sühnekreuze standen meist an Wegen und Wegkreuzungen. Auf einigen Steinkreuzen sind Waffen (Armbrust, Axt oder ähnliches) eingeritzt, möglicherweise die Tatwaffen.
Klingt doch ziemlich schaurig! Aber interessant ist die Geschichte allemal. Gefunden habe ich die Kreuze an der Wehlener Straße in Tolkewitz, an der Bodenbacher Straße in Seidnitz, ein großes im Großen Garten, das Kreuz an der Lukaskirche, ein kleines Kreuz an der Frankestraße in Leubnitz und zwei Kreuze in Gorknitz. Einige Kreuze sind verloren gegangen, u.a. in Kaitz und an der Schäferstraße. Ich habe trotzdem versucht, ein paar Überreste zu finden. Das Sühnekreuz in Gorknitz habe ich nicht gleich auf anhieb gefunden. Es versteckt sich etwas am Straßenrand. Ich vermute, dass das Kreuz in Leubnitz ursprünglich an einer anderen Stelle gestanden hat. Den ehemaligen Standort kann man noch finden. Oder hat es vielleicht zwei Kreuze in Leubnitz gegeben und eines ist verschwunden? Das sind die Rätsel der Geschichte.

Eine interessante Webseite über die Sühnekreuze möchte ich hier noch verlinken.

Das Kreuz an der Wehlener Straße in Tolkewitz.





Das Kreuz an der Bodenbacher Straße in Seidnitz.





Das Kreuz im Großen Garten.





Das Kreuz an der Lukaskirche.





Das Kreuz an der Frankestraße in Leubnitz.





Hier hat einmal ein Kreuz gestanden. (Leubnitz)



Eine Wegsäule in Gostritz.



In Kaitz habe ich an dieser Stelle das Kreuz vergeblich gesucht.



Das Kreuz in Gorknitz.





Eine Wegsäule in Gorknitz.



Das andere Kreuz in Gorknitz.



Länge der Tour: 72, 62 Kilometer
Gesamter Anstieg: 439 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zu den Sühnekreuzen

Kleine Runde über die Südhöhe Dresden

Samstag, 24. Juli 2021
Kleine Runde über die Südhöhe Dresden

Gestern war der letzte Schultag. Das habe ich genutzt und bin nach Feierabend über die Südhöhe auf dem alten Bahntrassenradweg der Windbergbahn nach Hause geradelt. Dabei konnte ich ein paar Fotos von der Höhe auf der Höhe machen. Geflogen bin ich mit der Mini 2 genau 120 Meter hoch, dazu kommt die Höhe der Südhöhe, was zusammengerechnet knapp 400 Meter über N.N. ergibt.

























Länge der Tour: 53 Kilometer

Fahrradtour von Dresden auf den Rosenberg

Montag, 28. Juni 2021
Fahrradtour von Dresden auf den Rosenberg

Der Růžovský vrch, (deutsch Rosenberg) ist die Bergdominante in der rechtselbischen Böhmischen Schweiz (619,1 m n.m.) in Tschechien. Seine fast kreisrunde Kegelform macht ihn zu einem der typischsten Vertreter der Bergwelt Nordböhmens. Der obere Teil des Berges wird aus Basalt gebildet, während am Fuß auch Sandstein zu finden ist. Die Flanken des Berges sind mit einem fast urwaldartigen Laubwald bewachsen, in dem vor allem die mächtigen Buchen und Ahorne beeindrucken. Seit 1973 steht der Berg als Nationales Naturreservat unter Naturschutz, seit dem Jahr 2000 liegt der Berg in der Kernzone des Nationalparks Böhmische Schweiz.
Wikipedia

Da war ich nun schon auf fast allen Bergen in meiner näheren und weiteren Umgebung, auf dem Rosenberg aber noch nie. Nicht einmal als Kinder sind wir mit den Eltern in diese Gegend gekommen. Das muss sich jetzt unbedingt ändern!
Am zeitigen Morgen bin ich am Elberadweg gestartet. Komoot versucht mich zwei mal mit der Fähre über die Elbe zu schicken, dass habe ich natürlich nicht gemacht, schließlich geht der Radweg durch bis Hřensko (Herrnskretschen), und Brücken gibt es auch genug. Ab Obervogelgesang schickt mich Komoot über die Höhe nach Struppen und Thürmsdorf. Ich konnte mir dadurch ein paar Kilometer sparen, hatte aber dafür wunderschöne Anstiege. Die Sicht von der Höhe oberhalb von Struppen war fantastisch. Bis in das Kreibitzer Gebirge konnte ich sehen. Leider macht das Schloss in Struppen keinen guten Eindruck. Ob dort jemals eine Sanierung stattfindet? Ab Hřensko beginnt der wunderschöne Anstieg hinauf nach Janov. Ist man oben angekommen, dann sieht man endlich das Ziel, den Rosenberg.
Auf dem Rosenberg stand bis 1931 eine Gaststätte mit Aussichtsturm. Leider ist sie einem Brand zum Opfer gefallen und verfiel danach. Die Reste der Mauern sind heute noch zu sehen. Den Weg hinauf zum Gipfel kann man nicht mit dem Fahrrad fahren. Der Berg ist einfach zu steil. Landschaftlich ist der Rosenberg fantastisch. Alte Buchen und Ahornwälder, wunderschön. Ab und zu kann man ein paar Berge in der Ferne sehen, z.B den Kaltenberg, Jedlova, Kleinen und Großen Ahrensberg, die Finkenkoppe, den Kleis oder den Zinkenstein. Vom Gipfel selber sieht man sehr schön den Hohen Schneeberg. So wie ich mal gehört habe, ist der Rosenberg kein echter Vulkan sondern nur eine Magmablase, die durch Verwitterung freigelegt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 111, 11 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1080 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Rosenberg

Strava - June Cycling Distance Challenge

Freitag, 25. Juni 2021
Strava - June Cycling Distance Challenge

Wie weit kannst du diesen Monat fahren?

Ziel der Strava - June Cycling Distance Challenge ist es, 1250 Kilometer in einem Monat abzuradeln. Ich habe mal versucht, ob ich das in meinem Alter noch schaffe. Mit 50 ist das ja alles überhaupt kein Problem. Aber mit 60 oder gar noch weit! darüber? Doch es ging besser als gedacht. Wenn man das schaffen will, dann muss man täglich 41, 7 Kilometer fahren, was ja eigentlich gar nicht soviel ist. An dieses Tagesziel habe ich mich gehalten. Dazugekommen sind noch ein paar Radtouren über 100 Kilometer. Heute am 25. Juni bin ich vorzeitig im Ziel angekommen. Mein Tagesdurchschnitt beträgt genau 51, 096 Kilometer. Nach den täglich langen Strecken geht es mir besser als gedacht, die Beine merken kaum etwas, im Gegenteil - ich bin fit wie ein Turnschuh.



Hier noch die Anleitung von Strava, wie das Ganze funktioniert:

Die Distanzfahrt-Herausforderung ist die Gelegenheit, dich jeden Monat aufs Neue selbst herauszufordern. Ziel ist es, eine selbst vorgegebene Gesamtdistanz zu erreichen. Egal, wann du loslegst – zu Beginn des Monats oder erst in der letzten Woche –, was zählt, ist, dass du dein eigenes Ziel erreichst, die volle Distanz. Damit du motiviert bleibst, erhältst du während der Herausforderung Updates über deinen Fortschritt. Plus: Wenn du 1250 km erreichst, erhältst du zusätzlich ein Finisher-Abzeichen.


Distanz: 1.277,4 km
Bewegungszeit: 62h 49min
Höhenzunahme: 4.820 m
Verstrichene Zeit: 127h 53min

Schönfelder Hochland im Regen

Donnerstag, 24. Juni 2021
Schönfelder Hochland im Regen

Die Natur braucht den Regen, deshalb wird nicht gejammert sondern Fahrrad gefahren.

Blick vom Blauen Wunder.





In Richtung Weißiger Hutberg, links der Modellflugplatz des MFC Rossendorf.





Blick zum Triebenberg.



Blick zum Napoleonstein.



Steinkreuz an der Straße in Schullwitz.







Blick zum Triebenberg.



In Richtung "Schöne Höhe".



Die Kirche in Eschdorf.





Die Schöne Höhe kommt in Sicht.



Blick zum Breiten Stein und Kuhberg.



Vom Antoniuskreuz heute keine gute Sicht auf Dresden.



Wegsäule in Bonnewitz.



Länge der Tour: 54, 79 Kilometer
Gesamter Anstieg: 358 Meter

Fahrradtour im - und nach dem Regen

Mittwoch, 23. Juni 2021
Fahrradtour im - und nach dem Regen

Gestern gab es endlich den langersehnten Regen und die Hitzewelle ist vorbei. Bei angenehmen 23 Grad bin ich ein paar Kilometer an der Elbe geradelt und gewandert. Der Regen war absolut nötig, denn die Elbe hatte teilweise ein ziemlich starkes Niedrigwasser. An der Tschechischen Grenze hätte man ohne weiteres ans andere Ufer laufen können.



























Und wieder mal nach Tschechien

Montag, 21. Juni 2021
Und wieder mal nach Tschechien

Heute wollte ich mal nachschauen, wie es an der Tschechischen Grenze aussieht. Deshalb Rennrad geschnappt und losgeradelt. Wegen der Wärme bin ich relativ zeitig am Elberadweg gestartet. Die Baustelle zwischen Stadt Wehlen und dem Kurort Rathen ist Vergangenheit, man kann wieder problemlos bis nach Tschechien auf der linken Elbseite durchfahren. Ansonsten nichts los zum Montag.