Fahrradtour von München nach Dresden

Dienstag, 4. Juni 2024
Fahrradtour von München nach Dresden

Ursprünglich wollte ich von Dresden nach München fahren, habe dann aber umgepolt und bin von München nach Dresden gefahren. So hatte ich wenigstens schon die Zugfahrt hinter mir und konnte frei schalten und walten.
Viel los ist in München nicht, es soll aber angeblich ein Oktoberfest geben. Vielleicht ist hier das Bier etwas preiswerter?

Kurz vor Saathain hatte ich einen Platten, konnte den aber reparieren. Die Kirche in Saathain lohnt sich unbedingt anzuschauen. Bei Wikipedia habe ich dazu folgendes gefunden:

Die aus dem Jahr 1629 stammende Fachwerkkirche wurde auf dem Standort einer urkundlich 1575 erwähnten Schlosskapelle errichtet. Ihre heutige Gestalt erhielt die ehemalige Gutskirche durch Umbauarbeiten, die kurz nach den Befreiungskriegen im Jahre 1816 stattfanden. Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ist sie seit 1990 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie ist in der Gegenwart mit den hier zahlreich stattfindenden Konzerten und Ausstellungen eines der kulturellen Zentren der Gemeinde sowie des Landkreises Elbe-Elster. Seit Mai 2006 wird hier auch die Möglichkeit angeboten, sich in der historischen Fachwerkkirche standesamtlich trauen zu lassen. Im September 2011 wurde die Restaurierung des Glockenturms abgeschlossen, in deren Rahmen der marode Glockenstuhl erneuert worden war. Bereits im Juli 2010 konnte das Geläut wiederhergestellt werden, indem die zwei aus dem Jahr 1958 stammende Eisenhartgussglocken durch zwei neue Bronzeglocken aus der Glockengießerei Lauchhammer ersetzt wurden. Bei der etwa 500 Jahre alten kleinen Bronzeglocke erfolgten Instandsetzungsarbeiten.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 114, 66 Kilometer
Gesamter Anstieg: 313 Meter
Download: GPX - Datei von München nach Dresden

Der Kirchenradweg Diesbar

Mittwoch, 22. Mai 2024
Der Kirchenradweg Diesbar

Eigentlich lade ich nicht über 100 Fotos auf einmal hoch, aber hier ließ sich das auf Grund des Umfangs und er Länge der Tour nicht verhindern.
Es geht auf den Kirchenradweg. Entdeckt hatte ich ihn mal auf einer Wanderung, ich glaube, es war der Weinwanderweg. Nun wollte ich ausprobieren, wie sich der Weg fährt und was ich alles so entdecken kann.

Die eigentliche Runde startete für mich in Diesbar. Die Wege fuhren sich meistens sehr gut, es gibt aber auch ein paar Abschnitte wo ich dachte, ich bekomme Gehirnerschütterung. Selbst mein Mountainbike hat geweint!! Die Tour ist mit 111 Kilometer und 243 Hm angegeben. Das stimmt nicht. Mein Navi sagt mir, dass sie etwas länger ist. Die Höhenmeter betragen 806 Meter!! Eine enorme Abweichung!!

In Zabeltitz soll sich das Grab von August Christoph von Wackerbarth befinden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die richtige Grabstelle fotografiert habe??
Die Kirche in Tiefenau macht einen etwas maroden Eindruck und ist geschlossen. Schade, ich hätte mir gerne die Silbermannorgel angesehen.
Die Strecke führt auch durch Skassa, aber an der Kirche vorbei. Den kleinen Schlenker zum Sächsischen Landesvermesser Adam-Friedrich-Zürner habe ich gerne eingebaut. Schön, dass die Kirche offen war.
Nicht so gefallen hat mir die Gegend um Zeithain. Und warum die Strecke mitten durch das Industriegebiet von Riesa führt erschließt sich mir auch nicht. Hier sollte man gleich auf dem Elberadweg bleiben.
Sehr schön die Landschaft hinter Riesa!! Da kommer ich gerne noch einmal wieder. Alles in allem eine wunderschöne und ausgesprochen interessante Fahrradtour.

Dom und Albrechtsburg in Meißen
Die St. Michaeliskirche in Zehren

  

Beginn der Runde in Diesbar

  

Der Weg nach Skassa
Sächsischer Meilenstein in Skassa

  

Sächsischer Meilenstein in Skassa
Erinnerungstafel an Adam Friedrich Zürner

  

Die Kirche in Skassa
Geburtshaus von Adam Friedrich Zürner

  

Gedenktafel am Wohnaus von A. F. Zürner
Die Kirche in Skassa

  

Die Kirche von Innen
Der Altar

  

Die Orgel von Johann Christian Pfennig (1758)
Die Kirche in Wildenhain

  

  

Die Urban-Kreuzbach-Orgel in Wildenhain
Die Kirche in Walda

  

St.Georgen - Kirche Zabeltitz

  

Der Weg nach Zabeltitz
Das Schloss in Zabeltitz

  

St.Georgen - Kirche Zabeltitz
Schloss Zabeltitz

  

St.Georgen - Kirche Zabeltitz
Der Altar

  

  

Die Urban-Kreuzbach-Orgel in Zabeltitz

  

  

Altar und Orgel Dorfkirche Frauenhain

  

Orgel von Richard Kreutzbach
Spätgotischer Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert

  

Dorfkirche Frauenhain
Die Röderteiche in der Röderaue

  

Die kleine Röder
Schlosskapelle Tiefenau

  

  

Schloss Tiefenau
Blick auf die Dorfkirche Lichtensee

  

Maroder Wasserturm in Zeithain
Feuerwehrmuseum in Zeithain

  

Der Zeithainer Obelisk

  

  

In Nähe der Gohrischheide
St. Jacobus in Jacobsthal (Zeithain)

  

St. Jacobus in Jacobsthal (Zeithain)

  

St. Katharina in Kreinitz

  

St. Laurentius in Lorenzkirch (Strehla)

  

St. Laurentius in Lorenzkirch (Strehla)
Blick auf Strehla

  

Elbfähre Lorenzkirch - Strehla
Stadtkirche "Corporis Christi" Strehla

  

Altar in "Corporis Christi" Strehla

  

Stadtkirche Strehla
Postmeilensäule in Strehla

  

Ev. Pfarrkirche Zaußwitz
Blick zurück auf Strehla

  

Clanzschwitzer Windmühle

  

Blick auf den Collmberg
Die evangelisch-lutherische Kirche Terpitz

  

  

Blick auf St. Aegidien Oschatz
Die evangelisch-lutherische Kirche Schmorkau

  

Kirche Canitz (Riesa)

  

Klosterkirche St. Marien Riesa

  

St. Martinskirche Pausitz

  

St. Martinskirche Pausitz
Tafel Schlosspark Jahnishauen

  

Schlosspark Jahnishausen
Schloss Jahnishausen

  

Tafel Schlosspark Jahnishauen
Die Schlosskirche in Jahnishausen

  

  

Die Schlosskirche in Jahnishausen
Die Kirche in Prausitz (Hirschstein)

  

Altar
Orgel von Carl Eduard Jehmlich

  

Dorfkirche Dörschnitz
Das Eingangsportal

  

St. Wenzel Kirche Lommatzsch

  

Die Postmeilensäule in Lommatzsch
Göhrischfelsen

  

Länge der Tour: 137 Kilometer
Gesamter Anstieg: 806 Meter
Download: GPX - Datei - Kirchenradweg



Fahrradtour zum Hetzdorfer Viadukt

Mittwoch, 15. Mai 2024
Fahrradtour zum Hetzdorfer Viadukt

Die Tour hatte ich mir schon vor Jahren vorgenommen. Mein Ziel war der Hetzdorfer Viadukt über das Flöhatal in Hetzdorf. Ich wollte unbedingt mal über diese grandiose Brücke fahren!!
Nach Freiberg bin ich über hundert mal geradelt. Da ich schon etliche Strecken nach Freiberg kenne wollte ich mal ausprobieren, wie Komoot mich durch die Landschaft führt. Und das hat Komoot richtig gut gemacht. Auf der Rückfahrt bin ich aber wieder mein alte Strecke durch den Tharandter Wald gefahren.
Der Hetzdorfer Viadukt wurde zwischen 1866 und 1869 erbaut. Er ist 43 Meter hoch und 328 Meter lang. Am 23. September 1868 fuhr die erste Lokomotive über den neuerbauten Viadukt. Gebaut wurde die Brücke von Oberingenieur Sorge, der den Viadukt entwarf, und Sektionsingenieur Clauß, der den Bau ausführte. Bei den Bauarbeiten gab es einige Unfälle, darunter auch Todesfälle. Die Todesfälle gibt es leider auch heute noch. Fünf Kreuze unterhalb der Brücke habe ich entdeckt. Schlim!!
Der Ministerrat der DDR beschloss am 10. Januar 1986, die alte gekrümmte Trasse mit dem Hetzdorfer Viadukt im Zuge einer Streckenbegradigung mit einer 2.033,9 m langen und bis zu 16,8 Promille steilen Neubaustrecke zu umgehen und den Viadukt für den Eisenbahnverkehr stillzulegen.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 150, 15 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1853 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Hetzdorfer Viadukt



Hochland und Blaues Wunder

Dienstag, 30. April 2024
Hochland und Blaues Wunder

Diese Fahrradtour hatte ich bereits am vorigen Sonnabend gemacht. Es war der letzte Tag, wo man noch mit dem Fahrrad über den rot markierten Fahrradweg am Blaue Wunder fahren konnte. Es gab viel Geschrei um den Radweg. In der Zeitung stand, dass die gewonnen haben, die am meisten geschrien haben. Das waren wieder mal die Autofahrer. Dabei sind die Autos selber das Problem. Wenn man der Zeitung glauben darf, fahren täglich 24 000 Autos (aktuell) über die alte Brücke. Laut Wikipedia:

    2009: 32.500 Kfz/24h
    2015: 29.930 Kfz/24h
    2016: 28.400 Kfz/24h

Für diesen irrsinnigen Verkehr hat der Bauingenieur Claus Köpcke die Brücke nie geplant. Da die Autos immer größer, schwerer und schneller werden, wird die Brücke regelrecht zerrammelt. Mal sehen, was der nächste Brücken-TÜV 2025 bringt. Es könnte durchaus sein, dass es Rot für alle Verkehrsteilnehmer gibt.

Für Ärger und ausufernde Streitereien bis hin zu einer Morddrohung sorgen die ab dem 8. April 2024 verkehrswirksam und von vornherein in Form eines Verkehrsversuches auf dem Mittelstreifen der Brücke beidseits angelegten Fahrradstreifen, die nach Ansicht dessen Kritiker das auf der Brücke herrschende Verkehrschaos verschlimmert haben. Am 16. April 2024 gab die Stadtverwaltung auf Grund des erheblichen öffentlichen Drucks den vorzeitigen Abbruch des Verkehrsversuches bekannt, der nunmehr zum 28. April 2024 beendet wird; ursprünglich sollte dieser bis 10. Juni 2024 andauern.[31] Einen Tag später revidierte Oberbürgermeister Hilbert die Entscheidung teilweise und erklärte, dass die Fahrradstreifen direkt auf der Brücke in beiden Richtungen verbleiben und lediglich die Einziehung einer landwärtigen Abbiegespur zugunsten eines Radweges rückgängig gemacht werde.
Wikipedia

Eines ist sicher: der Stau bleibt uns erhalten, mit und ohne Radweg. Die Autos sind einfach zu viele!!

























Fahrradtour zur Quelle der Mulde

Dienstag, 30. April 2024
Fahrradtour zur Quelle der Mulde

Sie ist gar nicht so leicht zu finden die Quelle der Mulde. Laut Komoot war ich genau dort, aber es gab keine Quelle. Na ja, da heißt es selber suchen.

Start war am zeitigen Morgen in Dresden. Die Strecke bis Dippoldiswalde kannte ich aus meinen vorherigen Touren. Nach Dipps wurde die Strecke richtig schön!! Es ging den Heiligen Weg hinauf nach Sadisdorf. Eine herrliche Kirche, eine traumhaft schöne Landschaft mit Blick auf die Kohlkuppe und die Tellkoppe. Das ist eine Gegend, wo ich noch nie geradelt bin.
Kurz hinter Moldava geht es rechts in den Wald hinein. Hier hätte eigentlich die in Stein gefasste Quelle der Mulde sein müssen. Mir war das Foto bekannt und ich wusste, wie der Stein aussieht. Da ich nichts gefunden habe, habe ich mich mit meiner Karte in den noch tieferen Wald gewagt und konnte tatsächlich den aller ersten Anfang der Mulde finden. Sie entspringt mitten auf einer Wiese, wo sie als Mini-Teich aus dem Boden tritt. Die in Stein gefasste Quelle habe ich dann etwas weiter unten gefunden. Sieht schön aus, ist aber nicht der Anfang der Mulde.
Die Rückfahrt geht über den Kahleberg, Altenberg und Müglitztal zurück nach Hause. Schöne Strecke, aber anstrengend!!

Blick auf Possendorf und die Goldene Höhe
Blick Richtung Sächsischer Schwei

  

Die Heidemühle in der Dippser Heide
Blick zum Luchberg

  

Kleinbahnhof Dippoldiswalde

  

Der Heilige Weg

  

  

Blick zur Kohlkuppe (nicht Suppe)

  

Blick zur Tellkoppe

  

  

Die Kirche in Sadisdorf

  

Das Pfarramt in Sadisdorf

  

Ehemalige Dorfschmiede in Sadisdorf
Blick Richtung Frauenstein

  

Die Kirche in Hennersdorf

  

  

  

Grenzübergang Moldava (Moldau)
Die ganz kleine Mulde

  

Und genau hier entspringt die Mulde
Das noch junge Muldental

  

Die erste Brücke über die Mulde
Die Hauptquelle

  

  

Infotafel an der Mulde
Der Holperweg führt entlang am Holperbach

  

Wüster Teich am Kahleberg

  

Blick vom Kahleberg
In Richtung Geising

  

Der Sängerbrunnen für Anton Günther

  

Bahnhof Bärenstein
Schloss Weesenstein

  

Länge der Tour: 108 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1539 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zur Quelle der Mulde