Neues vom Elberadweg

Dienstag, 17. Juli 2018
Neues vom Elberadweg Dresden

Der Elberadweg zwichen dem Gottleuba-Bach und Pirna ist nach langer Bauzeit wieder offen. Ich bin heute extra mal hingefahren, und habe mit die neue Brücke angeschaut. Ist wirklich schön geworden. Wie lange der Radweg gesperrt war, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen, ich glaube aber, dass es länger als ein Jahr war.



Ein paar neue Bänke wurden aufgestellt. Ob diese Metalldinger schön sind oder nicht, möge jeder selbst beurteilen.



Und hier ein Foto von der neuen Brücke.



Auf Grund der anhaltenden Trockenheit führt die Gottleuba kaum Wasser.



Und hier noch ein Plakat, warum der Elberadweg gesperrt war. Schön, dass ich wieder normal nach Pirna fahren kann, denn die Umleitung war übelst. Es gab viele Touristen, die überhaupt nicht wussten, wo sie hin sollten.



Die Baustelle in Heidenau besteht bereits über zwei Jahre. Hier werden neue Hochwasserschutzanlagen gebaut, und das scheint sehr lange zu dauern.



Und hier die Baustelle von der anderen Seite.



Na das ist ja was ganz neues. Auf der rechten Elbseite wird kurz vor dem "Blauen Wunder" ein neuer Radweg gebaut!

Der Abschnitt zwischen Körnerplatz und Schloss Pillnitz gilt als Problemstrecke und schlecht zu befahren. 2018 soll nun der Teil zwischen Friedrich-Press-Straße bis Altwachwitz gebaut werden.
So wie ich es mitbekommen habe, gab es einen jahrelangen Streit über das Bauvorhaben. Das erinnert mich an das "Blaue Wunder", wo der Radweg seit über 15 Jahren nicht gebaut wird.

Fahrradtour nach Bautzen - Teil 2

Montag, 16. Juli 2018
Fahrradtour nach Bautzen - Teil 2

Die Fahrradtour nach Bautzen ist zunächst identisch mit meiner Fahrradtour zum "Mönchswalder Berg. Auch hier geht es wieder über den Valtenberg und anschließend über den Mönchswalder Berg. Ab Wilthen sind es dann nur noch etwa 10 Kilometer bis nach Bautzen.

Bautzen ist eine Große Kreisstadt in Ostsachsen. Die Stadt liegt an der Spree und ist Kreissitz des nach ihr benannten Landkreises Bautzen. Mit rund 40.000 Einwohnern ist Bautzen zugleich die größte Stadt des Kreises und die zweitgrößte der Oberlausitz sowie deren historische Hauptstadt.

Die Stadt anzuschauen lohnt sich wirklich. Es ist relativ ruhig, nicht ganz so viele Touristen wie in anderen Städten, sehr viele Sehenswürdigkeiten, schöne Kneipen und der herrliche Dom "St. Petri". Der Kirchturm des Domes kann bestiegen werden. Oben hat man eine herrliche Sicht auf die Stadt und die Sächsischen Berge.



Fahrradtour nach Bautzen

Samstag, 14. Juli 2018
Fahrradtour nach Bautzen

Eine Beschreibung dieser sehr schönen Fahrradtour nach Bautzen folgt demnächst.





























Länge der Tour: 70 Kilometer
Gesamter Aufstieg. 961 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Valtenberg - Bautzen

Fahrradtour nach Lommatzsch

Samstag, 7. Juli 2018
Fahrradtour von Dresden nach Lommatzsch

Ziel der heutigen Fahrradtour war die Stadtkirche St. Wenzel in Lommatzsch, die ich mir schon immer mal ansehen wollte.

Die evangelische Stadtkirche St. Wenzel in Lommatzsch im Landkreis Meißen in Sachsen ist eine spätgotische Hallenkirche. Sie gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lommatzsch in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und prägt mit dem eigenartigen Turmabschluss bis heute die Silhouette der Stadt Lommatzsch.

Die Kirche ist wirklich sehr schön, leider hatte sie geschlossen, so dass ich mir das Innere nicht ansehen konnte. Gefahren bin ich den Elberadweg bis Diera-Zehren, dann den Elbe-Mulde-Radweg bis Lommatzsch. Den Radweg kann ich nur wärmstens empfehlen, auch wenn er ein paar Holperstellen aufweist. Landschaftlich einfach traumhaft, kaum Autos unterwegs, absolute Ruhe!! Durch die vielen Baustellen in Lommatzsch konnte ich leider die Kirche nicht richtig ins Bild bringen.



















Länge der Tour: 99 Kilometer

Gesamter Aufstieg: nicht sehr viel
Download: GPX-Datei Dresden Lommatzsch

Panorama vom Wolfsberg

Dienstag, 3. Juli 2018
Panorama vom Wolfsberg

Wenn wir schon bei Panoramen sind: meine beste Fernsichte hatte ich am 8. August 2017 vom Wolfsberg.

Links die Tafelfichte im Isergebirge. (Der Smrk (deutsch Tafelfichte, polnisch Smrek) ist mit 1124 m der höchste Berg im tschechischen Teil des Isergebirges.) In der rechten Bildmitte das Hohe Rad im Riesengebirge (Entfernung etwa 80 Kilometer). Hier in der Nähe entspringt die Elbe. Das Hohe Rad (poln. Wielki Szyszak, tschech. Vysoké Kolo) ist mit 1509 m nach Schneekoppe, Hochwiesenberg und Brunnberg der vierthöchste Berg des Riesengebirges und die höchste Erhebung im westlichen Teil des Gebirges.



Und hier sieht man dann noch den Jeschken, die Lausche, die Finkenkoppe und den Jedlova.



In etwa 60 Kilometer Entfernung kann man sehr deutlich die beiden Milleschauer sehen. Die Ideen, wohin ich mal radeln könnte, werden mir also nie ausgehen!

Panorama vom Triebenberg

Dienstag, 3. Juli 2018
Fahrradtour zum Triebenberg bei Dresden

Es gibt Fernsichten weit über 200 Kilometer. Finde ich irre. Auf dieser Seite kann man so etwas sehen: Fichtelbergwetter. Vor ein paar Monaten war ich auf dem Triebenberg und habe in 71 Km Entfernung den Collmberg gesehen. Das sind zwar keine 200 Kilometer, aber immerhin. Das Wetter versprach heute klare Sicht, da wollte ich noch einmal versuchen, ob man den Collmberg sieht. Außerdem war ich mir damals nicht ganz sicher ob er es ist oder nicht. Mit einem Fernglas erhielt ich die Bestätigung: er ist es. Leider war die Sicht nicht so klar wie damals, sehen konnte ich den Berg in 71 Kilometer Entfernung aber trotzdem.

Der Collmberg, zu sehen in der linken Bildmitte am Horizont. Rechts daneben der Wasserturm in Radebeul West. Die Fotos habe ich extra groß eingescannt (4 MB), etwas anderes hätte keinen Sinn.



Hier sieht man den Collmberg am ganz rechten Bildrand etwas deutlicher. Wer sich auskennt, der sieht unterhalb des Berges den Meißner Dom (Entfernung etwa 34 Kilometer).



Der Blick in die nördliche Richtung zum Keulenberg.



Und das ist Dresden von oben.



Das Erzgebirge mit Geising, Kahleberg, Tellkoppe und Luchberg. Den Luchberg muss man etwas suchen, weil er nicht hoch genug ist.



Mein Lieblingsberg, der Hohe Schneeberg.



Von der Lausche bis ins Elbsandsteingebirge, es ist alles mit dabei.



Der Hohe Schneeberg, Pirna und darüber der Cottaer Spitzberg.



Die westliche Lausitz mit Schwedenstein, Schleissberg und Hochstein.



Und das könnte in Amerika sein, ist es aber nicht!!



Länge der Tour: 56 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 487 Meter

Download: GPX-Datei Dresden - Triebenberg

23. SZ - Fahrradfest 2018

Sonntag, 1. Juli 2018
23. SZ - Fahrradfest 2018

Heute war der Start für das 23. SZ-Fahrradfest in Dresden. Es gab wiederum mehrere Strecken zur Auswahl.

Klassisch ist die längste Tour des SZ-Fahrradfestes auch die anspruchsvollste. Die Profis unter den Radsportlern können sich auf ein mit zahlreichen Anstiegen gespicktes Profil freuen, das sie über sechs kantige Berge bis ins erzgebirgische Altenberg und zurück nach Dresden führt.

Die Tour war wirklich sehr schön und trotz der Berge relativ moderat zu fahren. Was mir nicht gefallen hat ist folgendes: es sind einfach viel zu viele Menschen unterwegs. Vielleicht sollte man so eine Großveranstaltung begrenzen! Im Spreewald ist das besser gelöst. Die Starterzahlen sind limitiert und es gibt zwei Startpunkte. Einmal der in Lübben und dann der in Burg. Somit ist die Tour geteilt, und das Gewusel am Start und Ziel ist nicht ganz so groß. Was mir auch am Spreewaldmarathon besser gefällt, ist die Verpflegung. Die ist einfach nicht zu überbieten! Trotzdem, die Veranstalter haben sich eine große Mühe gegeben und alles ganz toll gemacht.







Länge der Tour: 110 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1365 Meter
Download: GPX-Datei 23. SZ - Fahrradfest 2018

Fahrradtour zum Jedlova - Teil 2

Dienstag, 26. Juni 2018
Fahrradtour zum Jedlova - Teil 2

Die Tour ist nicht ganz einfach, dafür aber schön. Start ist der Elberadweg in Dresden. Es geht nach Hřensko, von dort weiter Richtung Jetřichovice (Dittersbach), Chřibská (Kreibitz) - Horni Chřibská. Es müssen drei Täler durchfahren werden, die allesamt eine Steigung von 14 Prozent haben. Kurz hinter Horni Chřibská geht es in den Wald hinein, wo man die Bahnstrecke Děčín–Jedlová quert, dann beginnt der schwierigste Teil der Tour. Ich bin gefühlte unendliche Stunden den Berg hinauf gefahren und dachte, jetzt müsste ich bald oben sein. Das war leider ein Trugschluss. Als ich durch eine Waldlichtung schaute, sah ich einen riesen Berg vor mir, und das war erst der Jedlova. Ich hatte also noch alles vor mir. Die Steigungen im Wald und zum Gipfel hinauf betragen meistens über 20 Prozent. Mit meinem schweren Tourenrad war manchmal schieben angesagt. Die Mühe hat sich aber gelohnt, denn die Sicht oben auf Berg und Turm war fantastisch! Ich hatte ein großes Glück. Früh sah das im Regen noch ganz anders aus. Der Königstein war völlig in Dunst eingehüllt und in Schmilka schüttete es aus vollen Kannen. Dann änderte sich das Wetter, und es wurde schöner und schöner.

Nun zum Jedlova selber: die Aussicht und die Fernsicht auf dem Berg ist für mich die schönste in ganz Sachsen und Böhmen. Die Landschaft ist einfach grandios!! Voraussetzung ist allerdings, dass man gutes Wetter und gute Sicht hat. Ich finde auch, dass der Jedlova einer der schönsten Berge in Böhmen und Sachsen ist. Er sieht der Lausche ähnlich, ist aber in der Landschaft für meine Begriffe markanter.

Ich habe mal versucht, meine Fotos vom Jedlova ein bisschen mit Photoshop aufzupäppeln. Leider hatte ich nur mein Telefon mit, und damit sind nun mal nicht die besten Fotos möglich. Ich hoffe trotzdem, das etwas von der Stimmung rüberkommt. Achtung!! Die Fotos sind sehr groß eingescannt (3 MB).

Im Vordergrund der Weberberg, dahinter (rechts im Bild) die Tafelfichte (1124 m) im Isergebirge. In der Bildmitte das Kraftwerk Turów in Polen. Am linken Bildrand die Landeskrone Görlitz.



In der linken Bildmitte der Valtenberg in der Oberlausitz, davor der Wolfsberg, rechts der Czorneboh



Links der Kottmar, ganz knapp dahinter der Löbauer Berg mit Sendemast. In der rechten Bildmitte die Landeskrone bei Görlitz, davor Varnsdorf.



Kaltenberg (Kreibitzer Gebirge), Hoher Schneeberg, Rosenberg, Zschirnstein, Großer Winterberg (dahinter der Lilienstein).



Das Kreibitzer Gebirge mit Kaltenberg und Ahrensberg, in der linken Bildmitte der Mileschauer im Böhmischen Mittelgebirge.





Für die Rückfahrt bot sich der Bahnhof in Zittau an. Das hätte bedeutet, dass ich nur noch 25 Kilometer vor mir hätte. Da ich aber überhaupt keine Lust auf Zugfahren hatte, bin ich die gleiche Strecke wieder zurück geradelt. Pünktlich am Elberadweg frischte der Wind richtig stark auf, und ich musste die letzten 50 Kilometer noch einmal mächtig gewaltig in die Pedale treten. Dafür war das Wetter wieder einmal umso schöner.

Fahrradtour zum Jedlova (Tannenberg)

Montag, 25. Juni 2018
Fahrradtour zum Jedlova (Tannenberg)

Eine Beschreibung der sehr schönen und anspruchsvollen Fahrradtour zum Jedlova (Tannenberg) folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 











 

 

Länge der Tour: 160 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1488 Hm
Download: GPX-Datei Dresden-Jedlova-Dresden

Fahrradtour in Richtung Jedlova

Sonntag, 17. Juni 2018
Ist der Jedlova möglich? - eine Erkundungstour

Die Radtour gestern war nur ein Versuch um zu schauen, ob es möglich ist von Dresden aus zum Jedlova zu fahren. Wir haben es bis Rynartice geschafft, sind dann aber umgekehrt, weil es für den Jedlova schon viel zu spät war. Also, es ist möglich, wird aber sehr sehr anstrengend. Gerade der steile Anstieg hinauf nach Rynartice ist der Hammer. Uns fehlten noch 13 Kilometer bis zum Gipfel, aber die wären auch noch einmal richtig anstrengend geworden. Wahrscheinlich ist es das Beste, nicht nach Dresden zurück zu fahren, sondern gleich weiter bis nach Zittau. Mal sehen, wie und wann das nächste Abenteuer startet.

Der Jedlova ist einer der markantesten Gipfel des Lausitzer Gebirges, hat eine ähnliche Form wie die Lausche und ist auch gar nicht mehr weit entfernt vom Zittauer Gebirge. Mit seinen 774 Metern Höhe ist er von überall gut zu sehen. Da müssen wir einfach noch mal hin!!

Das ist ein älteres Bild. Rechts der Jedlova, in der Mitte die Finkenkoppe (mit 792 Metern die zweithöchste Erhebung des Lausitzer Gebirges), links die Lausche.



Am Elberadweg. Im Hintergrund der Lilienstein.



Hinauf nach Vysoká Lípa (Hohenleipa).



Das Kreibitzer Gebirge. In der Bildmitte der Studenec (Kaltenberg 736,5 Meter), links der Jedlova (Tannenberg). Da wollen wir hin.



Noch einmal das Lausitzer Gebirge. Meine Güte, ist das eine schöne Landschaft.



Länge der Tour: 142 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Rennersdorf

Fahrradtour nach Großenhain - Teil 2

Mittwoch, 13. Juni 2018
Fahrradtour nach Großenhain - Teil 2





Eigentlich handelt es sich bei dieser Tour um die Fahrradtour 11 aus der RadKulTour 2017 - "Durch Wälder und Felder". Sie beginnt in Großenhain und endet am Elberadweg in Coswig (36 Kilometer). Da es von Dresden bis Großenhain nicht weit ist, habe ich mir für diesen Teil mit Komoot eine Strecke gebastelt. Leider führt mich Komoot wieder mal mitten durch die Stadt, und ich musste die stark befahrene Großenhainer Straße über Trachenberge fahren. Das geht wirklich besser, wenn man weiß wie. Bis Boxdorf bin ich am Stau vorbei geradelt, dann wurde es aber doch noch richtig schön, denn es geht durch das Moritzburger Waldgebiet. Meistens fährt man auf ruhigen Nebenstraßen, ein paar Waldwege sind aber auch mit dabei. Deshalb empfehle ich ein Mountainbike, ein stabiles Tourenrad macht es aber auch. Das Ziel meiner Tour war die Marienkirche in Großenhain. Den Besuch dieser schönen Stadtkirche kann ich nur empfehlen!

Die Marienkirche ist eine evangelische Kirche in Großenhain, die von 1746 bis 1748 vom Dresdner Ratszimmermeister Johann George Schmidt und dem Ratsmaurermeister Johann Gottfried Fehre an der Stelle einer spätgotischen Hallenkirche erbaut worden ist. Von Schmidts großen Kirchenbauten ist nur noch die Großenhainer Marienkirche im weitestgehenden Originalzustand erhalten. Der Sakralbau zählt zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock.

Das Johann George Schmidt ein Schüler George Bährs war, ist deutlich zu sehen. Die Kirche erinnert mich stark an die Frauenkirche in Dresden.

In Großenhain beginnt dann die Tour 11 aus der RadKulTour 2017. Bis zum Elberadweg in Coswig sind es 36 Kilometer. Es geht durch Kalkreuth, Lauterbach, Naunhof, Steinbach und durch das Moritzburger Waldgebiet bis nach Coswig. Eine wirklich wunderschöne Strecke. Über den Elberadweg kommt man bequem bis nach Dresden zurück, wo die Tour endet.

Fahrradtour nach Großenhain

Montag, 11. Juni 2018
Fahrradtour nach Großenhain

Eine nähere Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

Der Schmalspurbahnhof in Moritzburg.
Kurz hinter Moritzburg.

 

Blick in Richtung Bärwalde.
Windmühle hinter Naunhof.

 

Großenhain kommt in Sicht.
Altar, Kanzel und Orgel in der Marienkirche.

 

In der Marienkirche (Empore).
Der Markt in Großenhain.

 

Beginn der Röderradroute in Großenhain.
Der Röderkanal. Blick zurück nach Großenhain.

 

Am Röderkanal. Blick in Richtung Lampertswalde (Kronospan GmbH).
Schloss Lauterbach (Ebersbach).

 

Dorfkirche Steinbach (eine der ältesten Dorfkirchen Ostsachsens).
Fahrradstraße im Moritzburger Waldgebiet.

 

Länge der Tour: 102 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 528 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Großenhain - Dresden

Von Großsedlitz nach Freital Hainsberg

Montag, 4. Juni 2018
Durchs osterzgebirgische Vorland

Bei dieser Tour handelt es sich eigentlich um die Tour 14 aus der RadKulTour 2016 - Durchs osterzgebirgische Vorland. Beginn der Strecke ist der Barockgarten Großsedlitz, Ende der Bahnhof in Freital Hainsberg. Ich habe das ganze etwas erweitert und bin natürlich in Dresden am Elberadweg gestartet. Von Dresden bis Heidenau sind es ja gerade mal 10 Kilometer. In Hainsberg bin ich auch nicht mit dem Zug zurück gefahren, sondern mit dem Fahrrad. Da ich keine Lust auf große Hauptverkehrsstraßen hatte, bin ich über Freital Gittersee und die Dresdner Südhöhe nach Hause geradelt. Die Südhöhe ist ja immer wieder schön.

Nun zur Strecke. Start ist der Elberadweg in Dresden Tolkewitz.

Der Berg hinauf zum Barockgarten Großsedlitz.
Über Dohna (Müglitztal) erreicht man oben auf dem Berg das Dorf Gorknitz.

 

Schöne Straße in Gorknitz.
Das Rittergut und Schloss in Röhrsdorf.

 

Hinter Röhrsdorf geht es steil nach oben zur Röhrsdorfer Aussicht.
Blick von der Röhrsdorfer Aussicht in Richtung Röhrsdorf.

 

Zwischen Röhrsdorf und Maxen. Blick auf den Wilisch.
Der Feldweg hinauf nach Maxen.

 

Kurz hinter Maxen. Der Blick zum Luchberg.
Auf der anderen Seite das ehemalige Restaurant "Finkenfang". Benannt ist der Finckenfang nach dem preußischen General von Finck, der im Gefecht von Maxen am 21. November 1759 gefangen genommen wurde.

 

Über Hausdorf, Reinhardtsgrimma, Hirschbach geht es nach Reinberg. Hier schöner Blick auf den Wilisch.
Entlang der Wendischcarsdorfen Verwerfung (Wilisch, Quohrener Kipse und Hermsdorfer Berg) geht es in Richtung Dippoldiswalder Heide.

 

Wolfssäule und Wegweiser in der Dippser Heide.
Über Malter (Bahnhof an der Talsperre) geht es nach Dippoldiswalde. Schöner Blick auf den Luchberg und die Tellkoppe.

 

An der Talsperre Malter.
Oben auf der Staumauer. Viel Wasser ist im Moment nicht in der Talsperre. Kein Wunder, es hat schon ewig nicht geregnet.

 

Die Seifersdorfer Mühle im Rabenauer Grund.
Im Rabenauer Grund gibt es ein paar Steinstufen. Deshalb fährt man am besten hinauf nach Rabenau und dann wieder hinab in den Grund. Schöner Blick auf Rabenau.

 

Der Bahnhof in Freital Hainsberg.
Schöner Blick auf Dresden Coschütz. Für den Rückweg nach Dresden habe ich mich für den Nöthnitzgrund entschieden.

 



Ich empfehle, die Tour mit einem Mountainbike zu machen.

Länge der Tour: 86 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1073 Meter
Download: GPX-Datei Dresden Großsedlitz Rabenau Freital

Kleine Fahrradtour durch Dresden

Sonntag, 3. Juni 2018
Kleine Fahrradtour durch Dresden

Leider nur für das Wochenende geeignet. Ziel meiner Fahrradtour ist die Friedenskirche in Dresden Löbtau.

Die evangelische Friedenskirche ist ein denkmalgeschützter Sakralbau im Dresdner Stadtteil Löbtau. Die unter Einbeziehung von Resten des 1945 weitgehend zerstörten Vorgängerbaus errichtete Kirche zählt heute zu den 41 erhaltenen Notkirchen des Architekten Otto Bartning im deutschen Raum. Gemeinsam mit der Hoffnungskirche gehört die Friedenskirche seit 1999 zur Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung.

In Löbtau war ich schon lange nicht mehr mit dem Rad, und die Kirche wollte ich mir schon immer mal ansehen. Nach Besichtigung der Kirche geht es weiter (immer Bergauf) durch Gorbitz hindurch. In Gorbitz gibt es erstaunlich viele und schöne Radwege. Dann bin ich über die Kesselsdorfer Straße, Omsewitzer Höhe und Briesnitzer Kirche zum Elberadweg gefahren. War eine richtig schöne kleine Radtour am Sonntag Morgen!

Das ehemalige Postgebäude am Postplatz wird abgerissen. Die Gegend verändert sich momentan gewaltig.





Auch die Gebäude um den ehemaligen Berliner Bahnhof verfallen. Hier gab es 2011 einen gewaltigen Brand.





Die Friedenskirche in Dresden Löbtau.





Die denkmalgeschützte Fahrrad-Brücke über die Einfahrt zum Alberthafen wird saniert. Das Bauwerk befindet sich in einem so schlechten Zustand, dass es 2013 für Autos und Lkws gesperrt werden musste. Ab März 2018 soll gebaut werden. Die Kosten betragen rund 1,1 Millionen Euro.



Länge der Tour: 35 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 216 Meter
Download: GPX-Datei - Tour durch Dresden

Fahrradtour Senftenberg Pritzen Cottbus Teil 2

Montag, 28. Mai 2018
Verschwundene Dörfer in der Lausitz - Teil 2

Die Idee für diese Tour kam mir, als ich dieses Buch gelesen hatte.



Das Buch hat mich auch dazu animiert, diese Radtour zu machen. So wie ich mich erinnere, war ich Mitte der 70ziger Jahre in dieser Gegend und habe das Dorf Pritzen besucht. Damals eine herrliche Gegend! Ist schon komisch: ich bin noch durch Dörfer um Senftenberg geradelt, dann habe ich gesehen, wie die Dörfer abgebaggert wurden, dann kam der Tagebau und jetzt fahre ich durch eine Seenlandschaft. Richtig gruselig! Auf alten Karten kann man noch die Verbindungsstraße von Pritzen nach Altdöbern erkennen, jetzt endet die Straße vor dem See.



Heute sieht die Karte so aus:



1982/83 begann eine teilweise Umsiedlung der Dorfbevölkerung. Die Kirche in Pritzen wurde in den 80er Jahren dokumentiert, abgebaut und an verschiedenen Orten eingelagert. Lange fand sich für dieses Kirchengebäude kein Abnehmer. Erst als die Stadt Spremberg am Neubaugebiet Schomberg Gelände zur Verfügung stellte, begann dessen Kopiebau als "Auferstehungskirche" für die nach Spremberg umgesiedelten Gemeindeglieder verschiedener ehemaliger Kirchgemeinden. 1994 fand die Einweihung statt. Die Mehrzahl der Einwohner Pritzens sollte in einer zweiten Umsiedlungsetappe 1988/89 den Ort verlassen., was aber nur teilweise geschah. Das Ende der DDR und ihrer Braunkohlen-Energiepolitik stellte die Weiterführung des Tagebaus Greifenhain infrage. Sein kurzfristiger Auslauf wurde 1992 zur Gewissheit. Die verbliebenen Einwohner durften im Ort bleiben. Pritzen bestand weiter, aber ohne Kirche. Kurzfristig entschied sich der Rest der Kirchgemeinde Pritzen für die Übernahme des Holzturmes der Kirche in Wolkenberg, sodass inzwischen dieser Kirchturm an Stelle der ehemaligen Kirche steht und ebenfalls 1994 mit zwei Glockennachgüssen zum Ostermontag geweiht wurde.

Meine Fahrradtour beginnt in Senftenberg, führt um den Sedlitzer See herum, geht weiter nach Pritzen, besucht dort die neue alte Kirche aus Wolkenberg. Weiter geht es durch den Tagebau Welzow Süd bis nach Spremberg um dort die Kirche aus Pritzen zu bewundern. Für den Rest der Tour habe ich mir den Spreeradweg bis nach Cottbus vorgenommen. Die Radwege in Brandenburg sind super!!

An der Strecke sind viele Tafeln aufgestellt, wo man sich über den Tagebau informieren kann.