Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 3

Donnerstag, 12. September 2019
Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 3

Die Fahrradtour zum Bieleboh ist wiederum eine meiner schönsten Touren in diesem Jahr. Ich kann sie nur empfehlen!! Start ist Dresden Tolkewitz. Der gesamte erste Teil bis Neustadt gleicht meiner Fahrradtour zum Czorneboh, die ich gerade erst vor ein paar Tagen gemacht habe. Ich spare mir deshalb eine Beschreibung. Ab Neustadt trennen sich beiden Strecken. Zunächst geht es auf der Böhmischen Straße Richtung Tschechischer Grenze, dabei handelt es sich um eine reine Fahrradstraße. In Tschechien fährt man durch ein großes Waldgebiet, leider ist der Weg ziemlich holprig, aber mit dem Mountainbike oder einem stabilen Tourenrad ohne weiteres zu schaffen. Auf der alten Hainspacher Straße erreichen wir Lobendava und Lisci. In Lisci steht eine alte katholische Kapelle und mehrere Kruzifixe, die man sich unbedingt ansehen sollte. Jetzt kommt ein etwas anstrengender Teil. Bevor es zur Deutschen Grenze geht, bin ich wahrscheinlich durch den Hohwald auf Tschechischer Seite gefahren. Nach der höchsten Stelle geht es sehr steil nach unten, für mich als ungeübter Mountainbikefahrer nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Aber es hat ganz gut geklappt. In Sohland habe ich die "Prinz-Friedrich-August-Höhe" besucht. Auf dem Berg befindet sich ein sehr schönes Hotel mit Restaurant und ein Aussichtsturm. Von ihm hat man einen fantastischen Blick in Richtung Zittauer Gebirge und Isergebirge. Ganz unten im Spreetal liegt Sohland. Auch hier fährt man fast ausschließlich nur auf Fahrradwegen. Auf der B98 geht es nach Oppach. Neben der lauten Straße wurde ein fantastischer Radweg gebaut, auf dem es sich komfortabel fahren läßt. Jetzt hat man schon einmal einen schönen Blick auf den Bieleboh. Davor befindet sich der Pickaer Berg und die Kälbersteine. Der Weg hinauf zum Bieleboh ist nicht sehr anstrengend und gut zu schaffen. Auch auf diesem Berg gibt es ein Restaurant und ein Aussichtsturm. Diesen finde ich besonders schön!! Auf meinen Fotos kann man die Aussicht genießen. Ich hatte relatives Glück mit dem Wetter und habe den Jeschken, das Hohe Rad und die Tafelfichte gesehen. Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg. Leider muss man nach Sohland wieder aus dem Spreetal hinaus, und das ist ein ziemlich langer und anstrengender Anstieg. Kein Wunder, wenn am Ende über 1800 Höhenmeter auf dem Tacho stehen. Auf der gesamten Strecke geht es eigentlich nur bergauf oder bergab. Das summiert sich.

Länge der Tour: 137 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1824 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Bieleboh













Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 2

Donnerstag, 12. September 2019
Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 2

Teil 2, von Dresden bis auf den Bieleboh.

Die Beschreibung der Fahrradtour bis zum Bieleboh folgt demnächst.

 

 













 

 

 

Länge der Tour: 137 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1824 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Bieleboh

Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 1

Mittwoch, 11. September 2019
Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 1

Teil 1, von Dresden bis zum "Prinz-Friedrich-August" Turm zu Sohland an der Spree.

Die Beschreibung der Fahrradtour bis zum Bieleboh folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 137 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1824 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Bieleboh

Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 3

Donnerstag, 5. September 2019
Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 3

Der Czorneboh stand schon immer ganz vorne auf der Liste meiner Berge, die ich mit dem Fahrrad erklimmen wollte. Es ist ein recht auffälliger Berg, von überall aus gut zu sehen, außerdem befindet sich auf dem Gipfel ein sehr schönes Restaurant mit Aussichtsturm. Abgehalten hat mich immer die weite Entfernung, denn über 140 Kilometer wollen erst einmal gefahren werden. Gestern habe ich mich spontan dazu entschlossen, bis auf den Czorneboh zu radeln und natürlich auch wieder zurück. Los gehts.

Start ist Dresden Tolkewitz, mit der Fähre bin ich auf die andere Elbseite übergesetzt. Der Helfenberger Grund ist momentan für Autos wegen Bauarbeiten gesperrt, das habe ich genutzt, um in Ruhe durch den Grund nach oben zu radeln. Über Cunnersdorf geht es auf den Bahntrassenradweg "Schönfelder Hochland". Diesen Radweg finde ich besonders schön, man hat fantastische Fernblicke in die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge, außerdem fährt man immer leicht bergab. Der Bahntrassenradweg endet vorerst in Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Weiter geht es nach Helmsdorf, Stolpen, Langenwolmsdorf, meist auf sehr schönen asphaltierten Radwegen oder ruhigen Nebenstraßen. Ab Langenwolmsdorf ist es mit der Ruhe vorbei. Bis Neustadt bin ich die S159 gefahren, eine fürchterliche Autorennstrecke. Ich habe bisher noch keine andere Möglichkeit gefunden, wie ich diese Piste umgehen kann. Die Strecke hinauf in den Hohwald fahre ich besonders gerne. Auf Schotterwegen geht es durch den Wald in Richtung Valtenberg, wobei die Strecke immer leicht ansteigt, dann bin ich noch etwas Straße gefahren um schließlich in Steinigtwolmsdorf zu landen. Jetzt wird es anstrengend, denn die Weifaer Höhe muss erklommen werden. Von Steinigtwolmsdorf hinauf nach Weifa geht das recht einfach, umgekehrt von Schirgiswalde nach Weifa ist das aber ein ganz schöner Hammer. Schirgiswalde liegt tief unten im Tal, es geht also wieder hoch nach Crostau. Jetzt sieht man den Czorneboh schon ganz nahe, leider liegt auch hier wieder ein Tal dazwischen. Bis Cunewalde bin ich einen sehr schönen Bahntrassenradweg gefahren, um welche Linie es sich handelt, weiß ich aber nicht. Cunewalde besitzt übrigens die größte evangelische Dorfkirche mit 2.632 Sitzplätzen und drei Emporen; sie wurde 1781–1793 erbaut. Leider konnte ich sie nicht besichtigen. Der Weg hinauf auf den Czorneboh ist der Hammer. Ein breiter asphaltierter Radweg führt direkt auf den Gipfel, wobei man natürlich eine ganz schöne Höhe erklimmen muss. Einfach ist das nicht! Vom Aussichtsturm hat man eine teilweise gute Sicht, Richtung Lausitzer Gebirge ist diese durch hohe Bäume verdeckt. Zu sehen sind Bautzen, das Kraftwerk Boxberg, Schwarze Pumpe und am Horizont Jenschwalde.
Die Rückfahrt ist die gleiche wie die Hinfahrt. Besonders Spass hat mir die Abfahrt vom Czorneboh gemacht. Weil fast keine Wanderer unterwegs waren, konnte ich ein gutes Tempo vorlegen. Von Schirgiswalde hinauf nach Weifa habe ich mich etwas schwer getan, weil der Anstieg doch ganz schön steil und lang ist. Oben auf der Höhe hat man übrigens die schönste Sicht der gesamten Tour. Hier kann man den Jeschken, die Lausche und sogar das Riesengebirge in der Ferne sehen.
Die Strecke fand ich sehr anstrengend. Am Ende standen fast 2000 Höhenmeter auf meinem Tacho. Die Lausche war in dieser Beziehung einfacher zu fahren. Spaß hat es trotzdem gemacht.



Länge der Tour: 145 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1998 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Czorneboh



Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 2

Donnerstag, 5. September 2019
Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 2

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 





 

 

 







Länge der Tour: 145 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1998 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Czorneboh

Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 1

Donnerstag, 5. September 2019
Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 1

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 145 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1998 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Czorneboh

Fahrradtour zur Lausche - Teil 2

Freitag, 30. August 2019
Fahrradtour zur Lausche - Teil 2

Die Lausche (tschechisch Luž) ist mit 792,6 m der höchste Berg im Zittauer Gebirge und im gesamten Lausitzer Gebirge sowie die höchste Erhebung in Deutschland östlich der Elbe.
Wikipedia

Das ist wiederum eine meiner schönsten Komoot-Fahrradtouren in den letzten Jahren. Ich bin schon einmal von Jonsdorf nach Dresden geradelt, über Dolni Podluzi, Rybniste, Chribska, Jetrichovice, Vysoka Lipa und Hrensko, Elberadweg. Die Strecke ist auf Grund der vielen Taleinschnitte ziemlich anstrengend. Gestern bin ich über Elberadweg, Bad Schandau, Kirnitzschtal, Hinterhermsdorf in das Zittauer Gebirge gefahren, was wesentlich einfacher geht. Im Kirnitzschtal steigt die Strecke stetig leicht an, etwas steiler wird es erst zum Schluss hinauf nach Hinterhermsdorf. Ab Hinterhermsdorf geht es steil nach unten in das Khaatal, wo die Kirnitzsch fließt. Hier überqueren wir die Tschechische Grenze. Den Weg durch das Khaatal fand ich besonders schön. In Kyjov verlassen wir das Tal, immer leicht ansteigend erreichen wir schließlich Krasna Lipa. Ab hier ist die Strecke meiner Fahrradtour Jonsdorf - Dresden ziemlich ähnlich. Hinter Krasna Lipa geht es über einen sehr schönen Wald - und Wiesenweg nach Horni Podluzi, im Blickfeld immer der mächtige Jedlova. In Herrenwalde überqueren wir die Grenze, und jetzt sieht man zum ersten Mal die Lausche. Weit ist es nicht mehr, aber es wird extrem steil. Bis zur Rübezahlbaude konnte ich noch fahren, dann war schieben angesagt. 23 Prozent Steigung und schlechte Wegverhältnisse waren für mich nicht zu meistern. Oben auf der Lausche habe ich lange gerastet und nachgedacht, wie ich zurück nach Dresden komme. Da ich ziemlich gut drauf war, habe ich mich für die gleiche Strecke zurück entschieden. Es geht ja meistens nur noch bergab. Am Elberadweg hatte ich Rückenwind, so dass ich nach 180 Kilometer gar nicht so knülle war. Wirklich schöne Tour, kann ich nur empfehlen.









Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1375 Meter
Download: GPX-Datei von Dresden zur Lausche





Fahrradtour zur Lausche - Teil 1

Donnerstag, 29. August 2019
Fahrradtour zur Lausche - Teil 1

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1375 Meter
Download: GPX-Datei von Dresden zur Lausche

Fahrradtour zum Stürmer - Teil 2

Dienstag, 27. August 2019
Fahrradtour zum Stürmer (Bouřňák) - Teil 2



Die Tour zum Stürmer hat mir wieder Komoot vorgeschlagen. Eigentlich war die Strecke recht gut, einzig in Moldava schickt mich der Routenplaner wieder mal durch ein privates Grundstück. Das konnte ich aber, auf Grund meiner sehr guten Garmin-Karte geschickt umfahren.

Der Bouřňák (deutsch Stürmer) ist einer der höchsten Berge des östlichen Erzgebirges auf dem Territorium der Tschechischen Republik (869 Meter). Bekannt ist der Berg als eines der bedeutendsten Ski-Zentren des Osterzgebirges. Der windzerzauste Buchenwald auf der Nordostseite des Gipfels steht seit 1979 auf 3,26 ha als Naturdenkmal unter Schutz.
Wikipedia

Start ist Dresden Tolkewitz. Komoot hat mich ganz gut durch die Stadt gelotst, was aber für meine Begriffe besser geht. Das nächste Mal fahre ich gleich über die Babisnauer Pappel. Bis Dippoldiswalde ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour nach Altenberg. Ab Dippoldiswalde führt die Strecke entlang der Bahntrasse der Schmalspurbahn Freital-Hainsberg, mal auf Fahrradwegen, mal durch den Wald oder auf der Straße. In Kipsdorf erreichen wir den Endbahnhof der Eisenbahn, der leider wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Ab Kipsdorf geht es steil nach oben Richtung Bärenfels. Eine große Steigung mit 15 Prozent gibt es in Seyde, schließlich müssen wir ja auf den Erzgebirgskamm hinauf. In Neuhermsdorf befindet sich der ehemalige Grenzübergang nach Tschechien. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Stürmer. Leider war die Sicht oben auf dem Berg nicht gut, die beiden Milleschauer und das Mückentürmchen konnte ich aber recht gut sehen. Das Hotel befindet sich in einem sehr desolaten Zustand und wird sehr wahrscheinlich nicht mehr bewirtschaftet. Schade!! Die Rückfahrt ist die gleiche Strecke wie die Hinfahrt. Allerdings habe ich mir ein paar Fahrradwege gespart und bin stattdessen die B 170 gefahren. Nicht sehr schön, aber es geht schneller.

Länge der Tour: 108 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1666 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Stürmer



Fahrradtour zum Stürmer - Teil 1

Montag, 26. August 2019
Fahrradtour zum Stürmer (Bouřňák) - Teil 1

Die Beschreibung der schweren Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 108 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1666 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Stürmer

Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Donnerstag, 15. August 2019
Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Die Fahrradtour zum Jeschken war bestimmt meine schönste Tour in den letzten Jahren. Eine traumhafte Landschaft, meistens abseits der Hauptverkehrsstraßen gefahren, viel Ruhe und immer wieder steile Anstiege. Der Jeschken ist an sich auch nur ein Berg wie jeder andere, was ihn aber so einmalig macht ist der Fernsehturm auf dem Gipfel, der die Form des Berges nach oben fortführt. Für mich ist der Jeschken einer der schönsten Berge, die ich mit dem Fahrrad erklommen habe.

Nachdem das 1906 erbaute Berghotel am 31. Januar 1963 abgebrannt war, wurde von 1966 bis 1973 nach dem Entwurf des Architekten Karel Hubáček ein 99,86 Meter hoher futuristischer Bau neu errichtet, der Fernsehturm Ještěd. Für den Bau, der in Form eines Rotationshyperboloids die Formen der Berghänge aufgreift und nach oben hin fortführt, wurde der Architekt mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet.
Wikipedia

Wir sind wieder in Dresden Tolkewitz gestartet. Zunächst geht es den Elberadweg entlang bis nach Herrnskretschen. Hier beginnt der erste Anstieg hinauf nach Jonsdorf. Bis Česká Kamenice ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour zum Kaltenberg. Hinter Česká Kamenice zweigt die Strecke ab nach Preschkau, und es beginnt der steile und lange Anstieg hinauf auf den Kamm des Zittauer Gebirges. Wer schon einmal von Oybin nach Lückendorf gefahren ist, weiß von was ich rede. Der Berg wird immer steiler und erreicht am Ende eine Steigung von 17 Prozent. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf den Jeschken, der weit hinten am Horizont zu sehen ist. Direkt vor uns liegt der Klíč (Kleis), einer der markantesten Berge der Lausitz. Aus der Nähe sieht der Berg wirklich gewaltig aus. Nun geht es hinab ins Tal, und bald erreichen wir Nový Bor. Ab jetzt wird die Strecke flacher, es gibt nur noch ein paar wenige kleine Höhenzüge. Berge wie der Rollberg (Ralsko) oder der Bösig (Bezděz) sind zum greifen nahe. Jetzt kommt der Endspurt. Komoot hat uns einen Weg gezeigt, der auf direktem Weg hinauf zum Kamm des Jeschken führt. Der Weg ist grottenschlecht, steil und verwurzelt, aber es ist (nach meiner Karte) der einzige Weg der ohne lange Umwege möglich ist. Also, Fahrrad hochschieben! Ich habe mal nachgeschaut, ob es eine Alternative gibt. Ja, gibt es, aber wir hätten 2, 5 Kilometer länger fahren müssen. Auf meiner Karte sieht das so aus:



Die letzten 3 Kilometer hinauf zum Gipfel fahren sich auf der breiten Straße relativ einfach, aber nach 120 Kilometer merkt man auch, was die Beine geleistet haben. Macht nichts, denn es gibt im Jeschkenhotel ein leckeres Essen mit Apfelschorle, dazu den fantastischsten Ausblick den man sich denken kann.

Der Rückweg ist unkompliziert, denn wir müssen nur noch bergab bis zum Bahnhof Liberec rollen. Das ist wieder eine Hammer-Abfahrt, ähnlich der Straße am Fichtelberg. Die Rückfahrt nach Dresden geht mit der Eisenbahn sehr komfortabel. Es fahren mehrere Züge am Tag direkt von Liberec nach Dresden durch, ohne umzusteigen.

Uns hat die Tour ausgesprochen gut gefallen, und ich werde sie sicherlich noch einmal fahren müssen.









Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour zum Jeschken

Donnerstag, 15. August 2019
Mit dem Fahrrad von Dresden auf den Jeschken

Fotostrecke - Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour nach Siebenlehn

Dienstag, 13. August 2019
Fahrradtour nach Siebenlehn

Das ist meine härteste Fahrradtour des Jahres 2019. Und das kam so:

Ziel war, die Stadt Siebenlehn per Fuß zu erreichen. Komoot hatte mir eine Strecke von 48 km Länge errechnet. Da die Berge nicht so hoch in dieser Gegend sind, habe ich mir das zugetraut. Am nächsten Tag hatte ich keine Lust auf Siebenlehn und bin spontan Richtung Königstein gewandert. Das war auch schon immer mal mein Plan, zu Fuß von Dresden bis auf die Festung, schön Kaffee trinken und ein Brot beim Bäcker kaufen. Nach 23, 5 Kilometer kam in der Stadt Wehlen das Aus. Grund: ich hatte die falschen Schuhe an. Mein Fazit: nur noch in aller leichtesten Laufschuhen wandern!!

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 5 Kilometer.

Am nächsten Tag habe ich mir das Mountainbike genommen und bin Richtung Siebenleh gefahren. Ich dachte, es ist besser, die lange Strecke erst einmal mit dem Fahrrad zu erkunden. Außerdem wollte ich mir den Funkturm in Wilsdruff aus der Nähe anschauen, der ja im gleichen Gebiet liegt. So wie ich gehört habe, soll dieser abgerissen werden. Der Eigentümer des Anwesens kann die Kosten für die Unterhaltung des Sendeturmes nicht aufbringen und will ihn deshalb los werden. Leider steht das gute Stück unter Denkmalschutz, so dass er nicht so leicht zu recyceln ist. Mal sehen, wie die Sache ausgeht.

Start ist Dresden Tolkewitz. Es geht mitten durch Dresden, dabei habe ich mir die ruhigsten Straßen selber ausgesucht. Gorbitz ist immer gut zu durchfahren, weil es hier viele Radwege gibt. Nach Dresden fährt man fast nur noch auf Feld - und Wiesenwegen sowie kleinen Nebenstraßen. Schwierig ist immer das Tanneberger Loch, welches auf den Wanderwegen ziemlich steil ist. Nun ja, für was hat man eine Gangschaltung. Besonders schön fand ich den kleinen Weg durch das Triebischtal bei Helbigsdorf. Am Jesuskreuz hinter Neukirchen habe ich Andacht gehalten und mir schon mal Siebenlehn aus der Ferne angeschaut. Leider hat der liebe Gott in Sachsen vor jedes Ziel ein tiefes Tal gesetzt, in diesem Falle das Muldental, und das hatte es richtig in sich. Komoot hat mir hier eine Strecke ausgesucht, die nur mit Axt und Machete zu bewältigen war. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, mit einem Gefälle von 40 Prozent und einer Breite von 30 Zentimeter. Ich habe mich wacker in den Grund gekämpft und konnte auf der anderen Seite wieder steil nach oben fahren. Siebenlehn erreicht und Wasserturm fotografiert!!

Der Rückweg in Richtung Funkturm war ebenso interessant. Im Tanneberger Loch hat mich Komoot nicht direkt durch das Tal geschickt, sondern immer entlang der Hangkante - hoch und runter. Meine Güte, ich will doch eigentlich rüber?? Nachdem ich zwanzig Bäume überklettert hatte, stand ich irgendwann dann doch auf der anderen Seite und sah den Funkturm vor mir. Dazwischen eine sehr große Wiese mit einer Länge von 3, 5 Kilometer. Diese führte direkt an der Autobahn entlang, ging steil nach unten und hatte sehr viele tiefe Querrinnen. Hier bin ich dann endlich über den Lenker gestiegen und habe dabei meine Brille eingebüßt. Aber ich lebe noch, und es ist sonst nichts weiter passiert. Den Funkturm konnte ich aus etwas Entfernung fotografieren, man kommt aber nicht bis ran. Schade!! Vielleicht ist das Ding zum Tag des offenen Denkmals zu besichtigen? Der Rückweg ging ohne Brille ziemlich verschwommen aber gemütlich nach Hause.

Fazit der Tour: traue nie Komoot, sonst bist du vielleicht tot!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 98 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1156 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour Siebenlehn - Wilsdruff

Die Westlausitz - Teil 16

Samstag, 27. Juli 2019
Fahrradtour nach Bautzen

Die Tour von Pulsnitz nach Bautzen ist besonders schön und unbedingt zu empfehlen. Es geht meistens über sehr enge kleine Straßen, Fahrradwege, manchmal über Schotter, meistens hat man seine Ruhe.

Start ist Pulsnitz. Auf der K9242 geht es nach Steina, zwischen Schwarzenberg und Ohorner Steinberg nach Rehnsdorf. Wenn man aus dem Wald kommt, hat man eine schöne Sicht auf die tiefe Ebene Richtung Boxberg. Auch Schwarze Pumpe ist zu sehen. Auf einer Anhöhe kurz vor Talpenberg steht die längste Bank Sachsens.







Über Elstra, Kriepitz gelangt man schließlich nach Panschwitz-Kuckau.

Geprägt ist der Ort durch das Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern, das seit seiner Gründung 1248 bis heute in seiner ursprünglichen Bestimmung besteht. Alljährlich zu Ostern zieht Panschwitz-Kuckau zudem tausende Besucher an, wenn die traditionellen Osterreiter um den Klosterhof reiten. Überall im Dorf und an den Wegen der umliegenden Landschaft zeugen Kreuze und Betsäulen vom tief verwurzelten katholischen Glauben in diesem Teil der sorbischen Oberlausitz.
Wikipedia

Das Kloster sollte man sich unbedingt ansehen!! Besonders gefallen hat mir der Klostergarten.









In Storcha steht diese Kirche.



Nun ist es nicht mehr weit. Wer Zeit hat, kann den Urzeitpark in Kleinwelka besuchen. Leider haben wir das nicht mehr geschafft.





Das Ziel ist erreicht. Wir sind die gleiche Strecke zurück gefahren, haben aber noch dem Ohorner Steinberg einen Besuch abgestattet.











Länge der Tour: 73 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 987 Meter
Download: Fahrradtour Pulsnitz - Bautzen

Weitere Links:
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 1
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 2

Die Westlausitz - Teil 15

Freitag, 26. Juli 2019
Fahrradtour zum Keulenberg

Der Keulenberg (413,4 m) ist der wichtigste, markanteste und bekannteste Berg der Westlausitz. Ab 1962 war der Berg für Besucher gesperrt, nur das Militär hatte Zutritt. Ab der Wende 1989 konnte man wieder hoch wandern. Im Wander- & Naturführer "Lausitzer Bergland" aus dem Rölke-Verlag ist die Geschichte sehr gut beschrieben.

Meine Radtour beginnt in Pulsnitz. Auf Schotterwegen geht es zunächst durch den Wald, dann verläuft die kleine Straße immer parallel zur Hauptverkehrsstraße bis zur Ortschaft Friedersdorf. Ab hier bin ich wieder über Feldwege gefahren. Schließlich gelangt man nach Oberlichtenau. Im Ort gibt es ein sehr schönes Schloss mit Park.
Der Keulenberg besitzt eine Auffahrt. Diese Straße sieht gar nicht so steil aus, ist aber mit 15 Prozent schwierig zu fahren. Nach etwa 3 Kilometer Bergtour steht man auf dem Gipfel. Oben befindet sich ein Aussichtsturm, der Augustobelisk, das Bismarckdenkmal, ein Fernsehturm, die Ruine des Bergschlösschens, eine Triangulationssäule und das ehemalige Funkgebäude. Leider gibt es keine Gastronomie mehr. Man bemüht sich an den Wochenenden für eine kleine Verpflegung. Auf der Königsbrücker Straße bin ich zurückgefahren.

Vom Aussichtsturm hat man bei schönem Wetter eine fantastische Aussicht. Zu sehen sind u.a. die Esse in Halsbrücke, die ehemalige Zinkhütte Freiberg, der Collmberg, das Mückentürmchen, Frauenstein, die Domtürme, der Fernsehturm auf dem Zinkenstein, die F60, Boxberg, Schwarze Pumpe usw.



























Länge der Tour: 19, 1 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 249 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg