Fahrradtour zum Sandberg

Sonntag, 29. März 2020
Fahrradtour zum Sandberg

Ein richtiger Berg ist der Sandberg bei Röhrsdor nicht, eher ein Höhenzug mit einer kleinen Basaltspitze oben auf dem Sattel. Ich könnte mir vorstellen, dass das früher mal ein Steinbruch gewesen ist, im Internet konnte ich dazu leider nichts finden. Vom Sandberg hat man einen schönen Blick auf den Wilisch, Kreischa, Lungkwitz, Maxen, das Lockwitztal und natürlich auf Dresden.

Start ist Dresden Tolkewitz, es geht nach Lockwitz, den Berg hinauf nach Borthen und weiter in Richtung Wittgendorf. Auf der Rückfahrt kommt man am Röhrsdorfer Schloss vorbei, über Luga und Niedersedlitz geht es zurück nach Dresden. Während der Tour konnte ich ein paar schöne Aufnahmen aus der Luft machen.

 

 

 

 

 

 

























Fahrradtour zum Windberg

Dienstag, 24. März 2020
Fahrradtour zum Windberg bei Freital

Eine Fahrradtour oder Wanderung zum Windberg bei Freital lohnt sich immer, denn es gibt außerordentlich viel zu entdecken, und ein schönes Wandergebiet ist die Gegend allemal. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Poisenwald, auch fantastisch zu wandern, bei Touristen ziemlich unbekannt und deshalb kaum überlaufen. Mit dem Fahrrad war ich etliche mal oben und natürlich auch zu Fuß. Bei dieser Gelegenheit konnte ich endlich mal ein Foto von meinem Rad auf der Aussichtsplattform machen. Das fehlte mir noch in der Sammlung!

Zwischen 1993 und 2012 sanierte die Stadt für 45 Millionen Euro das alte, uranbelastete Wismut-Gebiet in Coschütz-Gittersee. Hier stehe ich auf eine der sanierten Uranhalden.



Blick zu den Gebäuden der Feldschlößchen-Brauerei in Coschütz. Die hohe Esse ist eine Landmarke auf der Südhöhe.





Das König-Albert-Denkmal (auch Windbergdenkmal) ist ein denkmalgeschützter siebzehn Meter hoher Obelisk aus Sandstein auf dem Windberg in Freital und gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Wikipedia



Auf der zum Tal gewandten Seite ist ein Reiterstandbild des Königs Albert von Sachsen zu sehen, dem der Obelisk gewidmet ist. Auf der talabgewandten Seite befindet sich eine Bronzetafel mit Inschriften. In der Nacht wird das König-Albert-Denkmal angestrahlt.
Wikipedia





Blick auf Freital, im Hintergrund der Tharandter Wald.



Der hohe Sendemast auf dem Windberg.



Ein ehemaliges Teilstück der Windbergbahn.



Im Moment sind die Straßen auf Grund des Virus relativ wenig befahren. Deshalb konnte ich auch ein paar Hauptverkehrsstraßen in meine Tour einbauen. In normalen Zeiten ist die Strecke sicherlich wenig zu empfehlen.

Länge der Tour: 36, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 357 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Windberg

Trainingsrunde nach Tschechien

Montag, 16. März 2020
Trainingsrunde nach Tschechien

Heute bin ich wieder meine Trainingsrunde für den Spreewaldmarathon 2020 zur Tschechischen Grenze gefahren. Allerdings steht noch in den Sternen, ob der überhaupt stattfindet.

Seit Tagen ist das Corana-Virus das alles bestimmende Thema in der Öffentlichkeit und auch hinter uns liegen emotionale, aufregende und sehr arbeitsreiche Monate. Voller Anspannung verfolgen wir die aktuelle Situation und sind im regen Kontakt mit Behörden und Ämtern, stets mit dem Ziel, den 18. Spreewald-Marathon 2020 doch noch durchführen zu können.
Seit dem 12. März 2020 ist ein Erlass der brandenburgischen und der deutschen Regierung in Kraft getreten, der die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern soll. In diesem Erlass werden die Städte bzw. die jeweiligen Gesundheitsämter aufgefordert, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer abzusagen und jegliche andere Veranstaltung auf ihre Notwendigkeit zu prüfen.

Das angedachte momentane Ende dieses Erlasses, das Ende der Osterferien, lässt in uns noch einen Keim an Hoffnung aufkommen, den 18. Spreewald-Marathon 2020 durchführen zu können. Daher stehen wir momentan weiterhin mit den zuständigen Ämtern und Behörden in regen Kontakt und werden euch über die Ergebnisse dieser Gespräche schnellstmöglich informieren.


Bin gespannt, was passiert. Sollte der Spreewaldmarathon ausfallen, dann fahre ich die Strecke für mich alleine!! Vielleicht auch mal schön.

Meine Trainingsrunde richtet sich immer nach der Windrichtung: möglichst mit Gegenwind hin und mit Rückenwind zurück. Heute hat das sehr gut geklappt, besser als beim letzten mal. Da der Wind von Osten kam, bin ich wieder zur Tschechischen Grenze gefahren. Bei Westwind geht es dann meistens in Richtung Meißen.

Die Mauerreste hinter Stadt Wehlen. Ich bin überzeugt, dass es sich um einen alten Steinbruch handelt, sicher bin ich mir aber nicht.



An der Tschechischen Grenze wird momentan gebaut, die Arbeiter haben mich aber problemlos durchgelassen.



Von Tschechien, Blick in Richtung Großer Winterberg.



In Richtung Bad Schandau.





Hier ist eine Tafel aufgestellt worauf erklärt wird, dass Caspar David Friedrich an dieser Stelle einen Steinbruch gezeichnet hat. Der Felsen im Hintergrund müsste der Teufelsturm sein.



Länge der Tour: 101 Kilometer
Gesamter Anstieg: 338 Meter

Fahrradtour bei Wind und Regen

Montag, 9. März 2020
Fahrradtour bei Wind und Regen

Ende April geht es wieder zum Spreewaldmarathon nach Lübben. Als Training hatte ich mir heute 100 Kilometer vorgenommen. Das reicht von meiner Wohnung genau bis zur Tschechischen Grenze hinter Schöna und zurück. Die Grenze befindet sich an der Stelle, wo der Gelobtbach in die Elbe mündet. Eigentlich eine schöne Rennradtour, wenn denn nicht der fürchterliche Gegenwind wäre. Die ersten 50 Kilometer habe ich wacker gekämpft, dann habe ich mich auf die Rückfahrt gefreut, denn der Wind müsste ja eigentlich von hinten kommen. Müsste!!, das tat der aber nicht, denn er drehte auf westliche Richtung, so dass ich wieder gegen den Wind strampeln musste. Dazu gesellte sich ein fürchterlicher Nieselregen, der bis nach Hause nicht aufhören wollte. So hatte ich mir die Tour heute nicht vorgestellt.





Eigentlich paßt mein Fahrrad ganz gut zur Tschechischen Grenze.





Länge der Tour: genau 100 Kilometer

Mauerreste bei Stadt Wehlen

Sonntag, 23. Februar 2020
Mauerreste bei Stadt Wehlen

Wenn man auf dem Elberadweg fährt zwischen Stadt Wehlen und dem Kurort Rathen, dann fallen immer diese Mauerreste zwischen Bahndamm und Fahrradweg auf. Vor etwa einem halben Jahr war alles noch von Gestrüpp überwuchert, so dass man gar nicht sehen konnte, um was es sich handelt. Ich dachte immer, dass seien Überreste von alten Häusern. Jetzt wurden von der Deutschen Bahn der gesamte Bahndamm bereinigt, und da kamen diese ehemaligen Mauerreste zum Vorschein. Leider habe ich absolut keine Ahnung, um was es sich hier handeln könnte. Vermutlich gehörte das zu einem alten Steinbruch und man wollte damit verhindern, das bei Sprengarbeiten Steine auf dem Bahndamm fallen? Keine Ahnung. Im Internet ist darüber leider auch nichts zu finden. Wer etwas weiß, kann mir gerne über mein Kontaktformular schreiben.

















Es wird noch wärmer in Dresden

Sonntag, 2. Februar 2020
..........und der Wind nimmt zu.

Und nun die Tour über die Grundstraße hinauf nach Bühlau, Ullersdorf zur Hufewiese.

Blick über die Hufewiese in Richtung Ullersdorf, dahinter der Karswald und im Dunst der Triebenberg. Rechts ist Weißig zu sehen, dahinter der Funkmast in Gönnsdorf.



Der Dresdner Fernsehturm, ganz rechts ist der Windberg bei Freital zu sehen.



Auch die Dresdner Heide hat einen höchsten Punkt, und das ist der Dachsenberg (280,8 m), deutlich zu erkennen am Sendemast. Beim geraden Weg im Vordergrund handelt es sich um die sogenannte A-Schneise.



Das ist gleichzeitig eine sehr schöne Tour für das Wochenende. Ich bin über den Bahntrassenradweg bis nach Gönnsdorf gefahren, von dort über Pappritz zurück nach Dresden, vorbei am Fernsehturm. Die Abfahrt über die Wachwitzer Bergstraße ist ziemlich abenteuerlich. Die Steigung beträgt 20 Prozent, dazu ziemlich ausgefahrenes Kopfsteinpflaster. Ein Mountainbike leistet hier gute Dienste, mit dem Rennrad würde ich mir das nicht trauen.

Länge der Tour: 31, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 337 Meter
Download: GPX-Datei Ullersdorf - Hufewiese

Ziemlich schlechtes Wetter

Sonntag, 2. Februar 2020
.......in Dresden

Bei diesem Sturm bin ich froh, wenn ich meine 30 Kilometer am Tag mit dem Fahrrad schaffe. Aber die müssen sein!! Gestern ging es am Elberadweg von Tolkewitz zur Gohliser Windmühle und heute von Tolkewitz die Grundstraße hinauf zur Hufewiese in der Dresdner Heide. Die Temperaturen betragen im Moment 14 Grad Celsius (Plus). Bei dieser Gelegenheit konnte ich gleich mal ausprobieren, wie sich die neue kleine Drohe bei heftigen Windverhältnissen schlägt. Und ja, das hat sie sehr gut gemacht. Am Sonnabend bin ich an der Elbe bis 100 Meter aufgestiegen, heute habe ich mir nur 50 Meter zugetraut. Der Wind war so stark, dass die kleine Mini-Drohne richtig hin und her geschüttelt wurde. Aber sie hat gegen den Sturm angekämpft und stand relativ stabil in der Luft. Das hat mich dann doch erstaunt. Fliegen kann ich die Drohne sehr gut, weil ich früher schon mal Flächenflugmodelle gesteuert habe. Da ist das heute ein richtiger Spaziergang in der Luft, selbst bei Sturm. Moderne Technik machts möglich.

Links sieht man die Tolkewitzer Straße. Der Elberadweg führt direkt bis zum Blauen Wunder. Im Hintergrund die drei Elbschlösser, Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg. Auf der Elbhöhe das Institut "Manfred von Ardenne", der Luisenhof und die Loschwitzer Schwebebahn. Links neben dem Blauen Wunder die Poliklinik Blasewitz.



Bei dem großen Gebäude mit dem roten Dach im Vordergrund handelt es sich um die 32. Grundschule "Sieben Schwaben" an der Hofmannstraße. Hier war früher u.a. die Städtische Musikschule untergebracht. Dahinter die Augsburger Straße, die direkt auf die Martin-Luther-Kirche zeigt. Dahinter die Elbehöhe bei Radebeul West mit der Friedensburg und dem Wasserturm.



Der Tolkewitzer Friedhof. Links die Feierhalle an der Wehlener Straße, rechts dahinter das kleine Neubaugebiet Kipsdorfer Straße (hier der Bäcker Hünich). Das Gasometer in Reick. Auf der Südhöhe sieht man sehr schön die Goldene Höhe und den Windberg bei Freital. Ganz rechts die Versöhnungskirche, dahinter das Zentrum von Dresden. Im rechten Hintergrund sieht man drei Hochhäuser (Papstdorfer Straße). Hier beginnt der Große Garten.



Auf diesem Foto ist ganz rechts die Frauenkirche zu sehen. In der rechten Bildmitte der Penta-Park Dresden an der Glashütter Straße. Das rote Hochhaus im Hintergrund befindet sich auf der Wundtstraße.



Der Tolkewitzer Friedhof, dahinter der neue Schulcampus, dahinter das Neubaugebiet Prohlis. Sehr schön zu sehen die Südhöhe von Dresden und links das Erzgebirge mit Kahleberg und Geising.



Sehr schöner Blick auf die Dresdner Innenstadt. Das Foto ist interessant!! Ganz rechts die 32. Grundschule, dahinter die Augsburger Straße und die Luther-Kirche. Links neben der Kirche ein Schornstein, und dahinter kann man die beiden Domtürme des Meißner Domes sehen. Bis dahin sind es 27 Kilometer Luftlinie. Mit dem Fahrrad ist es etwas länger (35 Kilometer).



Und hier noch einmal ein schöner Blick auf das Erzgebirge und die gesamte Südhöhe. Ganz links "Niedersedlitz". Gut erkennbar auch die neue Autobahn (Lockwitzgrund). Ich bin mir nicht ganz sicher, aber die kleine spitze Höhe ganz links im Erzgebirge könnte das Mückentürmchen sein??



Und nun der Blick in die Sächsische Schweiz. Es ist sogar der Rosenberg zu sehen. Ist doch erstaunlich, was man aus 100m Höhe alles entdecken kann. Von unten sieht man von alledem gar nichts!



Ankunft an der Gohliser Windmühle. Im Vordergrund Stetzsch und Cossebaude. Im Hintergrund Coswig, der Meißner Dom, die Esse in Coswig, die neue Brücke in Niederwartha und das Pumpspeicherwerk Niederwartha.





Länge der Tour: etwas über 32 Kilometer

Fahrradtour bei Sturm

Donnerstag, 30. Januar 2020
. . . . . . . nach Meißen

Mein Thermometer zeigt heute 8 Grad Plus an, draußen bläst mir der Gegenwind ins Gesicht, und ich strample mühevoll nach Meißen. Hat auch etwas für sich, denn in der wunderschönen Stadt bin ich fast der einzige Mensch der sich auf die Straße traut. Auch am Elberadweg ist mir so gut wie niemand begegnet.

Eine fast menschenleere Stadt.





Dieses Fahrrad steht in der Meißner Innenstadt. Leider ist es nicht mein eigenes, aber ich hätte es gerne.



Und dann suche ich noch einen Sponsor, der mir dieses Fahrrad schenkt.



Länge der Tour: 70 Kilometer

Ein gesundes neues Jahr 2020

Mittwoch, 1. Januar 2020
Ein gesundes neues Jahr 2020

Ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr 2020.

Gleich zu Beginn gibt es heute eine kleine Fahrradtour wiederum zum Triebenberg. Ich wollte mir mal das Chaos nach der Silvesternacht am Elberadweg anschauen. Ja, es sieht fürchterlich aus, und die Stadtreinigung hatte heute Morgen schon einiges zu tun. Zum Triebenberg habe ich eine andere Route gewählt als sonst. Es geht über die Wachwitzer Bergstraße nach Pappritz (20 Prozent Steigung), dann über den Bahntrassen-Radweg zum Triebenberg. Als Abstieg von der Elbhöhe habe ich die Copitzer Straße gewählt. Eine genialer Weg für das Mountainbike!!

Na dann, viel Spaß bei Euren Radtouren und Wanderungen 2020.



















Länge der Tour: 37 Kilometer
Gesamter Anstieg: 446 Meter

Fahrradtour zum Triebenberg - 2

Montag, 30. Dezember 2019
Fahrradtour zum Triebenberg - 2

Das war heute meine letzte Fahrradtour im alten Jahr. Es ging bei minus 2 Grad auf den Triebenberg. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

Blick in Richtung Sächsische Schweiz. Über den Wolken ist der Hohe Schneeberg zu sehen und links im Dunst der Große Winterberg. Die Lausche im Zittauer Gebirge ist nicht einmal zu erahnen.



Blick in Richtung Erzgebirge. Ganz links der Sattelberg und gleich daneben das Mückentürmchen. Und da es auf dem Erzgebirgskamm sehr klar ist, sieht man natürlich auch den Geising, Kahleberg und Tellkoppe. Wilisch und Luchberg verstecken sich unterhalb des Erzgebirgskamms.



In der anderen Richtung sieht man den Keulenberg, Schwedenstein, Schleißberg, Ohorner Steinberg und den Hochstein. Der Berg in der rechten Bildmitte (ganz im Hintergrund): das könnte der Wüsteberg sein.



Blick auf Schönfeld, den Fernsehturm und im Hintergrund Dresden. Der Collmberg verschwindet heute leider auch im Dunst.



Und auf diesem Weg bin ich gekommen und fahre auch wieder zurück.



Länge der Tour: 30 Kilometer

Fahrradtour Frankenau - Frankenberg

Samstag, 28. Dezember 2019
Fahrradtour von Frankenau nach Frankenberg

Über Weihnachten war ich mal in einer anderen Region unterwegs und hatte auch etwas Zeit für eine kleine Fahrradtour von Frankenau nach Frankenberg und zurück. Ausgeliehen hatte ich mir zwei E-Bikes der Firma Conway, beide ausgestattet mit Bosch-Mittelmotor. Was soll ich sagen: es hat einfach Spaß gemacht mit diesen Rädern zu fahren. Heute war ich im Laden und habe mir ein paar Modelle von Cube angeschaut. Beinahe hätte ich zugegriffen, habe mich dann aber doch im letzten Moment für die Muskelkraft entschieden. Solange es noch geht müssen die Beine ran!!

Die Nationalpark-Stadt Frankenau liegt in Hessen, in unmittelbarer Nähe der Kellerwald und der Edersee. Wirklich eine traumhaft schöne Gegend und auf Grund der vielen Radwege bestens geeignet für Fahrradtouren.



















Länge der Tour: 26 Kilometer
Gesamter Anstieg: 454 Meter
Download: GPX-Datei Fahrradtour nach Frankenberg

Fahrradtour - Wilsdruff - Freital

Montag, 25. November 2019
Kleine Sonntagstour - Wilsdruff - Freital

Mal eine kleine Runde für das Wochenende. Start Elberadweg Tolkewitz, über Gohlis bis Niederwartha. In Niederwartha die steile Rampe hinauf nach Weistropp, Hühndorf, Wilsdruff, Kesselsdorf, Bahntrassenradweg der ehemaligen Wilsdruffer Schmalspurbahn bis Freital Potschappel, Weißeritztal, Dresden. Wirklich eine super Tour, kann ich nur empfehlen.

Am Elberadweg zeigte mein Tacho diese seltene Zahl an:



Das ist aber nur der Stand für das Tourenfahrrad. Aktuell befinde ich mich jetzt hier (plus Mountainbike):





An der Kirche in Wilsdruff bin ich schon hundert Mal vorbei gefahren. Gestern konnte ich sie endlich von innen sehen.







Der Bahntrassenradweg nach Freital.



Länge der Tour: 55 Kilometer
Gesamter Anstieg: 347 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Wilsdruff - Freital - Dresden

Fahrradtour zum Fichteturm

Donnerstag, 31. Oktober 2019
Fahrradtour zum Fichteturm

Neulich hatte ich in Freital zu tun. Das habe ich genutzt, um mir auf der Rückfahrt durch den Plauenschen Grund die Weizenmühle mit ihrem Speicherturm anzuschauen. Bevor die Ruine zusammenbricht, hier noch ein paar vielleicht letzte Fotos. Eigentlich schade, dass solche Gebäude sich selbst überlassen werden. Will man hinauf zum Fichtepark, dann muss man erst einmal die sehr steile Heideschanze überwinden. Der Berg ist nicht lang, dafür sehr steil!! Oben angekommen, ist es nicht mehr weit bis zum Fichteturm im Fichtepark.

Der Fichteturm ist ein Aussichtsturm in Dresden-Plauen. Der 30 Meter hohe, zinnenbekrönte Rundturm auf kubischem Sockel wurde 1896 ursprünglich als Bismarckturm erbaut. Er ist der älteste Bismarckturm in Sachsen und befindet sich im Fichtepark in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Kotteweg. Vom Fichteturm hat man einen schönen Blick auf Dresden; bei guter Sicht kann man bis in die Sächsische Schweiz sehen. Die Aussichtsplattform befindet sich in einer Höhe von 27 Metern und ist über eine Wendeltreppe aus Granit mit 153 Stufen zu erreichen. Der Turm ist üblicherweise von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 10–18 Uhr geöffnet, jedoch in den Monaten Januar und Februar für Wartungsarbeiten geschlossen.
Wikipedia

Ich hatte Glück, denn der Turm hatte geöffnte. Die Sicht auf Dresden ist beeindruckend, im Hintergrund die Sächsische Schweiz, der Borsberg und der Triebenberg. Von der Westlausitz ist nur der Keulenberg zu sehen.

























Fahrradtour nach Hörlitz - Teil 2

Mittwoch, 30. Oktober 2019
Fahrradtour nach Hörlitz - Teil 2

Diese Tour ist weder mit Komoot noch Garmin geplant. Da ich die Strecke schon sehr viel gefahren bin und ich mich in der Gegend ziemlich gut auskenne, genügt es mir, wenn ich die Richtung weiß. Die Landschaft hat sich natürlich extrem verändert. Früher Tagebau, heute eine Seenlandschaft. Für mich sind diese Veränderungen überhaupt nicht zu begreifen. Aber es wird hoffentlich wunderschön!! Bis zum Turm in Hörlitz sind es von mir aus etwa 71 Kilometer. Vom Turm hat man eine schöne Sicht auf die total umgestaltete Landschaft und man kann es sich kaum noch vorstellen, wie die Gegend früher ausgesehen hat. Links vom Turm befindet sich die EuroSpeedway Lausitz, dahinter die Förderbrücke F60 bei Lichterfeld am Bergheider See. Die Förderbrücke ist aber nicht zu sehen, sie versteckt sich hinter einem flachen Höhenzug. Als ich am 22. 9. 2012 begonnen hatte, meine Fahrradkilometer mit Garmin aufzuzeichnen, war die Fahrradtour zur Förderbrücke F60 meine erste Tour. Der Bergheider See war noch nicht geflutet, teilweise wurde noch am Untergrund gebaut. Ich werde demnächst mal nach Lichterfeld radeln und mir den See anschauen.

Den Bagger 1473 kann man sich aus der nächsten Nähe anschauen, man muss aber wissen, wie man dahin kommt. Um den Bagger wurde ein Zaun gezogen, dahinter etliche Hinweisschilder "Betreten verboten". Das kann ich mir gut vorstellen, denn das Monster rostet vor sich hin und droht einzustürzen. Es gibt sicherlich immer wieder Menschen die versuchen, in den Bagger hineinzukommen. Finde ich ganz schön gefährlich. Und wie nicht anders zu erwarten, hatte der Zaun ein Loch, wo auch ich einsteigen konnte. Ob ich das gemacht habe oder nicht, bleibt mein Geheimnis.

Anfang 2019 wurde bekannt, dass der Schaufelradbagger verschrottet werden soll. Ausschlaggebend für diese Entscheidung der Kommunen war der zunehmende Verfall und Vandalismus gewesen. Lediglich Teile des Baggers, wie etwa das Schaufelrad, sollten erhalten bleiben. Nachdem zahlreiche Bürger, darunter ehemalige Bergbauarbeiter, ihren Unmut über die Pläne äußerten (z. B. mittels Leserbriefen), wurde das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege auf die geplante Verschrottung aufmerksam und setzte den Bagger auf die amtliche Denkmalliste. Die Kommunen kündigten daraufhin einen Antrag zur Aufhebung des Denkmalschutzes an.
Wikipedia

Mal sehen, wie die Sache ausgeht. Nun zur Strecke: ich empfehle, meine Tour nicht zu fahren, denn ich bin größtenteils die B97 geradelt. Na klar, es gibt viele Wege nach Rom, aber ich wollte einfach nur direkt zum Ziel kommen. Die B97 war am Montag relativ wenig frequentiert, in Dresden war aber die Hölle los. Der Stau ging komplett von Weixdorf bis nach Dresden. Da war ich froh, dass ich ein Fahrrad hatte.

Start ist Dresden Tolkewitz - über die Waldschlößchenbrücke hinüber zur Stauffenbergallee - Königsbrücker Straße nach Klotzsche - Weixdorf - Hermsdorf - Ottendorf-Okrilla - Laußnitzer Heide - Königsbrück - Königsbrücker Heide - Schwepnitz - Grüngräbchen - Grünewald - Hosena - Senftenberger See - Senftenberg - Hörlitz.

Die Rückfahrt ging mit der Eisenbahn problemlos. Alles in allem eine ausgesprochen interessante Tour!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 80, 6 Kilometer
Gesamter Anstieg: 445 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour nach Hörlitz

Fahrradtour nach Hörlitz - Teil 1

Montag, 28. Oktober 2019
Fahrradtour nach Hörlitz - Teil 1

Hörlitz (von 1974 bis 1990 Senftenberg-West) ist ein Ort im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz und ein Teil der Gemeinde Schipkau. Es liegt westlich der Stadt Senftenberg in der Niederlausitz. Hörlitz wurde im Zuge des Braunkohleabbaus teilweise devastiert.

Die Idee zur Fahrradtour nach Hörlitz kam mir gestern Abend ziemlich spontan. Auf N24-Doku läuft momentan eine Serie, die sich "Lost Places" nennt. Darin wurde der Schaufelradbagger 1473 mit der Typenbezeichnung SRs 1500 als Lost Places vorgestellt. Heute war ich in Hörlitz und konnte mir den Giganten aus der Nähe anschauen. Außerdem befindet sich auf der ehemaligen Tagebaukante des Tagebaus Meuro der 33,5 Meter hohe Aussichtsturm Hörlitz. 1914 stand an gleicher Stelle ein Wasserturm. Von der Aussichtsplattform hat mein einen schönen Blick auf den Bagger, den Lausitzring, bekannt auch als EuroSpeedway Lausitz und auf die Sächsischen Berge in der Ferne.

Eine genaue Streckenbeschreibung folgt demnächst. Hier erst einmal ein paar Fotos vom Aussichtsturm und vom Bagger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 80, 6 Kilometer
Gesamter Anstieg: 445 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour nach Hörlitz