Fahrradtour zur Burg Kriebstein

Freitag, 1. Mai 2020
Fahrradtour zur Burg Kriebstein

Dies ist bereits mein zweiter Versuch um mit dem Fahrrad zur Burg Kriebstein im Zschopautal zu gelangen. Der erste Versuch endete wetterbedingt auf dem Landberg, jetzt hat es endlich geklappt. Das Wetter war aber auch diesmal nicht viel besser. 66 Kilometer heftiger Gegenwind, die Rückfahrt dafür umso entspannter nach Hause.

Start ist Dresden Tolkewitz. Über die Coventrystraße geht es hinauf auf die Südhöhe. Hier konnte ich noch ein paar Drohnenaufnahmen machen, später habe ich mir das auf Grund der Windverhältnisse nicht mehr getraut. Die nächsten Ortschaften sind Steinbach, Unkersdorf, Kaufbach und Wilsdruff. Ab Wilsdruff fährt man ein kleines Stück den Bahndamm der ehemaligen Schmalspurbahn bis Limbach. Es folgt Tanneberg durch das Tanneberger Loch und dann Deutschenbora. Leicht bergab geht es hinunter nach Nossen. Ab Nossen bin ich den Muldentalradweg bis nach Roßwein gefahren. Der steile Anstieg hinauf nach Etzdorf war der Hammer und hat richtig Spaß gemacht. In Etzdorf konnte ich die Kirche besichtigen, wo mir der Pfarrer eine kostenlose Führung geboten hat. Dafür ein herzliches Dankeschön. In Etzdorf stand früher einmal eine Silbermannorgel, die nach dem Neubau der Kirche nach Wallroda versetzt wurde und sich jetzt im Bremer Dom befindet. Eine Kopie der Orgel steht im Silbermannmuseum in Frauenstein.



Es geht weiter durch das Striegistal hinauf nach Naundorf. Die Steigung ist mit 14 Prozent angegeben, was ich aber kaum glaube. Mir kam der Berg nicht so steil vor. Schön war, dass die Straße auf Grund von Bauarbeiten für den Autoverkehr gesperrt ist, so dass ich meine Ruhe vor dieser irrsinnigen Blechlavine hatte. Über Reichenbach, Grühnlichtenberg und Ehrenberg habe ich dann mein Ziel erreicht.

Die Burg Kriebstein ist eine im 14. Jahrhundert gegründete Burg in der gleichnamigen Gemeinde Kriebstein in der Nähe der Stadt Waldheim in Sachsen. Mit dem Erwerb der Burg und Herrschaft Kriebstein durch Hugold III. von Schleinitz im Jahre 1465 begann die zweite wesentliche Epoche in der Baugeschichte der Burg. Schleinitz als Obermarschall von Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht betraute ab 1471 Arnold von Westfalen, den wettinischen Hofarchitekten und Entwerfer der Albrechtsburg zu Meißen, mit größeren Um- und Erweiterungsbauten. Das von diesem überragenden Baumeister geschaffene Formengut findet sich auch in diesem Bauwerk. Meister Arnold von Westfalen leitete den Um- und Neubau des Wirtschaftsflügels mit dem „neuen Tanzsaal“ und der Brunnenstube sowie des sogenannten „hinteren Schlosses“ und den Neubau des Küchenhauses, deren typische Fensterformen Zeugnis von seiner Tätigkeit ablegen. Mit der genannten Baumaßnahme hatte die Burg Kriebstein ihre noch heute sichtbare Ausdehnung erhalten. Sie konnte sich trotz späterer Erweiterungen und baulichen Veränderungen ihren gotischen Charakter bis in die Gegenwart hinein bewahren.
Wikipedia

Für mich ist die Burg Kriebstein eine der schönsten Burgen weltweit. So muss eine richtige Ritterburg aussehen!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und noch ein paar Drohnenaufnahmen von Dresden.

 

 

 

Länge der Tour: 133 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1367 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zur Burg Kriebstein




Umrundung von Dresden mit dem Fahrrad

Montag, 27. April 2020
Umrundung von Dresden mit dem Fahrrad

Die Idee für die lange Tour hatte ich schon lange. Dann zufällig auf Bikemap eine GPX-Datei gefunden, die ich nachfahren konnte. Also vielen Dank an Radralf, der mir die Streckenplanung abgenommen hat. Ich bin allerdings gegen den Uhrzeigersinn gefahren, was mir mein Garmin-Navi ziemlich übel genommen hat.

Zur Strecke: Start ist Heidenau an der Elbfähre. Folgende Orte habe ich durchfahren oder gestreift: rechte Elbseite - Birkwitz - Graupa - Bonnewitz - Porschendorf - Elbersdorf - Dürrröhrsdorf-Dittersbach - Kleinwolmsdorf - Radeberg - Feldschlösschen - Seifersdorf - Grünberg - Hermsdorf - Hufen - Medingen - Großdittmannsdorf - Berbisdorf - Moritzburg - Coswig - Kötitz.

Linke Elbseite - Gauernitz - Constappel - Weistropp - Hühndorf - Wilsdruff - Kesselsdorf - Niederhermsdorf - Wurgwitz - Zauckerode - Freital - Freital-Burgk - Kleinnaundorf - Bannewitz - Welschhufe - Hänichen - Possendorf - Kautzsch - Burgstädtel - Borthen - Bosewitz - Gamig - Dohna - Kleinsedlitz - Heidenau.

Die Südhöhe fährt sich wesentlich schwieriger als die nördliche Elbseite. Es muss das Lockwitztal und das Müglitztal durchquert werden. Einen besonders schönen Anstieg gibt es von Constappel hinauf nach Weistrop. Hierbei handelt es sich um eine neu gebaute Fahrradstraße mit einem durchschnittlichen Gefälle von 13 Prozent. Die viel befahrene S36 von Wilsdruff nach Kesselsdorf hätte ich selber nicht gewählt - hier gibt es sicherlich bessere Alternativen. Auf der Südhöhe fährt man auf der Bahntrasse der ehemaligen Windbergbahn und auf der Bahntrasse der ehemaligen Wilsdruffer Schmalspurbahn. Dresden zu umrunden ist nicht ganz einfach. Man kommt relativ schnell in die Stadt hinein, was bei einer Umrundung nicht passieren darf. Bei Borthen und Bannewitz war ich mir nicht ganz sicher ob das zu Dresden gehört oder nicht. Aber keine Panik - Borthen gehört zu Dohna und Bannewitz zu Possendorf. Der gesamte Anstieg beträgt etwa 1300 Meter. Ist schon ganz schön, was auf einer so langen Tour alles zusammen kommt.

Hier noch zwei Links die zum Thema passen:

Durchquerung Dresdens von West nach Ost
Durchquerung Dresdens von Nord nach Süd

 



 

 

 

 

 



 

 

 

 

Länge der Tour: 114 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1323 Meter
Download: GPX-Datei - Umrundung von Dresden



1000 Höhenmeter auf der Elbhöhe Dresden

Sonntag, 26. April 2020
1000 Höhenmeter auf der Elbhöhe Dresden Nord

Diese kleine aber feine Tour ist ideal für den Sonntag Morgen. Ich wollte mal ausprobieren, ob 1000hm auf der nördlichen Elbhöhe möglich sind und wie viele Kilometer man dafür braucht. Start ist wie immer Dresden Tolkewitz, die eigentliche Höhenkletterei beginnt aber erst am Körnerplatz in Loschwitz. Als erste Straße und zum warm fahren habe ich mir die Schillerstraße vorgenommen. Ich schätze das Gefälle auf höchstens 12 Prozent, so dass die Anstrengung noch relativ moderat ausfällt. Unterwegs ist mir ein Rennradfahrer begegnet, der die Schillerstraße immer rauf und runter gefahren ist. So kommt man sicherlich auch auf 1000hm. Die nächste Straße ist die Grundstraße. Sie ist von allen Bergstraßen die am leichtesten zu befahrene Straße. Nur im unteren Bereich kommt man kurzzeitig auf 8 Prozent. Die nächste Straße wird dann aber heftig. Es handelt sich um die Calberlastraße, die sich später Robert-Diez-Straße nennt und danach Krügerstraße. Sie ist mit 18 Prozent angegeben, was ich aber nicht glaube. Es müssen mehr sein!! Also, hier kommt man ganz schön aus der Puste. Nach der Calberlastraße folgt die Wachwitzer Bergstraße, welche mit 20 Prozent die steilste Straße ist. Ich habe das Gefühl, dass die Prozentangaben nicht stimmen, denn die Krügerstraße empfand ich als wesentlich steiler und anstrengender. Na ja, die Hauptsache bergauf. Die nächsten beiden Anstiege sind wieder relativ moderat. Zu erst bin ich den Helfenberger Grund hinauf gefahren, danach die Straße des Friedens nach Pappritz. Die Friedensstraße erreicht 13 Prozent, was für meine Begriffe stimmen müsste. Nach diesen sechs Anstiegen war ich dann schon weit über 900 Meter geklettert. Für das Finale habe ich mir die Straße hinauf nach Borsberg ausgesucht, und der Borsberg selber ist auch ein schöner Schluss für die anstrengende Tour. Mitten auf der Höhe habe ich dann die 1000hm geschafft. Ich denke, dass auf der nördlichen Elbhöhe innerhalb Dresdens 2000hm zu machen sind, dann müsste man aber auch die Gründe wie Friedrichsgrund oder Keppgrund fahren, was mit einem Mountainbike sicherlich ohne weiteres möglich ist.

Am zeitigen Morgen sind keine Autos auf der Tolkewitzer Straße und dem Blauen Wunder unterwegs.

 

Die Schillerstraße.



Die Grundstraße.



Der Beginn der Calberlastraße.



Die Krügerstraße, sehr steil und viel Kopfsteinpflaster.



Am Steinberg.



Die Wachwitzer Bergstraße, im Hintergrund das Osterzgebirge, auf der rechten Seite befindet sich der Fernsehturm (hier nicht zu sehen).



Im Helfenberger Grund.



Oben angekommen. Ich bin immer soweit gefahren, bis sich die Berge wieder nach unten neigten.



Die Straße des Friedens in Pappritz.



Und noch einmal die Straße des Friedens.



Jetzt geht es hinauf nach Borsberg.



An dieser Stelle habe ich die 1000hm erreicht.



Mein Tacho ist der Beweis!



Und wer nicht genug bekommen kann, der fährt auch noch auf den Borsberg hinauf.



Jetzt geht es nur noch bergab........



...... mit 15 Prozent.



Länge der gesamten Tour: reichlich 50 Kilometer
Anstieg gesamt: 1204 Meter
1000 Höhenmeter nach etwa 38 Kilometer
Download: GPX-Datei - Dresden 1000 Höhenmeter



Bulls Copperhead 3 Plus 29 Zoll

Freitag, 24. April 2020
Bulls Copperhead 3 Plus 29 Zoll

Auf der Homepage von "Bulls" habe ich diesen genialen Rechtschreibfehler entdeckt:

Bulls Copperhead



Wie man hier sehen kann, ich habe noch keine Sch... am Rad:

Fahrradtour zum Landberg

Montag, 20. April 2020
Fahrradtour zum Landberg

Der Plan war, von Dresden aus bis zur Burg Kriebstein zu radeln. 65 Kilometer hin und dann wieder zurück sind für mich eigentlich kein Problem, das Wetter hat mir aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es wehte ein fürchterlicher Wind, der mich zwar zügig bis zur Burg gebracht hätte, ich müsste dann aber auch wieder 65 Kilometer gegen den Wind zurück strampeln, wofür ich überhaupt keine Lust hatte. Außerdem war die Luft extrem trocken und staubig. Deshalb bin ich kurz vor Deutschenbora umgekehrt und Richtung Tharandter Wald gefahren. Und so ist aus der Burg Kriebstein der Landberg geworden.

Der Landberg (426 m ü. NN) befindet sich im Tharandter Wald bei Herzogswalde im Freistaat Sachsen. Der flache und bewaldete Landbergrücken bildet die nördlichste Landmarke des Tharandter Waldes und sogar des gesamten Erzgebirges. Der Berg mit seinem charakteristischen Nordhang ist besonders von Osten her gut zu erkennen. Der Landberg befindet sich zwischen den Ortschaften Pohrsdorf und Herzogswalde (Stadt Wilsdruff). Nordwestlich des Berges befindet sich eine gleichnamige Siedlung mit wenigen Häusern.

Ein richtiger Berg ist der Landberg nicht, eher ein langer bewaldeter Höhenzug. Man muss schon etwas strampeln, um da hinauf zu kommen. Zum Schluss sind es stolze 16 Prozent.

Schöner Blick auf die Elbhöhen, rechts der Keulenberg, links der Wasserturm in Radebeul West und "Kronospan" bei Lampertswalde.



Der Bahntrassenradweg in Wilsdruff. Hier sieht man deutlich, wie stark die Natur bereits vertrocknet.



Die Kirche in Limbach.



Im Tanneberger Loch, die Straße Richtung Helbigsdorf.



Der Landberg kommt in Sicht.



Diesen Abzweig kannte ich schon von meiner Wanderung nach Siebenlehn, Teil 1, Teil 2.



Der kleine Feldweg führt nach Herzogswalde.



Und nun geht es hinauf auf den Landberg.



Der Blick vom Landberg.





Ankunft am Gasthaus Landberg, leider wegen der Krise geschlossen.





Der höchste Punkt des Landberges befindet sich im Wald. Hier findet man ein paar alte Grabsteine und ein kleines Steinrondell. Was mir aufgefallen ist, der Tharandter Wald ist völlig ausgetrocknet. Der Boden knirscht, als würde man auf Streichhölzern laufen.











Länge der Tour: 84, 2 Kilometer

Gesamter Anstieg: 929 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Landberg

Fahrradtour zum Augustusberg

Mittwoch, 15. April 2020
Fahrradtour zum Augustusberg

Die Fahrradtour startet wieder in Dresden Tolkewitz. Zunächst geht es den Elberadweg entlang nach Heidenau und Pirna, dann über die S173 nach Berggießhübel, Bad Gottleuba. Ab hier beginnt der steile Aufstieg hinauf zum Augustusberg. Auf dem Augustusberg befindet sich ein sehr schönes Panoramahotel, welches wegen der momentanen Krise leider geschlossen hat.

An dieser Stelle in Pirna habe ich mich genau 15 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Die nächsten 15 Kilometer können beginnen.



Die S173. Es ist nicht mehr weit bis nach Cotta und zum Cottaer Spitzberg, den ich diesmal aber nicht besucht habe.



In Berggießhübel stößt man auf diese alte Bahnstrecke. Es handelt sich um die 1880 erbaute Gottleubabahn, Pirna - Bad Gottleuba, heute ein Bahntrassenradweg.



Auf der S174 in Richtung Bad Gottleuba.



Das ist sicherlich der Eingang zu einem alten Bergwerksstollen?



Kurz vor Bad Gottleuba.



Der Weg hinauf zum Augustusberg ist sehr steil, mindestens 20 Prozent, oben der erste Blick in Richtung Luchberg.



Das Berghotel "Augustusberg", leider geschlossen.



Blick in Richtung Erzgebirge. In der Bildmitte erkennt man die Staumauer der Gottleuba-Talsperre.



Der Augustusberg ist 507 Meter hoher Berg im Osterzgebirge. Er erhebt sich östlich von Bad Gottleuba ca. 150 Meter über das Tal der Gottleuba. Der Augustusberg ist hauptsächlich aus Graniten (Turmalingranit von Gottleuba, Markersbacher Biotitgranit) und Gneisen aufgebaut.
Wikipedia



Blick in Richtung Dresden, rechts im Hintergrund ist der Triebenberg zu sehen.



Der Kurort Bad Gottleuba.







Länge der Tour: etwa 60 Kilometer
Gesamter Anstieg: 613 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Augustusberg

Fahrradtour zum Finckenfang

Samstag, 4. April 2020
Fahrradtour zum Finckenfang bei Maxen

Die weithin sichtbare Anhöhe liegt in der Gemeinde Müglitztal südlich des Ortsteils Maxen an der nördlichen geologischen Grenze des Osterzgebirges (Karsdorfer Verwerfung).
Wikipedia

Der Name Finckenfang hat nichts mit dem Vogel Buchfink zu tun, dieser wird ja am Ende nur mit K geschrieben. Friedrich August von Finck war ein preußischer Generalleutnant, der im Gefecht von Maxen am 21. November 1759 hier in der Nähe gefangen genommen wurde.

Die Strecke ähnelt meiner Fahrradtour nach Borthen (Röhrsdorf) und zum Sandberg (Wittgendorf). Ich bin diesmal aber nicht über Borthen gefahren, sondern über die Lugturmstraße, Lugturm, Wölkau hinauf nach Röhrsdorf. Von hier geht es über Neuborthen, Wittgendorf nach Maxen und zum Finckenfang. Ein richtiger Berg ist der Herr Finck nicht, aber ein doch schon recht imposanter Höhenrücken, von dem man eine der vielleicht schönste Aussichten von der Südhöhe hat. Leider war die Sicht heute nicht so besonders, schön war es aber trotzdem. Im Moment genieße ich auch, dass kaum Autos auf der Straße fahren. Das könnte meinetwegen immer so bleiben!

Hinter Neuborthen hat man diesen schönen Blick auf den Luchberg. Hinter dem Luchberg erkennt man den langen Höhenrücken der Tellkoppe.



Die kleine Straße hinauf nach Maxen, endlich mal autofrei.



Blick zurück auf den Sandberg bei Wittgendorf, links geht es hinab in das Lockwitztal und nach Kreischa. Oben auf der Höhe ist die Babisnauer Pappel zu sehen.



Vom Finckenfang hätte man bei schönem Wetter eine herrliche Sicht bis nach Böhmen und die Lausitz. In der Bildmitte Pirna, links das Schloss Sonnenstein und die Stadtkirche St. Marien.



Blick auf Maxen, im Hintergrund der Lilienstein und ganz rechts die Festung Königstein.



Blick zum Geising bei Altenberg.





Das ehemalige Gasthaus auf dem Finckenfang, heute leider in Privatbesitz und nicht mehr zugängig. Vom Turm hätte man sicherlich eine besonders schöne Aussicht.







Die Rückfahrt geht über die Maxener Straße (K8732) hinab in das Müglitztal. An der Straße kann man diesen alten ehemaligen Kalkofen bewundern. Im Moment wird dieser ehrenamtlich saniert.







Der Bahnhof der Müglitztalbahn in Burkhardswalde-Maxen. Leider befindet sich dieser in einem sehr desolaten Zustand.





Länge der Tour: 44 Kilometer
Gesamter Anstieg: 378 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Finckenfang

Fahrradtour nach Großsedlitz

Samstag, 4. April 2020
Fahrradtour nach Großsedlitz

Am Montag war ich mit dem Fahrrad nach Großsedlitz gefahren. Auf einer Anhöhe und einem freien Feld hinter Dohna konnte ich diese Luftaufnahmen machen. Die Sicht war an diesem Tage ausgesprochen klar und trocken, so dass ich sehr weit in die Ferne schauen konnte. Auf einigen Fotos ist sogar die Lausche im Zittauer Gebirge zu sehen. Sie lugt ganz klein hinter dem Großen Winterberg hervor.

Was mir sehr zu denken gibt: es regnet nicht mehr. Sollte es bereits das dritte Jahr in Folge mit großer Trockenheit werden, dann könnten das bald die letzten Bilder mit einer intakten grünen Natur gewesen sein. Und was dann auf uns zukommt, ist wahrscheinlich wesentlich schrecklicher als die derzeitige Corona-Kriese. Gerade in der Wachstumsphase brauchen die Pflanzen Wasser, und wenn das nicht da ist, kann sich jeder selber ausrechnen, was passiert. Also, für die nächsten 14 Tage ist erst einmal kein oder kaum Regen in Sicht. Hoffentlich irre ich mich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrradtour zum Triebenberg

Donnerstag, 2. April 2020
Fahrradtour zum Triebenberg

Gestern bin ich mal wieder mit dem Fahrrad zum Triebenberg gefahren und habe dabei einen wunderschönen steilen Anstieg entdeckt. Es handelt sich um den "Großen Graupaer Kirchsteig". Er beginnt in Graupa und führt hinauf nach Zaschendorf. Das Gefälle schätze ich auf 17 / 18 Prozent, es könnten aber durchaus mehr sein. Ist schon eine kleine Herausforderung. Leider war die Sicht vom Triebenberg nicht so gut wie erwartet. Trotzdem lohnt sich die Fahrt hinauf zum Berg immer wieder. Auf der Nördlichen Elbhöhe für mich der schönste Aussichtspunkt.





Panorama Sächsische Schweiz mit Königstein und Hoher Schneeberg (usw.), in der Bildmitte Pirna, rechts daneben der Cottaer Spitzberg, im Hintergrund das Osterzgebirge mit Sattelberg. Das Mückentürmchen ist zu sehen, allerdings muss man wissen wo.



Panorama Sächsiche Schweiz, links das Zittauer Gebirge. Über dem Großen Winterberg ragt der Kaltenberg hervor, ganz links der Jedlova. Die Lausche ist auch nur zu erahnen. Besonders auffällig der Rosenberg, Lilienstein und Zschirnstein.



Blick zum Valtenberg, davor die Burg Stolpen. Das Dorf rechts im Vordergrund ist Wünschendorf mit der Schönen Höhe, dahinter Porschendorf mit Kuhberg und Breitem Stein.



Die Westlausitz mit Schwedenstein, Schleißberg, Ohornen Steinberg und Hochstein. Der Berg in der Bildmitte müsste der Butterberg bei Bischofswerda sein, ganz rechts der Große Picho.



Der Keulenberg, Walberg, Wüsteberg usw.



Das Osterzgebirge, im Vordergrund Pirna.



Auf dem Rückweg bin ich noch am ehemaligen "Vacutronik Dresden" (heute "VacuTec") vorbei gefahren. Der Betrieb hat sich sehr gut entwickelt.

Gegründet im Jahr 1956 als Vakutronik, leistet VacuTec Messtechnik GmbH Pionierarbeit bei der Entwicklung von Detektoren für ionisierende Strahlung. VacuTec ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehr als 50 hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern.
VacuTec



Länge der Tour: reichlich 40 Kilometer
Gesamter Anstieg: 344 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Triebenberg

Fahrradtour zum Sandberg

Sonntag, 29. März 2020
Fahrradtour zum Sandberg

Ein richtiger Berg ist der Sandberg bei Röhrsdor nicht, eher ein Höhenzug mit einer kleinen Basaltspitze oben auf dem Sattel. Ich könnte mir vorstellen, dass das früher mal ein Steinbruch gewesen ist, im Internet konnte ich dazu leider nichts finden. Vom Sandberg hat man einen schönen Blick auf den Wilisch, Kreischa, Lungkwitz, Maxen, das Lockwitztal und natürlich auf Dresden.

Start ist Dresden Tolkewitz, es geht nach Lockwitz, den Berg hinauf nach Borthen und weiter in Richtung Wittgendorf. Auf der Rückfahrt kommt man am Röhrsdorfer Schloss vorbei, über Luga und Niedersedlitz geht es zurück nach Dresden. Während der Tour konnte ich ein paar schöne Aufnahmen aus der Luft machen.

 

 

 

 

 

 

























Fahrradtour zum Windberg

Dienstag, 24. März 2020
Fahrradtour zum Windberg bei Freital

Eine Fahrradtour oder Wanderung zum Windberg bei Freital lohnt sich immer, denn es gibt außerordentlich viel zu entdecken, und ein schönes Wandergebiet ist die Gegend allemal. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Poisenwald, auch fantastisch zu wandern, bei Touristen ziemlich unbekannt und deshalb kaum überlaufen. Mit dem Fahrrad war ich etliche mal oben und natürlich auch zu Fuß. Bei dieser Gelegenheit konnte ich endlich mal ein Foto von meinem Rad auf der Aussichtsplattform machen. Das fehlte mir noch in der Sammlung!

Zwischen 1993 und 2012 sanierte die Stadt für 45 Millionen Euro das alte, uranbelastete Wismut-Gebiet in Coschütz-Gittersee. Hier stehe ich auf eine der sanierten Uranhalden.



Blick zu den Gebäuden der Feldschlößchen-Brauerei in Coschütz. Die hohe Esse ist eine Landmarke auf der Südhöhe.





Das König-Albert-Denkmal (auch Windbergdenkmal) ist ein denkmalgeschützter siebzehn Meter hoher Obelisk aus Sandstein auf dem Windberg in Freital und gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Wikipedia



Auf der zum Tal gewandten Seite ist ein Reiterstandbild des Königs Albert von Sachsen zu sehen, dem der Obelisk gewidmet ist. Auf der talabgewandten Seite befindet sich eine Bronzetafel mit Inschriften. In der Nacht wird das König-Albert-Denkmal angestrahlt.
Wikipedia





Blick auf Freital, im Hintergrund der Tharandter Wald.



Der hohe Sendemast auf dem Windberg.



Ein ehemaliges Teilstück der Windbergbahn.



Im Moment sind die Straßen auf Grund des Virus relativ wenig befahren. Deshalb konnte ich auch ein paar Hauptverkehrsstraßen in meine Tour einbauen. In normalen Zeiten ist die Strecke sicherlich wenig zu empfehlen.

Länge der Tour: 36, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 357 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Windberg

Trainingsrunde nach Tschechien

Montag, 16. März 2020
Trainingsrunde nach Tschechien

Heute bin ich wieder meine Trainingsrunde für den Spreewaldmarathon 2020 zur Tschechischen Grenze gefahren. Allerdings steht noch in den Sternen, ob der überhaupt stattfindet.

Seit Tagen ist das Corana-Virus das alles bestimmende Thema in der Öffentlichkeit und auch hinter uns liegen emotionale, aufregende und sehr arbeitsreiche Monate. Voller Anspannung verfolgen wir die aktuelle Situation und sind im regen Kontakt mit Behörden und Ämtern, stets mit dem Ziel, den 18. Spreewald-Marathon 2020 doch noch durchführen zu können.
Seit dem 12. März 2020 ist ein Erlass der brandenburgischen und der deutschen Regierung in Kraft getreten, der die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern soll. In diesem Erlass werden die Städte bzw. die jeweiligen Gesundheitsämter aufgefordert, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer abzusagen und jegliche andere Veranstaltung auf ihre Notwendigkeit zu prüfen.

Das angedachte momentane Ende dieses Erlasses, das Ende der Osterferien, lässt in uns noch einen Keim an Hoffnung aufkommen, den 18. Spreewald-Marathon 2020 durchführen zu können. Daher stehen wir momentan weiterhin mit den zuständigen Ämtern und Behörden in regen Kontakt und werden euch über die Ergebnisse dieser Gespräche schnellstmöglich informieren.


Bin gespannt, was passiert. Sollte der Spreewaldmarathon ausfallen, dann fahre ich die Strecke für mich alleine!! Vielleicht auch mal schön.

Meine Trainingsrunde richtet sich immer nach der Windrichtung: möglichst mit Gegenwind hin und mit Rückenwind zurück. Heute hat das sehr gut geklappt, besser als beim letzten mal. Da der Wind von Osten kam, bin ich wieder zur Tschechischen Grenze gefahren. Bei Westwind geht es dann meistens in Richtung Meißen.

Die Mauerreste hinter Stadt Wehlen. Ich bin überzeugt, dass es sich um einen alten Steinbruch handelt, sicher bin ich mir aber nicht.



An der Tschechischen Grenze wird momentan gebaut, die Arbeiter haben mich aber problemlos durchgelassen.



Von Tschechien, Blick in Richtung Großer Winterberg.



In Richtung Bad Schandau.





Hier ist eine Tafel aufgestellt worauf erklärt wird, dass Caspar David Friedrich an dieser Stelle einen Steinbruch gezeichnet hat. Der Felsen im Hintergrund müsste der Teufelsturm sein.



Länge der Tour: 101 Kilometer
Gesamter Anstieg: 338 Meter

Fahrradtour bei Wind und Regen

Montag, 9. März 2020
Fahrradtour bei Wind und Regen

Ende April geht es wieder zum Spreewaldmarathon nach Lübben. Als Training hatte ich mir heute 100 Kilometer vorgenommen. Das reicht von meiner Wohnung genau bis zur Tschechischen Grenze hinter Schöna und zurück. Die Grenze befindet sich an der Stelle, wo der Gelobtbach in die Elbe mündet. Eigentlich eine schöne Rennradtour, wenn denn nicht der fürchterliche Gegenwind wäre. Die ersten 50 Kilometer habe ich wacker gekämpft, dann habe ich mich auf die Rückfahrt gefreut, denn der Wind müsste ja eigentlich von hinten kommen. Müsste!!, das tat der aber nicht, denn er drehte auf westliche Richtung, so dass ich wieder gegen den Wind strampeln musste. Dazu gesellte sich ein fürchterlicher Nieselregen, der bis nach Hause nicht aufhören wollte. So hatte ich mir die Tour heute nicht vorgestellt.





Eigentlich paßt mein Fahrrad ganz gut zur Tschechischen Grenze.





Länge der Tour: genau 100 Kilometer

Mauerreste bei Stadt Wehlen

Sonntag, 23. Februar 2020
Mauerreste bei Stadt Wehlen

Wenn man auf dem Elberadweg fährt zwischen Stadt Wehlen und dem Kurort Rathen, dann fallen immer diese Mauerreste zwischen Bahndamm und Fahrradweg auf. Vor etwa einem halben Jahr war alles noch von Gestrüpp überwuchert, so dass man gar nicht sehen konnte, um was es sich handelt. Ich dachte immer, dass seien Überreste von alten Häusern. Jetzt wurden von der Deutschen Bahn der gesamte Bahndamm bereinigt, und da kamen diese ehemaligen Mauerreste zum Vorschein. Leider habe ich absolut keine Ahnung, um was es sich hier handeln könnte. Vermutlich gehörte das zu einem alten Steinbruch und man wollte damit verhindern, das bei Sprengarbeiten Steine auf dem Bahndamm fallen? Keine Ahnung. Im Internet ist darüber leider auch nichts zu finden. Wer etwas weiß, kann mir gerne über mein Kontaktformular schreiben.

















Es wird noch wärmer in Dresden

Sonntag, 2. Februar 2020
..........und der Wind nimmt zu.

Und nun die Tour über die Grundstraße hinauf nach Bühlau, Ullersdorf zur Hufewiese.

Blick über die Hufewiese in Richtung Ullersdorf, dahinter der Karswald und im Dunst der Triebenberg. Rechts ist Weißig zu sehen, dahinter der Funkmast in Gönnsdorf.



Der Dresdner Fernsehturm, ganz rechts ist der Windberg bei Freital zu sehen.



Auch die Dresdner Heide hat einen höchsten Punkt, und das ist der Dachsenberg (280,8 m), deutlich zu erkennen am Sendemast. Beim geraden Weg im Vordergrund handelt es sich um die sogenannte A-Schneise.



Das ist gleichzeitig eine sehr schöne Tour für das Wochenende. Ich bin über den Bahntrassenradweg bis nach Gönnsdorf gefahren, von dort über Pappritz zurück nach Dresden, vorbei am Fernsehturm. Die Abfahrt über die Wachwitzer Bergstraße ist ziemlich abenteuerlich. Die Steigung beträgt 20 Prozent, dazu ziemlich ausgefahrenes Kopfsteinpflaster. Ein Mountainbike leistet hier gute Dienste, mit dem Rennrad würde ich mir das nicht trauen.

Länge der Tour: 31, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 337 Meter
Download: GPX-Datei Ullersdorf - Hufewiese