Fahrradtour nach Mühlberg - Elbe

Mittwoch, 10. August 2022
Fahrradtour nach Mühlberg - Elbe

Eine Fahrradtour, die bei mir schon lange in der Schublade liegt. Seit mindestens 15 Jahren will ich sie machen, und gestern hat es endlich geklappt.
Mein Ziel ist das Kloster Marienstern in Mühlberg und natürlich die große Brücke, über die ich mal wieder radeln wollte.

Das Kloster Marienstern war ein Zisterzienserinnenkloster in der Stadt Mühlberg/Elbe im heutigen Bundesland Brandenburg. Seit 2000 versuchen Patres der Ordensgemeinschaft der Claretiner im Auftrag des Bischofs von Magdeburg, Gerhard Feige, das durch die Reformation im 16. Jahrhundert aufgelöste Kloster wiederzubeleben. Das Kloster wurde 1228 durch eine Stiftung der Brüder Otto und Bodo von Ileburg gegründet. Die Zustimmung zur Umwandlung der Pfarrkirche von Mühlberg in eine Klosterkirche wurde von Markgraf Heinrich dem Erlauchten von Meißen bestätigt, von welchem das Kloster ebenfalls Schenkungen erhielt. 1539 wurde das Kloster im Zuge der Reformation säkularisiert.
Wikipedia

Von der Klosteranlage war ich schwer beeindruckt. Was mir immer wieder auffällt wenn man in eine Kirche kommt: es ist absolut still!! Ich bin lange stehen geblieben und habe der Stille gelauscht. Unbeschreiblich schön!! Nach der Besichtigung des Klosters wollte ich mir noch die Frauenkirche anschauen. Leider hatte sie geschlossen und im Pfarramt war niemand anzutreffen. Ansonsten hat mir die Stadt Mühlberg ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich mir bei weitem nicht alles anschauen konnte. Unbedingt zu empfehlen die Konditorei Schaller!!

Die Elbebrücke Mühlberg ist eine 690 m lange Straßenbrücke, die bei Mühlberg die Elbe und das Elbevorland überspannt. Das Bauwerk verbindet Mühlberg über die Landesstraße 66 in Brandenburg mit der Bundesstraße 182 in Sachsen. Es überbrückt die Landesgrenze. Die Bauarbeiten begannen im März 2006, die Übergabe an den Verkehr folgte am 22. Dezember 2008. Als Baukosten der Brücke wurden bei Baubeginn vom Land Brandenburg 14 Millionen Euro genannt. Die Elbebrücke Mühlberg wurde 2010 mit dem undotierten Deutschen Brückenbaupreis in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken ausgezeichnet.
Wikipedia

Über die Brücke bin ich schon einmal geradelt. Jetzt weiß ich auch für wen sie gebaut wurde: für mich und die anderen Radler. Beim Überqueren der Brücke habe ich zwei Autos gezählt und etwa 20 Radfahrer. Das gefällt mir.

Die Tour ist etwas anstrengend, weil man in einer Richtung an der Elbe immer Gegenwind hat. Das war bei mir natürlich auf der Rückfahrt. Ein großes Lob an mein Fahrrad, was mich gut nach Mühlberg und wieder zurück nach Hause gebracht hat! Eine Karte, Profil und GPX-Datei gibt es nicht, weil der Elberadweg sehr gut ausgeschildert ist und man keine Karte braucht. Von Dresden Tolkewitz sind es etwa 80 Kilometer bis Mühlberg, die Rückfahrt ist etwas länger weil ich erst zur Brücke fahren musste. Insgesamt waren es für mich 168 Kilometer.

Länge der Tour: 168, 60 Kilometer
Gesamter Anstieg: 505 Meter

Sonnenaufgang in Dresden
Die Briesnitzer Kirche in Dresden

 

Die evangelische Kirche St. Michaelis in Zehren
Schloss Hirschstein

 

Riesa ist erreicht
Der Hafen in Riesa

 

Schloss Gröba (Riesa)
Elbfähre Strehla–Lorenzkirch

 

Die Laurentiuskirche in Lorenzkirch

 

Wüste Deutschland
Friedhofskirche Mühlberg

 

Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alte Propstei (heute Museum)
Konditorei Schaller

 

Frauenkirche und Rathaus in Mühlberg

 

 

Frauenkirche in Mühlberg
Die neue Brücke bei Mühlberg

 

 

Mein Fahrrad auf der neuen Brücke
Die Ev. Pfarrkirche Schirmenitz

 

Orgel und Altar in der Kirche Schirmenitz

 

Blick Richtung Kreinitz
Blick Richtung Strehla

 

Orgel und Altar in der Kirche Gröda

 

Die Kirche in Gröba von außen
Fußgängerzone in Riesa

 

Wacker Chemie in Nünchritz
Kurz vor Meißen

 

Albrechtsburg und Dom in Meißen
Verdientes Bier

 

Dresden - Blochmannstraße

Montag, 8. August 2022
Dresden - Blochmannstraße

Weil das diese Straße ist, wo ich früher mal studiert habe - deshalb ein kleiner Beitrag von mir über die Blochmannstraße.

Der Gebäudekomplex Blochmannstraße 1–19 ist ein Beispiel für den Wohnungsbau in Dresden im Baustil des Sozialistischen Klassizismus mit Anklängen an den Dresdner Barock. Die Anlage steht unter Denkmalschutz. Der Wiederaufbau der Pirnaischen Vorstadt, die bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 nahezu vollständig zerstört worden war, begann 1951 mit dem Bau einer Wohnsiedlung an der Nordseite der Grunaer Straße nach Plänen des Architekten Bernhard Klemm. Diese Gebäude wurden bald als zu „formalistisch“ im Sinne der Moderne der 1920er-Jahre kritisiert. Die Ideologie der in der DDR der frühen 1950er-Jahre angestrebten „Neuen Deutschen Architektur“ verlangte nach einer bewussten Anknüpfung an lokale historische Vorbilder. Mit der Realisierung der Erweiterung der Siedlung Grunaer Straße entlang der Blochmannstraße wurde Architekt Wolfgang Hänsch beauftragt. Die in Dresden verwendeten Materialien und Formen, insbesondere die Verwendung von Elbsandstein und eine markante horizontale Gliederung durch Gurtgesimse kombinierte Hänsch in seinem Entwurf mit einem verglasten Attika-Geschoss und einer Verglasung der Treppenhäuser auf der Hofseite. Der Architekturbeirat verwarf jedoch diese Gestaltung der Attika und bestand auf einer traditionellen Lösung. Die Bauten wurden von 1954 bis 1955 errichtet. Es handelt sich um eine fünfgeschossige Bebauung mit 400 Ein- und Zweiraumwohnungen.
Wikipedia

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ist eine staatliche berufsbildende Einrichtung auf Universitätsniveau. Als privates Konservatorium am 1. Februar 1856 gegründet, erlangte sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Status einer Hochschule. Derzeit studieren an dem Institut etwa 600 Studenten. Emil Leibold erbaute bis 1951 in der Blochmannstraße im Stil des sozialistischen Klassizismus mit "Sandstein-Rustika" und "Lisenenarchitektur" ein neues Akademiegebäude mit 21 Unterrichtsräumen. Die Musikakademie wurde am 11. November 1952 zur Hochschule erhoben. Erster Direktor war Karl Laux. Nach sowjetischem Vorbild bestand sie aus einer Musik-Grundschule für 14 - bis 18 - Jährige, einem Konservatorium mit musikpädagogischem Seminar und einem Institut für Oper und Operette. 1959 erhielt die Hochschule den Namen Carl Maria von Weber verliehen. Im gleichen Jahr wurde das heute international anerkannte Studio für Stimmforschung gegründet. Es folgte die Gründung weiterer Institute in den letzten zwanzig Jahren. 2006 konnte die Hochschule ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Zwei Jahre später wurde der Neubau mit dem Konzertsaal eingeweiht. 2014 kamen weitere Unterrichts- und Büroräume auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte hinzu.
Wikipedia

























Der Kannenhenkel in der Dresdner Heide

Montag, 8. August 2022
Der Kannenhenkel in der Dresdner Heide

Am Sonnabend bin ich den Kannenhenkel in der Dresdner Heide gewandert. Das war übrigens meine 555. Wanderung auf Komoot. Prost!!

Der Kannenhenkel ist ein alter Weg aus dem 16. Jahrhundert, der durch die Heide von Dresden nach Langebrück führt. In der Karte von Öder (um 1590) ist er als Kolmischer Weg eingezeichnet. Da das "P" an einen Henkel erinnert und die Menschen damals nicht schreiben und lesen konnten, haben sie diesen Buchstaben zum Kannenhenkel umgedeutet. Die Bezeichnung ist bis heute geblieben. Der Weg beginnt an der Marienallee und endet an der Albert-Richter-Straße in Langebrück. Im Wald findet man u.a. das Schwarze Kreuz. In vorreformatorischer Zeit wurde es als Gebetskreuz von der Familie Drebisch gestiftet, weshalb man es auch als Drebisch-Kreuz bezeichnet. Schon 1572 auf der Karte von M. Öder ist es eingetragen. Über den Königsplatz erreicht man unten im Prießnitztal die Kannenhenkelbrücke, die bereits in einer Wegekarte von 1767 eingezeichnet ist. Nach der Brücke folgt der Kannenhenkel ein kleines Stück der Alten 2. Wenn man kurz nach dem Anstieg aus dem Prießnitztal links in den Wald abbiegt, gelangt man zum Wettinobelisk, welcher an die 800-jährige Jubelfeier des Hauses Wettin erinnert.
In Langebrück war ich noch nicht am Ende meiner Kräfte, so dass ich mich entschlossen habe, nach Weixdorf zu laufen. Auf dem Weg nach Weixdorf kommt man am Schreyerstein vorbei. Er erinnert daran, dass hier der Jagdhelfer Schreyer aus Loschwitz 1833 tödlich verunglückte.
Interessant war für mich auch der Weg von Tolkewitz zur Marienallee, einen Weg, den ich schon in meiner Jugend viel gelaufen bin. Wenn man sich das mal überlegt: früher gab es an der Niederwaldstraße das Lebensmittelgeschäft Diesner, das Schreibwarengeschäft Klengel (später Pilz), die Fleischerei Fröbel, gegenüber den Friseur Kargus und das Milchgeschäft, eine Ecke weiter den Bäcker Flath, gegenüber das Gemüsegeschäft Unger und dann am Hüblerplatz die Barbarossa-Apotheke. Von den ganzen Geschäften ist heute nur noch die Apotheke übrig geblieben. Die Apogepha an der Kyffhäuserstraße (früher Otto-Galle-Straße) hat die Wende überlebt und steht momentan dicke da. Sehr schön.

Ehemaliger Friseur Kargus
Ehemalige Bäckerei Flath

 

Die Barbarossa-Apotheke am Hüblerplatz

 

APOGEPHA Arzneimittel an der Kyff­häu­ser­straße
Europabrunnen Königsheimplatz

 

Pathologie Uni-Klinik
Uni-Klinik

 

 

Garnisonkirche St. Martin an der Stauffenbergallee

 

 

Erstes Heidezeichen vom Kannenhenkel

 

Das Schwarze Kreuz in der Dresdner Heide

 

 

Der Königsplatz

 

 

Der Kannenhenkel kreuzt die Alte 6
Die Kannenhenkelbrücke

 

Der Kannenhenkel kreuzt die Alte 2
Der Wettinobelisk

 

Die Hofewiese von der anderen Seite
Letztes Zeichen vom Kannenhenkel

 

Der Schreyerstein in Langebrück

 

Wanderweg am Bahndamm Richtung Weixdorf

 

Blick zum Keulenberg
Auf der Alten 10 nach Weixdorf

 

Grenzstein Nummer 64

 

Weixdorfer Waldteich
Chaos

 

Eiesenbahn nach Königsbrück
Und sie bringt mich nach Hause

 

Länge der Tour: 21, 85 Kilometer
Gesamter Anstieg: 236 Meter
Download: GPX - Datei - Kannenhenkel in der Dresdner Heide



Das Industriemuseum Chemnitz

Dienstag, 2. August 2022
Das Industriemuseum Chemnitz

Nachdem ich mir das Industriemuseum in Knappenrode angeschaut habe, stand gestern das Chemnitzer Museum auf dem Plan. Eigentlich wollte ich mit dem Fahrrad nach Chemnitz fahren, hatte dann aber keine Lust. Deshalb für 9 Euro hin und zurück per Eisenbahn getuftelt. Da das Museum nicht direkt in der Stadtmitte liegt, ist doch noch eine kleine Wanderung durch die Stadt herausgekommen.
Das Industriemuseum hat mir sehr gut gefallen. Es ist aber wirklich nur ein Museum mit vielen Ausstellungsstücken. Knappenrode hat mir besser gefallen, weil man dort die Industrie zum anfassen erleben kann. Auch ist das Gelände um Knappenrode mit den Aussichtsplattformen wesentlich interessanter. Sei es drum - Chemnitz ist auch schön!!
Auf dem Gelände des Industriemuseums Chemnitz stand früher eine Eisengießerei, gegründet von Hugo Schreiter und Moritz Rockstroh. Die Wende verhinderte die bereits vorbereitete Sprengung der Industrieanlagen. Stattdessen beschloss der Chemnitzer Stadtrat 1996, dort ein zentrales Industriemuseum einzurichten. Im Museum befindet sich eine Dauerausstellung zur Industrialisierung in Sachsen und eine Wanderausstellung - momentan "Tabakrausch an der Elbe - Geschichten zwischen Orient und Okzident". Da mich Tabak und Autos wenig interessieren, habe ich mir die anderen Ausstellungsstücke sehr genau angeschaut. Was ich nicht wusste: zur Herstellung eines Computers benötigt man 240 Kilogramm fossile Energieträger, 22 Kilo Chemikalien und 1500 Liter Wasser. Dies sind insgesamt rund 1,8 Tonnen Rohstoffe! Für die Herstellung eines Funktelefons benötigt man 30 verschiedene Metalle. Ab 11 Uhr beginnen im Museum Führungen. Hier kann man erleben, wie z.B. ein Webstuhl funktioniert. Ganz toll gemacht!!

Das Industriemuseum auf der Zwickauer Straße

 

Der Eingangsbereich

 

Das letzte gebaute MZ-Motorrad
Diamant - Fahrrad

 

DKW - Automobil
Georgius Agricola, Vater der Mineralogie

 

Trabant mit Zelt
Computergesteuerte Webanlage

 

Erste Trommelwaschmaschine der Welr
DKW - Automobil

 

DKW - Automobil
DKW - Motorrad

 

Computer aus der DDR

 

Prozessor aus der DDR
Alte Wäschemangel

 

Elektronikschrott

 

 

 

 

Gitarre von Torsten Preuß (Markneukirchen)
Die Windbergbahnlokomotive (Richard Hartmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 6 Kilometer (vom Bahnhof hin und zurück)

Der Croozer Cargo

Montag, 1. August 2022
Der Croozer Cargo

Ein ideales Gespann bei den derzeit steigenden Benzinpreisen. Ich brauche kein Auto, ich brauche überhaupt kein Auto! Jetzt werde ich mich noch um eine Kupplung für mein Tourenfahrrad bemühen, dann bin ich vom Strom unabhängig. Das E-Bike ist aber in diesem Falle die bessere Variante. Zuladung ist bis 45 Kilo. Das reicht für zwei Kästen Bier. Durch die Federung entstehen auch keine Vibrationen. Gut für den Getränketransport. Den Anhänger kann man sehr leicht zusammenfalten, so dass er im Keller kaum Platz wegnimmt.





Und gleich die erste Testfahrt. Es funktioniert hervorragend.

Fahrradtour nach Knappenrode - 3

Freitag, 29. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 3

Ziel meiner Fahrradtour ist das Sächsisches Industriemuseum / Energiefabrik Knappenrode. Knappenrode liegt in der Nähe von Hoyerswerda und ist mit dem Fahrrad sehr gut zu erreichen. Städte die zwischen Dresden und Hoyerswerda liegen sind Pulsnitz und Kamenz, Radeberg wird nur am Rande gestreift. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, es gibt viele kleine sehenswerte Städte, Kirchen, Berge, Landschaften und eben das berühmte Industriemuseum. Auf Grund der Länge und Vielseitigkeit habe ich die Tour in drei Teile aufgeteilt. Das Museum ist einfach der Hammer. Was man hier alles zu sehen bekommt ist irre!! Ganz toll fand ich die Fotoausstellung von drei Fotografen. Die Herren haben die Landschaft in all den vielen Jahren fotografiert, von der Zerstörung der Landschaft bis zur Rekultivierung. Da sind einzigartige Fotos dabei, auch von den Menschen die hier gearbeitet haben.

Die Energiefabrik Knappenrode (ehemals Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode) ist einer der vier Standorte des Sächsischen Industriemuseums. Sie umfasst das Areal der stillgelegten und inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Brikettfabrik Knappenrode im ostsächsischen Knappenrode, südöstlich des Stadtzentrums von Hoyerswerda. Von 1918 bis zur Stilllegung 1993 wurden in der Brikettfabrik Werminghoff (später: Knappenrode) Briketts aus Rohbraunkohle produziert.

Die Strecke radelt sich eigentlich ganz gut. Die Berge sind sehr moderat und meinten es gut mit mir. Nicht so gut mit mir meinte es der Gegenwind. Der blies auf der Rückfahrt ordentlich, natürlich von vorne. Wie sollte es auch anders sein. Ich habe festgestellt, dass 60 Kilometer Gegenwind schlimmer sind als hohe Berge. Na ja, wir schaffen das!! Und was an Brandenburg auffällt: hier gibt es überall breite Radwege entlang der Straßen. Das ist wunderbar!!










Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Donwload: GPX-Datei - Fahrradtour nach Knappenrode



Fahrradtour nach Knappenrode - 2

Donnerstag, 28. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Donwload: GPX-Datei - Fahrradtour nach Knappenrode



Fahrradtour nach Knappenrode - 1

Donnerstag, 28. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 1

Viele Fußgänger am Blauen Wunder
Das Blaue Wunder autofrei

 

Abzweig nach Großerkmannsdorf
Die Kirche in Großerkmannsdorf

 

Die Große Röder in Kleinröhrsdorf
Rathaus in Großröhrsdorf

 

Doe Postmeilens&aul;ule in Pulsnitz
Blick auf Wüsteberg und Walberg bei Kamenz

 

Wegsäule zwischen Pulsnitz und Kamenz
Evangelische Hauptkirche St. Marien in Kamenz

 

Postmeilensäule in Kamenz

 

Blick Richtung Schwarze Pumpe
Richtung Oßling

 

Kirche in Oßling
Denkmal der Mitteleuropäischen Gradvermessung in Oßling

 

Brauerei in Wittichenau
Neuer Fahrradweg Richtung Knappenrode

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
Donwload: GPX-Datei - Fahrradtour nach Knappenrode



Nachtflügelweg in der Dresdner Heide - Teil 2

Montag, 25. Juli 2022
Nachtflügelweg in der Dresdner Heide - Teil 2

Ich bin gestern den zweiten Teil des Nachtflügels in der Dresdner Heide gewandert. Start ist am Bahnhof in Langebrück, Ende dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Bischofsweg. Ganz durchgängig erhalten ist der Nachtflügel jedoch nicht. Auf meiner Wanderkarte von 2008 ist der Weg an den Bahnschienen der Eisenbahn in Langebrück noch eingezeichnet. Man hat aber absolut keine Chance über die Gleise zu kommen. Früher muss es hier eine Brücke gegeben haben, denn auf ganz alten Karten ist diese eingezeichnet. Ich habe einen kleinen Umweg über das Unterringel gemacht und bin dann wieder auf den Nachtflügel gestoßen. Auf der Karte sieht man, wo sich die getrennten Wege an den Bahngleisen gegenüberstehen.
Der Nachtflügel endet vorerst an der Radeberger Straße. Ab hier bin ich der grünen Punktemarkierung gefolgt, habe den Flügel C erreicht und bin über die Brille wieder zum Nachtflügel gekommen, der endgültig an der Gabel oder am Bischofsweg endet? Hier ist alles etwas konfus, wahrscheinlich ist er identisch mit dem Bischofsweg? Jedenfalls habe ich ab Gabel den Nachtflügel verlassen und bin nach eigener Lust und Laune nach Bühlau zurückgewandert. Ab Bühlau gilt das Neun-Euro-Ticket, welches mich wohlbehalten nach Hause gebracht hat.
Nach meiner Recherche ist der Nachtflügel reichlich 15 Kilometer lang. Ganz original konnte ich ihm nicht folgen, aber das was ging habe ich gemacht. Ein wenig Improvisation ist eben mit dabei. Macht doch Spaß!!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 13, 76 Kilometer
Gesamter Anstieg: 104 Meter
Download: GPX-Datei - Nachtlügel - Teil 2

Fahrradtour von Dresden auf den Kleis

Samstag, 23. Juli 2022
Fahrradtour von Dresden auf den Kleis

Eine besonders schöne Fahrradtour, die ich mir schon seit mindestens 10 Jahren vorgenommen habe! Gegen 4. 45 Uhr bin ich gestern in Tolkewitz am Elberadweg gestartet. Nach knapp 50 Km war ich mit leichtem Rückenwind in Hřensko (Herrnskretschen). Hier beginnt die Klettertour. Der erste Anstieg geht hinauf nach Janov. Das zieht sich über 4 Kilometer mit 12 Prozent. Nach Rosendorf folgt das Kamnitztal, dann muss das Lausitzer Gebirge überwunden werden (das zieht sich über 7 Kilometer, zum Schluss mit 17 Prozent). Als letztes folgt der Anstieg hinauf auf den Kleis. Und wie das so ist bei den Bergen, vor jeden steilen Berg hat der liebe Gott ein Tal gesetzt, so auch beim Kleis.

Der Klíč (deutsch Kleis) ist einer der markantesten Kegelberge im Lausitzer Gebirge in Nordböhmen (Tschechien). Der Klíč befindet sich unmittelbar nördlich der Stadt Nový Bor (Haida). Direkt am Fuße liegen die Gemeinden Svor (Röhrsdorf) und Polevsko (Blottendorf).
Für mich ist der Kleis einer der schönsten und markantesten Berge. Seine Höhe beträgt immerhin 760 Meter. Ich kenne kaum einen anderen Berg der so steil und symmetrisch geformt ist. Aber für das Fahrrad ist er definitiv nicht geeignet. Wie mein Fahrrad da hochgekommen ist, weiß ich selbst nicht mehr. Jedenfalls haben mir mächtig die Hände und Arme gezittert, so dass ich kaum noch die Kamera halten konnte. Leider war die Sicht gestern nicht gut. Der Jeschken war gerade noch so zu erkennen, das dahinter liegende Riesengebirge aber nicht. Auch die beiden Milleschauer, das Erzgebirge und die Tafelfichte habe ich nicht gesehen. Sehr schön aber das Zittauer Gebirge mit Lausche und Hochwald.
Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg. Es geht also wieder hinaus aus dem Kamnitztal. Ab Janov dann eine grandiose Abfahrt, ebenso die Abfahrt hinab vom Lausitzer Gebirge. Hier konnte ich immerhin 70 Km/h erreichen. Die letzten 50 Kilometer Elberadweg natürlich mit richtig gutem Gegenwind. So muss das sein! Tschüss Kleis, du bist der schönste Berg weit und breit!! (außer Jeschken und Milleschauer).

Am Elberadweg in Tolkewitz
Der Elbbogen bei Stadt Wehlen

 

Bei Stadt Wehlen
Ankunft in Hřensko

 

Hinauf nach Janov
Altes Haus in Janov

 

Blick auf den Kaltenberg und Rosenberg
Der Rosenberg

 

Katholische Kirche in Růžová (Rosendorf)
Hinab in das Kamnitztal

 

Altes Haus in Janská (Johnsbach)
Zámecký vrch bei Česká Kamenice

 

Rast in Dolní Prysk
Kirche in Horní Prysk

 

Der Kleis kommt in Sicht
Hier will ich hoch

 

Die Gipfelkuppe des Kleis
Mein Weg hinauf zum Ziel

 

Geröllfelder am Kleis
Wie kommt das Fahrrad da hoch?

 

Blick zum Kaltenberg und Ahrensberg
Der Rosenberg

 

Der Rosenberg, dahinter die Zschirnsteine
Blick zum Hochwald

 

Die Lausche
Der Jedlova (Tannenberg)

 

Blick zum Ralsko (Rollberg)
Blick zum Bezdě (Bösig)

 

Novy Bor (Haida)
Cvikov, dahinter der Jeschken

 

Kirche in Polevsko (Blottendorf))
Tschüss Kleis, ich komme wieder!

 

Gedenktafel an der Kirche in Horní Prysk
Kirchturm in Horní Prysk

 

Schöner Neubau in Česká Kamenice
Schule in Česká Kamenice

 

Noch einmal der Zámecký vrch bei Česká Kamenice
Der Rosenberg

 

Kirche in Růžová (Rosendorf)
Die Elbe bei Bad Schandau

 

Länge der Tour: 161 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1626 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour von Dresden auf den Kleis





Fahrradtour zum Antoniuskreuz

Mittwoch, 20. Juli 2022
Fahrradtour zum Antoniuskreuz

Diese Fahrradtour ging schief. Geplant war, dass wir die Nacht bis zum Morgen durchradeln wollten. Rausgesucht hatten wir uns dafür eine grandiose Strecke. Am Bahnhof Reick dann der Hinweis, dass die S-Bahn wegen eines Brandes ausfällt. Deshalb Plan geändert und zum Antoniuskreuz geradelt. Von hier die Aussicht genossen und zurück nach Dresden geradelt. Die Grandiose Fahrradtour wird demnächst nachgeholt.













Was mir aufgefallen ist: oben auf der Höhe sank die Temperatur auf 23, 2 Grad. Als ich in die Stadt hinunter fuhr stieg das Termometer wieder auf 26, 8 Grad. Das ist ein Unterschied von über 3 Grad!! Hier kann man mal sehen, wie unsere modernen Städte die Hitze speichern. Die Hitze schlug mir schon auf der B6 Richtung Bühlau entgegen. Im MDR konnte ich folgenden Beitrag finden: Um künftig Städte vor einer starken Erhitzung zu schützen, plant das Bundesbauministerin Geiwitz noch für das laufende Jahr ein Förderprogramm in Höhe von 790 Millionen Euro. Dabei habe man Klimaschutz wie auch Hitzeschutz von Menschen im Blick. Unter anderem geht es um mehr Begrünung von Flächen und Fassaden.
Ja ja, man müsste, man müsste, man müsste. Es passiert einfach nichts. Wollte man den Kliemaschutz ernst nehmen, dann müsste der Straßenverkehr trastisch reduziert werden. Denn er ist hauptverantwortlich für die Erdwerwärmung. Die Straßen müssten entsiegelt werden, denn der massenweise verbaute Asphalt ist ein unglaublich guter Wärmespeicher. Auch die Häuser bräuchten andere Fassaden. Steht man an einmem Neubaublock, dann schlägt einem die in der Wand gespeicherte Hitze regelrecht entgegen.
Weiterhin habe ich im MDR gelesen: Am Nachmittag will Geywitz in Potsdam das neue Bundesprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" vorstellen. Die angestrebte Stadt-Begrünung könne dazu führen, dass künftig weniger Parkplätze zur Verfügung stünden. Ja Leute, dann macht es doch mal. Wie lange wollen wir noch warten, bis uns der Klimawandel auf die Füße fällt? Im Beitrag wird auch angesprochen, dass sich Straßen bei diesen sommerlichen Temperaturen bis auf 60 / 70 Grad aufheizen können. Kein Wunder, dass unsere Städte einem Backofen gleichen.

Fahrradtour nach Kaditz über Meißen

Mittwoch, 20. Juli 2022
Fahrradtour nach Kaditz über Meißen

Normalerweise muss ich die gleichen Touren nicht immer wieder neu hochladen. Hier mache ich mal eine Ausnahme, denn die Kirche in Kaditz war geöffnet, so dass ich sie mir von Innen anschauen konnte. Welch prachtvolles Bauwerk!
Die Emmauskirche ist eine evangelische Kirche in Dresden-Kaditz, benannt nach dem biblischen Ort Emmaus. In früheren Zeiten hieß sie Laurentiuskirche, nach dem Heiligen Laurentius von Rom. Ein Vorgänger der Emmauskirche in Dresden-Kaditz wurde bereits 1273 urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Kirchen im Dresdner Raum. Im Jahr 1869 begann die Erneuerung der Kirche durch Umgestaltung im Stil der Neogotik. Dabei errichteten die Baumeister Gebrüder Ziller aus Serkowitz, die Großneffen des Kantors Johann Gottfried Ziller, einen achteckigen, neugotischen Turmaufsatz mit Maßwerkfenstern, der den alten Renaissancegiebel ersetzte. Am Chor entstanden runde Treppentürme mit Kegeldächern. Das Innere wurde 1887/1888 neugotisch umgestaltet. Dieser Umgestaltung entstammen der neugotische Prospekt der Firma Ziller und die Glasfenster mit den Evangelisten. Momentan kann man in der Kirche eine kleine Ausstellung zum Orgelbau besichtigen. Unterhalb der Orgelempore befinden sich vier Bilder mit folgender Unterschrift: St. Markuskirche 1884, Weinbergkirche 1884 - 1915, Lutherkirche 1890 und Apostelkirche 1908. Was das zu bedeuten hat weiß ich leider nicht, aber es würde mich interessieren. Was mir auch immer an diesen herrlichen Kirchen gefällt ist die Stille und Ruhe im Innneren der Gebäude. Man hört nahezu nichts. Ich finde das wunderschön!
Vor der Kirche steht die Kaditzer Linde. Sie soll 700 bis 900 Jahre alt sein und ist damit der älteste Baum Dresdens. Ansonsten geht die Strecke am Elberadweg nach Meißen und von dort zurück üder Kaditz nach Dresden.



























Länge der Tour: etwa 70 Kilometer

Nachtflügelweg in der Dresdner Heide

Montag, 18. Juli 2022
Nachtflügelweg in der Dresdner Heide

Gestern bin ich einen Teil des Nachtflügels in der Dresdner Heide gewandert. Der Weg ist wahrscheinlich um 1735 entstanden und ist einer der längsten Heidewege. Start ist an der Gaststätte Trompeter in Bühlau, der Nachtflügel endet am Bischofsweg / Jakobsweg in der Nähe von Ullersdorf. Danach ist der Weg nur noch zum Teil erhalten. In meiner Heidekarte ist er vollständig eingezeichnet, so dass ich ihn demnächst bis nach Langebrück laufen werde. Vom Trompeter bis zum Abzweig Haarweidebach folgt er parallel dem Flügel A. Ab Haarweidebach (Verkehrter Anker) läuft man ein kleines Stück auf dem Flügel A, nach etwa 200 Meter biegt der Nachtflügel nach Rechts Richtung Ullersdorf ab. Hier muss man aufpassen, denn das Heidezeichen versteckt sich hinter einem Zweig. Ab jetzt wird der Nachtflügel recht urwüchsig. Über eine alte Steinbrücke überquert man die Prießnitz. Hier stand bis 1841 die Heidemühle. 1841 wurde die neue Heidemühle an der Radeberger Straße errichtet und die alte abgebrochen. Reste wie Mühlengraben und Teich kann man heute noch entdecken. Ein paar Meter weiter überquert man bereits die nächste Brücke - die "Hohe Brücke". Sie überquert das Ullersdorfer Dorfwasser und gilt als eine der schönsten Brücken in der Dresdner Heide. Errichtet wurde sie vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gleichzeitig mit der Anlage des Nachtflügels. Der Rest des Weges bis zum Bischofsweg ist wiederum recht urwüchsig. Ich habe den Eindruck, dass man den Weg verwildern lässt.
Meinen Rückweg habe ich über den Bischofsweg bewerkstelligt, den ich schon von meiner Wanderung Meißen nach Stolpen kannte. An der Kreuzung Bischofsweg / Prießnitztalweg trifft man auf die Breite Furt. Hier hat es also eine Furt gegeben. Ich denke deshalb, weil das Prießitztal an dieser Stelle recht flach ist und deshalb angenehm zu durchqueren ist. Das Tal kann ja an manchen Stellen ziemlich steil sein.
Auffällig war heute, dass so gut wie keine Autos unterwegs waren. In Striesen und Blasewitz ist mir nicht ein einziges Auto begegnet. Auch das Blaue Wunder und die Grundstraße waren sehr sehr ruhig. Schön!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 21 Kilometer
Gesamter Anstieg: 220 Meter
Download: GPX - Datei - Nachtflügelweg in der Dresdner Heite



Wanderung nach Radeberg

Samstag, 16. Juli 2022
Wanderung nach Radeberg

Erster Ferientag, erste Wanderung in den Ferien. Ziel ist die schöne Evang. - Luth. Stadtkirche "Zum Heiligen Namen Gottes" in Radeberg und der Einkauf zweier Flaschen Radeberger Bier. Ich hatte Glück: die Kirche war geöffnet und die zwei Flaschen Bier habe ich in Radeberg bekommen.

Gewandert bin ich über den Elberadweg, Blaues Wunder, Loschwitz, Plattleite hoch nach Bühlau, in der Heide dann zu großen Teilen auf dem Flügel A und dem "Zirkel". Am Flügel A kann man noch ein altes in die Rinde geschnitztes Heidezeichen entdecken, ebenso am Zirkel, welches nicht ganz so einfach zu finden ist.

Die roten Wegezeichen in der Dresdner Heide gehen teilweise bis in das ausgehende Mittelalter zurück. Bis gegen 1890 wurden die Wegezeichen durch angestellte Waldzeichenschneider in den Stamm geeigneter Bäume eingeschnitten und mit roter Farbe ausgemalt. Betrachtet man die Form der Wegezeichen, lassen sich Buchstaben und Zahlen sowie vielgestaltige Symbole erkennen. Für viele Zeichen sind in der Vergangenheit volkstümliche, sich von ihrer Gestalt ableitende Namen entstanden, wie Kannenhenkel, Gänsefuß, Schere und Kuhschwanz. Ein Teil dieser mit punktierten Großbuchstaben gekennzeichneten historischen Verkehrswege wurde in der Neuzeit zu wichtigen Straßen ausgebaut, wie die Königsbrücker und die Bautzener (Land-) Straße. Eine andere Gruppe von Wegen ist mit der kurfürstlichen Jagd verknüpft: Die sternförmigen Flügel und Ringwege im Bereich des Dresdner Saugartens bildeten ein sogenanntes Hellensystem, das sich schon auf der Karte von M. Oeder (Ende 16. Jh.) wiederfindet. Der Arbeitskreis Dresdner Heide widmet sich seit Jahrzehnten der Pflege der historischen Wegezeichen, die zwischenzeitlich fast verschwunden waren. Die mehr als 1000 Zeichen auf etwa 80 verschiedenen Wegen werden in regelmäßigen Abständen erneuert, indem sie auf weißem Untergrund per Schablonentechnik auf den Stamm aufgemalt werden.
Quelle: Arbeitskreis Dresdner Heide.

Die Kirche in Radeberg wurde zwischen 1486 und 1498 errichtet. Im Jahre 1714 vernichtete ein großer Stadtbrand die Kirche, 1730 erfolgte die Einweihung der wiederaufgebauten Kirche mit Taufstein und Kanzel von Johann Christian Feige und neuer Orgel durch Superintendent Valentin Ernst Löscher (Frauenkirche Dresden). 1860 fand eine Gesamtrenovierung der Kirche statt, der Turm wurde zwischen 1886 und 1889 errichtet. Kaum zu glauben, aber in den 60ziger Jahren sollte die Kirche wegen der erheblichen Baumängel abgerissen werden. 1970/71 Schwammsanierung an Dachstuhl und Mauerwerk, Abriss der Orgel, Erneuerung des Kirchendaches und des Außenputzes, des Gestühls und des Altars. Letzte Erneuerung in den Jahren 2003/2004.
Der Entwurf für die Fenster wurde durch den Wachauer Maler und Grafiker Werner Juza 1971 gestaltet. Die Ausführung der Bleiglasfenster übernahm die Werkstatt des Kunstglasmeisters Rudolf Beier aus Dresden-Bühlau.
Die Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Hermann Eule Bautzen aus dem Jahre 1971. Verwendet wurden Teile aus der alten Herbig-Orgel Hohenstein/Sächsische Schweiz. Das Orgelpositiv am Altar erbaute Meister Georg Wünning (Groß Olbersdorf). Mir fiel auf, dass die Orgel zwar ein Pedal besitzt, aber kein Pedalregister. Wahrscheinlich ist das Pedal nur an das Manual angehängt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 16, 57 Kilometer
Gesamter Anstieg: 230 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Radeberg



Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff

Mittwoch, 6. Juli 2022
Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff

Ziel meiner gestrigen Fahrradtour war die Petrikirche in Freiberg, wo ich mir die Silbermannorgel anschauen wollte.
Kontraktabschluß mit Gottfried Silbermann war am 3. 8. 1734. Das Gehäuse baute Christian Polycarp Butzäus. Einweihung der Orgel war am 31. 10. 1735. Sie besitzt 32 Register auf zwei Manualen und Pedal. Ein wenig erinnert der Prospekt schon an den der Hofkirche in Dresden. Die Hofkirchenorgel ist allerdings größer, und der alte Silbermann hat dafür viel viel mehr Geld bekommen. Ob er das noch ausgeben konnte bezweifle ich, denn er ist während der Arbeit verstorben.

Die Tour habe ich aus meinen vielen Fahrradtouren nach Freiberg selber zusammengebastelt. Die R¨ckfahrt ist nur mit einem Bergfahrrad zu bewerkstelligen. Überhaupt ist der Weg recht anstrengend. Durchfahren wird der Zschonergrund, das Triebischtal, das Bobritzschtal und zum Schluss das Muldental. Auf der Rückfahrt geht es dann noch einmal durch Muldental und Bobritzschtal. Im Tharandter Wald habe ich mich verfahren. Laut meinem Navi hätte ich einen Weg fahren müssen, den der Naturschutzbund nicht freigegeben hat. Irgendwie bin ich aber dann doch aus dem finsteren Wald gekommen.
Vor allem die Rückfahrt kann nur mit dem Bergfahrrad gefahren werden. Ob das Schotterfahrrad dafür geeignet ist, kann ich nicht beurteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 112 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1310 Meter
Download: DPX - Datei - Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff