Die Esse des Heizkraftwerkes Reick

Montag, 2. Juli 2018
Die Esse des Heizkraftwerkes Dresden Reick

Die Esse des Heizkraftwerkes Dresden Reick war das zweithöchste Bauwerk Dresdens.





Siehe auch: Die Esse des Heizkraftwerkes Dresden Reick

23. SZ - Fahrradfest 2018

Sonntag, 1. Juli 2018
23. SZ - Fahrradfest 2018

Heute war der Start für das 23. SZ-Fahrradfest in Dresden. Es gab wiederum mehrere Strecken zur Auswahl.

Klassisch ist die längste Tour des SZ-Fahrradfestes auch die anspruchsvollste. Die Profis unter den Radsportlern können sich auf ein mit zahlreichen Anstiegen gespicktes Profil freuen, das sie über sechs kantige Berge bis ins erzgebirgische Altenberg und zurück nach Dresden führt.

Die Tour war wirklich sehr schön und trotz der Berge relativ moderat zu fahren. Was mir nicht gefallen hat ist folgendes: es sind einfach viel zu viele Menschen unterwegs. Vielleicht sollte man so eine Großveranstaltung begrenzen! Im Spreewald ist das besser gelöst. Die Starterzahlen sind limitiert und es gibt zwei Startpunkte. Einmal der in Lübben und dann der in Burg. Somit ist die Tour geteilt, und das Gewusel am Start und Ziel ist nicht ganz so groß. Was mir auch am Spreewaldmarathon besser gefällt, ist die Verpflegung. Die ist einfach nicht zu überbieten! Trotzdem, die Veranstalter haben sich eine große Mühe gegeben und alles ganz toll gemacht.







Länge der Tour: 110 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1365 Meter
Download: GPX-Datei 23. SZ - Fahrradfest 2018

Fahrradtour zum Jedlova - Teil 2

Dienstag, 26. Juni 2018
Fahrradtour zum Jedlova - Teil 2

Die Tour ist nicht ganz einfach, dafür aber schön. Start ist der Elberadweg in Dresden. Es geht nach Hřensko, von dort weiter Richtung Jetřichovice (Dittersbach), Chřibská (Kreibitz) - Horni Chřibská. Es müssen drei Täler durchfahren werden, die allesamt eine Steigung von 14 Prozent haben. Kurz hinter Horni Chřibská geht es in den Wald hinein, wo man die Bahnstrecke Děčín–Jedlová quert, dann beginnt der schwierigste Teil der Tour. Ich bin gefühlte unendliche Stunden den Berg hinauf gefahren und dachte, jetzt müsste ich bald oben sein. Das war leider ein Trugschluss. Als ich durch eine Waldlichtung schaute, sah ich einen riesen Berg vor mir, und das war erst der Jedlova. Ich hatte also noch alles vor mir. Die Steigungen im Wald und zum Gipfel hinauf betragen meistens über 20 Prozent. Mit meinem schweren Tourenrad war manchmal schieben angesagt. Die Mühe hat sich aber gelohnt, denn die Sicht oben auf Berg und Turm war fantastisch! Ich hatte ein großes Glück. Früh sah das im Regen noch ganz anders aus. Der Königstein war völlig in Dunst eingehüllt und in Schmilka schüttete es aus vollen Kannen. Dann änderte sich das Wetter, und es wurde schöner und schöner.

Nun zum Jedlova selber: die Aussicht und die Fernsicht auf dem Berg ist für mich die schönste in ganz Sachsen und Böhmen. Die Landschaft ist einfach grandios!! Voraussetzung ist allerdings, dass man gutes Wetter und gute Sicht hat. Ich finde auch, dass der Jedlova einer der schönsten Berge in Böhmen und Sachsen ist. Er sieht der Lausche ähnlich, ist aber in der Landschaft für meine Begriffe markanter.

Ich habe mal versucht, meine Fotos vom Jedlova ein bisschen mit Photoshop aufzupäppeln. Leider hatte ich nur mein Telefon mit, und damit sind nun mal nicht die besten Fotos möglich. Ich hoffe trotzdem, das etwas von der Stimmung rüberkommt. Achtung!! Die Fotos sind sehr groß eingescannt (3 MB).

Im Vordergrund der Weberberg, dahinter (rechts im Bild) die Tafelfichte (1124 m) im Isergebirge. In der Bildmitte das Kraftwerk Turów in Polen. Am linken Bildrand die Landeskrone Görlitz.



In der linken Bildmitte der Valtenberg in der Oberlausitz, davor der Wolfsberg, rechts der Czorneboh



Links der Kottmar, ganz knapp dahinter der Löbauer Berg mit Sendemast. In der rechten Bildmitte die Landeskrone bei Görlitz, davor Varnsdorf.



Kaltenberg (Kreibitzer Gebirge), Hoher Schneeberg, Rosenberg, Zschirnstein, Großer Winterberg (dahinter der Lilienstein).



Das Kreibitzer Gebirge mit Kaltenberg und Ahrensberg, in der linken Bildmitte der Mileschauer im Böhmischen Mittelgebirge.





Für die Rückfahrt bot sich der Bahnhof in Zittau an. Das hätte bedeutet, dass ich nur noch 25 Kilometer vor mir hätte. Da ich aber überhaupt keine Lust auf Zugfahren hatte, bin ich die gleiche Strecke wieder zurück geradelt. Pünktlich am Elberadweg frischte der Wind richtig stark auf, und ich musste die letzten 50 Kilometer noch einmal mächtig gewaltig in die Pedale treten. Dafür war das Wetter wieder einmal umso schöner.

Fahrradtour zum Jedlova (Tannenberg)

Montag, 25. Juni 2018
Fahrradtour zum Jedlova (Tannenberg)

Eine Beschreibung der sehr schönen und anspruchsvollen Fahrradtour zum Jedlova (Tannenberg) folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 











 

 

Länge der Tour: 160 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1488 Hm
Download: GPX-Datei Dresden-Jedlova-Dresden

Fahrradtour in Richtung Jedlova

Sonntag, 17. Juni 2018
Ist der Jedlova möglich? - eine Erkundungstour

Die Radtour gestern war nur ein Versuch um zu schauen, ob es möglich ist von Dresden aus zum Jedlova zu fahren. Wir haben es bis Rynartice geschafft, sind dann aber umgekehrt, weil es für den Jedlova schon viel zu spät war. Also, es ist möglich, wird aber sehr sehr anstrengend. Gerade der steile Anstieg hinauf nach Rynartice ist der Hammer. Uns fehlten noch 13 Kilometer bis zum Gipfel, aber die wären auch noch einmal richtig anstrengend geworden. Wahrscheinlich ist es das Beste, nicht nach Dresden zurück zu fahren, sondern gleich weiter bis nach Zittau. Mal sehen, wie und wann das nächste Abenteuer startet.

Der Jedlova ist einer der markantesten Gipfel des Lausitzer Gebirges, hat eine ähnliche Form wie die Lausche und ist auch gar nicht mehr weit entfernt vom Zittauer Gebirge. Mit seinen 774 Metern Höhe ist er von überall gut zu sehen. Da müssen wir einfach noch mal hin!!

Das ist ein älteres Bild. Rechts der Jedlova, in der Mitte die Finkenkoppe (mit 792 Metern die zweithöchste Erhebung des Lausitzer Gebirges), links die Lausche.



Am Elberadweg. Im Hintergrund der Lilienstein.



Hinauf nach Vysoká Lípa (Hohenleipa).



Das Kreibitzer Gebirge. In der Bildmitte der Studenec (Kaltenberg 736,5 Meter), links der Jedlova (Tannenberg). Da wollen wir hin.



Noch einmal das Lausitzer Gebirge. Meine Güte, ist das eine schöne Landschaft.



Länge der Tour: 142 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Rennersdorf

Fahrradtour nach Großenhain - Teil 2

Mittwoch, 13. Juni 2018
Fahrradtour nach Großenhain - Teil 2





Eigentlich handelt es sich bei dieser Tour um die Fahrradtour 11 aus der RadKulTour 2017 - "Durch Wälder und Felder". Sie beginnt in Großenhain und endet am Elberadweg in Coswig (36 Kilometer). Da es von Dresden bis Großenhain nicht weit ist, habe ich mir für diesen Teil mit Komoot eine Strecke gebastelt. Leider führt mich Komoot wieder mal mitten durch die Stadt, und ich musste die stark befahrene Großenhainer Straße über Trachenberge fahren. Das geht wirklich besser, wenn man weiß wie. Bis Boxdorf bin ich am Stau vorbei geradelt, dann wurde es aber doch noch richtig schön, denn es geht durch das Moritzburger Waldgebiet. Meistens fährt man auf ruhigen Nebenstraßen, ein paar Waldwege sind aber auch mit dabei. Deshalb empfehle ich ein Mountainbike, ein stabiles Tourenrad macht es aber auch. Das Ziel meiner Tour war die Marienkirche in Großenhain. Den Besuch dieser schönen Stadtkirche kann ich nur empfehlen!

Die Marienkirche ist eine evangelische Kirche in Großenhain, die von 1746 bis 1748 vom Dresdner Ratszimmermeister Johann George Schmidt und dem Ratsmaurermeister Johann Gottfried Fehre an der Stelle einer spätgotischen Hallenkirche erbaut worden ist. Von Schmidts großen Kirchenbauten ist nur noch die Großenhainer Marienkirche im weitestgehenden Originalzustand erhalten. Der Sakralbau zählt zu den originellsten Raumschöpfungen der sächsischen Kirchenkunst des späten Barock.

Das Johann George Schmidt ein Schüler George Bährs war, ist deutlich zu sehen. Die Kirche erinnert mich stark an die Frauenkirche in Dresden.

In Großenhain beginnt dann die Tour 11 aus der RadKulTour 2017. Bis zum Elberadweg in Coswig sind es 36 Kilometer. Es geht durch Kalkreuth, Lauterbach, Naunhof, Steinbach und durch das Moritzburger Waldgebiet bis nach Coswig. Eine wirklich wunderschöne Strecke. Über den Elberadweg kommt man bequem bis nach Dresden zurück, wo die Tour endet.

Fahrradtour nach Großenhain

Montag, 11. Juni 2018
Fahrradtour nach Großenhain

Eine nähere Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

Der Schmalspurbahnhof in Moritzburg.
Kurz hinter Moritzburg.

 

Blick in Richtung Bärwalde.
Windmühle hinter Naunhof.

 

Großenhain kommt in Sicht.
Altar, Kanzel und Orgel in der Marienkirche.

 

In der Marienkirche (Empore).
Der Markt in Großenhain.

 

Beginn der Röderradroute in Großenhain.
Der Röderkanal. Blick zurück nach Großenhain.

 

Am Röderkanal. Blick in Richtung Lampertswalde (Kronospan GmbH).
Schloss Lauterbach (Ebersbach).

 

Dorfkirche Steinbach (eine der ältesten Dorfkirchen Ostsachsens).
Fahrradstraße im Moritzburger Waldgebiet.

 

Länge der Tour: 102 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 528 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Großenhain - Dresden

Von Großsedlitz nach Freital Hainsberg

Montag, 4. Juni 2018
Durchs osterzgebirgische Vorland

Bei dieser Tour handelt es sich eigentlich um die Tour 14 aus der RadKulTour 2016 - Durchs osterzgebirgische Vorland. Beginn der Strecke ist der Barockgarten Großsedlitz, Ende der Bahnhof in Freital Hainsberg. Ich habe das ganze etwas erweitert und bin natürlich in Dresden am Elberadweg gestartet. Von Dresden bis Heidenau sind es ja gerade mal 10 Kilometer. In Hainsberg bin ich auch nicht mit dem Zug zurück gefahren, sondern mit dem Fahrrad. Da ich keine Lust auf große Hauptverkehrsstraßen hatte, bin ich über Freital Gittersee und die Dresdner Südhöhe nach Hause geradelt. Die Südhöhe ist ja immer wieder schön.

Nun zur Strecke. Start ist der Elberadweg in Dresden Tolkewitz.

Der Berg hinauf zum Barockgarten Großsedlitz.
Über Dohna (Müglitztal) erreicht man oben auf dem Berg das Dorf Gorknitz.

 

Schöne Straße in Gorknitz.
Das Rittergut und Schloss in Röhrsdorf.

 

Hinter Röhrsdorf geht es steil nach oben zur Röhrsdorfer Aussicht.
Blick von der Röhrsdorfer Aussicht in Richtung Röhrsdorf.

 

Zwischen Röhrsdorf und Maxen. Blick auf den Wilisch.
Der Feldweg hinauf nach Maxen.

 

Kurz hinter Maxen. Der Blick zum Luchberg.
Auf der anderen Seite das ehemalige Restaurant "Finkenfang". Benannt ist der Finckenfang nach dem preußischen General von Finck, der im Gefecht von Maxen am 21. November 1759 gefangen genommen wurde.

 

Über Hausdorf, Reinhardtsgrimma, Hirschbach geht es nach Reinberg. Hier schöner Blick auf den Wilisch.
Entlang der Wendischcarsdorfen Verwerfung (Wilisch, Quohrener Kipse und Hermsdorfer Berg) geht es in Richtung Dippoldiswalder Heide.

 

Wolfssäule und Wegweiser in der Dippser Heide.
Über Malter (Bahnhof an der Talsperre) geht es nach Dippoldiswalde. Schöner Blick auf den Luchberg und die Tellkoppe.

 

An der Talsperre Malter.
Oben auf der Staumauer. Viel Wasser ist im Moment nicht in der Talsperre. Kein Wunder, es hat schon ewig nicht geregnet.

 

Die Seifersdorfer Mühle im Rabenauer Grund.
Im Rabenauer Grund gibt es ein paar Steinstufen. Deshalb fährt man am besten hinauf nach Rabenau und dann wieder hinab in den Grund. Schöner Blick auf Rabenau.

 

Der Bahnhof in Freital Hainsberg.
Schöner Blick auf Dresden Coschütz. Für den Rückweg nach Dresden habe ich mich für den Nöthnitzgrund entschieden.

 



Ich empfehle, die Tour mit einem Mountainbike zu machen.

Länge der Tour: 86 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1073 Meter
Download: GPX-Datei Dresden Großsedlitz Rabenau Freital

Kleine Fahrradtour durch Dresden

Sonntag, 3. Juni 2018
Kleine Fahrradtour durch Dresden

Leider nur für das Wochenende geeignet. Ziel meiner Fahrradtour ist die Friedenskirche in Dresden Löbtau.

Die evangelische Friedenskirche ist ein denkmalgeschützter Sakralbau im Dresdner Stadtteil Löbtau. Die unter Einbeziehung von Resten des 1945 weitgehend zerstörten Vorgängerbaus errichtete Kirche zählt heute zu den 41 erhaltenen Notkirchen des Architekten Otto Bartning im deutschen Raum. Gemeinsam mit der Hoffnungskirche gehört die Friedenskirche seit 1999 zur Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung.

In Löbtau war ich schon lange nicht mehr mit dem Rad, und die Kirche wollte ich mir schon immer mal ansehen. Nach Besichtigung der Kirche geht es weiter (immer Bergauf) durch Gorbitz hindurch. In Gorbitz gibt es erstaunlich viele und schöne Radwege. Dann bin ich über die Kesselsdorfer Straße, Omsewitzer Höhe und Briesnitzer Kirche zum Elberadweg gefahren. War eine richtig schöne kleine Radtour am Sonntag Morgen!

Das ehemalige Postgebäude am Postplatz wird abgerissen. Die Gegend verändert sich momentan gewaltig.





Auch die Gebäude um den ehemaligen Berliner Bahnhof verfallen. Hier gab es 2011 einen gewaltigen Brand.





Die Friedenskirche in Dresden Löbtau.





Die denkmalgeschützte Fahrrad-Brücke über die Einfahrt zum Alberthafen wird saniert. Das Bauwerk befindet sich in einem so schlechten Zustand, dass es 2013 für Autos und Lkws gesperrt werden musste. Ab März 2018 soll gebaut werden. Die Kosten betragen rund 1,1 Millionen Euro.



Länge der Tour: 35 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 216 Meter
Download: GPX-Datei - Tour durch Dresden

Fahrradtour Senftenberg Pritzen Cottbus Teil 2

Montag, 28. Mai 2018
Verschwundene Dörfer in der Lausitz - Teil 2

Die Idee für diese Tour kam mir, als ich dieses Buch gelesen hatte.



Das Buch hat mich auch dazu animiert, diese Radtour zu machen. So wie ich mich erinnere, war ich Mitte der 70ziger Jahre in dieser Gegend und habe das Dorf Pritzen besucht. Damals eine herrliche Gegend! Ist schon komisch: ich bin noch durch Dörfer um Senftenberg geradelt, dann habe ich gesehen, wie die Dörfer abgebaggert wurden, dann kam der Tagebau und jetzt fahre ich durch eine Seenlandschaft. Richtig gruselig! Auf alten Karten kann man noch die Verbindungsstraße von Pritzen nach Altdöbern erkennen, jetzt endet die Straße vor dem See.



Heute sieht die Karte so aus:



1982/83 begann eine teilweise Umsiedlung der Dorfbevölkerung. Die Kirche in Pritzen wurde in den 80er Jahren dokumentiert, abgebaut und an verschiedenen Orten eingelagert. Lange fand sich für dieses Kirchengebäude kein Abnehmer. Erst als die Stadt Spremberg am Neubaugebiet Schomberg Gelände zur Verfügung stellte, begann dessen Kopiebau als "Auferstehungskirche" für die nach Spremberg umgesiedelten Gemeindeglieder verschiedener ehemaliger Kirchgemeinden. 1994 fand die Einweihung statt. Die Mehrzahl der Einwohner Pritzens sollte in einer zweiten Umsiedlungsetappe 1988/89 den Ort verlassen., was aber nur teilweise geschah. Das Ende der DDR und ihrer Braunkohlen-Energiepolitik stellte die Weiterführung des Tagebaus Greifenhain infrage. Sein kurzfristiger Auslauf wurde 1992 zur Gewissheit. Die verbliebenen Einwohner durften im Ort bleiben. Pritzen bestand weiter, aber ohne Kirche. Kurzfristig entschied sich der Rest der Kirchgemeinde Pritzen für die Übernahme des Holzturmes der Kirche in Wolkenberg, sodass inzwischen dieser Kirchturm an Stelle der ehemaligen Kirche steht und ebenfalls 1994 mit zwei Glockennachgüssen zum Ostermontag geweiht wurde.

Meine Fahrradtour beginnt in Senftenberg, führt um den Sedlitzer See herum, geht weiter nach Pritzen, besucht dort die neue alte Kirche aus Wolkenberg. Weiter geht es durch den Tagebau Welzow Süd bis nach Spremberg um dort die Kirche aus Pritzen zu bewundern. Für den Rest der Tour habe ich mir den Spreeradweg bis nach Cottbus vorgenommen. Die Radwege in Brandenburg sind super!!

An der Strecke sind viele Tafeln aufgestellt, wo man sich über den Tagebau informieren kann.

















Fahrradtour Senftenberg - Pritzen - Cottbus

Sonntag, 27. Mai 2018
Verschwundene Ortschaften in der Lausitz

Eine Beschreibung der sehr schönen Fahrradtour folgt demnächst.

Der Sedlitzer See bei Senftenberg (Sedlitz).



Gedenkstein an den Ortsteil von Sedlitz "Anna-Mathilde".



Großräschener See.



Wassereinlauf für den Großräschener See.



Windmühle in Dürrwalde.



Baumallee vor Woschkow.



Glockenturm in Pritzen. Der Glockenturm stand ehemals in Wolkenberg und wurde nach Pritzen umgesetzt.



Sanierungsgebiet Greifenhain / Gräbendorf. Der Altdöbener See.



Die Kirche in Ressen.



Die Kirche in Neupetershain.



Beginnende Sanierungsarbeiten im Tagebau Welzow Süd.



Die Steinitzer Treppe (höchste Erhebung in den Steinitzer Alpen).



Panoramaaussicht auf den Tagebau Welzow Süd, am linken Bildrand das Kraftwerk Schwarze Pumpe.



Die Auferstehungskirche in Spremberg. Früher stand die Kirche in Pritzen.



Die Kreuzkirche in Spremberg.



Länge der Tour: 80, 1 Kilometer
Download: GPX-Datei Senftenberg - Pritzen - Spremberg - Cottbus

Fahrradtour nach Ferropolis - zweiter Tag

Dienstag, 22. Mai 2018
Fahrradtour nach Ferropolis - zweiter Tag

Von den Lausiger Teichen ist es nicht mehr weit bis nach Ferropolis. Es geht einmal quer durch die Dübener Heide. So wie ich mich erinnere, bin ich den "Berlin-Leipzig-Radweg" gefahren. Ein paar komplizierte Wegstrecken gab es leider im Wald. Schwere Waldmaschinen hatten hinter Reinharz die Wege völlig zerstört, so dass ich teilweise schieben musste. Ansonsten ist die Strecke sehr ruhig und schön, auch die Berge sind recht moderat.

Früh am Morgen in Bad Schmiedeberg.



Schloss Reinharz.



In der Dübener Heide.



Ehemaliger Tagebau Golpa-Nord, heute der Gremminer See.



Die Fahrradwege um den Gremminer See. Der See wurde nach dem Ort Gremmin bennant, der dem Tagebau weichen musste.



Blick auf Ferropolis. Ferropolis ("Stadt aus Eisen") ist ein Museum und Veranstaltungsort nahe Gräfenhainichen östlich von Dessau auf einer Halbinsel im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord.



Mein kleines Fahrrad ist ebenfalls aus Eisen gebaut!



Die Rückfahrt war recht kompliziert. Eigentlich wollte ich von Ferropolis mit dem Rad nach Leipzig fahren und hatte mir mit Komoot eine entsprechende Strecke erstellt. Leider endete diese in einem undurchdringlichen Wald. Komoot trifft keine Schuld, das waren noch die Auswirkungen des letzten Sturmtiefs. Soviele umgestürzte Bäume auf einmal habe ich noch nie gesehen. Ich bin mit dem Zug bis nach Leipzig gefahren, von dort weiter bis nach Döbeln. Ab da ging es weiter per Rad immer den Muldenradweg entlang.

Angekommen im Triebischtal bei Meißen.



Das waren dann insgesamt noch einmal 80 Kilometer.

Länge der Tour: 33 Kilometer
Download: GPX-Datei Lausiger Teiche - Dübener Heide - Ferropolis

Fahrradtour nach Ferropolis - erster Tag

Dienstag, 22. Mai 2018
Fahrradtour nach Ferropolis - erster Tag

Nach Ferropolis wollte ich schon immer mal hin. Als Strecke bietet sich der Elberadweg an. Von Pretzsch sind es dann nur noch reichlich 33 Kilometer bis nach Gräfenhainichen, dass sollte doch zu schaffen sein. Da es kein Berge gibt, war die Tour für mich relativ entspannt, es kam hinzu, dass der Wind stetig aus östlicher Richtung blies. Fahrradherz, was willst Du mehr!

Nun zur Strecke: ich bin auf der linken Elbseite geblieben.

Der Elberadweg in Dresden am zeitigen Morgen.
Die kleine Kirche in Diera-Zehren.

 

Schloss Hirschstein.
Riesa ist nach 60 Km erreicht.

 

Die neue Brücke über den Hafen von Riesa. Dieser Teil des Elberadweges war jahrelang wegen Bauarbeiten gesperrt. Es wurde eine neue Hochwasserschutzanlage gebaut.
Schloss Gröba am Hafen von Riesa. Seit April 2012 nutzt die Berliner Firma advita das Anwesen für betreutes Wohnen.

 

Hinter Strehla wird der Radweg leider etwas schlechter. In Strehla lohnt sich der Besuch der Altstadt mit Schloss und Kirche.
Blick auf Paußnitz.

 

Der Kiessandtagebau Liebersee bei Plotha.
Die neue Elbbrücke bei Mühlberg.

 

Nicht mehr weit bis Belgern.
Die Fahrradkirche in Weßnig.

 

Bis Torgau ist es nicht mehr weit.
Die Kirche in Polbitz.

 

Die Stadt Dommitzsch.
Entlang einer alten Bahnstrecke in Richtung Pretzsch.

 

Am Zeltplatz "Lausiger Teiche".

 

Der Zeltplatz "Lausiger Teiche" ist sehr schön gelegen. Der Platz macht einen ruhigen und ordentlichen Eindruck. Über die Übernachtungspreise kann man sich absolut nicht beschweren.

 

Viel habe ich auf meiner Reis nicht mitgenommen. Als Zelt reichte ein kleiner Biwaksack Snugpak Stratosphere. Ein tolles Teil und nur 1 Kilo schwer. Die Isomatte ist eine Therm-A-Rest Trail Pro selbstaufblasende. Etwas Luxus muss sein. Den Schlafsack habe ich auch gebraucht, denn es war in der Nacht ziemlich kalt. Ich habe mich für den Nightdream 185 entschieden, Gewicht 1, 3 Kilo. Das geringe Gewicht hat sich auf meiner Tour absolut bewährt!
Das war der erste Tag meiner Fahrradtour nach Ferropolis. der zweite Teil folgt demnächst.

Länge der Tour: 137 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Lausiger Teiche

Fahrradtour nach Ferropolis Vorschau

Montag, 21. Mai 2018
Fahrradtour nach Ferropolis Vorschau

Eine Beschreibung der Tour folgt demnächst.





















1. Tag: von Dresden zu den Lausiger Teichen - Elberadweg bis Pretzsch.
Länge der Tour: 137 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Lausiger Teiche

2. Tag: durch die Dübener Heide bis nach Ferropolis.
Länge der Tour: 33 Kilometer
Download: GPX-Datei Lausiger Teiche - Dübener Heide - Ferropolis

Bautzen - Boxberg - Hoyerswerda

Montag, 14. Mai 2018
Fahrradtour zum Kraftwerk Boxberg

Wenn man auf einem Berg steht (wie hier auf dem Keulenberg), dann fallen einem diese qualmenden Türme auf. Ich habe mich immer gefragt, was das sein könnte. Es ist das Kraftwerk in Boxberg, davor liegt der Bärwalder See. Heute will ich vor diesem Kraftwerk stehen und mir das Ding aus der Nähe anschauen!!



Die Tour war schnell mit Komoot erstellt. Start ist der Bahnhof in Bautzen. Es geht an der Talsperre Bautzen vorbei. Über etliche kleine Dörfer gelangt man schnell an den Bärwalder See. Als ich das Kraftwerk das erste Mal sah, war ich einfach nur baff!! Was für ein imposanter Anblick. Jeder weiß, dass Kohlekraftwerke giftig sind, trotzdem ist das irgendwie beeindruckend und sieht schön aus. Nun muss ich nur noch zum Kraftwerk kommen. Schließlich will ich direkt davor stehen. Der Weg ist einfach zu finden, man muss nur die Türme im Auge behalten. Und endlich stand ich vor dem Eingang des Kraftwerkes. Rein kommt man da nicht, von außen sieht das aber auch gewaltig aus. Ziel erreicht.

Der Rückweg war besonders schön. Bis Hoyerswerda bin ich zu hundert Prozent nur Fahrradwege gefahren. Und die waren einfach nur Klasse. Warum gibt es das in Dresden nicht? Hinter Boxberg befindet sich links neben der Straße der Lausitzer Truppenübungsplatz. Da war absolutes Betreten verboten. Auf der rechten Seite befindet sich der Tagebau Nochten. Da wäre ich gerne hingefahren, das wäre mir dann aber zu viel geworden. Eine kleine Weile geht es den Spreeradweg entlang, dann kommt man zum Scheibesee, der sich kurz vor Hoyerswerda befindet. Was für ein schöner See. Ich konnte heute nur staunen. Absoluter Bildungstag!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 73, 93 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 303 Meter
Fahrradtour Bautzen - Boxberg - Hoyerswerda