Wanderung Dresden nach Stadt Wehlen

Montag, 29. Oktober 2018
Wanderung Dresden nach Stadt Wehlen

Heute bin ich von Dresden Körnerplatz bis nach Stadt Wehlen gewandert. Bevor es mit der Wanderung losging, habe ich mir in der Bäckerei "Wippler" am Körnerplatz das Wanderheft "DichterMusikerMaler-Weg" gekauft, denn bei dieser Tour handelt es sich genau um diesen Weg.

Der DMM-Weg führt von Dresden-Loschwitz über das Schönfelder Hochland, Hosterwitz, Pillnitz, Graupa, durch den Liebethaler Grund und den Uttewalder Grund nach Stadt Wehlen und dann nach Kurort Rathen. Von dort aus verläuft der DMM-Weg über die Bastei, durch die Schwedenlöcher zum Amselfall und durch die Wolfsschlucht zum Brand. Weiter führt er durch das Sebnitztal nach Altendorf und über den Panoramaweg sowie den Schaarwändeweg zum Lichtenhainer Wasserfall, dann über den Kuhstall und Großen Winterberg nach dem Grenzort Schmilka. Auf böhmischer Seite verläuft der DMM-Weg weiter durch Hřensko (Herrnskretschen). Mit einer Kahnfahrt durch die Edmundsklamm geht es dann nach Mezní Louka (Rainwiese) und über den Gabrielensteig zum Ziel, dem Prebischtor.
Wikipedia

Alles habe ich heute nicht geschafft, aber immerhin, bis Stadt Wehlen bin ich gekommen. Im Wanderheft gibt es ein paar Stempelseiten, die man sich abstempeln lassen kann. Die erste Stempelstelle befindet sich am Hotel "Schöne Aussicht" in Dresden Oberloschwitz. An der Stempelstelle 4 an der "Lindenschänke" in Rockau ist der Stempel beschädigt. Ich habe trotzdem sämtliche Stempel bis nach Wehlen bekommen, außer den Stempel 10 in der "Waldidylle" im Uttewalder Grund, denn die Gaststätte hatte heute Ruhetag. Die Stempelstelle 11 (im Manufaktur-Hotel am Markt Stadt Wehlen) gibt es leider nicht mehr. Ich bin in das Besucherzentrum am Markt gegangen und habe mir den Stempel dort geholt. Dann ist noch die 9. Man hat die Wahl zwischen 9 und 9A. Ich habe mich für letztere in Oberlohmen an der Friedenslinde entschieden.

Die Wegemarkierung ist sehr gut, außer an ein paar Stellen wo man aufpassen muss. Meistens folgt man der gelben Markierung. In Graupa musste ich etwas suchen, denn die Beschreibung im Heft stimmt nicht ganz mit dem eigentlichen Weg überein. Außerdem fehlt an der Bonnewitzer Straße in Graupa die gelbe Markierung, so dass man nicht weiß, wo man abbiegen soll. Ich hatte Glück und habe den rechten Weg gefunden. Aus meiner GPX-Datei geht der genaue Verlauf hervor.

Der Keppgrund ist schon seit langem gesperrt, man kommt aber trotzdem sehr gut durch! Zur Not gibt es auch eine kleine Umleitung. Besonders schön finde ich den Abschnitt zwischen Pillnitz und Graupa (Weinberge entlang des Borsbergmassivs). Ab Liebethal ist die Wanderung identisch mit dem Malerweg Etappe 1.

Start in Dresden Loschwitz. Der Veilchenweg war die kleinste und bisher ruhigste Nebenstraße Dresdens. Leider hat sich das enorm verändert. Viele Fußgänger haben nur mit den Kopf geschüttelt.



Fotos habe ich heute kaum gemacht. Hier nur ein paar wenige.

















Länge der Tour: reichlich 34 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 891 Meter
Download: GPX-Datei DichterMusikerMaler-Weg Teil 1

Interessante Verkehrszeichen

Mittwoch, 24. Oktober 2018
Interessante Verkehrszeichen


Dresdner Heide - Alte 6 - Alte 7

Montag, 22. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 6 - Alte 7

Heute bin ich die "Alte 6" und die "Alte 7" in der Dresdner Heide gewandert, somt ist das alte historische Sternflügelsystems von acht Wegen komplett. Hier erst einmal die Karte wie sich die Wege heute verteilen. Alles ist nicht mehr wie damals erhalten. Ein bißchen Improvisation ist deshalb nötig. Am Ende meines Artikels habe ich mehrere GPX-Dateien angehängt, die "Alte 6" und die "Alte 7" einzeln, die GPX-Datei aller acht Sternflügelwege und dann noch meine Wanderung komplett von heute.



Start ist für mich immer der Friedhof in Tolkewitz.



Es geht den Elberadweg entlang in Richtung "Blaues Wunder" - Schillerplatz,



über den Körnerplatz, Plattleite hinauf zum Weißen Hirsch und ...



über den "Diebssteig" - "Alte 3" zum "Dresdner Saugarten" und damit Treffpunkt aller acht Wege.



Das die "Alte 3" ein Hauptweg war sieht man daran, dass immer noch alte Pflastersteine und Radspuren der Kutschen zu sehen sind, und das nach hunderten von Jahren.



Ankunft im "Dresdner Saugarten". Auf dem Gedenkstein sind meine heutigen Wanderwege deutlich zu erkennen.



Vom Saugarten zweigt die "Alte 6" geradlinig ab.



Hier bin ich vor gar nicht allzu langer Zeit gelaufen. Es handelt sich um die Wanderung - "Historische Saugärten in der Dresdner Heide". Über diese Bäume muss man klettern, um in die Schwedenschlucht zu kommen.



Die "Alte 6" endet am Kannenhenkel, man muss etwa 20 Meter nach rechts laufen, hier findet man wieder das Wegzeichen "Alten 6". In einem kleinen Bogen geht der Weg weiter zur "Schneise G" und dem "SB-Weg". Hier endet die "Alte 6" zunächst. Ich bin über den "Sandbrückenweg" zur "Andersbrücke" gelaufen und über diese Brücke in den Prießnitzgrund.



Nach etwa 50m zweigt rechts ein Weg ab, den man ich Richtung "Silbergruben" wandert. Hier stößt man wieder auf das Wegzeichen "Alte 6", die an der "Langebrücker Straße" endet. Ab jetzt geht es vorbei am "Silbersee" in Richtung Langebrück.



In der kleinen Ortschaft erreichen wir endlich den "Gänsefuß". Die "Alte 7" ist leider auch nur zum Teil erhalten. Der "Gänsefuß" hat aber die gleiche Richtung, so dass er durchaus als "Alte 7" gelten kann.



Über die "Hofewiese" kommen wir aber dann auf die originale "Alte 7" mit Heidezeichen. Der Weg führt unkompliziert zurück zum "Dresdner Saugarten".



Hier kann man erahnen, wie die Wege damals ausgesehen haben.



Kurz bevor wir noch einmal den Prießnitzgrund queren, diese schöne Herbststimmung im Wald. Als Rückweg bin ich die gleiche Strecke gewandert wie auf dem Hinweg.



Länge der Tour gesamt (ab Tolkewitz): 27 Kilometer
Gesamter Anstieg: 384 Meter

Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 6
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 7
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 1 bis Alte 8 gesamt
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Wanderung von heute

Wanderung zum Talaia de Alcudia

Freitag, 19. Oktober 2018
Wanderung zum Talaia de Alcudia

Wenn man unten am Strand von Alcudia steht, dann fällt besonders dieser Berg in der Ferne auf. Dahin will ich heute wandern. Es geht durch die traumhafte Landschaft der Halbinsel Alcúdia, über das Platja des Coll Baix zum Talaia de la Victoria mit den Klostergemäuern der Ermitá de la Victoria.

Die Wanderung beginnt für mich am Strand von Alcudia, es geht an der Altstadt von Alcudia vorbei und dann durch den Nationalpark zum Talaia (495 Meter). Der Weg ist nicht ganz einfach, weil es öfter über Geröll und Steine geht. Etwas Schwindelfreiheit ist auch ganz gut. Die meisten Leute beginnen die Wanderung direkt am Berg, was ich aber blöd finde. Entweder ich laufe alles oder gar nichts. Wer möchte, kann auf einem Pfad, der heute recht verwahrlost ist, bis zum Strand von Coll Baix hinuntergehen. Sowohl der Abstieg wie der Strand selbst sind sehr sehenswert. Der Abstieg kann gefährlich werden und sollte mit Vorsicht vorgenommen werden. Ich habe den Pfad nicht mehr geschafft, denn die Wanderung war auch so weit genug.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 24 Kilometer
Gesamter Anstieg: 650 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung zum Talaia de la Victòria

Palma de Mallorca

Donnerstag, 18. Oktober 2018
Kathedrale der Heiligen Maria

Die Kultur auf Palma de Mallorca ist einfach Wahnsinn. Ich bin baff und kann es bis heute nicht glauben, wie schön die Insel ist. So wie ich das mitbekommen habe, hat Antoni Gaudí die "Kathedrale der Heiligen Maria" in Palma maßgeblich umgestaltet. Jetzt muss ich unbedingt mal nach Barcelona fahren und mir sein Hauptwerk anschauen. Die Fotos habe ich sehr groß eingescannt (über 2 MB).







Wegemarkierung in der Dresdner Heide

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Die Heidezeichen in der Dresdner Heide

Ein paar Heidezeichen aus der Dresdner Heide habe ich hier. Natürlich sind das noch nicht alle. Ich werde die fehlenden demnächst ergänzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung durch die Dresdner Heide

Mittwoch, 10. Oktober 2018
Wanderung durch die Dresdner Heide

Die Herbstwanderung beginnt am Parkhotel Weißer Hirsch in Dresden. Gleich zu Beginn geht es an diesem Gedenkstein vorbei. Rechts befindet sich der Konzertplatz.



Im Stechgrund befindet sich die Degelequelle, leider durch die anhaltende Trockenheit ohne Wasser.



Weiter geht es auf der "Alten Acht" in Richtung Fischhaus, dabei überquert man auf dieser alten Brücke den Gutebornbach.



Der Wald in Nähe des Fischhauses an der Radeberger Straße.



Zurück geht es über den Wolfshügelweg, dabei kommt man an dieser Ruine vorbei. Es handelt sich um einen ehemaligen 25 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Wolfshügel, erbaut im Jahre 1912 von Hans Erlwein. Der Turm wurde 1945 durch die Wehrmacht gesprengt.



Über das "Fensterchen" gelangt man direkt zum Lingnerpark und Lingnerschloss.



Die Aussicht von der Terasse des Lingnerschlosses.



Wieder zurück auf dem Wolfshügelweg. Hier hat man diesen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Dresden. Unterhalb der Höhe befindet sich ein alter Steinbruch. So wie mir bekannt, soll es in der Nähe eine Bunkeranlage geben.









Länge der Tour: 7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung Dresdner Heide

Fahrradtour zum Butterberg

Montag, 8. Oktober 2018
Fahrradtour zum Butterberg

Erst einmal zur Erklärung, was der Butterberg ist. Nicht das jemand denkt, es läge ein Haufen Butter in der Landschaft.

Der Butterberg ist der 384,1 m ü. NHN hohe Hausberg von Bischofswerda in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er liegt etwa drei Kilometer nördlich des Zentrums der Stadt.

Die Tour habe ich mir wieder von Komoot erstellen lassen. Da ich Zeit hatte und mit dem Mountainbike fahren wollte, habe ich als Fahrradtyp Bergfahrrad gewählt. Das hatte zur Folge, dass die Strecke zu 80 Prozent über Schotterwege führte. Diese waren aber in sehr gutem Zustand, so dass ich überall problemlos fahren konnte. Komoot hat hier wirklich eine kleine Traumtour für mich herausgesucht. Nur an einer Stelle gab es ein Problem, und das war in Rossendorf, wo die Waldschäden so groß waren, dass es kein Durchkommen gab.

Start ist Dresden Tolkewitz. Es geht die Grundstraße hinauf, dann in die sehr steile Neugehrsdorfer Straße hinein. Ankunft am "Trompeter" an der Bautzner Landstraße. In der Dresdner Heide bin ich bis Radeberg den "Flügel A" gefahren.

 

Das ist bereits hinter Wallroda. Über einen sehr schönen Feldweg geht es in Richtung Massenei. Auf der linken Seite befindet sich die "Talsperre Wallroda".

 

Wegweiser in der Massenei. Hat man den Wald durchquert, sieht man schon mal das Ziel in weiter Ferne, den "Butterberg" mit Sendemast.

 

Der kleine Ort "Frankenthal". Der nächste Ort ist bereits Rammenau, berühmt durch sein Schloss. Fotos habe ich nicht gemacht. Hinter "Rammenau" geht es auf einem Feldweg in Richtung Butterberg.

 

Kurz vor dem "Butterberg" und der Weg zum Gipfel. Steil ist der Anstieg nicht, man kommt gut mit dem Fahrrad hoch. Auf dem zweiten Foto ist zwischen den Bäumen das Kraftwerk Boxberg zu sehen.

 

Auf dem "Butterberg" befindet sich ein Restaurant mit Aussichtsturm. Hier der Blick vom Turm. Czorneboh, Bieleboh, Mönchswalder Berg und Picho. Links Bautzen.



Rechts im Bild der "Czorneboh", in der Bildmitte erkennt das geübte Auge Bautzen.



Turm und Hotel auf dem "Butterberg". Ein Ausflug mit Kindern ist sicherlich auch sehr schön, denn auf dem Berg befindet sich ein großer Spielplatz.

 

Nun geht es bereits zurück. Der kleine Tümpel befindet sich am Stadtrand von Bischofswerda. Hinter Bischofswerda hat man noch einmal einen schönen Blick auf den "Butterberg".

 

Die kleine Kirche in "Goldbach" und der Blick in die Oberlausitz mit dem "Valtenberg".

 

Kirche und Rittergut in "Großharthau". Im Rittergut befinden sich Eigentumswohnungen. Schön, dass das alte Schloss auf diese Art und Weise erhalten geblieben ist.

 

Kurz hinter Arnsdorf geht es in den "Karswald" hinein, den man bis Rossendorf durchqueren muss. In Rossendorf ist der Weg zu Ende. Wenn man sich am ehemaligen Reaktor immer genau am grünen Zaun entlang schlängelt, findet man einen Durchgang zur nächsten Straße. Also, hier aufpassen, ich übernehme keine Verantwortung!

 

Auf einem alten Betonweg geht es zurück nach Dresden. Rechts befindet sich der Napoleonstein bei Dresden Weißig.

 

Blick zum "Triebenberg" Über die sehr steile "Copitzer Straße" bin ich zurück nach Dresden Pillnitz gefahren. Eine echte Herausforderung für jeden Bergfahrer, mal diese Straße hinauf fahren.

 

Länge der Tour: etwa 80 Kilometer
Gesamter Anstieg: 792 Meter
Download: GPX-Datei Butterberg bei Bischofswerda

Dresdner Heide - Alte 1 - Alte 2

Donnerstag, 4. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 1 - Alte 2



Heute bin ich auf der "Alte Eins" und auf der "Alte Fünf" gewandert. Die "Alte Eins" ist unkompliziert zu finden. Ich bin zunächst nach Ullersdorf geradelt, von dort geht es links zum "Ochsensteig".



Nach etwa einem Kilometer beginnt die "Alte Eins", die geradlinig bis zum "Dresdner Saugarten" führt. Am Weg findet man noch Überreste aus ganz alten Zeiten wie Brücken und Pflastersteine.



Der gerade Weg der "Alten Eins".



Ankunft am "Dresdner Saugarten".



Jetzt beginnt die "Alte Fünf".



Ich bin überzeugt, dass es die "Alte Fünf" in ihrem ursprünglichen Zustand nicht mehr oder nur noch teilweise gibt.



Am Rennsteig endet die "Alte Fünf" und man muss etwas suchen, wo es weiter gehen könnte. Da bin ich dann ziemlich ins Gebüsch geraden, habe aber einen weiteren Weg gefunden, der die "Alte Fünf" ersetzen könnte.



Und das ist der "Diebssteig". Der Steig ist ziemlich verschlungen, führt steil hinab in den Prießnitzgrund und wieder steil hinauf zur Königsbrücker Landstraße. Auch wenn der "Diebssteig" sicherlich nicht die "Alte Fünf" ist, die Richtung stimmt auf jeden Fall und die Wanderung ist sehr schön. Jetzt fehlt nur noch die "Alte Sechs" und die "Alte Sieben", dann sind die historischen acht Wege komplett.



Länge der Tour: 10, 4 Kilometer
Download:

Dresdner Heide - Alte 2 und Alte 3

Dienstag, 2. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 2 und Alte 3

Das hat mir doch keine Ruhe gelassen, und ich bin am späten Nachmittag noch einmal in die Heide gefahren und habe mir die "Alte Zwei" und die "Alte Drei" angeschaut. Wie es scheint, wurden die Wege vor vielen hundert Jahren tatsächlich im Winkel von 45 Grad angelegt.



Die "Alte Zwei" beginnt am Heidemühlweg in Dresden Bühlau und führt fast geradlinig zum Treffpunkt aller Wege, dem "Dresdner Saugarten". Sie kreuzt den "HG-Weg" und macht dort einen ganz kleinen Knick. Nach überqueren der Radeberger Straße geht es in den Wald hinein, dann verläßt der Weg die gerade Linie und man muss etwa 50 Meter weiter rechts laufen. Ob der Weg mal ganz gerade durchlief, weiß ich nicht. Auf jeden Fall findet man auf der "Alten Zwei" noch etliche Überbleibsel aus sehr alten Zeiten, wie z.B. Mauern, Brücken und Steine.



An der Steinsäule sieht man beide Wege.



Vom Dresdner Saugarten geht es zurück auf der "Alten Drei" nach Dresden "Weißer Hirsch". Ich habe den Eindruck, dass dieser Weg nicht mehr ganz vollständig erhalten ist. Kurz vor dem Weißen Hirsch" geht der Weg entweder in den "Loschwitzer Weg" (L) oder den "Diebssteig" über. Ob es damals einen geraden Weg gegeben hat, glaube ich nicht, denn es geht durch den Mordgrund", und in Gründen gibt es nie gerade Wege. Ich werde mir das noch einmal bei Tageslicht anschauen. Vielleicht finde ich ja noch einen Rest von der originalen "Alten Drei".



Die restlichen vier Wege werde ich demnächst besuchen.

Länge der Tour: 7, 3 Kilometer
Download: GPX-Datei - Alte Zwei und Alte Drei

Dresdner Heide - Alte 4 und Alte 8

Montag, 1. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 4 und Alte 8

Bei meinem letzten Heidebesuch kam mir die Idee, mal alle alten Sternflügelwege zu erwandern. Da von mir aus am günstigsten zu erreichen, beginne ich mit der "Alten Vier" und der "Alten Acht".

Start der Tour ist das Diakonissenkrankenhaus an der Radeberger Straße, die Verlängerung der Straße mündet direkt in die "Alte Vier". Am Jägerpark in Dresden ist der Weg durch ein Neubaugebiet unterbrochen. Mit etwas Geschick und Glück habe ich aber einen Weg in den Wald gefunden. In der Heide selber sind die alten Wege hervorragend ausgeschildert. Man braucht eigentlich fast keine Karte. Absolut toll, mit wieviel Mühe und Fleiß die "Interessengemeinschaft Dresdner Heide" sich für den Erhalt der Zeichen einsetzt. Ein ganz großes Dankeschön!!

Hier erst einmal eine Karte von meiner Tour. Die "Alte Vier" beginnt an der Radeberger Straße und endet am "Dresdner Saugarten". Der Saugarten ist das Zentrum aller acht Sternflügelwege. Ab "Dresdner Saugarten" beginnt die "Alte Acht". Sie endet in Radeberg an einer Gartensparte (dahinter der Bahndamm).



Das erste Wegzeichen in der Heide zu Beginn der Wanderung.



Die "Alte Vier" läßt sich sehr gut wandern. Es gibt ein paar Steigungen und sandige Wegstellen.



Ankunft am "Dresdner Saugarten".



Beginn der "Alten Acht" am "Dresdner Saugarten",



und das entsprechende Zeichen an der Wegsäule.



Das "Saugartenmoor".





Der "Dachsenberg" ist die höchste Erhebung der Dresdner Heide. Hier muss man drüber wandern!



Länge der Strecke: 11. 3 Kilometer
Gesamter Anstieg: 300 Meter

Download: GPX-Datei Alte Vier und Alte Acht

Zweite Fahrradtour nach Leipzig

Montag, 1. Oktober 2018
Zweite Fahrradtour nach Leipzig

Gestern sollte es noch einmal mit dem Fahrrad nach Leipzig gehen, diesmal nicht allein, sondern zu zweit. Macht doch einfach viel mehr Spass! Die Strecke ist die gleiche Strecke wie hier:

Fahrradtour nach Leipzig - Teil 1
Fahrradtour nach Leipzig - Teil 2

In den beiden Beiträgen habe ich eigentlich die Tour schon genau beschrieben. Der Elbe-Mulde-Radweg ist wirklich traumhaft schön. Das ist Fahrradfahren wie in alten Zeiten - nicht ein einziges Auto stört die Ruhe. Wenn es doch immer so wäre. Ob Komoot den genauen Verlauf der Elbe-Mulde-Verbindung nach Döbeln getroffen hat, weiß ich nicht. Vielleicht fahre ich noch einmal nach den Wegzeichen und vergleiche dann zwischen der offiziellen Strecke und der Komoot-Tour. Wirklich blöd ist der Weg um die Kiesgrube Kleinpösna. Da müsste man mal sehen, ob es eine günstigere Variante über eine normale Straße gibt. Nun ja, mit dem Mountainbike oder einem stabilen Tourenfahrrad ist das aber zu schaffen.

Der Weg nach Döbeln über die Höhe.



Weiter auf dem Weg nach Döbeln. Über die Lommatzscher Pflege muss man fahren um in das Muldental zu kommen.



Das Muldental ist erreicht.



Der schöne Bahnhof in Leisnig verfällt leider. Sicherlich hat die DB kein Geld.



Kindheitserinnerungen in Leisnig.



Das Muldental hinter Leisnig und vor Grimma.



Hier sieht man die blöde Hoppelstrecke Kleinpösna.



Das Ziel ist erreicht.



Länge der Tour: 137 Kilometer
Gesamter Anstieg: 653 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Leipzig

Ein neues Fahrradjahr

Donnerstag, 27. September 2018
Ein Fahrradjahr geht zu Ende

Mein neues Fahrradjahr beginnt immer am 28. September, was daran liegt, dass ich meinen erste Tour am 28. 09. 2012 mit GPS aufgezeichnet habe. Seitdem führe ich lückenlos Buch. Ich wollte einfach mal wissen, wie lange es dauert, bis ich um die Welt geradelt bin. Am 02. 06. 2017 hatte ich das nach reichlichen 4 1/2 Jahren geschafft. In diesem Jahr bin ich genau 11 331, 54 Kilometer geradelt, was ich eigentlich nicht so erwartet hätte. Im vorigen Jahr waren es nur 9805, 03 Kilometer, davor 11 072,00 Kilometer. Im Moment steht mein Gesamtkilometerstand bei 54 678, 19 Kilometer. Die nächste Hälfte der Erdumrundung ist bald geschafft!

Hier noch ein Foto von meinem Arbeitsweg.



Übrigens der Winter kommt bald. Ich habe mir schon neue Winterreifen gekauft und ein paar beheizbare Schuhe. Auf diese bin ich ganz besonders gespannt. Habe mal nachgeschaut - den kältesten Tag hatten wir bisher am 27. und 28. Februar. Da zeigte mein Tacho minus 12 bis minus 13 Grad an. Schlimm war das aber nicht. Ich glaube es war der 12. Februar 2012, da bin ich bei minus 21 Grad nach Klotzsche gefahren. Komisch, wir hatten gerade diese gewaltige Hitze, und ich denke schon über den Winter nach. Na ja, in der Kaufhalle liegen auch schon die Schokoladenweihnachtsmänner.

Nesselgrund wieder offen

Dienstag, 25. September 2018
Nesselgrund wieder offen



Der Weg im Nesselgrund ist seit voriger Woche wieder offen. Die Bauzeit an der Eisenbahnbrücke muss mindestens 2 1/2 Jahre gedauert haben! Beachtlich! Dafür ist jetzt der obere Weg im Prießnitztal wegen Bauarbeiten geschlossen.

Der Bauzaun ist verschwunden.



So sieht die neue Eisenbahnbrücke aus:



und so die alte Brücke.

Historische Saugärten in der Dresdner Heide

Montag, 24. September 2018
Historische Saugärten in der Heide

Bei dieser Wanderung handelt es sich um die Tour 3 - "Den historischen Saugärten in der Dresdner Heide auf der Spur" - aus dem Wander & Naturführer Dresden und Umgebung Band 2, erschienen im Berg und Naturverlag Peter Rölke. Wer die alten Wegezeichen in der Heide erkunden möchte, der ist auf dieser Wanderung genau richtig.

Die Sternflügelzeichen 1 bis 8 (Alte Eins bis Alte Acht). Sie kennzeichnen das im 16. Jahrhundert unter Kurfürst August zu Vermessungs - und Jagdzwecken nach Kompaß angelegte Sternflügelsystem, dessen Flügel 4 auf den Hausmannsturm des Dresdner Schlosses wies, einen wichtigen damaligen Peilpunkt. Im Sternzentrum befand sich um 1560 der "Treybe Gartten", im 17. Jahrhundert der "Saugarten Dresdnischer Heide auf Fischhäuser Revier" als erster von weiteren vier Saugärten der Heide.

Viele der markierten Heidewege besaßen Eigennamen. Ein großer Anteil war aber namenlos, so dass sich erst durch Deutung der Zeichenformen volkstümliche Zeichen - und Wegenamen entwickelten wie "Zirkel", "Brille" oder "Kannenhenkel". Zeichen, die in der Mitte einen Punkt besitzen, weisen auf einen Verkehrsweg hin.

Auf dieser Karte sieht man, wie die Wege damals angeordnet waren. Man kann heute noch nach den alten Markierungen wandern und braucht kaum eine Karte oder GPS.



Start ist die Straßenbahnhaltestelle "Fuchsberg" in Dresden Weixdorf. Nach nur 50 m befindet sich links im Wald ein Bismarck-Denkmal. Es wurde 1915 aufgestellt und 2005 restauriert. Gleich gegenüber sieht man das erste Zeichen am Baum. Ich weiß allerdings nicht, welcher Wanderweg damit markiert wird.

 

Auf dem Hakenweg geht es bis zu einer Eisenbahnbrücke. Hier findet man versteckt im Wald dieses Denkmal. Der 1827 errichtete Pilz erinnert an die letzte königliche Hetzjagd in jenem Jahr. Etwas weiter trifft man auf diese steinerne Säule. Hier befand sich der Lausaer Saugarten, von dem leider nichts mehr erhalten ist.

 

Auf dem Hakenweg und das passende Zeichen dazu.

 

Das ist sicherlich der Kreuzweg? Wenn man aus dem Wald heraus kommt und in Richtung Langebrück wandert, hat man diesen herrlichen Blick auf den Keulenberg.

 

Das ist der Schreyer-Stein. Er erinnert an den Jagdhelfer Schreyer, welcher 1833 hier tödlich verunglückte. Auf dem anderen Foto sieht man das Heidezeichen "Schere".

 

Das Heidezeichen "Kannenhenkel" und das "Albert-Richter-Denkmal". Albert Richter war ein Maler und guter Kenner der Dresdner Heide.

 

Das Heidezeichen "Alte Sieben" (neu gestaltet) und der Langebrücker Saugarten. Von den ehemals vier Saugärten in der Dresdner Heide ist nur dieser teilweise erhalten. Er wurde um 1780 errichtet, 1952 durch ehrenamtliche Kräfte saniert und 1992 -1994 unter Regie des Sächsischen Forstamtes neu gestaltet.

 

Weitere Heidezeichen. So wie mir bekannt wurden die Zeichen im 19. und 20. Jahrhundert nicht mehr gebraucht und verloren an Bedeutung. Die "Interessengemeinschaft Dresdner Heide" hat sich für die Erhaltung und Pflege eingesetzt. Sicherlich eine große Arbeit, denn die Markierungen müssen ständig erneuert werden, weil die Bäume wachsen.

 

Auf der "Alten Sechs" geht es hinab in den Prießnitzgrund. Dieser kleine Tümpel hat durch die anhaltende Trockenheit kaum noch Wasser. Die Wurzeln dürften sicherlich nicht zu sehen sein? Auf dem anderen Foto ist das Priesnitztal in Nähe der Kuhschwanzbrücke zu sehen.

 

Die Kuhschwanzbrücke und die "Alte Sechs". Erstmals 1767 erwähnt, wurde die Brücke 1927 in ihrer steinernen Form erbaut.

 

Nun haben wir den ehemaligen Dresdner Suagarten erreicht. Er stand genau in der Mitte der Heide. Von diesem Punkt ging auch das Wegenetz der sogenannte "Sternflügel" aus, die strahlenförmig als "Alte Eins bis Alte Acht" das Heidezentrum mit den Rändern verbindet. Dort, wo sich heute der Gedenkstein befindet, stand ein kleines Jagdschloss, erbaut von Daniel Pöppelmann. 1810/20 wurde das Gebäude abgerissen und die Steine später zum Bau der Stützmauern für Schloss Albrechtsberg verwendet.

 

Dieser Stein zeigt an, in welche Richtung die Wege verlaufen. Nach dem Besuch des Saugartens geht es weiter auf der "Alten Sechs" hinab in die Schwedenschlucht. Hier sind immer noch die letzten Sturmschäden der Vergangenheit zu sehen.

 

In der Schwedenschlucht hat sich dieser kleine Tümpel gebildet. Die Schweden hatten im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) in der Nähe ein Lager eingerichtet, ob sie jedoch an dieser Stelle durchzogen, kann nur vermutet werden.

 

Die "Kannenhenkelbrücke" (wer hat nur diesen Namen erfunden) und der "Wettin-Obelisk". Der Obelisk wurde 1889 zur Erinnerung an die 800-jährige Jubelfeier des Hauses Wettin aufgestellt. Er steht an der Hangkante des Prießnitzgrundes. Ein lustiger Wegweiser zeigt den Weg an.

 

Die "Alte Zwei" und der "Schwarze Bildweg". Auf beiden Wegen geht es zurück in Richtung Weixdorf. Die Wege sind im Wanderführer sehr gut beschrieben, aber man sollte die Augen aufhalten.

 

Kurz vor unserem Ziel noch einmal zwei Heidezeichen. Wirklich eine schöne Wanderung. Fernsichten kann man allerdings kaum genießen, denn wir befinden uns fast ausschließlich nur im Wald. Die Rückfahrt nach Dresden geht gemütlich ab Weixdorf-Fuchsberg mit der Straßenbahn.

 

Länge der Tour: 17 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresdner Heide - Weixdorf