Fahrradtour nach Niederfrauendorf

Sonntag, 9. August 2020
Die Windparkanlage bei Niederfrauendorf

Meine Fahrradtour geht heute zur Windparkanlage auf dem Frauenberg (501 Meter) bei Niederfrauendorf. Leider konnte ich im Internet nichts genaueres über die Anlage finden. Betrieben wird sie sicherlich, ähnlich wie in Hausdorf, von der VSB Neue Energien Deutschland GmbH. Demnach dürften auch die technischen Daten identisch sein. Es handelt sich um die Tüpen Enercon E-66/15.66 (5×) und den Typ Enercon E-70 (1×). Aufgestellt wurde die Anlage zwischen 1999 und 2004. Ob das hundertprozentig stimmt, kann ich leider nicht sagen. Was besonders auffällt: die Windräder sind extrem leise.

Start der Tour ist am Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Gefahren bin ich über Lockwitz, Borthen, Röhrsdorf, Maxen, Hausdorf, Reinhardtsgrimma nach Niederfrauendorf. Von der Hausdorfer Höhe hat man schon einmal den ersten Blick auf die Windräder in weiter Ferne. Links kann man den Luchberg sehen. Auf der Frauendorfer Höhe befinden sich die Überreste einer alten Bergbauanlage (betreten verboten).
Die Rückfahrt geht über Reinholdshain, Reinberg, Karsdorf, Possendorf, Rippien, Bannewitz nach Dresden. Wirklich schöne Tour. Den kurzen Abschnitt über die B170 könnte man sicherlich besser gestalten. Als Fahrrad eignet sich das Tourenrad, wegen der vielen Schotterpisten ist ein Mountainbike aber sicherlich die bessere Wahl.

























Länge der Tour: 52, 56 Kilometer
Gesamter Anstieg: 756 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour nach Niederfrauendorf



Fahrradtour zum Lerchenhügel

Mittwoch, 5. August 2020
Fahrradtour zum Lerchenhügel

Auf meiner Fahrradtour zum Finckenfang im April 2020, vielen mir diese 5 großen und eleganten Windräder auf:



Ich habe mich natürlich gefragt, wo stehen die und wie komme ich dahin. Nun, das ist relativ einfach geklärt: sie stehen auf dem Lerchenhügel bei Hausdorf. Deshalb habe ich mich spontan zu dieser kleinen Fahrradtour entschlossen, ohne Plan und ohne Karte. Der Weg oder Windrad ist das Ziel, und ich habe die Mühlen gefunden.

Start meiner Tour ist am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Über den Elberadweg bin ich nach Heidenau gefahren, dann durch das Müglitztal nach Schlottwitz. Ab Schlottwitz geht es steil nach oben bis zur Mülldeponie in Cunnersdorf.

Die Straße nach Cunnersdorf.



Und hier kann man die Windräder schon mal aus der Ferne sehen. Dazwischen liegt nur noch der Schlottwitzbachgrund. Es geht also, wie üblich in Sachsen, immer rauf und runter.





Die Mülldeponie in Cunnersdorf. Sowie ich gehört habe, musste diese zwei Mal saniert werden. Das letzte Mal im Jahre 2019, was so einige Probleme mit sich gebracht hat. Nun ja, der Müll der modernen zivilen Gesellschaft hinterlässt seine Spuren auf der Erde.



Die Buschhäuser bei Reinhardtsgrimma. Leider hat die wunderschöne Gaststätte nicht mehr geöffnet.



Unterdessen stehe ich schon auf dem Lerchenhügel bei Hausdorf mit Blick auf den Luchberg.



Und hier das erste Windrad. Was mir auffiel: die Dinger sind gar nicht so laut. Aus 100 Metern Entfernung konnte ich schon nichts mehr hören. Wenn man darunter steht ist das natürlich gruselig, was aber nur Einbildung ist. Denn was soll schon passieren.



Blick auf den Geisung und den Kahleberg.



Ich habe mal recherchiert, wer diese Windräder gebaut hat und betreibt. Folgendes habe ich dazu gefunden:

Teil #1

  Name des Windparks: Hausdorf
  Land: Deutschland
  Region/Gebiet: Sachsen
  Stadt: Glashütte
  Datum der Inbetriebnahme: 1997
  2 Windkraftanlagen: Vestas V44/600
  (Nennleistung 600 kW, Durchmesser 44 m)
  Turmhöhe: 63 m
  Installierte Leistung: 1 200 kW
  In Betrieb
  Onshore Windpark
  Projektentwickler: VSB Group
  Quelle: https://www.vsb.energy/de/de/referenzen/referenzprojekte/

Teil #2

  Stadt: Glashütte
  Datum der Inbetriebnahme: 2001
  3 Windkraftanlagen: Enercon E40/600
  (Nennleistung 600 kW, Durchmesser 40 m)
  Turmhöhe: 65 m
  Installierte Leistung: 1 800 kW
  In Betrieb
  Onshore Windpark
  Projektentwickler: VSB Group



Ist schon erstaunlich, was die morderne Technik heute alles leisten kann. Wenn man unter solch einem Windrad steht, dann bekommt man erst einmal mit, welch unglaubliche Kraft der Wind hat.

Im Internet habe ich noch folgendes gefunden:

Die fünf Hausdorfer Windräder sollen gegen drei neue ausgetauscht werden. Diese werden im Vergleich zu den Bestehenden auch größer sein. Die VSB Neue Energien Deutschland plant das Aufstellen von einem 166 Meter hohen Windrad und zwei 112 Meter hohen Anlagen. Das Große mit einer Leistung von 5.600 Kilowatt könnte es fast mit dem Dresdner Fernsehturm aufnehmen, denn wenn beim Umlauf einer der Flügel senkrecht nach oben zeigt, kommt es auf 247 Meter. Das sind nur fünf Meter weniger als der Fernsehturm. Die aktuellen Berechnungen und Prognosen ergeben, dass die geplanten drei neuen Anlagen etwa acht Mal so viel Strom produzieren werden wie die fünf Altanlagen heute.

Also, wenn diese Windräder aufgestellt werden, dann bin ich mit Sichrheit mit meiner Kamera dabei.





Länge der Tour: 52, 20 Kilometer
Gesamter Anstieg: 554 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Lerchenhügel





Wanderung auf den Hainberg

Mittwoch, 5. August 2020
Wanderung auf den Hainberg bei Aš

Aš (deutsch Asch) ist eine Stadt in Nordwestböhmen in Tschechien. Sie war in den Zeiten der Habsburgermonarchie (Österreich-Ungarn) ein Zentrum der Textilindustrie. Die Stadt liegt nahe der äußersten Spitze Nordwestböhmens, im tschechischen Teil des Elstergebirges. Der Háj u Aše (deutsch: Hainberg bei Asch, 758 m) ist die höchste Erhebung im böhmischen Teil des Elstergebirges. Er ist der Hausberg der Stadt Aš (Asch) in Tschechien.
Wikipedia

Die kleine Wanderung beginnt im Stadtzentrum von Asch und geht hinauf auf den 758 Meter hohen Hainberg. Oben auf dem Berg befindet sich der 34 Meter hohe Bismarckturm. Vom Turm hat man eine fantastische Aussicht in Richtung Fichtelgebirge.





















Länge der Tour: etwa 5 Kilometer
Gesamter Aufsieg: 101 Meter

Der lange Rundweg um Bad Elster

Montag, 3. August 2020
Der lange Rundweg um Bad Elster

Im Hotel Carolaruh in Bad Elster bekommt man für einen Euro diese schöne Wanderkarte zu kaufen. Es handelt sich um eine Wanderung rund um Bad Elster mit einer Länge von etwa 19 Km.



Dass das ein Rundweg ist, sieht man an diesem runden Zeichen. Die Strecke folgt zu großen Teilen dem Vogtland-Panoramaweg.



Viel zu sehen ist nicht, denn die Strecke führt ja fast nur durch den Wald. Start ist direkt am Hotel. Es geht durch das Zeidelweidetal zum alten Schloß, Schönfeld Ringwallinsel.

 

 

 

Mit etwas Übung kann man den Text auf der Tafel entziffern.



Nach etwa 5 Km überquert man die Untere Bährenloher Straße. Leider ist es im Vogtland genau so wie in Dresden: überall Baustellen. Die erste an genau dieser Straße. An ein Weiterkommen ist überhaupt nicht zu denken. Will man keine großen Umwege machen, dann muss man illegal über die Baustelle laufen, was ich gemacht habe.

 

Über den Ködersbachweg gelangt man schließlich nach Bad Elster.

 

Auch in Bad Elster die üblichen Baustellen. Der Weg ist unterbrochen, eine Umleitung nicht ausgeschildert. Wanderer sieh zu wie du weiterkommst. Trotzdem, Bad Elster sollte man sich unbedingt anschauen. Besonders hat mir die schöne Kirche gefallen. In ihrer Form erinnert sie etwas an die Kirche in Wilsdruff.

 

 

Bad Elster (bis 1875: Elster) ist ein Kurort im sächsischen Vogtlandkreis. Die Stadt ist eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands und gehört der grenzüberschreitenden Mikroregion Freunde im Herzen Europas an.
Wikipedia.

Hier zu sehen das Opernhaus. Ja ja, in Bad Elster wird sehr viel Kultur geboten. Leider im Moment etwas auf Sparflamme gefahren. Das hat auch seinen Vorteil, denn es sind wesentlich weniger Menschen unterwegs.

 

Jetzt geht es am Naturbad vorbei und hinauf zur Bayernbuche. Dies ist vielleicht der einzige und längere Anstieg auf der des gesamten Wanderung. Oben angekommen erreicht man das Ortsende von Bad Elster.

 

 

Noch ein paar Kilometer durch den Wald, und wir erreichen die neu gebauten Albertihütte. Über den Adorfer Weg kommt man schließlich wieder zurück zum Hotel.

 

Und hier noch ein Foto aus der Luft. Zu sehen ist Bad Elster. Der Wanderweg führt links und recht um die kleine Stadt herum. Die beiden Berge im Hintergrund sind der Kornberg (827 Meter) und wahrscheinlich der Schneeberg im Fichtelgebirge (1051 Meter). Am Adorfer Weg gibt es eine sehr schöne Aussicht, die sich Rundschau nennt. Hier kann man mal ohne schlechtem Gewissen mit der Drohne fliegen. Ja ja, die Bestimmungen und die Gesetze. Ordnung muss sein in Deutschland!!



Länge der Tour: 18, 86 Kilometer
Gesamter Anstieg: 376 Meter
Download: GPX-Datei - Rundweg um Bad Elster



Wanderung zur Elsterquelle

Sonntag, 2. August 2020
Von Bad Brambach zur Elsterquelle

2018 bin ich den Elsterradweg von Plauen bis nach Leipzig gefahren. (Siehe auch Fahrradtour nach Leipzig Teil 1 und Teil 2). Es liegt also auf der Hand, sich mal das Quellgebiet der Elster anzuschauen. Diesmal aber nicht mit dem Fahrrad, sondern schön gemütlich zu Fuss.

Start der Wanderung ist der Bahnhof in Bad Brambach. Zunächst geht es durch den Kurpark von Bad Brambach bis zur Oberreuther Straße. Im Kurpark kann man etliche Relikte aus vergangener Zeit bewundern. Am Ende des Weges überquert man die Bahnanlage der Vogtlandbahn und es geht hinein in das Röthenbachtal.





Im Röthenbachtal überquert man diese schöne neugebaute Holzbrücke und es geht langsam aber sicher bergauf in Richtung Tschechischen Grenze.





Jetzt wandert man lange Zeit entlang der Tschechischen Grenze und erreicht schließlich die Elsterquelle. Lange suchen muss man nicht, denn der Weg ist hervorragend ausgeschildert.



Die Weiße Elster ist ein 245,4 Kilometer langer rechter Nebenfluss der Saale. Sie entspringt in Tschechien im Elstergebirge östlich von Aš (Asch), etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt von der deutsch-tschechischen Grenze, unweit des Dorfes Výhledy (Steingrün) und mündet im Süden des halleschen Stadtteils Silberhöhe in die Saale.
Wikipedia





Für den Rückweg wollten wir nicht die gleiche Strecke wandern. Wir haben die Landkarte ausgepackt und uns eine neue Strecke gesucht. Zunächst geht es auf einem schönen Waldweg (grüne Markierung) in Richtung Bärendorf. Oben auf der Höhe hat man diese fantastische Aussicht. Der Berg im Hintergrund könnte der Schneeberg im Fichtelgebirge sein. Da ich in dieser Gegend nicht zu Hause bin, bin ich mir aber überhaupt nicht sicher.





Ab Bärendorf wandert man ausschließlich nur auf diesen kleinen Straßen. Ob das nun Straßen für Autos oder nur Fahrradwege sind, kann ich nicht sagen. Ich vermute letzteres, denn es sind uns auf der gesamten langen Strecke nur zwei Autos entgegen gekommen. Der Weg führt steil hinab in Richtung Deckerhäuser und Hohendorf. In Hohendorf gibt es ein kleines Caffee, wo man den sicherlich besten Eisbecher des gesamten Vogtlandes bestellen kann.



Am Wegesrand findet man dieses interessante Steinkreuz. Was es damit aufsich hat, siehe Text auf der Tafel.





Über den Mühlenweg gelangt man schließlich wieder zum Bahnhof von Bad Brambach. Dabei kommt man an der Obermühle, Mittelmühle und Untermühle vorbei. Sicherlich dienten einige davon damals als Gasthaus? Diese haben aber schon lange wegen mangelnder Kundschaft geschlossen. Schade, denn ein kühles Bier täte nach der Wanderung sicherlich sehr gut.





Länge der Tour: 12, 47 Kilometer
Gesamter Anstieg: 255 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zur Elsterquelle



Wanderung nach Markneukirchen

Sonntag, 2. August 2020
Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen

Die Wanderung startet am Ferienhotel Carolaruh in Bad Elster. Zunächst geht es steil bergab zum Bahnhof Bad Elster. Wie man sieht, das Gebäude hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Trotzdem fahren die Züge weiterhin pünktlich und gar nicht mal so selten. Es handelt sich um die Bahnstrecke Plauen–Cheb.

Die Bahnstrecke Plauen–Cheb ist eine teilweise zweigleisige Hauptbahn in Sachsen und Tschechien, die ursprünglich von den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen erbaut und betrieben wurde. Sie verläuft von Plauen über Weischlitz, Adorf/Vogtl., Bad Brambach und Františkovy Lázně (Franzensbad) nach Cheb (Eger).
Wikipedia

 

Über den Galgenberg (welch grausamer Name) geht es gemütlich nach Remtengrün.

 

In Remtengrün haben wir diesen modernen Aussichtsturm entdeckt. Leider findet die feierliche Eröffnung erst im September statt, so dass wir die sicherlich fantastische Aussicht nicht genießen konnten.



Hier kann man schon mal erahnen, wohin die Reise geht. Unten im Tal liegt bereits Markneukirchen.



Diese kleinen Werbeschilder zeigen genau das, wofür das Vogtland berühmt ist: Bier und die Göltzschtalbrücke. (Siehe auch Fahrradtour zur Göltzschtalbrücke Teil 1, Teil 2, Teil 3). Ja ja, das Bier schmeckt wirklich gut, vor allem, wenn es aus dem Bierhahn kommt.

 

Ankunft am Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen. Links das spätbarocken Wohnhaus – genannt Paulus-Schlössel, rechts der Empfangsbereich und die Kasse des Museums, untergebracht im Gerber-Hans-Haus.

Das Museum wurde 1883 als Vogtländisches, später Städtisches Gewerbemuseum, durch den Lehrer und Organisten Paul Otto Apian-Bennewitz gegründet. In dieser Zeit blühte der Orchesterinstrumentenbau aufgrund des Handels in viele Länder Europas und vor allem in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Gründer des Museums beabsichtigte eine Lehrstätte für die einheimischen Musikinstrumentenmacher zu schaffen, die auch Musikinstrumente aller Länder der Erde aufnimmt. Über 6500 Instrumente aus allen Kontinenten gehören zum Bestand der Sammlung, davon sind rund 1400 Instrumente in der Dauerausstellung vertreten. Der einheimische Instrumentenbau prägt die Sammlung, viele der Instrumente sind Spenden der heimischen Instrumentenbauer oder deren Nachfahren.
Wikipedia

 

Blick auf die Kirche von Markneukirchen.



Im Empfangsgebäude kann man eine Werkstatt für den Musikinstrumentenbau anschauen. Für mich interessant, wie damals Geigen und Geigenbögen gefertigt wurden. Das Historisches Sägewerk konnten wir uns leider nicht anschauen, weil dieses geschlossen hatte.



Die sicherlich größte Tuba Deutschlands steht im Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen. Die "Riesentuba" hat eine Höhe von 2,05 Meter und wiegt stolze 50 kg.



Die größte spielbare Geige der Welt, eingetragen im Buch Guinness World Records 2012. Sie hat eine Länge von 4,27 m, ist 7-mal so groß wie eine 4/4-Geige und hat eine Masse von ca. 131 kg. Gegen dieses Monster wirke ich klein!



Diese Geige ist wesentlich kleiner, sieht aber sehr schön aus.



Jetzt kommt meine Lieblingsabteilung: die Waldhörner.







In der Vitrine habe ich ein Waldhorn von Instrumentenbaumeister Karl Dressel entdeckt. Als ich 1974 im Hochschulorchester gespielt habe, war dieses Instrument mein erstes Waldhorn, welches ich mir gekauft habe. Es kostete damals satte 1000 DDR-Mark, für damalige Verhältnisse extrem teuer. Ich bin 1974 mit dem Zug von Dresden nach Markneukirchen gefahren und habe mir das Horn direkt bei Karl Dressel abgeholt. Da der Meister schon über 90 Jahre alt war, war mein Horn eines seiner drei letzten Hörnern, die er gebaut hat. Ich besitze das Waldhorn heute noch, leider sieht es nicht mehr schön aus. Aber die Maschine und das Metall sind restlos in Ordnung, so dass sich eine Restaurierung lohnt.





Ich glaube, auf einem ählichen Akkordeon hat Herbert Roth gespielt?



Diese kleine Orgel durfte ich spielen. Schwierig ist, dass man zum Spielen gleichzeitig den Balg treten muss. Außerdem ist die Mensur der Tastatur etwas kleiner als bei heutigen Instrumenetn, so dass ich Anfangs nur daneben gegriffen habe. Nach einer Weile ging es aber ganz gut.



Im Hinterhof finden Konzerte statt, außerdem kann man verschiedene Instrumente ausprobieren. Vor allem interessant für Kinder.



Für den Rückweg empfiehlt sich der Bus. Er fährt direkt (fast) zum Hotel Carolaruh. Da wir aber noch genug Kraft in den Beinen hatten, sind wir natürlich die gleiche Strecke zurück gelaufen. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Aufnahme aus der Luft. Im Vordergrund sieht man Remtengrün, im Hintergrund Markneukirchen.



Länge der Tour: 7 Kilometer (nur Hinweg)
Gesamter Anstieg: 130 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Markneukirchen

Drohnenflug über Röhrsdorf am Abend

Donnerstag, 23. Juli 2020
Drohnenflug über Röhrsdorf am Abend

























Wanderung nach Lommatzsch

Sonntag, 19. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Lommatzsch

Die Wanderung nach Lommatzsch stand eigentlich nicht auf meinem Plan, da sie mir mit 50 Km Länge (laut Komoot) einfach zu weit erschien. Dann habe ich mir die Strecke noch einmal genauer angesehen und festgestellt, dass sie locker unter 50 Km zu bringen ist, wenn man nicht den Elberadweg läuft, sondern mitten durch die Stadt. Am zeitigen Sonntag-Morgen ist das ohne weiteres möglich. Die Leute schlafen noch, so dass ich Dresden für mich alleine hatte. Auch mal schön. Mir sind Gebäude aufgefallen die ich im Berufsverkehr nie gesehen hätte. Auch hinter Meißen konnte ich ein paar Abkürzungen finden, so dass am Ende unterm Strich 48 Kilometer herauskamen.

Zwischen Piskowitz und Prositz schickt mich Kommot direkt am Ketzerbach entlang. Diesen Weg sollte man unbedingt meiden (unbegehbar) und lieber den Elbe-Mulde-Radweg laufen. Auch die Straßen sind für eine Wanderung möglich, weil in diesem Gebiet so gut wie keine Autos fahren.

Die Kipsdorfer Straße und die Glashütter Straße. Auf der Glashütter Straße standen früher alte verfallene Fabriksgebäude. Diese wurden abgerissen und durch dieses neue Wohngebiet ersetzt.

 

Das Hochhaus am Straßburger Platz und das Hochhaus am Pirnaischen Platz. Was aus diesem Klotz werden soll steht leider noch in den Sternen. Momentan ist dieses Gebäude komplett unbewohnt.

 

Das ehemalige Kraftwerk Mitte und die alten unsanierten DDR-Platten auf der Schäferstraße. Diese Häuser sehen einfach schrecklich aus. Ob die modernen Wunderwerke der Dresdner Künstler daran etwas ändern können?

 

Auf der Hamburger Straße stehen schätzungsweise 1000 unverkaufte PKW herum. So wie ich gehört habe, sollen Autos im Werte von 14,8 Milliarden Euro auf Halde stehen. Fragt sich, wer das genze bezahlt hat. Am ehemaligen TJG (Theater der Jungen Generation) bin ich dann auf den Elberadweg gestoßen. Hier die schöne Kirche in Briesnitz.

 

Das ist bereits der Kilometer 20, danach kommt Meißen in Sicht.

 

In diese schöne Kneipe bin ich nicht eingekehrt sondern ich habe mir in der Pizzeria eine große Apfelschorle gegönnt. Über den Burgberg in Meißen geht es hinab in das Triebischtal dann hinauf Richtung Lehmberg und Gasern.

 

Auf dem ersten Foto ist die schöne Kirche in Zadel zu sehen, auf dem zweiten Foto das Schloss Schieritz und ganz im Hintergrund der Collmberg. Am Schloss Schieritz führt der Elbe-Mulde-Radweg vorbei, den ich gelaufen bin.

 

Schöner Blick auf die Elbhöhen und der kleine Ort Zehren im Ketzerbachtal.

 

Jetzt kommt der Weg am Ketzerbach den man nicht laufen sollte. Was sich Komoot da wieder gedacht hat weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist für einen normalsterblichen Menschen hier kein durchkommen. Ich empfehle den bequemen Elbe-Mulde-Radweg an dieser Stelle.

 

Schönes Haus in Wachtnitz und dann nur noch 3 Kilometer bis nach Lommatzsch.

 

Über diesen Feldweg hinter Daubnitz führt mich Komoot hinauf nach Lommatzsch. Wie man sieht, die Natur beginnt zu vertrocknen und ein wüstenählicher Zustand stellt sich ein. Vielleicht ist das demnächst unsere Zukunft?? Dann ist bereits Lommatzsch erreicht.

 

 

Die Stadtkirche St. Wenze in Lommatzsch war das eigentliche Ziel meiner Wanderung. Als ich ankam, wurden gerade die Türen geöffnet, so dass ich mir das Innere der Kirche in Ruhe anschauen konnte. Außerdem bekam ich noch eine kostenlose Führung angeboten, die ich mir nach 48 Kilometer auch verdient habe.

 

 

Vom ehemaligen Bahnhof in Lommatzsch ist auch nicht mehr viel übrig. Na ja, vielleicht wird die Strecke der DB demnächst wieder in Betrieb genommen? Man spricht davon. Direkt am Bahnhof befindet sich der Busbahnhof. Von hier aus kann man im Zweistundentakt am Sonntag mit dem Bus nach Meißen fahren und von dort mit der S-Bahn zurück nach Dresden.

 

Länge der Tour: 48 Kilometer
Gesamter Anstieg: 317 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Lommatzsch



Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 3

Samstag, 18. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 3

Bei der Wanderung nach Geising ist mir aufgefallen, dass ich meine weiteste Fernsicht fotografiert habe. Bisher war das die Tafelfichte im Isergebirge und das Hohe Rad im Riesengebirge, gesehen vom Wolfsberg in der Böhmischen Schweiz. Die Entfernung Wolfsberg - Hohes Rad beträgt 80 Kilometer.



Hier ein Foto, geschossen auf der Höhe bei Mühlbach oberhalb des Müglitztals. Die Entfernung von der Höhe bis zum Jeschken beträgt 84 Kilometer und von der Höhe bis zur Tafelfichte 102 Kilometer!! Sagenhaft!! Dabei war die Sicht gar nicht mal so gut.



Und hier noch ein Foto von der Höhe bei Liebenau. Der Jeschken ist nicht mehr ganz so gut zu sehen, die Tafelfichte kommt aber etwas besser hervor. Die Entfernung beträgt ebenfalls 102 Kilometer.



Interessant, wie weit man bei guter Sicht sehen kann. So ganz komme ich aber noch nicht an die Fernsichten der Wetterstation auf dem Fichtelberg heran. Dort waren Fernsichten von über 200 Kilometer möglich. Na ja, vielleicht schaffe ich das auch einmal.

Wanderung um Schellerhau - Teil 2

Freitag, 17. Juli 2020
Wanderung um Schellerhau - Teil 2

Die Wanderung um Schellerhau ist eine sehr schöne kleine Tour, bestens geeignet für das Wochenende. Es geht über den Julius-Schmidt-Steig zur Stephanshöhe (803 Meter), über den Putzmühlenweg hinab zur Straße, weiter über den Matthäusweg zur Schellerhauer Höhe und über das Tal der Roten Weißeritz zurück nach Schellerhau. Die kleine Dorfkirche in Schellerhau sollte man sich unbedingt ansehen. Im Ort selbst kann außerdem ein Botanischer Garten besichtigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 9 Kilometer
Gesamter Anstieg: 225 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung um Schellerhau



Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 2

Dienstag, 14. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 2

Die Wanderung entspricht bis zu Kilometer 21 meiner Wanderung nach Liebstadt. Da ich die Tour mit Komoot erstellt habe, treten auch wieder die gleichen Probleme auf. Das sind insbesondere die Wegführung durch private Grundstücke, überquerung von gesperrten Bereichen usw.

An der Pferdekoppel in Röhrsdorf steht ein Schild mit dem Hinweis: Betreten verboten. Die Leute sind aber sehr nett und lassen einen durch. Über die anschließende Wiese habe ich diesmal einen kleinen Trampelpfad gefunden, trotzdem muss man über den Weidezaun klettern um in den Röhrsdorfer Grund zu gelangen. Zwischen Mühlbach und Schlottwitz habe ich einen kleinen Pfad gefunden, der äußerst steil und eng ist. Er läuft sich aber recht gut, nur die Kraft sollte man sich etwas einteilen. In Schlottwitz geht es leider ein paar Meter durch den Ort, der Verkehr hielt sich am Morgen aber in Grenzen, so dass ich genügend Ruhe hatte um mir den langen Ort anzuschauen.

Am Ortsende von Schlottwitz geht es hinein in den Trebnitzgrund, den man ein langes Stück durchwandert. Am Ende des Tales war der Weg verschwunden, so dass ich weit über das Feld laufen musste. Ein sehr netter Feldarbeiter im Mähdrescher hat mir den richtigen Weg gezeigt, so dass ich relativ gut in Liebenau angekommen bin. Ab Liebenau geht es hinauf auf die Höhe, oben hat man einen fantastischen Blick auf Dresden und das Erzgebirge. Die kleine Stadt Lauenstein sollte man sich unbedingt anschauen. Der Markt mit Schloss und Kirche ist einzigartig, aber auch das Falknerhaus sollte man sich nicht entgehen lassen. Nach Lauenstein ist der nächste Ort Geising, man muss aber wieder lange über die Höhe wandern.

Start ist Dresden Tolkewitz, Lockwitz, Lockwitzgrund, hinauf nach Borthen, Pferdekoppel, Röhrsdorfer Grund, über die Höhe nach Maxen, Blaues Häusel, hinab in das Müglitztal nach Mühlbach, entlang an der Hangkante bis nach Schlottwitz, Trebnitzgrund, vorbei an Börnchen, über die Höhe nach Liebenau, über die Höhe nach Lauenstein, über die Höhe nach Geising. Am Bahnhof in Geising ist die sehr schöne Wanderung leider zu Ende.

Auf meiner Wanderung nach Schellerhau war ich mir nicht ganz sicher ob ich den Fichtelberg in der Ferne gesehen habe oder nicht. Ich bin mir jetzt ganz sicher: er ist es!!









Länge der Tour: etwa 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Geising





Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 1

Montag, 13. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 1



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 





Länge der Tour: etwa 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Geising



Wanderung um Schellerhau

Sonntag, 12. Juli 2020
Wanderung um Schellerhau

Wir haben heute eine kleine Wanderung um Schellerhau im Erzgebirge gemacht. Ich hatte die Drohne mit dabei und konnte ein paar Aufnahmen aus der Luft von der Schellerhauer Höhe machen. Die Sicht war relativ gut aber nicht perfekt. Immerhin ist es erstaunlich, was man aus großer Höhe alles sehen kann. Die eigentliche Wanderung werde ich später beschreiben.

Blick auf die Tellkoppe und das Tal der Roten Weißeritz. Unten liegt Schmiedeberg und Kipsdorf.



Die vielen Windräder in der rechten Bildmitte befinden sich bei Hennersdorf. Direkt dahinter am Horizont kann man den Collmberg sehen. Die Entfernung beträgt etwa 75 Kilometer.





Mit etwas Glück findet man die hohe Esse bei Halsbrücke. Irgendwo müsste auch Frauenstein zu finden sein. Die Entfernung beträgt gerade einmal 11 Kilometer.



Interessant: sieht man am Horizont nun den Fichtelberg oder nicht? Die Entfernung beträgt 65 Kilometer. Daher würde ich sagen: ja!





Ein wunderschöner Blick auf den Kahleberg. Die Kuppe links hinter dem Kahleberg könnte der Stürmer sein.



Schön in diagonaler Reihe: in der Bildmitte der Geising, dann Sattelberg, Hoher Schneeberg, Rosenberg und dahinter links der Kaltenberg. Rechts neben dem Hohen Schneeberg ist im Dunst der Kleis zu sehen.



Wenn man von rechts nach links geht, dann sieht man hier den Kaltenberg, die Zschirnsteine, den Wolfsberg, Tanzplan, Unger, Valtenberg usw.



Ich habe das Panorama noch einmal heraus vergrößert weil ich mir einbilde, zwischen Geising und Sattelberg den Jeschken zu sehen. Das wären immerhin 95 Kilometer! Na ja, vielleicht wirklich nur Einbildung?



Sieht man hier nun den Fichtelberg oder nicht?



Gemacht habe ich die Aufnahmen mit der kleinen Mavic Mini in genau 102m Höhe. Erstaunlich, was die kleine Drohne alles leistet. Trotz starkem Wind, sie liegt absolut stabil in der Luft. Natürlich kann man von solch einem kleinen Fotosensor nicht allzu viel erwarten. Aber immerhin, für die Wanderung ist die superleichte Drohne bestens geeignet.

Interessantes Denkmal in Dresden

Dienstag, 7. Juli 2020
Interessantes Denkmal in Dresden

Dieses wunderschöne Denkmal habe ich vor der Frauenkirche entdeckt. Leider erschließt sich mir der Sinn nicht. Na ja, mann muss nicht alles verstehen.



Dafür gibt es noch ein Foto von diesem schönen Gebäude an der TU Dresden in der Abendsonne.



Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Montag, 6. Juli 2020
Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Diese Wanderung ist am Wochenende nicht zu empfehlen. Der kleine Ort Jetrichovice (Dittersbach) wurde am Sonntag von der Blechlavine regelrecht zugemüllt. Kaum ein freier Platz, wo nicht ein Auto steht. Für die Umwelt ein Desaster, aber das ist den Menschein scheinbar völlig egal. Als wir das letzte Mal mit dem Fahrrad nach Dittersbach gefahren sind, war der Wald noch gesund und schön. Heute fährt man durch eine Landschaft die aussieht, als hätte der Krieg gewütet. Außerdem immer wieder Autos in Massen. Einfach furchtbar.

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer Böhmische Schweiz" - Verlag Peter Rölke. Wir haben uns nur den Marienfelsen und die Wilhelminenwand angeschaut, für den Rudolfstein hatten wir keine Lust mehr, denn dort wollten schätzungsweise eine Millionen Menschen hinauf.





















Länge der Tour: 7 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 280 Meter