Wanderung Tyssaer Wände

Mittwoch, 21. August 2019
Wanderung Tyssaer Wände

Tyssaer Wände (tschechisch Tiské stěny) wird in Tschechien eine Felsenstadt im Westen der Böhmischen Schweiz unweit der landschaftlichen Grenze zum Erzgebirge genannt. Das Gebiet nahe dem namensgebenden Ort Tisá (Tyssa) mit seinen bis zu 30 m hohen Felsen gilt als eine der größten touristischen Attraktionen der Böhmischen Schweiz. Die Tyssaer Wände und auch die benachbarten Bürschlitzwände (Bürschlické stěny) stehen als Nationales Naturreservat unter Naturschutz.
Wikipedia

Zur Wanderung muss ich nicht viel sagen, es gibt auch keine GPX-Datei. Der Weg ist ausgeschildert und leicht zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 5 Kilometer.

Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Donnerstag, 15. August 2019
Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Die Fahrradtour zum Jeschken war bestimmt meine schönste Tour in den letzten Jahren. Eine traumhafte Landschaft, meistens abseits der Hauptverkehrsstraßen gefahren, viel Ruhe und immer wieder steile Anstiege. Der Jeschken ist an sich auch nur ein Berg wie jeder andere, was ihn aber so einmalig macht ist der Fernsehturm auf dem Gipfel, der die Form des Berges nach oben fortführt. Für mich ist der Jeschken einer der schönsten Berge, die ich mit dem Fahrrad erklommen habe.

Nachdem das 1906 erbaute Berghotel am 31. Januar 1963 abgebrannt war, wurde von 1966 bis 1973 nach dem Entwurf des Architekten Karel Hubáček ein 99,86 Meter hoher futuristischer Bau neu errichtet, der Fernsehturm Ještěd. Für den Bau, der in Form eines Rotationshyperboloids die Formen der Berghänge aufgreift und nach oben hin fortführt, wurde der Architekt mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet.
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Wir sind wieder in Dresden Tolkewitz gestartet. Zunächst geht es den Elberadweg entlang bis nach Herrnskretschen. Hier beginnt der erste Anstieg hinauf nach Jonsdorf. Bis Česká Kamenice ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour zum Kaltenberg. Hinter Česká Kamenice zweigt die Strecke ab nach Preschkau, und es beginnt der steile und lange Anstieg hinauf auf den Kamm des Zittauer Gebirges. Wer schon einmal von Oybin nach Lückendorf gefahren ist, weiß von was ich rede. Der Berg wird immer steiler und erreicht am Ende eine Steigung von 17 Prozent. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf den Jeschken, der weit hinten am Horizont zu sehen ist. Direkt vor uns liegt der Klíč (Kleis), einer der markantesten Berge der Lausitz. Aus der Nähe sieht der Berg wirklich gewaltig aus. Nun geht es hinab ins Tal, und bald erreichen wir Nový Bor. Ab jetzt wird die Strecke flacher, es gibt nur noch ein paar wenige kleine Höhenzüge. Berge wie der Rollberg (Ralsko) oder der Bösig (Bezděz) sind zum greifen nahe. Jetzt kommt der Endspurt. Komoot hat uns einen Weg gezeigt, der auf direktem Weg hinauf zum Kamm des Jeschken führt. Der Weg ist grottenschlecht, steil und verwurzelt, aber es ist (nach meiner Karte) der einzige Weg der ohne lange Umwege möglich ist. Also, Fahrrad hochschieben! Ich habe mal nachgeschaut, ob es eine Alternative gibt. Ja, gibt es, aber wir hätten 2, 5 Kilometer länger fahren müssen. Auf meiner Karte sieht das so aus:



Die letzten 3 Kilometer hinauf zum Gipfel fahren sich auf der breiten Straße relativ einfach, aber nach 120 Kilometer merkt man auch, was die Beine geleistet haben. Macht nichts, denn es gibt im Jeschkenhotel ein leckeres Essen mit Apfelschorle, dazu den fantastischsten Ausblick den man sich denken kann.

Der Rückweg ist unkompliziert, denn wir müssen nur noch bergab bis zum Bahnhof Liberec rollen. Das ist wieder eine Hammer-Abfahrt, ähnlich der Straße am Fichtelberg. Die Rückfahrt nach Dresden geht mit der Eisenbahn sehr komfortabel. Es fahren mehrere Züge am Tag direkt von Liberec nach Dresden durch, ohne umzusteigen.

Uns hat die Tour ausgesprochen gut gefallen, und ich werde sie sicherlich noch einmal fahren müssen.









Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour zum Jeschken

Donnerstag, 15. August 2019
Mit dem Fahrrad von Dresden auf den Jeschken

Fotostrecke - Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour nach Siebenlehn

Dienstag, 13. August 2019
Fahrradtour nach Siebenlehn

Das ist meine härteste Fahrradtour des Jahres 2019. Und das kam so:

Ziel war, die Stadt Siebenlehn per Fuß zu erreichen. Komoot hatte mir eine Strecke von 48 km Länge errechnet. Da die Berge nicht so hoch in dieser Gegend sind, habe ich mir das zugetraut. Am nächsten Tag hatte ich keine Lust auf Siebenlehn und bin spontan Richtung Königstein gewandert. Das war auch schon immer mal mein Plan, zu Fuß von Dresden bis auf die Festung, schön Kaffee trinken und ein Brot beim Bäcker kaufen. Nach 23, 5 Kilometer kam in der Stadt Wehlen das Aus. Grund: ich hatte die falschen Schuhe an. Mein Fazit: nur noch in aller leichtesten Laufschuhen wandern!!

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 5 Kilometer.

Am nächsten Tag habe ich mir das Mountainbike genommen und bin Richtung Siebenleh gefahren. Ich dachte, es ist besser, die lange Strecke erst einmal mit dem Fahrrad zu erkunden. Außerdem wollte ich mir den Funkturm in Wilsdruff aus der Nähe anschauen, der ja im gleichen Gebiet liegt. So wie ich gehört habe, soll dieser abgerissen werden. Der Eigentümer des Anwesens kann die Kosten für die Unterhaltung des Sendeturmes nicht aufbringen und will ihn deshalb los werden. Leider steht das gute Stück unter Denkmalschutz, so dass er nicht so leicht zu recyceln ist. Mal sehen, wie die Sache ausgeht.

Start ist Dresden Tolkewitz. Es geht mitten durch Dresden, dabei habe ich mir die ruhigsten Straßen selber ausgesucht. Gorbitz ist immer gut zu durchfahren, weil es hier viele Radwege gibt. Nach Dresden fährt man fast nur noch auf Feld - und Wiesenwegen sowie kleinen Nebenstraßen. Schwierig ist immer das Tanneberger Loch, welches auf den Wanderwegen ziemlich steil ist. Nun ja, für was hat man eine Gangschaltung. Besonders schön fand ich den kleinen Weg durch das Triebischtal bei Helbigsdorf. Am Jesuskreuz hinter Neukirchen habe ich Andacht gehalten und mir schon mal Siebenlehn aus der Ferne angeschaut. Leider hat der liebe Gott in Sachsen vor jedes Ziel ein tiefes Tal gesetzt, in diesem Falle das Muldental, und das hatte es richtig in sich. Komoot hat mir hier eine Strecke ausgesucht, die nur mit Axt und Machete zu bewältigen war. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, mit einem Gefälle von 40 Prozent und einer Breite von 30 Zentimeter. Ich habe mich wacker in den Grund gekämpft und konnte auf der anderen Seite wieder steil nach oben fahren. Siebenlehn erreicht und Wasserturm fotografiert!!

Der Rückweg in Richtung Funkturm war ebenso interessant. Im Tanneberger Loch hat mich Komoot nicht direkt durch das Tal geschickt, sondern immer entlang der Hangkante - hoch und runter. Meine Güte, ich will doch eigentlich rüber?? Nachdem ich zwanzig Bäume überklettert hatte, stand ich irgendwann dann doch auf der anderen Seite und sah den Funkturm vor mir. Dazwischen eine sehr große Wiese mit einer Länge von 3, 5 Kilometer. Diese führte direkt an der Autobahn entlang, ging steil nach unten und hatte sehr viele tiefe Querrinnen. Hier bin ich dann endlich über den Lenker gestiegen und habe dabei meine Brille eingebüßt. Aber ich lebe noch, und es ist sonst nichts weiter passiert. Den Funkturm konnte ich aus etwas Entfernung fotografieren, man kommt aber nicht bis ran. Schade!! Vielleicht ist das Ding zum Tag des offenen Denkmals zu besichtigen? Der Rückweg ging ohne Brille ziemlich verschwommen aber gemütlich nach Hause.

Fazit der Tour: traue nie Komoot, sonst bist du vielleicht tot!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 98 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1156 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour Siebenlehn - Wilsdruff

Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 4

Sonntag, 11. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 4

Kurz vor dem Ende der Wanderung geht es noch einmal sehr steil nach oben, und wir erreichen nach 25 Kilometer den "Großen Inselsberg". Was sofort auffällt, sind die beiden imposanten Türme. Der höchste von beiden soll 135 Meter hoch sein. Beim dritten Turm handelt es sich um den ehemaligen im Jahre 2014 umgebauten Richtfunkturm, der bestiegen werden kann. Im Turm gibt es Ausstellungen zur Tierwelt und zur Geologie. Von ganz oben hat man eine grandiose Aussicht. Bei gutem Wetter kann unter anderem der über 130 Kilometer entfernte Brocken gesehen werden. Das Glück hatte ich leider nicht, die Sicht war aber auch so gewaltig.

Blick zum Großen Inselsberg.









Die Wasserkuppe in der Rhön.



Blick zum Brocken (leider im Dunst).



Der Schneekopf bei Oberhof.





Blick in die Rhön.



Kreuzberg (links) und Wasserkuppe (rechts).



Der Kreuzberg in der Rhön.



Das Panoramahotel Oberhof.



Der Ettersberg (Buchenwald).





Länge der Tour: 25 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1000 Meter.

Download: GPX-Datei - Wartburg - Inselsberg



Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 3

Samstag, 10. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 3

Ankunft in der Uhrenstadt Ruhla, Zunächst konnte ich auf einer kleinen Straße etwas oberhalb der Stadt wandern.



Dabei hatte ich einen schönen Blick auf die Concordia Kirche. Sie wurde 1660 erbaut und ist einmalig in Deutschland. Warum die Kirche aus zwei Teilen besteht hat folgende Grund: die Männer, die Frauen und die Kirchenmitglieder haben sich ständig gestritten. Der Baumeister hat deshalb eine Doppelkirche entworfen. Auf der einen Seite sitzen sie Männer, auf der anderen die Frauen. Somit kann sich niemand mehr streiten. Auch eine Lösung, finde ich!!





In Ruhla habe ich versucht, einen Weg abseits der Straße zu finden, was mir leider nicht gelungen ist. Etwa 2 Kilometer Straße bis zum Parkplatz der Schanze, dann konnte ich mir wieder einen Weg durch den Wald suchen. An der Kreuzung Schillerbuche bin ich auf den Rennsteig gestoßen. Diesen bin ich aber nicht gewandert, ich fand den Weg über den "Gerberstein" interessanter.





Ab jetzt geht es nur noch über den Rennsteig bis zum Inselsberg. Ab und zu hat man einen schönen Blick in die Ferne (leider viel zu selten).





Der "Obere Beerberg" ist die letzte Anhöhe vor dem "Großen Inselsberg". Von hieraus hat man schon einmal einen schönen Blick auf unser Tagesziel. Ein paar Höhenmeter sind aber noch zu bewältigen.





Auf dem "Großen Inselsberg" gibt es einen Aussichtspunkt, der sich "Wartburgblick" nennt. Hier kann man sehen, woher wir kommen.



Noch etwas zur Uhrenstadt "Ruhla". Man sollte sich unbedingt das Uhrenmuseum anschauen. Oberhalb der Stadt liegt der Miniaturenpark "mini-a-thür". Auch diesen sollte man sich nicht entgehen lassen. Allerdings ist etwas Zeit erforderlich, da der Park sehr groß ist.









Fortsetzung folgt.

Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 2

Donnerstag, 8. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 2

Die Tour beginnt:

Zunächst geht es hinab in das Tal unterhalb der Burg, dann wieder steil nach oben. Von der anderen Talseite hat man noch einmal einen etwas verdeckten Blick auf die Wartburg. Der Luther-Weg führt uns leicht abfallend durch einen schönen Wald bis zu einer Kreuzung. Hier beginnt die Drachenschlucht. Der Weg ist ziemlich verkrakselt, schmal und verschlungen, aber relativ gut zu laufen. Unten angekommen, überqueren wir die B19. Auf der anderen Seite geht es wieder durch den Wald hinauf bis zum Rennsteig. Haben wir diesen erreicht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Eigentlich!! An der Kreuzung L2118 - Rennsteig zeigte der Wegweiser in Richtung Inselsberg. Da will ich ja hin. Durch die vielen Wege an der Kreuzung habe ich dann aber doch den Falschen Weg genommen und bin durch den Wald nach Ruhla gelaufen. Ist ja auch nicht falsch, mir hat das Ganze aber einen Umweg von vielleicht 3 Kilometer gebracht und etwas Straßenlatschen. Na ja, auch nicht so schlimm. Interessant fand ich den Gedenkstein "Kamerad Hans Beimler" kurz vor Ruhla. Wie der da hingekommen ist, kann ich mir absolut nicht erklären. Vielleicht ist das ein vergessenes Überbleibsel aus DDR-Zeiten?

Im nächsten Teil sehen wir uns die Uhrenstadt Ruhla an.





























Fortsetznung folgt.

Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg

Mittwoch, 7. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg

Diese Wanderung unterteile ich in mehrere Teile, da die Strecke relativ lang ist, außerdem gibt es am Wegesrand sehr viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Start ist die Wartburg in Eisenach. Bevor die Wanderung beginnt, sehen wir uns diese einmalige Burg erst einmal genauer an.

Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes 411 m ü. NHN gelegen. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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Wer es ganz genau wissen will, der kann hier über die Wartburg lesen. Berühmt geworden ist die Burg vor allem durch "Martin Luther", der zwischen 1521 /1522 die Bibel ins Deutsche übersetzt hat. Gebraucht hat er dafür 10 Monate!!

Wer zur Wartburg hinaufmöchte, der muss erst einmal sehr viele Treppen überwinden. Oben angekommen, steht man vor dem ersten Burghof. Heute befindet sich in diesen Gemäuern ein modernes Hotel.





Achtung, aus diesen kleinen Häuschen an der Wand, kann einem etwas Unangenehmes auf den Kopf fallen.



Das ist kein Galgen sondern eine Winde zum heraufziehen schwerer Steine. Fallen einem diese auf den Kopf, haben sie die gleiche Wirkung wie der Galgen!!



Der Innenhof oder der Bergfried.




Blick auf die Hauptburg.





Hier sieht man sehr schön die Stadt Eisenach.



In diesem Saal fand der berühmte Sängerkrieg statt. Wer genaueres darüber erfahren möchte, der lese oder höre bei Richard Wagner nach.



Der Konzertsaal.
Die Wartburg hält einen der bekanntesten Konzertsäle Thüringens bereit. Wesentlichen Anteil an dessen Erfolg hat die Akustik des Gebäudes. Sie ist auch das Werk von Franz Liszt, der beim Ausbau des Palas zum Konzertsaal im Auftrag des Weimarer Herzoghauses sein musikalisches Können und Fachwissen bei der Ausgestaltung des Festsaales einbrachte.
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Jetzt begeben wir uns in die Gemächer Martin Luthers. Es ist ein erhabenes Gefühl, an diesem geschichtsträchtigen Ort stehen zu dürfen!!







Der Blick von der Burg in Richtung Großer Inselsberg, dem Ziel meiner heutigen Wanderung.



Über das "M" im Wald habe ich folgendes gefunden:

Von verschiedenen Punkten der Eisenacher Südstadt und der Wartburg erkennt man im mittleren Mariental in Mittelhanglage ein monumentales vergoldetes M. Der Buchstabe steht für Maria - Vorname der sachsen-weimarischen Herzogin Maria Pawlowna, nach der das Mariental benannt wurde. Im Jahre 1805 wurde das 6,50 Meter hohe M in den Fels eingehauen und anlässlich Maria Pawlownas Antrittsbesuchs feierlich enthüllt. Es war noch bis in die 1940er Jahre gut zu sehen, wuchs dann in Zeiten der DDR zu und geriet weitgehend in Vergessenheit. 2004 wurde es vom Forst wieder freigeschlagen, ausgebessert und neu vergoldet

Mir hat die Wartburg sehr gut gefallen. Aber nicht zu vergessen, sie ist zu großen Teilen nur ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Irgendwie gefällt mir die Festung Königstein besser. Das ist noch eine richtig alte im Originalzustand erhaltene Festung!! Was ich nicht schön fand, sind die vielen Autos rund um die Burg herum. Hier sollte man den privaten Straßenverkehr einstellen und durch Shuttlebusse ersetzen.

Nach der Besichtigung der Wartburg kann die Wanderung beginnen. Wir haben 25 Kilometer vor uns, außerdem ist es schon 15 Uhr. Sputen wir uns.

Fortsetzung folgt.

Die Westlausitz - Teil 16

Samstag, 27. Juli 2019
Fahrradtour nach Bautzen

Die Tour von Pulsnitz nach Bautzen ist besonders schön und unbedingt zu empfehlen. Es geht meistens über sehr enge kleine Straßen, Fahrradwege, manchmal über Schotter, meistens hat man seine Ruhe.

Start ist Pulsnitz. Auf der K9242 geht es nach Steina, zwischen Schwarzenberg und Ohorner Steinberg nach Rehnsdorf. Wenn man aus dem Wald kommt, hat man eine schöne Sicht auf die tiefe Ebene Richtung Boxberg. Auch Schwarze Pumpe ist zu sehen. Auf einer Anhöhe kurz vor Talpenberg steht die längste Bank Sachsens.







Über Elstra, Kriepitz gelangt man schließlich nach Panschwitz-Kuckau.

Geprägt ist der Ort durch das Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern, das seit seiner Gründung 1248 bis heute in seiner ursprünglichen Bestimmung besteht. Alljährlich zu Ostern zieht Panschwitz-Kuckau zudem tausende Besucher an, wenn die traditionellen Osterreiter um den Klosterhof reiten. Überall im Dorf und an den Wegen der umliegenden Landschaft zeugen Kreuze und Betsäulen vom tief verwurzelten katholischen Glauben in diesem Teil der sorbischen Oberlausitz.
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Das Kloster sollte man sich unbedingt ansehen!! Besonders gefallen hat mir der Klostergarten.









In Storcha steht diese Kirche.



Nun ist es nicht mehr weit. Wer Zeit hat, kann den Urzeitpark in Kleinwelka besuchen. Leider haben wir das nicht mehr geschafft.





Das Ziel ist erreicht. Wir sind die gleiche Strecke zurück gefahren, haben aber noch dem Ohorner Steinberg einen Besuch abgestattet.











Länge der Tour: 73 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 987 Meter
Download: Fahrradtour Pulsnitz - Bautzen

Weitere Links:
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 1
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 2

Die Westlausitz - Teil 15

Freitag, 26. Juli 2019
Fahrradtour zum Keulenberg

Der Keulenberg (413,4 m) ist der wichtigste, markanteste und bekannteste Berg der Westlausitz. Ab 1962 war der Berg für Besucher gesperrt, nur das Militär hatte Zutritt. Ab der Wende 1989 konnte man wieder hoch wandern. Im Wander- & Naturführer "Lausitzer Bergland" aus dem Rölke-Verlag ist die Geschichte sehr gut beschrieben.

Meine Radtour beginnt in Pulsnitz. Auf Schotterwegen geht es zunächst durch den Wald, dann verläuft die kleine Straße immer parallel zur Hauptverkehrsstraße bis zur Ortschaft Friedersdorf. Ab hier bin ich wieder über Feldwege gefahren. Schließlich gelangt man nach Oberlichtenau. Im Ort gibt es ein sehr schönes Schloss mit Park.
Der Keulenberg besitzt eine Auffahrt. Diese Straße sieht gar nicht so steil aus, ist aber mit 15 Prozent schwierig zu fahren. Nach etwa 3 Kilometer Bergtour steht man auf dem Gipfel. Oben befindet sich ein Aussichtsturm, der Augustobelisk, das Bismarckdenkmal, ein Fernsehturm, die Ruine des Bergschlösschens, eine Triangulationssäule und das ehemalige Funkgebäude. Leider gibt es keine Gastronomie mehr. Man bemüht sich an den Wochenenden für eine kleine Verpflegung. Auf der Königsbrücker Straße bin ich zurückgefahren.

Vom Aussichtsturm hat man bei schönem Wetter eine fantastische Aussicht. Zu sehen sind u.a. die Esse in Halsbrücke, die ehemalige Zinkhütte Freiberg, der Collmberg, das Mückentürmchen, Frauenstein, die Domtürme, der Fernsehturm auf dem Zinkenstein, die F60, Boxberg, Schwarze Pumpe usw.



























Länge der Tour: 19, 1 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 249 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg

Die Westlausitz - Teil 14

Donnerstag, 25. Juli 2019
Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz

Die Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz ist von der Strecke her die gleiche wie die Tour zum Wüsteberg. Ich erspare mir deshalb eine nähere Beschreibung.

Der Hutberg (obersorbisch Pastwina hora) ist ein 293,2 m ü. NN hoher Berg und ein beliebtes Ausflugsziel am Rande des Stadtgebietes der sächsischen Kleinstadt Kamenz.

Der Hutberg bei Kamenz ist vor allem berühmt für seine Bühne. Hier haben schon etliche große Künstler gespielt und gesungen, wie z.B. Roland Kaiser, die Puhdys, Lynyrd Skynyrd oder Deep Purple. Da wackelt schon mal der Wald wenn Steve Morse in die Saiten haut!! Auf dem Gipfel befindet sich ein Aussichtsturm und ein Restaurant, wo es das vielleicht beste Mittagessen der gesamten Lausitz gibt. Ist zwar teuer, aber dafür mindestens 5 Sterne""

Mit dem "Komitee zur Errichtung eines Lessingturmes" im Jahre 1858 sollte es dann richtig losgehen. Reichliche Spenden sorgten für die finanzielle Absicherung des Projektes. So wurde am 30. März 1864 der Grundstein für den Turm gelegt. Am 21. August 1864 konnten schon Tausende von Menschen auf dem Gipfel die Turmweihe des 18 m hohen Aussichtsturms mit Ehrenschüssen erleben. Das dazugehörige Schankgebäude erwies sich bald als zu klein und wurde dreißig Jahre später im Jahr 1895 von April bis September erweitert. So entstand aus dem Schankgebäude das Hutberghotel. Doch 1929 musste es nochmals erweitert werden und erhielt dann die Form, wie es heute zu sehen ist. Nachdem im Laufe der Jahre die Bäume um den Turm immer höher gewachsen waren, wurde dieser 2010 mit einem 6 m hohen Aufsatz auf 24 m erhöht.
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Anschließend bin ich noch in die Stadt gefahren, was sich unbedingt gelohnt hat. Man kann auf den Turm der Kirche klettern (1 Euro) und sich Kamenz von oben anschauen. In der Ferne sieht man den Czorneboh und die Landeskrone.





























Länge der Tour: 30, 3 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 473 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz

Die Westlausitz - Teil 13

Mittwoch, 24. Juli 2019
Fahrradtour zum Walberg

Ich bin mir nicht ganz sicher ob der Walberg mit oder ohne H geschrieben wird. Auf den Karten steht meistens Wahlberg, auf dem Schild oben am Berg Walberg. Kann sich jeder selber raussuchen, was stimmt. Das erste Mal habe ich den Berg auf meiner Radtour durch die Königsbrücker Heide gesehen. Da wollte ich schon immer mal hin, vor allem weil der Berg recht auffällig ist. Der Walberg ist der letzte Berg der langen Gebirgskette den ich mit dem Fahrrad erreicht habe. Dahinter befindet sich Kamenz mit dem Hutberg.

Start ist wiederum Pulsnitz. Über Steina geht es nach Möhrsdorf, Gersdorf, über die S95 nach Haselbachtal und Häslich. Hier rechts abbiegen auf die K9270, und schon beginnt der Aufstieg zum Berg. Mit dem Fahrrad kann man im Wald sehr gut fahren, der Gipfel ist ziemlich steil und anstrengend. Eine Sicht hat man auf dem Berg leider nicht, dafür ist das Gebiet um den Walberg geologisch interessant. Da die Tour relativ kurz ist, bin ich anschließend noch auf den Keulenberg gefahren.

Die Tour ist für das Mountainbike und das Tourenrad geeignet.



















Länge der Tour: 49, 9 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 584 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Walberg

Wanderung nach Bischofswerda

Dienstag, 23. Juli 2019
Der nächste Versuch

Heute hat es geklappt mit der Wanderung nach Bischofswerda. Manchmal braucht es eben zwei Anläufe. Allerdings habe ich mir den ersten Teil über Pappritz, Helfenberg, Weißg und Napoleonstein etwas vereinfacht. Wegen der angesagten Hitze bin ich am zeitigen Morgen in Dresden Tolkewitz gestartet, dann nicht die Fähre in Laubegast genommen, sondern die Grundstraße hoch nach Bühlau gewandert. Neben der Straße (B6) verläuft bis Rossendorf ein sehr schöner Radweg. Der ist zwar autotechnisch der blanke Irrsinn, zum laufen aber gut geeignet. Alles nicht erbaulich, aber ich habe mir dadurch ein paar Kilometer erspart. Außerdem ist der Weg über den Napoleonstein ziemlich schwierig und steil. In Rossendorf bin ich nicht durch das Grundstück gepilgert, sondern habe brav die Straße genommen. Jetzt kommt der für mich neue Teil der Tour durch den Karswald. Mit einer Landkarte habe ich einen schönen Weg durch den Wald gefunden, der richtig komfortabel war. Es geht also doch. Raus gekommen aus dem Wald bin ich in Fischbach. Nach Fischbach ging es über eine große Wiese nach Seeligstadt. Vor Seeligstadt bin ich wieder Straße gelaufen, weil dort Baustelle war und deshalb keine Autos fuhren. Nach Seeligstadt bin ich am Waldrand der Massenei bis nach Großharthau gelaufen. Die Strecke kannte ich bereits von meiner Mountainbike-Tour zum Butterberg. Nach Goldbach ging es noch einmal hinauf auf eine Höhe mit sehr guter Aussicht auf den Valtenberg, in der Ferne war auch der Kahleberg im Erzgebirge zu sehen. Bischofswerda ist eine sehr schöne kleine Stadt mit Markt, Tierpark, Rathaus und Kirche. Zurück ging es mit der Eisenbahn nach Dresden. Alles in allem eine sehr schöne abwechslungsreiche Wanderung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Jetzt mal ein Vorschlag, wie die Wanderung ohne Straßenlaufen möglich ist.

Zu erst der Teil über Pappritz, Helfenberg, Napoleonstein. Das ist die Tour, die ich gestern bis Rossendorf gelaufen bin. Der GPX-Track endet kurz vor dem privaten Grundstück.

Länge der Tour: 11, 1 Kilometer
Download: GPX-Datei - Dresden-Rossendorf



Und hier die Wanderung von heute auf der Grundstraße und der B6 bis Bischofswerda. Ab privatem Grundstück Rossendorf kann auf dieser Strecke gelaufen werden, bis dahin sollte man über Pappritz laufen.

Länge der Tour: 34, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 359 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Bischofswerda



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung nach Rossendorf

Montag, 22. Juli 2019
Eine missglückte Wanderung

Das Ziel war, von Dresden aus nach Bischofswerda zu wandern. Bei meinen vielen Touren in der Westlausitz bin ich leider nicht nach Bischofswerda gekommen, obwohl die Stadt eindeutig in der Westlausitz liegt. Mit Komoot habe ich mir wieder eine Strecke erstellen lassen, leider konnte man diese überhaupt nicht laufen. Zu Beginn ging das alles noch sehr gut. Start war Dresden Tolkewitz, den Elberadweg bis zur Fähre Niederpoyritz – Laubegast, nach Pappritz hoch, Schlosspark Helfenberg, Cunnersdorf, Weißig, ein kleines Stück Bahntrassenradweg, Napoleonstein (342 m) und dann der Versuch, nach Rossendorf zu kommen. Das endete erst einmal vor einem Privatgrundstück, davor das kleine gelbe Schild: betreten verboten! Ich bin trotzdem durchgekommen, auch wenn ich mich dabei nicht wohl gefühlt habe. Komoot schickt mich natürlich auch durch das dicke Gestrüpp, wo ich schon einmal stecken geblieben bin. Aber auch diesmal habe ich einen Weg gefunden. Dann ging es in den Karswald hinein. Eigentlich sah die Komoot-Strecke recht gemütlich aus, immer kerzengerade durch den Wald. Leider musste ich feststellen, dass es diesen Weg überhaupt nicht gibt. Ein paar kleine Reste eines Wanderweges habe ich gefunden, alles andere war Gestrüpp und etwa 300 umgefallene Bäume. Ich habe aufgegeben und schnell die nächste Bushaltestelle gesucht. Denn die B6 nach Bischofswerda wollte ich auch nicht laufen. Das Ende meiner Wanderung war nach 18, 3 km die Tankstelle im Karswald. Eine GPX-Datei stelle ich heute nicht ins Internet, meine Karte muss genügen. So ganz habe ich den Plan aber nicht aufgegeben. Vielleicht starte ich morgen einen neuen Versuch!!

















Länge der Tour: 18, 3 Kilometer

Die Westlausitz - Teil 12

Montag, 22. Juli 2019
Fahrradtour zum Wüsteberg

Zwischen "Heiliger Berg" und "Wüsteberg" verläuft die S95, auf der linken Seite (Richtung Kamenz) befindet sich der "Wüsteberg" (351 m) und der "Walberg" (356 m). Der kürzeste Weg zum Wüsteberg wäre die S95. Ich bin aber auf einem schönen Wald - und Wiesenweg von Pulsnitz aus nach Haselbachtal gefahren und weiter auf ziemlich geraden Weg hinauf zum Gipfel. Anschließend bin ich durch den Wald geradelt bis zum Hutberg bei Kamenz und über Kamenz, Gersdorf und Möhrsdorf zurück nach Pulsnitz. Auf einem breiten Wanderweg im Wald zwischen Wüsteberg und Walberg steht eine kleine Holzhütte für müde Wanderer, wo man in Ruhe rasten kann. Mit dem Fahrrad kann man fast bis auf den Gipfel fahren, die Abfahrt hinab zur Schutzhütte ist aber ziemlich steil. Vom Berg hat man etwas Sicht in Richtung Kamenz.

Die Tour ist sehr gut geeignet für Mountainbikes, Tourenrad ist aber auch möglich.



















Länge der Tour: 30, 3 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 473 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Wüsteberg