Dresden - sämtliche Straßen - Teil 1

Freitag, 22. Januar 2021
Dresden - sämtliche Straßen - Teil 1

Da wir uns ja zur Zeit nicht so weit von zu Hause aus entfernen dürfen, bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Fahrradtouren nur innerhalb von Dresden zu machen. Das brachte mich auf die Idee, mal sämtliche Straßen in Dresden ab zufahren. Ob das überhaupt möglich ist, kann ich momentan nicht sagen. Auf jeden Fall ist Dresden eine sehr kleine Stadt, daher dürfte der Aufwand relativ gering sein. Problematisch ist evtl. die nördliche Elbhöhe, denn da gibt es mehrere Steigungen von 20 Prozent. Ich werde mir aber die Strecken sehr gut einteilen, und Zeit habe ich außerdem. Hier erst einmal der Anfang: gefahren bin ich hauptsächlich in Blasewitz und Striesen. Das sind vielleicht auch die unübersichtlichsten Stadtteile. Geradelt bin ich an drei Tagen zu je 80, 40 und 30 Kilometer. Sollte ich das Projekt beenden können, dann werde ich mir meinen eigenen Stadtplan basteln. In der Ausdehnung ist Dresden von Ost nach West sowie von Süd nach Nord etwa 28 Kilometer lang. Mit dem Rennrad hat man die komplette Stadt in einer Stunde durchquert. Gemacht habe ich das schon. Umrundet man die Stadt, dann stehen auch nur 114 Kilometer auf dem Tacho.



Dresden von West nach Ost
Dresden von Nord nach Süd
Umrundung von Dresden

Ich schätze, dass ich für den Rest der Straßen im Elbebogen noch knapp 100 Kilometer fahren muss. Die Grenze habe ich mir mal schon als Route geplant. Wie ich das Ganze einteile, weiß ich allerdings noch nicht.



Auf der Webseite von Dresden.de habe ich folgendes gefunden:

Die Länge des Verkehrsnetzes blieb relativ 2019 konstant. 243 km der Dresdner Straßen waren dem überörtlichen Verkehr gewidmet, das heißt sie sind als Bundes- Staats- und Kreisstraßen eingestuft. Die Länge der Gemeindestraßen betrug 1.235 km.

Das war einmal in Dresden - Teil 5

Sonntag, 17. Januar 2021
Das war einmal in Dresden - Teil 5

Die Schifffahrt auf der Elbe gehört zu Dresden einfach mit dazu. Ich habe hier ein paar Fotos aus älteren Jahren herausgesucht und hoffe, das sie interessant sind und gefallen.

Die beiden Fotos entstanden etwa Anfang 1960. Sie zeigen den Seitenraddampfer "UHU" SD 9-72 auf der Elbe bei Hosterwitz. Aufnahme mit einer alten Kamera auf Dia-Positiv.





Im Vergleich dazu das Schiff der Wasserschutzpolizei: Boot WSP 05 Sachsen an der Ausfahrt des Alberthafens.



Am Blauen Wunder in Blasewitz Anfang 1960.





Die "Kurort Rathen" um 1982.



Der Dampfer "Sachsenwald" im Jahre 2002 an der Anlegestelle Stadt Wehlen.



Dieses Kriegsschiff lag im Jahre 2001 im Alberthafen Friedrichstadt vor Anker. Um welchen Typ es sich handelt und warum es hier lag, weiß ich leider nicht.



Das ist noch gar nicht so lange her. Im Jahre 2009 kontte ich diese moderne Fähre in der Laubegsater Werft fotografieren.



Ein Foto aus dem Jahre 2002. Das ist das Motorschiff "Cordula" im Alberthafen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber das müsste eine Fähre in Bad Schandau gewesen sein? Um 2002 lag das Schiff auch im Neustädter Hafen vor Anker, ist dort gesunken und wurde dann in den Friedrichstädter Hafen gebracht. Im Fernsehen habe ich das Schiff auch in einer Serie gesehen. Was jetzt daraus geworden ist, weiß ich leider nicht.





Und hier noch ein paar Fotos aus der Laubegaster Schiffswerft.











Das war einmal in Dresden - Teil 4

Samstag, 16. Januar 2021
Das war einmal in Dresden - Teil 4

Das Hochwasser 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war einmal in Dresden - Teil 3

Freitag, 8. Januar 2021
Das Hochwasser 2002

Die Weißeritzstraße.

 

Die Schweriner Straße.

 

Die Friedrichstraße.

 

 

Der Alberthafen.

 

 

Die Flutrinne in der Dresdner Friedrichstadt wurde für solche Hochwasser zwischen 1891 und 1895 angelegt. Die 386 Meter lange Eisenbahnbrücke verband den Hafen mit dem Schlachthof und wurde im Jahre 2006 abgerissen.

 

 

 

 

Blick vom Blauen Wunder auf die Villa Marie und den Schillergarten.

 

 

 

 

Das Terassenufer.

 

 

 

 

 

Das Filmfest an der Elbe und die Steinstraße.

 

 

Die Ostra-Allee am Großen Haus und dem Zwinger.

 

Der Hintereingang zum Großen Haus und die Schweriner Straße.

 

Das war einmal in Dresden - Teil 2

Sonntag, 3. Januar 2021
Der Bahnhof Dresden Mitte und die Marienbrücke

Als Marienbrücke werden in Dresden zwei unmittelbar nebeneinander liegende Brücken über die Elbe zwischen Wilsdruffer Vorstadt und der Inneren Neustadt bezeichnet. Die 434 m lange Steinbogenbrücke bei Elbkilometer 56,5 besteht seit 1852 und war als zunächst kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke nach der alten Augustusbrücke aus den 1730er Jahren die zweite feste Elbquerung in Dresden. Die Marienbrücke ist die älteste Elbbrücke der Stadt.
Wikipedia

Zwischen 2001 und 2004 wurde die 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke abgerissen und durch eine neue aus Beton ersetzt. Meine Fotos entstanden im Jahre 2002. Zur gleichen Zeit fanden auch umfangreiche Erneuerungsarbeiten am alten Bahnhof Dresden Mitte statt. Wie man sieht: die Könneritzstraße und die Weißeritzstraße waren eine einzige Baustelle, vor allem auch deshalb, weil zur gleichen Zeit das alte Kühlhaus abgerissen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war einmal in Dresden - Teil 1

Dienstag, 29. Dezember 2020
Dresden einst und jetzt

Ich habe mal in der alten Fotokiste gestöbert und dabei ein paar interessante Fotos entdeckt.

Das ist der Dresdner Kulturpalast im Jahre 2000 ...



.....und im Jahre 2001.



Ab 2013 wurde der Kulturpalast umgebaut und saniert. Am 28. April 2017 fand das Festkonzert zur Wiedereröffnet statt. Die Dresdner Philharmonie spielte Beethovens Neunte. Wie sollte es auch anders sein.





Und das ist der Kulturpalast heute:



Und nun zum berühmten Dresdner Neumarkt.

Das ist der Neumarkt im Jahre 1982.





Das Johanneum im Jahre 2000.....



.......und heute.



Das Albertinum (Galerie Neue Meister) im Jahre 2001. Das Kurländer Palais steht noch als Ruine, die Synagoge ist schon fertig gebaut.



Das alte Plozeipräsidium im Jahre 2000 und 2001, ein häßlicher DDR-Plattenbau aus dem Jahre 1980. Noch steht es.







Kaum zu glauben, aber die gleiche Stelle sieht heute so aus:





Im Jahre 2001 sieht man, dass der Neumarkt Gestalt annimmt.



Und das darf natürlich auch nicht fehlen: die Frauenkirche vor dem Krieg und die Frauenkirche während des Wiederaufbaus 2002.





Und heute sieht das Schmuckstück so aus:





Elberadweg Dresden Schillerplatz 2020

Sonntag, 20. Dezember 2020
Elberadweg Dresden Schillerplatz 2020

In der Dresdner Zeitung habe ich diesen interessanten Artikel gefunden:



Ich könnte wetten, dass der Elberadweg am Dresdner Schillerplatz in 10 Jahren immer noch so aussieht:



Es steht ja geschrieben: "wann dies umgesetzt werden kann, steht noch nicht fest". Damit ist alles gesagt. Es passiert nichts.

Ruinen in Dresden Niedersedlitz

Dienstag, 1. Dezember 2020
Ruinen in Dresden Niedersedlitz

In Dresden Niedersedlitz gibt es wahscheinlich die schönsten und größten Ruinen. Eine davon, die ehemalige Malzfabrik auf der Straße des 17. Juni brannte am 12. 11. 2020 aus. Der Gebäudekomplex, der zuletzt zum VEB Getränkekombinat Dresden gehörte, steht seit 1991 leer und verfällt zunehmend. Könnte sein, dass jetzt die Abrissbirne kommt.

















Dieses Gebäude steht gegenüber der Alten Malzfabrik.



Was das mal war, weiß ich leider nicht. Die Industrieruine steht an der Sachsenwerkstraße.





Diese alten DDR-Gebäude stehen an der Försterlingstraße. Die Adresse GSB-Gästehaus ist heute noch mit Telefonnummer im Internet zu finden. Sicherlich geht da niemand mehr an's Telefon.







Ruinen in Dresden Friedrichstadt - Teil 2

Freitag, 27. November 2020
Ruinen in Dresden Friedrichstadt - Teil 2

Und weiter geht es mit den Ruinen in der Dresdner Friedrichstadt, von denen es noch reichlich viele zu bewundern gibt.

Die ehemalige Pächtervilla (Portikus-Villa) des Ostravorwerks. Das Wohnhaus des Ostragut-Pächters Portikus. Eigentlich unter Denkmalschutz, heute kaum noch zu retten. Sehr schade!







Das Kopfsteinpflaster ist uns bis heute erhalten geblieben. Für Fahrradfahrer ein Genuss.



An der Berliner Straße gab es mal eine Gaststätte, die nannte sich Lyraclub. Man munkelt, dass hier hohe Leute aus - und eingegangen sind. Ob das stimmt, weiß ich nicht, auf jeden Fall war die Kneipe schön. Heute sieht man nur noch diese Bau - (oder auch nicht) Grube. Die Plattenbauten an der Schäferstraße werden vielleicht saniert? Bisher machen sie einen sehr schäbigen Eindruck.





Blick in Richtung ehemaliger Staßenbahnhof Dresden Friedrichstadt (Waltherstraße), welcher heute nicht mehr in Betrieb ist. Auf dem Gelände davor stand die Fabrik "Technische Gase". Die zwei Fotos darunter zeigen, wie das Gelände 2002 ausgesehen hat. Man könnte sagen: bis heute ist nicht viel geschehen, und es besteht die Hoffnung, dass es auch weiterhin so bleibt.











Diese Gebäude gehören zum ehemaligen Schlachthof. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Dresdner Messegelände.
Der Städtische Vieh und Schlachthof (kurz: Erlweinscher Schlachthof) von Dresden ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäudeensemble im Großen Ostragehege. Er befindet sich in isolierter Randlage vom Stadtteil Friedrichstadt zwischen dem Elbstrom und der Friedrichstädter Flutrinne. Das Gebäudeensemble wurde im sogenannten Heimatschutzstil erbaut.
Wikipedia

Für mich sind das die schönsten Ruinen in der Dresdner Friedrichstadt. Hier könnte man doch mal einen "Polizeiruf" drehen? Oder ist das schon passiert?











Meine Fotos zeigen, wie die Friedrichstadt 30 Jahre nach der Deutschen Einheit aussieht. Es ist aber bei weitem nicht alles schlecht. Der Eindruck täuscht ein wenig. Vorbildlich saniert wurde das Krankenhaus Dresden Friedrichstadt, die Brücke über die Waltherstraße ist ein Neubau, der Alberthafen wurde erneuert und etwas verkleinert, viele neue Häuser und Wohngebiete sind entstanden, das Messegelände im ehemaligen Schlachthof ist sehenswert - und und und! Trotzdem erinnert in der Friedrichstadt noch vieles an alte DDR-Zeiten. Ein architektonisch einheitliches Bild wird es hier nie geben.

Ruinen in Dresden Friedrichstadt

Montag, 23. November 2020
Ruinen in Dresden Friedrichstadt

Neulich war ich mal wieder mit dem Fahrrad in der Friedrichstadt unterwegs. In der Zeitung stand, dass die ehemalige Malzfabrik in Niedersedlitz abgebrannt ist. Da kam mir in Erinnerung, dass ja auch das alte Reichsbahnverwaltungsgebäude an der Waltherstraße vor längerer Zeit (1997/98?) in Flammen stand. Mitte 1990 war das Verwaltungsgebäude noch bewohnt, und es sah eigentlich recht schön aus. Ich selber bin in diesem Haus öfter aus - und eingegangen. Die Neugier war demnach sehr groß, was aus diesem Gebäude nach so langer Zeit geworden ist.

Hier erst einmal ein paar Fotos aus dem Jahre 2006. Das Haus sieht noch relativ stabil aus.





Der Haltepunkt Dresden Friedrichstadt war noch nie einladend. Trotzdem war es immer interessant, dem Geschehen auf dem Güterbahnhof zuzuschauen. Rechts neben den Gleisen der ehemaligen Rollenden Landstraße steht das Verwaltungsgebäude.





Das kleine Bahnwärterhäuschen ist heute verschwunden.



Die Gleise links gehörten damals zur sogenannten Rollenden Landstraße.
Nach der Wende reduzierte sich das Verkehrsaufkommen des Rangierbahnhofes Friedrichstadt deutlich. Der Güterverkehr verlagerte sich mehr und mehr auf die Straße. Eine Alternative im grenzüberschreitenden Güterverkehr bestand als Rollende Landstraße zwischen dem 25. September 1994 und dem 19. Juni 2004. Täglich verkehrten zehn Züge mit je 23 LKW von Dresden-Friedrichstadt ins tschechische Lovosice (Lobositz) und zurück. Diese vom Freistaat Sachsen stark subventionierte Maßnahme brachte eine wirksame Entlastung der Bundesstraße 170. Die EU-Osterweiterung führte im Mai 2004 zur Einstellung der Verbindung, da die Auslastung einbrach. Sie lag zuletzt unter zehn Prozent.
Wikipedia







Und nun geht es ins Jahr 2014. Wann das Gebäude abgebrannt ist, weiß ich leider nicht mehr. Könnte das um 1997/98 gewesen sein? Wer es weiß, kann mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular schicken. Auf jeden Fall hatte die Feuerwehr mächtig zu kämpfen, den der Dachstuhl brannte auf voller Länge.

Abgesichert gegen Regen war das Gebäude mit diesen blauen Planen.



Die Auffahrt zur neuen Brücke an der Waltherstraße. Ursprünglich befand sich hier eine Behelfs-Fußgängerbrücke. Diese wurde jedoch beim Hochwasser 2002 stark beschädigt. Zwischen 2003 / 2004 entstand die neue Brücke für Fußgänger und Autos. Der Haltepunkt Dresden Friedrichstadt konnte während der Bauarbeiten nicht bedient werden, weil der Bahnhof nur über diese Brücke zu erreichen ist. Vor dem Krieg stand an gleicher Stelle auch eine Brücke.





Schön sieht der neue Haltepunkt nicht aus, eher kalt und abweisend. Und kalt ist es wirklich hier, denn auf der Brücke weht immer ein fürchterlicher Wind.



Das ist der ehemalige Berliner Bahnhof. Die Strecke Dresden - Berlin begann zu Zeiten der Sächsischen Staatseisenbahn genau hier. Erst später wurden die drei Strecken (Böhmischer Bahnhof, Leipziger Bahnhof und Berliner Bahnhof) zusammengefasst, und es entstanden der Dresdner Hauptbahnhof und der Neustädter Bahnhof. Die Berliner Straße erinnert noch heute an die Bahnverbindung von Dresden nach Berlin. Reste des alten Berliner Bahnhofes sind auch heute noch zu entdecken. Später wurde an gleicher Stelle der Rangierbahnhof, das Reichsbahnausbesserungswerk und der Bahnhof Friedrichstadt errichtet.



Und nun in das Jahr 2020. Es kann doch eigentlich nur besser werden!

Nee, nichts ist besser geworden, eher schlimmer. Die Plakate an den Wänden sind uns aber bis heute erhalten geblieben.





























Somit ist mein Bericht aus der Friedrichstadt beendet. Da ich noch weitere sehr schöne alte Ruinen (zu Neudeutsch Lost Places) entdeckt habe, wird es vielleicht noch eine weitere Folge geben.

Panoramafotos von Dresden

Dienstag, 17. November 2020
Panoramafotos von Dresden

Ich habe gestern mal die Panoramafunktion von der Mavic Air 2 ausprobiert. Die Drohne liegt selbst bei starkem Wind ganz ruhig in der Luft, schießt etwa 19 bis 20 Aufnahmen und verrechnet diese dann im Gerät zu einem Gesamtfoto. Unglaublich, was die Technik heute alles leisten kann. Unglaublich auch die Auflösung von diesem kleinen Kamera Sensor: 1/2'' CMOS, Effektive Pixel: 12 Megapixel und 48 Megapixel.

Hier eine 180° Panorama bei wenig Sonne:



Hier ei 180° Panorama mit etwas mehr Sonne:



Und hier noch ein fast 360° Panorama.

Dresden wieder mal menschenleer

Freitag, 6. November 2020
Dresden wieder mal menschenleer

Der Kulturpalast Dresden ohne Publikum, denn die Dresdner Philharmonie spielt nicht. Sehr schade! So ein schönes Haus ohne Menschen ist einfach eine Katastrophe.



Der Altmarkt. Ich bin gespannt, ob es in diesem Jahr einen Striezelmarkt gibt oder nicht.



Die Kreuzkirche. Der helle Punkt links im Bild ist kein Pixelfehler. Nein, es ist der Mars der um diese Zeit im Osten steht. Juhu, ich habe den Mars fotografiert. Übrigens, Covid 19 gibt es auf dem Mars noch nicht. Also, nichts wie hin.



Zu diesem Gebäude muss ich nichts sagen.



Der Neumarkt.



So könnte der Striezelmarkt aussehen. Hoffentlich gibt es einen. Das Foto ist übrigens ein Selbstporträt. Wer findet mich?



Die Septemberoper (oder heißt das Semperoper?). Auch die Staatskapelle spielt nicht, der Saal ist leer.



Für meine Begriffe ist das die schönste Kirche in Dresden.

Ballonfahrt über Dresden und Radebeul

Mittwoch, 4. November 2020
Ballonfahrt über Dresden und Radebeul

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brücke über den Friedrichstädter Hafen

Montag, 2. November 2020
Das Kleine Blaue Wunder

Die Brücke über den Friedrichstädter Hafen wird auch das "Kleine Blaue Wunder" genannt, im Gegensatz zum "Große Blaue Wunder", welches die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet. Beide Bauwerke hat der Bauingenieur Claus Koepcke geplant und errichtet. Die Friedrichstädter Hafenbrücke ist ein Bauwerk aus den 1894ziger Jahren. Sie hat eine Länge von 76, 7 Meter und diente ursprünglich dem Straßenverkehr, außerdem ist sie der Verbindungsweg zwischen dem Flügelweg und dem Ostragehege. Wie immer bei Brücken wenn sie in die Jahre kommen, irgendwann müssen sie saniert werden. Für die stolze Summe von 3,5 Millionen Euro ist das nun geschehen. Seit 2018 wird gebaut und saniert. Der Elberadweg konnte aber ohne Umleitung genutzt werden, denn nebenan gab es für Radfahrer eine Behelfsbrücke mit einem holzähnlichen Belag, auf dem man auch bei Nässe nie ins rutschen kam. Auf der anderen Seite konnte man den Bauarbeitern beim Sandstrahlen usw. zuschauen, was für mich immer recht interessant war. Die Bauerei hat nun ein Ende, denn die Brücke ist fertig und wartet auf die Freigabe. Hier schon mal ein paar Fotos vom damaligen und jetzigen Zustand.

Die Brücke im Mai 2018:



Die Brücke im Dezember 2018:



Die Brücke im Oktober 2020:



In Nähe des Friedrichstädter Hafens. Im Hintergrund die Briesnitzer Kirche im Nebel, im Vordergrund die Mündung der vereinigten Weißeritz.

Besuch der Briesnitzer Kirche

Mittwoch, 28. Oktober 2020
Besuch der Briesnitzer Kirche

Die Briesnitzer Kirche ist eine der schönsten Kirchen in Dresden und dazu noch eine der ältesten.

Mitte des 13. Jahrhunderts entstand ungefähr 150 Meter entfernt, am heutigen Standort auf einem Bergsporn, eine neue größere Kirche, die trotz späterer baulicher Veränderungen bis heute in ihren Grundzügen erhalten blieb. Nach der Christophoruskirche im Dresdner Stadtteil Wilschdorf ist sie zweitältester erhaltener Sakralbau im Stadtgebiet. Älteste Bauteile befinden sich im gotischen Chor, wo auch noch ein in Kleeblattform dreigeteiltes Ostfenster zu sehen ist. Um 1470 folgte das Kirchenschiff, 1502 wurde der Turm vollendet.
Wikipedia

Die Orgel wurde im Jahre 1856 von der Orgelbaufirma Jahn erbaut. Heute ist nur noch der Prospekt erhalten. In den historischen Orgelprospekt fügte Jehmlich Orgelbau Dresden 1995 eine neue Orgel ein. Sie hat 32 Register, zwei Manuale und ein Pedalwerk mit mechanischer Traktur sowie 2.315 Orgelpfeifen.





























Die Disposition der Jehmlichorgel:

Hauptwerk: C bis g3

  1. Bordun 16'
  2. Principal 8'
  3. Koppelflöte 8'
  4. Gambe 8'
  5. Salicional 8'
  6. Octave 4'
  7. Spitzflöte 4'
  8. Quinte 2 ⅔'
  9. Octave 2’
  10. Hohlflöte 2’
  11. Mixtur 4fach
  12. Zimbel 3fach
  13. Cornett 3 bis 5fach
  14. Trompete 8'
  15. Oboe 8'
  Tremulant

Rückpositiv: C bis g3

  16. Holzgedackt 8'
  17. Prinzipal 4'
  18. Rohrflöte 4'
  19. Nasat 2 ⅔'
  20. Waldflöte 2’
  21. Terz 1 ⅗'
  22. Sifflöte 1’
  23. Scharf 4fach
  24. Krummhorn 8'
  Tremulant

Pedal: C -f1

  25. Principal 16'
  26. Subbaß 16'
  27. Octavbaß 8'
  28. Gemshorn 8'
  29. Choralbaß 4'
  30. Hintersatz 4fach
  31. Posaune 16'
  32. Clarine 4'

Koppeln:

  2 an 1
  2 an Pedal
  1 an Pedal
  Zimbelstern