Babisnauer Pappel - Windberg - Freital

Montag, 28. Januar 2019
Wanderung zur Babisnauer Pappel und Windberg

Montag ist Rad - und Wandertag. Heute ging es von Dresden aus zur Babisnauer Pappel, durch den Gebergrund und Poisenwald zum Windberg und nach Freital-Potschappel. Hier eine kleine Beschreibung der Strecke: Startpunkt ist Dresden Tolkewitz, weiter durch den Niedersedlitzer Flutgraben zum Abzweig Reick, vorbei am neu sanierten Schokopack-Gebäude, durch Prohlis hindurch zur Autobahnbrücke im Gebergrund, an der verfallenen Gaustritzer Mühle vorbei, über Babisnau zur Babisnauer Pappel. Das ist dann auch der erste Teil meiner Wanderung. Über Gelberode bin ich durch den Gebergrund nach Hänichen gelaufen, dabei die Goldene Höhe umrundet. Ab Neuwelschhufe geht es ein kleines Stück durch den Poisenwald bis zur Kreuzung der S 36. Ab hier beginnt der Anstieg zum Windberg. Teilweise läuft man auf dem ehemaligen Bahndamm der Windbergbahn. Es beginnt der beschwerliche Abstieg vom Windberg. Das Ziel ist schließlich in Freital Potschappel Bahnhof erreicht.

Hier erst einmal die Karte, wie der Weg aussieht.



Die Wanderung ist leider nicht ganz einfach. Unter der Autobahnbrücke ist der Weg sehr schlecht, abschüssig und manchmal kaum noch zu sehen. Es empfiehlt sich, nicht durch den Poisenwald zu laufen sondern das kurze Stück die Straße S 36, auch wenn das nicht so schön ist. Komoot hat hier einen Weg empfohlen, den es nicht gibt. Improvisation war angesagt. Der Abstieg vom Windberg ist außerordentlich steil und gefährlich. Ich habe diesen schmalen Weg recht gut gemeistert, man sollte aber vielleicht doch nach einer besseren Lösung suchen. Ein Sonntagsspaziergang ist das hier nicht! Dafür aber spannend und wunderschön.

Länge der Tour: 28 Kilometer
Gesamter Anstieg: 537 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Pappel - Windberg - Freital

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PM - und MP - Weg Dresdner Heide

Dienstag, 22. Januar 2019
Nachtrag zur Wanderung gestern





Mir hat das keine Ruhe gelassen und ich habe extra noch mal nachgeschaut, was PM - und MP-Weg bedeuten. Ganz einfach: PM-Weg ist Pillnitz-Moritzburger Weg, MP-Weg ist Moritzburg-Pillnitzer-Weg. Es handelt sich also um einen ganz alten Verbindungspfad zwischen Moritzburg und Pillnitz. Am "Verlorenen Wasser" findet eine Zweiteilung statt. Warum das so gemacht wurde, weiß ich nicht. Hier mal eine Karte, wie der alte Weg ausgesehen haben könnte. Heute muss man natürlich um den Kies-Tagebau herum laufen.



Wenn ich Zeit habe, werde ich mal von Pillnitz nach Hellerau wandern. Die Strecke ist nur 22 Kilometer lang und damit gut zu schaffen. Von Hellerau kann man bequem mit der Bahn zurück nach Dresden fahren. Hier noch eine Karte von der Wanderung gestern.

Dresden - Moritzburg - Coswig

Montag, 21. Januar 2019
Wanderung nach Moritzburg und Coswig

Bei diesem herrlichen Winterwetter bin ich mal von Dresden nach Moritzburg gewandert. Den Plan hatte ich schon länger. Start ist der Friedhof in Dresden Tolkewitz. Hier eine kurze Beschreibung der Strecke, die ich wiederum mit Komoot erstellt habe. Ganz genau konnte ich der GPX-Datei nicht folgen, weil ich einen Weg an den Dresdner Elbschlössern nicht gefunden habe. Na ja, Komoot kann eben auch nicht alles wissen.

Start Tolkewitz Friedhof - Elberadweg - Schillerplatz - Körnerplatz - Körnerweg - Heilstättenweg - Dresdner Heide bis zum Albertpark - Fischhaus - PM-Weg (Pillnitz-Moritzburger) - MP-Weg. (Nach Pusch, S. 209: Von Moritzburg bis zum Verlorenen Wasser, MP danach bis zur Mordgrundbrücke PM). Dann am Kies-Tagebau vorbei gelaufen - Prießnitzgrund - Moritzburger Weg - Hellerau - Festspielhaus Hellerau - Ludwig-Kossuth-Straße - Radeburger Straße - Fahrradweg an der Wilschdorfer Landstraße - durch den Wald bis nach Moritzburg. Wem das hier zu lang ist, der kann sich meine GPX-Datei ansehen. Gedacht hatte ich, dass die Strecke etwa 30 Kilometer lang wird, dann waren es aber doch nur 24 Kilometer. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Tour bis nach Coswig zu verlängern. Ab da fährt die Straßenbahn fast bis vor meine Haustür. Ist doch ideal. Ab Moritzburg läuft man fast ausschließlich nur noch durch den Friedewald. Endpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle Zentrum in Coswig. Besonders gefallen hat mir die Gartenstadt Hellerau mit dem Festspielhaus. Beachtlich auch die Halbleiterfabrik "Globalfoundries Dresden" an der Wilschdorfer Landstraße! Was die Schornsteine für Dampf ablassen - beachtlich. Blöd ist teilweise der Weg durch den Friedewald. Dieser harte Schotter eignet sich absolut nicht zum wandern.

Länge der Tour: 35 Kilometer
Gesamter Anstieg: 422 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Moritzburg - Coswig

Hier noch ein paar Fotos von der langen und schönen Wanderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung zum Brocken

Dienstag, 15. Januar 2019
Wanderung zum Brocken



Zu Weihnachten bekam ich das Buch "Brocken-Benno - Der einzige Achttausender im Harz" geschenkt. Das ist wirklich ein sehr interessantes und lesenswertes Buch. Benno beschreibt, wie er zum Rekordwanderer wurde, was ihn antreibt, er beschreibt Wanderwege, den Kolonnenweg, Teufelstieg, über die Geschichte des Brockens, die Russen, die Stasi usw. Sollte man unbedingt mal lesen!! Wirklich ein schönes Buch zum abschalten. Ich kann es nur empfehlen. Ja ja, 8650 mal war ich nicht auf dem Brocken, aber zwei Aufstiege habe ich auch geschafft. Dabei musste ich an Brocken-Benno denken der gesagt hat, dass das Wetter auf dem Berg ziemlich unberechenbar ist. Heute Sonnenschein morgen Nebel und Schnee. Genau so habe ich das erlebt. Ich war am 15. Oktober 2015 auf dem Brocken bei herrlichen Oktoberwetter, drei Tage später lag Schnee und es war mächtig kalt.

Die erste Wanderung ging vom Parkplatz am Wurmberg über den Kolonnenweg zum Gipfel. Auf der zweiten Wanderung bin ich noch einmal alleine losgezogen. Start war Braunlage. GPX-Daten habe ich leider nicht mehr. Ich habe mal mit Komoot eine Strecke erstellt, die so ungefähr meine beiden Wanderungen sein könnten. Länge der ersten Tour über den Kolonnenweg etwa 16 Kilometer, Länge der zweiten Wanderung ab Braunlage etwa 25 Kilometer. Ich hoffe, Komoot hat meine damalige Strecke gefunden? Garantie übernehme ich nicht. Auf jeden Fall war es sehr schön und die Natur im Harz hat uns ausgesprochen gut gefallen.

Download: GPX-Datei Wurmberg - Brocken
Download: GPX-Datei Braunlage - Brocken

Hier ein paar Fotos von der ersten Wanderung. Was diese merkwürdige Dunstschicht am Horizont bedeutet, weiß ich leider nicht. Ist das eine Inversionswetterlage oder ist das Smog? Keine Ahnung. Das Phänomen war 2015 Europaweit zu beobachten.



















Und hier die zweite Wanderung drei Tage später bei Nebel und Schnee. Hier muss man auf die Brockenhexen bedonders aufpassen!















Winterwetter in der Dresdner Heide

Freitag, 11. Januar 2019
Winterwetter in der Dresdner Heide

Gestern mal wieder von Dresden nach Klotzsche und zurück gelaufen. Hinzu ging alles noch ganz gut, weil es ziemlich kalt und der Schnee pulvrig war. Am Abend fing es dann zu tauen an. Durch den schweren nassen Schnee waren etliche Bäume umgestürzt und lagen quer auf dem Weg. Die Äste hingen fast bis zum Boden und drohten abzubrechen. Und scheinbar fühlen sich die Wildschweine im Winter besonders wohl, denn ich hörte ständig grunzen und schmatzen um mich herum. Das war ein ziemlich grusliger Nachhauseweg, hat aber Spass gemacht.

Ich bin den Elberadweg - Loschwitz - Grundstraße bis nach Bühlau gelaufen, dann die "Alte 2" bis zur Heidemühle und den Prießnitzgrund bis nach Klotzsche. Der Rückweg ist der gleiche Weg.

Wenn das alles taut - na hoffentlich haben wir kein Hochwasser.



















Länge der Tour: 36 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Klotzsche - Dresden

Wanderung nach Stadt Wehlen - 2

Mittwoch, 2. Januar 2019
Wanderung nach Stadt Wehlen - 2



Das neue Jahr begann für uns gleich wieder mit einer Hammer-Wanderung. Wir sind noch einmal von Dresden aus über den Dichter-Musiker-Malerweg bis nach Stadt Wehlen gelaufen. Die Tour habe ich bereits hier beschrieben, deshalb erspare ich mir alles weitere. Ganz kurz: Start Friedhof Dresden Tolkewitz, Elberadweg, Schillerplatz, Körnerplatz, Veilchenweg, Wachwitzgrund, Fernsehturm, Pappritz, Helfenberger Grund, Helfenberger Schloß, Rockau, Keppgrund, Pillnitz, Graupa, Bonnewitz, Liebethal, Liebethaler Grund, Mühlsdorf, Lohmen, Uttewalde, Uttewalder Grund, Stadt Wehlen. Hier mal eine Karte, wie das im Detail aussieht:



Ich finde die Tour absolut interessant. Der Malerweg ist sicherlich der bekanntere von beiden Wegen, wie die Dichter, Musiker und Maler aber in die Sächsische Schweiz gekommen sind, das wissen die wenigsten.

Länge der Tour: 36, 2 Kilometer
Gesamter Anstieg: 743 Meter
Download: GPX-Datei Dichter-Musiker-Malerweg von Dresden nach Stadt Wehlen.

Aufgezeichnet habe ich die Tour mit einem Garmin GPSMap 64s. Die erste Wanderung habe ich mit der Garmin Fenix 5 aufgezeichnet. Interessant, mal die Daten beider Geräte zu vergleichen.











Wanderung nach Klotzsche

Mittwoch, 12. Dezember 2018
Wanderung nach Klotzsche

Normalerweise fahre ich immer mit dem Fahrrad auf Arbeit. Heute war das Wetter aber so mi­se­ra­bel, dass ich absolut keine Lust auf eine Fahrt durch die Dresdner Heide hatte und deshalb mal wieder gelaufen bin. Mit dem Fahrrad fahre ich normalerweise die Grundstraße hinauf, dann durch die Heide bis zur Heidemühle und von dort durch den Prießnitzgrund nach Klotzsche. Die Länge der Strecke beträgt 18 Kilometer, hin und zurück also 36 Kilometer. Das mache ich nun schon jahrein jahraus, im Sommer wie im Winter. Langweilig wird mir dabei nie, die Natur ist immer schön und verändert sich ständig. Für die Wanderung habe ich meine Rennstrecke etwas geändert. Ich bin über den Elberadweg, das Blaue Wunder zum Körnerplatz gelaufen, die Plattleite hinauf, dann die "Alte Drei" bis zum Dresdner Saugarten, von dort in den Prießnitzgrund und dann nach Klotzsche. Dadurch ist die Strecke erheblich kürzer geworden. Statt 36 Km waren es nur noch 31 Kilometer. Zum Laufen eine ideale Strecke. Der Rückweg war besonders spannend, denn es war schon lange dunkel und ich musste durch den finsteren Wald laufen. Mir macht das überhaupt nichts aus, im Gegenteil, ich komme hierbei restlos zur Ruhe. Außerdem nehme ich immer eine starke Taschenlampe mit. Die hat 5 Leuchtstufen, in der höchsten Kategorie sind das 4000 Lumen. Ich habe mal ein Foto gemacht, wie das im Wald aussieht. Also, ich hatte meinen Spaß.

























Länge der Tour: 31, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 331 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung von Dresden nach Klotzsche

Wanderung durch Dresden

Montag, 10. Dezember 2018
Wanderung durch Dresden

Heute hatte ich überhaupt keine Idee für eine vernünftige Wanderung. Da ich in die Landesbibliothek musste, bin ich einfach bis dorthin gelaufen. Die Tour beginnt AUF!! dem Tolkewitzer Friedhof, weiter den Elberadweg entlang bis zur neuen Brücke, auf der anderen Elbseite weiter bis zur Carolabrücke, über diese gelaufen bis zur Frauenkirche, weiter durch die Stadt bis zum Hauptbahnhof, von dort bis zur Bibliothek. Dann habe ich mir ein paar Kilometer gespart und bin mit dem Bus bis zur Kesselsdorfer Straße gefahren. Ab hier beginnt der zweite Teil der Wanderung zurück nach Hause, vorbei an der Musikhochschule, über die Brühlsche Terrasse, hinunter zum Elberadweg, wieder zwei Brücken (Carola und Albert) überquert, dann über den Elberadweg nach Hause. Tolle Tour! Kann ich jeden nur empfehlen. Beim Wandern sieht man die Schönheiten und Unschönheiten Dresdens besonders gut. Bilder habe ich keine geschossen. Hier nur ein paar ältere von meiner wunderschönen Stadt. Die Neubauten sind wieder mal soooo einzigartig schön. Passt richtig gut zum Zwinger! Ha ha!! Der alte Pöppelmann würde sich wahrscheinlich im Grab umdrehen wenn er das sehen würde.

Der erste Teil der Wanderung geht über den Elberadweg, Stadtmitte bis zur Sächsischen Landesbibliothek.

Länge der Tour: 13,3 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zur Landesbibliothek

Der Zweite Teil der Wanderung geht von der Kesselsdorfer Straße zurück nach Tolkewitz.

Länge der Tour: 13,7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zur Landesbibliothek


























Wanderung von Dresden nach Meißen

Montag, 3. Dezember 2018
Wanderung von Dresden nach Meißen

Der Hauptgrund und das Ziel meiner Wanderung ist die Glühwein - und Bratwurstbude auf dem Weihnachtsmarkt in Meißen. Dafür sollten sich ein paar Kilometer Fußmarsch schon lohnen! Los geht's.

Die Strecke ist wiederum mit Komoot erstellt. Mal sehen, wo mich der Routenplaner hinführt. Komoot hat das den Umständen entsprechend recht gut gemacht. Na klar, ich hätte auch ab Tolkewitz den Elberadweg wandern können, die Tour wäre aber dann viel länger geworden. So ging es durch den Großen Garten und quer durch das Stadtzentrum zur Brühlschen Terrasse. Dabei hat Komoot versucht, die großen Hauptverkehrsstraßen zu meiden. Das ist nicht immer gelungen. Für mich interessant, den morgendlichen Berufsverkehr mal als Wanderer zu erleben. Und das war der blanke Irrsinn!! Die Luft roch nach Salzsäure-Schwefelsäure-Ammoniak-Ozon-Jauche-Gülle-Dampf. Super, ich habe es genossen. Eine kleine Entschädigung gab es trotzdem, ich konnte als Fußgänger etliche einhunderttausend Euro teure Autos überholen. Leute, das baut auf, ich bin stolz auf mich!!

Nun zum Streckenverlauf: Start ist Dresden Tolkewitz, über den Landgraben zum Großen Garten, durch den Großen Garten bis in die Stadt, Brühlsche Terrasse zur Hofkirche, ab da Elberadweg zur Flügelwegbrücke. Über die Brücke auf die rechte Elbseite. Ab Dresden Kaditz kann man sehr lange direkt an der Elbe laufen. Habe ich so auch noch nicht gewusst. War aber sehr schön. In Niederwartha bin ich wieder über die Brücke auf die linke Elbseite gewechselt. Komoot hatte mir eine andere Strecke vorgeschlagen, ich wollte aber nicht in Coswig mit der Fähre übersetzen. Wer weiß, ob die im Winter fährt (schwimmt)? In Niederwartha Elberadweg nach Reppina. Ab da über die südlichen Elbhöhen nach Siebeneichen. Hier habe ich die Höhe verlassen und bin den Elberadweg bis nach Meißen gelaufen. Dann über die Eisenbahnbrücke zur Sparkasse, über die Stadtbrücke zurück in die Altstadt zum Weihnachtsmarkt. Hier Glühwein getrunken und Bratwurst gegessen. Nach der Pause weiter bis zur Endhaltestelle der S1 nach Meißen Triebischtal.

Der Weg über die Elbhöhe bei Reppina war recht anspruchsvoll. Extrem steil, sehr eng, kaum zu finden, glatt und rutschlig wie Schmierseife. Da muss jeder selber wissen ob er es macht oder nicht. Mich haben die vielen Taleinschnitte genervt. Irgendwann habe ich die Höhe verlassen und bin wieder den Elberadweg gelaufen. War aber trotzdem sehr abenteuerlich und abwechslungsreich.

Der tägliche Wahnsinn.

 

Die Brühlsche Terrasse und Blick von der Flügelwegbrücke in Richtung Briesnitzer Kirche.

 

Der Weg an der Elbe in Kaditz und in Richtung Radebeul.

 

Die Gohliser Windmühle und Niederwartha.

 

Der Elberadweg hinter Niederwartha.



Die Brücke bei Constappel ist fertig und damit die Umleitung am Elberadweg aufgehoben. Bauzeit mindestens 2 Jahre. Beachtlich!



Am Elberadweg und Blick in Richtung Bosel.

 

Wolfsteichbach und Felder auf der Südhöhe.

 

Das Batzdorfer Totenhäuschen.



Blick auf Meißen. Wer genau hinschaut, sieht den Collmberg.

 

 

Länge der Tour: 39 Kilometer
Gesamter Anstieg: 377 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Dresden nach Meißen

Wanderung von Freiberg nach Chemnitz

Montag, 26. November 2018
Gewaltmarsch von Freiberg nach Chemnitz

Heute bin ich den dritten Teil meiner Tour von Dresden nach Chemnitz gelaufen. Start ist der Bahnhof in Freiberg am zeitigen Morgen. Für mich ist das wie ein Wunder, dass man in dieser autoverrückten Zeit zu Fuß von Dresden bis nach Chemnitz laufen kann, ohne eine Straße zu benutzen. Wie man sieht, es geht. Wahnsinn!! Das ist dann auch erst einmal der Schluss meiner Wanderung. Ob ich demnächst von Chemnitz weiter in Richtung Vogtland laufen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht?

Die Tour habe ich mit Komoot erstellt. Komoot hat mir wieder Wege gezeigt, die ich mit Karte nie gefunden hätte. Ein absolut tolles Programm - ich kann es nur empfehlen. So wie ich es mitbekommen habe, bin ich weite Teile des Sächsischen Jakobsweges gelaufen.

Meine Fotos sind grottenschlecht geworden, was am Wetter gelegen hat. Bei starkem Nebel kommt so eine Handyknipse eben doch an ihre Grenzen. Schade, dass es so trübe war. Somit habe ich nicht einmal die Augustusburg sehen können, obwohl ich ziemlich nahe daran vorbei gelaufen bin.

Ich schreibe mal keinen Text unter meine Fotos. Das bekomme ich eh nicht mehr zusammen, wo ich überall gewesen bin. Hier eine kleine Kurzbeschreibung: Start Freiberg, Wanderung durch den Freiberger Stadtwald, Steinbruch Oberschöna, Oberschöna, Kirchbach, Oederan, Höllengrundbach, Falkenau, Flöhatal-Radweg, Flöha, Eubaer Wald, Niederwiesa, Chemnitz -Deponie am Weißen Weg, Zeisigwaldschänke, Chemnitz. Die höchste Erhebung befindet sich hinter Kirchbach. Wie hoch ich geklettert bin, weiß ich nicht mehr. Dann gibt es noch einmal eine lange Steigung hinauf zum Zeisigwald, ist aber alles machbar, weil die Berge nicht ganz so steil sind, dafür aber sehr lang. Besonders schön ist die Stadt Oederan. Hier gibt es das "Kleine Erzgebirge" und eine Silbermannorgel in der Kirche. Die Orgel ist nicht mehr im originalen Prospekt erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 40 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 709 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Freiberg - Chemnitz

Wanderung von Tharandt nach Freiberg

Mittwoch, 21. November 2018
Wanderung von Tharandt nach Freiberg

Die Wanderung beginnt dort, wo ich das letzte mal aufgehört hatte - in Tharandt. Das Ziel ist Freiberg. Ich muss sagen, das war für mich sicherlich die schönste Wanderung des Jahres 2018. Ich bin fast ausschließlich nur auf Wald - Wiesen und Feldwegen gelaufen. Auf meiner gesamten Tour ist mir nur ein einziger Mensch begegnet! Auch mal schön. Zunächst bin ich mit der Eisenbahn von Dresden nach Tharandt gefahren.



Am alten Bahnhof in Tharandt beginnt die Wanderung. Ich finde, dieser Bahnhof ist einer der schönsten in Sachsen. Leider hat die Deutsche Bahn kein Geld dafür und lässt das Gebäude verfallen.



Das ist der kleinste Tunnel Sachsens. Durch ihn muss man durchkriechen.



Im Tharandter Wald. Komoot hat mir mal wieder eine besonders schöne Route ausgsucht. Manchmal habe ich etwas nach dem richtigen Weg suchen müssen, aber es war dafür recht spannend und abwechslungsreich. Dann hatte ich aber doch ein Problem. Normalerweise funktioniert mein Garmin immer perfekt, außer heute. In Nähe des Sächsischen Mittelpunktes war auf einmal die Route und meine Karte weg. Gott sei Dank hatte ich noch das Telefon dabei und konnte mir damit die Tour anzeigen lassen. Da ich am Handy GPS und Internet eingeschaltet hatte, ging die Akkuladung rasant nach unten. Da stand ich nun, mitten in der Wildnis und wusste überhaupt nicht mehr wohin. Ganz schön blöd! In meiner Verzweiflung habe ich das Garmin neu gestartet. Und siehe da, Karte und Route waren wieder da!! Ha ha!! Mein Fazit: in einer mir völlig unbekannten Gegend nehme ich in Zukunft immer eine Karte mit.



Hier habe ich den Tharandter Wald bereits hinter mir...



und schaue in Richtung Freiberg. Leider war durch den Nebel nichts zu sehen.



Ankunft in dem kleinen Ort Niederbobritzsch im Bobritzschtal.



Wenn man unter einem so großen Windrad steht und das auch noch im Nebel, dann ist das besonders gruselig. Hu Hu!!



Die Windräder stehen auf dem sogenannten Tannhübel bei Hilbersdorf. Bei schönem Wetter hat man hier bestimmt eine besonders schöne Sicht in Richtung Freiberg und Halsbach.



Ankunft in Hilbersdorf. Hier bin ich seit langem wieder mal ein Stück Straße gelatscht, aber nicht lange.



Wie man sieht, es geht hinab in das Muldental.



Unten angekommen, läuft man über eine der ältesten Brücken Sachsens.



So, jetzt geht es wieder den Berg hinauf und ich erreiche endlich Freiberg. Erste Sehenswürdigkeit ist der Abraham-Schacht.



Nach 27 Km stehe ich vor dem Freiberger Bahnhof, der leider auch langsam verfällt. Wie sollte es anders sein bei der Deutschen Bahn.





Länge der Tour: 27 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 619 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung von Tharandt nach Freiberg

Wanderung von Dresden nach Tharandt

Sonntag, 18. November 2018
Wanderung von Dresden nach Tharandt

Das Ziel war, von Dresden Tolkewitz nach Tharandt zu laufen. Mit Komoot hatte ich mir schnell die richtige Strecke gebastelt.

Es ist unglaublich, was für kleine Wege Komoot findet: hier bin ich wirklich noch nie gewesen. Trampelpfad an der Bahnstrecke in Dresden Reick.



In Nähe des Naturbades Mockritz.



In Richtung Altkaitz.



Ich bin unter der Autobahnbrücke durchgewandert und stand vor diesem interessanten Bauwerk. Für was der Tunnel gedacht ist, weiß ich nicht. Sicherlich Hochwasserschutz?



Ich habe die Höhe erreicht und blicke auf Coschütz zurück.



Ich schätze, dass das ein kleines Teilstück der ehemaligen Windbergbahn ist? Habe da leider keine Ahnung.



Im Kaitzgrund geht es weiter in Richtung Windberg.



Eine Brücke der ehemaligen Windbergbahn hinter Gittersee.



Weiter geht es über das gesamte Windberg-Massiv. Eigentlich eine schöne Strecke, leider hat mich Komoot wieder mal in die Wildnis geschickt. Improvisation war angesagt. Ich empfehle, hier nicht nach meiner GPX-Datei zu laufen. Auf der Suche nach dem richtigen Weg, musste ich manches Abenteuer überstehen. Auf diesem Foto liegt der Windberg bereits hinter mir und ich befinde mich in Freital.



Auf dem Leitenweg geht es schließlich nach Tharandt. Die kleine Bergkirche ist schon zu sehen.



Der Bahnhof in Tharandt, das Ziel ist in Sicht.





Länge der Tour: etwa 22 Kilometer
Gesamter Anstieg: 377 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Tharandt

Wanderung Dresden nach Stadt Wehlen

Montag, 29. Oktober 2018
Wanderung Dresden nach Stadt Wehlen

Heute bin ich von Dresden Körnerplatz bis nach Stadt Wehlen gewandert. Bevor es mit der Wanderung losging, habe ich mir in der Bäckerei "Wippler" am Körnerplatz das Wanderheft "DichterMusikerMaler-Weg" gekauft, denn bei dieser Tour handelt es sich genau um diesen Weg.

Der DMM-Weg führt von Dresden-Loschwitz über das Schönfelder Hochland, Hosterwitz, Pillnitz, Graupa, durch den Liebethaler Grund und den Uttewalder Grund nach Stadt Wehlen und dann nach Kurort Rathen. Von dort aus verläuft der DMM-Weg über die Bastei, durch die Schwedenlöcher zum Amselfall und durch die Wolfsschlucht zum Brand. Weiter führt er durch das Sebnitztal nach Altendorf und über den Panoramaweg sowie den Schaarwändeweg zum Lichtenhainer Wasserfall, dann über den Kuhstall und Großen Winterberg nach dem Grenzort Schmilka. Auf böhmischer Seite verläuft der DMM-Weg weiter durch Hřensko (Herrnskretschen). Mit einer Kahnfahrt durch die Edmundsklamm geht es dann nach Mezní Louka (Rainwiese) und über den Gabrielensteig zum Ziel, dem Prebischtor.
Wikipedia

Alles habe ich heute nicht geschafft, aber immerhin, bis Stadt Wehlen bin ich gekommen. Im Wanderheft gibt es ein paar Stempelseiten, die man sich abstempeln lassen kann. Die erste Stempelstelle befindet sich am Hotel "Schöne Aussicht" in Dresden Oberloschwitz. An der Stempelstelle 4 an der "Lindenschänke" in Rockau ist der Stempel beschädigt. Ich habe trotzdem sämtliche Stempel bis nach Wehlen bekommen, außer den Stempel 10 in der "Waldidylle" im Uttewalder Grund, denn die Gaststätte hatte heute Ruhetag. Die Stempelstelle 11 (im Manufaktur-Hotel am Markt Stadt Wehlen) gibt es leider nicht mehr. Ich bin in das Besucherzentrum am Markt gegangen und habe mir den Stempel dort geholt. Dann ist noch die 9. Man hat die Wahl zwischen 9 und 9A. Ich habe mich für letztere in Oberlohmen an der Friedenslinde entschieden.

Die Wegemarkierung ist sehr gut, außer an ein paar Stellen wo man aufpassen muss. Meistens folgt man der gelben Markierung. In Graupa musste ich etwas suchen, denn die Beschreibung im Heft stimmt nicht ganz mit dem eigentlichen Weg überein. Außerdem fehlt an der Bonnewitzer Straße in Graupa die gelbe Markierung, so dass man nicht weiß, wo man abbiegen soll. Ich hatte Glück und habe den rechten Weg gefunden. Aus meiner GPX-Datei geht der genaue Verlauf hervor.

Der Keppgrund ist schon seit langem gesperrt, man kommt aber trotzdem sehr gut durch! Zur Not gibt es auch eine kleine Umleitung. Besonders schön finde ich den Abschnitt zwischen Pillnitz und Graupa (Weinberge entlang des Borsbergmassivs). Ab Liebethal ist die Wanderung identisch mit dem Malerweg Etappe 1.

Start in Dresden Loschwitz. Der Veilchenweg war die kleinste und bisher ruhigste Nebenstraße Dresdens. Leider hat sich das enorm verändert. Viele Fußgänger haben nur mit den Kopf geschüttelt.



Fotos habe ich heute kaum gemacht. Hier nur ein paar wenige.

















Länge der Tour: reichlich 34 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 891 Meter
Download: GPX-Datei DichterMusikerMaler-Weg Teil 1

Dresdner Heide - Alte 6 - Alte 7

Montag, 22. Oktober 2018
Dresdner Heide - Alte 6 - Alte 7

Heute bin ich die "Alte 6" und die "Alte 7" in der Dresdner Heide gewandert, somt ist das alte historische Sternflügelsystems von acht Wegen komplett. Hier erst einmal die Karte wie sich die Wege heute verteilen. Alles ist nicht mehr wie damals erhalten. Ein bißchen Improvisation ist deshalb nötig. Am Ende meines Artikels habe ich mehrere GPX-Dateien angehängt, die "Alte 6" und die "Alte 7" einzeln, die GPX-Datei aller acht Sternflügelwege und dann noch meine Wanderung komplett von heute.



Start ist für mich immer der Friedhof in Tolkewitz.



Es geht den Elberadweg entlang in Richtung "Blaues Wunder" - Schillerplatz,



über den Körnerplatz, Plattleite hinauf zum Weißen Hirsch und ...



über den "Diebssteig" - "Alte 3" zum "Dresdner Saugarten" und damit Treffpunkt aller acht Wege.



Das die "Alte 3" ein Hauptweg war sieht man daran, dass immer noch alte Pflastersteine und Radspuren der Kutschen zu sehen sind, und das nach hunderten von Jahren.



Ankunft im "Dresdner Saugarten". Auf dem Gedenkstein sind meine heutigen Wanderwege deutlich zu erkennen.



Vom Saugarten zweigt die "Alte 6" geradlinig ab.



Hier bin ich vor gar nicht allzu langer Zeit gelaufen. Es handelt sich um die Wanderung - "Historische Saugärten in der Dresdner Heide". Über diese Bäume muss man klettern, um in die Schwedenschlucht zu kommen.



Die "Alte 6" endet am Kannenhenkel, man muss etwa 20 Meter nach rechts laufen, hier findet man wieder das Wegzeichen "Alten 6". In einem kleinen Bogen geht der Weg weiter zur "Schneise G" und dem "SB-Weg". Hier endet die "Alte 6" zunächst. Ich bin über den "Sandbrückenweg" zur "Andersbrücke" gelaufen und über diese Brücke in den Prießnitzgrund.



Nach etwa 50m zweigt rechts ein Weg ab, den man ich Richtung "Silbergruben" wandert. Hier stößt man wieder auf das Wegzeichen "Alte 6", die an der "Langebrücker Straße" endet. Ab jetzt geht es vorbei am "Silbersee" in Richtung Langebrück.



In der kleinen Ortschaft erreichen wir endlich den "Gänsefuß". Die "Alte 7" ist leider auch nur zum Teil erhalten. Der "Gänsefuß" hat aber die gleiche Richtung, so dass er durchaus als "Alte 7" gelten kann.



Über die "Hofewiese" kommen wir aber dann auf die originale "Alte 7" mit Heidezeichen. Der Weg führt unkompliziert zurück zum "Dresdner Saugarten".



Hier kann man erahnen, wie die Wege damals ausgesehen haben.



Kurz bevor wir noch einmal den Prießnitzgrund queren, diese schöne Herbststimmung im Wald. Als Rückweg bin ich die gleiche Strecke gewandert wie auf dem Hinweg.



Länge der Tour gesamt (ab Tolkewitz): 27 Kilometer
Gesamter Anstieg: 384 Meter

Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 6
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 7
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Alte 1 bis Alte 8 gesamt
Download: GPX-Datei - Dresdner Heide - Wanderung von heute

Wanderung zum Talaia de Alcudia

Freitag, 19. Oktober 2018
Wanderung zum Talaia de Alcudia

Wenn man unten am Strand von Alcudia steht, dann fällt besonders dieser Berg in der Ferne auf. Dahin will ich heute wandern. Es geht durch die traumhafte Landschaft der Halbinsel Alcúdia, über das Platja des Coll Baix zum Talaia de la Victoria mit den Klostergemäuern der Ermitá de la Victoria.

Die Wanderung beginnt für mich am Strand von Alcudia, es geht an der Altstadt von Alcudia vorbei und dann durch den Nationalpark zum Talaia (495 Meter). Der Weg ist nicht ganz einfach, weil es öfter über Geröll und Steine geht. Etwas Schwindelfreiheit ist auch ganz gut. Die meisten Leute beginnen die Wanderung direkt am Berg, was ich aber blöd finde. Entweder ich laufe alles oder gar nichts. Wer möchte, kann auf einem Pfad, der heute recht verwahrlost ist, bis zum Strand von Coll Baix hinuntergehen. Sowohl der Abstieg wie der Strand selbst sind sehr sehenswert. Der Abstieg kann gefährlich werden und sollte mit Vorsicht vorgenommen werden. Ich habe den Pfad nicht mehr geschafft, denn die Wanderung war auch so weit genug.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 24 Kilometer
Gesamter Anstieg: 650 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung zum Talaia de la Victòria