Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 4

Sonntag, 11. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 4

Kurz vor dem Ende der Wanderung geht es noch einmal sehr steil nach oben, und wir erreichen nach 25 Kilometer den "Großen Inselsberg". Was sofort auffällt, sind die beiden imposanten Türme. Der höchste von beiden soll 135 Meter hoch sein. Beim dritten Turm handelt es sich um den ehemaligen im Jahre 2014 umgebauten Richtfunkturm, der bestiegen werden kann. Im Turm gibt es Ausstellungen zur Tierwelt und zur Geologie. Von ganz oben hat man eine grandiose Aussicht. Bei gutem Wetter kann unter anderem der über 130 Kilometer entfernte Brocken gesehen werden. Das Glück hatte ich leider nicht, die Sicht war aber auch so gewaltig.

Blick zum Großen Inselsberg.









Die Wasserkuppe in der Rhön.



Blick zum Brocken (leider im Dunst).



Der Schneekopf bei Oberhof.





Blick in die Rhön.



Kreuzberg (links) und Wasserkuppe (rechts).



Der Kreuzberg in der Rhön.



Das Panoramahotel Oberhof.



Der Ettersberg (Buchenwald).





Länge der Tour: 25 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1000 Meter.

Download: GPX-Datei - Wartburg - Inselsberg



Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 3

Samstag, 10. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 3

Ankunft in der Uhrenstadt Ruhla, Zunächst konnte ich auf einer kleinen Straße etwas oberhalb der Stadt wandern.



Dabei hatte ich einen schönen Blick auf die Concordia Kirche. Sie wurde 1660 erbaut und ist einmalig in Deutschland. Warum die Kirche aus zwei Teilen besteht hat folgende Grund: die Männer, die Frauen und die Kirchenmitglieder haben sich ständig gestritten. Der Baumeister hat deshalb eine Doppelkirche entworfen. Auf der einen Seite sitzen sie Männer, auf der anderen die Frauen. Somit kann sich niemand mehr streiten. Auch eine Lösung, finde ich!!





In Ruhla habe ich versucht, einen Weg abseits der Straße zu finden, was mir leider nicht gelungen ist. Etwa 2 Kilometer Straße bis zum Parkplatz der Schanze, dann konnte ich mir wieder einen Weg durch den Wald suchen. An der Kreuzung Schillerbuche bin ich auf den Rennsteig gestoßen. Diesen bin ich aber nicht gewandert, ich fand den Weg über den "Gerberstein" interessanter.





Ab jetzt geht es nur noch über den Rennsteig bis zum Inselsberg. Ab und zu hat man einen schönen Blick in die Ferne (leider viel zu selten).





Der "Obere Beerberg" ist die letzte Anhöhe vor dem "Großen Inselsberg". Von hieraus hat man schon einmal einen schönen Blick auf unser Tagesziel. Ein paar Höhenmeter sind aber noch zu bewältigen.





Auf dem "Großen Inselsberg" gibt es einen Aussichtspunkt, der sich "Wartburgblick" nennt. Hier kann man sehen, woher wir kommen.



Noch etwas zur Uhrenstadt "Ruhla". Man sollte sich unbedingt das Uhrenmuseum anschauen. Oberhalb der Stadt liegt der Miniaturenpark "mini-a-thür". Auch diesen sollte man sich nicht entgehen lassen. Allerdings ist etwas Zeit erforderlich, da der Park sehr groß ist.









Fortsetzung folgt.

Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 2

Donnerstag, 8. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 2

Die Tour beginnt:

Zunächst geht es hinab in das Tal unterhalb der Burg, dann wieder steil nach oben. Von der anderen Talseite hat man noch einmal einen etwas verdeckten Blick auf die Wartburg. Der Luther-Weg führt uns leicht abfallend durch einen schönen Wald bis zu einer Kreuzung. Hier beginnt die Drachenschlucht. Der Weg ist ziemlich verkrakselt, schmal und verschlungen, aber relativ gut zu laufen. Unten angekommen, überqueren wir die B19. Auf der anderen Seite geht es wieder durch den Wald hinauf bis zum Rennsteig. Haben wir diesen erreicht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Eigentlich!! An der Kreuzung L2118 - Rennsteig zeigte der Wegweiser in Richtung Inselsberg. Da will ich ja hin. Durch die vielen Wege an der Kreuzung habe ich dann aber doch den Falschen Weg genommen und bin durch den Wald nach Ruhla gelaufen. Ist ja auch nicht falsch, mir hat das Ganze aber einen Umweg von vielleicht 3 Kilometer gebracht und etwas Straßenlatschen. Na ja, auch nicht so schlimm. Interessant fand ich den Gedenkstein "Kamerad Hans Beimler" kurz vor Ruhla. Wie der da hingekommen ist, kann ich mir absolut nicht erklären. Vielleicht ist das ein vergessenes Überbleibsel aus DDR-Zeiten?

Im nächsten Teil sehen wir uns die Uhrenstadt Ruhla an.





























Fortsetznung folgt.

Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg

Mittwoch, 7. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg

Diese Wanderung unterteile ich in mehrere Teile, da die Strecke relativ lang ist, außerdem gibt es am Wegesrand sehr viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Start ist die Wartburg in Eisenach. Bevor die Wanderung beginnt, sehen wir uns diese einmalige Burg erst einmal genauer an.

Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes 411 m ü. NHN gelegen. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Wikipedia

Wer es ganz genau wissen will, der kann hier über die Wartburg lesen. Berühmt geworden ist die Burg vor allem durch "Martin Luther", der zwischen 1521 /1522 die Bibel ins Deutsche übersetzt hat. Gebraucht hat er dafür 10 Monate!!

Wer zur Wartburg hinaufmöchte, der muss erst einmal sehr viele Treppen überwinden. Oben angekommen, steht man vor dem ersten Burghof. Heute befindet sich in diesen Gemäuern ein modernes Hotel.





Achtung, aus diesen kleinen Häuschen an der Wand, kann einem etwas Unangenehmes auf den Kopf fallen.



Das ist kein Galgen sondern eine Winde zum heraufziehen schwerer Steine. Fallen einem diese auf den Kopf, haben sie die gleiche Wirkung wie der Galgen!!



Der Innenhof oder der Bergfried.




Blick auf die Hauptburg.





Hier sieht man sehr schön die Stadt Eisenach.



In diesem Saal fand der berühmte Sängerkrieg statt. Wer genaueres darüber erfahren möchte, der lese oder höre bei Richard Wagner nach.



Der Konzertsaal.
Die Wartburg hält einen der bekanntesten Konzertsäle Thüringens bereit. Wesentlichen Anteil an dessen Erfolg hat die Akustik des Gebäudes. Sie ist auch das Werk von Franz Liszt, der beim Ausbau des Palas zum Konzertsaal im Auftrag des Weimarer Herzoghauses sein musikalisches Können und Fachwissen bei der Ausgestaltung des Festsaales einbrachte.
Wikipedia



Jetzt begeben wir uns in die Gemächer Martin Luthers. Es ist ein erhabenes Gefühl, an diesem geschichtsträchtigen Ort stehen zu dürfen!!







Der Blick von der Burg in Richtung Großer Inselsberg, dem Ziel meiner heutigen Wanderung.



Über das "M" im Wald habe ich folgendes gefunden:

Von verschiedenen Punkten der Eisenacher Südstadt und der Wartburg erkennt man im mittleren Mariental in Mittelhanglage ein monumentales vergoldetes M. Der Buchstabe steht für Maria - Vorname der sachsen-weimarischen Herzogin Maria Pawlowna, nach der das Mariental benannt wurde. Im Jahre 1805 wurde das 6,50 Meter hohe M in den Fels eingehauen und anlässlich Maria Pawlownas Antrittsbesuchs feierlich enthüllt. Es war noch bis in die 1940er Jahre gut zu sehen, wuchs dann in Zeiten der DDR zu und geriet weitgehend in Vergessenheit. 2004 wurde es vom Forst wieder freigeschlagen, ausgebessert und neu vergoldet

Mir hat die Wartburg sehr gut gefallen. Aber nicht zu vergessen, sie ist zu großen Teilen nur ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Irgendwie gefällt mir die Festung Königstein besser. Das ist noch eine richtig alte im Originalzustand erhaltene Festung!! Was ich nicht schön fand, sind die vielen Autos rund um die Burg herum. Hier sollte man den privaten Straßenverkehr einstellen und durch Shuttlebusse ersetzen.

Nach der Besichtigung der Wartburg kann die Wanderung beginnen. Wir haben 25 Kilometer vor uns, außerdem ist es schon 15 Uhr. Sputen wir uns.

Fortsetzung folgt.

Wanderung nach Bischofswerda

Dienstag, 23. Juli 2019
Der nächste Versuch

Heute hat es geklappt mit der Wanderung nach Bischofswerda. Manchmal braucht es eben zwei Anläufe. Allerdings habe ich mir den ersten Teil über Pappritz, Helfenberg, Weißg und Napoleonstein etwas vereinfacht. Wegen der angesagten Hitze bin ich am zeitigen Morgen in Dresden Tolkewitz gestartet, dann nicht die Fähre in Laubegast genommen, sondern die Grundstraße hoch nach Bühlau gewandert. Neben der Straße (B6) verläuft bis Rossendorf ein sehr schöner Radweg. Der ist zwar autotechnisch der blanke Irrsinn, zum laufen aber gut geeignet. Alles nicht erbaulich, aber ich habe mir dadurch ein paar Kilometer erspart. Außerdem ist der Weg über den Napoleonstein ziemlich schwierig und steil. In Rossendorf bin ich nicht durch das Grundstück gepilgert, sondern habe brav die Straße genommen. Jetzt kommt der für mich neue Teil der Tour durch den Karswald. Mit einer Landkarte habe ich einen schönen Weg durch den Wald gefunden, der richtig komfortabel war. Es geht also doch. Raus gekommen aus dem Wald bin ich in Fischbach. Nach Fischbach ging es über eine große Wiese nach Seeligstadt. Vor Seeligstadt bin ich wieder Straße gelaufen, weil dort Baustelle war und deshalb keine Autos fuhren. Nach Seeligstadt bin ich am Waldrand der Massenei bis nach Großharthau gelaufen. Die Strecke kannte ich bereits von meiner Mountainbike-Tour zum Butterberg. Nach Goldbach ging es noch einmal hinauf auf eine Höhe mit sehr guter Aussicht auf den Valtenberg, in der Ferne war auch der Kahleberg im Erzgebirge zu sehen. Bischofswerda ist eine sehr schöne kleine Stadt mit Markt, Tierpark, Rathaus und Kirche. Zurück ging es mit der Eisenbahn nach Dresden. Alles in allem eine sehr schöne abwechslungsreiche Wanderung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Jetzt mal ein Vorschlag, wie die Wanderung ohne Straßenlaufen möglich ist.

Zu erst der Teil über Pappritz, Helfenberg, Napoleonstein. Das ist die Tour, die ich gestern bis Rossendorf gelaufen bin. Der GPX-Track endet kurz vor dem privaten Grundstück.

Länge der Tour: 11, 1 Kilometer
Download: GPX-Datei - Dresden-Rossendorf



Und hier die Wanderung von heute auf der Grundstraße und der B6 bis Bischofswerda. Ab privatem Grundstück Rossendorf kann auf dieser Strecke gelaufen werden, bis dahin sollte man über Pappritz laufen.

Länge der Tour: 34, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 359 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Bischofswerda



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung nach Rossendorf

Montag, 22. Juli 2019
Eine missglückte Wanderung

Das Ziel war, von Dresden aus nach Bischofswerda zu wandern. Bei meinen vielen Touren in der Westlausitz bin ich leider nicht nach Bischofswerda gekommen, obwohl die Stadt eindeutig in der Westlausitz liegt. Mit Komoot habe ich mir wieder eine Strecke erstellen lassen, leider konnte man diese überhaupt nicht laufen. Zu Beginn ging das alles noch sehr gut. Start war Dresden Tolkewitz, den Elberadweg bis zur Fähre Niederpoyritz – Laubegast, nach Pappritz hoch, Schlosspark Helfenberg, Cunnersdorf, Weißig, ein kleines Stück Bahntrassenradweg, Napoleonstein (342 m) und dann der Versuch, nach Rossendorf zu kommen. Das endete erst einmal vor einem Privatgrundstück, davor das kleine gelbe Schild: betreten verboten! Ich bin trotzdem durchgekommen, auch wenn ich mich dabei nicht wohl gefühlt habe. Komoot schickt mich natürlich auch durch das dicke Gestrüpp, wo ich schon einmal stecken geblieben bin. Aber auch diesmal habe ich einen Weg gefunden. Dann ging es in den Karswald hinein. Eigentlich sah die Komoot-Strecke recht gemütlich aus, immer kerzengerade durch den Wald. Leider musste ich feststellen, dass es diesen Weg überhaupt nicht gibt. Ein paar kleine Reste eines Wanderweges habe ich gefunden, alles andere war Gestrüpp und etwa 300 umgefallene Bäume. Ich habe aufgegeben und schnell die nächste Bushaltestelle gesucht. Denn die B6 nach Bischofswerda wollte ich auch nicht laufen. Das Ende meiner Wanderung war nach 18, 3 km die Tankstelle im Karswald. Eine GPX-Datei stelle ich heute nicht ins Internet, meine Karte muss genügen. So ganz habe ich den Plan aber nicht aufgegeben. Vielleicht starte ich morgen einen neuen Versuch!!

















Länge der Tour: 18, 3 Kilometer

Die Westlausitz - Teil 8

Dienstag, 16. Juli 2019
Wanderung zum Brandhübel

Die Wanderung zum Brandhübel ist mit Sicherheit die schwierigste aller meiner Wanderungen, was daran liegt, dass es keinen Weg zum Gipfel gibt. Wenn man da oben stehen will, muss man sich querfeldein durch den Wald schlagen. Und der ist manchmal ziemlich steil, strüppig und teilweise undurchdringbar. Auf Wildschweine sollte man ebenfalls achten!! Nichtsdestotrotz, ich habe es geschafft. Viel sieht man da oben auch nicht, außer ein paar Steine, die wahrscheinlich den höchsten Punkt markieren.

Der Weg zum Brandhübel ist aber umso schöner. Start ist Pulsnitz. Zu Beginn bin ich die Straße nach Steina gelaufen. Dass muss natürlich nicht sein, denn man kann auch über die Laufstrecke der Schwedensteinklinik wandern. Weiter geht es nach Steina, von dort über den Hausstein nach Möhrsdorf. Vom Aussichtspunkt Hausstein (343,6 m) hat man einen herrlichen Blick auf die Bergkette. Am Haustein befindet sich ein alter Granitsteinbruch, der heute einer Tauchschule als Freizeitpark dient. Das Tauchgewässer hat eine Tiefe von etwa 32 Meter, was ich leider nicht nachprüfen konnte. Ab Möhrsdorf kann man noch einen schönen Wiesenweg bis zum Waldrand laufen, ab da übernehme ich keine Garantie mehr.



















Länge der Tour: 15 Kilometer
Download: GPX-Datei- Wanderung zum Brandhübel

Die Westlausitz - Teil 6

Sonntag, 14. Juli 2019
Der Ohorner Steinberg

Die Kammtour geht weiter. Der nächste Berg der langen Gebirgskette ist der "Ohorner Steinberg", mit 432m über n.N. der zweithöchste Berg der Westlausitz. Auf dem Ohorner Steinberg war ich bisher noch nicht.

Ich wollte eigentlich über den Schleissberg zum Ohorner Steinberg wandern. Da ich aber weder Navi noch Karte dabei hatte, habe ich mich etliche Male verfranzt und bin schließlich in Steina gelandet. Hier bin ich erst einmal im Lindenhof eingekehrt. In dieser Gaststätte kann man sehr gut und preiswert zum Mittag essen. Weiter ging es in Richtung Rehnsdorf durch den Wald. Über den Burgwall gelangt man schließlich zum Ohorner Steinberg. Der Weg zum Gipfel ist recht steil und anstrengend. Über die Hochsteinstraße und Buschweg geht es schließlich zurück nach Pulsnitz. Mit dem Fahrrad kann man problemlos auf den Ohorner Steinberg fahren, ich empfehle aber ein Mountainbike, weil die Waldwege sehr steinig sind. Der Anstieg hoch zum Burgwall ist lang und steil, aber mit etwas Übung gut zu schaffen. Der Gipfel des Steinberges liegt etwas versteckt im Wald. Auf dem Gipfelplateau befindet sich eine kleine Steinpyramide. Aussicht vom Berg hat man leider nicht.

























Länge der Tour: 20 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Ohorner Steinberg

Die Westlausitz - Teil 5

Samstag, 13. Juli 2019
Wanderung zum Hochstein

Der Hochstein, auch Sibyllenstein genannt, ist ein 449 Meter hoher Berg in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er ist die höchste Erhebung des Nordwestlausitzer Berglandes. Der ringsum bewaldete Berg befindet sich zwischen Ohorn im Westen, dem Ohorner Steinberg im Norden, dem Ortsteil Kindisch der Stadt Elstra im Osten und Rammenau im Süden. An seinem Nebenberg Kuppe entspringt auf 317 Meter Höhe die Schwarze Elster. Auch die Große Röder entspringt südwestlich des Hochsteins.

Der erste Berg der langen Gebirgskette ist der Hochstein (rechts), mit 449m die höchste Erhebung der Westlausitz. Ich bin schon einmal mit dem Fahrrad von Dresden aus auf den Hochstein gefahren, siehe den Link hier oder hier, Wanderung zum Hochstein. Start ist wiederum Pulsnitz. Zu Fuß geht es zunächst nach der Ortschaft "Neues Dorf", weiter über die Finke zur Gaststätte "Finke". Über den Luchsenburgweg gelangen wir zur Hochsteinstraße. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Hochstein. Auf dem Hochstein befindet sich eine sehr interessante geologische Steinformation. Um diese Steinformation, genannt "Teufelskanzel", ranken sich viele Sagen. Zurück geht es über die Hochsteinstraße zur Gaststätte "Forsthaus", weiter über die Luchsenburgstraße bis zum Abzweig Tanneberg. Über den Tanneberg muss man nicht laufen, ich hab es aber trotzdem gemacht. Ist ja immer wieder eine schöne Aussicht von dieser Anhöhe. Mit dem Fahrrad kann man problemlos auf den Hochstein fahren, ich empfehle aber ein Mountainbike, da die Waldwege manchmal etwas steinig sind.

















Länge der Tour: 17,7 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Hochstein



Fortsetzung folgt

Die Westlausitz - Teil 4

Freitag, 12. Juli 2019
Eine lange Bergkette

In den nächsten Beiträgen soll es um diese lange Bergkette gehen. Hier erst einmal ein Foto, wie die einzelnen Berge heißen.



Auf der Landkarte sieht das ganze so aus:



Wie man sieht, es handelt sich um eine Verwerfung, die sich von NW nach SO erstreckt. Hinter der Gebirgkette fällt die Landschaft steil nach Norden ab. Mit dem Fahrrad ist das gut zu merken, wenn es plötzlich nur noch nach unten geht. Der westlichste Berg ist der Walberg (stimmt nicht ganz), der südlichste Berg ist der Hochstein, der gleichzeitig auch der höchste Berg der Westlausitz ist.

Ich habe alle Berge besucht, und in den nächsten Beiträgen möchte verraten, wie es da oben aussieht

Fortsetzung folgt.

Die Westlausitz - Teil 3

Freitag, 12. Juli 2019
Wanderung zum Schwedenstein

Der Schwedenstein ist ein 419,7 m ü.n.N. hoher Berg in der Westlausitz. Er gilt als Hausberg der Gemeinde Steina bei Pulsnitz. Der 1898 erbaute Aussichtsturm bietet einen guten Rundumblick.

Die Wanderung beginnt am Startpunkt der Laufstrecke "Schwedensteinklinik". Diesmal laufen wir aber nicht zum Schleissberg, sondern über den Schwedenstein und auf der anderen Seite zurück nach Hause.

Wenn man zum Eierberg läuft, hat man diesen schönen Blick auf Schwedenstein und Schleissberg.



Das ist der Schwedenstein von der anderen Seite, von Obersteina aus gesehen. Wie man sieht, es geht ganz schön steil nach oben.



Auf dem Rundweg hat man immer wieder einen schönen Blick auf den Keulenberg.



Diese Ruine steht in der Ortschaft "Neues Dorf". Sieht aus, als ob mit der Sanierung begonnen wurde?



Auf den Schwedenstein führt eine Straße hinauf. Leider kann diese auch von Autos befahren werden. Am Waldrand hat man diesen herrlichen Blick in die Oberlausitz mit dem Valtenberg.



Es kann sein, dass sich hier einmal ein Streinbruch befunden hat.



Der 1898 erbaute Aussichtsturm auf dem Schwedenstein. Außerdem befindet sich oben auf dem Berg das Bergrestaurant "Schwedenstein". Es ist das besten Restaurants zum Mittagessen!!



Bei schönem Wetter hat man eine fantastische Rundumsicht auf die Sächsische Landschaft. Hier der Blick zum Schwarzenberg.



Der Blick in Richtung Ostserzgebirge. Zu sehen sind Frauenstein, Burgberg, Kahleberg, Tellkoppe, die Esse in Halsbrücke, Hoher Schneeberg usw.



Auf dem Rückweg Blick unterhalb des Berges in Richtung Norden. Zu sehen sind der "Hennersdorfer Berg" (rechts), "Heiliger Berg", "Wüsteberg" und "Walberg". Unten der Ort Obersteina.



Blick in Richtung Oberlausitz.



Auf dem Rückweg läuft man über diese herrliche Wiese.



Sonnenuntergang über dem Keulenberg.



Die Wanderung ist hervorragend geeignet für einen kleinen Sonntagsspaziergang oder am Abend, wenn die Sonne untergeht.

Länge der Tour: etwa 6 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Schwedenstein

Die Westlausitz - Teil 2

Donnerstag, 11. Juli 2019
Wanderung zum Tanneberg

Am Parkplatz der Schwedensteinklinik in Pulsnitz befindet sich dieses Schild:



Es handelt sich um einen kleinen Rundweg von genau 5 Km Länge. Man kann die Strecke laufen, joggen oder mit Stöcken walken. Am besten, man wandert die Tour in den Abendstunden, denn dann ist der Sonnenuntergang über den Keulenberg besonders schön.





Ich wandere gerne etwas länger und habe deshalb die Tour bis zum Tanneberg erweitert. Der Aussichtspunkt "Tanneberg" befindet sich unterhalb des Schleissberges, von hieraus hat man vielleicht die schönste Aussicht in der gesamten Westlausitz. Was alles in der Ferne zu entdecken ist, kann man hier sehen:



Das ist natürlich bei weitem nicht alles. Ich hatte ein kleines Fernglas mit dabei und habe deshalb auch Frauenstein, den Burgberg, die Esse bei Halsbrücke, die Essen der ehemaligen Zinkhütte Freiberg, den Collmberg und die Heidehöhe bei Gröden gesehen. Ja ja, der Fernblick ist gewaltig. Meine Bilder können das leider überhaupt nicht wiedergeben.

Die Wanderung kann ich absolut empfehlen!!











Es fällt schwer, sich von diesem Anblick zu trennen. Aber die Wanderung geht weiter. Der Rückweg führt unterhalb des Schwedensteins entlang. Wer möchte, kann aber auch über den Schwedenstein oder um diesen Berg herum wandern. Die Entfernung verlängert sich nicht erheblich.



Blick vom Tanneberg in Richtung Keulenberg.



Links ist der Schwedenstein zu sehen, rechts der Schleissberg. Durch diesen Wald müssen wir wandern, auf der anderen Seite befindet sich der Tanneberg.



Blick zum Keulenberg.



In Richtung Ohorn.

Länge der Tour (mit Tanneberg): 9 Kilometer
Download: GPX-Datei: Wanderung zum Tanneberg

Die Westlausitz - Teil 1

Mittwoch, 10. Juli 2019
Die Westlausitz - Teil 1 - Pulsnitz

Ich bin wieder zurück aus der Westlausitz. Sieben Wochen Urlaub in dieser herrlichen Gegend, es war ein Traum. Nun bin ich leider wieder zu Hause, und der alte Trott hat mich wieder eingeholt. Von meinen vielen schönen Wanderungen und Fahrradtouren möchte ich hier ein klein wenig berichten. Es lohnt sich allemal dorthin zu fahren, zumal die Gegend touristisch wenig erschlossen ist und man deshalb ziemlich einsam unterwegs ist. Heute startet der Teil 1 meiner Wanderbeschreibungen. Es werden in kleinen Abständen noch einige folgen!

Was ist die Westlausitz? Eigentlich ist dieser Begriff relativ neu. Es handelt sich um den westlichen Teil der Oberlausitz. Städte sind Bischofswerda, Kamenz, Königsbrück, Pulsnitz, Elstra oder Hoyerswerda. Im Westen liegt die Königsbrücker Heide, im Osten geht es nach Bautzen. Bei Wikipedia (Westlausitz) ist das alles sehr genau beschrieben. Sehenswürdigkeiten gibt es eine Menge wie z.B. das Kloster in Panschwitz-Kuckau, Schloss Rammenau, Schloss Oberlichtenau, Schloss Wachau, um nur einige zu nennen. Der höchste Berg der Westlausitz ist der Hochstein mit 449m über n.N., der auffälligste Berg ist der Keulenberg mit 414m über n.N.

Meine Wanderungen beginnen immer am Rundkurs der Schwedensteinklinik in Pulsnitz. Deshalb und zur Einleitung erst einmal ein paar Fotos von Pulsnitz.



Die St. Nicolai-Kirche.



Der Ratskeller auf dem Marktplatz. (sehr gutes Mittagessen!!)



Per Eisenbahn ist die Stadt hervorragend zu erreichen. Die Züge fahren stündlich.



Blick auf den Eierberg.



Blick vom Schwedenstein bei Pulsnitz auf den Schwarzenberg (413m über n.N.).



Fortsetzung folgt.

Kleiner Nachtrag zur Wanderung nach Stolpen

Montag, 20. Mai 2019
Kleiner Nachtrag zur Wanderung nach Stolpen

Für alle Eisenbahnfreunde! Ich habe mal recherschiert, um welche alte verlassene Bahnstrecke es sich hier handeln könnte (Eisenbahntrasse hinter Dittersbach):



Die Antwort habe ich im letzten Kursbuch der Deutschen Reichsbahn aus dem Jahre 1991 / 1992 gefunden. Wahrscheinlich wurde die Strecke 2007 stillgelegt? Bin mir da nicht ganz sicher.



Hier noch ein Foto vom Bahnhof in Stolpen. Schade, dass die Deutsche Bahn ihre Bahnhöfe so verfallen lässt.


Wanderung nach Stolpen - Teil2

Samstag, 18. Mai 2019
Wanderung nach Stolpen - Teil2

Eines vorweg: die Wanderung ist sehr schön aber als Sonntagswanderung absolut nicht zu gebrauchen, weil Komoot ein ganz schönes Verirrspiel fabriziert hat. Selbst ich als erfahrener Wanderer, hatte meine Schwierigkeiten. Was mich immer wieder wundert: Komoot kennt den Elberadweg nicht. Der Routenplaner schickt mich partout über viel befahrene Straßen. Die bin ich natürlich nicht gelaufen.

Und nun zu den Schwierigkeiten. Nach der Elbfähre in Laubegast soll ich direkt durch ein Grundstück mit Zaun laufen. Das geht natürlich nicht. Früher hat es aber dort tatsächlich einen Weg gegeben. In meiner Karte ist er noch eingezeichnet. Dann musste ich laut Komoot die Pillnitzer Landstraße laufen. Habe ich nicht gemacht, sondern die oberhalb liegende Dresdner Straße genommen. Die ist viel ruhiger. Außerdem geht es am Keppschloss vorbei, welches ich mir unbedingt ansehen wollte. Alternativ ist der Elberadweg auch möglich. Die Wanderung über das Borsbergmassiv ist ein sehr abwechslungsreicher Teil der Strecke. Es geht kilometerlang nur durch den herrlichen Wald. Laut meiner Karte, bin ich den alten Jagdweg gelaufen. Das der Weg sehr alt sein muss, sieht man an den vielen Brücken. Über den Jagdweg habe ich folgendes gefunden:



Die künstliche Ruine am Borsberg wird momentan saniert, so dass der Weg gesperrt ist. Ich habe mich durch den Wald und die Baustelle gekämpft, denn Umwege mache ich ungern extra. Über die Ruine habe ich folgendes gefunden:

Ein wenig oberhalb der Pillnitzer Weinberge gelegen, steht eine künstliche Ruine auf einer Anhöhe. Errichtet am Ende des 18. Jahrhunderts diente sie dem sächsischen König Friedrich August III. als Raststatt während seiner häufigen Wanderungen in den dicht bewaldeten Hängen des Borsberg-Massivs. Errichtet wurde sie vom Archtiekten Johann Daniel Schade, dem auch das Moritzburger Fassanenschlösschen zu verdanken ist.

Bis Dittersbach gab es keine Probleme, dann brach das Unheil über mich herein, denn ich bin wieder mal in einem Grundstück gelandet, zu mindestens sah es so aus. Danke Komoot, der Besitzer hätte mich fast erschlagen. Hat mich aber nicht weiter gestört, ich habe den Flegel einfach stehen gelassen und bin weiter gelaufen. Der Weg führte über eine alte Bahntrasse, welche Linie das sein könnte, weiß ich leider nicht. Danach war Schluss! Es gab keinen Weg mehr, nur noch ein großes trockenes Feld. Mir blieb nichts anderes übrig, diese zu überqueren. War nicht gerade angenehm, denn der Boden war sehr staubig. Im Wald habe ich die alte Strecke wieder gefunden und konnte bis Stolpen zügig durchwandern. In die Stadt bin ich nicht extra hinein gelaufen. In Stolpen war ich schon hundert Mal - da habe ich mir lieber den weit außerhalb liegenden Bahnhof angeschaut. 16.21 Uhr ging es mit dem Zug zurück nach Hause. Ich werde auf jeden Fall noch einmal nach Stolpen laufen, suche mir dann aber eine bessere Route. Mein Fazit: lauft bitte nicht diese Tour oder sucht Euch was besseres.

Länge der Strecke: 29 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 671 Meter.
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Stolpen.

Besonders schöne Stellen sind der Doberberg und die Schöne Höhe. Vom Doberberg (und dem Triebenberg in der Nähe) hat man vielleicht den schönsten Ausblick von ganz Dresden.



Eine Fotostrecke gibt es im Artikel unten.