Von Bad Liebenwerda nach Riesa

Dienstag, 28. Mai 2024
Von Bad Liebenwerda nach Riesa

Das war eine verrückte Wanderung gestern. Eigentlich ging es nur über Feldwege. Nach dem ersten Feldweg kam der zweite, dann der dritte Feldweg usw. Höhepunkte gab es kaum. Die Grüne Heide war mal eine kleine Abwechslung. Und trotzdem hat die Wanderung Spaß gemacht und ich fand sie richtig schön. Menschen habe ich überhaupt nicht getroffen. Das erste Dorf kam nach 7, 5 Kilometer, das zweite nach 15 Kilometer. Es hatte nur ein paar verstreute Häuser und einen Bahnübergang. Danach lange Zeit wiederum nichts außer Feldwege. Also, wer die Ruhe sucht, der findet sie hier. Mir war das alles schon ein wenig zu einsam. Vielleicht sollte man die Wanderung nicht im Sommer bei Hitze machen.
Der Weg nach Riesa zog sich dann etwas in die Länge. Macht nichts, ich bin gut angekommen und die Deutsche Bahn war super!! Alles Züge pünktlich und immer schnell unterwegs. Das war ein sehr komfortables und entspanntes reisen!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 37, 27 Kilometer
Gesamter Anstieg: 78 Meter
Download: GPX - Datei - Von Bad Liebenwerda nach Riesa

Der Röhrsdorfer Grund

Sonntag, 26. Mai 2024
Der Röhrsdorfer Grund

Das war eine verrückte Wanderung gestern. Zunächst war alles noch in Ordnung. Wir hatten eine wunderschöne Sicht in Richtung Stolpen und Sächsische Schweiz. Im Röhrsdorfer Grund fing es an zu regen oder vielmehr, es schüttete aus Kannen. Der kleine Waldweg stand innerhalb kürzester Zeit 10 Zentimeter unter Wasser. Wir sind da noch ganz durchgekommen, aber der Hund wollte überhaupt nicht mehr. Da hieß es, nassen Hund tragen und durchs Wasser waten. Eine kleine abenteuerliche Wanderung (für den Hund)!!
Interessant fand ich, dass man genau hinter dem Pfaffenstein die Spitze des Rosenbergs sehen kann. Hatte ich bisher noch nicht entdeckt.

Blick auf Stolpen
Das Röhrsdorfer Schloss

  

Blick in die Sächsische Schweiz
Der Wilisch

  

  

Rechts Pfaffenstein, dahinter der Rosenberg
Im Röhrsdorfer Grund

  

Länge der Tour: 5. 55 Kilometer
Gesamter Anstieg: 98, 1 Meter
Download: GPX - Datei - Röhrsdorfer Grund

Der Kirchenradweg Diesbar

Mittwoch, 22. Mai 2024
Der Kirchenradweg Diesbar

Eigentlich lade ich nicht über 100 Fotos auf einmal hoch, aber hier ließ sich das auf Grund des Umfangs und er Länge der Tour nicht verhindern.
Es geht auf den Kirchenradweg. Entdeckt hatte ich ihn mal auf einer Wanderung, ich glaube, es war der Weinwanderweg. Nun wollte ich ausprobieren, wie sich der Weg fährt und was ich alles so entdecken kann.

Die eigentliche Runde startete für mich in Diesbar. Die Wege fuhren sich meistens sehr gut, es gibt aber auch ein paar Abschnitte wo ich dachte, ich bekomme Gehirnerschütterung. Selbst mein Mountainbike hat geweint!! Die Tour ist mit 111 Kilometer und 243 Hm angegeben. Das stimmt nicht. Mein Navi sagt mir, dass sie etwas länger ist. Die Höhenmeter betragen 806 Meter!! Eine enorme Abweichung!!

In Zabeltitz soll sich das Grab von August Christoph von Wackerbarth befinden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die richtige Grabstelle fotografiert habe??
Die Kirche in Tiefenau macht einen etwas maroden Eindruck und ist geschlossen. Schade, ich hätte mir gerne die Silbermannorgel angesehen.
Die Strecke führt auch durch Skassa, aber an der Kirche vorbei. Den kleinen Schlenker zum Sächsischen Landesvermesser Adam-Friedrich-Zürner habe ich gerne eingebaut. Schön, dass die Kirche offen war.
Nicht so gefallen hat mir die Gegend um Zeithain. Und warum die Strecke mitten durch das Industriegebiet von Riesa führt erschließt sich mir auch nicht. Hier sollte man gleich auf dem Elberadweg bleiben.
Sehr schön die Landschaft hinter Riesa!! Da kommer ich gerne noch einmal wieder. Alles in allem eine wunderschöne und ausgesprochen interessante Fahrradtour.

Dom und Albrechtsburg in Meißen
Die St. Michaeliskirche in Zehren

  

Beginn der Runde in Diesbar

  

Der Weg nach Skassa
Sächsischer Meilenstein in Skassa

  

Sächsischer Meilenstein in Skassa
Erinnerungstafel an Adam Friedrich Zürner

  

Die Kirche in Skassa
Geburtshaus von Adam Friedrich Zürner

  

Gedenktafel am Wohnaus von A. F. Zürner
Die Kirche in Skassa

  

Die Kirche von Innen
Der Altar

  

Die Orgel von Johann Christian Pfennig (1758)
Die Kirche in Wildenhain

  

  

Die Urban-Kreuzbach-Orgel in Wildenhain
Die Kirche in Walda

  

St.Georgen - Kirche Zabeltitz

  

Der Weg nach Zabeltitz
Das Schloss in Zabeltitz

  

St.Georgen - Kirche Zabeltitz
Schloss Zabeltitz

  

St.Georgen - Kirche Zabeltitz
Der Altar

  

  

Die Urban-Kreuzbach-Orgel in Zabeltitz

  

  

Altar und Orgel Dorfkirche Frauenhain

  

Orgel von Richard Kreutzbach
Spätgotischer Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert

  

Dorfkirche Frauenhain
Die Röderteiche in der Röderaue

  

Die kleine Röder
Schlosskapelle Tiefenau

  

  

Schloss Tiefenau
Blick auf die Dorfkirche Lichtensee

  

Maroder Wasserturm in Zeithain
Feuerwehrmuseum in Zeithain

  

Der Zeithainer Obelisk

  

  

In Nähe der Gohrischheide
St. Jacobus in Jacobsthal (Zeithain)

  

St. Jacobus in Jacobsthal (Zeithain)

  

St. Katharina in Kreinitz

  

St. Laurentius in Lorenzkirch (Strehla)

  

St. Laurentius in Lorenzkirch (Strehla)
Blick auf Strehla

  

Elbfähre Lorenzkirch - Strehla
Stadtkirche "Corporis Christi" Strehla

  

Altar in "Corporis Christi" Strehla

  

Stadtkirche Strehla
Postmeilensäule in Strehla

  

Ev. Pfarrkirche Zaußwitz
Blick zurück auf Strehla

  

Clanzschwitzer Windmühle

  

Blick auf den Collmberg
Die evangelisch-lutherische Kirche Terpitz

  

  

Blick auf St. Aegidien Oschatz
Die evangelisch-lutherische Kirche Schmorkau

  

Kirche Canitz (Riesa)

  

Klosterkirche St. Marien Riesa

  

St. Martinskirche Pausitz

  

St. Martinskirche Pausitz
Tafel Schlosspark Jahnishauen

  

Schlosspark Jahnishausen
Schloss Jahnishausen

  

Tafel Schlosspark Jahnishauen
Die Schlosskirche in Jahnishausen

  

  

Die Schlosskirche in Jahnishausen
Die Kirche in Prausitz (Hirschstein)

  

Altar
Orgel von Carl Eduard Jehmlich

  

Dorfkirche Dörschnitz
Das Eingangsportal

  

St. Wenzel Kirche Lommatzsch

  

Die Postmeilensäule in Lommatzsch
Göhrischfelsen

  

Länge der Tour: 137 Kilometer
Gesamter Anstieg: 806 Meter
Download: GPX - Datei - Kirchenradweg



Wanderung durch die Baustelle

Samstag, 18. Mai 2024
Wanderung durch die Baustelle

Große Baustellen interessieren mich immer. So konnte ich schon die Schandauer, Kipsdorfer, Hartmann, Wehlener, Österreicher (neu), Tolkewitzer Straße und so weiter in Bildern festhalten. Heute habe ich die Gelegenheit genutzt und bin über die Baustelle zu meiner Lieblingskaufhalle gewandert. Anschließend geht es über den Tolkewitzer Friedhof und den Elberadweg zurück nach Hause. Eine wunderschöne und momentan sehr ruhige Wanderung durch die Stadt. Ruhe ist das höchste Gut auf Erden!!

Auf dem Friedhof habe ich das Grabmal von Georg Treu entdeckt. Es viel mir auf, weil es in Dresden einen Georg-Treu-Platz gibt (Innere Altstadt). Georg Treu (geb. am 29. März 1843 in Sankt Petersburg, gest. am 5. Oktober 1921 in Dresden) war ein Klassischer Archäologe und Direktor der Skulpturensammlung im Dresdner Albertinum. Interessant, das habe ich noch nicht gewusst! Gegrüßt habe ich außerdem Arthur Willibald Königsheim (Waldpark Blasewitz) und Karl Emil Scherz (Erbauer der Heilig-Geist-Kirche, Häuser am Schillerplatz und Körnerplatz).

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: Null Meter
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Fahrradtour zum Hetzdorfer Viadukt

Mittwoch, 15. Mai 2024
Fahrradtour zum Hetzdorfer Viadukt

Die Tour hatte ich mir schon vor Jahren vorgenommen. Mein Ziel war der Hetzdorfer Viadukt über das Flöhatal in Hetzdorf. Ich wollte unbedingt mal über diese grandiose Brücke fahren!!
Nach Freiberg bin ich über hundert mal geradelt. Da ich schon etliche Strecken nach Freiberg kenne wollte ich mal ausprobieren, wie Komoot mich durch die Landschaft führt. Und das hat Komoot richtig gut gemacht. Auf der Rückfahrt bin ich aber wieder mein alte Strecke durch den Tharandter Wald gefahren.
Der Hetzdorfer Viadukt wurde zwischen 1866 und 1869 erbaut. Er ist 43 Meter hoch und 328 Meter lang. Am 23. September 1868 fuhr die erste Lokomotive über den neuerbauten Viadukt. Gebaut wurde die Brücke von Oberingenieur Sorge, der den Viadukt entwarf, und Sektionsingenieur Clauß, der den Bau ausführte. Bei den Bauarbeiten gab es einige Unfälle, darunter auch Todesfälle. Die Todesfälle gibt es leider auch heute noch. Fünf Kreuze unterhalb der Brücke habe ich entdeckt. Schlim!!
Der Ministerrat der DDR beschloss am 10. Januar 1986, die alte gekrümmte Trasse mit dem Hetzdorfer Viadukt im Zuge einer Streckenbegradigung mit einer 2.033,9 m langen und bis zu 16,8 Promille steilen Neubaustrecke zu umgehen und den Viadukt für den Eisenbahnverkehr stillzulegen.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 150, 15 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1853 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Hetzdorfer Viadukt