100 000 Kilometer in knapp 12 Jahren (ohne E)

Sonntag, 14. April 2024
100 000 Kilometer in knapp 12 Jahren (ohne E)

Als ich gestern Abend in mein Fahrradtagebuch geschaut habe ist mir aufgefallen, dass genau noch 114, 92 Kilometer fehlen bis zur Hunderttausend. Na das wollen wir doch heute schaffen. Also das Rennrad geschnappt und Richtung Riesa gedüst, 62 Kilometer gegen den Wind gestemmt und 62 Kilometer auf der Rückfahrt treiben lassen. Eine wunderbare Tour. Ich liebe die offene und freie Landschaft hinter Meißen!!
An der Albertbrücke in Dresden war es dann soweit. Die 100 000 waren voll, und das absolut ohne E-Motor, nichts mit E-Doping. Wenn schon, dann aus eigener Kraft!! Die erste Tour hatte ich am 22. 9. 2012 mit einem Garmin-Handgerät aufgezeichnet. Ob ich noch einmal 100 000 schaffe glaube ich nicht, denn dann müsste ich schon über (viel zu alte) sein. Na ja, man weiß ja nie!! Ein bisschen Vorlauf habe ich noch, weil ich vor den 12 Jahren auch schon über 44 Jahre geradelt bin. Da gab es aber leider noch keine Navis. Die alten DDR-Kilometerzähler waren sicherlich alles andere als genau. Aber ich habe den noch im Schrank liegen!! Also dann: AUF EIN NEUES!! und immer viel Spaß beim Radeln.





















Die Länge der Tour war heute 126 Kilometer.

Auf der Suche nach der Kirche

Samstag, 13. April 2024
Das Fischerdorf Camera de Lobos

Das ist eine Wanderung von Orca Praia zum Fischerdorf Camera de Lobos. Leider ist momentan der Wege am Meer gesperrt, so dass man einen großen Teil Straße laufen muss. Ich wollte mir unbedingt die moderne Kirche in Lobos anschauen. Da die Straßen in Camera de Lobos Darmverschlingungen ähneln, habe ich die Kirche nicht gefunden, dafür aber den Pico de Torre bestiegen. Die Straßen sind sehr sehr steil.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: knapp 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: 396 Meter
Download: Wanderung Camera de Lobos

Zwischen Porto da Cruz und Machico

Mittwoch, 10. April 2024
Zwischen Porto da Cruz und Machico

Besonders schöne Wanderung entlang der Steilwand und zum Schluss entlang der Levada.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: 210 Meter
Gesamter Abstieg: 320 Meter
Download: GPX - Datei - Porto da Cruz und Machico



Wanderung Levada - 25 Fontes

Mittwoch, 10. April 2024
Wanderung Levada - 25 Fontes

Levadas heißen die künstlichen Wasserläufe, die in Portugal und auf Madeira (Portugal) erbaut wurden, um Wasser aus den niederschlagsreicheren Gebieten zu den landwirtschaftlichen Anbaugebieten zu leiten. Auf Madeira wird dazu Wasser aus dem Norden und dem Zentrum der Insel in den Süden geleitet. Meist haben Levadas nur ein geringes Gefälle. Sie umfahren Täler und Berge, verlaufen durch Tunnel und kreuzen natürliche Wasserläufe auf Aquädukten.

Die Insel Madeira wird durch eine Gebirgskette, die sich von Ost nach West erstreckt, in eine Süd- und eine Nordhälfte unterteilt. Für den Ostteil des Gebirges ist charakteristisch, dass das Gebirgsmassiv sehr viel schroffer nach Norden als nach Süden abfällt und eine natürliche Barriere gegen die Nord- und Nordostwinde bildet. Dieser Gebirgsbereich verzeichnet daher erhöhte Regenfälle – bis zu 2000 mm jährlich, ohne ausgeprägte Trockenzeit – während der Süden der Insel sechs Monate lang trocken sein kann (semi-arid). Verminderte Sonnenscheindauer und niedrigere Temperaturen setzen zudem die Verdunstung auf der Nordseite der Insel herab. Diese Faktoren bewirken einen großen Wasserreichtum im Norden. Aufgrund des extrem steilen Geländes kann dieser Reichtum dort landwirtschaftlich nicht genutzt werden. Auf der trockenen Südseite mit ihren sanfter abfallenden Hängen hingegen gibt es sehr viel mehr Anbaugebiete. Madeiras geologischer Aufbau weist schräggelagerte Schichtungen von Lava, Schlacke, Tuff und Aschen auf, die nach Norden hin abfallen. Die Schichten sind voneinander durch nicht poröse Basaltriffe und Konglomeratsmassen getrennt. Versickernder Regen, selbst der an den Südhängen, fließt meist nach Norden ab. Er tritt meist in Quellen auf einer Höhe von 1500 bis 1600 m Höhe hervor. Das Problem, wie man die reichlichen Wasservorräte (man vermutet 200 Millionen m³ gespeichertes Wasser in den porösen Schichten) des Nordens zum Süden bringen kann, wurde durch den Bau der Levadas gelöst. Heute wird praktisch jedes Feld der Insel in der regenarmen Zeit, von April bis Oktober, durch Levadas bewässert. Zusätzlich wurden Wasserstollen für Wasserkraftwerke gebaut.

Wikipedia

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 11 Kilometer
Gesamter Anstieg: 103 Meter
Gesamter Absieg: 431 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung Levada - 25 Fontes