Die Westlausitz - Teil 16

Samstag, 27. Juli 2019
Fahrradtour nach Bautzen

Die Tour von Pulsnitz nach Bautzen ist besonders schön und unbedingt zu empfehlen. Es geht meistens über sehr enge kleine Straßen, Fahrradwege, manchmal über Schotter, meistens hat man seine Ruhe.

Start ist Pulsnitz. Auf der K9242 geht es nach Steina, zwischen Schwarzenberg und Ohorner Steinberg nach Rehnsdorf. Wenn man aus dem Wald kommt, hat man eine schöne Sicht auf die tiefe Ebene Richtung Boxberg. Auch Schwarze Pumpe ist zu sehen. Auf einer Anhöhe kurz vor Talpenberg steht die längste Bank Sachsens.







Über Elstra, Kriepitz gelangt man schließlich nach Panschwitz-Kuckau.

Geprägt ist der Ort durch das Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern, das seit seiner Gründung 1248 bis heute in seiner ursprünglichen Bestimmung besteht. Alljährlich zu Ostern zieht Panschwitz-Kuckau zudem tausende Besucher an, wenn die traditionellen Osterreiter um den Klosterhof reiten. Überall im Dorf und an den Wegen der umliegenden Landschaft zeugen Kreuze und Betsäulen vom tief verwurzelten katholischen Glauben in diesem Teil der sorbischen Oberlausitz.
Wikipedia

Das Kloster sollte man sich unbedingt ansehen!! Besonders gefallen hat mir der Klostergarten.









In Storcha steht diese Kirche.



Nun ist es nicht mehr weit. Wer Zeit hat, kann den Urzeitpark in Kleinwelka besuchen. Leider haben wir das nicht mehr geschafft.





Das Ziel ist erreicht. Wir sind die gleiche Strecke zurück gefahren, haben aber noch dem Ohorner Steinberg einen Besuch abgestattet.











Länge der Tour: 73 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 987 Meter
Download: Fahrradtour Pulsnitz - Bautzen

Weitere Links:
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 1
Fahrradtour Dresden Bautzen - Teil 2

Die Westlausitz - Teil 15

Freitag, 26. Juli 2019
Fahrradtour zum Keulenberg

Der Keulenberg (413,4 m) ist der wichtigste, markanteste und bekannteste Berg der Westlausitz. Ab 1962 war der Berg für Besucher gesperrt, nur das Militär hatte Zutritt. Ab der Wende 1989 konnte man wieder hoch wandern. Im Wander- & Naturführer "Lausitzer Bergland" aus dem Rölke-Verlag ist die Geschichte sehr gut beschrieben.

Meine Radtour beginnt in Pulsnitz. Auf Schotterwegen geht es zunächst durch den Wald, dann verläuft die kleine Straße immer parallel zur Hauptverkehrsstraße bis zur Ortschaft Friedersdorf. Ab hier bin ich wieder über Feldwege gefahren. Schließlich gelangt man nach Oberlichtenau. Im Ort gibt es ein sehr schönes Schloss mit Park.
Der Keulenberg besitzt eine Auffahrt. Diese Straße sieht gar nicht so steil aus, ist aber mit 15 Prozent schwierig zu fahren. Nach etwa 3 Kilometer Bergtour steht man auf dem Gipfel. Oben befindet sich ein Aussichtsturm, der Augustobelisk, das Bismarckdenkmal, ein Fernsehturm, die Ruine des Bergschlösschens, eine Triangulationssäule und das ehemalige Funkgebäude. Leider gibt es keine Gastronomie mehr. Man bemüht sich an den Wochenenden für eine kleine Verpflegung. Auf der Königsbrücker Straße bin ich zurückgefahren.

Vom Aussichtsturm hat man bei schönem Wetter eine fantastische Aussicht. Zu sehen sind u.a. die Esse in Halsbrücke, die ehemalige Zinkhütte Freiberg, der Collmberg, das Mückentürmchen, Frauenstein, die Domtürme, der Fernsehturm auf dem Zinkenstein, die F60, Boxberg, Schwarze Pumpe usw.



























Länge der Tour: 19, 1 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 249 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Keulenberg

Die Westlausitz - Teil 14

Donnerstag, 25. Juli 2019
Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz

Die Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz ist von der Strecke her die gleiche wie die Tour zum Wüsteberg. Ich erspare mir deshalb eine nähere Beschreibung.

Der Hutberg (obersorbisch Pastwina hora) ist ein 293,2 m ü. NN hoher Berg und ein beliebtes Ausflugsziel am Rande des Stadtgebietes der sächsischen Kleinstadt Kamenz.

Der Hutberg bei Kamenz ist vor allem berühmt für seine Bühne. Hier haben schon etliche große Künstler gespielt und gesungen, wie z.B. Roland Kaiser, die Puhdys, Lynyrd Skynyrd oder Deep Purple. Da wackelt schon mal der Wald wenn Steve Morse in die Saiten haut!! Auf dem Gipfel befindet sich ein Aussichtsturm und ein Restaurant, wo es das vielleicht beste Mittagessen der gesamten Lausitz gibt. Ist zwar teuer, aber dafür mindestens 5 Sterne""

Mit dem "Komitee zur Errichtung eines Lessingturmes" im Jahre 1858 sollte es dann richtig losgehen. Reichliche Spenden sorgten für die finanzielle Absicherung des Projektes. So wurde am 30. März 1864 der Grundstein für den Turm gelegt. Am 21. August 1864 konnten schon Tausende von Menschen auf dem Gipfel die Turmweihe des 18 m hohen Aussichtsturms mit Ehrenschüssen erleben. Das dazugehörige Schankgebäude erwies sich bald als zu klein und wurde dreißig Jahre später im Jahr 1895 von April bis September erweitert. So entstand aus dem Schankgebäude das Hutberghotel. Doch 1929 musste es nochmals erweitert werden und erhielt dann die Form, wie es heute zu sehen ist. Nachdem im Laufe der Jahre die Bäume um den Turm immer höher gewachsen waren, wurde dieser 2010 mit einem 6 m hohen Aufsatz auf 24 m erhöht.
Wikipedia

Anschließend bin ich noch in die Stadt gefahren, was sich unbedingt gelohnt hat. Man kann auf den Turm der Kirche klettern (1 Euro) und sich Kamenz von oben anschauen. In der Ferne sieht man den Czorneboh und die Landeskrone.





























Länge der Tour: 30, 3 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 473 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Hutberg bei Kamenz

Die Westlausitz - Teil 13

Mittwoch, 24. Juli 2019
Fahrradtour zum Walberg

Ich bin mir nicht ganz sicher ob der Walberg mit oder ohne H geschrieben wird. Auf den Karten steht meistens Wahlberg, auf dem Schild oben am Berg Walberg. Kann sich jeder selber raussuchen, was stimmt. Das erste Mal habe ich den Berg auf meiner Radtour durch die Königsbrücker Heide gesehen. Da wollte ich schon immer mal hin, vor allem weil der Berg recht auffällig ist. Der Walberg ist der letzte Berg der langen Gebirgskette den ich mit dem Fahrrad erreicht habe. Dahinter befindet sich Kamenz mit dem Hutberg.

Start ist wiederum Pulsnitz. Über Steina geht es nach Möhrsdorf, Gersdorf, über die S95 nach Haselbachtal und Häslich. Hier rechts abbiegen auf die K9270, und schon beginnt der Aufstieg zum Berg. Mit dem Fahrrad kann man im Wald sehr gut fahren, der Gipfel ist ziemlich steil und anstrengend. Eine Sicht hat man auf dem Berg leider nicht, dafür ist das Gebiet um den Walberg geologisch interessant. Da die Tour relativ kurz ist, bin ich anschließend noch auf den Keulenberg gefahren.

Die Tour ist für das Mountainbike und das Tourenrad geeignet.



















Länge der Tour: 49, 9 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 584 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Walberg

Wanderung nach Bischofswerda

Dienstag, 23. Juli 2019
Der nächste Versuch

Heute hat es geklappt mit der Wanderung nach Bischofswerda. Manchmal braucht es eben zwei Anläufe. Allerdings habe ich mir den ersten Teil über Pappritz, Helfenberg, Weißg und Napoleonstein etwas vereinfacht. Wegen der angesagten Hitze bin ich am zeitigen Morgen in Dresden Tolkewitz gestartet, dann nicht die Fähre in Laubegast genommen, sondern die Grundstraße hoch nach Bühlau gewandert. Neben der Straße (B6) verläuft bis Rossendorf ein sehr schöner Radweg. Der ist zwar autotechnisch der blanke Irrsinn, zum laufen aber gut geeignet. Alles nicht erbaulich, aber ich habe mir dadurch ein paar Kilometer erspart. Außerdem ist der Weg über den Napoleonstein ziemlich schwierig und steil. In Rossendorf bin ich nicht durch das Grundstück gepilgert, sondern habe brav die Straße genommen. Jetzt kommt der für mich neue Teil der Tour durch den Karswald. Mit einer Landkarte habe ich einen schönen Weg durch den Wald gefunden, der richtig komfortabel war. Es geht also doch. Raus gekommen aus dem Wald bin ich in Fischbach. Nach Fischbach ging es über eine große Wiese nach Seeligstadt. Vor Seeligstadt bin ich wieder Straße gelaufen, weil dort Baustelle war und deshalb keine Autos fuhren. Nach Seeligstadt bin ich am Waldrand der Massenei bis nach Großharthau gelaufen. Die Strecke kannte ich bereits von meiner Mountainbike-Tour zum Butterberg. Nach Goldbach ging es noch einmal hinauf auf eine Höhe mit sehr guter Aussicht auf den Valtenberg, in der Ferne war auch der Kahleberg im Erzgebirge zu sehen. Bischofswerda ist eine sehr schöne kleine Stadt mit Markt, Tierpark, Rathaus und Kirche. Zurück ging es mit der Eisenbahn nach Dresden. Alles in allem eine sehr schöne abwechslungsreiche Wanderung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Jetzt mal ein Vorschlag, wie die Wanderung ohne Straßenlaufen möglich ist.

Zu erst der Teil über Pappritz, Helfenberg, Napoleonstein. Das ist die Tour, die ich gestern bis Rossendorf gelaufen bin. Der GPX-Track endet kurz vor dem privaten Grundstück.

Länge der Tour: 11, 1 Kilometer
Download: GPX-Datei - Dresden-Rossendorf



Und hier die Wanderung von heute auf der Grundstraße und der B6 bis Bischofswerda. Ab privatem Grundstück Rossendorf kann auf dieser Strecke gelaufen werden, bis dahin sollte man über Pappritz laufen.

Länge der Tour: 34, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 359 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Bischofswerda



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung nach Rossendorf

Montag, 22. Juli 2019
Eine missglückte Wanderung

Das Ziel war, von Dresden aus nach Bischofswerda zu wandern. Bei meinen vielen Touren in der Westlausitz bin ich leider nicht nach Bischofswerda gekommen, obwohl die Stadt eindeutig in der Westlausitz liegt. Mit Komoot habe ich mir wieder eine Strecke erstellen lassen, leider konnte man diese überhaupt nicht laufen. Zu Beginn ging das alles noch sehr gut. Start war Dresden Tolkewitz, den Elberadweg bis zur Fähre Niederpoyritz – Laubegast, nach Pappritz hoch, Schlosspark Helfenberg, Cunnersdorf, Weißig, ein kleines Stück Bahntrassenradweg, Napoleonstein (342 m) und dann der Versuch, nach Rossendorf zu kommen. Das endete erst einmal vor einem Privatgrundstück, davor das kleine gelbe Schild: betreten verboten! Ich bin trotzdem durchgekommen, auch wenn ich mich dabei nicht wohl gefühlt habe. Komoot schickt mich natürlich auch durch das dicke Gestrüpp, wo ich schon einmal stecken geblieben bin. Aber auch diesmal habe ich einen Weg gefunden. Dann ging es in den Karswald hinein. Eigentlich sah die Komoot-Strecke recht gemütlich aus, immer kerzengerade durch den Wald. Leider musste ich feststellen, dass es diesen Weg überhaupt nicht gibt. Ein paar kleine Reste eines Wanderweges habe ich gefunden, alles andere war Gestrüpp und etwa 300 umgefallene Bäume. Ich habe aufgegeben und schnell die nächste Bushaltestelle gesucht. Denn die B6 nach Bischofswerda wollte ich auch nicht laufen. Das Ende meiner Wanderung war nach 18, 3 km die Tankstelle im Karswald. Eine GPX-Datei stelle ich heute nicht ins Internet, meine Karte muss genügen. So ganz habe ich den Plan aber nicht aufgegeben. Vielleicht starte ich morgen einen neuen Versuch!!

















Länge der Tour: 18, 3 Kilometer

Die Westlausitz - Teil 12

Montag, 22. Juli 2019
Fahrradtour zum Wüsteberg

Zwischen "Heiliger Berg" und "Wüsteberg" verläuft die S95, auf der linken Seite (Richtung Kamenz) befindet sich der "Wüsteberg" (351 m) und der "Walberg" (356 m). Der kürzeste Weg zum Wüsteberg wäre die S95. Ich bin aber auf einem schönen Wald - und Wiesenweg von Pulsnitz aus nach Haselbachtal gefahren und weiter auf ziemlich geraden Weg hinauf zum Gipfel. Anschließend bin ich durch den Wald geradelt bis zum Hutberg bei Kamenz und über Kamenz, Gersdorf und Möhrsdorf zurück nach Pulsnitz. Auf einem breiten Wanderweg im Wald zwischen Wüsteberg und Walberg steht eine kleine Holzhütte für müde Wanderer, wo man in Ruhe rasten kann. Mit dem Fahrrad kann man fast bis auf den Gipfel fahren, die Abfahrt hinab zur Schutzhütte ist aber ziemlich steil. Vom Berg hat man etwas Sicht in Richtung Kamenz.

Die Tour ist sehr gut geeignet für Mountainbikes, Tourenrad ist aber auch möglich.



















Länge der Tour: 30, 3 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 473 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Wüsteberg

Die Westlausitz - Teil 11

Montag, 22. Juli 2019
Fahrradtour zum Heiligen Berg

Der Heilige Berg steht dem Hennersdorfer Berg gegenüber. Dazwischen befindet sich auf einer Anhöhe eine große Wiese, von der man einen fantastischen Ausblick in Richtung Keulenberg und Schwedenstein hat. Während man auf den Hennersdorfer Berg ziemlich gelassen hochfahren kann, ist das beim Heiligen Berg nicht so ohne weiteres möglich. Es gibt zwar einen ganz kleinen schmalen Pfad, dieser ist jedoch nicht mit dem Fahrrad zu befahren. Ich habe mich teilweise durchs Gebüsch schlagen müssen. Oben vom Gipfel hat man einen schönen Blick auf Kamenz und Brandenburg. Den Wiesenweg hinauf zum Heiligen Berg fand ich besonders schön. Am Waldrand befindet sich eine Bank, hier sollte man unbedingt rasten und den schönen Ausblieck genießen!

Start der Tour ist Pulsnitz, es geht auf der K9242 nach Steina, weiter auf der K9240 nach Gersdorf. Ab hier beginnt der Aufstieg, zunächst über einen Wiesenweg, dann durch den Wald bis zum Gipfel. Anschließend bin ich zum Hennersdorfer Berg gefahren, von dort über Gersdorf, Untersteina zurück nach Pulsnitz.

Die Tour ist teilweise für Mountainbikes geeignet.





















Länge der Tour: 25 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 406 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Heiligen Berg

Fahrradtour zum Semmelsberg

Freitag, 19. Juli 2019
Fahrradtour zum Semmelsberg

Wieder mal ein kleiner Tourenbericht von der anderen Elbseite. Bei meiner Wanderung nach Zadel viel mir in der Ferne dieser Turm auf.



Hat mich natürlich interessiert, wo und was das ist. Gestern hatte ich in Freital zu tun. Da kam mir die Idee, mal mit dem Fahrrad auf der alten Bahntrasse bis nach Wilsdruff zu fahren. Und in Wilsdruff kam mir die Idee, bis nach Meißen zu fahren. Dabei bin ich dann fast direkt an diesem Turm vorbei gekommen. Es handelt sich mit 99prozentiger Sicherheit um den Semmelsberg bei Polenz. Von diesem Höhenzug hat mein eine ziemlich gute Sicht auf Meißen und die Berge in der Lausitz.

Start ist Dresden Tolkewitz. Über das Weißeritztal nach Freital, über den Bahntrassenradweg nach Wilsdruff. In Wilsdruff habe ich mir den ehemaligen Bahnhof der Schmalspurbahn angesehen. Das Gebäude ist saniert, im Inneren befindet sich das Museum der Wilsdruffer Schmalspurbahn. Es geht weiter bis nach Polenz, anschließend nach Meißen und über den Elberadweg zurück nach Dresden.

























Länge der Tour: 83 Kilometer
Gesamter Anstieg: 469 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Semmelsberg

Die Westlausitz - Teil 10

Donnerstag, 18. Juli 2019
Fahrradtour zum Hennersdorfer Berg

Der Hennersdorfer Berg ist mit seinen 387 m ein relativ auffälliger Berg. Zunächst bin ich zum "Heiligen Berg" gefahren, dann über eine schöne Wiese mit Aussicht zum Hennersdorfer Berg. Die Waldwege sind sehr gut, wenn da nicht die vielen Waldmaschinen wären. Vielleicht muss das ja sein, warum die Wege aber dermaßen zerstört werden, kann ich auch nicht sagen. Auf dem Gipfel steht eine Steinpyramide, am Baum hängt ein Schild mit Namen und Höhenangabe. Unterhalb des Berges hat man eine sehr gute Sicht.

Die Tour ist nur für Mountainbikes geeignet.



















Länge der Tour: 25 Kilometer
Gesamter Anstieg: 406 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Hennersdorfer Berg

Die Westlausitz - Teil 9

Donnerstag, 18. Juli 2019
Fahrradtour zum Kälberberg

Der Kälberberg versteckt sich ein wenig hinter Schwarzenberg und Brandhübel. Im Wald liegen die drei Gipfel dicht nebeneinander. Zu sehen ist der Kälberberg nur vom Keulenberg aus. Die Tour beginnt in Pulsnitz, über Steina gelangen wir nach Möhrsdorf. Hier beginnt der steile Anstieg hinauf zum Brandhübel. An diesem fahren wir vorbei und gelangen auf einen breiten Waldweg, der uns zum Kälberberg bringt. Der letzte Anstieg ist extrem steil, genauso die Abfahrt hinab nach Ossel. Der Gipfel des Kälberberges ist geologisch interessant, ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Besonders lustig finde ich das Gipfelbuch, wo ich mich selbstverständlich eingetragen habe. Auf dem Rückweg kommt man an einem alten Ringwall vorbei. Um welche Anlage es sich handelt und wie alt sie ist, darüber kann ich leider nichts sagen. Vom Berghang oberhalb von Ossel hat man einen fantastischen Fernblick in Richtung Oberlausitz und Brandenburg.

Die Tour ist sehr gut geeignet für Mountainbikes, Tourenrad ist aber auch möglich.





























Länge der Tour: 21, 3 Kilometer
Gesamter Anstieg: 384 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Kälberberg

Die Westlausitz - Teil 8

Dienstag, 16. Juli 2019
Wanderung zum Brandhübel

Die Wanderung zum Brandhübel ist mit Sicherheit die schwierigste aller meiner Wanderungen, was daran liegt, dass es keinen Weg zum Gipfel gibt. Wenn man da oben stehen will, muss man sich querfeldein durch den Wald schlagen. Und der ist manchmal ziemlich steil, strüppig und teilweise undurchdringbar. Auf Wildschweine sollte man ebenfalls achten!! Nichtsdestotrotz, ich habe es geschafft. Viel sieht man da oben auch nicht, außer ein paar Steine, die wahrscheinlich den höchsten Punkt markieren.

Der Weg zum Brandhübel ist aber umso schöner. Start ist Pulsnitz. Zu Beginn bin ich die Straße nach Steina gelaufen. Dass muss natürlich nicht sein, denn man kann auch über die Laufstrecke der Schwedensteinklinik wandern. Weiter geht es nach Steina, von dort über den Hausstein nach Möhrsdorf. Vom Aussichtspunkt Hausstein (343,6 m) hat man einen herrlichen Blick auf die Bergkette. Am Haustein befindet sich ein alter Granitsteinbruch, der heute einer Tauchschule als Freizeitpark dient. Das Tauchgewässer hat eine Tiefe von etwa 32 Meter, was ich leider nicht nachprüfen konnte. Ab Möhrsdorf kann man noch einen schönen Wiesenweg bis zum Waldrand laufen, ab da übernehme ich keine Garantie mehr.



















Länge der Tour: 15 Kilometer
Download: GPX-Datei- Wanderung zum Brandhübel

Die Westlausitz - Teil 7

Sonntag, 14. Juli 2019
Fahrradtour zum Schwarzenberg

Der Schwarzenberg ist ein recht auffälliger Berg. Mit 413m über n.N. ist er aber noch lange nicht der höchste Berg in der Gebirgskette. Trotzdem lohnt sich ein Ausflug dorthin. Er ist ein unbedingtes Muss für Mountainbiker, denn hier befindet sich der Black Mountain Bike Park. Der gesamte Schwarzenberg ist übersät mit Mountainbike-Strecken in allen Schwierigkeitsgraden. Eine wirklich tolle Sache. Der ehemalige Skilift wurde umfunktioniert und dient jetzt als Transportmittel für Fahrräder. Ist bissel blöde, weil man eigentlich sehr gut mit dem Fahrrad hochfahren kann. Jedenfalls ich habe das so gemacht. In Dobrig gibt es einen Parkplatz für Biker, die mit dem Auto anreisen. So wie ich das mitbekommen habe, ist der Black Mountain Bike Park. sehr beliebt!! Also, wer Lust auf schnelle Abfahrten hat - dann nichts wie hin!

Start meiner Tour ist Pulsnitz. Auf der K9240 Steina, auf der K4942 nach Möhrsdorf. In Dobrig habe ich mein Rad den Skilift hochgeschoben, denn der war zum fahren einfach zu steil. Man kommt aber auf anderen Wegen recht bequem zum Gipfel. Die Rückfahrt geht über Möhrsdorf, Untersteina, Steina zurück nach Pulsnitz. Die Tour ist nicht sehr lang aber lohnend. Hat Spaß gemacht!! Eine Aussicht vom Berg hat man leider nicht, es lohnt aber der Fernblick von der Straße nach Elstra. Hier sieht man die Berge der Oberlausitz, den Czorneboh, das Kraftwerk Boxberg und das Kraftwerk Schwarze Pumpe.

Der Schwarzenberg ist geeignet für Tourenräder, besser jedoch für Mountainbikes.

















Länge der Tour: 23 Kilometer
Gesamter Anstieg: 378 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Schwarzenberg

Die Westlausitz - Teil 6

Sonntag, 14. Juli 2019
Der Ohorner Steinberg

Die Kammtour geht weiter. Der nächste Berg der langen Gebirgskette ist der "Ohorner Steinberg", mit 432m über n.N. der zweithöchste Berg der Westlausitz. Auf dem Ohorner Steinberg war ich bisher noch nicht.

Ich wollte eigentlich über den Schleissberg zum Ohorner Steinberg wandern. Da ich aber weder Navi noch Karte dabei hatte, habe ich mich etliche Male verfranzt und bin schließlich in Steina gelandet. Hier bin ich erst einmal im Lindenhof eingekehrt. In dieser Gaststätte kann man sehr gut und preiswert zum Mittag essen. Weiter ging es in Richtung Rehnsdorf durch den Wald. Über den Burgwall gelangt man schließlich zum Ohorner Steinberg. Der Weg zum Gipfel ist recht steil und anstrengend. Über die Hochsteinstraße und Buschweg geht es schließlich zurück nach Pulsnitz. Mit dem Fahrrad kann man problemlos auf den Ohorner Steinberg fahren, ich empfehle aber ein Mountainbike, weil die Waldwege sehr steinig sind. Der Anstieg hoch zum Burgwall ist lang und steil, aber mit etwas Übung gut zu schaffen. Der Gipfel des Steinberges liegt etwas versteckt im Wald. Auf dem Gipfelplateau befindet sich eine kleine Steinpyramide. Aussicht vom Berg hat man leider nicht.

























Länge der Tour: 20 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Ohorner Steinberg

Die Westlausitz - Teil 5

Samstag, 13. Juli 2019
Wanderung zum Hochstein

Der Hochstein, auch Sibyllenstein genannt, ist ein 449 Meter hoher Berg in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er ist die höchste Erhebung des Nordwestlausitzer Berglandes. Der ringsum bewaldete Berg befindet sich zwischen Ohorn im Westen, dem Ohorner Steinberg im Norden, dem Ortsteil Kindisch der Stadt Elstra im Osten und Rammenau im Süden. An seinem Nebenberg Kuppe entspringt auf 317 Meter Höhe die Schwarze Elster. Auch die Große Röder entspringt südwestlich des Hochsteins.

Der erste Berg der langen Gebirgskette ist der Hochstein (rechts), mit 449m die höchste Erhebung der Westlausitz. Ich bin schon einmal mit dem Fahrrad von Dresden aus auf den Hochstein gefahren, siehe den Link hier oder hier, Wanderung zum Hochstein. Start ist wiederum Pulsnitz. Zu Fuß geht es zunächst nach der Ortschaft "Neues Dorf", weiter über die Finke zur Gaststätte "Finke". Über den Luchsenburgweg gelangen wir zur Hochsteinstraße. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Hochstein. Auf dem Hochstein befindet sich eine sehr interessante geologische Steinformation. Um diese Steinformation, genannt "Teufelskanzel", ranken sich viele Sagen. Zurück geht es über die Hochsteinstraße zur Gaststätte "Forsthaus", weiter über die Luchsenburgstraße bis zum Abzweig Tanneberg. Über den Tanneberg muss man nicht laufen, ich hab es aber trotzdem gemacht. Ist ja immer wieder eine schöne Aussicht von dieser Anhöhe. Mit dem Fahrrad kann man problemlos auf den Hochstein fahren, ich empfehle aber ein Mountainbike, da die Waldwege manchmal etwas steinig sind.

















Länge der Tour: 17,7 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Hochstein



Fortsetzung folgt