Fahrradtour zur Lausche - Teil 2

Freitag, 30. August 2019
Fahrradtour zur Lausche - Teil 2

Die Lausche (tschechisch Luž) ist mit 792,6 m der höchste Berg im Zittauer Gebirge und im gesamten Lausitzer Gebirge sowie die höchste Erhebung in Deutschland östlich der Elbe.
Wikipedia

Das ist wiederum eine meiner schönsten Komoot-Fahrradtouren in den letzten Jahren. Ich bin schon einmal von Jonsdorf nach Dresden geradelt, über Dolni Podluzi, Rybniste, Chribska, Jetrichovice, Vysoka Lipa und Hrensko, Elberadweg. Die Strecke ist auf Grund der vielen Taleinschnitte ziemlich anstrengend. Gestern bin ich über Elberadweg, Bad Schandau, Kirnitzschtal, Hinterhermsdorf in das Zittauer Gebirge gefahren, was wesentlich einfacher geht. Im Kirnitzschtal steigt die Strecke stetig leicht an, etwas steiler wird es erst zum Schluss hinauf nach Hinterhermsdorf. Ab Hinterhermsdorf geht es steil nach unten in das Khaatal, wo die Kirnitzsch fließt. Hier überqueren wir die Tschechische Grenze. Den Weg durch das Khaatal fand ich besonders schön. In Kyjov verlassen wir das Tal, immer leicht ansteigend erreichen wir schließlich Krasna Lipa. Ab hier ist die Strecke meiner Fahrradtour Jonsdorf - Dresden ziemlich ähnlich. Hinter Krasna Lipa geht es über einen sehr schönen Wald - und Wiesenweg nach Horni Podluzi, im Blickfeld immer der mächtige Jedlova. In Herrenwalde überqueren wir die Grenze, und jetzt sieht man zum ersten Mal die Lausche. Weit ist es nicht mehr, aber es wird extrem steil. Bis zur Rübezahlbaude konnte ich noch fahren, dann war schieben angesagt. 23 Prozent Steigung und schlechte Wegverhältnisse waren für mich nicht zu meistern. Oben auf der Lausche habe ich lange gerastet und nachgedacht, wie ich zurück nach Dresden komme. Da ich ziemlich gut drauf war, habe ich mich für die gleiche Strecke zurück entschieden. Es geht ja meistens nur noch bergab. Am Elberadweg hatte ich Rückenwind, so dass ich nach 180 Kilometer gar nicht so knülle war. Wirklich schöne Tour, kann ich nur empfehlen.









Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1375 Meter
Download: GPX-Datei von Dresden zur Lausche





Fahrradtour zur Lausche - Teil 1

Donnerstag, 29. August 2019
Fahrradtour zur Lausche - Teil 1

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1375 Meter
Download: GPX-Datei von Dresden zur Lausche

Fahrradtour zum Stürmer - Teil 2

Dienstag, 27. August 2019
Fahrradtour zum Stürmer (Bouřňák) - Teil 2



Die Tour zum Stürmer hat mir wieder Komoot vorgeschlagen. Eigentlich war die Strecke recht gut, einzig in Moldava schickt mich der Routenplaner wieder mal durch ein privates Grundstück. Das konnte ich aber, auf Grund meiner sehr guten Garmin-Karte geschickt umfahren.

Der Bouřňák (deutsch Stürmer) ist einer der höchsten Berge des östlichen Erzgebirges auf dem Territorium der Tschechischen Republik (869 Meter). Bekannt ist der Berg als eines der bedeutendsten Ski-Zentren des Osterzgebirges. Der windzerzauste Buchenwald auf der Nordostseite des Gipfels steht seit 1979 auf 3,26 ha als Naturdenkmal unter Schutz.
Wikipedia

Start ist Dresden Tolkewitz. Komoot hat mich ganz gut durch die Stadt gelotst, was aber für meine Begriffe besser geht. Das nächste Mal fahre ich gleich über die Babisnauer Pappel. Bis Dippoldiswalde ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour nach Altenberg. Ab Dippoldiswalde führt die Strecke entlang der Bahntrasse der Schmalspurbahn Freital-Hainsberg, mal auf Fahrradwegen, mal durch den Wald oder auf der Straße. In Kipsdorf erreichen wir den Endbahnhof der Eisenbahn, der leider wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Ab Kipsdorf geht es steil nach oben Richtung Bärenfels. Eine große Steigung mit 15 Prozent gibt es in Seyde, schließlich müssen wir ja auf den Erzgebirgskamm hinauf. In Neuhermsdorf befindet sich der ehemalige Grenzübergang nach Tschechien. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Stürmer. Leider war die Sicht oben auf dem Berg nicht gut, die beiden Milleschauer und das Mückentürmchen konnte ich aber recht gut sehen. Das Hotel befindet sich in einem sehr desolaten Zustand und wird sehr wahrscheinlich nicht mehr bewirtschaftet. Schade!! Die Rückfahrt ist die gleiche Strecke wie die Hinfahrt. Allerdings habe ich mir ein paar Fahrradwege gespart und bin stattdessen die B 170 gefahren. Nicht sehr schön, aber es geht schneller.

Länge der Tour: 108 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1666 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Stürmer



Fahrradtour zum Stürmer - Teil 1

Montag, 26. August 2019
Fahrradtour zum Stürmer (Bouřňák) - Teil 1

Die Beschreibung der schweren Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 108 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1666 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Stürmer

Wanderung Tyssaer Wände

Mittwoch, 21. August 2019
Wanderung Tyssaer Wände

Tyssaer Wände (tschechisch Tiské stěny) wird in Tschechien eine Felsenstadt im Westen der Böhmischen Schweiz unweit der landschaftlichen Grenze zum Erzgebirge genannt. Das Gebiet nahe dem namensgebenden Ort Tisá (Tyssa) mit seinen bis zu 30 m hohen Felsen gilt als eine der größten touristischen Attraktionen der Böhmischen Schweiz. Die Tyssaer Wände und auch die benachbarten Bürschlitzwände (Bürschlické stěny) stehen als Nationales Naturreservat unter Naturschutz.
Wikipedia

Zur Wanderung muss ich nicht viel sagen, es gibt auch keine GPX-Datei. Der Weg ist ausgeschildert und leicht zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 5 Kilometer.

Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Donnerstag, 15. August 2019
Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Die Fahrradtour zum Jeschken war bestimmt meine schönste Tour in den letzten Jahren. Eine traumhafte Landschaft, meistens abseits der Hauptverkehrsstraßen gefahren, viel Ruhe und immer wieder steile Anstiege. Der Jeschken ist an sich auch nur ein Berg wie jeder andere, was ihn aber so einmalig macht ist der Fernsehturm auf dem Gipfel, der die Form des Berges nach oben fortführt. Für mich ist der Jeschken einer der schönsten Berge, die ich mit dem Fahrrad erklommen habe.

Nachdem das 1906 erbaute Berghotel am 31. Januar 1963 abgebrannt war, wurde von 1966 bis 1973 nach dem Entwurf des Architekten Karel Hubáček ein 99,86 Meter hoher futuristischer Bau neu errichtet, der Fernsehturm Ještěd. Für den Bau, der in Form eines Rotationshyperboloids die Formen der Berghänge aufgreift und nach oben hin fortführt, wurde der Architekt mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet.
Wikipedia

Wir sind wieder in Dresden Tolkewitz gestartet. Zunächst geht es den Elberadweg entlang bis nach Herrnskretschen. Hier beginnt der erste Anstieg hinauf nach Jonsdorf. Bis Česká Kamenice ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour zum Kaltenberg. Hinter Česká Kamenice zweigt die Strecke ab nach Preschkau, und es beginnt der steile und lange Anstieg hinauf auf den Kamm des Zittauer Gebirges. Wer schon einmal von Oybin nach Lückendorf gefahren ist, weiß von was ich rede. Der Berg wird immer steiler und erreicht am Ende eine Steigung von 17 Prozent. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf den Jeschken, der weit hinten am Horizont zu sehen ist. Direkt vor uns liegt der Klíč (Kleis), einer der markantesten Berge der Lausitz. Aus der Nähe sieht der Berg wirklich gewaltig aus. Nun geht es hinab ins Tal, und bald erreichen wir Nový Bor. Ab jetzt wird die Strecke flacher, es gibt nur noch ein paar wenige kleine Höhenzüge. Berge wie der Rollberg (Ralsko) oder der Bösig (Bezděz) sind zum greifen nahe. Jetzt kommt der Endspurt. Komoot hat uns einen Weg gezeigt, der auf direktem Weg hinauf zum Kamm des Jeschken führt. Der Weg ist grottenschlecht, steil und verwurzelt, aber es ist (nach meiner Karte) der einzige Weg der ohne lange Umwege möglich ist. Also, Fahrrad hochschieben! Ich habe mal nachgeschaut, ob es eine Alternative gibt. Ja, gibt es, aber wir hätten 2, 5 Kilometer länger fahren müssen. Auf meiner Karte sieht das so aus:



Die letzten 3 Kilometer hinauf zum Gipfel fahren sich auf der breiten Straße relativ einfach, aber nach 120 Kilometer merkt man auch, was die Beine geleistet haben. Macht nichts, denn es gibt im Jeschkenhotel ein leckeres Essen mit Apfelschorle, dazu den fantastischsten Ausblick den man sich denken kann.

Der Rückweg ist unkompliziert, denn wir müssen nur noch bergab bis zum Bahnhof Liberec rollen. Das ist wieder eine Hammer-Abfahrt, ähnlich der Straße am Fichtelberg. Die Rückfahrt nach Dresden geht mit der Eisenbahn sehr komfortabel. Es fahren mehrere Züge am Tag direkt von Liberec nach Dresden durch, ohne umzusteigen.

Uns hat die Tour ausgesprochen gut gefallen, und ich werde sie sicherlich noch einmal fahren müssen.









Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour zum Jeschken

Donnerstag, 15. August 2019
Mit dem Fahrrad von Dresden auf den Jeschken

Fotostrecke - Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken

Fahrradtour nach Siebenlehn

Dienstag, 13. August 2019
Fahrradtour nach Siebenlehn

Das ist meine härteste Fahrradtour des Jahres 2019. Und das kam so:

Ziel war, die Stadt Siebenlehn per Fuß zu erreichen. Komoot hatte mir eine Strecke von 48 km Länge errechnet. Da die Berge nicht so hoch in dieser Gegend sind, habe ich mir das zugetraut. Am nächsten Tag hatte ich keine Lust auf Siebenlehn und bin spontan Richtung Königstein gewandert. Das war auch schon immer mal mein Plan, zu Fuß von Dresden bis auf die Festung, schön Kaffee trinken und ein Brot beim Bäcker kaufen. Nach 23, 5 Kilometer kam in der Stadt Wehlen das Aus. Grund: ich hatte die falschen Schuhe an. Mein Fazit: nur noch in aller leichtesten Laufschuhen wandern!!

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 5 Kilometer.

Am nächsten Tag habe ich mir das Mountainbike genommen und bin Richtung Siebenleh gefahren. Ich dachte, es ist besser, die lange Strecke erst einmal mit dem Fahrrad zu erkunden. Außerdem wollte ich mir den Funkturm in Wilsdruff aus der Nähe anschauen, der ja im gleichen Gebiet liegt. So wie ich gehört habe, soll dieser abgerissen werden. Der Eigentümer des Anwesens kann die Kosten für die Unterhaltung des Sendeturmes nicht aufbringen und will ihn deshalb los werden. Leider steht das gute Stück unter Denkmalschutz, so dass er nicht so leicht zu recyceln ist. Mal sehen, wie die Sache ausgeht.

Start ist Dresden Tolkewitz. Es geht mitten durch Dresden, dabei habe ich mir die ruhigsten Straßen selber ausgesucht. Gorbitz ist immer gut zu durchfahren, weil es hier viele Radwege gibt. Nach Dresden fährt man fast nur noch auf Feld - und Wiesenwegen sowie kleinen Nebenstraßen. Schwierig ist immer das Tanneberger Loch, welches auf den Wanderwegen ziemlich steil ist. Nun ja, für was hat man eine Gangschaltung. Besonders schön fand ich den kleinen Weg durch das Triebischtal bei Helbigsdorf. Am Jesuskreuz hinter Neukirchen habe ich Andacht gehalten und mir schon mal Siebenlehn aus der Ferne angeschaut. Leider hat der liebe Gott in Sachsen vor jedes Ziel ein tiefes Tal gesetzt, in diesem Falle das Muldental, und das hatte es richtig in sich. Komoot hat mir hier eine Strecke ausgesucht, die nur mit Axt und Machete zu bewältigen war. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, mit einem Gefälle von 40 Prozent und einer Breite von 30 Zentimeter. Ich habe mich wacker in den Grund gekämpft und konnte auf der anderen Seite wieder steil nach oben fahren. Siebenlehn erreicht und Wasserturm fotografiert!!

Der Rückweg in Richtung Funkturm war ebenso interessant. Im Tanneberger Loch hat mich Komoot nicht direkt durch das Tal geschickt, sondern immer entlang der Hangkante - hoch und runter. Meine Güte, ich will doch eigentlich rüber?? Nachdem ich zwanzig Bäume überklettert hatte, stand ich irgendwann dann doch auf der anderen Seite und sah den Funkturm vor mir. Dazwischen eine sehr große Wiese mit einer Länge von 3, 5 Kilometer. Diese führte direkt an der Autobahn entlang, ging steil nach unten und hatte sehr viele tiefe Querrinnen. Hier bin ich dann endlich über den Lenker gestiegen und habe dabei meine Brille eingebüßt. Aber ich lebe noch, und es ist sonst nichts weiter passiert. Den Funkturm konnte ich aus etwas Entfernung fotografieren, man kommt aber nicht bis ran. Schade!! Vielleicht ist das Ding zum Tag des offenen Denkmals zu besichtigen? Der Rückweg ging ohne Brille ziemlich verschwommen aber gemütlich nach Hause.

Fazit der Tour: traue nie Komoot, sonst bist du vielleicht tot!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 98 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1156 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour Siebenlehn - Wilsdruff

Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 4

Sonntag, 11. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 4

Kurz vor dem Ende der Wanderung geht es noch einmal sehr steil nach oben, und wir erreichen nach 25 Kilometer den "Großen Inselsberg". Was sofort auffällt, sind die beiden imposanten Türme. Der höchste von beiden soll 135 Meter hoch sein. Beim dritten Turm handelt es sich um den ehemaligen im Jahre 2014 umgebauten Richtfunkturm, der bestiegen werden kann. Im Turm gibt es Ausstellungen zur Tierwelt und zur Geologie. Von ganz oben hat man eine grandiose Aussicht. Bei gutem Wetter kann unter anderem der über 130 Kilometer entfernte Brocken gesehen werden. Das Glück hatte ich leider nicht, die Sicht war aber auch so gewaltig.

Blick zum Großen Inselsberg.









Die Wasserkuppe in der Rhön.



Blick zum Brocken (leider im Dunst).



Der Schneekopf bei Oberhof.





Blick in die Rhön.



Kreuzberg (links) und Wasserkuppe (rechts).



Der Kreuzberg in der Rhön.



Das Panoramahotel Oberhof.



Der Ettersberg (Buchenwald).





Länge der Tour: 25 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1000 Meter.

Download: GPX-Datei - Wartburg - Inselsberg



Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 3

Samstag, 10. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 3

Ankunft in der Uhrenstadt Ruhla, Zunächst konnte ich auf einer kleinen Straße etwas oberhalb der Stadt wandern.



Dabei hatte ich einen schönen Blick auf die Concordia Kirche. Sie wurde 1660 erbaut und ist einmalig in Deutschland. Warum die Kirche aus zwei Teilen besteht hat folgende Grund: die Männer, die Frauen und die Kirchenmitglieder haben sich ständig gestritten. Der Baumeister hat deshalb eine Doppelkirche entworfen. Auf der einen Seite sitzen sie Männer, auf der anderen die Frauen. Somit kann sich niemand mehr streiten. Auch eine Lösung, finde ich!!





In Ruhla habe ich versucht, einen Weg abseits der Straße zu finden, was mir leider nicht gelungen ist. Etwa 2 Kilometer Straße bis zum Parkplatz der Schanze, dann konnte ich mir wieder einen Weg durch den Wald suchen. An der Kreuzung Schillerbuche bin ich auf den Rennsteig gestoßen. Diesen bin ich aber nicht gewandert, ich fand den Weg über den "Gerberstein" interessanter.





Ab jetzt geht es nur noch über den Rennsteig bis zum Inselsberg. Ab und zu hat man einen schönen Blick in die Ferne (leider viel zu selten).





Der "Obere Beerberg" ist die letzte Anhöhe vor dem "Großen Inselsberg". Von hieraus hat man schon einmal einen schönen Blick auf unser Tagesziel. Ein paar Höhenmeter sind aber noch zu bewältigen.





Auf dem "Großen Inselsberg" gibt es einen Aussichtspunkt, der sich "Wartburgblick" nennt. Hier kann man sehen, woher wir kommen.



Noch etwas zur Uhrenstadt "Ruhla". Man sollte sich unbedingt das Uhrenmuseum anschauen. Oberhalb der Stadt liegt der Miniaturenpark "mini-a-thür". Auch diesen sollte man sich nicht entgehen lassen. Allerdings ist etwas Zeit erforderlich, da der Park sehr groß ist.









Fortsetzung folgt.

Wanderung Wartburg zum Inselsberg - Teil 2

Donnerstag, 8. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg - Teil 2

Die Tour beginnt:

Zunächst geht es hinab in das Tal unterhalb der Burg, dann wieder steil nach oben. Von der anderen Talseite hat man noch einmal einen etwas verdeckten Blick auf die Wartburg. Der Luther-Weg führt uns leicht abfallend durch einen schönen Wald bis zu einer Kreuzung. Hier beginnt die Drachenschlucht. Der Weg ist ziemlich verkrakselt, schmal und verschlungen, aber relativ gut zu laufen. Unten angekommen, überqueren wir die B19. Auf der anderen Seite geht es wieder durch den Wald hinauf bis zum Rennsteig. Haben wir diesen erreicht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Eigentlich!! An der Kreuzung L2118 - Rennsteig zeigte der Wegweiser in Richtung Inselsberg. Da will ich ja hin. Durch die vielen Wege an der Kreuzung habe ich dann aber doch den Falschen Weg genommen und bin durch den Wald nach Ruhla gelaufen. Ist ja auch nicht falsch, mir hat das Ganze aber einen Umweg von vielleicht 3 Kilometer gebracht und etwas Straßenlatschen. Na ja, auch nicht so schlimm. Interessant fand ich den Gedenkstein "Kamerad Hans Beimler" kurz vor Ruhla. Wie der da hingekommen ist, kann ich mir absolut nicht erklären. Vielleicht ist das ein vergessenes Überbleibsel aus DDR-Zeiten?

Im nächsten Teil sehen wir uns die Uhrenstadt Ruhla an.





























Fortsetznung folgt.

Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg

Mittwoch, 7. August 2019
Wanderung von der Wartburg zum Inselsberg

Diese Wanderung unterteile ich in mehrere Teile, da die Strecke relativ lang ist, außerdem gibt es am Wegesrand sehr viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Start ist die Wartburg in Eisenach. Bevor die Wanderung beginnt, sehen wir uns diese einmalige Burg erst einmal genauer an.

Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes 411 m ü. NHN gelegen. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Wikipedia

Wer es ganz genau wissen will, der kann hier über die Wartburg lesen. Berühmt geworden ist die Burg vor allem durch "Martin Luther", der zwischen 1521 /1522 die Bibel ins Deutsche übersetzt hat. Gebraucht hat er dafür 10 Monate!!

Wer zur Wartburg hinaufmöchte, der muss erst einmal sehr viele Treppen überwinden. Oben angekommen, steht man vor dem ersten Burghof. Heute befindet sich in diesen Gemäuern ein modernes Hotel.





Achtung, aus diesen kleinen Häuschen an der Wand, kann einem etwas Unangenehmes auf den Kopf fallen.



Das ist kein Galgen sondern eine Winde zum heraufziehen schwerer Steine. Fallen einem diese auf den Kopf, haben sie die gleiche Wirkung wie der Galgen!!



Der Innenhof oder der Bergfried.




Blick auf die Hauptburg.





Hier sieht man sehr schön die Stadt Eisenach.



In diesem Saal fand der berühmte Sängerkrieg statt. Wer genaueres darüber erfahren möchte, der lese oder höre bei Richard Wagner nach.



Der Konzertsaal.
Die Wartburg hält einen der bekanntesten Konzertsäle Thüringens bereit. Wesentlichen Anteil an dessen Erfolg hat die Akustik des Gebäudes. Sie ist auch das Werk von Franz Liszt, der beim Ausbau des Palas zum Konzertsaal im Auftrag des Weimarer Herzoghauses sein musikalisches Können und Fachwissen bei der Ausgestaltung des Festsaales einbrachte.
Wikipedia



Jetzt begeben wir uns in die Gemächer Martin Luthers. Es ist ein erhabenes Gefühl, an diesem geschichtsträchtigen Ort stehen zu dürfen!!







Der Blick von der Burg in Richtung Großer Inselsberg, dem Ziel meiner heutigen Wanderung.



Über das "M" im Wald habe ich folgendes gefunden:

Von verschiedenen Punkten der Eisenacher Südstadt und der Wartburg erkennt man im mittleren Mariental in Mittelhanglage ein monumentales vergoldetes M. Der Buchstabe steht für Maria - Vorname der sachsen-weimarischen Herzogin Maria Pawlowna, nach der das Mariental benannt wurde. Im Jahre 1805 wurde das 6,50 Meter hohe M in den Fels eingehauen und anlässlich Maria Pawlownas Antrittsbesuchs feierlich enthüllt. Es war noch bis in die 1940er Jahre gut zu sehen, wuchs dann in Zeiten der DDR zu und geriet weitgehend in Vergessenheit. 2004 wurde es vom Forst wieder freigeschlagen, ausgebessert und neu vergoldet

Mir hat die Wartburg sehr gut gefallen. Aber nicht zu vergessen, sie ist zu großen Teilen nur ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Irgendwie gefällt mir die Festung Königstein besser. Das ist noch eine richtig alte im Originalzustand erhaltene Festung!! Was ich nicht schön fand, sind die vielen Autos rund um die Burg herum. Hier sollte man den privaten Straßenverkehr einstellen und durch Shuttlebusse ersetzen.

Nach der Besichtigung der Wartburg kann die Wanderung beginnen. Wir haben 25 Kilometer vor uns, außerdem ist es schon 15 Uhr. Sputen wir uns.

Fortsetzung folgt.