Wanderung zum Lieblingstal

Mittwoch, 11. Juli 2018
Wanderung zum Lieblingstal - Dittersbach

Diese Wanderung habe ich in dem Buch "Wander - & Naturführer - Am Rander der Sächsischen Schweiz" gefunden. Es könnte ein kleiner Geheimtipp sein, denn die Tour lohnt sich wirklich. Viel Natur, eine vielseitige Landschaft und immer wieder Kulturdenkmäler.

Start ist der große Platz vor der Kaufhalle in Dittersbach. Es geht auf den Spuren Quandts durch das Lieblingstal zum Belvedere auf der Schönen Höhe und ins Wesenitztal. Die Wesenitz entspringt am Valtenberg und ist Teil des Malerweges.


Der Besitzer von Schloss Dittersbach, Johann Gottlob von Quandt, legte im Jahre 1840 den Landschaftsgarten "Lieblingstal" an, auch diese kleine Kapelle (Hubertuskapelle) ließ er bauen.



Das Lieblingstal.



Entlang des Waldrandes folgen wir dem Weg in dem lieblichen Tal, links der Wiese fließt der Schullwitzbach. Trotz der Trockenheit, der kleine Bach führt reichlich Wasser.



Nach Überquerung einer Straße gelangen wir auf einen Panoramaweg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Sächsisch-Böhmischen Berge hat.



Blick in Richtung "Breiter Stein" bei Porschendorf.



Blick in Richtung Erzgebirge mit Sattelberg, Geising und Kahleberg.



Ungewöhnlicher Blick auf die Zschirnsteine, davor der Lilienstein usw.



Das Belvedere auf der Schönen Höhe. Leider hatten Gaststätte und Turm wegen Urlaub geschlossen. Mit 328 m haben wir hier den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Johann Gottlob von Quandt hat das ehemals auf der Schönen Höhe befindliche Anwesen abtragen und in tiefer Verehrung für Johann Wolfgang von Goethe das zinnenbekrönte Belvedere errichten lassen. Im Jahre 1833 wurde der Turm eingeweiht. Angeblich soll bei der Grundsteinlegung zwei Jahre zuvor ein Brief Goethes an Quandt eingemauert worden sein.



Weiter geht es über den "Peschelweg" hinab in das Wesenitztal, wo man schließlich die "Teufelskanzel" erreicht.



Ein großer Sandstein versperrt der Wesenitz das halbe Flußbett. Von dieser, früher "Elfenstein" genannten Stelle malte der Maler Ernst Ferdinand Oehme sein Gemälde "Das Dittersbacher Tal".



Im Wesenitztal kann man diesen alten Steinbruchsee bewundern. Nach einem Wassereinbruch 1907 wurde dieser Steinbruch geschlossen.



Zurück geht es über einen wunderschönen Waldweg zum Dittersbacher Schloss. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.



Wem es interessiert: in der Dittersbacher Kirche befindet sich eine Silbermannorgel. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, weil in der Kirche gebaut wird.



Länge der Tour: etwa 8 Kilometer
Download: GPX-Datei Lieblingstal - Schöne Höhe

Wanderung zum Valtenberg

Dienstag, 10. Juli 2018
Wanderung zum Valtenberg - Lausitz

Start dieser schönen Wanderung ist die Hohwaldschänke (Jagdbaude) im Hohwald bei Neustadt. Zur Hohwaldschänke kommt man bequem mit dem Fahrrad, denn ab Neustadt gibt es viele Radwege in Richtung Valtenberg. Hier noch zwei Links zum Fahrradfahren in der Lausitz:

Fahrradtour zum Valtenberg.
Fahrradtour zum Mönchswalder Berg

Neustadt in Sachsen. Ab hier beginnt der Hohwald mit steilem Anstieg.



Der Aussichtsturm auf dem Valtenberg mit Gaststätte. Der Besuch der Gaststätte lohnt sich unbedingt!! Das Essen und das Bier schmecken hervorragend!!



Blick vom Aussichtsturm in Richtung Zittauer Gebirge, Kreibitzer Gebirge und Rosenberg. Ganz links (zwischen den Bäumen) ist die Lausche zu sehen.



Der Rosenberg, rechts der Hohe Schneeberg, davor der Unger.



Rechts ist die Stadt Bautzen zu sehen, in der Mitte das Kraftwerk Boxberg, links das Kraftwerk Schwarze Pumpe.



Richtung Pulsnitz mit Schwedenstein.



Czorneboh und Bieleboh. Soweit die Rundumsicht vom Valtenberg. Man kann wirklich viel entdecken, Voraussetzung ist allerdings gute Sicht. Und die hatten wir.



Beim Wandern kommt man auch an der Wesenitzquelle vorbei. Ein Besuch lohnt sich. Das Wesenitztal bei Pirna ist immerhin der erste Teil des Malerweges in der Sächsischen Schweiz.

Länge der Tour: 7 Kilometer
Download: GPX-Datei Wanderung zum Valtenberg

Fahrradtour nach Lommatzsch

Samstag, 7. Juli 2018
Fahrradtour von Dresden nach Lommatzsch

Ziel der heutigen Fahrradtour war die Stadtkirche St. Wenzel in Lommatzsch, die ich mir schon immer mal ansehen wollte.

Die evangelische Stadtkirche St. Wenzel in Lommatzsch im Landkreis Meißen in Sachsen ist eine spätgotische Hallenkirche. Sie gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lommatzsch in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und prägt mit dem eigenartigen Turmabschluss bis heute die Silhouette der Stadt Lommatzsch.

Die Kirche ist wirklich sehr schön, leider hatte sie geschlossen, so dass ich mir das Innere nicht ansehen konnte. Gefahren bin ich den Elberadweg bis Diera-Zehren, dann den Elbe-Mulde-Radweg bis Lommatzsch. Den Radweg kann ich nur wärmstens empfehlen, auch wenn er ein paar Holperstellen aufweist. Landschaftlich einfach traumhaft, kaum Autos unterwegs, absolute Ruhe!! Durch die vielen Baustellen in Lommatzsch konnte ich leider die Kirche nicht richtig ins Bild bringen.



















Länge der Tour: 99 Kilometer

Gesamter Aufstieg: nicht sehr viel
Download: GPX-Datei Dresden Lommatzsch

Wanderung zum Hartenstein-Zeisigstein

Freitag, 6. Juli 2018
Wanderung zum Hartenstein - Zeisigstein

Diese Wanderung ist von mir ausgedacht und befindet sich in keinem Wanderführer. Sie beginnt in Hellendorf, überquert den Hartenstein und den Zeisigstein (in Nähe von Bad Gottleuba) und endet in Hellendorf. Als Einkehr zu empfehlen ist unbedingt das Hotel auf dem Augustusberg!! Das Gebiet um Bad Gottleuba ist zum Wandern sehr gut geeignet, weil landschaftlich sehr schön und fast menschenleer. Wer die Ruhe sucht, ist hier richtig.

Diese steile und hohe Wand befindet sich auf dem Hartenstein. Man muss sie überqueren um zur Aussichtsplattform zu gelangen.



Der Wald am Hartenstein.



Die Aussicht in Richtung Dresden. Leider war die Sicht heute nicht sehr berauschend. Trotzdem, der Triebenberg ist gut zu sehen.



Der Aufstieg zum Zeisigstein. Hier muss man ein paar hohe Leitern erklimmen. Schlimm ist das aber nicht.



Die Aussicht vom Zeisigstein. Auch wenn es dunstig ist, der Sattelberg (723,3 m n.m) ist gut zu sehen.



Das alte Hammergut "Fichte". Leider ist davon kaum noch etwas zu sehen.



Und so sah die Fichtenbaude damals aus.



Blick zurück auf den Zeisigstein.



Es geht zurück nach Hellendorf.



Länge der Tour: etwa 8, 5 Kilometer
Download: GPX-Datei Hellendorf - Hartenstein - Zeisigstein

Panorama vom Wolfsberg

Dienstag, 3. Juli 2018
Panorama vom Wolfsberg

Wenn wir schon bei Panoramen sind: meine beste Fernsichte hatte ich am 8. August 2017 vom Wolfsberg.

Links die Tafelfichte im Isergebirge. (Der Smrk (deutsch Tafelfichte, polnisch Smrek) ist mit 1124 m der höchste Berg im tschechischen Teil des Isergebirges.) In der rechten Bildmitte das Hohe Rad im Riesengebirge (Entfernung etwa 80 Kilometer). Hier in der Nähe entspringt die Elbe. Das Hohe Rad (poln. Wielki Szyszak, tschech. Vysoké Kolo) ist mit 1509 m nach Schneekoppe, Hochwiesenberg und Brunnberg der vierthöchste Berg des Riesengebirges und die höchste Erhebung im westlichen Teil des Gebirges.



Und hier sieht man dann noch den Jeschken, die Lausche, die Finkenkoppe und den Jedlova.



In etwa 60 Kilometer Entfernung kann man sehr deutlich die beiden Milleschauer sehen. Die Ideen, wohin ich mal radeln könnte, werden mir also nie ausgehen!