Wanderung zum Lieblingstal

Wanderung zum Lieblingstal - Dittersbach

Diese Wanderung habe ich in dem Buch "Wander - & Naturführer - Am Rander der Sächsischen Schweiz" gefunden. Es könnte ein kleiner Geheimtipp sein, denn die Tour lohnt sich wirklich. Viel Natur, eine vielseitige Landschaft und immer wieder Kulturdenkmäler.

Start ist der große Platz vor der Kaufhalle in Dittersbach. Es geht auf den Spuren Quandts durch das Lieblingstal zum Belvedere auf der Schönen Höhe und ins Wesenitztal. Die Wesenitz entspringt am Valtenberg und ist Teil des Malerweges.


Der Besitzer von Schloss Dittersbach, Johann Gottlob von Quandt, legte im Jahre 1840 den Landschaftsgarten "Lieblingstal" an, auch diese kleine Kapelle (Hubertuskapelle) ließ er bauen.



Das Lieblingstal.



Entlang des Waldrandes folgen wir dem Weg in dem lieblichen Tal, links der Wiese fließt der Schullwitzbach. Trotz der Trockenheit, der kleine Bach führt reichlich Wasser.



Nach Überquerung einer Straße gelangen wir auf einen Panoramaweg, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Sächsisch-Böhmischen Berge hat.



Blick in Richtung "Breiter Stein" bei Porschendorf.



Blick in Richtung Erzgebirge mit Sattelberg, Geising und Kahleberg.



Ungewöhnlicher Blick auf die Zschirnsteine, davor der Lilienstein usw.



Das Belvedere auf der Schönen Höhe. Leider hatten Gaststätte und Turm wegen Urlaub geschlossen. Mit 328 m haben wir hier den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Johann Gottlob von Quandt hat das ehemals auf der Schönen Höhe befindliche Anwesen abtragen und in tiefer Verehrung für Johann Wolfgang von Goethe das zinnenbekrönte Belvedere errichten lassen. Im Jahre 1833 wurde der Turm eingeweiht. Angeblich soll bei der Grundsteinlegung zwei Jahre zuvor ein Brief Goethes an Quandt eingemauert worden sein.



Weiter geht es über den "Peschelweg" hinab in das Wesenitztal, wo man schließlich die "Teufelskanzel" erreicht.



Ein großer Sandstein versperrt der Wesenitz das halbe Flußbett. Von dieser, früher "Elfenstein" genannten Stelle malte der Maler Ernst Ferdinand Oehme sein Gemälde "Das Dittersbacher Tal".



Im Wesenitztal kann man diesen alten Steinbruchsee bewundern. Nach einem Wassereinbruch 1907 wurde dieser Steinbruch geschlossen.



Zurück geht es über einen wunderschönen Waldweg zum Dittersbacher Schloss. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.



Wem es interessiert: in der Dittersbacher Kirche befindet sich eine Silbermannorgel. Leider konnten wir diese nicht besichtigen, weil in der Kirche gebaut wird.



Länge der Tour: etwa 8 Kilometer
Download: GPX-Datei Lieblingstal - Schöne Höhe

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