Per Schiff und Rad'l durch Dresden

Mittwoch, 17. Dezember 2025
Per Schiff und Rad'l durch Dresden

Am Morgen bin ich bei frühlingshaften Temperaturen (um die Null Grad), Sonnenschein, Lila-Himmel, viel Wind und guter Stimmung ein wenig durch Dresden gefahren. 2012 im Februar bin ich bei minus 24 Grad nach Klotzsche geradelt. Das war eine ganz andere Nummer!! Da friert schon mal die Gangschaltung ein.
Gesehen habe ich ein paar Schiffe, eine Brücke ohne Brücke, einen neuen Weltkulturerbeblick, ein paar lustige Figuren, viele Menschen, viele Autos, einen hohen Kirchturm mit Glocke, ein paar bunte Buden von oben und "Der Weg der roten Fahne". Ist nur eine kurze Tour, aber sie hat mir Freude bereitet!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 31 Kilometer

Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff

Montag, 8. Dezember 2025
Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff

Eigentlich wollte ich heute etwas ganz anderes machen. Dann wurde das Wetter immer schöner und vor allem wärmer, so dass ich spontan auf das Fahrrad umgestiegen bin. Einen Plan hatte ich nicht, immer nur der Nase nach.

Am Elberadweg stehen ein paar komische Trafos oder Strahler auf der Wiese. Weiß jemand für was das ist??

In Meißen hatte ich großes Glück. Die St. Benno-Kirche hatte geöffnet. Es fand eine nachträgliche Nikolausfeier für die Kinder statt. Ich bin natürlich sofort in die Kirche gehuscht. Ein netter Mann (der Pfarrer?) hat mir alles zur Orgel, zum Altar und den neuen bunten Fenstern erklärt.
Die im Herbst 1887 angeschaffte Orgel, ein Werk mit zwei Manualen vom Orgelbauer Jahn in Dresden, wurde nach der Flut von der Firma Jehmlich Orgelbau Dresden umfassend restauriert.
Die Christusfigur aus Meißner Porzellan ist ein Werk des Bildhauers Friedrich Press. Sein Grab befindet sich auf dem Loschwitzer Friedhof. Die farbigen Fenster des Altarraumes wurden von Many Jost gestaltet.
Leider konnte ich auf Grund der Nikolausfeier nicht so richtig fotografieren. Eine kleine Erinnerung ist es dann aber doch noch geworden.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 90 Kilometer
Gesamter Anstieg: 504 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff



Fahrradtour nach Pantschwitz-Kuckau

Dienstag, 9. September 2025
Fahrradtour nach Pantschwitz-Kuckau

In Panschwitz-Kuckau war ich bisher sechsmal. Zweimal mit dem Fahrrad als ich ein paar Wochen in Pulsnitz verweilen durfte, eine Radtour von Pulsnitz nach Bautzen (und zurück), die Via Regia und der Krabat-Radweg. Am Mittwoch waren wir mit dem Auto in P-K. Da ich und das Auto keine guten Freunde sind habe ich die Tour gestern standesgemäß mit dem Fahrrad nachgeholt (ohne Motor!!). Das war dann die 7. Reise nach P-K.
Ein klein wenig hat mich auch ein Buch animiert. Die 7,5 kg geballtes Wissen über Klöster, Stifte und Konvente vor der Reformation in Sachsen stehen jetzt auch in meinem Bücherregal!!
Das Kloster Kloster St. Marienstern ist immer wieder beeindruckend. Ich habe mich eine viertel Stunde auf die Kirchenbank gesetzt und der Ruhe gelauscht. Es war himmlisch!!
Im Klosterpark steht ein Büste von Jakub Bart-Ćišinski. Er wurde am 20. August 1856 in Kuckau geboren und ist am 16. Oktober 1909 in Panschwitz verstorben. Ćišinski war ein katholischer Priester und der bedeutendsten sorbischen Dichter des 19. Jahrhunderts. Die DDR hat ihm 1956 sogar eine Briefmarke gewidmet. Vielleicht lese ich mal etwas von ihm. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kirchhof der Kirche St. Benno in Ostro. Durch Ostro bin ich auch durchgekommen, das Grab ist nicht zu übersehen.

Die Hinfahrt durch die Heide nach Radeberg und nach Pulsnitz war einfach. Ab Pulsnitz geht es hoch nach Steina, hinter Steine muss man (fast) über den Schwarzenberg fahren, dann geht es immer steil nach unten in Richtung Elstra und Panschwitz-Kuckau. Oben vom Schwarzenberg hat man eine herrlichen Sicht auf die weite Ebene vor Bautzen. Bautzen selber ist nicht zu sehen, dafür am Horizont das Kraftwerk Boxberg. Ein fantastischer Blick!!

Auf der Rückfahrt bin ich viele Waldwege gefahren. Die Strecke ist wunderschön, man hat immer wieder herrliche Blicke auf die Westlausitzer Bergkette. Ich kann die Strecke trotzdem nur für das Mountainbike empfehlen. Hätte mein Tourenrad keine unplattbaren Reifen gehabt, wäre ich nie nach Hause gekommen. Manche Waldwege erinnern mich eher an Schotterbetten für die Eisenbahn. Komisch was da alles hin gekippt wird.

Die Fotos vom Kloster sind früher entstanden. Ich habe gestern nur Fotos von der Strecke gemacht.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 104, 63 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1189 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Panschwitz-Kuckau



Fahrradtour zum Wieselstein (Loučná)

Dienstag, 26. August 2025
Fahrradtour zum Wieselstein (Loučná)

Vorige Woche bin ich zum Pramenáč (Bornhauberg) geradelt. Oben vom Berg sah ich in gar nicht so weiter Entfernung den Stürmer, dahinter den Wolfsberg mit dem großen Sendeturm. Und hinter dem Wolfsberg befindet sich der höchste Berg des Osterzgebirges - der Loučná (Wieselstein - 956 m). Dieser gewaltige Berg war gestern mein Ziel.
Der Loučná in Tschechien erhebt sich unmittelbar am südlichen Steilabfall des Erzgebirges zum 700 m tiefer liegenden Nordböhmischen Becken. Südlich am Fuß des Gebirges liegen die Städte Meziboří (Schönbach) und Horní Litvínov (Oberleutensdorf).
Die Landschaft um den Wieselstein finde ich traumhaft schön. Zum Berg hochfahren mit dem Rad kann man nicht - jedenfalls ich schaffe das nicht!. Oben hat man einen fantastischen Blick auf das Böhmische Becken, man sieht die Milleschauer, den Stürmer, den Zinkenstein und viele andere Berge. Rechts sieht man in gar nicht mehr so weiter Entfernung den Fichtelberg und den Keilberg.
Komoot hat mich über ein paar unbefahrbare Wege geschickt. Dabei verläuft unmittelbar neben diesen Wegen ein wunderschöner Radweg. Auf dem Rückweg habe ich diese ganzen Schotterpassagen umfahren. Ich mag diesen Belag überhaupt nicht.
Die Rückfahrt auf den kleinen ruhigen Straßen hat mir absolut gefallen. Ich bin sogar ein klein Wenig auf dem Heiligen Weg gefahren. In Moldava hatte ich die Wahl, entweder die gleiche Strecke zurück oder hoch nach Altenberg. Ich fand Altenberg schöner, allerdings hat mir der Liebe Gott noch einmal einen ordentlichen Anstieg beschert. Na ja, wie schaffen das!!
Was mir aufgefallen ist: vom Lugstein kann man tatsächlich bis zur Schneekoppe im Riesengebirge schauen. Im Riesengebirge war ich noch nie, da muss ich unbedingt mal hin!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 123 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1807 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Wieselstein



Fahrradtour zum Pramenac

Dienstag, 19. August 2025
Fahrradtour zum Pramenac

Ich bin schon auf viele Berge mit dem Fahrrad geradelt, auf den höchsten Berg des Kahlebergmassivs, dem Pramenac (909,4 m), jedoch noch nicht. Pramenáč (deutsch Bornhauberg) ist einer der höchsten Berge des Osterzgebirges in Tschechien. Der Berg erhebt sich inmitten eines größeren Waldgebiets unmittelbar am südlichen Steilabfall des Erzgebirges zum 700 m tiefer liegenden Nordböhmischen Becken.
Auf der Hinfahrt bin ich durch das Müglitztal geradelt bis nach Altenberg und Zinnwald. Den Weg hinauf zum Pramenáč konnte ich nicht mit meinem Touren-Fahrrad fahren. Heute werden die Wanderwege so gebaut wie früher die Gleisbetten für die Eisenbahn. Da fällt sogar das Wandern schwer!!
Vom Pramenáč hat man keine besondere Sicht. Die Bäume sind mittlerweile so hoch gewachsen, dass man nicht mehr darüber schauen kann. Etwas weiter unten befindet sich ein kleiner Ausblick mit Sicht auf den Stürmer, die Windräder am Stürmer und auf den höchsten Berg des Osterzgebirges, dem Loučná (deutsch Wieselstein). Ein klein wenig rechts kann man noch einmal in einen kleinen Weg abbiegen. Weiter unten befindet sich eine interessante geologische Formation. Wenn man auf die Steine klettert, dann hat man eine fantastische Blick auf die beiden Milleschauer.
In Nähe des Lugsteins konnte ich auf tschechischer Seite bis weit in die Lausitz schauen. Man sieht sogar den Jeschken und den Kleis (Foto 22).
Hinter dem Jeschken befinden sich weitere Berge. Das könnte schon das Riesengebirge sein (Schneekoppe??)
Auf dem Rückweg bin ich über Hirschsprung, Falkenstein und die Hochwaldstraße geradelt. Letztere ist wunderwunderschön!! Hier hat man noch einmal einen herrlichen Blick auf die Tellkoppe.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 106 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Pramenac