Fahrradtour nach Mügeln

Montag, 28. Juli 2025
Fahrradtour nach Mügeln

Meine Fahrradtour vom Montag, verschoben auf den Sonntag, geht zum Schmalspurbahnhof Mügeln. Ich wollte mir den kleinen Bahnhof schon immer mal aus der Nähe anschauen. Leider waren keine Züge von Oschatz nach Mügeln unterwegs. Schade, ich hätte gerne ein klein wenig Dampf geschnuppert.
Gestartet bin ich in Meißen. Am Elberadweg geht es nach Riesa. In Riesa habe ich mir die längste Einkaufsstraße Sachsens und die Klosterkirche angesehen. Leider hatte die Kirche am Sonntag geschlossen.
Die Nächsten Stationen waren Canitz, Schmorkau und Oschatz. In Oschatz hatte ich auch klein Glück. Die Türen der großen Kirche St. Aegidien waren ebenfalls zu, und das am Sonntag!!
Von Oschatz war es nicht mehr weit bis nach Mügeln. Den Bahnhof in Mügeln fand ich wunderschön. Wie gesagt, es fehlte nur der Dampf.
Die Strecke bis Lommatzsch fand ich besonders schön. Es gibt hier noch richtig alte Pappelalleen. Einfach fantastisch!!
In Lommatzsch dann doch noch Glück. Kurz vor der Schließung konnte ich mir die Stadtkirche St. Wenzel von innen ansehen.
Die Strecke von Lommatzsch nach Zehren durch das Ketzerbachtal bin ich schon viel geradelt. Die Strecke ist immer wieder schön.
In Meißen hätte ich auch mit dem Zug nach Hause fahren können. Ich habe den Gegenwind an der Elbe gewählt und mich bis nach Hause durchgekämpft. In der Stadt habe ich aber den Elberadweg verlassen. Mir waren einfach viel zu viele E-Bikes unterwegs. Ich glaube, die Bio-Radler sind eine aussterbende Spezies.
Die Runde ab Meißen ist 93 Kilometer lang. Sie ist wunderschön und ich kann sie absolut empfehlen. Es gibt aber ein paar Schotterpassagen!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 129 Kilometer
Gesamter Anstieg: 606 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Mügeln



Fahrradtour zur Bobritzschquelle

Montag, 21. Juli 2025
Fahrradtour zur Bobritzschquelle

Da heute Regen angesagt ist, bin ich schon zeitig los. Es hat aber gar nicht geregnet!! Komisch, die Wetter Apps stimmen überhaupt nicht.
Die Idee, mal zur Bobritzschquelle zu radeln stammt nicht von mir. Entweder habe ich die Tour bei Franziska oder Andreas gesehen? Also vielen Dank!! Es war wunderschön!!

Gefahren bin ich über Possendorf und Dippoldiswalde. Die richtigen Berge begannen aber erst hinter Dipps. Ich glaube, der Ort heißt Obercarsdorf wo es richtig hoch ging. Das blieb dann auch so bis zur Bobritzschquelle. Es ist eben das Erzgebirge - es geht immer hoch und runter!! Die Belohung sind herrliche Fernsichten bis in die Sächsische Schweiz oder das Lausitzer Gebirge.
Die Bobritzsch ist ein ungefähr 38 km langer rechter Nebenfluss der Freiberger Mulde. Sie entspringt im Osterzgebirge 5 km südöstlich von Frauenstein und oberhalb von Reichenau am Rand des Kreuzwaldes und nur 600 m entfernt von der Weicheltmühle an der Gimmlitz. Die Gimmlitzquelle habe ich nicht besucht. Das wäre auch mal eine Idee für die Zukunft.
Was genervt hat: die Autofahrer im Erzgebirge würde ich komplett in die Fahrschule schicken. Aber ich habe überlebt, und das ist die Hauptsache!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 83 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1243 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zur Bobritzschquelle



Fahrradtour nach Reinhardtswalde

Montag, 14. Juli 2025
Fahrradtour nach Reinhardtswalde

Ziel meiner heutigen Fahrradtour soll die kleine Bauernkirche in Reinhardtswalde sein. Eine wunderschöne Kirche wie ich meine!!

Die Dorfkirche Reinhardtsdorf ist eine spätmittelalterliche Kirche aus dem 15./16. Jahrhundert im Ortsteil Reinhardtsdorf der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die im Innern barockisiert wurde. Die Kirche in Reinhardtsdorf wurde im Jahr 1368 erstmals erwähnt, ihre Geschichte geht jedoch bis auf die Erstbesiedlung um 1200 zurück. Die Kirche ist eine Saalkirche mit Fünfachtelschluss aus dem 15./16. Jahrhundert. Die Kirche hat eine Orgel von Hermann Eule Orgelbau Bautzen von 1911 mit 14 Registern auf zwei Manualen und Pedal.

Der Berg hinauf von Krippen nach Reinhardtsdorf fuhr sich ganz passabel. Ich hatte ja Rückenwind, und die Steigung ist moderat. Nach der Besichtigung der Kirche bin ich mit der Fähre auf die andere Elbseite übergesetzt, habe mir in der Mühlenbäckerei Schmilka ein großes Stück Kuchen gegönnt und dann noch ein Mühlenbrot in den Rucksack gepackt. Diesen Klotz habe ich mit ordentlich Gegenwind bis nach Hause geschleppt.
Zwischen Königstein und Rathen gibt es leider keinen Radweg. Ich bin durch den Wald hinauf nach Waltersdorf geradelt und oberhalb in Nähe des Gamrig wieder hinunter nach Rathen gedüst (18 Prozent). Ist eine schöne Strecke. Die Berge haben etwas!! Schön steil!! Der Rest ist Gegenwind bis nach Hause. Das kennen wir zur Genüge!! Gehört einfach zu jeder Radtour dazu.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 106 Kilometer
Gesamter Anstieg: 721 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Reinhardtswalde



Von Dresden nach Chemnitz

Dienstag, 8. Juli 2025
Von Dresden nach Chemnitz

Eigentlich war Chemnitz nicht mein Hauptziel. Aber irgendwie musste ich ja nach Hause kommen, und da bot sich Chemnitz an. Mein eigentliches Ziel war die Winkelner Mühle (Möbs-Mühle) in Winkeln (Seelitz). Und die habe ich nach 85 Km mit ordentlich oder richtig ordentlichem Gegenwind erreicht! Geregnet hat es auch, aber das war nur kurz.
Geradelt bin ich bis Wilsdruff und Nossen wie immer, ab Nossen dann den Mulde-Radweg bis hinter Roßwein und dann steil hinauf nach Massanei. Den steilen Schotterweg hinunter ins Zschopautal habe ich mein Radl geschoben. War mir einfach zu steil. Herren meines Alters sollten nicht mehr hinfallen!! Gefreut habe ich mich auf den steilen Anstieg hinauf nach Höfchen. Zu DDR-Zeiten war das mal eine der steilsten Straßen, heute ist die Strecke verändert und nicht mehr ganz so steil. Zu tun hat man aber immer noch reichlich.
Nach dem Besuch der Möbs-Mühle bin ich nach Chemnitz geradelt. Das ging auch immer leicht nach oben, einmal sogar mit 14 Prozent. Aber der Wind kam endlich von der Seite, was eine Wohltat war!!
Ganz große Klasse fand ich den Chemnitztalradweg. Der ist richtig schön und interessant noch dazu. Gefreut habe ich mich auch, dass ich mal richtig nahe an der bunten Esse in Chemnitz vorbeigeradelt bin. Die ist mächtig gewaltig hoch!!
In Chemnitz musste ich nur 5 Minuten auf den Zug warten. Der hat mich pünktlich nach Hause gebracht.
Alles in allem eine sehr schöne Tour. Etwas blöd waren die knapp 7 Kilometer auf der B 107. Aber das habe ich überlebt.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 114, 72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1146 Meter
DEownload: GPX - Datei - Von Dresden nach Chemnitz



Kirchen in und um Dresden

Sonntag, 6. Juli 2025
Kirchen in und um Dresden

Im Internet hatte ich eine Webseite gefunden mit den Öffnungszeiten der Kirchen in und um Dresden. Das brachte mich auf die Idee, mal ein paar mit dem Fahrrad anzuradeln. Am Freitag hat es mich nach Radebeul gezogen. Geöffnet haben sollte die Lutherkirche Radebeul und die Friedenskirche Kötzschenbroda. Mit der Lutherkirche hat das nicht geklappt, mir hat jedoch ein sehr netter Herr die Türe aufgeschlossen und die gesamte Kirche erklärt. Das war eine Wucht und ich bedanke mich dafür. Ebenfalls bedanke ich mich bei der netten Frau in Kötzschenbroda. Sie hat mich an die Orgel gelassen und ich durfte fotografieren!!.

Die Lutherkirche, ehemals Kirche zu Radebeul oder Friedenskirche, ist eine evangelisch-lutherische Kirche an der Meißner Straße im sächsischen Radebeul-Ost. Im Jahr 1891 wurde für die durch die Dresdner Architekten Schilling & Graebner entworfene evangelisch-lutherische Kirche der Grundstein gelegt, der Bau wurde durch die Baumeister Wilhelm Eisold aus Serkowitz und Rudolf Baron aus Dresden durchgeführt. Die Einweihung erfolgte am 30. November 1892 als Kirche zu Radebeul. Seit 1934, nach einem umfangreichen Umbau im Inneren durch den Architekten Alfred Tischer, wird zu Ehren des Reformators Martin Luther der Name Lutherkirche verwendet.

Bereits 1892 erbauten die Gebrüder Bruno & Emil Jehmlich eine Orgel. Diese hatte 26 Register auf zwei Manualen und Pedal. 1934 wurde der Prospekt vergrößert und die Orgel um acht Register erweitert. Von 1953 bis 1968 wurde die Orgel durch Otto & Rudolf Jehmlich in 3 Bauabschnitten neu gebaut. Heute hat sie 35 Register auf drei Manualen und Pedal.

Die Friedenskirche zu Radebeul, ehemals Kirche zu Kötzschenbroda, ist eine evangelisch-lutherische Kirche im sächsischen Radebeul-West. Die Friedenskirche ist der älteste Kirchenbau der Lößnitz. Aus dem Jahr 1273, zur Zeit der Gründung des Archidiakonats Nisan, stammt die erstmalige urkundliche Erwähnung. Nach der Zerstörung des Vorgängerbaus 1429 durch die Hussiten, der auch der gesamte Ort zum Opfer fiel, folgte ein 1477 begonnener und 1510 geweihter spätgotischer Neubau. Das heutige Aussehen erhielt die Kirche durch einen teilweisen Neubau im neogotischen Stil von 1884/1885 durch Karl Weißbach. Er ließ das bestehende Schiff großenteils abreißen und zu beiden Seiten verbreitern. Mit der Einweihung 1885 durch Pfarrer Wilhelm Leopold Große erhielt die Kirche wiederum eine neue Orgel. Sie wurde von dem Dresdner Hoforgelbauer Jehmlich errichtet, der das Instrument in den Jahren 1927–1928 pneumatisierte, um das Schwellwerk erweiterte sowie umdisponierte. Auffallend an diesem Instrument ist der Freipfeifenprospekt.

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 65,3 Kilometer