von Schöna auf den Rosenberg

Dienstag, 14. April 2026
von Schöna auf den Rosenberg

Eine wunderschöne Wanderung für den Montag !! Start ist am Bahnhof in Schöna, Ziel ist der Rosenberg bei Ruzova. Es gibt auf der Tour drei sehr schöne Höhepunkte. Erstens natürlich der Rosenberg. Der Ružovsky vrch (Rosenberg) ist mit 619 m der höchste Punkt des Nationalparks Böhmische Schweiz. Wenn man ihn besteigt, dann merkt man schnell - das ist ein richtiger Klopper. Steil und hoch. Im Moment hat man auch ein paar schöne Fernsichten, solange noch keine Blätter auf den Bäumen sind.
Der zweite Höhepunkt ist der Pastevní vrch (Hutberg). Den Berg kannte ich bisher überhaupt noch nicht. Man hat von hier oben aber einen fantastischen Rundumblick in die Landschaft. Großer Zschirnstein, Hoher Schneeberg, Zirkel, Kaltenberg, Jedlova um nur einige zu nennen.
Der dritte Höhepunkt ist der Janovsky vrch mit dem hohen Aussichtsturm. Der Turm ist nichts für schwache Nerven. Ich bin bis in die Mitte gekommen, dann wurde mir schwindlig und meine Beine wollten nicht weiter. Der Turm ist rundum total durchsichtig.

Den Weg zurück von Janov nach Hrensko fand ich besonders schön. Sehr steil, verwurzelt und extrem schmal. Am Rand sieht man viele alte Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg. Interessant auch der Blick zum Winterberg und zum Prebischtor. Hier ist deutlich zu sehen, wie das Feuer vor noch gar nicht langer Zeit gewütet hat.
Zum Schluss sind wir noch am Elisalex-Felsen vorbeigekommen. Hier wollte die Elisa und ihr Mann vor über 150 Jahren mal ein Schloss bauen. Leider ist daraus nichts geworden. Der Blick hinunter auf Herrnskretschen ist aber wunderschön.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 25, 33 Kilometer
Gesamter Anstieg: 862 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zum Rosenberg



Über die Panoramadörfer

Mittwoch, 8. April 2026
Über die Panoramadörfer

Gestern startete die Wanderung "Zwei" - Bines Reisekiste mit dem besten Reiseleiter der Welt "Jürgen", und da die Wanderung in Bad Schandau begann, bin ich mit dem Fahrrad (und nicht mit der Eisenbahn oder Auto!!) bei minus 2 Grad zum Startpunkt geradelt. Das war hinzu mit ganz leichtem Gegenwind aus Osten kein Problem, auf der Rückfahrt hat mich dann der Westwind fast beinahe in die Elbe gepustet. Ein ordentlicher Gegenwind wie er im Buche steht. Leider konnte ich nur mit einem Schnitt von 18 km/h radeln. Der Gegenwind, mein Tourenrad ist 14 Jahre alt, wiegt 15 Kilo, hat aber KEINEN!!! Motor. Meine Güte, so was gibt es noch?? KEIN MOTOR!!!!

Und nun zur Wanderung:
Die Zweite Tour in diesem Jahr - Bines Reisekiste "Über die Panoramadörfer". Mit dabei unser bester Reiseleiter Jürgen. Thema in diesem Jahr: "Panoramawege". Die dritte Wanderung wird der CDF-Weg sein.
Zunächst sind wir ab Bad Schandau mit dem Bus bis Lichtenhain gefahren, wo die Wanderung beginnt. In Lichtenhain haben wir uns die Kirche und den Ballsaal im Erblehngericht (von außen) angeschaut. Dann ging es schnurstracks auf den Panoramaweg. Dieser Weg macht seinem Namen alle Ehren. Ein Traum von einem Weg!! Wir haben immer wieder festgestellt: "Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah". Der alte Goethes hat's gewusst.
Die nächste Ortschaft war Mittelndorf und danach Altendorf. Nicht weit entfernt von Altendorf befindet sich der Adamsberg. Sehr hoch ist der Adamsberg nicht, aber von da oben hat man eine fantastische (beinahe 360 Grad) Rundum-Sicht. Wir waren allesamt begeistert und haben hier unsere Rast gemacht. Jürgen hatte noch jede Menge vom Bergtest übrig gebliebene Fettbemmen mit, die wahnsinnig gut geschmeckt haben. Jürgen ist übrigens der Erfinder des "Bergtest Wehlen". Guter Mann!!
Durch das Goldgründeltal und den Schlossberg sind wir zurück nach Bad Schandau gewandert. Eine wunderschöne Wanderung!!

Was mir aufgefallen ist: diese Wanderung ist fast identisch mit einem Teilabschnitt meiner Wanderung von Bad Gottleuba nach Sebnitz:
Von Bad Gottleuba nach Sebnitz

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 13, 46 Kilometer
Gesamter Anstieg: 262 Meter
Gesamter Abstieg: 441 Meter
Download: GPX - Datei - Über die Panoramadörfer



Wanderung zum Freiberger Dom

Dienstag, 31. März 2026
Wanderung zum Freiberger Dom

Am Sonnabend wollte ich eigentlich den Bergtest bei Wehlen wandern, dann hat sich aber der Freiberger Dom mit der großen Silbermannorgel vorgedrängelt. Es ist bald Ostern, und da passt die Johannes-Passion von J. S. Bach einfach besser. Eine wunderschöne Musik!!

Die ersten Gerüste am Freiberger Bahnhof habe ich am 11. Mai 2021 fotografiert. Wenn es in diesem rasanten Bautempo weitergeht, könnte der Bahnhof in hundert Jahren fertig sein. Wahnsinn!! Wir schaffen das!!

Länge der Tour: knapp 6 Kilometer











Leipzig - Bad Schmiedeberg - Leipzig

Montag, 23. März 2026
Leipzig - Bad Schmiedeberg - Leipzig

Am Wochenende bin ich von Leipzig nach Bad Schmiedeberg geradelt. Das ist eine zweigeteilte Tour, Sonnabende hin und Sonntag zurück.

Die Strecke ist unspektakulär. Der einzige richtige Höhepunkt für mich war die Kirchenruine in Wölkau. So etwas habe ich selten gesehen. Ich weiß auch nicht, warum die Kirche eine Ruine ist. Im Internet ist wenig zu finden: 1680 - 1688 Baumeister Georg Steinböck aus Dresden, nach 1945 verfallen, 1969 Einsturz des Gewölbes und 1994 Renovierung des Kirchturms. Wurde die Kirche im zweiten Weltkrieg zerstört?? Auf jeden Fall hätte der alte Caspar David Friedrich seine Freude gehabt. Er hat ja gerne Kirchenruinen gemalt.

Auf der Hinfahrt habe ich ein wenig geflucht. Die Strecke ist nicht lang (54 Km), aber mit heftigem Gegenwind ging es immer leicht bergauf. Dazu viele Schotterwege, die eher an Gleisanlagen von der Eisenbahn erinnern. Ich mag den Schotter überhaupt nicht. Auf dem Rückweg konnte ich teilweise auf die Straße ausweichen, was wesentlich entspannter war. Viel los ist in dieser dünn besiedelten Gegend ohnehin nicht. Da kann man ruhig mal auf der Straße fahren.

Ein paar Fotos von Bad Schmiedeberg gibt es auch noch zu sehen. Schönes Städtel!! Erstmals wurde der Ort im Jahr 1206 als Smedeberg erwähnt. 1350 erhielt er die Stadtrechte. 1878 gründete die Stadt das Städtische Eisenmoorbad. 1925 erhielt Schmiedeberg den offiziellen Titel "Bad".
Ich war vor 21 Jahren mal dort. Damals sah die Stadt nicht sonderlich gut aus. Da hat sich in der letzten Zeit sehr viel getan. Richtig schön!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  



Länge der Tour: 107, 05 Kilometer
Gesamter Anstieg: 517 Meter
Download: GPX - Datei - Leipzig - Bad Schmiedeberg - Leipzig



Der Malerweg nach Schmilka

Mittwoch, 18. März 2026
Der Malerweg nach Schmilka

Der Malerweg ist ein Wanderweg im Elbsandsteingebirge. Seinen Namen erhielt er, weil viele Maler (z. B. Ludwig Richter und Caspar David Friedrich) in den vergangenen Jahrhunderten oftmals romantische Ansichten der Felsformationen anfertigten.
Wikipedia

Wir sind gestern ein kleines Stück den Malerweg von der Neumannmühle im Kirnitzschtal bis nach Schmilka über den Großen Winterberg gewandert. Überquert werden dabei auch die beiden Pohlshörner, so dass es immer bergauf und bergab geht.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Der Jedlová (Tannenberg), 774,2 m



Der Studenec (Kaltenberg), 736,5 m



Die Lausche, 792,6 m
Der Jedlová (Tannenberg), 774,2 m



Länge der Tour: 14, 45 Kilometer
Gesamter Anstieg: 690 Meter
Download: GPX - Datei - Malerweg Neumannmühle - Schmilka