Ein gesundes neues Jahr 2020

Mittwoch, 1. Januar 2020
Ein gesundes neues Jahr 2020

Ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr 2020.

Gleich zu Beginn gibt es heute eine kleine Fahrradtour wiederum zum Triebenberg. Ich wollte mir mal das Chaos nach der Silvesternacht am Elberadweg anschauen. Ja, es sieht fürchterlich aus, und die Stadtreinigung hatte heute Morgen schon einiges zu tun. Zum Triebenberg habe ich eine andere Route gewählt als sonst. Es geht über die Wachwitzer Bergstraße nach Pappritz (20 Prozent Steigung), dann über den Bahntrassen-Radweg zum Triebenberg. Als Abstieg von der Elbhöhe habe ich die Copitzer Straße gewählt. Eine genialer Weg für das Mountainbike!!

Na dann, viel Spaß bei Euren Radtouren und Wanderungen 2020.



















Länge der Tour: 37 Kilometer
Gesamter Anstieg: 446 Meter

Fahrradtour zum Triebenberg - 2

Montag, 30. Dezember 2019
Fahrradtour zum Triebenberg - 2

Das war heute meine letzte Fahrradtour im alten Jahr. Es ging bei minus 2 Grad auf den Triebenberg. Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

Blick in Richtung Sächsische Schweiz. Über den Wolken ist der Hohe Schneeberg zu sehen und links im Dunst der Große Winterberg. Die Lausche im Zittauer Gebirge ist nicht einmal zu erahnen.



Blick in Richtung Erzgebirge. Ganz links der Sattelberg und gleich daneben das Mückentürmchen. Und da es auf dem Erzgebirgskamm sehr klar ist, sieht man natürlich auch den Geising, Kahleberg und Tellkoppe. Wilisch und Luchberg verstecken sich unterhalb des Erzgebirgskamms.



In der anderen Richtung sieht man den Keulenberg, Schwedenstein, Schleißberg, Ohorner Steinberg und den Hochstein. Der Berg in der rechten Bildmitte (ganz im Hintergrund): das könnte der Wüsteberg sein.



Blick auf Schönfeld, den Fernsehturm und im Hintergrund Dresden. Der Collmberg verschwindet heute leider auch im Dunst.



Und auf diesem Weg bin ich gekommen und fahre auch wieder zurück.



Länge der Tour: 30 Kilometer

Fahrradtour Frankenau - Frankenberg

Samstag, 28. Dezember 2019
Fahrradtour von Frankenau nach Frankenberg

Über Weihnachten war ich mal in einer anderen Region unterwegs und hatte auch etwas Zeit für eine kleine Fahrradtour von Frankenau nach Frankenberg und zurück. Ausgeliehen hatte ich mir zwei E-Bikes der Firma Conway, beide ausgestattet mit Bosch-Mittelmotor. Was soll ich sagen: es hat einfach Spaß gemacht mit diesen Rädern zu fahren. Heute war ich im Laden und habe mir ein paar Modelle von Cube angeschaut. Beinahe hätte ich zugegriffen, habe mich dann aber doch im letzten Moment für die Muskelkraft entschieden. Solange es noch geht müssen die Beine ran!!

Die Nationalpark-Stadt Frankenau liegt in Hessen, in unmittelbarer Nähe der Kellerwald und der Edersee. Wirklich eine traumhaft schöne Gegend und auf Grund der vielen Radwege bestens geeignet für Fahrradtouren.



















Länge der Tour: 26 Kilometer
Gesamter Anstieg: 454 Meter
Download: GPX-Datei Fahrradtour nach Frankenberg

Der Pillnitz - Moritzburger Weg

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Der Pillnitz - Moritzburger Weg

Bei dieser Wanderung handelt es sich nicht alleine um den PM / MP - Weg in der Dresdner Heide, sondern um den kompletten Weg von Pillnitz nach Moritzburg. Er ist relativ leicht zu laufen, weil ein Großteil der Strecke an der Elbe entlang führt. In der Heide bin ich ihn schon einmal gewandert, siehe hier oder hier.

Dieser Weg ist eine um 1770 entlang eines alten Heidewegs namens Mundstück angelegte, recht geradlinige und angemessen ausgebaute Verbindung zwischen den Schlössern Pillnitz und Moritzburg und war somit für die Wettiner von besonderer Wichtigkeit.
Wikipedia

Start ist natürlich am Pillnitzer Schloss.



Über diese Holperpiste geht es in Richtung Fernsehturm.



Die Sonne scheint und Blasewitz kommt in Sicht.



Ankunft in Loschwitz am Blauen Wunder.



Der Körnerweg mit dem Haus (Nr. 6), erbaut um 1784. Hier weilte Friedrich Schiller bei seinem Freund Theodor Körner.



An dieser Stelle mündet der Mordgrundbach (aus der Heide kommend) in die Elbe. Über den Heilstättenweg gelangt man nach Oberloschwitz und anschließend in die Dresdner Heide.



Ankunft am PM-Weg (Bautzber Straße, in Nähe der Mordgrundbrücke).



Die Brücke über den Gutebornbach befindet sich im Albertpark.











Ankunft im Prießnitzgrund.



Nun ist es nicht mehr weit und wir erreichen die Gartenstadt Hellerau.



Das Festspielhaus in Hellerau. Leider muss man hier etwas auf der Straße wandern.



Jetzt befinden wir uns schon im Moritzburger Wald. Meine GPX-Datei (unten) ist etwas mit Vorsicht zu genießen. Komoot hat mich mal wieder über Wege geschickt, die es gar nicht gibt. Es ist ratsam, sich an den Wegweisern nach Moritzburg zu orientieren.



Die Schmalspurbahn Radebeul Ost–Radeburg an der Haltestelle Moritzburg.



Ankunft am Schloss in Moritzburg. In der Dresdner Heide bin ich ab Fischhaus (Radeberger Straße) nicht direkt den MP-Weg gelaufen. Es gibt etliche Parallelwege, die ebenfalls zum Wandern geeignet sind. Der MP-Weg ist aber sehr gut ausgeschildert.



Länge der Tour: 29 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 347 Meter
Download: GPX-Datei - Pillnitz - Moritzburger Weg

Der Wald stirbt

Sonntag, 15. Dezember 2019
Der Wald stirbt

Gestern hatte ich eine kleine Wanderung durch die Dresdner Heide gemacht. Der Grund war, dass ich noch ein paar Heidezeichen finden wollte, die mir in meiner Sammlung fehlen.



Dabei viel mir auf, dass große Teile der Wege völlig zerstört sind. An ein ruhiges Laufen war überhaupt nicht mehr zu denken.





Warum das so ist: siehe folgendes Plakat.



Es steht schlecht um unsere Wälder. Und wenn man sieht, wie massenweise Autos mitten im Wald parken, dann wird klar, dass der Klimawandel menschengenacht ist.





Bellmanns Los, Stille Liebe, Waldblick

Mittwoch, 11. Dezember 2019
Wanderung im Tharandter Wald

Diese Wanderung liegt wieder mal fast vor meiner Haustüre. Ich muss nur mit dem Fahrrad nach Tharandt fahren, und schon kann es losgehen. Beschrieben ist die Tour im Wanderführer "Dresden und Umgebung - Band 1" von Peter Rölke. Start ist an der Kirche und Burgruine in Tharandt.

 

Blick von der Burgruine auf Tharandt. Die Bergkirche "Zum Heiligen Kreuz" wurde 1626 / 29 erbaut. Das Portal der Kirche ist romanischen Ursprungs und stammt aus der ehemaligen Burg.

 

Das Atelierhaus des Grafen Suminski, im orientalischen Phantasiestil 1866 erweitert und umgebaut. Was es mal davor war, weiß ich leider nicht.

 

 

 

Über den Pfad "Dreizehn Drehen" gelangt man zum oberen Eingang des Forstbotanischen Gartens und weiter zum Kienberg. Hier hat man eine schöne Aussicht auf den Kurort Hartha.

 

Heinrich Cottas Grab. Im Jahre 1843 wurden ihm zu Ehren seines 80. Geburtstages 80 Eichen gepflanzt. Ein Jahr später hat Heinrich Cotta hier seine letzte Ruhestätte gefunden. Cotta war ein deutscher Forstwissenschaftler und ist Begründer der Forstakademie Sachsen (heute TU Dresden). Auf ihn geht das Wegenetz in der Dresdner Heide und im Tharandter Wald zurück.

 

Auf der anderen Seite des Weges befindet sich das Grab Johann Friedrich Judeichs. Johann Friedrich Judeich war ebenfalls ein deutscher Forstwissenschaftler und Nachfolger Cottas.

 

Nur wenige Schritte sind es bis zur Aussichtskanzel "Heinrichseck". Hier ein schöner Blick auf die Quohrener Kipse und den Wilisch. Im Hintergrund ist der Hohe Schneeberg zu sehen.





Am linken Bildrand ist der Valtenberg zu sehen.



Blick auf Tharandt.



Das Windrad auf der Somsdorfer Höhe. Links des Geising, rechts der Luchberg.



Über den Judeich-Weg gelangen wir in den "Breiten Grund".

 

Ein schrecklicher Ort. Hier wurde Otto Werther erschossen. Hu Hu!! Weiter unten befindet sich der "Meilerplatz". Zur Anschauung für die Studenten ließ die Forstakademie hier erstmals 1846 einen Meiler aufschichten und Holzscheite zu Kohle verschwelen. Auch heute wird noch gemeilert.

 

Auf einem unscheinbaren, schmalen Pfad setzen wir unsere Wanderung fort und laufen einige Zeit den Weißeritztalhang entlang.

 

Schön ist es hier, aber der Weg wird abenteuerlich eng.

 

Und jetzt ist schwindelfreiheit erforderlich. Aber es sieht schlimmer aus als es ist. Schließlich gelangen wir zu "Bellmanns Los".

 

Die Bezeichnung Bellmanns Los soll davon herrühren, dass ein Mann gleichen Namens beim Holzfahren mit Pferd und Wagen von der steilen Höhe herabstürzte und dabei seinen Tod fand. Schon wieder Hu Hu!!

 

Über den "Tiefen Grunde" gelangen wir zur Straße im Weißeritztal, und nach unterquerung der Eisenbahn geht es auf der anderen Talseite weiter. Hier ist schon mal versteckt im Wald unser nächstes Ziel zu sehen: der Aussichtspunkt "Waldblick".

 

Der Aussichtspunkt "Waldblick". Er verdient seinen Namen wirklich.

 

Mitten im Wald steht dieses Soldatengrab. Es gibt in der weiteren Umgebung noch ein anderes Grab, leider sehr schwer zugänglich. Ich finde diesen Text beachtlich.

 

Über den "Neumeisterweg" und den "Niederleitenweg" geht es zurück nach Tharandt, wo sich unser Ringlein schließt. Max Neumeister war ebenfalls Direktor der Forstakademie. Nach ihm ist der Weg benannt.

 

Jetzt gilt es noch zu klären, was das Wörtchen "Stille Liebe" bedeutet. Nun ja, ich verrate es nicht!! denn sie muss jeder selber finden.



Länge der Tour: 13, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 375 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Tharandter Wald

Wanderung zum Wilisch und Finkenfang

Mittwoch, 4. Dezember 2019
Wanderung Kreischa, Wilisch und Finkenfang


Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer, Dresden und Umgebung - Verlag Peter Rölke". Sie ist anstrengend, weil es etliche steile Anstiege zu bewältigen gibt, wie z.B. den Weg hinauf zum Wilisch. Zunächst geht es mit dem Fahrrad durch den Lockwitzgrund nach Kreischa. Die Temperaturen betrugen am Morgen 3 Grad minus, in den steilen und engen Tälern rund um den Wilisch war es aber noch wesentlich kälter.

Die Wanderung beginnt an der Kirche in Kreischa und geht über die Hermsdorfer Straße Richtung Wilisch.

 

 

Von der Hermsdorfer Höhe hat man diesen fantastischen Ausblick in Richtung Dresden und Erzgebirge. Ich bin immer wieder gerne hier oben.



Die Sicht war fantastisch, und durch eine Inversionswetterlage entstand diese tolle Stimmung.



Vom Gipfel des Wilischs hat man leider keine so gute Fernsicht. Zu sehen sind aber Dresden und natürlich die Wendischcarsdorfer Verwerfung, dessen höchste Erhebung der Wilisch ist.

 

Über die Südseite des Berges geht es hinab in den Wilischgrund. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Teufelsmühle im Lockwitztal.

 

An der Teufelsmühle befinden sich etliche Wegweiser. Mein Weg ist leider nicht dabei, das Schild musste ich etwas abseits suchen. Über die Teufelsstiege wandern wir auf der linken Seite des Lockwitztales am Waldrand weiter. Der Weg ist ziemlich eng und nicht ganz ungefährlich.

 

Über die Kroatenschlucht gelangen wir hinauf zum Finkenfang. Der Wanderweg führt noch ein Stück bis zum höchsten Punkt am Finkenfang. Leider ist das einstige Gasthaus nicht mehr zugänglich.

 

Hier ist das ehemalige Gasthaus zu sehen. Wenn man oben auf der Höhe ist, hat man diesen schönen Blick in Richtung Erzgebirge. Auf meiner Fahrradtour nach Freital Hainsberg bin ich hier schon einmal vorbei gekommen.

 

Für mich ist das einer der schönsten Aussichtspunkte in und um Dresden.

 

Zu sehen sind die Berge in der Lausitz, der Sächsischen Schweiz und bei besserer Sicht sicherlich auch die Berge in Böhmen.



Es geht hinab und wir erreichen den kleinen Ort Maxen.



Der Weg nach Maxen. Auf dem zweiten Foto befinden wir uns schon wieder außerhalb der Ortschaft.

 

So herrliche Wanderwege gibt es nur in Sachsen. Blick in Richtung Windberg und Goldene Höhe bei Bannewitz. Auf dem zweiten Foto ist das Haus eines berühmten Dresdner Kammersängers zu sehen.

 

Wie man sieht, der Weg wird jetzt etwas beschwerlicher. Über die ehemalige "Lunkwitzer Promenade" geht es nach Lunkwitz.

 

Das "Stiftsgut Lunkwitz" wurde 1620 erbaut. Zu DDR-Zeiten verfiel das Gebäude, 2011/12 begann die Sanierung, heute kann man im Schloß komfortabel wohnen.

 

Gar nicht weit vom Stiftsgut entfernt befinden sich diese interessanten Höhlen. Es ist der am besten zugängliche Aufschluss der Konglomeratgesteine des Rotliegenden. Die Höhlen wurden künstlich angelegt. Schon etwas unheimlich, wenn man da hineingeht. Ich habe es gewagt und dabei knapp überlebt.

 

Noch ein Foto von der Höhle und ein Foto von der Triangulationssäule auf dem Wilisch. An der Kirche in Kreischa endet die 15 Kilometer lange Wanderung. Ich fand sie ausgesprochen schön und interessant. Etwas Kondition sollte man aber mitbringen.

 

Länge der Tour: 14, 91 Kilometer
Gesamter Anstieg: 542 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Wilisch und Finkenfang



Eichhörnchengrund und Saubachtal

Montag, 2. Dezember 2019
Eichhörnchengrund und Saubachtal

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer, Dresden und Umgebung - Verlag Peter Rölke". Start ist laut Buch der kleine Ort Gauernitz an der B6 zwischen Niederwartha und Meißen. In Gauernitz habe ich vergeblich eine Unterstellmöglichkeit für mein Fahrrad gesucht, deshalb habe ich es kurzer Hand am Zaun des Gauernitzer Schlosses abgestellt. Ich empfehle als Startpunkt den Elberadweg an der Fähre in Coswig, weil man hier die besten Anschlussmöglichkeiten an den öffentlichen Nahverkehr hat.

Die Wanderung beginnt am ehemaligen Rittergut in Gauernitz. Leider sehen die Gebäude teilweise schrecklich aus.



Am Ortsausgang beginnt der Eichhörnchengrund, ein wunderschöner Grund mit vielen Buchen, Erlen und Bergahorn.



Die Schulze-Mühle im Eichhörnchengrund. Sie ist nach dem Erbauer benannt, der sie zwischen 1968 - 74 errichtet hat. Nach Jahren des Verfalls hat die Modellwassermühle seit dem Jahre 2010 wieder jeden Sonntag von April bis Ende Oktober geöffnet.



Am Ende des Eichhörnchengrundes stoßen wir auf diese kleine Straße, die ich gerade erst vor ein paar Tagen gelaufen bin. Es handelt sich um meinen Bischofsweg von Meißen nach Dresden.



Kurz vor Röhrsdorf, Blick auf die St.-Bartholomäus-Kirche.



Die St.-Bartholomäus-Kirche in Röhrsdorf, davor die Friedenslinde mit einem Stammumfang von 5, 40 Meter.





Auch dieser kleine Weg war Teil meines Bischofsweges



Hier geht es geradeaus nach Klipphausen, ich bin links abgebogen und Richtung Saubachtal gewandert. Auf dem Foto sieht man den Sendemast bei Wilsdruff.



Hinab in das Saubachtal.



Im Tal angekommen geht es links nach Constappel und rechts zur Neudeckmühle. Die Mühle sollte man sich unbedingt ansehen.



Die Neudeckmühle im Saubachtal. Sie dient heute als Gastwirtschaft und wurde 1794 errichtet.



Das Saubachtal ist für mich eines der schönsten Täler in Sachsen. Es erinnert etwas an den Zschonergrund.







Der kleine Ort Constappel mit Blick auf die Kirche.





Das Schloss in Gauernitz. Wer genau hinschaut, entdeckt mein Fahrrad am Zaun. Hier endet die Wanderung. Das Schloss sieht aus, als stünde es kurz vor dem Einsturz. Ich bin gespannt, ob es jemals saniert wird.



Länge der Tour: 14 Kilometer
Gesamter Anstieg: 256 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Eichhörnchengrund und Saubachtal

Der Bischofsweg von Dresden nach Stolpen - 2

Donnerstag, 28. November 2019
Der Bischofsweg von Dresden nach Stolpen - 2



Die Wanderung beginnt dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Waldschlößchen Dresden. In der Stadt bin ich nicht den originalen Bischofsweg gelaufen, was ja auch gar nicht mehr möglich ist, sondern es geht über den Elberadweg bis zur Saloppe und ab hier über das Hämmerchen , Doppel-E , HG-Weg bis zum Bischofsweg in der Dresdner Heide. Ab jetzt ist meine Wanderung bis Ullersdorf identisch mit der Tour vom 17. November 2019. Der Bischofsweg führt ab Ullersdorf weiter über eine Straße, die sich ebenfalls Bischofsweg nennt, bis zur B6 im Karswald. Im Wald bin ich fast die gleiche Strecke gelaufen, wie auf meiner Fahrradtour zum Böhmensberg . Wiedersehen macht Freude. Die B6 konnte ich mit einem kleinen Umweg umlaufen, ebenso die Dresdner Straße in Richtung Wilschdorf. Ab Wilschdorf ist dann aber doch Straßenlatschen angesagt, aber nicht lange, denn nach nur einem Kilometer biegt der Weg rechts ab und führt direkt in den Wald zum Stolpener Bischofsweg. Die Burg scheint jetzt schon sehr nahe, es dauert aber noch eine ganze Weile, bis wir auf dem Burgberg stehen. Der Schluss der Wanderung zog sich ziemlich in die Länge. Nach Überquerung der S160 treffen wir auf den Fahrradweg "Dittersbach - Stolpen". Den Radweg bin ich aber nicht bis zum Ende gelaufen, denn es gibt einen kleinen versteckten Pfad hinab in das Wesenitztal, der zum Wandern besser geeignet ist. Diesen Weg kannte ich auch schon von meiner Mammuttour, dem ADVENTUREWALK 2019. Nun ist es wirklich nicht mehr weit bis zum Burgberg in Stolpen. Für den Rückweg habe ich den Bus gewählt, der im Stundentakt ab Stolpen Schützenhausstraße nach Dresden fährt. Mit dem Zug kommt man in Moment leider nicht mehr nach Pirna. So wie ich gehört habe, ist die Regionalbahn Pirna – Dürrröhrsdorf – Neustadt – Sebnitz – Bad Schandau pleite, und hat den Betrieb eingestellt. Das nennt sich dann Förderung der ländlichen Region!!

Der gesamte Bischofsweg ab Meißen ist nach meiner Wanderung genau 70 Kilometer lang, dabei überwindet er eine Höhe von 1112 Meter. Ich möchte mal wissen, ob es damals schon Bischöfe gab, die den gesamten Weg an einem Tag geschafft haben. Ich könnte mir das gut vorstellen, denn verwöhnt waren die Menschen damals sicherlich nicht. Na ja, vielleicht haben die Tavernen und Nonnenklöster für die eine oder andere Verzögerung gesorgt? Wer weiß das schon.

Länge der Strecke Meißen - Dresden: 41, 3 Kilometer
Länge der Strecke Dresden - Stolpen: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg Meißen - Dresden: 614 Meter
Gesamter Anstieg Dresden Stolpen: 498 Meter

Download: GPX - Datei - Bischofsweg Meißen - Dresden
Download: GPX - Datei - Bischofsweg Dresden - Stolpen

Karte Meißen Dresden:



Karte Dresden Stolpen:



Karte gesamt (sehr groß):



Profil:

Der Bischofsweg von Dresden - nach Stolpen

Mittwoch, 27. November 2019
Der Bischofsweg von Dresden - nach Stolpen

Eine Beschreibung der Wanderung folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 28, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 500 Meter
Download: GPX-Datei Bischofsweg von Dresden nach Stolpen

Fahrradtour - Wilsdruff - Freital

Montag, 25. November 2019
Kleine Sonntagstour - Wilsdruff - Freital

Mal eine kleine Runde für das Wochenende. Start Elberadweg Tolkewitz, über Gohlis bis Niederwartha. In Niederwartha die steile Rampe hinauf nach Weistropp, Hühndorf, Wilsdruff, Kesselsdorf, Bahntrassenradweg der ehemaligen Wilsdruffer Schmalspurbahn bis Freital Potschappel, Weißeritztal, Dresden. Wirklich eine super Tour, kann ich nur empfehlen.

Am Elberadweg zeigte mein Tacho diese seltene Zahl an:



Das ist aber nur der Stand für das Tourenfahrrad. Aktuell befinde ich mich jetzt hier (plus Mountainbike):





An der Kirche in Wilsdruff bin ich schon hundert Mal vorbei gefahren. Gestern konnte ich sie endlich von innen sehen.







Der Bahntrassenradweg nach Freital.



Länge der Tour: 55 Kilometer
Gesamter Anstieg: 347 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Wilsdruff - Freital - Dresden

Der Bischofsweg von Meißen nach Dresden - 2

Freitag, 22. November 2019
Der Bischofsweg von Meißen nach Dresden - 2



Es ist schon eine ziemlich spannende Sache: der alte Weg der Bischöfe im Jahren 1218 von Meißen nach Stolpen. Was war der Grund für diese lange Wanderung, warum sind die Heiligen nicht an der Elbe gelaufen, warum haben sie den lange Umweg über Klipphausen in Kauf genommen? Das sind Dinge, die ich auf meiner Wanderung erkunden wollte. Die Entstehung des Bischofsweges ist schnell erklärt. Es ging nicht um Religion und Glaube sondern um Besitz, Macht und Geld. Das war also früher auch nicht anders als heute. Die genaue Geschichte erkläre ich nicht, die kann hier nachgelesen werden.
Ich habe mir mal ein paar Gedanken zum Verlauf des Weges gemacht. In der sumpfigen und nassen Elbaue konnte man damals nicht laufen, und an den schönen Elberadweg hatte sicherlich auch noch keiner gedacht. Wenn man sich das Gelände anschaut, dann wird klar, warum die Bischöfe über Klipphausen gewandert sind. Hier mal ein Bild:



Man sieht mindestens 8 richtig steile Täler, welche die Bischöfe weitläufig umgehen mussten, dabei sind fast bis Wilsdruff gekommen. Ein anderer Weg war auf Grund der Topografie gar nicht möglich. Wie steil die Täler sind, habe ich auf meiner Wanderumg von Dresden nach Meißen zu spüren bekommen. Das war der Hammer!!

Auf meiner Tour bin ich durch die Ortschaften gelaufen, die in den alten Quellen erwähnt wurden. Das sind: Bockwen, Reichenbach, Reppnitz, Naustadt, Röhrsdorf und Klipphausen. Weiter nach Sachsdorf, Hühndorf, Brabschütz, Merbitz und hinab in den Elbtalkessel nach Dresden Briesnitz (Borngraben). An den Borngraben erinnert nur noch ein Straßenname. Kurz vor Dresden Briesnitz bin ich durch den Zschonergrund gewandert. Den Stausee in Oberwartha gab es 1218 sicherlich noch nicht. Den musste ich umlaufen. Die Elbquerung "Eisernen Furt" wäre sicherlich ganz schön für mich gewesen, ich habe die moderne Autobahnbrücke gewählt und mich am Lärm und Gestank der dahin rasenden Menschheit erfreut. Auf meiner Wanderung habe ich mal wieder gemerkt: langsam kommt man auch ans Ziel. Was gibt es sonst noch zu sagen? Komoot hat mir bei der Tourenplanung geholfen. Es gab die üblichen kleinen Wehwehchen, die einem Komoot so bereitet. Das sind Durchquerungen von privaten Grundstücken und ein paar Wege, die es gar nicht gibt. Nun ja, für was hat man eine gute Garmin-Karte. Für mich war es wichtig, auch in Dresden so etwa den alten Bischofsweg zu laufen. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen. An der Brauerei am Waldschlösschen endet vorerst meine historische Tour. Der zweite Teil des Bischofsweges nach Stolpen wird dann genau hier beginnen. Weit über die Hälfte habe ich schon geschafft, denn nach Stolpen sind es nur noch lächerliche 28 Kilometer!

Länge der Tour: 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 614 Meter
Download: GPX-Datei Bischofsweg von Meißen nach Dresden

Bischofsweg von Meißen nach Dresden

Mittwoch, 20. November 2019
Der Bischofsweg von Meißen nach Dresden

Eine Beschreibung der interessanten Wanderung folgt demnächst.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 614 Meter
Download: GPX-Datei Bischofsweg von Meißen nach Dresden

Der alte Bischofsweg

Sonntag, 17. November 2019
Der alte Bischofsweg in der Dresdner Heide



Beim Wandern oder Radfahren habe ich immer viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken, und da kommen mir dann die verrücktesten Ideen, was ich mal wieder alles machen könnte. Auf meinen beiden letzten Heidetouren bin ich einen Teil des alten Bischofsweges gelaufen. So wie ich das verstanden habe, entstand der Weg nach 1218 und verband die beiden Städte Meißen und Stolpen. Die ganze Geschichte erzähle ich jetzt nicht, denn sie kann hier nachgelesen werden. Ich möchte einfach mal den gesamten Weg von Anfang bis Ende wandern, verlege das Vorhaben aber in die wärmere Jahreszeit, weil die Tage für so eine gewaltige Tour momentan viel zu kurz sind. Natürlich ist es nicht möglich, den alten Pilgerpfad in seinem ursprünglichen Verlauf zu folgen. Dazu hat sich einfach viel zu viel verändert. Aber nachempfinden und von Meißen nach Stolpen laufen kann man den Bischofsweg auch heute noch. Jetzt habe ich erst einmal mit Komoot einen Weg gebastelt der die Ortschaften Meißen - Klipphausen - Dresden verbindet. Dann kommt der Weg durch die Dresdner Heide, der relativ einfach zu finden ist, und der Rest ergibt sich dann hoffentlich von selbst. Damit ich schon mal eine Ahnung habe, was auf mich zukommt, bin ich gestern den Bischofsweg in der Dresdner Heide gelaufen. Durchgängig ist er leider nicht erhalten. Er beginnt heute etwa an der Kreuzung Flügel-C - Reichsapfel und endet in Ullersdorf. Da die Tour relativ kurz ist, habe ich die Strecke um eine kleine Runde erweitert. Herausgekommen ist eine schöne Wanderung am Sonntag morgen. Die rot markierte Linie auf der Karte stellt den heutigen Bischofsweg in der Heide dar.

Länge der Tour: 19, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 282 Meter

Download: GPX-Datei Wanderung Bischofsweg

Dresdner Heide bei Ullersdorf

Samstag, 16. November 2019
Auf den Spuren der historischen Heidezeichen

Eine Beschreibung der Wanderung folgt demnächst.

Diese Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander- & Naturführer Dresden und Umgebung Band 2" - "Berg & Naturverlag Peter Rölke". Man kann sie mit meiner vorherigen Tour kombinieren, hat dann aber über 20 Kilometer Strecke vor sich. Start ist die Ortsmitte von Ullersdorf. Hier findet man viele Fahrradbügel, wo man sein Rad komfortabel abstellen kann. Ziel ist es wiederum, die ältesten Heidezeichen in der Dresdner Heide zu finden, was keine leichte Aufgabe ist.

Gleich zu Beginn der Wanderung fällt ein Plakat auf, welches ich an einem Zaun entdeckt habe. Ich bin auf jeden Fall mit dabei!!



Vom Tanzzipfelweg zweigt der alte Bischofsweg ab und wie man sieht, auch der sächsische Jakobsweg.



Jetzt geht es über die Tanzzipfelwiese. Diese Wiese ist Teil der Ullersdorfer Hofewiese. Der Name gab Anlass zur Legendenbildung, nach der August der Starke nach einer Jagd in der Heide demjenigen die Wiese zu schenken versprach, der noch in der Lage wäre, diese ohne Unterbrechung zu umtanzen. Einem Jägerburschen sei das gelungen.



Das Heidezeichen Hirschstängel.



Der Weg führt zu einer großen Wegegabelung wo wir die sogenannte Königsbuche finden. Ich weiß leider nicht, welche von den beiden die richtige Buche ist. Soll sich jeder seinen Baum selber heraussuchen.



Hier das älteste noch erhalten gebliebene "geschnittene" Heidezeichen. Es handelt sich um die "Brille". So wie mir bekannt, ist das Zeichen mindestens 100 Jahre alt. Es befindet sich an der Kreuzung "Brille" - Schneise 3.



Das nächste historische Heidezeichen ist sehr schwierig zu finden. Von der "Brille" geht rechts der "Jagdflügel" ab. Leider wurde das Heidezeichen mit weißer Farbe übermalt, so dass ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt auf dem "Jagdflügel" bin. Erst nach etwa einem Kilometer wandern bin ich auf einen Querweg gestoßen, der das richtige Zeichen anzeigt. Ich habe das Gefühl, dass der Verlauf des Jagdflügelweges verändert wurde. Na ja, nicht so schlimm. Auf jeden Fall bin ich erst einmal am historischen Wegzeichen vorbei gelaufen. Auf dem Rückweg habe ich es dann entdeckt.



Hier der neue (oder auch nicht?) "Jagdflügel" . . . . .



und hier endlich das alte historische Heidezeichen "Jagdflügel"



Das ist das natürliche Heidezeichen "Pilz".



Was mir auf der Wanderung immer wieder aufgefallen ist: die großen Waldmaschinen haben mit ihren dicken Rädern die Wege teilweise völlig zerstört. Hier der alte "Bischofsweg" oder was von ihm noch übrig ist.



Bei diesem Baum handelt es sich um die älteste Kiefer in der Dresdner Heide. Sie steht versteckt im Wald und ist kaum zu finden. Wegweiser oder ähnliche Hinweise sucht man vergebens.



Die Wanderung geht wieder am Ullersdorfer Stausee vorbei. Hier habe ich nach vielen Kilometern die ersten Menschen getroffen. Nicht weit vom Stausee entfernt treffen wir auf den "Nachtflügel". Am Oberlauf der Prießnitz habe ich eine sehr schöne Brücke entdeckt. So wie im Buch von Peter Rölke beschrieben, stand an dieser Stelle die alte Heidemühle. Nach Errichtung der neuen Heidemühle an der Radeberger Straße, wurde das alte Gebäude 1841 abgebrochen und spurlos beseitigt.



Diese alte Brücke, genannt "Hohe Brücke", befindet sich am "Nachtflügel". Sie überspannt das Ullersdorfer Dorfwasser und gilt als eine der schönsten Brücken der Dresdner Heide und wurde vermutlich in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts gleichzeitig mit der Anlage des Nachtflügels errichtet.



Wir nähern uns wieder der Hofewiese und kommen am Ehrenhain der Ullersdorfer Förster vorbei.



Diese Grabsteine standen früher auf dem Großerkmannsdorfer Friedhof und wurden 1922 umgesetzt.



Kurz vor der Bushaltestelle in Ullersdorf, kann man dieses schöne Haus bewundern. Damit ist unsere Wanderung leider beendet.



Länge der Tour: etwa 12 Kilometer
Gesamter Anstieg: 94 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung historische Heidezeichen