Bunter Mai 2021

Samstag, 29. Mai 2021
Bunter Mai 2021 . . . .

...mit viel Regen

Fahrradtour zum Sattelberg (Špičák)

Mittwoch, 26. Mai 2021
Fahrradtour zum Sattelberg (Špičák)

Der Sattelberg (Špičák) ist einer der markantesten Berge im Osterzgebirge. Seine Höhe beträgt immerhin 723 Meter und er ist damit ein ganz klein wenig höher als der Hohe Schneeberg.
Zunächst bin ich den Elberadweg bis Pirna geradelt, dann über Zehista, Cotta, Berggießhübel nach Bad Gottleuba. Ab Bad Gottleuba beginnen die richtigen Höhenzüge. Ich bin nicht direkt bis Oelsen gefahren sondern davor links abgebogen. Hier hat man eine wunderschöne Steigung hinauf zum Oelsener Friedhof. Ich glaube, die Straße heißt Alte Oelsener Straße. Oben angekommen, hat man den ersten herrlichen Blick hinunter auf Dresden und die vielen Sächsischen und Böhmischen Berge. Bis zur Oelsener Höhe ist es nun nicht mehr weit. Ich hatte heute ein besonderes Glück mit dem Wetter, denn die Sicht war fantastisch. Vor mir der Hohe Schneeberg, rechts die Tyssaer Wände, links das Kreibitzer Gebirge. Ich habe sogar den Großen Antennenmast auf dem Jedlova sehen können. Die Lausche versteckt sich hinter dem Tannenberg, dafür sieht man sehr gut den Rosenberg, den Kaltenberg, Wolfsberg, Unger, Tanzplan, Valtenberg, Keulenberg, die Sächsische Schweiz usw. Einach traumhaft schön!! Ich bin überzeugt, dass man bei besonders klarer Sicht sogar den Collmberg sehen müsste.
Der Weg bis zum Sattelberg ist jetzt nicht mehr weit. Da der Berg sehr steil ist, habe ich etliche Male mein Fahrrad schieben müssen. Vom Sattelberg hat man eine nicht ganz so gute Aussicht, das Erzgebirge ist aber sehr gut zu sehen. Wer ganz genau hinschaut findet vielleicht auch das Mückentürmchen.
Für die Rückfahrt habe ich mir etwas ganz besonderes ausgedacht. Ich wollte unbedingt noch mal die 15 Prozent Rampe hinauf nach Breitenau radeln. Und das hat richtig Spaß gemacht. Über das Seitewitztal und den Elberadweg geht es wieder zuück nach Hause. Eine Tour mit fantastischen Fernblicken. Ganz großes Kino: die Sicht zum Kreibitzer Gebirge.

 

Komische Zeitgenossen. Gegend die viel zu laute Autobahn protestiert keiner, gegen die umweltfreundliche Eisenbahn dagegen regt sich Widerstand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 85, 14 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1009 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Sattelberg



Zweite Wanderung nach Pesterwitz

Mittwoch, 26. Mai 2021
Zweite Wanderung nach Pesterwitz

Diese Wanderung hatte ich am Montag gemacht. Sie ähnelt meiner ersten Wanderung nach Pesterwitz (Teil 1), (Teil 2), weicht aber in manchen Teilen erheblich ab. Wo und wie ich nach Pesterwitz gekommen bin, weiß ich nicht mehr genau, denn ich bin einfach nur der Nase nach gelaufen. Dabei habe ich viele Wege entdeckt, die ich bisher noch nicht kannnte. Schön war's aber allemal. Etwas Vorsicht ist geboten, denn ich bin eine kleine Strecke direkt auf den Gleisen der ehemaligen Windbergbahn gewandert. Ob ich das darf, weiß ich auch nicht. Die Gleise machten einen guten Eindruck, es ist also durchaus möglich, dass hier manchmal noch Züge fahren. Keine Ahnung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 30, 68 Kilometer
Gesamter Anstieg: 359 Meter
Download: GPX-Datei - Zweite - Wanderung nach Pesterwitz

Elberadweg am Dresden Schillergarten

Freitag, 21. Mai 2021
Elberadweg am Dresden Schillergarten

Normalerweise sieht es am Elberadweg in Dresden Blasewitz so aus:



Wie gesagt: das nennt sich RADWEG und ist außerdem Landschaftsschutzgebiet - also für Autos gesperrt. Als ich gestern Abend nach Hause geradelt bin dann dieses Bild:





Was ist denn da passiert? Richtig, die Stadt Dresden hat die Autos aus der Stadt verbannt. Bravo!! rufe ich da. Endlich Ruhe. Ist das nicht idyllisch?

Wanderung Moritzburger Kleinkuppenlandschaft

Dienstag, 18. Mai 2021
Wanderung durch die Moritzburger Kleinkuppenlandschaft

Diese Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander- & Naturführer Dresden und Umgebung Band 3, Berg - und Naturverlag Rölke". Die Tour beginnt eigentlich in Bärnsdorf, wir sind aber am Schloss in Berbisdorf gestartet. Landschaftlich ist die Gegend sehr reizvoll, es empfiehlt sich aber, die Tour im Herbst oder im Frühjahr zu machen. Im Sommer könnte es mit der Hitze Probleme geben. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das Wasserschloss und die Kirche in Berbisdorf. Leider macht das Schloss einen etwas maroden Eindruck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 9, 8 Kilometer
Gesamter Anstieg: 70 Meter
Download: GPX-Datei - Moritzburger Kleinkuppenlandschaft

Dresden - sämtliche Straßen - Teil 15

Montag, 17. Mai 2021
Dresden - sämtliche Straßen - Teil 15

Mein Projekt "Stadtplan - sämtliche Straßen in Dresden mit dem Fahrrad" geht weiter.
Heute bin ich wiederum einen großen Teil der Dresdner Innenstadt abgefahren. Das betrifft den Teil zwischen Ammonstraße, Freiberger Straße und St. Petersburger Straße. Es fuhr sich nicht ganz einfach. Erstens: die Straße sind in einem sehr schlechten Zustand, viel Kopfsteinpflaster, Schlaglöscher, Baustellen, marode Fußwege. Zweitens: die Straßenführung in Dresden ist auf Grund des großen Elbbogens nicht ganz einfach zu verstehen. Ich habe manchmal die Orientierung verloren. Aber es hat Spaß gemacht. Jetzt fehlt mir nur noch das direkte Stadtzentrum um Altmarkt und Kreuzkirche. Alle Straßen werde ich aber nicht fahren können, z.B. den Autotunnel am Hauptbahnhof, der für Fahrräder gesperrt ist, außerdem viele Fabrikstraßen.





Länge der Tour: 58 Kilometer


Zu Fuß von Dresden nach Freiberg - Teil 2

Donnerstag, 13. Mai 2021
Zu Fuß von Dresden nach Freiberg - Teil 2

Das ist bereits das zweite Mal, dass ich zu Fuß nach Freiberg laufe. In einem Ritt hatte ich das damals allerdings nicht geschaft. Weil meine Beine auf halber Strecke müde wurden, habe ich den ersten Teil nur bis Tharandt geschafft, am nächsten Tag ging es ich durch den Tharandter Wald bis Freiberg. Wer möchte, kann sich die beiden Strecken hier anschauen (Teil 1, Teil 2). Am Montag der nächste Versuch. Die Wanderung ist eigentlich recht gut zu schaffen, weil es kaum nennenswerte Steigungen gibt. Einzig im Tharandter Wald muss man zu Beginn etwas steil nach oben kraxeln. Ansonsten ist die Tour fast identisch mit meiner ersten Wanderung. Damals bin ich über Niederbobritzsch nach Freiberg gelaufen, am Montag ging es über Naundorf. Die zweite Strecke hat mir sogar besser gefallen.

Start ist Dresden Tolkewitz. Über das Kaitzbachtal bin ich hinauf Richtung Windberg gewandert und dann durch Freital bis nach Tharandt. Hier beginnt der Tharandter Wald, den ich komplett durchquert habe. Den Einstieg in den Tharandter Wald kann ich nicht empfehlen. Das ist ein Komoot-Typischer Weg, es gibt ihn eigentlich gar nicht. Na gut, ein bisschen Abenteuer tut auch gut. Im Wald geht es immer leicht bergauf, kurz vor Nauendorf hatte ich den höchsten Punkt erreicht. Hier dann auch der erste Blick Richtung der beiden Schornsteine in Muldenhütten. In Naundorf bin ich hinab in das Bobritzschtal geklettert und auf der anderen Seite natürlich wieder hinauf. Die höchste Erhebung nennt sich Tannhübel und ist 426 hoch gelegen. Von dort dann die schönste Rundumsicht der gesamten Wanderung. In gar nicht weiter Entfernung konnte ich Frauenstein sehen und auch den Burgberg in Nähe der Talsperre Lichtenberg. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Freiberg. Nur noch das Muldental durchqueren, und schon bin ich am Ziel. Die Innenstadt von Freiberg habe ich mir nicht angeschaut. Es war einfach zu warm dafür. Außerdem haben die Kirchen geschlossen. Die große Silbermannorgel im Dom zu Freiberg hätte ich mir gerne angesehen. Sie zählt zu den 10 am besten erhaltenen Barockorgeln der Welt.









Länge der Tour: 44, 87 Kilometer
Gesamter Anstieg: 778 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Freiberg



Zu Fuß von Dresden nach Freiberg - Teil 1

Dienstag, 11. Mai 2021
Zu Fuß von Dresden nach Freiberg - Teil 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 44, 87 Kilometer
Gesamter Anstieg: 778 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Freiberg



Zu Fuß von Dresden auf den Geising - Teil 2

Freitag, 7. Mai 2021
Zu Fuß von Dresden auf den Geising - Teil 2

Auf Komoot gab mir jemand einen Tipp, doch mal zum Grab von Herbert Collum zu pilgern. Herbert Collum war von 1935 bis zu seinem Tod im Jahre 1982 Kreuzorganist an der Kreuzkirche Dresden. Zu seinen Lieblingsorgeln zählte die zweimanualige Silbermannorgel in der Dorfkirche Reinhardtsgrimma, wo er jährlich Konzerte gab. Auf dem Friedhof befindet sich sein Grabmal. Herber Collum habe ich schon als Kind erlebt. Entweder zur Orgelvesper oder im Weihnachtsoratorium, wo er am Cembalo saß. Unvergessen auch die Christvesper unter Rudolf Mauersberger. Wenn wir früher zum Orgelkonzert nach Reinhardtsgrimma gewandert sind, hat uns der Meister Collum immer in seinem weißen Opel überholt. Da wussten wir, das Konzert fällt nicht aus.
Die Tour ist bis kurz vor Kreischa identisch mit meiner Wanderung nach Glashütte. Ab Gombsen bin ich aber links abgebogen und in Richtung Haus von Peter Schreier gelaufen. Komoot schickte mich fleißig über sämtliche Höhenzüge. Da mir das nicht immer gefallen hat, bin ich nach Reinhardtsgrimma ein wenig Straße gelaufen.
In Reinhardtsgrimma habe ich mir das Grab von Herbert Collum und die Kirche (leider geschlossen) angeschaut. Jetzt war ich am überlegen, wie es weitergehen soll. Eigentlich ist es bis zum Geisingberg gar nicht mehr so weit. Also Füße flott gemacht und in Richtung Geising gewandert. Über einen großem Höhenzug geht es hinauf nach Luchau, dabei immer den Luchberg vor der Nase. In Johnsbach hat mir besonders die kleine Kirche mit Pfarramt gefallen. Bergauf bergab ging es dann zum Steinbruch nach Bärenstein und zum Schluss hinauf auf den Geising. Vom Wetter hatte ich nahezu alles: Graupel, Schnee, Regen, Sonnenschein und Sturm. Auf dem Geising war der Akku meiner Sportuhr alle, so dass ich den Rest bis zum Bahnhof in Altenberg nicht mehr aufgezeichnet habe. Das war somit meine zweite Wanderung von Dresden nach Altenberg. Die erste Wanderung über Dippoldiswalde und die Tellkoppe (Teil 1, Teil 2) hat mir aber besser gefallen.

Eine Schallplatte von ETERNA mit Herbert Collum an der Silbermannorgel.



Ein Foto aus dem Jahre 2011. Wie man sieht, die Trockenheit der letzten drei Jahre hat deutlich Spuren hinterlassen. Zwei schöne Bäume stehen nicht mehr vor der Kirche.



Und so sieht es heute aus. Erschreckend, wie die Natur leidet.



Noch ein Foto von der wunderschönen Kirche in Johnsbach.



Länge der Tour: 39, 67 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1319 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Dresden - Geisingberg



Zu Fuß von Dresden auf den Geising - Teil 1

Donnerstag, 6. Mai 2021
Zu Fuß von Dresden auf den Geising - Teil 1

Eine Beschreibung der langen Wanderung von Dresden auf den Geisingberg folgt demnächst.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 39, 67 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1319 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Dresden - Geisingberg



2. Wanderung nach Glashütte

Dienstag, 4. Mai 2021
2. Wanderung nach Glashütte

Die Wanderung von Dresden nach Glashütte habe ich gestern bereits das zweite Mal gemacht, einfach deshalb, weil sie traumhaft schön ist. Innerhalb der Stadt bin ich nur ein paar wenige Straßen gelaufen, meistens nur auf Wanderwegen, so dass ich vor dem Autolärm meine relative Ruhe hatte. Über das Lockwitztal bin ich hinauf nach Burgstädtel gelaufen und weiter über die Höhe nach Kreischa. Besonders schön finde ich die Höhe unterhalb vom Langen Berg (292 Meter). Der Blick auf Kreischa, den Wilisch, Hermsdorfer Berg und Quohrener Kipse ist so unwahrscheinlich schön, dass ich hier immer wieder stehenbleiben muss. Ab Kreischa beginnt der steile Anstieg hinauf zum Wilisch. Oben auf der Höhe dann der vielleicht schönste Aussichtspunkt der Wanderung. Hier hat man einen Rundumblick auf Dresden, dahinter die Höhenzüge der Westlausitz. Auf der anderen Seite das komplette Osterzgebirge mit Kahleberg, Geising, Tellkoppe und Luchberg. Einfach fantastisch! Den Wilisch habe ich überschritten, bin dann Richtung Reinhardtsgrimma gelaufen. An den Buschhäusern vorbei geht es wieder ins Tal hinab und dann beginnt der sehr lange Anstieg hinauf nach Cunnersdorf. Die Höhe hat man erst kurz vor Glashütte erreicht. Wenn man oben ist sieht man sogar die Kuppe des Rosenbergs hervorlugen. In Glashütte habe ich mir noch die Stadt angeschaut und bin dann mit der Eisenbahn gemütlich zurück nach Hause gefahren. Mit den Öffentlichen hat das wieder super entspannt geklappt.

Auf eine GPX-Datei und eine neue Karte verzichte ich hier, da die Wanderung schon in einem meiner früheren Blogbeiträge beschrieben wurde. Die Links dazu siehe hier - Teil 1 und hier Teil 2. Allerdings habe ich gestern einen besseren Weg durch Dresden gefunden. Ich bin entlang des Niedersedlitzer Flutgrabens nach Leuben gewandert, ab Kreisverkehr Windmühlenstraße den Weg "An der Niedermühle" bis zur B172 und ab hier bis Lockwitz wiederum auf einem schönen Weg bis zur Lockwitzer Kirche. Wie dieser heißt, weiß ich leider nicht. Die Wanderung ist dadurch um zwei Kilometer kürzer geworden. Die beiden Drohnenaufnahmen sind mir nicht ganz so gut gelungen. Es blies gestern ein relativ starker Wind aus Süd-West, so dass die Drohne Schwierigkeiten hatte, die Position zu halten. Dadurch wurden die Panoramafotos nicht ganz korrekt zusammengesetzt. Aber fliegen darf ich an dieser Stelle, außerdem habe ich den kleinen Drohnenführerschein gemacht und die Prüfung bestanden.

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 28, 20 Kilometer
Gesamter Anstieg: 744 Meter

360-Grad-Panorama von der Bannewitzer Höhe

Samstag, 1. Mai 2021
360-Grad-Panorama von der Bannewitzer Höhe

Heute zum 1. Mai gibt es ein 360-Grad-Panorama von der Höhe bei Bannewitz. Gefahren bin ich mit dem Fahrrad auf dem Bahntrassenradweg der ehemaligen Windbergbahn. Achtung, das Foto ist sehr groß (knapp 5 MB)