Zu Fuß durch die Stadt Dresden

Samstag, 21. Mai 2022
Zu Fuß durch die Stadt Dresden

Bovor es in den Urlaub geht bin ich gestern mal wieder nicht ganz freiwillig zu Fuß durch Dresden gewandert - am Mittag auf dem Elberadweg Richtung Plauen und am Abend im Gewitter zurück nach Hause. Die Stimmung war einfach fantastisch. Die Natur blüht richtig auf wenn der Regen fällt.

Für rund 60 Millionen Euro wird der Beyer-Bau auf dem Campus der TU Dresden denkmalgerecht generalsaniert. Das hat zur Folge, dass man die Kuppel des Observatoriums unten am Boden bewundern kann. Der historische Refraktor wurde bereits 2016 ausgebaut und nach Jena zur Sanierung geschickt. Ein interessantes und gewaltiges Bauprojekt.

Gelaufen bin ich 21 Kilometer.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Dresden nach Ortrand

Montag, 16. Mai 2022
Von Dresden nach Ortrand

Eigentlich ist das eine Farhrradtour für das Rennrad, welche ich vor ein paar Jahren mit dem ADFC Dresden gemacht habe. Seitdem bin ich sie immer wieder mal geradelt. Wirklich eine schöne Tour, die ich sehr empfehlen kann. Ottendorf-Okrilla ist aber die Fahrradhölle. So viele LKW im Stau habe ich selten erlebt. Gott sei Dank ist dieser Teil nicht lang. Ich habe heute aber nicht das Rennrad genommen, sondern das Bergfahrrad, weil ich auf der Rückfahrt durch die Dresdner Heide wollte.
In Ortrand habe ich mir die kleine Jacobi-Kirche angeschaut. Ich hatte großes Glück, denn der Gärtner hat sie mir aufgeschlossen, so dass ich sie von Innen anschauen konnte. Die Kirche liegt nicht direkt am Jakobsweg, auch wenn ich diesen heute mehrfach gekreuzt habe.

Hier die Links von meiner ADFC-Tour 2017 und 2018:

Frühlingserwachen fürs Rennrad
Fahrradtour nach Ortrand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 101, 14 Kilometer
Gesamter Anstieg: 652 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Ortrand



Und wieder mal nach Cottbus - Teil 2

Samstag, 14. Mai 2022
Und wieder mal nach Cottbus - Teil 2

Ich habe hier noch ein paar sehr alte und interessante Fotos von Cottbus aus den 80ziger Jahren gefunden.

Ab 1974 entstand die Großwohnsiedlung Sachsendorf-Madlow. Mit 12.000 Wohnungen war sie die größte in Plattenbauweise errichtete Wohnsiedlung des heutigen Landes Brandenburg. Mittlerweile sind vor allem in den äußeren Randgebieten Sachsendorfs zahlreiche Wohnhäuser (ca. 5.000 Wohnungen) abgerissen worden, sodass seitdem große Flächen brach liegen und von der Natur zurückerobert werden. Die Fotos zeigen die Albert-Schweitzer-Straße während der Bauarbeiten.







"Am Anger" stand damals einsam ein altes Wohnhaus. Dieses wurde nach der Wende abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Der Spielplatz und die große Wohnscheibe sind erhalten geblieben.



Das neue Wohnhaus "Am Anger".







Die Stadthalle Cottbus gibt es auch heute noch.



Das ehemalige "Hotel Lausitz" wurde nach der Wende abgerissen und durch ein Neubau ersetzt.



Die neue Spremberger Straße wurde nach der Wende komplett abgerissen. Damals gab es hier einen Schallplattenladen, die Teestube, ein Kristallglasladen, Modegeschäfte und die berühmte Sternbar. Sie entstand 1969 nach Entwürfen von Jörg Streitparth, Gerd Wessel und Günter Pöschel. In der Bar wurde sogar mal ein DEFA-Spielfilm gedreht: "Die sieben Affären der Donna Juanita".









Die alte Sprembarger Straße.



Die Gaststätte "Stadttor". Hier fanden auch Tanzveranstaltungen statt.



In der Oberkirche stand vor 1984 diese Orgel, welche durch Vandalismus völlig zerstört wurde. Ab 1984 baute die Orgelbaufirme Eule eine neue Orgel ein. Der Prospekt stand ursprünglich in der Kirche Hainichen (Sachsen).







Und wieder mal nach Cottbus

Dienstag, 10. Mai 2022
Und wieder mal nach Cottbus

Erst einmal vielen Dank an an den lieben Komootler Sven, der mir die Anregung für diese Tour gab.
Ich bin die gleiche Strecke bereits schon zweimal gefahren (Teil 1 und Teil 2). Sie ist traumhaft schön und ich kann sie nur empfehlen. Für das Rennrad ist sie aber nicht geeignet, Schotterrad und Bergfahrrad eignen sich aber hervorragend. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Cottbus war vor langer langer Zeit meine Wahlheimat. Heute wollte ich mal ein paar ganz bestimmte Stellen aufsuchen, z.B. meine ehemaligen Wohnungen, die erste Arbeitsstelle und vieles mehr. Die Stadt machte auf mich einen sehr positiven Eindruck. Vieles hat sich verändert, manches ist neu entstanden, altes gibt es nicht mehr. Ich habe mal ein paar Fotos von 1982? eingescannt und stelle sie an den jeweiligen Stellen gegenüber. Verschwunden ist z.B. das alte Hotel Lausitz, die Sternbar und die ganze alte DDR-Sprem. Erichs Bierstuben heißen heute "Brau & Bistro", auch das Tanzlokal Stadt Dresden gibt es nicht mehr. Dafür hat sich die Innenstadt richtig schickimicki gemausert. Die Oberkirche ist ein regelrechtes Schmuckstück. Auf den Fotos darf natürlich das Haus meiner ersten Arbeitsstelle nicht fehlen. Ich sage nicht, um welches Haus es sich handelt, aber es ist das berühmteste der Stadt Cottbus!
Zum Schluss: ich hatte in der Königsbrücker Heide ein ganz tolles Erlebnis. Als ich um eine enge Kurve fuhr, stand mir plötzlich in höchsten 10 Meter Entfernung ein Wolf gegenüber. Leider sind Wölfe sehr scheue Tiere, so dass ich ihn nicht fotografieren konnte. Das war für mich ein richtig schöner Augenblick!
Der Tagebau Welzow war 2018 noch eine Baggergrube, jetzt wurde sie bereits verschüttet. Wenn es weiterhin nicht mehr regnet, könnte unsere Natur in ein paar Jahren durchaus auch so aussehen. Hoffentlich nicht.

Ich bin nicht der Freund von ewig langen Fotostrecken. Aber heute ging es ausnahmsweise mal nicht anders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 138 Kilometer
Gesamter Anstieg: 528 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Cottbus



Wanderung über die Rauensteine

Samstag, 7. Mai 2022
Wanderung über die Rauensteine

Kleine Wanderung über die Rauensteine, wobei der Hund teilweise getragen werden musste. Die Sicht war etwas diesig, aber in 36 Kilometer Entfernung konnten wir den Jedlova und den Kaltenberg sehen. Die Berge unterhalb des Jedlova müssten die Lorenzsteine und der Raumberg sein (Bild 9). Die Lausche ist leider nicht zu sehen, denn sie wird vom Jedlova verdeckt. Ich finde diese Fernsichten immer wieder grandios. Man muss also nicht unbedingt nach Amerika fahren (fliegen).



























Länge der Tour: 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 182 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Rauensteine

Fahrradtour von Riesa nach Pirna

Dienstag, 3. Mai 2022
Fahrradtour von Riesa nach Pirna

Da die Teilnehmerzahl beim diesjährigen Spreewaldmarathon begrenzt ist, kann man den Spreewaldmarathon virtuell - "ganzjährig" zu Hause fahren. Ich habe mich für 150 Kilometer entschieden und bin gestern nach Riesa und Pirna geradelt. Für 150 Kilometer erhalte ich die "SILBERNE GURKE"!!

Nach etwa 60 Kilometer war ich schon in Riesa. Auf Bild 17 sieht man an der Hauswand ein Notenbild. Es handelt sich um das Müllerlied von Lucjan Dolega Kamienski. Über den Komponisten habe ich leider nichts herausfinden können. Gelebt hat er von 1885 bis 1964. Wer wissen möchte wie das Lied klingt, der kann sich hier eine Mp3-Datei anhören. Ich habe das Lied selber auf dem Klavier gespielt. Leider enthält der Notentext Fehler, die ich versucht habe zu korrigieren. Ich hoffe, der Link funktioniert.

Müllerlied

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 156 Kilometer
Gesamter Anstieg: 410 Meter
Download: GPX-Datei Fahrradtour Riesa - Pirna