Die Glocken in der Kirche Dresden Briesnitz

Dienstag, 31. Oktober 2017
Die Glocken in der Kirche Dresden Briesnitz

Gestern zum Reformationstag wurden die neuen Glocken in der Briesnitzer Kirche zum ersten Mal geläutet.

Im Jahr 1917 wurde das historische Geläut mit Es-Dur-Dreiklang durch kriegsbedingten Einzug der mittleren (1602) und der kleinen Glocke (1710) zerstört. Die große Glocke wurde 1920 nach Greifendorf verkauft. Die Kirche erhielt ein etwa doppelt so schweres Geläut aus Stahlguss. Seither ertönen die Glocken im Fes-Dur-Dreiklang. Risse im Turmmauerwerk und Schäden am hölzernen Glockenstuhl führten zum Ersatz durch eine Stahlkonstruktion. Die Lebensdauer der Stahl-gussglocken neigt sich dem Ende. Am Glockenstuhl aus Stahl stehen größere Reparaturen an. Die Glockenantriebe und die Steuerung sind veraltet. Die Kirchgemeinde möchte bis zum Reformationsjubiläum im Jahr 2017 ein neues Geläut einrichten. Für die Umsetzung des Vorhabens fehlt der Kirchgemeinde ein Großteil des dafür benötigten Geldes von ca. 160.000 EUR.

Soweit der Aufruf für die Glockenpatenschaft. Hier sind die alten Glocken aus Stahlguss zu hören.



Und nun die neuen Glocken, gegossen in der Kunstgießerei Lauchhammer.



Hier noch ein Foto vom Kirchturm und von der alten Stahlglocke, welche am Eingang vor der Kirche aufgestellt wurde.



Wetter spielt verrückt

Dienstag, 31. Oktober 2017
Das Wetter spielt verrückt

Gerade noch dieses schöne Wetter gehabt:





und nun das:





Sanierung der Augustusbrücke

Montag, 30. Oktober 2017
Sanierung der Augustusbrücke Dresden

Im März 2016 sah die Augustusbrücke in Dresden noch so aus:







Heute mit dem Radel in die Stadt gefahren und die Brücke wiederum fotografiert.

In Dresden dürfen ab sofort keine Autos mehr über die Augustusbrücke fahren. Die Brücke wird zwei Jahre lang saniert und auch danach bleibt sie für den Autoverkehr gesperrt. Dann dürfen nur noch Straßenbahnen, Taxis, Rettungsfahrzeuge und Busse der Stadtrundfahrt die Brücke befahren. Für Radfahrer und Fußgänger ist die Augustusbrücke während der gesamten Bauzeit und auch danach weiter passierbar. Straßenbahnen können ab Sommer 2017 für etwa 12 Monate nicht mehr über die Augustusbrücke fahren. Insgesamt kostet die Sanierung der Augustusbrücke 23 Millionen Euro. Rund 17,6 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln zur Beseitigung von Hochwasserschäden.
Die Stadt Dresden will mit der autofreien Augustusbrücke eine Flanierbrücke nach dem Vorbild der Prager Karlsbrücke schaffen. Nach Angaben der Landesdirektion Sachsen würde durch die Brückensanierung eine nur noch von wenigen Straßenquerungen unterbrochene Flanierstrecke entstehen, die vom Hauptbahnhof in der Altstadt über die Elbe hinweg bis zum Neustädter Albertplatz reicht.














Der Radweg in Richtung Meißen ist leider für Radfahrer unterbrochen. Man muss wieder einmal improvisieren.



Sturm

Montag, 30. Oktober 2017
Sturm in Dresden









Fahrradtour nach Sayda

Sonntag, 22. Oktober 2017
Fahrradtour nach Sayda

Da wir mal wieder ein Chorwochenende in Sayda hatten, war das für mich eine gute Gelegenheit, mein Fahrrad zu schnappen und in das Mittlere Erzgebirge zu radeln. Die Tour sollte über Kreischa, Dippoldiswalde, Reichstädt, Talsperre Lehnmühle, Talsperre Lichtenberg, Clausnitz nach Sayda gehen.

Als ich unten an der Talsperre Lehnmühle war, zeigte mei Navi keine Route mehr an, weil die am Computer erstellte Datei fehlerhaft war. Da stand ich also mitten in der Natur und wusste nicht wohin. Aber ich hatte ja noch meinen Garmin Edge 800 dabei. Ziel eingegeben, neue Strecke berechnen und abfahren! Ich muss sagen, der Edge hat mir eine fantastische Tour geliefert! Das hat wirklich super geklappt. Es ging jetzt ziemlich öfter über Wald - und Wiesenwege, kleine Nebenstraßen und Fahrradwege. Die Berge im Mittleren Erzgebirge sind heftig steil und lang, vor allem wenn sie durch den Wald gehen. Daran muss man sich gewöhnen. An der Talsperre Lichtenberg gab es ein kleines Problem. Der Edge sagte mir, dass ich über die Staumauer fahren soll. Diese ist jedoch für Radfahrer und Wanderer gesperrt. Ich habe meine Gepäcktaschen und das Fahrrad über den Zaun gewuchtet und bin dann selber drüber geklettert. Hat geklappt!! In Reichstädt ist die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Mit dem Fahrrad kommt man aber gut durch. Zwischen Lehnmühle und Dorfchemnitz geht der Weg durch den Wald und über eine große Wiese. Das war für mich der anstrengenste Teil der Tour. Bis nach Sayda fährt man kilometerlang nur noch bergauf. Na dann, viel Glück!

Die Rückfahrt am nächsten Tag ging entspannt mit Rückenwind über Nassau und Frauenstein. Hier ist besonders der Berg hinauf nach Nassau etwas anstrengend. Da müssen wir aber hoch!

















Länge der Tour Hinfahrt: etwa 73 Kilometer
Länge der Tour Rückfahrt: 70 Kilometer
Gesamter Anstieg Hinfahrt: 1324 Meter
Gesamter Anstieg Rückfahrt: 728 Meter
Download: GPX-Datei Dresden Sayda
Download: GPX-Datei Sayda - Frauenstein - Dresden

Weifberg und Tanzplan

Montag, 16. Oktober 2017
Fahrradtour Weifberg - Tanzplan

Das ist sicherlich die letzte Bergtour für mich in diesem Jahr. Es geht hinauf auf den Weifberg.

Der Weifberg ist ein 478 m ü. NHN hoher Berg etwa zwei Kilometer nördlich von Hinterhermsdorf, der geologisch zum Lausitzer Bergland gehört.
Wikipedia

Und wenn ich schon in der Gegend bin, dann soll es auch zum Tanzplan gehen. Start ist der Elberadweg in Dresden Tolkewitz.

Früh am Morgen liegt noch Nebel über dem Elbtal.



Kurz vor Heidenau diese Baustelle. Und die ist richtig übel, denn man muss etliche Kilometer Straße fahren. Die nächste Baustelle ist kurz vor Pirna. Man kann sagen, dass durch die beiden Baustellen der Elberadweg von Dresden bis Pirna völlig unbrauchbar geworden ist.



In Königstein bin ich mit der Fähre übergesetzt, denn ich wollte mir die hässliche B 172 zwischen Königstein und Bad Schandau ersparen. Die andere Elbseite ist zwar auch nicht ideal, aber besser.



Es geht weiter über das Kirnitzschtal nach Hinterhermsdorf. Hier schon mal der erste Blick auf den Weifberg.



Der Weg hinauf zum Berg ist mit einem normalen Tourenfahrrad gut zu schaffen, besser ist aber das Mountainbike. Auf dem Gipfel steht dieser 36,9 Meter hohe Aussichtsturm. Leider war die Sicht heute nicht so berauschend.



Außer Dunst ist nicht viel zu erkennen.



Das ist der Rübezahlweg - für das Mountainbike wie geschaffen. Er führt am Weifberg vorbei nach Mikulasovice.



In Tschechien kann man auf ganz herrlichen kleinen Straßen bis zum Tanzplan hinauf fahren. Lohnt sich wirklich!!



Die Sicht ist etwas besser geworden. Man erkennt die Schrammsteine, den Hohen Schneeberg und den Großen Winterberg.



Der kleine Berg in der Mitte ist der Weifberg mit dem Aussichtsturm. Wer genau hinschaut, der findet vielleicht die Lausche im Zittauer Gebirge.



Zurück geht es über Sebnitz und die S 154 nach Bad Schandau. Die S 154 ist sicherlich eine der schönsten Straßen in der Sächsischen Schweiz - leider durch den Straßenverkehr völlig verschandelt. Vielleicht kommt man hier mit einem Formel 1 Rennwagen besser? Für mich sind Autos einfach nur eine Plage!!



Noch einmal ein schöner Blick auf den Tanzplan (links) und den Weifberg.



Länge der Tour: 129 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1143 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Weifberg - Tanzplan

Fahrradtour zum Collmberg

Samstag, 14. Oktober 2017
Fahrradtour zum Collmberg

Der Collmberg ist die höchste Erhebung im Landkreis Nordsachsen. Er hieß bis in das 19. Jahrhundert auch Spielberg. Eine andere frühere Bezeichnung ist Oschatzer Collm. Er ist 312,8 m ü. NHN hoch und stellt eine Landmarke im Wermsdorfer Forst dar. Der Berg liegt etwa 6 Kilometer westlich von Oschatz in der Nähe des Dorfes Collm.
Wikipedia

Auf dem Collmberg bin ich schon einmal gewesen. Das war damals während des RTF HALLZiG-HISTORICA, ein Fahrradmarathon von Leipzig über den Rochlitzer Berg, Collmberg bis nach Leipzig zurück. Die Entfernung Leipzig - Collmberg beträgt 126 Kilometer, von Dresden sind es nur 84 Kilometer.

Die Idee zur Tour kam mir, als ich am 26. 12. 2016 auf dem Triebenberg stand. Da sah ich in einer Entfernung von etwa 70 Km den Collmberg am Horizont liegen. Warum nicht mal von Dresden bis dahin fahren?? Gesagt getan - heute war es soweit. Etwas mulmig war mir schon, denn wir mussten ja auch alles wieder zurück fahren. Dadurch ist die Tour relativ lang geworden.

Die Strecke ist einfach zu finden. Es geht den Elberadweg entlang über Meißen bis nach Riesa. Von Riesa fährt man auf geradem Weg über Oschatz direkt zum Collmberg.

Der Elberadweg bei Niederlommatzsch.



Zwischen Riesa und Oschatz.



Zwischen Oschatz und Collm.



Der Collmberg kommt in Sicht.



Auf der Höhe hat man einen fantastische Sicht in Richtung Dübener Heide (hoffentlich stimmt das?).



Kurz vor Collm.



Ach diese Bauarbeiten - man darf nicht auf den Turm!! Schade, denn die Sicht war heute sehr gut.



Blick in Richtung Oschatz.



Hier sind die beiden Doppeltürme der Oschatzer St.-Aegidien-Kirche zu sehen.



Die St.-Aegidien-Kirche in Oschatz und die Jehmlich-Orgel aus dem Jahre 1850.





Länge der Tour: 167 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 852 Meter
Download: DPX-Datei Dresden - Collmberg

Fahrradtour zur Tellkoppe

Donnerstag, 12. Oktober 2017
Fahrradtour zur Tellkoppe

Die Tellkoppe ist ein 756 Meter hoher Berg im Osterzgebirge, in unmittelbarer Nähe befindet sich der Ort Kipsdorf.
Auf der Tellkoppe war ich das letzte Mal um etwa 1970. Mal sehen, wie es heute dort oben aussieht. Ich erinnere mich, dass wir eine gute Sicht in westliche Richtung hatten und sogar den Fichtelberg sehen konnten.

Startpunkt ist Dresden Tolkewitz. Es geht durch das Lockwitztal nach Kreischa, weiter an der Teufelsmühle - Hirschbachmühle vorbei bis nach Reinhardtsgrimma. Ab hier fährt man über Niederfrauendorf, Oberfrauendorf hinauf bis zum Kohlberg (Kohlkuppe 614 Meter). Die Steigung ist sehr lang (über 6 Kilometer) und steil. Ist man oben, kann man die fantastische Aussicht genießen.

Hier ist man noch unterhalb des Luchberges



und hier schon darüber!



Ab Kohlkuppe fährt man die kleine Hochwaldstraße weiterhin bergauf bis nach Falkenhain. An dieser schönen Waldlichtung kommt zum ersten Mal die Tellkoppe in Sicht. Da wollen wir hin!!



Über die Waldidylle geht es hinauf nach Oberbärenburg. Oberbärenburg ist für mich eines der schönsten Ortschaften im Osterzgebirge.



Und nun ist es nicht mehr weit bis zur Tellkoppe. Der Weg ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Auf der Tellkoppe steht dieser Sendemast. Für was er da ist und was er sendet, weiß ich nicht. Sicherlich Mobilfunk?



Leider ist die Sicht auf der Tellkoppe alles andere als gut. Wenn man sich auf die Bank stellt, kann man ein paar Berge in der Ferne erkennen. Obwohl man nicht viel sieht, ist eine Tafel aufgestellt, wo alle Gipfel erklärt werden. Sogar der Fichtelberg - Entfernung 67 Kilometer! Ha ha, ich sehe nur Bäume!



Die grandiose Sicht auf der Tellkoppe. Blick nach Westen.



Oberbärenburg befindet sich eigentlich schon auf der Tellkoppe. Hier hat man einen wunderschönen Turm aufgestellt, wo man endlich die grandiose Aussicht genießen kann. Das lohnt sich wirklich!! Der Keulenberg ist gut zu sehen, davor der Dresdner Fernsehturm.



Und so sieht der Turm von unten aus.



Es geht die gleiche Strecke zurück, weil sie so schön ist. Hier ein Blick auf den Luchberg und den Wilisch.



Da das Wetter schöner geworden ist, hier noch einmal ein Blick auf die Tellkoppe.



Es wird Herbst in Reinhardtsgrimma.



Länge der Tour: etwa 83 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1026 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Tellkoppe

Fahrradtour zum Großen Zschirnstein

Montag, 9. Oktober 2017
Fahrradtour zum Großen Zschirnstein

Der Große Zschirnstein in der Sächsischen Schweiz ist der höchste Berg im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Er ist 560,3 m ü. NHN hoch; anderen Angaben zufolge sind es 561,74 m. Als südsüdöstlicher Teil der Zschirnsteine liegt er nahe Kleingießhübel und in der Flur von Reinhardtsdorf im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Wikipedia

Als Teststrecke für mein neues Mountainbike habe ich mir den Großen Zschirnstein ausgewählt. Das gute Bike soll endlich zeigen, für was es taugt oder nicht. Kurz vor 7 Uhr bin ich am Elberadweg Richtung Schmilka gestartet. Der erste Schreck kam nach 10 Km: mir wurde kalt. Als ich mein Navi fragte, was die Temperatur sagt, bekam ich Null Grad angezeigt! Meine Güte, heute ist Anfang Oktober, und wir haben Winter. Natürlich war ich viel zu dünn angezogen. Gegen Kälte kann man sich aber mit ein paar guten Tricks schützen. Wenn es mir kalt wird, dann fahre ich einfach schneller. Als Handschuhe müssen die etwas zu langen Ärmel der Jacke herhalten und gegen kalte Füße gibt es auch einen genialen Trick. Wer sich aufmerksam in der Landschaft umschaut, der entdeckt vielleicht ein Hundeklo? Ich habe mir ein paar Tüten gezogen (bitte keine gebrauchten nehmen!) und diese als Socke entfremdet. Für jeden Fuß sollten drei bis vier Tüten reichen. Mir war jetzt warm!
Nach 45 Km bin ich in Schmilka angekommen. Ab hier geht es den Hirschgrund hinauf bis nach Schöna. Die Steigung beträgt moderate 14 Prozent, später nur noch 12 Prozent. Ab Schöna fährt man den Marktweg bis zur Waldschänke. Nun geht es endlich in den Wald hinein. Den Großen Zschirnstein erreicht man nach etwa 5 Kilometer Waldfahrt. Der Weg zum Gipfel hinauf ist mit einem Mountainbike wirklich gut zu schaffen, da die Steigung nicht ganz so schlimm ist. Die vielen Steine stören auch nicht, denn dafür ist mein Fahrrad gebaut. Anfangs hatte ich noch ein paar Bedenken, ob ich das schaffe, nach einer kleinen Eingewöhnungsphasen hatte ich das Rumgehopse über Stock-Stein-Wurzel aber gut im Griff. Braucht eben alles Zeit und Übung. Mit der Abfahrt war ich dann schon sehr zu Frieden.
Auf dem Gipfel des Großen Zschirnsteins war ich am Montag Morgen der einzige Mensch. Ich konnte also in aller Ruhe die grandiose Aussicht genießen. Manchmal kam ich mir vor, als wenn ich in einer Hexenküche gelandet bin, aber gerade dass war das schöne an der Tour heute.
Zurück bin ich über den Wiesenweg nach Kleingießhübel gefahren, weiter über die Krippenstraße, Forstmühlenstraße bis nach Cunnersdorf. Die Kirchleitenstraße schlängelt sich durch das Cunnersdorfer Tal hinab in das Bielatal. Jetzt ist es nicht mehr weit nach Königstein, und der Elberadweg Königstein - Dresden sollte auch kein Problem sein. Ach ja, wenn doch die vielen Baustellen nicht wären!!

Die Triangulationssäule auf dem Großen Zschirnstein, im Hintergrund der Hohe Schneeberg.



Blick auf den Hohen Schneeberg.



Die Triangulationssäule.



Blick in Richtung Elbtal und Rosenberg.



Die Hexenküche.



Wer genau hinschaut, der entdeckt die beiden Milleschauer (ich verrate nicht wo).



Noch einmal die Hexenküche.



Blick zum Großen Winterberg.



Und hier komme ich her (Blick zurück).



Länge der Tour: etwa 110 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 922 Meter
Dowload: GPX-Datei Dresden - Großer Zschirnstein

Wanderung Papststein bis Königstein

Freitag, 6. Oktober 2017
Papststein - Gohrisch - Pfaffenstein - Königstein

Die Wanderung beginnt in Bad Schandau und führt über den Papststein, Gohrisch, Pfaffenstein, Festung Königstein nach Königstein.

Start ist der Elberadweg in Bad Schandau.



Es geht den Täppichsteig hinauf nach Kleinhennersdorf. Blick auf Lasenstein und Kohlbornstein.



Kurz vor Papstdorf hat man diesen schönen Blick auf den Großen Winterberg und den Kaltenberg (Bildmitte).



Blick vom Papststein auf Papstdorf und Hoher Schneeberg.



Und hier kann man sehen, wohin die Reise gehen soll. In der Bildmitte der Lilienstein, links der Königstein. Wer genau hinschaut, der entdeckt Dresden, den Fernsehturm und den Triebenberg.



Über steile Stufen geht der Weg hinunter zur K8746. Anschließend beginnt der steile Aufstieg zum Gohrisch. Für mich war der Gohrisch der interessanteste Teil der Wanderung. Ein paar Kletterkünste sind gefragt! Blick vom Gohrisch zum Papststein.



Der Gohrisch liegt hinter uns, und wir haben den Pfaffenstein erreicht. Blick vom Aussichtsturm des Pfaffensteins auf den Gohrisch. Der Papststein ist nicht zu sehen, weil er vom Gohrisch verdeckt wird. In der Bildmitte das Kreibitzer Gebirge, Rosenberg und rechts die beiden Zschirnsteine.



Blick vom Pfaffenstein in Richtung Erzgebirge. Links der markante Sattelberg. Ansonsten sind zu sehen das Bielatal, der Geising, Kahleberg. Tellkoppe und Luchberg.



Unser letzter Berg ist die Festung Königstein. Im Dunst gut zu erkennen, die Schrammsteine.



Und hier sieht man alle drei Berge, die wir erklommen haben: Papststein, Gohrisch, (Zschirnstein Bildmitte) und Pfaffenstein.



Blick über das Elbtal in Richtung Schrammsteine.



Papststein, Gohrisch, Zschirnstein, Pfaffenstein.



Panorama.



Länge der Tour: etwa 21 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 876 Meter
Download: GPX-Datei Papststein-Gohrisch-Pfaffenstein-Königstein

Fahrradschau Dresden 2017

Donnerstag, 5. Oktober 2017
Fahrradschau 2017 - Dresden

In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. 1817 erfand der Karlsruher Tüftler Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn seine Laufmaschine, die heute als Urform des Fahrrads gilt. Anfangs noch skeptisch beäugt, hat das Fahrrad heute mehr Fans als das Auto. Die Ausstellung "Ich.Fahr.Rad" spürt der "Leidenschaft Fahrrad" nach und untersucht, welchen Stellenwert das Fahrrad in der Gegenwart hat.

Sonderausstellung Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n) - 30. September 2017 bis 18. März 2018 im Verkehrsmuseum Dresden.

Egal ob alt oder neu, billig oder teuer – das Fahrrad fordert zur Bewegung auf. In der Ausstellung können die Besucher dem nachkommen und auf einem Rundparcours "erfahren", wie sich jedes Rad in seiner Fahrweise unterscheidet. Daneben erwarten sie Mitmach-Stationen, bei denen sie ebenfalls in die Pedale treten können.

Besonders lustig fand ich dieses Cruiser Fahrrad. Wenn man nach vorne tritt, ist das der erste Gang, tritt man rückwärts, ist das der zweite Gang. Ein komisches Gefühl, nach hinten pedalieren und dabei vorwärts fahren. Ich habe eine Weile gebraucht, ehe ich das gebracht habe. Möchte mal wissen, wie die Mechanik funktioniert.





Das ist das schwerstes Fahrrad der Welt (1080 Kilo), erbaut von Frank Dose.



Da werden Erinnerungen wach. Mit einem ähnlichen Fahrrad (linkes Bike) bin ich weit über 20 Jahre gefahren. Allerdings hatte mein Rad keinen Rennradlenker und die Farbe des Rahmens war Orange.















Garmin Edge 800

Mittwoch, 4. Oktober 2017
Mit Garmin 40 000 Kilometer

Rüstiger Rentner umrundet mit dem Fahrrad die Welt!!



Tag der Deutschen Einheit 2017

Montag, 2. Oktober 2017
Tag der Deutschen Einheit 2017

Etwas DDR ist noch zu finden!



Fahrradtour zum Cottaer Spitzberg

Montag, 2. Oktober 2017
Fahrradtour zum Cottaer Spitzberg

Die Überschrift könnte auch lauten: wie schafft man über 100 Kilometer mit dem Mountainbike? Ganz einfach: man fährt von Dresden zum Cottaer Spitzberg (hin und zurück 55 Kilometer), macht auf dem Berg eine schöne Rast, verliert dabei den Schlüsselbund aus der Hosentasche, fährt nach Hause, steht vor verschlossener Tür, fährt zurück zum Cottaer Spitzberg, findet den Schlüssel auf dem Gipfel im Laub und fährt zurück nach Hause. Somit ist man die Tour zwei Mal gefahren, was auch ganz schön ist.

Der Cottaer Spitzberg ist eine 390,8 m hohe Basaltkuppe am westlichen Rand der Sächsischen Schweiz. Seit 1979 steht der Berg wegen seiner geologischen und botanischen Besonderheiten als Flächennaturdenkmal unter Naturschutz. Der ehemals auch Cottaer Spitze genannte Berg befindet sich auf der Hochfläche zwischen den Tälern der Gottleuba im Osten und der Bahre im Westen.
Wikipedia

Früh Morgens am Elberadweg.



Ab Zehista geht es über 5 Kilometer bergauf bis nach Cotta. Hier hat man einen schönen Blick auf den Cottaer Spitzberg.



Die Ortschaft Cotta mit Schloss und Kirche.



Der Weg hinauf zum Cottaer Spitzberg. Leider darf man hier nicht mit dem Fahrrad fahren. Für mich gab es eine Ausnahme, weil am Montag in der Frühe nichts los ist in dieser Gegend.



Die Triangulationssäule auf dem Cottaer Spitzberg.



Der Blick vom Berg war heute durch Dunst und Nebel stark getrübt. Die Sächsische Schweiz ist schemenhaft zu sehen.



Wer zum Gipfel hinauf möchte, der muss diese steile Leiter erklimmen.



Eine Erklärung für die historische Triangulationssäule.



Ja ja, es wird Herbst.



Blick in Richtung Pirna (Bildmitte), Borsberg und Triebenberg im Hintergrund.



Was aus diesem Bauernhof wird, ich weiß es nicht. Irgendwie schön sieht er aber trotzdem aus.



Blick in Richtung Neundorf.



Länge der Tour: etwa 54 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 412 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Cottaer Spitzberg

Fahrradtour zum Borsberg

Sonntag, 1. Oktober 2017
Fahrradtour zum Borsberg

Eigentlich war das Wetter heute schlecht angesagt, trotzdem hat es kaum geregnet. Für mich ein guter Grund auf das Fahrrad zu steigen und zum Borsberg zu fahren. Dort war ich schon lange nicht mehr. Mal sehen, wie es heute aussieht.

Der Borsberg (361 m) ist ein Berg bei Borsberg, einem Dresdner Ortsteil, in Sachsen. Der Berg gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen des Dresdner Umlandes.

Start ist der Elberadweg in Pirna. Es geht über die neue Sachsenbrücke nach Pirna Copitz. Hier habe ich dieses seltsame Teil in der Landschaft entdeckt. Was es damit aufsich hat, siehe Tafel darunter.





Die Zaschendorfer Straße ist eigentlich nur ein breiter Waldweg, welcher hinauf nach Zaschendorf führt. Die Steigung beträgt moderate 15 Prozent.



Oben auf der Zaschendorfer Straße. Schöner Blick auf den Tanzplan, davor der Turm des Weifberges gut zu sehen.



Blick auf Dresden.



Blick auf den Triebenberg, die höchste Erhebung von Dresden.



Oben auf dem Borsberg. Die Borsbergbaude sieht sehr schön aus.



Das ist ein Foto aus dem Jahre 2010. Da sah die Baude noch ziemlich runtergekommen aus.



Die Triangulationssäule auf dem Borsberg. Auch dieses Foto ist älter.
Im Oktober 1865 wurde auf dem Berg ein 5,90 m hoher, steinerner Vermessungspunkt der Mitteleuropäischen Gradmessung errichtet. Als Station 1. Ordnung Nr. 7 diente dieser der Königlich-Sächsischen Triangulation, welche man unter Leitung von Christian August Nagel in den Jahren 1862 bis 1890 durchführte. Der heute noch erhaltene steinerne Obelisk trägt die Aufschrift Station Porsberg der mitteleuropäischen Gradmessung 1865.
Zitat Wikipedia



Den Aussichtsturm kann man leider nicht mehr besteigen. Auch der Zugang zum Turm wurde gesperrt. Schade!



Mal sehen, ob auch dieses Gebäude saniert wird.



Länge der Tour: etwa 40 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Borsberg