Umrundung Dresden von Stadt zu Stadt

Donnerstag, 28. Mai 2026
Umrundung Dresden von Stadt zu Stadt

Diese Wanderung hatte ich mir nicht vorgenommen, sie hat sich rein zufällig ergeben. Wir hatten damals (vor 5 Jahren) ein Buch von der Sabine Ebert gelesen - Das Geheimnis der Hebamme. Ritter Christian ist um 1160 mit seinen Leuten von Meißen nach Freiberg (Christiansdorf) gelaufen um die dortige Gegend im Auftrage Ottos zu besiedeln. Ich wollte diesen mittelalterlichen Weg mal nachempfinden und bin deshalb von Meißen nach Freiberg gewandert. Und da mir die Tour ausgesprochen gut gefallen hat, habe ich den Weg erweitert und bin von Freiberg nach Altenberg gelaufen. Das war die eigentliche erste Tour. Später kam Bad Gottleuba - Sebnitz hinzu. Hier wollte ich mal die komplette Sächsische Schweiz in einem Ritt durchqueren. Und so ergab sich immer ein Grund um von Stadt zu Stadt zu wandern. Erst sehr viel Später habe ich gemerkt, dass das einen wunderschönen Ring um Dresden ergibt und habe begonnen, die Runde zu vervollständigen.

Der Ursprung der Tour startete am 14. Juli 2021 von Meißen nach Freiberg. Es folgte die erste eigentliche Umrundung am 18. August 2021 Freiberg nach Altenberg, gefolgt von Großenhain Bad Liebenwerda am 2. Oktober 2023, Bad Liebenwerda nach Riesa am 28. Mai 2024 und Bad Gottleuba nach Sebnitz am 7. Mai 2024. Ab hier habe ich gemerkt, dass ich einen Rundkurs laufe.

Etwas zu den Wegen: geplant habe ich die Tour entweder mit Kommot oder Basecamp von Garmin, später mit QMapShak unter Linux. Es gibt ein paar wenige Teilabschnitte, die ich nicht so laufen würde, z.B. den 4 Kilometer langen Weg zwischen Hoyerswerda und Ruhland entlang der Bahngleise. Auch der Abstieg vom Unger hinunter nach Langburkersdorf lief sich nicht gut, ebenso die 5 Kilometer lange Straße hinein nach Döbeln. Hier gibt es bestimmt bessere Alternativen. Ansonsten waren die Wege sehr gut und auch die kleinen Straßen mit wenig Autoverkehr waren kein Problem. Ich erinnere mich, dass mich Komoot in Schönfeld (Erzgebirge) durch ein privates Grundstück geführt hat. Wenn ich mal viel Zeit finde, versuche ich die genannten Strecken zu ändern.
Auffällig gut hat die An - und Abreise mit der Bahn geklappt. Eine große Ausnahme war die Verspätung in Großenhain als ich nach Hoyerswerda fahren wollte. Am zeitigen Morgen habe ich meistens die S-Bahn genutzt um auf den Dresdner Hauptbahnhof zu kommen. Da die S-Bahn in der Frühe immer sehr voll ist, bin ich in letzter Zeit mit dem Fahrrad zum Bahnhof geradelt. Geklaut hat mein Radel bisher niemand.

Sehenswürdigkeiten:

Lessing-Stadt Kamenz: Marktplatz, Hauptkirche St. Marien, Lessing-Gedenkstätte, Hutberg

Biela: Bielaer Teiche

Weißig (Gemeinde Oßling): Schloss, Lausitzer Heide- und Teichlandschaft

Hoyerswerda: Windmühle, viele DDR-Bauten, Johanneskirche

Krabat-Mühle Schwarzkollm, Marienkirche (Schwarzkollm), Sehr schöner Ort

Hosena: schönes Schulgebäude

Hohenbocka: Schloss

Peickwitzer Teiche und Schwarzbacher Heide: ehemalige Glassandwerke, ehemaliger Tagebau
Aussichtsturm

Ruhland: schöner Markt, Postmeilensäule, Stadtkirche, Mühle

Königsbrück-Ruhlander Heiden nach Trettau, Schwarze-Elster-Kanal, Kraftwerk Plessa (Museum)

Elsterwerda: schöner Markt, Postmeilensäule, St.-Katharina-Kirche, Schloss

Schwarze-Elster-Kanal

Bad Liebenwerda: staatlich anerkannter Kurort, Lubwartturm. Postmeilensäule. Kreishaus Liebenwerda, Stadtpfarrkirche St. Nikolai,

Kirche Möglenz, Grüne Heide, Kriegsgräberstätte, Kriegsgefangenenlager Stalag IV B

Lorenzkirch: Laurentiuskirche, Elbfähre nach Strehla

Strehla: schöner Markt, Postmeilensäule, Stadtkirche Strehla, Schloss und Burg Strehla

Gröba bei Riesa: romanische Kirche mit barocker Innenarchitektur

Riesa: Rathaus, Klosterkirche St. Marien, Trinitatiskirche, längste Einkaufsmeile Sachsens,

Pauschitz: barocke Saalkirche

Jahnatal

Seehausen: Schlosspark

Hof: sehr schönes Schloss und Rittergut, Kirche (1692 bis 1699 unter Graf Ludwig von Zinzendorf erbaut)

Jahna: evangelische Kirche St. Gotthard, sehr schöner Ort

Ostrau: Kalkabbau im Jahnatal

Döbeln: Mittelsächsisches Theater, Stadtkirche St. Nicolai, Rathaus am Obermarkt, Holländerwindmühle. Holländerturm, sehr schöner Markt.

Hainichen: sehr schöner Markt, Gellert-Denkmal, Rathaus, Tuchmacherhaus, Trinitatiskirche

Striegistal: Gasthaus Kalkbrüche, viele alte Brücken, Caspar-David-Friedrich-Blick in Pappendorf

Kleinschirma: Kirche 14. Jh., Jakobsweg

Freiberger Stadtwald

Freiberg: Ober - und Untermarkt, Rathaus, Jakobikirche, Dom, Petrikirche, Nikolaikirche, Silbermannorgeln, Schloss, Bergbaumuseum, Mineralienausstellung, Silbermanns Werkstatt, Postmeilensäulen, Theater usw.

Muldenhütten: Viadukt Muldenhütten, zwei Schornsteine (200 Meter), historische Gebäude, Muldental

Kirche Niederbobritzsch, Viadukt

Pretzschendorf: 1732/1733 nach dem Entwurf von Johann Christian Simon (Ähnlichkeiten zur Frauenkirche Dresden)

Talsperre Lehnmühle

Schönfeld (Erzgebirge): alte Wehrkirche St. Nikolai (1613)

Pöbeltal

Galgenteiche Altenberg

Altenberg: Ev. Kirche Altenberg, Postmeilensäule, Bergbaustadt, Bergbaumuseum, Pinge, Kahleberg

Geising: Geisingberg, Rathaus, evangelisch-lutherische Stadtkirche, Orgel von Johann Daniel Ranft, Postmeilensäule

Lauenstein: Schloss Lauenstein, Markt, Reste der mittelalterlichen Burganlage, Kirche St. Marien und Laurentin, Falknerbrunnen

Liebenau: Kirche "Zu den 12 Aposteln" und Pfarrhaus

Alte Teplitzer Poststraße mit Postmeilensäulen

Oelsengrund

Talsperre Gottleuba

Bad Gottleuba (staatlich anerkannter Kurort): St.-Petri-Kirche, Rathaus, Markt mit Postmeilensäule, Kurort mit großer Kuranlage

Alte Eisenstraße

Gottleuba -Forellensteig: Zwieselmühle

Langhennersdorf: Kirche 1495 ( Maria-Nikolaus-Martin), ehemaliges Gasthaus, verfallendes Rittergut

Leupoldishain: Bergbautraditionsverein Wismut

Königstein: Festung Königstein, Postmeilensäule, Marienkirche

Bad Schandau: Sieben-Brüder-Häuser, Rathaus, St.-Johannis-Kirche, Markt, Toskana-Therme, Kuranlage,

Schandauer Schlossberg mit künstlicher Ruine

Panoramaweg und Goldgründeltal

Altendorf mit Adamsberg (fantastische Aussicht)

Lichtenhain: Dorfkirche Lichtenhain (1696/97), Vierseithof des Erblehngerichts

Alte Hohe Straße nach Sebnitz, Panoramaweg

Sebnitz: Sebnitzer Kunstblume, Tillig-Modelleisenbahn, Rathaus, Markt mit Postmeilensäule, Evangelische Peter-Pauls-Kirche, Bürgerhäuser, Sebnitztalbahn

Ungerberg

Bergdorf Rugiswalde

Hohwald mit Hohwaldschänke, Valtenberg und Wesenitzquelle

Lärchenweg

Bischofswerda: Markt mit Rathaus, Christuskirche, Kathol. St.-Benno-Kirche, Tierpark, Bischofssitz an der Dresdener Straße

Butterberg bei Bischofswerda mit Aussichtsturm und Gaststätte

Hochstein und Ohorner Steinberg in Nähe Rammenau und Pulsnitz

Gasthof "Zur Linde" in Rehnsdorf

Länge der Tour: 391, 2 Kilometer
Gesamter Anstieg: 6322 Meter
Gefälle: 6319 Meter
Maximum: 802 Meter
Minimum: 86 Meter
Download: GPX - Datei - Dresden Umrundung

 Etappe  1: von Freiberg nach Altenberg - Teil 1 (42, 22 Km)
 Etappe  1: von Freiberg nach Altenberg - Teil 2 (42, 22 Km)
 Etappe  2: von Altenberg nach Bad Gottleuba (24, 30 Km)
 Etappe  3: von Bad Gottleuba nach Sebnitz (38, 55 Km)
 Etappe  4: von Sebnitz nach Bischofswerda (27, 20 Km)
 Etappe  5: von Bischofswerda nach Kamenz (25, 2 Km)
 Etappe  6: von Kamenz nach Hoyerswerda (28, 09 Km)
 Etappe  7: von Hoyerswerda nach Ruhland (35, 63 Km)
 Etappe  8: von Ruhland nach Elsterwerda (30, 83 Km)
 Etappe  9: von Elsterwerda nach Bad Liebenwerda (13, 7 Km)
 Etappe 10: von Bad Liebenwerda nach Riesa (37, 27 Km)
 Etappe 11: von Riesa nach Döbeln (30, 72 Km)
 Etappe 12: von Döbeln nach Hainichen (27, 61 Km)
 Etappe 13: von Hainichen nach Freiberg (34, 66 Km)



Von Bischofswerda nach Kamenz

Donnerstag, 28. Mai 2026
Von Bischofswerda nach Kamenz

Giro d'Saxonia - Etappe 13 und Finale. Heute die letzte Wanderung rund um Dresden von Stadt zu Stadt. Als Abschlusstour war die Wanderung von Bischofswerda nach Kamenz einfach nur der Hammer. Traumhaft schön!!
Was mir immer wieder an der Westlausitz gefällt: man hat wunderschöne Fernblicke in die weite Ebene vor Bautzen, wobei man sehr viel entdecken kann (Fernglas wäre gut). Die Kirche in Elstra, Panschwitz Kuckau, die beiden Kraftwerke Boxberg und Schwarze Pumpe, Hoyerswerda, ganz im Hintergrund der Czorneboh und Bieleboh, die Tafelfichte, der Jeschken usw. Vom Butterberg hatte ich heute am zeitigen Morgen noch keine gute Sicht. Immerhin war Bautzen zu sehen und im Dunst der Czorneboh. Später klarte die Luft auf und ich konnte etwas mehr sehen.
Überquert habe ich den Butterberg, Tanneberg bei Rammenau, den Hochstein, Ohorner Steinberg und den Schwarzenberg. Am Heiligen Berg geht es nur vorbei.
In Kamenz habe ich den Ort aufgesucht wo früher mal das Geburtshaus von Gotthold Ephraim Lessing gestanden hat. Heute erinnert ein Denkmal an Herrn Lessing.
Die Tour geht fast ausschließlich nur über Wanderwege mit vielen schönen Fernblicken. Ich kann sie sehr empfehlen. Auch der Weg hinein nach Kamenz - wunderschön!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour:
Gesamter Anstieg:
Download: GPX - Datei - von Bischofswerda nach Kamenz



Moritzburger Teiche

Donnerstag, 21. Mai 2026
Moritzburger Teiche

Diese Wanderung hatten wir schon einmal vor ein paar Jahren gemacht. Es ist eine Tour aus dem Wander- & Naturführer "Dresden und Umgebung" Band 3 - Verlag Peter Rölke. Immer wieder schön.
Der Großteich hatte im November 2022 noch wesentlich mehr Wasser. Ich habe den Eindruck, die Teiche vertrocknen.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 8, 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 68 Meter
Download: GPX - Datei - Moritzburger Teiche

Von Sebnitz nach Bischofswerda

Dienstag, 19. Mai 2026
Von Sebnitz nach Bischofswerda

Giro d'Saxonia - Etappe 12, gestern von Sebnitz nach Bischofswerda. Die Wanderung war recht unspektakulär. Viele viele Waldwege, meistens nur kleine Pfade, kaum Straßen und Ortschaften, alles ziemlich einsam. Vom Bahnhof Sebnitz bin ich hoch zum Unger gelaufen, aber nicht ganz bis zum Turm. Von oben hatte ich eine sehr schöne Sicht auf den Tanzplan, ansonsten war es das mit den guten Fernsichten, außer mal kurz die Lausche, der Kahleberg und wahrscheinlich die Tafelfichte. Na immerhin.
Der Weg hinab nach Langburkersdorf war ein typischer Komootweg, d.h. es gab ihn nicht. Ich habe mich wacker durch das Brombeergestrüpp gekämpft und bin schließlich unten leicht fluchend und zerkratz in Langburkersdorf angekommen.
Den Hohwald habe ich komplett durchquert, leider aber vom Valtenberg nichts gesehen. Bis Bischofswerda ging es dann nur noch durch den Wald, immer schön rauf und runter.
Ich würde die Tour empfehlen, außer das Stück Weg nach Langburkersdorf. Es ist sehr einsam und ruhig unterwegs.

Bei der Wolke (Foto 9 und 10) müsste es sich um Cumulonimbuswolke (Ambosswolke) handeln.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 27, 20 Kilometer
Gesamter Anstieg: 740 Meter
Download: GPX - Datei - Von Sebnitz nach Bischofswerda



Der Caspar-David-Friedrich-Weg

Mittwoch, 13. Mai 2026
Der Caspar-David-Friedrich-Weg

Das ist bereits die dritte Wanderung 2026 mit Bines Reisekiste. Der Weg wurde im Jahre 2025 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gewählt, was meiner Meinung nach auch teilweise stimmt. Besonders gefallen hat mir die Kaiserkrone. Der Blick vom Berg ist fantastisch, besonders bei diesem verrückten Wetter.
Zum Schluss hat es so stark geregnet, dass wir die Wanderung in Reinhardtsdorf beenden mussten. Trotzdem war es sehr sehr schön!!
Der originale Caspar-David-Friedrich-Weg ist reichlich 15 Kilometer lang und hat knapp 350 Höhenmeter. Es handelt sich um einen Rundweg von Krippen nach Krippen. Wir haben noch die "Kleine Bastei" und die "Hunskirche" eingebaut, wodurch der Weg länger und steiler wird. Der Weg hinauf zu beiden Felsformationen über die vielen Stufen ist nicht zu unterschätzen, lohnt sich aber!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 14, 82 Kilometer

Gesamter Anstieg: 584 Meter
Download: GPX - Datei - Caspar-David-Friedrich-Weg