Fahrradtour zum Geisingberg

Montag, 3. August 2026
Fahrradtour zum Geisingberg

Um der großen Hitze aus dem Weg zu gehen, bin ich heute Morgen 4.45 Uhr am Elberadweg gestartet. Das hat auch wunderbar funktioniert. Es war die gesamte Strecke angenehm kühl!! Die Radtour zum Geising hatte ich schon einmal gemacht. Mir fehlte aber noch das blaue Schild für die 14 Achttausender. Das war der einzige Grund, warum ich auf den Geising geradelt bin - das BLAUE SCHILD!! Der Rest hat mich nicht interessiert!! Na ja, doch schon. Den Aussichtsturm konnte ich nicht besteigen. Die Tür war um diese Zeit verschlossen. Macht aber nichts, denn die Sicht war ohnehin gleich Null. Ich füge mal ein älteres Foto ein, wie die Sicht vom Turm bei schönem Wetter aussieht.
Auf der Hinfahrt bin ich über Liebstadt, Döbra und Börnchen geradelt. Das ist eine wunderbare Strecke, die ich sehr empfehlen kann. Bei der Abfahrt hinab ins Müglitztal muss man aufpassen. Der Weg hat so gerattert, dass ich fast beinahe eine Gehirnerschütterung bekommen hätte. Macht nichts, auch das überlebt man. Nach dem besagten Foto des Blauen Schildes bin ich über das Müglitztal nach Hause gefahren. Die Autos sind gerast wie irre. Das Ergebnis habe ich am Straßenrand gesehen: Kreuze und eine Unmenge überfahrener Tiere. Trotzdem, die Tour war schön, die Sicht war nicht schön und ich habe die Straße überlebt!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  



Länge der Tour: 96, 34 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1018 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Geisingberg



Biwak-Kuppe und Scharspitze

Mittwoch, 29. Juli 2026
Biwak-Kuppe und Scharspitze

Heute geht es mit dem Rad ins Erzgebirge. Besucht habe ich die Biwak-Kuppe und (gleich daneben) die Scharspitze. Beide Höhenzüge gehören zu den 14 Achttausender. So wie mir bekannt gibt es im Erzgebirge nur 13 Achttausender. Der 14. ist eine Erfindung der Sendung Biwak im MDR, daher auch der Name Biwak-Kuppe. Viel gibt es auf der Kuppe nicht zu sehen, außer ein paar kleinere Steinformationen. Ein wenig erinnern die Steinblöcke an den Großen Lugstein, nur eben viel viel kleiner. So wie mir bekannt, handelt es sich bei den Steinen um Gneis. Vor 350 Millionen sind mal zwei Kontinente mit großer Wucht aufeinander geprallt. Der eine nennt sich Gondwana, der andere Laurussia. Im Erzgebirge entstand ein Gebirge, welches höher war als der Mount Everest. Bin ich froh, dass ich nicht vor 350 Millionen Jahren gelebt habe. Da hätte ich 9 Kilometer mit dem Fahrrad nach oben strampeln müssen. Das Urgestein beider Kontinent findet man heute im Erzgebirge als Gneis, in der Lausitz als Granit. Da sieht man mal, wer härter ist!!

Die Scharspitze ist insofern interessant, dass hier mal der Startpunkt für eine alte Bobbahn gelegen hat. Der Verlauf der Bahn ist noch vorhanden. Ansonsten sieht man auf der Scharspitze nicht viel, außer viel Wald und einer Hütte.

Auf der Tour hatte ich immer wieder mal sehr schöne Blicke hinüber in Richtung Lausitz. Ist schon komisch: gerade habe ich auf dem Tanzplan gestanden und in weiter Ferne das Erzgebirge gesehen, heute war das genau umgekehrt. Ich habe mal versucht, ein paar Berge mit einem 200mm Tele heranzuzoomen. Ist mir nur teilweise gelungen, weil die Sicht nicht so klar war. Aber ein paar markante Berge sind schon zu sehen.

Um die 100 Kilometer voll zu bekommen bin ich am Schluss der Tour noch einmal hinauf nach Bärenklause geradelt. Da hat es dann doch noch geklappt mit der Hundert. Schöne Tour, schöne Strecke, schöne Ruhe, schöne Fernblicke, schöne und viele Anstiege und gigantische Abfahrten!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 101 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1510 Meter
Download: GPX - Datei - Biwak-Kuppe und Scharspitze



Wanderung zum Wachberg

Mittwoch, 22. Juli 2026
Wanderung zum Wachberg

Als wir das letzte Mal in der Gegend unterwegs waren, sind wir durch einen völlig anderen Wald gelaufen. Es hat sich sehr viel verändert. Durch den niedrigen Baumwuchs hat man aber einen wunderschönen Blick auf das Kreibitzer Gebirge, den Rosenberg, die Sächsische Schweiz usw.
Die Wanderung startet und endet an der Kirche in Saupsdorf. Es geht hinauf zur Wachbergbaude, über den Alfred-Meiche-Weg Richtung Weifberg und über den Malerweg zurück nach Saupsdorf.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 6, 8 Kilometer
Gesamter Anstieg: 270 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zum Wachberg



Über die Radwege - Sebnitz nach Dresden

Mittwoch, 22. Juli 2026
Über die Radwege - Sebnitz nach Dresden

Ich hätte nie gedacht, dass Sachsen so viele Radwege hat. Aber auf dieser Strecke bin ich meistens nur über asphaltierte Radwege gefahren. Das ging gleich los zu Beginn. Ich hatte gedacht, dass ich über die viel befahrene S 154 von Sebnitz nach Neustadt radeln muss. Aber nein, es ging über den Unger auf einem wunderschönen Radweg bis kurz vor Neustadt. Dann folgte leider ein kleines Stück Straße. Da es stark bergab ging, hat mich das nicht weiter gestört.
Den schönen Markt in Neustadt konnte ich leider nicht fotografieren. Vor jedem Haus standen mindestens 10 Autos, auch vor der Postmeilensäule. Da muss ich unbedingt noch einmal am Sonntag Morgen vorbeikommen.
Besonders schön finde ich die kleine Cunnersdorfer Straße hinauf nach Cunnersdorf. Auch das ist ein Radweg, einer der schönsten wie ich finde!!
Über den Landweg geht es hinab in das Polenztal, dann wieder hinauf Richtung Langenwolmsdorf. Es folgt der Radweg nach Stolpen, dann ein wenig Straße nach Helmsdorf. Der Rest ist der Bahntrassenradweg Dürrröhrsdorf, Wünschendorf, Schönfeld und Cunnersdorf. Hier habe ich den Radweg verlassen, denn ich musste ja irgendwie mal runter nach Dresden. Das habe ich über den Helfenberger Grund erledigt. Der Rest meiner Tour ist wieder ein Radweg bis zu mir nach Hause. Den kennt sicherlich jeder.
Schöne Tour und absolut zu empfehlen!!

  

  

  

  

  

  



Länge der Tour: 59, 52 Kilometer
Gesamter Anstieg: 678 Meter
Download: GPX - Datei - über die Radwege nach Dresden



Tanzplan-Weifberg-Wachberg

Mittwoch, 22. Juli 2026
Tanzplan-Weifberg-Wachberg

Eine absolut schöne Wanderung. Es geht über drei Berge: den Tanzplan, den Weifberg und zum Schluss über den Wachberg. Vom Tanzplan hatte ich am zeitigen Morgen noch nicht die richtige Fernsicht. Das besserte sich ab Weifberg. Immerhin waren in der Ferne die beiden Milleschauer zu sehen.
Besonders gefallen hat mir der Rückweg Richtung Wachberg über den Dr.-Alfred-Meiche-Weg. Der Dr.-Alfred-Meiche-Weg wurde 1938 von der Stadt Sebnitz ins Leben gerufen. Alfred Louis Meiche (geb. am 24. November 1870 in Sebnitz; gest. am 25. Mai 1947 ebenda) war ein deutscher Historiker, Volkskundler und Sprachforscher. Er widmete sich u. a. der Kultur- und Landesgeschichte Sachsens, insbesondere der Sächsischen Schweiz, der Oberlausitz und seiner Vaterstadt Sebnitz. Sein Grab befindet sich auf dem Sebnitzer Friedhof.
Der Dr.-Alfred-Meiche-Weg ist ein wunderschöner Wanderpfad, sehr verschlungen, teilweise extrem steil, verwurzelt, herrliche Aussichten in die weite Ferne - ein Traum von einem Wanderweg. Besonders hat mir der steile Abstieg hinunter nach Hertigswalde gefallen. Leider gibt es auch ein kleines Stück Straße, das ist jedoch schnell vorbei.
Ich kann die Tour absolut empfehlen!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 19, 18 Kilometer
Gesamter Anstieg: 602 Meter
Download: GPX - Datei - Tanzplan-Weifberg-Wachberg