Fahrradtour virtuell "Mount Blue Sky"

Montag, 16. März 2026
Fahrradtour virtuell "Mount Blue Sky"

Eigentlich wollte ich nicht zu viele virtuellen Radtouren auf meinem Blog hochladen, das soll hier wieder mal eine große Ausnahme sein. Die Tour ist wirklich schön und so ähnlich bin ich sie sogar schon einmal im echten Leben gefahren. Im August 2018 konnte ich den Pikes Peak mit dem Fahrrad bezwingen, der Mount Blue Sky liegt immerhin in der gleichen Gegend. So wie ich gelesen habe, ist die Panoramastraße hinauf zum Gipfel des Berges die höchste asphaltierte Straße Nordamerikas. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Der Mount Blue Sky hieß bis zum 14. September 2023 Mount Evans, danach wurde er umbenannt in den heutigen Namen. Der Grund hierfür ist, dass John Evans das Sand-Creek-Massaker an über 200 Stammesmitglieder der Cheyenne und Arapaho, zumeist Frauen und Kinder, im November 1864 autorisiert hatte.

Die Straße hinauf zum Gipfel fährt sich gar nicht so schwierig, denn die Steigung variiert nur zwischen 5 und 10 Prozent (der Pikes Peak ist wesentlich steiler). Problematisch ist die Höhe von über 4000 Meter. Dort wo die Alpenstraßen aufhören, fangen die Straße in Colorado erst an. Auf meiner Pikes Pike Fahrt habe ich die Höhe ganz schön gemerkt. Die Pumpe schlägt mächtig gewaltig!! Das Problem hatte ich natürlich zu Hause nicht, aber geschwitzt habe ich trotzdem wie ein Schwein. Ich verlinke mal meine Pikes-Pike-Tour unten, damit man einen Eindruck von der Gegend hat. Zu Fuß habe ich den Pikes Pike auch versucht. Unterhalb von 4000 Meter sind mir die Hände und Arme angeschwollen, so dass ich umdrehen musste. Na mal sehen, es besteht durchaus die Möglichkeit, den Mount Blue Sky mal in Natura zu bezwingen.

Fahrradtour auf den Pikes Peak

Wanderung auf den Pikes Peak









Länge der Tour: 44, 11 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1966 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour virtuell "Mount Blue Sky"



Fahrradtour zum Sokoli Vrch

Montag, 9. März 2026
Fahrradtour zum Sokoli Vrch

Der Sokolí vrch ist ein 505,9 Meter hoher Berg oder Hügel im Böhmischen Mittelgebirge, etwa 4 km östlich des Zentrums von Děčín und 1,5 km nordwestlich der Gemeinde Dobrná.

Der Aussichtsturm auf dem Sokolí vrch (deutsch Falkenberg) wurde 2004 erbaut. Die Aussichtsplattform befindet sich in 34 m Höhe und ist damit die zweithöchste unter den nordböhmischen Aussichtstürmen. Inklusive Antenne ist der Turm 51 m hoch. Auf den Turm führen 162 Stufen.

Ich hatte heute leider etwas Pech, denn der Aussichtsturm war verschlossen, bei der miserablen Sicht aber auch nicht so schlimm. Vom Hügel selber sieht man schon allerhand, z.B. den Buková hora (Zinkenstein) oder den Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg). Na ja, den gigantischen Turm hätte ich schon gerne mal bestiegen. Da muss ich noch mal wiederkommen. Die Aussicht ist sicherlich fantastisch.

Die Anreise geht problemlos. Ich bin den Elberadweg bis Děčín gefahren. Da ich mir die große Schleife um den Lilienstein ersparen wollte, bin ich den Berg hinauf über Struppen geradelt. Das geht ganz gut, ist viel kürzer und die Steigung ist moderat. Ab Děčín geht es dann nur noch steil bergauf. Meine Tacho zeigte unentwegt zwischen 17 und 19 Prozent an. Und das zieht und zieht sich. Schön aber, dass man dann auch wieder sehr schnell nach unten rollen kann.
Die Radwege in Děčín sind fürchterlich. Jedenfalls sehe ich da nicht durch. Wahrscheinlich bin ich sogar mal auf der Autobahn gelandet. Da aber nirgendwo ein Verbotsschild stand, wird schon alles richtig gewesen sein, zumindest lebe ich noch und die Polizei hat mich auch nicht angehalten.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 121, 50 Kilometer
Gesamter Anstieg: 908 Meter
Download: GPX - Tatei - Fahrradtour zum Sokoli Vrch



Garmin- Varia™ RearVue 820

Samstag, 7. März 2026
Garmin- Varia™ RearVue 820

Ein mir nahestehender Mensch hat mir aus den Staaten das neue Garmin- Varia™ RearVue 820 Radar mitgebracht. Es handelt sich demnach um die internationale Version. Ein paar Tage lang konnte ich das neue Gerät schon ausprobieren. Es funktioniert super, ich würde es aber trotzdem nur unter Vorbehalt empfehlen, und das aus folgendem Grund:

Das Gerät hat in Deutschland keine Zulassung, weil ich hier nicht mit blinkendem Rücklicht fahren darf!! und außerdem ist das Licht viel zu hell !! Das Varia besitzt mehrere Lichtmodi: volle Leuchtkraft, Blinkmodus, Nachtblinkmodus, Licht aus und Peloton. Peloton ist ein schwacher Lichkegel, womit ich legal fahren könnte. Der Blinkmodus verbietet sich laut StVO. Was mich aber stört - das Bremslicht ist extrem hell !! wodurch man sehr wahrscheinlich von hinten kommende Fahrzeuge blendet. Man sollte dementsprechend das Gerät leicht nach unten neigen. Ich habe auch keine Möglichkeit gefunden, das Bremslicht abzuschalten. Alles andere kann man steuern, nur dieses grelle Licht nicht. Schade.

Was auch nicht so gut gelöst ist: in der App kann ich mir eigene Lichtmodi programmieren, z.B. eine in Deutschland zugelassene Lichtstärke. Der Modus funktioniert dann aber leider nur noch über die App, nicht mehr über das Varia selbst. Wer kein Handy dabei hat, kann nichts machen. Außerdem würde das unnütz Akku fressen, wenn das Garmin dauernd mit dem Handy verbunden ist. Nee, das mache ich nicht.

Mein Fazit: ich werde die internationale Version nur auf ganz langen abseits gelegenen Touren verwenden, ansonsten kommt mein altes Varia zum Einsatz. Das hat ja bisher zu hundert Prozent fehlerfrei funktioniert.

Und nun zu den technischen Daten:

Konfiguration eigener Lichtmodi: Ja (nur mit mobiler Varia App)
Radar-Modus ohne Licht: Ja
Akkulaufzeit: 16 Stunden im Dauerlichtmodus mit Radar
Akkulaufzeit: 30 Stunden im Radar-Modus
Betrachtungswinkel: 220°
Maximale Fahrzeugerkennung: 175 m (ist mehr!)
Strahlbreite des Radars: 60°





Arbeitsweg-F-K-M-A-A-C##CRXX-0-8-15

Samstag, 7. März 2026
Arbeitsweg-F-K-M-A-A-C##CRXX-0-8-15

Ich bin gestern mal wieder zu Fuß auf Arbeit gelatscht. Bei den aktuellen Benzinpreisen wird das wohl die Zukunft sein. Die Fotos habe ich mit der Sony Alpha 6400 gemacht. Da in der Dunkelheit die ISO hochgestellt werden muss (6000), ist ein wenig Fotorauschen zu sehen. Mit Stativ wären die Fotos sicherlich besser geworden, aber wer schleppt schon ein Stativ mit auf Arbeit.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 24, 83 Kilometer

Wanderung vor den Toren Dresdens

Dienstag, 3. März 2026
Wanderung vor den Toren Dresdens

Die erste Wanderung im neuen Jahr "Bines Reisekiste" mit unserem Wanderleiter Jürgen. Die Wanderstrecke: Kreischa - Kautzsch - Sobrigau - Nickern und Prohlis.
In Kreischa haben wir uns den Gänselieselbrunnen angeschaut. 1911 zu Ehren von Ferdinand Haußmann (Besitzer des Kreischaer Rittergutes, Gemeinderat und Ortsrichter) errichtet, Bronzeplastik von Bildhauer Max Dittert.
Danach ging es in den Kurpark. Die Kreischaer Parkanlage wurde von Gräfin Fredericke von Reinhold zwischen 1786 und 1825 angelegt. Es befinden sich unter anderem zwei Büsten im Kurpark: die Robert-Schumann-Büste wurde 1997 durch den Kunst- und Kulturverein „Robert Schumann“ Kreischa e. V. errichtet, die Peter-Schreier-Büste aus Bronze von Bildhauer Hans Kazzer.

Das Rittergut mit Herrenhaus in Bärenklause macht leider keinen guten Eindruck. Viel weiß ich nicht über das Rittergut, außer was ich über die Dienstmagd Rosina Heschel gelesen habe. Der Hobbyforscher Matthias Schildbach hat über die grausame Geschichte ein Buch geschrieben. Das Rittergut spielt dabei eine große Rolle.

Oben auf der Höhe vor Sobrigau konnten wir eine wunderschöne Aussicht genießen. Am Horizont sieht man den Geising mit dem Aussichtsturm und den Großen Lugstein mit Sendemast (Foto 21). Wir haben gerätselt ob es der Geising ist oder der Luchberg. Aber ich bin mir sicher: es ist der Geising!!

Der Schluss der Wanderung verlief über den Archaeo-Pfad Dresden. Da sind wir natürlich über den Trutzsch gekommen. Der Trutzsch liegt oberhalb der alten Soldatenkaserne zwischen Lockwitz und Nickern. An der Bergspitze ist ein kleiner Aussichtshügel, von dem man bei gutem Wetter eine hervorragende Rundumsicht über das Dresdner Elbtal hat.

Kurz hinter der Autobahnüberführung zweigt vom Nickerer Weg eine Alte Poststraße ab. An der Kreuzung steht eine alte Steinsäule (Foto 27). Jürgen sagte uns, dass es sich um den Rest einer alten Postsäule handelt. Ob das stimmt, weiß ich leider nicht.

In Prohlis endet die Wanderung nach 11 Km an der Gleisschleife. Ich bin die paar Schritte aber noch nach Hause gelaufen. Schön war die Wanderung. Schön war auch das Wetter, die grelle Sonne ist aber nicht so gut geeignet zum fotografieren. Der Kontrast ist extrem stark.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 14, 7 Kilometer
Gesamter Anstieg: 200 Meter
Download: GPX - Datei - Dresdner 2026 Wandertag Bines Reisekiste