Routenplanung unter Linux

Mittwoch, 8. April 2026
Routenplanung unter Linux

Ich bin mittlerweile schon lange über ein Jahr fort von Windows und wieder zu Linux gewechselt. Dementsprechend musste ich mir meine GPX-Programme und Routenplaner neu suchen. Das hat auch wunderbar funktioniert. Folgende Programme laufen problemlos unter Linux:

Zum anschauen meiner GPX-Dateien verwende ich GPXSee.





GPXSee lässt sich sehr einfach unter Linux installieren und es funktioniert hervorragend. Im Programm können eine Unmenge von Karten geladen werden, u.a. die Freizeitkarte Deutschland oder die OpenTopoMap. Ich verwende meistens die OpenTopoMap, weil sie mir am besten gefällt und weil sie sehr detailliert und grafisch ansprechend ist. Es können auch Karten geladen werden, welche auf dem Rechner abgelegt wurden, so dass man unabhängig vom Internet ist. Selbst die Garmin-Deutschlandkarte funktioniert, wenn man sie auf den Computer kopiert.

Zum bearbeiten meiner GPX-Dateien verwende ich den RouteConverter. Der RouteConverter lässt sich ebenfalls recht einfach unter Linux installieren, man benötigt allerdings noch Java dazu. Alle Programme findet man im Internet. Mit dem Converter kann man Routen und Tracks bearbeiten, zerschneiden, zusammenfügen und Wegpunkte erstellen. Gerade das Erstellen von Wegpunkten macht sehr viel Spaß. Ich habe mir z.B. eine Datei mit sämtlichen Bahnhöfen in Sachsen erstellt. Was nicht so gut ist: der RouteConverter lässt sich bei mir nur über das Terminal starten. Hat man sich daran gewöhnt, ist das aber kein Problem.



Der RouteConverter stellt ebenfalls eine Unmenge an Karten zur Verfügung, offline und online.

Zum eigenen Erstellen von Routen und Tracks verwende ich QMapSkack. QMapShack lässt sich nicht ganz so einfach installieren. Man benötigt etliche Pakete zusätzlich zum Programm, welche installiert werden müssen. Ein großes Problem ist das aber nicht. Anfänglich fand ich das Programm ziemlich schwer zu verstehen, nachdem ich mich eingearbeitet hatte, kam ich aber sehr gut damit klar. QMapShack benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit!! Wer es kapiert hat, wird aber seine Freude haben. Mit QuMapShack kann man Routen, Tracks und Wegpunkte selber erstellen. Internet benötigt man dazu nicht, es reicht, wenn man eine Karte auf dem Cpmputer installiert hat. In gewisser Weise erinnert QMapShack etwas an Basecamp von Garmin. Basecamp lässt sich leider nicht unter Linux installieren. Man braucht es aber auch nicht.







Leider gibt es ein Programm, welches nicht unter Linux läuft, und das ist Garmin Express. Angeblich soll die Einbindung von Garmingeräten mit QMapShack funktionieren, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Da die Garmingeräte mittlerweile alle über WLan verfügen, braucht man Garmin Express nicht. Ich lade meine GPX-Dateien vom Edge 1040 solar und von der Enduro3 immer direkt über das Wlan hoch. Meine Strecken schaue ich mir dann über die Website von Garmin-Connect an. Warum Garmin keine Programme für Linux anbietet, erschließt sich mir leider nicht. Na ja, es gibt genug Alternativen.

Ein sehr schönes und lustiges Programm ist GPX-Animator. Er läuft ebenfalls problemlos unter Linux und lässt sich einfach installieren. Man benötigt wiederum eine Javaoberfläche dazu. Java ist aber sowieso auf den meisten Rechnern installiert. Wie das Ganze dann aussieht, kann man hier sehen. Ich hoffe, das Video funktioniert!!



Wie zu sehen ist, man benötigt keinen Windowsrechner mehr. Die meisten Programme laufen unter Linux. Will man sich weiterhin unabhängig von Microsoft, Apple und Co. machen, dann empfehle ich den Brave Browser und die Suchmaschine DuckDuckGo. Viel Spaß!!

Über die Panoramadörfer

Mittwoch, 8. April 2026
Über die Panoramadörfer

Gestern startete die Wanderung "Zwei" - Bines Reisekiste mit dem besten Reiseleiter der Welt "Jürgen", und da die Wanderung in Bad Schandau begann, bin ich mit dem Fahrrad (und nicht mit der Eisenbahn oder Auto!!) bei minus 2 Grad zum Startpunkt geradelt. Das war hinzu mit ganz leichtem Gegenwind aus Osten kein Problem, auf der Rückfahrt hat mich dann der Westwind fast beinahe in die Elbe gepustet. Ein ordentlicher Gegenwind wie er im Buche steht. Leider konnte ich nur mit einem Schnitt von 18 km/h radeln. Der Gegenwind, mein Tourenrad ist 14 Jahre alt, wiegt 15 Kilo, hat aber KEINEN!!! Motor. Meine Güte, so was gibt es noch?? KEIN MOTOR!!!!

Und nun zur Wanderung:
Die Zweite Tour in diesem Jahr - Bines Reisekiste "Über die Panoramadörfer". Mit dabei unser bester Reiseleiter Jürgen. Thema in diesem Jahr: "Panoramawege". Die dritte Wanderung wird der CDF-Weg sein.
Zunächst sind wir ab Bad Schandau mit dem Bus bis Lichtenhain gefahren, wo die Wanderung beginnt. In Lichtenhain haben wir uns die Kirche und den Ballsaal im Erblehngericht (von außen) angeschaut. Dann ging es schnurstracks auf den Panoramaweg. Dieser Weg macht seinem Namen alle Ehren. Ein Traum von einem Weg!! Wir haben immer wieder festgestellt: "Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah". Der alte Goethes hat's gewusst.
Die nächste Ortschaft war Mittelndorf und danach Altendorf. Nicht weit entfernt von Altendorf befindet sich der Adamsberg. Sehr hoch ist der Adamsberg nicht, aber von da oben hat man eine fantastische (beinahe 360 Grad) Rundum-Sicht. Wir waren allesamt begeistert und haben hier unsere Rast gemacht. Jürgen hatte noch jede Menge vom Bergtest übrig gebliebene Fettbemmen mit, die wahnsinnig gut geschmeckt haben. Jürgen ist übrigens der Erfinder des "Bergtest Wehlen". Guter Mann!!
Durch das Goldgründeltal und den Schlossberg sind wir zurück nach Bad Schandau gewandert. Eine wunderschöne Wanderung!!

Was mir aufgefallen ist: diese Wanderung ist fast identisch mit einem Teilabschnitt meiner Wanderung von Bad Gottleuba nach Sebnitz:
Von Bad Gottleuba nach Sebnitz

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 13, 46 Kilometer
Gesamter Anstieg: 262 Meter
Gesamter Abstieg: 441 Meter
Download: GPX - Datei - Über die Panoramadörfer



Fahrradtour nach Sebnitz (Gegenwind)

Montag, 6. April 2026
Fahrradtour nach Sebnitz (Gegenwind)

Ich bin gestern wieder mal nach Sebnitz geradelt. Am Sonnabend hatten wir noch frischen Westwind, Sonntagmorgen hat der komplett auf Ost gedreht, d.h. bis nach Bad Schandau Gegenwind. Ab Bad Schandau geht es frisch den Berg hinauf (mit Seitenwind). Auf der Straße überall weiße Fahrradpiktogramme, am Straßenrand Schilder "nehmt Rücksicht". Das sollte doch reichen? Die vielen Kurven vor Sebnitz allesamt Tempo 50. Meine Frau ist etwas nach mir mit dem Auto die gleiche Strecke gefahren. Zwei Autos vor ihr ein verheerender Verkehrsunfall in der Tempo 50 Zone!! Drei Motorräder und zwei Autos volle Kanne ineinander gekracht. Rettungswagen, Feuerwehr, Polizei und sogar der Hubschrauber. Die Straße komplett gesperrt.

Die Rückfahrt: Wind komplett auf West gedreht, d.h. bis nach Hause Gegenwind. Die Autos sind gerast wie blöd. In den Kurven nach Hohnstein hätte es fast beinahe ein Auto aus der Bahn gekippt. Alles gut gegangen, aber ich habe um mein Leben gebangt. Meine Frau ist mit dem Auto zurück gefahren. In Bad Schandau der nächste Unfall. Hoffentlich hat meine Liebste keine schlechten Träume diese Nacht. Sie hat furchtbares gesehen.
Ihr Lieben, die Tour war Sch...!! Soll mal jemad sagen, die Deutschen hätten kein Geld. Für das blöde Auto ist scheinbar kein Benzin zu teuer. Auf den Straßen zu Ostern Staus in Massen.

Aber es war sehr schön in Sebnitz (um noch etwas Gutes zu sagen).



























Länge der Tour: 100, 39 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1109 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Sebnitz



Wanderung zum Freiberger Dom

Dienstag, 31. März 2026
Wanderung zum Freiberger Dom

Am Sonnabend wollte ich eigentlich den Bergtest bei Wehlen wandern, dann hat sich aber der Freiberger Dom mit der großen Silbermannorgel vorgedrängelt. Es ist bald Ostern, und da passt die Johannes-Passion von J. S. Bach einfach besser. Eine wunderschöne Musik!!

Die ersten Gerüste am Freiberger Bahnhof habe ich am 11. Mai 2021 fotografiert. Wenn es in diesem rasanten Bautempo weitergeht, könnte der Bahnhof in hundert Jahren fertig sein. Wahnsinn!! Wir schaffen das!!

Länge der Tour: knapp 6 Kilometer











Mont Ventoux virtuell

Montag, 30. März 2026
Mont Ventoux virtuell

Aus familiären Gründen komme ich momentan nicht so richtig an die frische Luft. Deshalb gibt es meine Montagsrunde wieder mal nur viruell. Als Tour habe ich mir den Mont Ventoux herausgesucht. Der Mont Ventoux ist ein 1909 Meter hoher Berg in der französischen Provence und ein legendärer Anstieg bei der Tour de France.
Die große Bekanntheit des Mont Ventoux ist nicht zuletzt auf sein unverkennbares Erscheinungsbild zurückzuführen. Des weiteren zählt er mit einer Länge von mehr als 20 Kilometern und Kilometerschnitten jenseits der 10 % Marke zu den anspruchsvollsten Anstiegen Frankreichs. Hinzu kommt die große Anfälligkeit von Hitze und Wind, die die Auffahrt zusätzlich erschweren.
Mit dem Wind hatte ich zu Hause nicht zu kämpfen, auch wenn mein Gebläse stark von vorne gepustet hat. Die Tour de France führte bislang 18-Mal über den Mont Ventoux, wobei der Berg im Jahr 1967 zu trauriger Berühmtheit gelangte, als der Brite Tom Simpson eineinhalb Kilometer vor dem Gipfel erschöpft zusammenbrach und wenig später an der Unglücksstelle verstarb. Ich habe an der Stelle angehalten wo der arme Tom gestorben ist. So wie mir bekannt, war er vollgepumpt mit Schnaps und Dopingmitteln. Ich muss zugeben, gedopt habe ich heute auch. Mein Doping bestand aus dem berühmten Salami-Käse-Brötschen-Doping, dem Bananen-Doping und dem weltberühmten Dresdner Leitungswasser-Doping. Das Dresdner Leitungswasser ist unter Radsportlern sehr beliebt. Damit schafft man sogar noch mit über 70 die steilsten Anstiege!! Ich kann das beweisen!!
So wie mir bekannt, ist Tadej Pogačar mit 54,41 Minuten der bisher schnellste Radler am Berg. Ich war aber nur ein wenig langsamer. Mit etwas mehr Training werde ich den Tadej bald überholen können. Versprochen!!













Länge der Tour: 29, 52 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1632 Meter
Download: GPX - Datei - Mont Ventoux