Garmin- Varia™ RearVue 820

Samstag, 7. März 2026
Garmin- Varia™ RearVue 820

Ein mir nahestehender Mensch hat mir aus den Staaten das neue Garmin- Varia™ RearVue 820 Radar mitgebracht. Es handelt sich demnach um die internationale Version. Ein paar Tage lang konnte ich das neue Gerät schon ausprobieren. Es funktioniert super, ich würde es aber trotzdem nur unter Vorbehalt empfehlen, und das aus folgendem Grund:

Das Gerät hat in Deutschland keine Zulassung, weil ich hier nicht mit blinkendem Rücklicht fahren darf!! und außerdem ist das Licht viel zu hell !! Das Varia besitzt mehrere Lichtmodi: volle Leuchtkraft, Blinkmodus, Nachtblinkmodus, Licht aus und Peloton. Peloton ist ein schwacher Lichkegel, womit ich legal fahren könnte. Der Blinkmodus verbietet sich laut StVO. Was mich aber stört - das Bremslicht ist extrem hell !! wodurch man sehr wahrscheinlich von hinten kommende Fahrzeuge blendet. Man sollte dementsprechend das Gerät leicht nach unten neigen. Ich habe auch keine Möglichkeit gefunden, das Bremslicht abzuschalten. Alles andere kann man steuern, nur dieses grelle Licht nicht. Schade.

Was auch nicht so gut gelöst ist: in der App kann ich mir eigene Lichtmodi programmieren, z.B. eine in Deutschland zugelassene Lichtstärke. Der Modus funktioniert dann aber leider nur noch über die App, nicht mehr über das Varia selbst. Wer kein Handy dabei hat, kann nichts machen. Außerdem würde das unnütz Akku fressen, wenn das Garmin dauernd mit dem Handy verbunden ist. Nee, das mache ich nicht.

Mein Fazit: ich werde die internationale Version nur auf ganz langen abseits gelegenen Touren verwenden, ansonsten kommt mein altes Varia zum Einsatz. Das hat ja bisher zu hundert Prozent fehlerfrei funktioniert.

Und nun zu den technischen Daten:

Konfiguration eigener Lichtmodi: Ja (nur mit mobiler Varia App)
Radar-Modus ohne Licht: Ja
Akkulaufzeit: 16 Stunden im Dauerlichtmodus mit Radar
Akkulaufzeit: 30 Stunden im Radar-Modus
Betrachtungswinkel: 220°
Maximale Fahrzeugerkennung: 175 m (ist mehr!)
Strahlbreite des Radars: 60°





Arbeitsweg-F-K-M-A-A-C##CRXX-0-8-15

Samstag, 7. März 2026
Arbeitsweg-F-K-M-A-A-C##CRXX-0-8-15

Ich bin gestern mal wieder zu Fuß auf Arbeit gelatscht. Bei den aktuellen Benzinpreisen wird das wohl die Zukunft sein. Die Fotos habe ich mit der Sony Alpha 6400 gemacht. Da in der Dunkelheit die ISO hochgestellt werden muss (6000), ist ein wenig Fotorauschen zu sehen. Mit Stativ wären die Fotos sicherlich besser geworden, aber wer schleppt schon ein Stativ mit auf Arbeit.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 24, 83 Kilometer

Wanderung vor den Toren Dresdens

Dienstag, 3. März 2026
Wanderung vor den Toren Dresdens

Die erste Wanderung im neuen Jahr "Bines Reisekiste" mit unserem Wanderleiter Jürgen. Die Wanderstrecke: Kreischa - Kautzsch - Sobrigau - Nickern und Prohlis.
In Kreischa haben wir uns den Gänselieselbrunnen angeschaut. 1911 zu Ehren von Ferdinand Haußmann (Besitzer des Kreischaer Rittergutes, Gemeinderat und Ortsrichter) errichtet, Bronzeplastik von Bildhauer Max Dittert.
Danach ging es in den Kurpark. Die Kreischaer Parkanlage wurde von Gräfin Fredericke von Reinhold zwischen 1786 und 1825 angelegt. Es befinden sich unter anderem zwei Büsten im Kurpark: die Robert-Schumann-Büste wurde 1997 durch den Kunst- und Kulturverein „Robert Schumann“ Kreischa e. V. errichtet, die Peter-Schreier-Büste aus Bronze von Bildhauer Hans Kazzer.

Das Rittergut mit Herrenhaus in Bärenklause macht leider keinen guten Eindruck. Viel weiß ich nicht über das Rittergut, außer was ich über die Dienstmagd Rosina Heschel gelesen habe. Der Hobbyforscher Matthias Schildbach hat über die grausame Geschichte ein Buch geschrieben. Das Rittergut spielt dabei eine große Rolle.

Oben auf der Höhe vor Sobrigau konnten wir eine wunderschöne Aussicht genießen. Am Horizont sieht man den Geising mit dem Aussichtsturm und den Großen Lugstein mit Sendemast (Foto 21). Wir haben gerätselt ob es der Geising ist oder der Luchberg. Aber ich bin mir sicher: es ist der Geising!!

Der Schluss der Wanderung verlief über den Archaeo-Pfad Dresden. Da sind wir natürlich über den Trutzsch gekommen. Der Trutzsch liegt oberhalb der alten Soldatenkaserne zwischen Lockwitz und Nickern. An der Bergspitze ist ein kleiner Aussichtshügel, von dem man bei gutem Wetter eine hervorragende Rundumsicht über das Dresdner Elbtal hat.

Kurz hinter der Autobahnüberführung zweigt vom Nickerer Weg eine Alte Poststraße ab. An der Kreuzung steht eine alte Steinsäule (Foto 27). Jürgen sagte uns, dass es sich um den Rest einer alten Postsäule handelt. Ob das stimmt, weiß ich leider nicht.

In Prohlis endet die Wanderung nach 11 Km an der Gleisschleife. Ich bin die paar Schritte aber noch nach Hause gelaufen. Schön war die Wanderung. Schön war auch das Wetter, die grelle Sonne ist aber nicht so gut geeignet zum fotografieren. Der Kontrast ist extrem stark.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 14, 7 Kilometer
Gesamter Anstieg: 200 Meter
Download: GPX - Datei - Dresdner 2026 Wandertag Bines Reisekiste

Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 2

Montag, 2. März 2026
Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 2

Diese Tour habe ich schon öfter gemacht. Sie gehört zu meinen Lieblingstouren. Start ist Dresden Zschachwitz, Elberadweg bis Meißen, Triebischtal, Bahntrasse nach Polenz, Taubenheim bei Meißen, Sora, Klipphausen, Wilsdruff, Kaufbach, Steinbach, Pennrich, über die Kesselsdorfer Straße nach Löbtau und über den Elberadweg nach Hause.

Die ehemalige Gaststätte in Garsebach (Triebischtal) fotografiere ich immer wieder gerne. Als ich noch ein junger Spund war (vor mindestens 54 Jahren) bin ich dort mal versackt. Es war auf einer Fahrradtour nach Leisnig, die Sonne brannte und die Hitze war unerträglich. Im Gasthof bin ich eingekehrt, habe mir ein großes Bier gegönnt und wollte dann weiter nach Leisnig radeln. Die Wirkung des Alkohols hatte ich leider nicht bedacht. Meine Kräfte sanken regelrecht in den Keller und ich weiß bis heute nicht, wie ich nach Leisnig gekommen bin. So war das früher. Das gabe es noch Bier für unter 18jährige!!

An der Kirche und dem Schloss in Taubenheim bin ich bisher immer nur vorbeigefahren. Heute habe ich mir die Bauwerke mal in Ruhe angeschaut. Viel weiß ich nicht über das Schloss. Es scheint in einem nicht so gutem Zustand zu sein. Wenigstens das Dach sieht relativ neu aus,
Knapp 100 Meter östlich des Schlosses steht die Dorfkirche. Ihre Grundmauern entstammen dem 13. Jahrhundert. Der mit einem Zellen- und Netzgewölbe ausgestattete Chorraum entstand um 1515 vermutlich unter Mitwirkung eines Schülers von Arnold von Westfalen. Der Dachreiter bekrönt den Kirchturm seit 1625/26. Bis heute in Betrieb ist die mechanische Turmuhr von 1787. Umbauten im neogotischen Stil erfolgten 1849 sowie 1865 bis 1867.

Leider konnte ich mir die Kirche nicht von Innen ansehen, die Tür war verschlossen (in Sora auch). Vielleicht fahre ich zum Tag des offenen Denkmals mal nach Taubenheim.

In Wilsdruff habe ich noch die Postmeilensäule besucht. Das gehört jetzt einfach immer dazu. Dann ging es über Kaufbach, Steinbach, Pennrich nach Hause. Zum Schluss hatte ich noch einen ordentlichen Gegenwind am Elberadweg. Hat ganz schön gepustet!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 90 Kilometer
Gesamter Anstieg: 575 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 2

Hier die vorherige Tour:
Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 1



von Hoyerswerda nach Ruhland

Dienstag, 24. Februar 2026
von Hoyerswerda nach Ruhland

Die Wanderung war ein bisschen anders gedacht. Ich wollte von der Postmeilensäule in Hoyerswerda bis zur Postmeilensäule in Ruhland laufen. Da der Zug nach Hoyerswerda erhebliche Verspätung hatte und es in Hoyerswerde wie irre mit regnen anfing, bin ich gleich vom Bahnhof aus in Richtung Ruhland gestartet und habe mir den Umweg zum Markt mit der Postmeilensäule erspart. Die liebe Säule muss warten bis ich demnächst vielleicht mal wiederkomme.

Die Wanderung ist so lala, mal mehr oder weniger interessant. Der erste Teil bis zur Krabatmühle lief sich super, die Landschaft ist schön, manchmal schien sogar die Sonne und die ein oder andere Kirche habe ich auch in der Ferne gesehen. Bis zu den Bahngleisen in Torno blieb das so. Danach wurde es langweilig und der Weg lief sich teilweise sehr schwierig. Bis zum "Restloch Heide V" bin ich ganz gut durchgekommen, dann stand ich vor einem Stacheldrahtzaun mit verschlossenem Eisentor. Und Komoot wollt mich hier tatsächlich durchschicken. An diesem See (ein ehemaliger Tagebau) darf man auf Grund der instabilen Böschung gar nicht wandern. Ich habe einen ganz schmalen Weg entlang der Bahngleise gefunden, den man offiziell laufen darf. Der ist aber alles andere als schön. Schwamm drüber, ich bin irgendwie in Hosena angekommen.

In Hohenbocka habe ich ein kleines aber feines Schloss entdeckt, welches gerade saniert wird. Sieht hübsch aus. So wie ich das mitbekommen habe, beginnt ab hier die Bucksche Schweiz. Wald, Wald nichts als Wald, aber schön!! Es muss hier mal einen Tagebau gegeben haben. Abgebaut wurde aber nicht Kohle sondern Sand. Die Restlöcher waren überall zu sehen, in Laufe der Zeit haben sie sich in kleine Seen verwandelt. Sieht toll aus. Einen hohen Aussichtsturm muss es hier auch geben. Ich bin sehr nahe daran vorbeigekommen, konnte ihn aber nicht besuchen, weil die Zeit knapp wurde. Ich wollte den Zug 16 Uhr in Ruhland erwischen, was ich auch geschafft habe.

Die Tour kann ich nur zum Teil empfehlen. Vielleicht kann man den langweiligen Weg an den Bahngleisen umgehen? Und paar kommottypische Wege gab es leider auch. Das sind Wege, die gar nicht da sind.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  



Länge der Tour: 35, 63 Kilometer
Gesamter Anstieg: 180 Meter
Download: GPX - Datei - von Hoyerswerda nach Ruhland