von Altenberg nach Bad Gottleuba

Dienstag, 12. Mai 2026
von Altenberg nach Bad Gottleuba

Von Altenberg nach Bad Gottleuba ist eine kleine Überbrückungstour. In diesem Jahr bin ich von Riesa über Döbeln, Hainichen nach Freiberg gewandert, im August 2021 von Freiberg nach Altenberg und im Mai 2024 von Bad Gottleuba nach Sebnitz. Es fehlt also nur noch dieses kleine Teilstück (24 Km), dann ist der Bogen komplett.
Die Wanderung hat mir unglaublich gut gefallen. Herrliche Höhenzüge, fantastische Blicke in die Ferne, viele schöne Waldwege, kaum Straßen, der Oelsengrund und zum Schluss die Talsperre Gottleuba!!
Gestartet bin ich am Bahnhof in Altenberg. Ich hatte noch überlegt, ob ich den Geising besteige. Bei dem nebligen Wetter gestern wäre das aber sinnlos gewesen. Der viele Regen ist aber richtig gut für die Natur. Die Pflanzen und die Bäume brauchen dringend Wasser. Im Moment sieht die Natur fantastisch grün aus.

Die Wanderung geht in der Tendenz immer etwas bergab, ein paar ordentliche Anstiege sind aber auch mit dabei. Wenn man von Geising kommt, dann muss man erst einmal steil hinunter in das Müglitztal, auf der anderen Seite geht es wieder steil hinauf in Richtung Lauenstein. Von der Höhe kurz vor Liebenau hatte ich noch einmal einen schönen Blick auf den Lugstein, den Geising und vor mir auf den Sattelberg. Ab Oelsengrund ist man dann fast unten angekommen. Gefreut habe ich mich, dass ich ein kleines Stück die Teplitzer Poststraße laufen konnte.
An der Talsperre hatte ich noch einmal einen kleinen Anstieg, der war aber gut zu meistern. Bad Gottleiba habe ich mir nicht angeschaut, da ich schon viel in der Gegend unterwegs war.

So, jetzt muss ich "Le Grande Tour Saxonia um Dresden" vollenden, d.h. von Sebnitz nach Bischofswerda wandern und von Bischofswerda nach Kamenz. Das wird gigantisch wenn ich an das Siegerbier denke!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 24, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: 409 Meter
Gesamter Abstieg: 820 Meter
Download: GPX - Datei - von Altenberg nach Bad Gottleuba



von Hainichen nach Freiberg

Dienstag, 5. Mai 2026
von Hainichen nach Freiberg

Le Grande Tour Saxonia um Dresden geht weiter. Start ist am Bahnhof in Hainichen. Die Stadt habe ich mir mal in Ruhe angeschaut. Christian Fürchtegott Gellert wurde am 4. Juli 1715 in Hainichen geboren. Zu Ehren des Dichters wurde auf dem Platz vor dem Rathaus ein großes Gellert-Denkmal errichtet, der Entwurf stammt vom Bildhauer Ernst Rietschel. Schön sieht das aus.
Unter der Autobahnbrücke im Striegistal habe ich einen gewaltigen Schreck bekommen. Hier war ich doch gerade erst als ich von Döbeln nach Hainichen gewandert bin? Laufe ich etwa in die verkehrte Richtung? Das kann passieren, wenn man ausversehen die falsche GPX-Datei auf das Navi lädt. Aber zum Glück, es war alles richtig. Bis zum Waldhaus Kalkbrüche war die Strecke noch einmal identisch mit meiner Wanderung vor einer Woche, danach teilen sich die Wege - links nach Döbeln, rechts nach Freiberg.

Das Striegistal hat mir sehr gut gefallen. Teilweise schon richtig spektakulär mit den vielen Felsformationen. Man sieht überall Reste von den Kalkbergwerken, später dann die Bergbaulandschaft um Freiberg. Das der Caspar-David Friedrich die Brücke in Pappendorf gemalt hat wusste ich nicht. Ich habe mal die Brücke fotografiert wie sie heute aussieht. Viele Grüße an Herrn Friedrich - ich war auch hier!!
Nach knapp 26 Km habe ich in Wegefarth das Striegistal verlassen. Mir wurde der Wald dann doch zu einsam und ich musste mal wieder unter die Leute. Hat nicht geklappt, ich habe niemanden getroffen. Die Straße nach Kleinschirma kann man wunderbar wandern. Mir sind auf den 4 Km vier Autos entgegen gekommen, das eine war der Bus. Belebter wurde es erst kurz vor Freiberg. Da war die Wanderung aber auch schon vorbei.
Schöne Tour, kann ich sehr empfehlen!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 34, 66 Kilometer
Gesamter Anstieg: 485 Meter
Download: GPX - Datei - von Hainichen nach Freiberg



Der Rennsteig in der Dresdner Heide

Donnerstag, 30. April 2026
Der Rennsteig in der Dresdner Heide

Der Rennsteig ist einer der erhaltenen historischen Hauptwege in der Dresdner Heide, der schon 1571/72 auf der Karte von Öder verzeichnet war. Er bildete mit dem Schwestersteig (nördlicher Beiweg) und dem Diebssteig (südlicher Beiweg) ein komplexes Straßensystem, das im Mittelalter wohl Teil einer alten Salzstraße von Halle kommend war. Ihre enge Verbindung drückt sich durch den gemeinsamen Buchstaben Z aus. Während bei Ruttkowsi 1987 die Herkunft des Namens noch als ungeklärt gilt, geht ein Wikipedia-Eintrag davon aus, dass sich der Name von schnellen Boten (Rennern) herleitet. Der Verlauf des Rennsteigs ist in weiten Teilen im Kerngebiet der Dresdner Heide noch gut nachvollziehbar. Von Bühlau kommend startet er an einer Kreuzung der Alten 8 mit dem Zweienweg. Als breiter, gut ausgebauter Forstweg verläuft er zunächst bis zur Radeberger Landstraße, wo er mit einer kleinen Umleitung über das Hütchen übersetzt und dann über den Königsplatz in den Prießnitzgrund absteigt. Dabei kreuzt er viele andere Wege mit historischen Zeichen und ist dadurch sehr abwechslungsreich. Vom Prießnitzgrund aus wird es ein wenig knifflig, da der Rennsteig von der Bahnstrecke Dresden – Klotzsche unterbrochen wird. Vorbildliche Wanderer nehmen hier die Umleitung (ca. 1,5 km) unter der Nesselgrundbrücke hindurch. Zurück auf dem Rennsteig gelangt man durch den Waldpark recht schnell zur Königsbrücker Landstraße und von dort mit ein paar kleinen Schlenkern zum Eintritt des Rennsteigs auf den Heller „Am Grünen Grund“. Am Gedenkplatz für den Oberförster Jahn trifft der Rennsteig dann auf den Augustusweg, von dem schon recht früh vermutet wurde, dass sein Verlauf mit dem des Rennsteigs identisch ist. Auf dem Heller ist dann auch ein großes Wegstück mit dem Namen verzeichnet und auch mit Wegezeichen versehen. Was ich nicht nachvollziehen konnte, ist die recht früh ausgezeichnete Umleitung des Rennsteigs in Richtung Augustusweg. Ich habe für mich logisch gefunden, dass der Rennsteig durch die Sandgrube geschluckt wurde und man entweder über den noch vorhandenen Diebsteig oder den Augustusweg weitergehen kann. Welchen man wählt ist letztlich egal, weil sich beide auf Höhe der Autobahnabfahrt „Wilder Mann“ wiedertreffen. Unsere Route führte heute über den Augustusweg, weil dies die „offizielle“ Umleitung ist. An der Moritzburger Landstraße angekommen, geht es nun weiter über den Heidefriedhof. Hier kann man den ehemaligen Verlauf des Rennsteigs nur erahnen. Über den Hauptausgang oder einen Seitenausgang kann man wieder auf das letzte ausgezeichnete Stück gelangen. Dieses endet dann auch recht bald am Stadtrand von Radebeul, wo das letzte Wegezeichen des Rennsteigs zu finden ist.
Text: von Tilda unterwegs!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 22, 89 Kilometer
Gesamter Anstieg: 327 Meter
Download: GPX - Datei - der Rennsteig in der Dresdner Heide



von Döbeln nach Hainichen

Dienstag, 28. April 2026
von Döbeln nach Hainichen

Die Umrundung Dresden von Stadt zu Stadt geht weiter. Gestern bin ich durch das Muldental und Striegistal nach Hainichen gewandert. Es war eine schöne Tour, auch wenn ein wenig Straße auf der langen Strecke mit dabei war. Ich habe überlegt, ob ich nach Nossen laufe, habe mich dann aber für Hainichen entschieden, weil ich mal das Striegistal kennen lernen wollte. Das hatte ich bisher auf meinen Radtouren immer nur gekreuzt.
Start ist am Bahnhof in Döbeln. Die Stadt selber hat mir sehr gut gefallen. Eine wunderschöne Kleinstadt mit vielen schönen Straßen und Gebäuden.
Bis Malitzsch bin ich über einen steilen und schmalen Weg parallel zum Muldentalradweg gewandert, was richtig schön war!! Kannte ich bisher überhaupt noch nicht. Ab Mahlitzsch geht es auf dem Radweg bis Niederstriegis (hier fließt die Striegis in die Mulde). Die Striegis habe ich dann erst einmal nicht gesehen, weil ich über die Höhe gewandert bin, erst ab Grunau hat mich der Bach begleitet. Mit der Talstraße nach Böhrigen hatte ich Glück. Die war wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass ich nicht ein einziges Auto gesehen habe!!

Ab Böhrigen geht es dann nur noch durch den Wald und an der Striegis entlang bis nach Hainichen. Ein Stück hinter Böhrigen vereinigt sich die Kleine und Große Striegis zur Striegis.
In Berbersdorf habe ich einen alten Museums-Bahnhof entdeckt. Der Bahnhof gehört zur Bahnstrecke Roßwein–Niederwiesa. Leider gibt es diese schöne Eisenbahnstrecke nicht mehr. Aber vielleicht kommt sie ja mal wieder wenn das Benzin immer teurer wird?? Wer weiß das schon.
So, nun muss ich nur noch die laute Autobahn unterqueren, dann kommt schon Hainichen in Sicht. Die Stadt selber habe ich mir noch nicht angesehen. Das mache ich auf meiner nächsten Tour, wenn es von Hainichen nach Freiberg geht. Ich habe nur mal kurz die imposante Trinitatiskirche besucht. Leider (wie meistens) geschlossen.
Erstaunlich gut hat die An - und Abreise mit dem ÖPNV geklappt. Da war wirklich alles mal pünktlich. Welch ein Glück!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 27, 61 Kilometer
Gesamter Anstieg: 484 Meter
Download: GPX - Datei - von Döbeln nach Hainichen



Wanderung zur Bastei

Donnerstag, 23. April 2026
Wanderung zur Bastei

Hier mal eine kurze Beschreibung: Start ist Stadt Wehlen, der Aufstieg über den Schanzenweg, Schwarzberggrund (was auch der Malerweg ist) ist steil, verwurzelt und steinig. Kann für ungeübte Wanderer anstrengend sein. An der Schwarzbergaussicht ein wunderschöner Blick auf das Elbtal. Es geht vorbei am Steinernen Tisch - hier eine kleine Gaststätte zum rasten. Im Außenbereich saßen ein paar wenige Leute, die sich das Bier schmecken ließen. Weiter zur Bastei. Hier ertwartungsgemäß viele Menschen unterwegs, aber es hielt sich in Grenzen. Man kann sagen was man will: die Bastei ist eines der schönsten Gebiete in der Sächsischen Schweiz. Herrlicher Blick auf die Felsenlandschaft, Elbtal und das Erzgebirge mit dem Kahleberg. Die Gaststätte ist teuer aber sehr zu empfehlen. Am Fensterplatz der schönste Ausblick der Welt!!
Der Weg hinunter nach Rathen ist nicht mehr ganz so steil, und da es über viele Treppen geht auch nicht so schwierig zu laufen. Hier haben wir kaum noch Wanderer getroffen.
Ich habe den Eindruck, dass oben auf der Bastei 99 Prozent der Besucher mit dem Auto angereist sind. Davon kann man halten was man will. Mich erinnert das in die großen Kreuzfahrschiffe, wo die kleinen Inseln auf einen Schlag mit tausenden von Menschen überflutet werden. Na gut, wenn es dem Geschäft dient (oder auch nicht). Aber die Wanderung ist sehr schön und absolut zu empfehlen - vielleicht nicht am Wochenende.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 9,85 Kilometer
Gesamter Anstieg: 213 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zur Bastei