von Döbeln nach Hainichen

Dienstag, 28. April 2026
von Döbeln nach Hainichen

Die Umrundung Dresden von Stadt zu Stadt geht weiter. Gestern bin ich durch das Muldental und Striegistal nach Hainichen gewandert. Es war eine schöne Tour, auch wenn ein wenig Straße auf der langen Strecke mit dabei war. Ich habe überlegt, ob ich nach Nossen laufe, habe mich dann aber für Hainichen entschieden, weil ich mal das Striegistal kennen lernen wollte. Das hatte ich bisher auf meinen Radtouren immer nur gekreuzt.
Start ist am Bahnhof in Döbeln. Die Stadt selber hat mir sehr gut gefallen. Eine wunderschöne Kleinstadt mit vielen schönen Straßen und Gebäuden.
Bis Malitzsch bin ich über einen steilen und schmalen Weg parallel zum Muldentalradweg gewandert, was richtig schön war!! Kannte ich bisher überhaupt noch nicht. Ab Mahlitzsch geht es auf dem Radweg bis Niederstriegis (hier fließt die Striegis in die Mulde). Die Striegis habe ich dann erst einmal nicht gesehen, weil ich über die Höhe gewandert bin, erst ab Grunau hat mich der Bach begleitet. Mit der Talstraße nach Böhrigen hatte ich Glück. Die war wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass ich nicht ein einziges Auto gesehen habe!!

Ab Böhrigen geht es dann nur noch durch den Wald und an der Striegis entlang bis nach Hainichen. Ein Stück hinter Böhrigen vereinigt sich die Kleine und Große Striegis zur Striegis.
In Berbersdorf habe ich einen alten Museums-Bahnhof entdeckt. Der Bahnhof gehört zur Bahnstrecke Roßwein–Niederwiesa. Leider gibt es diese schöne Eisenbahnstrecke nicht mehr. Aber vielleicht kommt sie ja mal wieder wenn das Benzin immer teurer wird?? Wer weiß das schon.
So, nun muss ich nur noch die laute Autobahn unterqueren, dann kommt schon Hainichen in Sicht. Die Stadt selber habe ich mir noch nicht angesehen. Das mache ich auf meiner nächsten Tour, wenn es von Hainichen nach Freiberg geht. Ich habe nur mal kurz die imposante Trinitatiskirche besucht. Leider (wie meistens) geschlossen.
Erstaunlich gut hat die An - und Abreise mit dem ÖPNV geklappt. Da war wirklich alles mal pünktlich. Welch ein Glück!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 27, 61 Kilometer
Gesamter Anstieg: 484 Meter
Download: GPX - Datei - von Döbeln nach Hainichen



Wanderung zur Bastei

Donnerstag, 23. April 2026
Wanderung zur Bastei

Hier mal eine kurze Beschreibung: Start ist Stadt Wehlen, der Aufstieg über den Schanzenweg, Schwarzberggrund (was auch der Malerweg ist) ist steil, verwurzelt und steinig. Kann für ungeübte Wanderer anstrengend sein. An der Schwarzbergaussicht ein wunderschöner Blick auf das Elbtal. Es geht vorbei am Steinernen Tisch - hier eine kleine Gaststätte zum rasten. Im Außenbereich saßen ein paar wenige Leute, die sich das Bier schmecken ließen. Weiter zur Bastei. Hier ertwartungsgemäß viele Menschen unterwegs, aber es hielt sich in Grenzen. Man kann sagen was man will: die Bastei ist eines der schönsten Gebiete in der Sächsischen Schweiz. Herrlicher Blick auf die Felsenlandschaft, Elbtal und das Erzgebirge mit dem Kahleberg. Die Gaststätte ist teuer aber sehr zu empfehlen. Am Fensterplatz der schönste Ausblick der Welt!!
Der Weg hinunter nach Rathen ist nicht mehr ganz so steil, und da es über viele Treppen geht auch nicht so schwierig zu laufen. Hier haben wir kaum noch Wanderer getroffen.
Ich habe den Eindruck, dass oben auf der Bastei 99 Prozent der Besucher mit dem Auto angereist sind. Davon kann man halten was man will. Mich erinnert das in die großen Kreuzfahrschiffe, wo die kleinen Inseln auf einen Schlag mit tausenden von Menschen überflutet werden. Na gut, wenn es dem Geschäft dient (oder auch nicht). Aber die Wanderung ist sehr schön und absolut zu empfehlen - vielleicht nicht am Wochenende.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 9,85 Kilometer
Gesamter Anstieg: 213 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zur Bastei



von Riesa nach Döbeln

Mittwoch, 22. April 2026
von Riesa nach Döbeln

Ich bin gestern von Riesa nach Döbeln gewandert, zu großen Teilen durch das Jahnatal. Das Jahnatal kannte ich bisher überhaupt noch nicht, und meine Güte, das Tal ist ja wunder wunder schön!! Hat mir absolut gefallen!! Viel weiß ich über den kleinen Bach nicht. Keine Ahnung wo der Bach entspringt?? Ich werde mich demnächst mal genauer mit den Verlauf befassen. Im Jahnatal habe ich etliche Sehenswürdigkeiten entdeckt, die ich hier gar nicht alle Beschreiben kann. Meine Fotos von den Infotafeln verraten hoffentlich mehr. Was mich verwundert hat: im Tal bin ich auf eine Via Regia gestoßen. So wie mir bekannt, verläuft die Via Regia über Strehla. Gibt es denn auch eine Via Regia über Riesa??

Zu großen Teilen bin ich auf schönen Wegen gelaufen, blöd war nur der Schluss nach Döbeln hinein. Hier hat mich Komoot über eine Rennstrecke für Formel 1-Autos geschickt. Das hätte nicht sein gemusst, aber ich habe es überlebt.
So, jetzt bin ich von Kamenz über Hoyerswerda, Ruhland, Elsterwerda, Bad Liebenwerda, Riesa nach Döbeln gewandert. Wie ich sehe, ergibt das einen richtig großen Ring um die Stadt Dresden. Da ich auch von Freiberg nach Altenberg, von Bad Gottleuba nach Sebnitz gewandert bin, fehlt nicht mehr viel, bis der Ring geschlossen ist. Das wird die sogenannte Le Grande Tour Saxonia um Dresden!! Ich hänge mal am Schluss meiner vielen Fotos eine Karte von den bisherigen Wanderungen um Dresden an. Wie ich den Ring schließe, weiß ich allerdings noch nicht.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 30, 72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 221 Meter
Download: GPX - Datei - von Riesa nach Döbeln





Fahrradtour zum Janovscy vrch

Mittwoch, 15. April 2026
Fahrradtour zum Janovscy vrch

Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Am Montag waren wir auf dem Janovsky vrch und haben den filigranen Aussichtsturm nicht bestiegen. Einfach zu viel Sch... gehabt. Das konnte ich so nicht stehen lassen. Also den Drahtesel flott gemacht und über Bad Schandau, Schmilka und Hřensko nach Janov geradelt. Auf den Berg hinauf nach Janov habe ich mich ganz besonders gefreut. Ich bin lange nicht in Tschechien in dieser Gegend geradelt. Es fährt sich einfach herrlich und die Landschaft ist wunderwunderschön!!

Der Aussichtsturm hat mir heute wenig ausgemacht. Ich bin einfach hoch gelaufen und oben war ich. Auf der Plattform musste ich mich etwas am Geländer festhalten, nach kurzer Zeit war das Schwindelgefühl weg. Ist schon ein verrückter Aussichtsturm.

Die Sicht war leider alles andere als schön. Der rote Saharastaub hat ziemlich alles vernebelt, vor allem in Richtung Rosenberg und Kreibitzer Gebirge. Der Jedlova war gerade noch so zu erkennen. Als ich vom Turm wieder unten war, viel mir in der Ferne noch der Kleis auf. Der war oben nicht zu sehen. Übrigens, den Kleis kann ich als Wanderziel wärmstens empfehlen. Die Sicht vom Berg ist grandios. Mir gefällt auch immer wieder die spitze Kegelform. Das sieht lustig aus!! und steil isser wunderbar!!
Zurück bin ich die gleiche Strecke mit Gegenwind nach Hause gefahren. Sehr schlimm war der Wind aber nicht. Und stellt Euch mal vor - ich habe sogar ein Fahrrad ohne Motor gesehen!! Was es alles so gibt!!

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 100, 49 Kilometer
Gesamter Anstieg: 624 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Janovscy vrch



von Schöna auf den Rosenberg

Dienstag, 14. April 2026
von Schöna auf den Rosenberg

Eine wunderschöne Wanderung für den Montag !! Start ist am Bahnhof in Schöna, Ziel ist der Rosenberg bei Ruzova. Es gibt auf der Tour drei sehr schöne Höhepunkte. Erstens natürlich der Rosenberg. Der Ružovsky vrch (Rosenberg) ist mit 619 m der höchste Punkt des Nationalparks Böhmische Schweiz. Wenn man ihn besteigt, dann merkt man schnell - das ist ein richtiger Klopper. Steil und hoch. Im Moment hat man auch ein paar schöne Fernsichten, solange noch keine Blätter auf den Bäumen sind.
Der zweite Höhepunkt ist der Pastevní vrch (Hutberg). Den Berg kannte ich bisher überhaupt noch nicht. Man hat von hier oben aber einen fantastischen Rundumblick in die Landschaft. Großer Zschirnstein, Hoher Schneeberg, Zirkel, Kaltenberg, Jedlova um nur einige zu nennen.
Der dritte Höhepunkt ist der Janovsky vrch mit dem hohen Aussichtsturm. Der Turm ist nichts für schwache Nerven. Ich bin bis in die Mitte gekommen, dann wurde mir schwindlig und meine Beine wollten nicht weiter. Der Turm ist rundum total durchsichtig.

Den Weg zurück von Janov nach Hrensko fand ich besonders schön. Sehr steil, verwurzelt und extrem schmal. Am Rand sieht man viele alte Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg. Interessant auch der Blick zum Winterberg und zum Prebischtor. Hier ist deutlich zu sehen, wie das Feuer vor noch gar nicht langer Zeit gewütet hat.
Zum Schluss sind wir noch am Elisalex-Felsen vorbeigekommen. Hier wollte die Elisa und ihr Mann vor über 150 Jahren mal ein Schloss bauen. Leider ist daraus nichts geworden. Der Blick hinunter auf Herrnskretschen ist aber wunderschön.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 25, 33 Kilometer
Gesamter Anstieg: 862 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zum Rosenberg