Packraft-Tour von Meißen nach Riesa

Freitag, 4. August 2017
Packraft-Tour von Meißen nach Riesa

Heute wollte ich versuchen, mit dem Packraft von Meißen bis nach Riesa zu paddeln. Gestartet bin ich dort, wo die vorherige Tour aufhörte. Vom Wasser aus ist das ein ganz anderer Blick auf die Albrechtsburg. Sieht einfach grandios aus!!

 

Hinter Meißen fallen vor allem diese verrückten Felsformationen auf: das sind keine natürlichen Felsen sondern alte Steinbrüche, wo Meißner Granit (Roter Meißner Granit) abgebaut wurde. Sieht heute aber wunderschön aus.

 

Noch einmal ein Blick auf Meißen. Dann ist auch schon die Kirche in Diera-Zehren zu sehen.

 

Die St. Michaeliskirche in Zehren. Vom Fahrradweg aus hat man übrigens einen herrlichen Blick auf die kleine Kirche. Ich fahre dort immer wieder sehr gerne. Auf dem zweiten Foto sieht man, dass der Wind zunimmt.

 

Jetzt beginnt die große Elbschleife zwischen Nieschütz und Diesbar-Seußlitz. Der Fahrradweg auf der linken Elbseite führt nicht entlang der Elbe, sondern kürzt über die Höhe nach Niederlommatzsch ab. Wer die Schleife erleben möchte, der nimmt das Boot oder fährt auf der rechten Elbseite. Habe ich unterdessen alles mehrfach ausprobiert, und es ist immer wieder schön!!

 

Das erste Foto habe ich schon hinter Diesbar geschossen. Leider ist das Schloss vom Wasser aus kaum zu sehen. Es gibt aber wunderschöne Wanderungen um Diesbar. Bei Gelegenheit werde ich mal darüber einen Bericht schreiben. Auf dem zweiten Foto sieht man das Schloss Hirschstein. Auch da kann man herrliche Wanderungen im Schlosspark und Umgebung machen.

 

Nach etwa 17 Km sieht man die hässliche Chemibude in Nünchritz.

 

Jetzt habe ich endlich mal Rast gemacht, und irgendwie war es hier auch schön. Oberhalb des Ufers konnte ich die Boritzer Kirche sehen, leider war sie von meterhohen Brennnesseln verdeckt, so dass ich sie nicht fotografieren konnte.

 

Ab jetzt war es vorbei mit Lustig, denn der Wind nahm ordentlich zu und entwickelte sich teilweise bis zum Sturm. Und dafür ist mein kleines Boot einfach nicht gebaut. Wenn der Wind von vorne kommt, dann ist das kein Problem, auch die Wellen meistert das Packraft unglaublich gut. Was soll da schon kentern. Schwierigkeiten bereitete mir der Seitenwind, der mich immer wieder an das Ufer drückte. Na klar, ich hätte die letzten drei Kilometer bis Riesa noch paddeln können, ich hatte aber überhaupt keine Lust mehr und habe aufgegeben. Und jetzt kommt der großen Vorteil des Packrafts. Da es nur drei Kilo wiegt, passt es bequem in den Rucksack, und ich konnte gemütlich mit Schiff zum Bahnhof laufen! Ich habe diese Strecke also doch aus eigener Kraft bewältigt!! Ha ha!!

 

Hier ist das Ende meiner Paddeltour. Die Häuser auf dem zweiten Bild gehören schon zu Riesa. Die Zugfahrt zurück nach Dresden ging problemlos und pünktlich mit der Deutschen Bahn.

 

Länge der Tour: 26 Kilometer
Download: GPX-Datei Meißen - Riesa

Packraft-Tour nach Meißen

Dienstag, 1. August 2017
Packraft-Tour nach Meißen

Bei so einem heißen Sommertag wie gestern kann man eigentlich nur in oder auf das Wasser gehen. Deshalb habe ich mir mein Packraft geschnappt und bin zeitig am Morgen Richtung Meißen gepaddelt. Wie weit und ob ich es überhaupt bis dahin schaffe, war mir erst einmal egal - die Hauptsache raus. Ich war erstaunt, wie einfach es sich auf der Elbe mit so einem kleinen Schiffchen fährt. Richtig anstrengen brauchte ich mich nicht. Da die Elbe Richtung Hamburg fließt, kann man sich ja eigentlich treiben lassen. Irgend wann kommt dann sicherlich jeder an. Ganz so einfach habe ich es mir aber nicht gemacht, ich habe ganz schön in die Ruderblätter gedrückt und gewonnen!

Start war das Bootshaus in Tolkewitz. Nach 2 Km die erste Brücke, das Blaue Wunder.

 

Das Wasserwerk "Saloppe".
Die Saloppe ist ein ehemaliges Wasserwerk in Dresden. Im Jahr 1875 ans Netz gegangen, handelt es sich um das erste Dresdner Trinkwasserwerk. Im Oktober 2013 wurde es verkauft, 2014 begannen die Arbeiten zum Umbau in Luxuswohnungen.
Auf dem zweiten Foto ist der Stadtteil Dresden Pieschen zu sehen.

 

Die Eisenbahnbrücke und die neue Autobrücke in Niederwartha. Nach der Brücke kommt der große Fabrikschornstein des ehemaligen Zellstoffwerkes Coswig in Sicht. Diese Esse ist ein nicht zu übersehender Blickpunkt in der Landschaft.

 

Die Gauernitzer Elbinsel. Von der Pillnitzer Elbinsel wusste ich, dass sie ein streng geschütztes Naturschutzgebiet ist. Es bestehen Verbote zum Anlegen von Booten an der Insel und zum Betreten des Naturschutzgebiets. Entsprechende Schilder weisen darauf hin. Wie ist das aber bei der Gauernitzer Elbinsel? Hier sind absolut keine Schilder zu sehen. Also habe ich mich wie ein Indianer an geschlichen, habe angelegt, mein Mittagessen verzehrt und bin so leise wie ich gekommen bin wieder in See (oder die Elbe) gestochen. Das war auch richtig so. Denn bei meinen Internetrecherchen habe ich heraus gefunden, dass die gleichen Verbote auch für die Gauernitzer Insel gelten. Die Ruhe auf der Insel ist überwältigend. Ich habe eine ganze Stunde lang nur da gesessen und den vielen Vogelstimmen gelauscht. Die Insel ist wirklich ein kleines Naturparadies. Man sollte ihr unbedingt die Ruhe gönnen!!

 

 

 

Die Bosel kommt in Sicht. Von hier aus sind es noch 5 Kilometer bis nach Meißen.

 

Kurz hinter der Bosel sieht man zum ersten Mal die beiden Türme des Meißner Domes.

 

 

Das ist dann auch schon das Ende der Tour. Die Brücke in Meißen musste ich noch durchfahren. Ansonsten wäre ich nicht in dieser herrlichen Kleinstadt angekommen. Ich liebe diese Stadt!!

 

Zusammen mit dieser Tour habe ich jetzt die Elbe von Stadt Wehlen bis Meißen per Packraft kennen gelernt.

Länge der Tour: 33, 6 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden-Meißen