Mont Ventoux virtuell

Montag, 30. März 2026
Mont Ventoux virtuell

Aus familiären Gründen komme ich momentan nicht so richtig an die frische Luft. Deshalb gibt es meine Montagsrunde wieder mal nur viruell. Als Tour habe ich mir den Mont Ventoux herausgesucht. Der Mont Ventoux ist ein 1909 Meter hoher Berg in der französischen Provence und ein legendärer Anstieg bei der Tour de France.
Die große Bekanntheit des Mont Ventoux ist nicht zuletzt auf sein unverkennbares Erscheinungsbild zurückzuführen. Des weiteren zählt er mit einer Länge von mehr als 20 Kilometern und Kilometerschnitten jenseits der 10 % Marke zu den anspruchsvollsten Anstiegen Frankreichs. Hinzu kommt die große Anfälligkeit von Hitze und Wind, die die Auffahrt zusätzlich erschweren.
Mit dem Wind hatte ich zu Hause nicht zu kämpfen, auch wenn mein Gebläse stark von vorne gepustet hat. Die Tour de France führte bislang 18-Mal über den Mont Ventoux, wobei der Berg im Jahr 1967 zu trauriger Berühmtheit gelangte, als der Brite Tom Simpson eineinhalb Kilometer vor dem Gipfel erschöpft zusammenbrach und wenig später an der Unglücksstelle verstarb. Ich habe an der Stelle angehalten wo der arme Tom gestorben ist. So wie mir bekannt, war er vollgepumpt mit Schnaps und Dopingmitteln. Ich muss zugeben, gedopt habe ich heute auch. Mein Doping bestand aus dem berühmten Salami-Käse-Brötschen-Doping, dem Bananen-Doping und dem weltberühmten Dresdner Leitungswasser-Doping. Das Dresdner Leitungswasser ist unter Radsportlern sehr beliebt. Damit schafft man sogar noch mit über 70 die steilsten Anstiege!! Ich kann das beweisen!!
So wie mir bekannt, ist Tadej Pogačar mit 54,41 Minuten der bisher schnellste Radler am Berg. Ich war aber nur ein wenig langsamer. Mit etwas mehr Training werde ich den Tadej bald überholen können. Versprochen!!













Länge der Tour: 29, 52 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1632 Meter
Download: GPX - Datei - Mont Ventoux



Virtuell auf die Hornisgrinde

Mittwoch, 25. März 2026
Virtuell auf die Hornisgrinde

Gestern bin ich mit dem Tacx Neo Plus virtuell auf die Hornisgrinde im Schwarzwald geradelt. Schön war es, vor allem schön steil. Die Simulation der Strecke fühlte sich für mich total echt an. Ab Kilometer 10 geht es nur noch mit 10 Prozent nach oben. Wunderbar!! Aber es fährt sich trotzdem relativ angenehm.

Die Hornisgrinde ist mit 1164,4 m ü. NHN der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Sie ist ein langgestreckter Bergrücken mit einer Länge von rund zwei Kilometern und liegt ungefähr in Nord-Süd-Ausrichtung. Die Herkunft des seit 1605 nachweisbaren Namens ist unsicher. Eine Deutung leitet ihn aus Horn, mis und grinte ab, was so viel bedeutet wie Bergrücken, der auf seiner Höhe ein Moor trägt.









Länge der Tour: 28, 25 Kilometer
Gesamter Anstieg: 774 Meter
Download: GPX - Datei - Virtuell zur Hornisgrinde



Fahrradtour virtuell "Mount Blue Sky"

Montag, 16. März 2026
Fahrradtour virtuell "Mount Blue Sky"

Eigentlich wollte ich nicht zu viele virtuellen Radtouren auf meinem Blog hochladen, das soll hier wieder mal eine große Ausnahme sein. Die Tour ist wirklich schön und so ähnlich bin ich sie sogar schon einmal im echten Leben gefahren. Im August 2018 konnte ich den Pikes Peak mit dem Fahrrad bezwingen, der Mount Blue Sky liegt immerhin in der gleichen Gegend. So wie ich gelesen habe, ist die Panoramastraße hinauf zum Gipfel des Berges die höchste asphaltierte Straße Nordamerikas. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Der Mount Blue Sky hieß bis zum 14. September 2023 Mount Evans, danach wurde er umbenannt in den heutigen Namen. Der Grund hierfür ist, dass John Evans das Sand-Creek-Massaker an über 200 Stammesmitglieder der Cheyenne und Arapaho, zumeist Frauen und Kinder, im November 1864 autorisiert hatte.

Die Straße hinauf zum Gipfel fährt sich gar nicht so schwierig, denn die Steigung variiert nur zwischen 5 und 10 Prozent (der Pikes Peak ist wesentlich steiler). Problematisch ist die Höhe von über 4000 Meter. Dort wo die Alpenstraßen aufhören, fangen die Straße in Colorado erst an. Auf meiner Pikes Pike Fahrt habe ich die Höhe ganz schön gemerkt. Die Pumpe schlägt mächtig gewaltig!! Das Problem hatte ich natürlich zu Hause nicht, aber geschwitzt habe ich trotzdem wie ein Schwein. Ich verlinke mal meine Pikes-Pike-Tour unten, damit man einen Eindruck von der Gegend hat. Zu Fuß habe ich den Pikes Pike auch versucht. Unterhalb von 4000 Meter sind mir die Hände und Arme angeschwollen, so dass ich umdrehen musste. Na mal sehen, es besteht durchaus die Möglichkeit, den Mount Blue Sky mal in Natura zu bezwingen.

Fahrradtour auf den Pikes Peak

Wanderung auf den Pikes Peak









Länge der Tour: 44, 11 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1966 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour virtuell "Mount Blue Sky"



Fahrradtour zum Sokoli Vrch

Montag, 9. März 2026
Fahrradtour zum Sokoli Vrch

Der Sokolí vrch ist ein 505,9 Meter hoher Berg oder Hügel im Böhmischen Mittelgebirge, etwa 4 km östlich des Zentrums von Děčín und 1,5 km nordwestlich der Gemeinde Dobrná.

Der Aussichtsturm auf dem Sokolí vrch (deutsch Falkenberg) wurde 2004 erbaut. Die Aussichtsplattform befindet sich in 34 m Höhe und ist damit die zweithöchste unter den nordböhmischen Aussichtstürmen. Inklusive Antenne ist der Turm 51 m hoch. Auf den Turm führen 162 Stufen.

Ich hatte heute leider etwas Pech, denn der Aussichtsturm war verschlossen, bei der miserablen Sicht aber auch nicht so schlimm. Vom Hügel selber sieht man schon allerhand, z.B. den Buková hora (Zinkenstein) oder den Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg). Na ja, den gigantischen Turm hätte ich schon gerne mal bestiegen. Da muss ich noch mal wiederkommen. Die Aussicht ist sicherlich fantastisch.

Die Anreise geht problemlos. Ich bin den Elberadweg bis Děčín gefahren. Da ich mir die große Schleife um den Lilienstein ersparen wollte, bin ich den Berg hinauf über Struppen geradelt. Das geht ganz gut, ist viel kürzer und die Steigung ist moderat. Ab Děčín geht es dann nur noch steil bergauf. Meine Tacho zeigte unentwegt zwischen 17 und 19 Prozent an. Und das zieht und zieht sich. Schön aber, dass man dann auch wieder sehr schnell nach unten rollen kann.
Die Radwege in Děčín sind fürchterlich. Jedenfalls sehe ich da nicht durch. Wahrscheinlich bin ich sogar mal auf der Autobahn gelandet. Da aber nirgendwo ein Verbotsschild stand, wird schon alles richtig gewesen sein, zumindest lebe ich noch und die Polizei hat mich auch nicht angehalten.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 121, 50 Kilometer
Gesamter Anstieg: 908 Meter
Download: GPX - Tatei - Fahrradtour zum Sokoli Vrch



Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 2

Montag, 2. März 2026
Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 2

Diese Tour habe ich schon öfter gemacht. Sie gehört zu meinen Lieblingstouren. Start ist Dresden Zschachwitz, Elberadweg bis Meißen, Triebischtal, Bahntrasse nach Polenz, Taubenheim bei Meißen, Sora, Klipphausen, Wilsdruff, Kaufbach, Steinbach, Pennrich, über die Kesselsdorfer Straße nach Löbtau und über den Elberadweg nach Hause.

Die ehemalige Gaststätte in Garsebach (Triebischtal) fotografiere ich immer wieder gerne. Als ich noch ein junger Spund war (vor mindestens 54 Jahren) bin ich dort mal versackt. Es war auf einer Fahrradtour nach Leisnig, die Sonne brannte und die Hitze war unerträglich. Im Gasthof bin ich eingekehrt, habe mir ein großes Bier gegönnt und wollte dann weiter nach Leisnig radeln. Die Wirkung des Alkohols hatte ich leider nicht bedacht. Meine Kräfte sanken regelrecht in den Keller und ich weiß bis heute nicht, wie ich nach Leisnig gekommen bin. So war das früher. Das gabe es noch Bier für unter 18jährige!!

An der Kirche und dem Schloss in Taubenheim bin ich bisher immer nur vorbeigefahren. Heute habe ich mir die Bauwerke mal in Ruhe angeschaut. Viel weiß ich nicht über das Schloss. Es scheint in einem nicht so gutem Zustand zu sein. Wenigstens das Dach sieht relativ neu aus,
Knapp 100 Meter östlich des Schlosses steht die Dorfkirche. Ihre Grundmauern entstammen dem 13. Jahrhundert. Der mit einem Zellen- und Netzgewölbe ausgestattete Chorraum entstand um 1515 vermutlich unter Mitwirkung eines Schülers von Arnold von Westfalen. Der Dachreiter bekrönt den Kirchturm seit 1625/26. Bis heute in Betrieb ist die mechanische Turmuhr von 1787. Umbauten im neogotischen Stil erfolgten 1849 sowie 1865 bis 1867.

Leider konnte ich mir die Kirche nicht von Innen ansehen, die Tür war verschlossen (in Sora auch). Vielleicht fahre ich zum Tag des offenen Denkmals mal nach Taubenheim.

In Wilsdruff habe ich noch die Postmeilensäule besucht. Das gehört jetzt einfach immer dazu. Dann ging es über Kaufbach, Steinbach, Pennrich nach Hause. Zum Schluss hatte ich noch einen ordentlichen Gegenwind am Elberadweg. Hat ganz schön gepustet!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 90 Kilometer
Gesamter Anstieg: 575 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 2

Hier die vorherige Tour:
Fahrradtour Meißen Sora Wilsdruff - 1