Fahrradtour zum Wieselstein (Loučná)

Dienstag, 26. August 2025
Fahrradtour zum Wieselstein (Loučná)

Vorige Woche bin ich zum Pramenáč (Bornhauberg) geradelt. Oben vom Berg sah ich in gar nicht so weiter Entfernung den Stürmer, dahinter den Wolfsberg mit dem großen Sendeturm. Und hinter dem Wolfsberg befindet sich der höchste Berg des Osterzgebirges - der Loučná (Wieselstein - 956 m). Dieser gewaltige Berg war gestern mein Ziel.
Der Loučná in Tschechien erhebt sich unmittelbar am südlichen Steilabfall des Erzgebirges zum 700 m tiefer liegenden Nordböhmischen Becken. Südlich am Fuß des Gebirges liegen die Städte Meziboří (Schönbach) und Horní Litvínov (Oberleutensdorf).
Die Landschaft um den Wieselstein finde ich traumhaft schön. Zum Berg hochfahren mit dem Rad kann man nicht - jedenfalls ich schaffe das nicht!. Oben hat man einen fantastischen Blick auf das Böhmische Becken, man sieht die Milleschauer, den Stürmer, den Zinkenstein und viele andere Berge. Rechts sieht man in gar nicht mehr so weiter Entfernung den Fichtelberg und den Keilberg.
Komoot hat mich über ein paar unbefahrbare Wege geschickt. Dabei verläuft unmittelbar neben diesen Wegen ein wunderschöner Radweg. Auf dem Rückweg habe ich diese ganzen Schotterpassagen umfahren. Ich mag diesen Belag überhaupt nicht.
Die Rückfahrt auf den kleinen ruhigen Straßen hat mir absolut gefallen. Ich bin sogar ein klein Wenig auf dem Heiligen Weg gefahren. In Moldava hatte ich die Wahl, entweder die gleiche Strecke zurück oder hoch nach Altenberg. Ich fand Altenberg schöner, allerdings hat mir der Liebe Gott noch einmal einen ordentlichen Anstieg beschert. Na ja, wie schaffen das!!
Was mir aufgefallen ist: vom Lugstein kann man tatsächlich bis zur Schneekoppe im Riesengebirge schauen. Im Riesengebirge war ich noch nie, da muss ich unbedingt mal hin!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 123 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1807 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Wieselstein



Fahrradtour zum Pramenac

Dienstag, 19. August 2025
Fahrradtour zum Pramenac

Ich bin schon auf viele Berge mit dem Fahrrad geradelt, auf den höchsten Berg des Kahlebergmassivs, dem Pramenac (909,4 m), jedoch noch nicht. Pramenáč (deutsch Bornhauberg) ist einer der höchsten Berge des Osterzgebirges in Tschechien. Der Berg erhebt sich inmitten eines größeren Waldgebiets unmittelbar am südlichen Steilabfall des Erzgebirges zum 700 m tiefer liegenden Nordböhmischen Becken.
Auf der Hinfahrt bin ich durch das Müglitztal geradelt bis nach Altenberg und Zinnwald. Den Weg hinauf zum Pramenáč konnte ich nicht mit meinem Touren-Fahrrad fahren. Heute werden die Wanderwege so gebaut wie früher die Gleisbetten für die Eisenbahn. Da fällt sogar das Wandern schwer!!
Vom Pramenáč hat man keine besondere Sicht. Die Bäume sind mittlerweile so hoch gewachsen, dass man nicht mehr darüber schauen kann. Etwas weiter unten befindet sich ein kleiner Ausblick mit Sicht auf den Stürmer, die Windräder am Stürmer und auf den höchsten Berg des Osterzgebirges, dem Loučná (deutsch Wieselstein). Ein klein wenig rechts kann man noch einmal in einen kleinen Weg abbiegen. Weiter unten befindet sich eine interessante geologische Formation. Wenn man auf die Steine klettert, dann hat man eine fantastische Blick auf die beiden Milleschauer.
In Nähe des Lugsteins konnte ich auf tschechischer Seite bis weit in die Lausitz schauen. Man sieht sogar den Jeschken und den Kleis (Foto 22).
Hinter dem Jeschken befinden sich weitere Berge. Das könnte schon das Riesengebirge sein (Schneekoppe??)
Auf dem Rückweg bin ich über Hirschsprung, Falkenstein und die Hochwaldstraße geradelt. Letztere ist wunderwunderschön!! Hier hat man noch einmal einen herrlichen Blick auf die Tellkoppe.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 106 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Pramenac



Kleine Sonntagstour nach Sebnitz

Dienstag, 12. August 2025
Kleine Sonntagstour nach Sebnitz

Ich bin am Sonntag auf dem Elberadweg bis nach Bad Schandau geradelt. Zwischen Bad Schandau und Sebnitz wollte ich mal die Straße mit den vielen Fahrradpiktogrammen testen. Na ja, es geht bergauf, bergauf, bergauf. Ansonsten bleibt alles beim alten.
Nach Hohnstein konnte ich relativ ruhig fahren. Durch die Baustelle in der Stadt ist die Straße nicht durchgängig, wodurch weniger Verkehr auf der Straße ist. Die Abfahrt hinunter ins Polenztal ist aber immer wieder herrlich. Fährt man die Strecke zwei oder dreimal, kann man sich die Alpenpässe sparen!! Glück hatte ich auch noch: die Kirche in Hohnstein war zur Andacht geöffnet!! Na so ein Wunder. Die Orgel war ursprünglich nicht in dieser Kirche. Sie wurde bei der umfassenden Restaurierung in den 1960-er Jahren aus einer abgebrochenen Kirche des Leipziger Braunkohlengebietes nach Hohnstein umgesetzt. Diese Orgel hat J.S. Bach 1732 eigenhändig geprüft und für den ersten Standort "für gut befunden".
Gefahren bin ich mit dem Bergfahrrad (ohne Motor). Die Höhenmeter stimmen bei Kommot nicht. Es sind wesentlich mehr!!

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 101 Kilometer
Gesamter Anstieg:
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Sebnitz