Wanderung zum Freiberger Dom

Dienstag, 31. März 2026
Wanderung zum Freiberger Dom

Am Sonnabend wollte ich eigentlich den Bergtest bei Wehlen wandern, dann hat sich aber der Freiberger Dom mit der großen Silbermannorgel vorgedrängelt. Es ist bald Ostern, und da passt die Johannes-Passion von J. S. Bach einfach besser. Eine wunderschöne Musik!!

Die ersten Gerüste am Freiberger Bahnhof habe ich am 11. Mai 2021 fotografiert. Wenn es in diesem rasanten Bautempo weitergeht, könnte der Bahnhof in hundert Jahren fertig sein. Wahnsinn!! Wir schaffen das!!

Länge der Tour: knapp 6 Kilometer











Leipzig - Bad Schmiedeberg - Leipzig

Montag, 23. März 2026
Leipzig - Bad Schmiedeberg - Leipzig

Am Wochenende bin ich von Leipzig nach Bad Schmiedeberg geradelt. Das ist eine zweigeteilte Tour, Sonnabende hin und Sonntag zurück.

Die Strecke ist unspektakulär. Der einzige richtige Höhepunkt für mich war die Kirchenruine in Wölkau. So etwas habe ich selten gesehen. Ich weiß auch nicht, warum die Kirche eine Ruine ist. Im Internet ist wenig zu finden: 1680 - 1688 Baumeister Georg Steinböck aus Dresden, nach 1945 verfallen, 1969 Einsturz des Gewölbes und 1994 Renovierung des Kirchturms. Wurde die Kirche im zweiten Weltkrieg zerstört?? Auf jeden Fall hätte der alte Caspar David Friedrich seine Freude gehabt. Er hat ja gerne Kirchenruinen gemalt.

Auf der Hinfahrt habe ich ein wenig geflucht. Die Strecke ist nicht lang (54 Km), aber mit heftigem Gegenwind ging es immer leicht bergauf. Dazu viele Schotterwege, die eher an Gleisanlagen von der Eisenbahn erinnern. Ich mag den Schotter überhaupt nicht. Auf dem Rückweg konnte ich teilweise auf die Straße ausweichen, was wesentlich entspannter war. Viel los ist in dieser dünn besiedelten Gegend ohnehin nicht. Da kann man ruhig mal auf der Straße fahren.

Ein paar Fotos von Bad Schmiedeberg gibt es auch noch zu sehen. Schönes Städtel!! Erstmals wurde der Ort im Jahr 1206 als Smedeberg erwähnt. 1350 erhielt er die Stadtrechte. 1878 gründete die Stadt das Städtische Eisenmoorbad. 1925 erhielt Schmiedeberg den offiziellen Titel "Bad".
Ich war vor 21 Jahren mal dort. Damals sah die Stadt nicht sonderlich gut aus. Da hat sich in der letzten Zeit sehr viel getan. Richtig schön!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  



Länge der Tour: 107, 05 Kilometer
Gesamter Anstieg: 517 Meter
Download: GPX - Datei - Leipzig - Bad Schmiedeberg - Leipzig



Der Malerweg nach Schmilka

Mittwoch, 18. März 2026
Der Malerweg nach Schmilka

Der Malerweg ist ein Wanderweg im Elbsandsteingebirge. Seinen Namen erhielt er, weil viele Maler (z. B. Ludwig Richter und Caspar David Friedrich) in den vergangenen Jahrhunderten oftmals romantische Ansichten der Felsformationen anfertigten.
Wikipedia

Wir sind gestern ein kleines Stück den Malerweg von der Neumannmühle im Kirnitzschtal bis nach Schmilka über den Großen Winterberg gewandert. Überquert werden dabei auch die beiden Pohlshörner, so dass es immer bergauf und bergab geht.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Der Jedlová (Tannenberg), 774,2 m



Der Studenec (Kaltenberg), 736,5 m



Die Lausche, 792,6 m
Der Jedlová (Tannenberg), 774,2 m



Länge der Tour: 14, 45 Kilometer
Gesamter Anstieg: 690 Meter
Download: GPX - Datei - Malerweg Neumannmühle - Schmilka



Arbeitsweg-F-K-M-A-A-C##CRXX-0-8-15

Samstag, 7. März 2026
Arbeitsweg-F-K-M-A-A-C##CRXX-0-8-15

Ich bin gestern mal wieder zu Fuß auf Arbeit gelatscht. Bei den aktuellen Benzinpreisen wird das wohl die Zukunft sein. Die Fotos habe ich mit der Sony Alpha 6400 gemacht. Da in der Dunkelheit die ISO hochgestellt werden muss (6000), ist ein wenig Fotorauschen zu sehen. Mit Stativ wären die Fotos sicherlich besser geworden, aber wer schleppt schon ein Stativ mit auf Arbeit.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 24, 83 Kilometer

Wanderung vor den Toren Dresdens

Dienstag, 3. März 2026
Wanderung vor den Toren Dresdens

Die erste Wanderung im neuen Jahr "Bines Reisekiste" mit unserem Wanderleiter Jürgen. Die Wanderstrecke: Kreischa - Kautzsch - Sobrigau - Nickern und Prohlis.
In Kreischa haben wir uns den Gänselieselbrunnen angeschaut. 1911 zu Ehren von Ferdinand Haußmann (Besitzer des Kreischaer Rittergutes, Gemeinderat und Ortsrichter) errichtet, Bronzeplastik von Bildhauer Max Dittert.
Danach ging es in den Kurpark. Die Kreischaer Parkanlage wurde von Gräfin Fredericke von Reinhold zwischen 1786 und 1825 angelegt. Es befinden sich unter anderem zwei Büsten im Kurpark: die Robert-Schumann-Büste wurde 1997 durch den Kunst- und Kulturverein „Robert Schumann“ Kreischa e. V. errichtet, die Peter-Schreier-Büste aus Bronze von Bildhauer Hans Kazzer.

Das Rittergut mit Herrenhaus in Bärenklause macht leider keinen guten Eindruck. Viel weiß ich nicht über das Rittergut, außer was ich über die Dienstmagd Rosina Heschel gelesen habe. Der Hobbyforscher Matthias Schildbach hat über die grausame Geschichte ein Buch geschrieben. Das Rittergut spielt dabei eine große Rolle.

Oben auf der Höhe vor Sobrigau konnten wir eine wunderschöne Aussicht genießen. Am Horizont sieht man den Geising mit dem Aussichtsturm und den Großen Lugstein mit Sendemast (Foto 21). Wir haben gerätselt ob es der Geising ist oder der Luchberg. Aber ich bin mir sicher: es ist der Geising!!

Der Schluss der Wanderung verlief über den Archaeo-Pfad Dresden. Da sind wir natürlich über den Trutzsch gekommen. Der Trutzsch liegt oberhalb der alten Soldatenkaserne zwischen Lockwitz und Nickern. An der Bergspitze ist ein kleiner Aussichtshügel, von dem man bei gutem Wetter eine hervorragende Rundumsicht über das Dresdner Elbtal hat.

Kurz hinter der Autobahnüberführung zweigt vom Nickerer Weg eine Alte Poststraße ab. An der Kreuzung steht eine alte Steinsäule (Foto 27). Jürgen sagte uns, dass es sich um den Rest einer alten Postsäule handelt. Ob das stimmt, weiß ich leider nicht.

In Prohlis endet die Wanderung nach 11 Km an der Gleisschleife. Ich bin die paar Schritte aber noch nach Hause gelaufen. Schön war die Wanderung. Schön war auch das Wetter, die grelle Sonne ist aber nicht so gut geeignet zum fotografieren. Der Kontrast ist extrem stark.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 14, 7 Kilometer
Gesamter Anstieg: 200 Meter
Download: GPX - Datei - Dresdner 2026 Wandertag Bines Reisekiste