Berühmte Persönlichkeiten in Dresden - 15B

Dienstag, 17. Februar 2026
Berühmte Persönlichkeiten in Dresden - 15B

Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich musste noch einmal los. Bei meinem letzten Friedhofsbesuch in Tolkewitz ist mir in der Kälte die Kamera eingefroren. Die Fotos welche fehlten, habe ich heute nachgeholt. Die Wanderung 14 und 14 B gehören somit zusammen.
Folgende berühmte Persönlichkeiten konnte ich auf dem Tolkewitzer Friedhof besuchen:

Heinrich Ernemann: geb. am 28. Mai 1850 in Gernrode (Eichsfeld), gest. am 16. Mai 1928 in Kurort Hartha-Hintergersdorf, Deutscher Unternehmer und Erfinder in der Foto- und Kinogeräteindustrie sowie Gründer der Ernemann-Werke AG.

Bernhard Ottomar Blüher: geb. am 11. April 1864 in Freiberg, gest. am 12. Juli 1938 in Dresden, war ein deutscher Jurist und Politiker. Er war von 1899 bis 1909 Bürgermeister von Freiberg, von 1915 bis 1930 Mitglied des Sächsischen Landtages und vom 1. Oktober 1915 bis zum 31. März 1931 Oberbürgermeister der Stadt Dresden. Der Blüherpark ist nach ihm benannt.

Hermann Paulick: (1875 - 1952) Architekt, Baumeister. Er ist der Architekt des Hochhauses am Albertplatz (ehemals Verkehrsbetriebe-Hochhaus oder DVB-Hochhaus).

Hubert Georg Ermisch: geb. am 21. September 1883 in Dresden, gest. am 11. November 1951 ebenda) - war ein deutscher Architekt. Er gilt als "Erretter des Dresdner Zwingers", u.a. nach 1945 Leiter für den Wiederaufbau des Dresdner Zwingers (Zwingerbauhütte).

Heinrich Georg Barkhausen: geb. am 2. Dezember 1881 in Bremen, gest. am 20. Februar 1956 in Dresden - war ein deutscher Physiker. Nach ihm sind in der Physik und Technik unter anderem der magnetische Barkhausen-Effekt, die Barkhausenschaltung, die Barkhausen-Kurz-Schwingung, die Barkhausensche Röhrenformel und das Stabilitätskriterium von Barkhausen benannt.

Werner Hempel: geb. am 1. November 1904 in Dresden, gest. am 18. September 1980 ebenda - war ein deutscher Bildhauer und Restaurator. Er wirke in Dresden aktiv mit beim Wiederaufbau von Zwinger, Katholischer Hofkirche sowie Freiplastiken im Großen Garten. 1966: Sanierung und Neuaufstellung des Dinglingerbrunnens in Dresden mit Walter Flemming.

Friedrich Hermann Ilgen: geb. am 22. Juli 1856 in Wurzen, gest. am 15. April 1940 in Dresden - war ein sächsischer Apotheker, Unternehmer sowie Sport- und Kunstmäzen. Die Villa von Herrn Ilgen kann man sich in Blasewitz an der Loschwitzer Straße anschauen. Ob Ilgens Apotheke in Kötzschenbroda noch steht, weiß ich leider nicht.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 7, 5 Kilometer
Das ist die Strecke von Zschachwitz über die Steirische Straße, denn die Häuser von Kurt Bärbig wollte ich auch noch fotografieren.

Berühmte Persönlichkeiten in Dresden - 15

Dienstag, 17. Februar 2026
Berühmte Persönlichkeiten in Dresden - 15

Ich wollte gestern am Montag eigentlich etwas ganz anderes machen. Für eine sehr lange Tour hat das Wetter jedoch nicht gepasst.
Am 13. Februar hatte ich den Hosterwitzer Friedhof besucht. Auf der Infotafel der "Ausgewählten Persönlichkeiten" viel mir ein Name auf, der mir irgendwie bekannt vorkam. Es handelt sich um den Architekten Kurt Bärbig, geb. am März 1889 in Dresden, gest. am 3. September 1968 in Lubmin. Sein Grabmal befindet sich auf dem Hosterwitzer Friedhof. Ich habe mal recherchiert, wer der Herr Bärbig ist und was er alles gebaut hat. Und da kommt einiges zusammen, u.a. die Häuserzeile auf der Steirische Straße (1924-25), das Volkshaus Dresden-Cotta (1926), die Ortskrankenkasse Sebnitz, die Doppelhäuser der Siedlungsgemeinschaft Niederpoyritz (1924 bis 1939), den Ehemalige Fleisch-Verarbeitungsbetrieb der Konsumgenossenschaft "Vorwärts“ in Dresden auf der Fabrikstraße (1927-30), das Zentrum für Integrierte Naturstofftechnik der TU Dresden (1956-1959) und schließlich das Ehemalige Jugend-Erholungsheim auf der Endlerkuppe bei Ottendorf (Sebnitz), erbaut 1929. Na wenn das nichts ist!!
Ich war dann noch auf dem Tolkewitzer Friedhof. Hier habe ich die Donath's (Donath's Neue Welt), den Staatskapellmeister Hermann Kutzschbach, Heinrich Georg Barkhausen (Physiker) und den Schornsteinfeger Sebastian Abratzky besucht. Auf dem Friedhof ist mir in der Kälte leider die SD-Karte eingefroren, so dass ich keine weiteren Fotos machen konnte. Ich werde das bei Gelegenheit nachholen und hier einfügen.
Johann Friedrich Sebastian Abratzky (geb. am 22. August 1829 in Mahlis bei Oschatz, gest. am 26. Januar 1897 in Dresden) war ein Schornsteinfegergeselle, der am 19. März 1848 ohne Hilfsmittel über die Außenwand in die Festung Königstein einstieg. Diese Besteigung gilt als ein Meilenstein in der Entwicklung des Sportkletterns in der Sächsischen Schweiz.

Leider habe ich keine Fotos von der Häuserzeile auf der Steirischen Straße (von Kurt Bärbig). Sie sind mit der SD-Karte verloren gegangen. Ich füge mal ein paar ältere Fotos von der Endlerkuppe bei Sebnitz ein. Das Hauptgebäude weist Ähnlichkeiten mit dem Hellerauer Festspielhaus auf. Der Architekt des Festspielhauses ist aber nicht Bärbig sondern Heinrich Tessenow.

Wiederum keine Karte und keine GPX-Datei. Ich bin von Zschachwitz über die Steiriche Straße nach Tolkewitz gewandert, mit der Fähre übergestzt, weiter nach Hosterwitz, Pillnitz, mit der Fähre übergesetzt und über die Berthold-Hauptstraße zurück nach Hause. Eine Wanderung von 14,5 Kilometer länge.