Fahrradtour nach Knappenrode - 3

Freitag, 29. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 3

Ziel meiner Fahrradtour ist das Sächsisches Industriemuseum / Energiefabrik Knappenrode. Knappenrode liegt in der Nähe von Hoyerswerda und ist mit dem Fahrrad sehr gut zu erreichen. Städte die zwischen Dresden und Hoyerswerda liegen sind Pulsnitz und Kamenz, Radeberg wird nur am Rande gestreift. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, es gibt viele kleine sehenswerte Städte, Kirchen, Berge, Landschaften und eben das berühmte Industriemuseum. Auf Grund der Länge und Vielseitigkeit habe ich die Tour in drei Teile aufgeteilt. Das Museum ist einfach der Hammer. Was man hier alles zu sehen bekommt ist irre!! Ganz toll fand ich die Fotoausstellung von drei Fotografen. Die Herren haben die Landschaft in all den vielen Jahren fotografiert, von der Zerstörung der Landschaft bis zur Rekultivierung. Da sind einzigartige Fotos dabei, auch von den Menschen die hier gearbeitet haben.

Die Energiefabrik Knappenrode (ehemals Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode) ist einer der vier Standorte des Sächsischen Industriemuseums. Sie umfasst das Areal der stillgelegten und inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Brikettfabrik Knappenrode im ostsächsischen Knappenrode, südöstlich des Stadtzentrums von Hoyerswerda. Von 1918 bis zur Stilllegung 1993 wurden in der Brikettfabrik Werminghoff (später: Knappenrode) Briketts aus Rohbraunkohle produziert.

Die Strecke radelt sich eigentlich ganz gut. Die Berge sind sehr moderat und meinten es gut mit mir. Nicht so gut mit mir meinte es der Gegenwind. Der blies auf der Rückfahrt ordentlich, natürlich von vorne. Wie sollte es auch anders sein. Ich habe festgestellt, dass 60 Kilometer Gegenwind schlimmer sind als hohe Berge. Na ja, wir schaffen das!! Und was an Brandenburg auffällt: hier gibt es überall breite Radwege entlang der Straßen. Das ist wunderbar!!










Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
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Fahrradtour nach Knappenrode - 2

Donnerstag, 28. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
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Fahrradtour nach Knappenrode - 1

Donnerstag, 28. Juli 2022
Fahrradtour nach Knappenrode - 1

Viele Fußgänger am Blauen Wunder
Das Blaue Wunder autofrei

 

Abzweig nach Großerkmannsdorf
Die Kirche in Großerkmannsdorf

 

Die Große Röder in Kleinröhrsdorf
Rathaus in Großröhrsdorf

 

Doe Postmeilens&aul;ule in Pulsnitz
Blick auf Wüsteberg und Walberg bei Kamenz

 

Wegsäule zwischen Pulsnitz und Kamenz
Evangelische Hauptkirche St. Marien in Kamenz

 

Postmeilensäule in Kamenz

 

Blick Richtung Schwarze Pumpe
Richtung Oßling

 

Kirche in Oßling
Denkmal der Mitteleuropäischen Gradvermessung in Oßling

 

Brauerei in Wittichenau
Neuer Fahrradweg Richtung Knappenrode

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 134 Kilometer
Gesamter Anstieg: 909 Meter
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Nachtflügelweg in der Dresdner Heide - Teil 2

Montag, 25. Juli 2022
Nachtflügelweg in der Dresdner Heide - Teil 2

Ich bin gestern den zweiten Teil des Nachtflügels in der Dresdner Heide gewandert. Start ist am Bahnhof in Langebrück, Ende dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Bischofsweg. Ganz durchgängig erhalten ist der Nachtflügel jedoch nicht. Auf meiner Wanderkarte von 2008 ist der Weg an den Bahnschienen der Eisenbahn in Langebrück noch eingezeichnet. Man hat aber absolut keine Chance über die Gleise zu kommen. Früher muss es hier eine Brücke gegeben haben, denn auf ganz alten Karten ist diese eingezeichnet. Ich habe einen kleinen Umweg über das Unterringel gemacht und bin dann wieder auf den Nachtflügel gestoßen. Auf der Karte sieht man, wo sich die getrennten Wege an den Bahngleisen gegenüberstehen.
Der Nachtflügel endet vorerst an der Radeberger Straße. Ab hier bin ich der grünen Punktemarkierung gefolgt, habe den Flügel C erreicht und bin über die Brille wieder zum Nachtflügel gekommen, der endgültig an der Gabel oder am Bischofsweg endet? Hier ist alles etwas konfus, wahrscheinlich ist er identisch mit dem Bischofsweg? Jedenfalls habe ich ab Gabel den Nachtflügel verlassen und bin nach eigener Lust und Laune nach Bühlau zurückgewandert. Ab Bühlau gilt das Neun-Euro-Ticket, welches mich wohlbehalten nach Hause gebracht hat.
Nach meiner Recherche ist der Nachtflügel reichlich 15 Kilometer lang. Ganz original konnte ich ihm nicht folgen, aber das was ging habe ich gemacht. Ein wenig Improvisation ist eben mit dabei. Macht doch Spaß!!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 13, 76 Kilometer
Gesamter Anstieg: 104 Meter
Download: GPX-Datei - Nachtlügel - Teil 2

Fahrradtour von Dresden auf den Kleis

Samstag, 23. Juli 2022
Fahrradtour von Dresden auf den Kleis

Eine besonders schöne Fahrradtour, die ich mir schon seit mindestens 10 Jahren vorgenommen habe! Gegen 4. 45 Uhr bin ich gestern in Tolkewitz am Elberadweg gestartet. Nach knapp 50 Km war ich mit leichtem Rückenwind in Hřensko (Herrnskretschen). Hier beginnt die Klettertour. Der erste Anstieg geht hinauf nach Janov. Das zieht sich über 4 Kilometer mit 12 Prozent. Nach Rosendorf folgt das Kamnitztal, dann muss das Lausitzer Gebirge überwunden werden (das zieht sich über 7 Kilometer, zum Schluss mit 17 Prozent). Als letztes folgt der Anstieg hinauf auf den Kleis. Und wie das so ist bei den Bergen, vor jeden steilen Berg hat der liebe Gott ein Tal gesetzt, so auch beim Kleis.

Der Klíč (deutsch Kleis) ist einer der markantesten Kegelberge im Lausitzer Gebirge in Nordböhmen (Tschechien). Der Klíč befindet sich unmittelbar nördlich der Stadt Nový Bor (Haida). Direkt am Fuße liegen die Gemeinden Svor (Röhrsdorf) und Polevsko (Blottendorf).
Für mich ist der Kleis einer der schönsten und markantesten Berge. Seine Höhe beträgt immerhin 760 Meter. Ich kenne kaum einen anderen Berg der so steil und symmetrisch geformt ist. Aber für das Fahrrad ist er definitiv nicht geeignet. Wie mein Fahrrad da hochgekommen ist, weiß ich selbst nicht mehr. Jedenfalls haben mir mächtig die Hände und Arme gezittert, so dass ich kaum noch die Kamera halten konnte. Leider war die Sicht gestern nicht gut. Der Jeschken war gerade noch so zu erkennen, das dahinter liegende Riesengebirge aber nicht. Auch die beiden Milleschauer, das Erzgebirge und die Tafelfichte habe ich nicht gesehen. Sehr schön aber das Zittauer Gebirge mit Lausche und Hochwald.
Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg. Es geht also wieder hinaus aus dem Kamnitztal. Ab Janov dann eine grandiose Abfahrt, ebenso die Abfahrt hinab vom Lausitzer Gebirge. Hier konnte ich immerhin 70 Km/h erreichen. Die letzten 50 Kilometer Elberadweg natürlich mit richtig gutem Gegenwind. So muss das sein! Tschüss Kleis, du bist der schönste Berg weit und breit!! (außer Jeschken und Milleschauer).

Am Elberadweg in Tolkewitz
Der Elbbogen bei Stadt Wehlen

 

Bei Stadt Wehlen
Ankunft in Hřensko

 

Hinauf nach Janov
Altes Haus in Janov

 

Blick auf den Kaltenberg und Rosenberg
Der Rosenberg

 

Katholische Kirche in Růžová (Rosendorf)
Hinab in das Kamnitztal

 

Altes Haus in Janská (Johnsbach)
Zámecký vrch bei Česká Kamenice

 

Rast in Dolní Prysk
Kirche in Horní Prysk

 

Der Kleis kommt in Sicht
Hier will ich hoch

 

Die Gipfelkuppe des Kleis
Mein Weg hinauf zum Ziel

 

Geröllfelder am Kleis
Wie kommt das Fahrrad da hoch?

 

Blick zum Kaltenberg und Ahrensberg
Der Rosenberg

 

Der Rosenberg, dahinter die Zschirnsteine
Blick zum Hochwald

 

Die Lausche
Der Jedlova (Tannenberg)

 

Blick zum Ralsko (Rollberg)
Blick zum Bezdě (Bösig)

 

Novy Bor (Haida)
Cvikov, dahinter der Jeschken

 

Kirche in Polevsko (Blottendorf))
Tschüss Kleis, ich komme wieder!

 

Gedenktafel an der Kirche in Horní Prysk
Kirchturm in Horní Prysk

 

Schöner Neubau in Česká Kamenice
Schule in Česká Kamenice

 

Noch einmal der Zámecký vrch bei Česká Kamenice
Der Rosenberg

 

Kirche in Růžová (Rosendorf)
Die Elbe bei Bad Schandau

 

Länge der Tour: 161 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1626 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour von Dresden auf den Kleis





Fahrradtour zum Antoniuskreuz

Mittwoch, 20. Juli 2022
Fahrradtour zum Antoniuskreuz

Diese Fahrradtour ging schief. Geplant war, dass wir die Nacht bis zum Morgen durchradeln wollten. Rausgesucht hatten wir uns dafür eine grandiose Strecke. Am Bahnhof Reick dann der Hinweis, dass die S-Bahn wegen eines Brandes ausfällt. Deshalb Plan geändert und zum Antoniuskreuz geradelt. Von hier die Aussicht genossen und zurück nach Dresden geradelt. Die Grandiose Fahrradtour wird demnächst nachgeholt.













Was mir aufgefallen ist: oben auf der Höhe sank die Temperatur auf 23, 2 Grad. Als ich in die Stadt hinunter fuhr stieg das Termometer wieder auf 26, 8 Grad. Das ist ein Unterschied von über 3 Grad!! Hier kann man mal sehen, wie unsere modernen Städte die Hitze speichern. Die Hitze schlug mir schon auf der B6 Richtung Bühlau entgegen. Im MDR konnte ich folgenden Beitrag finden: Um künftig Städte vor einer starken Erhitzung zu schützen, plant das Bundesbauministerin Geiwitz noch für das laufende Jahr ein Förderprogramm in Höhe von 790 Millionen Euro. Dabei habe man Klimaschutz wie auch Hitzeschutz von Menschen im Blick. Unter anderem geht es um mehr Begrünung von Flächen und Fassaden.
Ja ja, man müsste, man müsste, man müsste. Es passiert einfach nichts. Wollte man den Kliemaschutz ernst nehmen, dann müsste der Straßenverkehr trastisch reduziert werden. Denn er ist hauptverantwortlich für die Erdwerwärmung. Die Straßen müssten entsiegelt werden, denn der massenweise verbaute Asphalt ist ein unglaublich guter Wärmespeicher. Auch die Häuser bräuchten andere Fassaden. Steht man an einmem Neubaublock, dann schlägt einem die in der Wand gespeicherte Hitze regelrecht entgegen.
Weiterhin habe ich im MDR gelesen: Am Nachmittag will Geywitz in Potsdam das neue Bundesprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" vorstellen. Die angestrebte Stadt-Begrünung könne dazu führen, dass künftig weniger Parkplätze zur Verfügung stünden. Ja Leute, dann macht es doch mal. Wie lange wollen wir noch warten, bis uns der Klimawandel auf die Füße fällt? Im Beitrag wird auch angesprochen, dass sich Straßen bei diesen sommerlichen Temperaturen bis auf 60 / 70 Grad aufheizen können. Kein Wunder, dass unsere Städte einem Backofen gleichen.

Fahrradtour nach Kaditz über Meißen

Mittwoch, 20. Juli 2022
Fahrradtour nach Kaditz über Meißen

Normalerweise muss ich die gleichen Touren nicht immer wieder neu hochladen. Hier mache ich mal eine Ausnahme, denn die Kirche in Kaditz war geöffnet, so dass ich sie mir von Innen anschauen konnte. Welch prachtvolles Bauwerk!
Die Emmauskirche ist eine evangelische Kirche in Dresden-Kaditz, benannt nach dem biblischen Ort Emmaus. In früheren Zeiten hieß sie Laurentiuskirche, nach dem Heiligen Laurentius von Rom. Ein Vorgänger der Emmauskirche in Dresden-Kaditz wurde bereits 1273 urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Kirchen im Dresdner Raum. Im Jahr 1869 begann die Erneuerung der Kirche durch Umgestaltung im Stil der Neogotik. Dabei errichteten die Baumeister Gebrüder Ziller aus Serkowitz, die Großneffen des Kantors Johann Gottfried Ziller, einen achteckigen, neugotischen Turmaufsatz mit Maßwerkfenstern, der den alten Renaissancegiebel ersetzte. Am Chor entstanden runde Treppentürme mit Kegeldächern. Das Innere wurde 1887/1888 neugotisch umgestaltet. Dieser Umgestaltung entstammen der neugotische Prospekt der Firma Ziller und die Glasfenster mit den Evangelisten. Momentan kann man in der Kirche eine kleine Ausstellung zum Orgelbau besichtigen. Unterhalb der Orgelempore befinden sich vier Bilder mit folgender Unterschrift: St. Markuskirche 1884, Weinbergkirche 1884 - 1915, Lutherkirche 1890 und Apostelkirche 1908. Was das zu bedeuten hat weiß ich leider nicht, aber es würde mich interessieren. Was mir auch immer an diesen herrlichen Kirchen gefällt ist die Stille und Ruhe im Innneren der Gebäude. Man hört nahezu nichts. Ich finde das wunderschön!
Vor der Kirche steht die Kaditzer Linde. Sie soll 700 bis 900 Jahre alt sein und ist damit der älteste Baum Dresdens. Ansonsten geht die Strecke am Elberadweg nach Meißen und von dort zurück üder Kaditz nach Dresden.



























Länge der Tour: etwa 70 Kilometer

Nachtflügelweg in der Dresdner Heide

Montag, 18. Juli 2022
Nachtflügelweg in der Dresdner Heide

Gestern bin ich einen Teil des Nachtflügels in der Dresdner Heide gewandert. Der Weg ist wahrscheinlich um 1735 entstanden und ist einer der längsten Heidewege. Start ist an der Gaststätte Trompeter in Bühlau, der Nachtflügel endet am Bischofsweg / Jakobsweg in der Nähe von Ullersdorf. Danach ist der Weg nur noch zum Teil erhalten. In meiner Heidekarte ist er vollständig eingezeichnet, so dass ich ihn demnächst bis nach Langebrück laufen werde. Vom Trompeter bis zum Abzweig Haarweidebach folgt er parallel dem Flügel A. Ab Haarweidebach (Verkehrter Anker) läuft man ein kleines Stück auf dem Flügel A, nach etwa 200 Meter biegt der Nachtflügel nach Rechts Richtung Ullersdorf ab. Hier muss man aufpassen, denn das Heidezeichen versteckt sich hinter einem Zweig. Ab jetzt wird der Nachtflügel recht urwüchsig. Über eine alte Steinbrücke überquert man die Prießnitz. Hier stand bis 1841 die Heidemühle. 1841 wurde die neue Heidemühle an der Radeberger Straße errichtet und die alte abgebrochen. Reste wie Mühlengraben und Teich kann man heute noch entdecken. Ein paar Meter weiter überquert man bereits die nächste Brücke - die "Hohe Brücke". Sie überquert das Ullersdorfer Dorfwasser und gilt als eine der schönsten Brücken in der Dresdner Heide. Errichtet wurde sie vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gleichzeitig mit der Anlage des Nachtflügels. Der Rest des Weges bis zum Bischofsweg ist wiederum recht urwüchsig. Ich habe den Eindruck, dass man den Weg verwildern lässt.
Meinen Rückweg habe ich über den Bischofsweg bewerkstelligt, den ich schon von meiner Wanderung Meißen nach Stolpen kannte. An der Kreuzung Bischofsweg / Prießnitztalweg trifft man auf die Breite Furt. Hier hat es also eine Furt gegeben. Ich denke deshalb, weil das Prießitztal an dieser Stelle recht flach ist und deshalb angenehm zu durchqueren ist. Das Tal kann ja an manchen Stellen ziemlich steil sein.
Auffällig war heute, dass so gut wie keine Autos unterwegs waren. In Striesen und Blasewitz ist mir nicht ein einziges Auto begegnet. Auch das Blaue Wunder und die Grundstraße waren sehr sehr ruhig. Schön!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 23, 21 Kilometer
Gesamter Anstieg: 220 Meter
Download: GPX - Datei - Nachtflügelweg in der Dresdner Heite



Wanderung nach Radeberg

Samstag, 16. Juli 2022
Wanderung nach Radeberg

Erster Ferientag, erste Wanderung in den Ferien. Ziel ist die schöne Evang. - Luth. Stadtkirche "Zum Heiligen Namen Gottes" in Radeberg und der Einkauf zweier Flaschen Radeberger Bier. Ich hatte Glück: die Kirche war geöffnet und die zwei Flaschen Bier habe ich in Radeberg bekommen.

Gewandert bin ich über den Elberadweg, Blaues Wunder, Loschwitz, Plattleite hoch nach Bühlau, in der Heide dann zu großen Teilen auf dem Flügel A und dem "Zirkel". Am Flügel A kann man noch ein altes in die Rinde geschnitztes Heidezeichen entdecken, ebenso am Zirkel, welches nicht ganz so einfach zu finden ist.

Die roten Wegezeichen in der Dresdner Heide gehen teilweise bis in das ausgehende Mittelalter zurück. Bis gegen 1890 wurden die Wegezeichen durch angestellte Waldzeichenschneider in den Stamm geeigneter Bäume eingeschnitten und mit roter Farbe ausgemalt. Betrachtet man die Form der Wegezeichen, lassen sich Buchstaben und Zahlen sowie vielgestaltige Symbole erkennen. Für viele Zeichen sind in der Vergangenheit volkstümliche, sich von ihrer Gestalt ableitende Namen entstanden, wie Kannenhenkel, Gänsefuß, Schere und Kuhschwanz. Ein Teil dieser mit punktierten Großbuchstaben gekennzeichneten historischen Verkehrswege wurde in der Neuzeit zu wichtigen Straßen ausgebaut, wie die Königsbrücker und die Bautzener (Land-) Straße. Eine andere Gruppe von Wegen ist mit der kurfürstlichen Jagd verknüpft: Die sternförmigen Flügel und Ringwege im Bereich des Dresdner Saugartens bildeten ein sogenanntes Hellensystem, das sich schon auf der Karte von M. Oeder (Ende 16. Jh.) wiederfindet. Der Arbeitskreis Dresdner Heide widmet sich seit Jahrzehnten der Pflege der historischen Wegezeichen, die zwischenzeitlich fast verschwunden waren. Die mehr als 1000 Zeichen auf etwa 80 verschiedenen Wegen werden in regelmäßigen Abständen erneuert, indem sie auf weißem Untergrund per Schablonentechnik auf den Stamm aufgemalt werden.
Quelle: Arbeitskreis Dresdner Heide.

Die Kirche in Radeberg wurde zwischen 1486 und 1498 errichtet. Im Jahre 1714 vernichtete ein großer Stadtbrand die Kirche, 1730 erfolgte die Einweihung der wiederaufgebauten Kirche mit Taufstein und Kanzel von Johann Christian Feige und neuer Orgel durch Superintendent Valentin Ernst Löscher (Frauenkirche Dresden). 1860 fand eine Gesamtrenovierung der Kirche statt, der Turm wurde zwischen 1886 und 1889 errichtet. Kaum zu glauben, aber in den 60ziger Jahren sollte die Kirche wegen der erheblichen Baumängel abgerissen werden. 1970/71 Schwammsanierung an Dachstuhl und Mauerwerk, Abriss der Orgel, Erneuerung des Kirchendaches und des Außenputzes, des Gestühls und des Altars. Letzte Erneuerung in den Jahren 2003/2004.
Der Entwurf für die Fenster wurde durch den Wachauer Maler und Grafiker Werner Juza 1971 gestaltet. Die Ausführung der Bleiglasfenster übernahm die Werkstatt des Kunstglasmeisters Rudolf Beier aus Dresden-Bühlau.
Die Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Hermann Eule Bautzen aus dem Jahre 1971. Verwendet wurden Teile aus der alten Herbig-Orgel Hohenstein/Sächsische Schweiz. Das Orgelpositiv am Altar erbaute Meister Georg Wünning (Groß Olbersdorf). Mir fiel auf, dass die Orgel zwar ein Pedal besitzt, aber kein Pedalregister. Wahrscheinlich ist das Pedal nur an das Manual angehängt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 16, 57 Kilometer
Gesamter Anstieg: 230 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Radeberg



Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff

Mittwoch, 6. Juli 2022
Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff

Ziel meiner gestrigen Fahrradtour war die Petrikirche in Freiberg, wo ich mir die Silbermannorgel anschauen wollte.
Kontraktabschluß mit Gottfried Silbermann war am 3. 8. 1734. Das Gehäuse baute Christian Polycarp Butzäus. Einweihung der Orgel war am 31. 10. 1735. Sie besitzt 32 Register auf zwei Manualen und Pedal. Ein wenig erinnert der Prospekt schon an den der Hofkirche in Dresden. Die Hofkirchenorgel ist allerdings größer, und der alte Silbermann hat dafür viel viel mehr Geld bekommen. Ob er das noch ausgeben konnte bezweifle ich, denn er ist während der Arbeit verstorben.

Die Tour habe ich aus meinen vielen Fahrradtouren nach Freiberg selber zusammengebastelt. Die R¨ckfahrt ist nur mit einem Bergfahrrad zu bewerkstelligen. Überhaupt ist der Weg recht anstrengend. Durchfahren wird der Zschonergrund, das Triebischtal, das Bobritzschtal und zum Schluss das Muldental. Auf der Rückfahrt geht es dann noch einmal durch Muldental und Bobritzschtal. Im Tharandter Wald habe ich mich verfahren. Laut meinem Navi hätte ich einen Weg fahren müssen, den der Naturschutzbund nicht freigegeben hat. Irgendwie bin ich aber dann doch aus dem finsteren Wald gekommen.
Vor allem die Rückfahrt kann nur mit dem Bergfahrrad gefahren werden. Ob das Schotterfahrrad dafür geeignet ist, kann ich nicht beurteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 112 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1310 Meter
Download: DPX - Datei - Fahrradtour nach Freiberg über Wilsdruff



Die Rockauer Höhe

Sonntag, 3. Juli 2022
Fahrradtour zur Rockauer Höhe

Ziel der gestrigen Fahrradtour war die Rockauer Höhe. Ich hatte gehofft, dass es eine gute Fernsicht gibt. Dem war leider nicht so: die Luft war ziemlich trocken und verstaubt. Wenn das Wetter wieder mal besser wird, radle ich erneut zur Rockauer Höhe. Vielleicht gelingen mir dann bessere Fotos. Eine GPX-Datei und Karte lade ich nicht hoch, denn die Tour orientiert sich ausschließlich am Bahntrassenradweg. Gefahren bin ich am Elberadweg, Helfenberger Grund, Rockau und dann Bahntrassenradweg nach Porschendorf und über Pirna zurück nach Hause. Länge der Tour etwa 52 Kilometer.

Vom Aussichtspunkt der Rockauer Höhe soll man angeblich die Burg Frauenstein sehen. Also, ich konnte sie nicht finden. Erst auf meinen Fotos habe ich sie zu Hause entdeckt. Man sollte vielleicht doch ein Fernglas mitnehmen. Bie Burg befindet sich direkt hinter der Lockwitztalbrücke und der Quohrener Kipse. Ich habe das Bild mal digital vergrößert.

Die Lockwitztalbrücke, dahinter die Quohrener Kipse und Frauenstein.



Die Burg Frauenstein im Dunst.



Neubaugebiet Prohlis, dahinter der Sendemast auf der "Goldenen Höhe".



Blick zum Geising, Lugstein und Kahleberg. Die Windräder im Bild ganz rechts stehen auf der Höhe bei Hausdorf.



Der Sattelberg, davor die Autobahn nach Prag. In der Bildmitte das Barockschloss Großsedlitz.



Panorama zur Karsdorfer Verwerfung mit Wilisch, Hermsdorfer Berg, Quohrener Kipse und Lerchenberg..



Neubaugebiet Prohlis.



Der Hohe Schneeberg, links das Neubaugebiet "Sonnenstein" in Pirna.



Die Tellkoppe, Luchberg, Kohlkuppe bei Oberfrauendorf und der Wilisch.



Der Bahntrassenradweg nach Wünschendorf ist unterbrochen, es wurde aber eine sehr schöne Umleitung gebaut. Grund sind Bauarbeiten für die neue Umgehungsstraßse über den Doberberg. Nach Fertigstellung ist die Landschaft um den Doberberg zerstört. Im Moment bin ich der Meinung, dass die Straße für umsonst gebaut wird, denn in 10 Jahren fahren keine Autos mehr! Mal sehen, ob sich das bewahrheitet. Aber die Welt ändert sich gerade rasant.



Blick zum Aussichtspunkt auf dem Doberberg.



Die Schöne Höhe bei Elbersdorf.

Garmin Rally RS200 Leistungsmesser - 2

Freitag, 1. Juli 2022
Garmin Rally RS200 Leistungsmesser - 2

Am Mittwoch habe ich am Abend eine kleine Runde mit dem Rennrad gedreht und konnte bei dieser Gelegenheit mal den Powermeter von Garmin etwas genauer testen. Es ist enorm, wie viele Daten das Gerät ermitteln kann. Gefahren bin ich von Tolkewitz nach Gohlis und wieder zurück, was insgesamt 42 Kilometer sind. Die Hinfahrt mit Rückenwind, die Rückfahrt mit Gegenwind. Ein dreißiger Schnitt wäre kein Problem gewesen, leider haben das die vielen Touristen verhindert, denn E-Bike-Rentner fahren an den engsten Stellen grundsätzlich nebeneinander, schauen nicht auf die Fahrbahn sonder nach links, rechts und irgendwohin. Immer interessant, wenn mir in einer scharfen Kurve auf der linken Seite ein E-Bike entgegen kommt. Ich klingle dann recht laut, damit mir nichts passiert.

Und nun zum Eigentlichen. Auf der Hinfahrt habe ich mit Rückenwind und dreißiger Schniit um die 120 Watt getreten, auf der Rückfahrt war das mit Gegenwind deutlich über 200 Watt. Wie man sieht: nicht die Geschwindigkeit ist entscheident sondern die Umstände im allgemeinen.



Hier sieht man deutlich, wo der Gegenwind beginnt. Das Pedal ermittelt außerdem die Trittfrequenz und die Zeit die man im sitzen oder stehen fährt.



In dieser Grafik wird dargestellt, wie die Kraft auf den Pedalen verteilt ist, also in welchem Winkel die meiste Kraft angewendet wird und wo die Kraftentfaltung beginnt. Besteht eine Dysbalance in den Beinen, dann wird das ebenfalls angezeigt. Voraussetzung dafür ist aber, dass man mit dem Rally 200 (beide Pedale mit Wattmessung) fährt. Das Rally gibt es ja auch als Rally 100 mit nur einem Pedal. Die Werte für beide Beide ermittelt das Gerät dann per Software und Hochrechnung.



Der VO2max-Wert zeigt an, wie viel Sauerstoff der Körper über die Lunge aufnehmen kann. Für körperliche Aktivitäten ist eine ausreichende Aufnahme von Sauerstoff sehr wichtig. Je größer die Sauerstoffaufnahme VO2, desto leistungsfähiger sind die Sportler. In einem Bericht habe ich mal gelesen, dass Spitzensportler bis knapp 80 ml/min/kg aufnehmen können. Im Alter (etwa ab 35 Jahren) nimmt diese Menge pro Jahr um 0,5 bis 2,0 % ab. Damit ist bewiesen, dass man das Älterwerden nicht verhindern kann. Die Kräfte nehmen ab, ob man will oder nicht.



Im Internet habe ich folgende Tabelle gefunden: