Testfahrt des Desiro ML ÖBB Cityjet eco

Donnerstag, 17. September 2020
Testfahrt des Desiro ML ÖBB Cityjet eco

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission und findet jedes Jahr vom 16. bis 22. September statt. Bürgerinnen und Bürger können Mobilitätsangebote testen und sich auf verschiedenen Veranstaltungen informieren. Mehr als 2.000 Kommunen werden europaweit an der Aktionswoche teilnehmen und ein Zeichen für umwelt- und klimafreundliche Mobilität setzen. Dresden beteiligt sich und möchte so für weniger Lärm und Schadstoffe und ein mehr an Lebensqualität in der Stadt werben. Aus diesem Grund präsentiert der VVO am 16. September 2020 den batteriebetrieben Prototypzug Desiro ML ÖBB Cityjet eco des Herstellers Siemens. Am Vormittag findet auf Einladung eine Probefahrt von Dresden nach Königsbrück statt.

Aktuell untersucht der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mögliche neue Antriebe für Bahnstrecken, auf denen derzeit noch Dieseltriebwagen zum Einsatz kommen. Wissenschaftlich werden die Untersuchungen zum Einsatz von Wasserstoff- oder Batteriezügen von der TU Dresden sowie der TU Berlin begleitet und umfangreich vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt.












Tag des offenen Denkmals 2020

Sonntag, 13. September 2020
Tag des offenen Denkmals 2020 in Dresden

Der 13. September 2020 ist der Tag des offenen Denkmals. Die einzige Kirche die in meiner Stadt geöffnet hatte, war die Versöhnungskirche in Dresden Striesen, welche ich besucht habe. 2016 konnte ich schon einmal auf den Turm klettern, heute durften wir sogar noch eine Etage höher hinauf auf den Aussichtsbalkon, wo zu Weihnachten der Weihnachtsstern aufgehängt wird. Schöne Sicht da oben! Zwei Herren des Fördervereins Versöhnungskirche Dresden-Striesen e.V hielten einen Vortrag über die Kirche und das Geläut im Turm. Für mich wieder einmal ein absolut gelungener Tag.

Die Versöhnungskirche ist ein Kirchengebäude an der Schandauer Straße / Wittenberger Straße 96 in Dresden-Striesen. Der Bau ist ein Beispiel für die Dresdner Reformarchitektur und heute eines der drei Gotteshäuser der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz. Die Kirche wurde als Saalkirche mit einem funktional verbundenen Gemeindesaalgebäude einschließlich weiterer Funktionsräume 1902 von Gustav Rumpel und Arthur Krutzsch entworfen und in den Jahren 1905 bis 1909 von Krutzsch und Rumpels Sohn Fritz errichtet. Der Sakralbau verbindet romanische und gotische Motive mit denen des Jugendstil.
Wikipedia

































Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 1
Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 2
Tag des offenen Denkmals 2016

Fahrradtour von Plauen nach Dresden

Mittwoch, 9. September 2020
Fahrradtour von Plauen (Vogtland) nach Dresden

Die Fahrradtour von Plauen nach Dresden hatte ich mindestens schon vor 5 Jahren geplant. Gestern konnte ich sie dann endlich mal angehen. Natürlich ist die Gegenrichtung von Dresden nach Plauen auch möglich. Start ist der Obere Bahnhof in Plauen. Wo ich überall lang gefahren bin, kann meiner Karte entnommen werden. So richtig bekomme ich das eh nicht mehr zusammen. Der eine oder andere wird sich fragen, wo sind denn die vielen Sehenswürdigkeiten an der Strecke? Das ist richtig, aber bei so einer langen Tour kann ich einfach nicht alles besuchen. Hier ist der Weg das Ziel! Den herrlichen Dom in Zwickau habe ich in der Ferne gesehen, wäre ich da noch hingefahren, dann wäre die Strecke um einiges länger geworden. Deshalb sieht man hier einige Bauwerke (Kirchen, Brücken, Schlösser usw.) wahrscheinlich nicht. Nur das was am Wegesrand
liegt.

Die Streckenführung ist nur teilweise schön. Das Vogtland hat es gut mit mir gemeint. Die Berge waren moderat und deshalb angenehm zu fahren. Bis Zwickau hatte ich wirklich eine tolle Strecke. Danach hat mich Komoot dauernd über die viel befahrene B173 geschickt. Das war alles andere als schön. Ob es da eine bessere Alternative gegeben hätte, kann ich nicht beurteilen. Sicherlich! Angenehm war ich überrascht, wie gut es sich in Chemnitz mit dem Fahrrad fahren lässt. Überall Fahrradwege, selbst in der Innenstadt habe ich mich nicht ein einziges Mal verfahren. Wenn das denn nur in Dresden so wäre. Nach Chemnitz kam der anstrengendste Teil der Fahrradtour. Es ging nur noch bergauf bergab, was meine Beine gemerkt haben. Überhaupt scheint mir das Erzgebirge fahrradtechnisch schwieriger zu sein als das Vogtland. Na ja, vielleicht täusche ich mich. Ab Freiberg bin ich dann einfach nur noch durch den Tharandter Wald bis nach Dresden gefahren. Die Fahrradtour endet am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz.

Den höchste Punkt der Streckt vermute ich hinter Öderan (460 Meter)? Ich hatte mein neues Garmin Montana und die Fenix 5 dabei. Beide Geräte haben die gleiche Streckenlänge angezeigt, die Höhenmeter unterscheiden sich etwas, aber immerhin nur um etwa 100 Meter. Das finde ich ziemlich genau.

Die B173 kurz hinter Plauen
Die Talsperre Pöhl.

 

Das Stauwerk an der Talsperre Pöhl.
Bemalte Hauswand in Herlasgrün.

 

Einfahrt in Rotschau.
Hinab nach Reichenbach.

 

Die Kirche St. Peter und Paul in Reichenbach.

 

Auf dem rechten Foto ist in der linken Bildmitte der Fichtelberg zu sehen, rechts wahrscheinlich der Auersberg mit Turm.

 

Blick auf Zwickau.
Der Mulderadweg in Zwickau.

 

Der alte Röhrensteg in Zwickau.
Straße hinter Zwickau.

 

Ankunft in Lichtenstein.
Die B173 hinter Lichtenstein.

 

Alte Fabrik in Oberlungwitz.
Chemnitz kommt in Sicht.

 

Besonders schöne Radwege in Chemnitz.
Die Brauerei Braustolz in Chemnitz.

 

Altes Auto in dre Stadtmitte von Chemnitz.
Bereits hinter Chemnitz in Richtung Flöha.

 

In der Ferne ist Schloss Lichtenwalde zu sehen.
Die Alte Bierstraße.

 

Ankunft in Plaue (Flöha).
Im Wald oberhalb von Flöha.

 

Blick auf Flöha.
Der neue Hetzdorfer Viadukt.

 

Bereits hinter mir liegt die Augustusburg.
Blick auf Öderan.

 

Die Straße in Richtung Freiberg.
Die Ortschaft Frankenstein.

 

Die Ev. Pfarrkirche in Frankenstein.
Die Eisenbahnbrücke bei Frankenstein.

 

Die Ev. Pfarrkirche in Kleinschirm bei Freiberg.
Das Schwanenschlösschen in Freiberg.

 

Schloss Grillenburg im Tharandter Wald.
Dresden Blasewitz ist erreicht.

 

Länge der Tour: 171 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1879 Meter (Fenix 5)
Gesamter Anstieg: 1975 Meter (Montana 610)
Download: GPX-Datei - Fahradtour von Plauen nach Dresden



Dresden Tolkewitz nach Laubegast

Montag, 7. September 2020
Von Dresden Tolkewitz nach Laubegast

Dresden hat viele schöne grüne Ecken, wo man am Sonntag Morgen in aller Ruhe ein paar Kilometer wandern kann. Das ist meine Hausrunde. Start ist an der Straßenbahnhaltestelle am neuen Schulcampus in Tolkewitz. Es geht durch den Niedersedlitzer Flutgraben zur Kiesgrube nach Leuben, dann durch die Laubegaster Gartensparten zurück nach Hause. Auf dem Rückweg habe ich die Kiesgrube unrundet. Es ist kaum zu glauben, aber ich befinde mich mitten in der Großstadt!









Länge der Tour: 13 Kilometer

Dresden von oben

Freitag, 4. September 2020
Dresden von oben

Ein paar Aufnahmen aus der Luft, die nicht mit der Drohne gemacht wurden. Leider hatte ich keine vernünftige Kamera dabei sondern nur eine kleine Canon PowerShot SX620 HS. Ich hoffe, die Fotos kann man sich trotzdem anschauen.

Blick auf Dresden mit dem Fernsehturm. Der Ort unten links ist Reitzendorf, in der Bildmitte Schönfeld mit dem Wasserschloss.



Blick auf Schullwitz. Dahinter die Dresdner Heide mit den Orten Dresden Weißig, Ullersdorf und Radeberg (von links nach rechts). Ganz im Hintergrund die dampfenden Essen der Kronospan GmbH Lampertswalde.



Links unten Schullwitz, rechts Eschdorf mit dem Bahntrassenradweg. Dahinter im Karswald das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, am Waldrand Arnsdorf. Sehr gut zu sehen die Berge der Westlausitz mit Walberg, Wüsteberg, Schwarzenberg bis Hochstein. Davor Schwedenstein und Schleißberg. Links der Keulenberg. Quer durch den Karswald führt die B6 (am Forschungszentrum vorbei), die breite Straße in Richtung Radeberg (links davon) ist die neue S177 in Richtung Autobahn.



Links unten die Ausläufer von Eschdorf. Der Bahntrassenradweg führt quer durch das Bild bis Wünschendorf (rechts). Im Wald versteckt die Schöne Höhe mit dem Belvedere, dahinter Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Gut zu Sehn das Bergmassiv mit dem Czorneboh. Im Hintergrund fast in der Bildmitte ist evtl. die Tafelfichte zu sehen. Ansonsten natürlich noch der Valtenberg, Unger, Gickelsberg usw.



Die Berge der Sächsischen Schweiz, dahinter das Kreibitzer Gebirge. Links ist im Hintergrund ist die Lausche zu sehen. Unterhalb des Doberberges liegt Wünschendorf, daneben der Bau der neuen Umgehungsstraße, die die Natur um den Doberberg völlig zerstören wird.



Die Ortschaften Daube und Lohmen, dahinter Pirna mit der neuen Umgehungsstraße in Richtung Autobahn Prag. Im Hintergrund der Hohe Schneeberg, links dahinter ist der Fernsehturm auf dem Zinkenstein zu sehen, rechts die Tyssaer Wände. Ganz links der Große Winterberg und der Rosenberg, des weiteren hundert Berge im Böhmischen Mittelgebirge.



Unter mir der Borsberg mit Zaschendorf, in der Bildmitte Graupa, dahinter der Flugplatz Pirna Copitz und die beiden Kiesgruben. Direkt hinter der breiten Umgehungsstraße der Sattelberg und links daneben am Horizont ragt die Spitze des Milleschauer hervor. Sehr gut zu sehen der Erzgebirskamm mit Mückentürmchen und Kahleberg. Der Geising verschwindet etwas im Dunst.



Das Borsbergmassiv, dahinter Heidenau. Rechts ist die Karsdorfer Verwerfung zu sehen mit dem bewaldeten Wilisch. Und dahinter lugt doch tatsächlich der Fichtelberg und der Keilberg aus dem Dunst hervor. Ist doch Wahnsinn. Wenn man mal mit dem Fahrrad von Dresden aus bis auf den Fichtelberg gefahren ist, dann freut man sich ganz besonders, wenn dieser Berg in der Ferne zu sehen ist.



Der Blick auf Zaschendorf und Reitzendorf, rechts der kleine Ort Krieschendorf. Dahinter das Elbtal und Dresden.



Garmin - Montana 610

Dienstag, 1. September 2020
Garmin - Montana 610

Garmin hat die Montana® 600 Serie durch die neue Montana® 700 Serie ersetzt. Wie immer, wenn Altes Neuem weichen muss, dann sind die Vorgängermodelle für'n Appel und'n Ei zu haben. Da musste ich einfach zuschlagen! Bis jetzt bin ich recht gut mit dem Edge 1030 gefahren, meiner Meinung nach immer noch der beste Fahrradcomputer von Garmin. Der neue Edge 1030 Plus hat leider keinen microSD-Kartenslot mehr, so dass Garminkarten nicht verwendet werden können. Daher kommt der 1030Plus für mich nicht in Frage. Was mich beim Edge 1030 und beim 1030Plus stört: der Akku kann nicht gewechselt werden. Geht der mal kaputt, dann ist das Gerät im Eimer, was nicht im Sinne der Umwelt ist. Ich habe also meinen schönen Edge 1030 in der Familie weitergereicht und mir dafür den preiswerten Montana 610 gekauft (für'n Appel und'n Ei). Das Gerät hat folgende Vorteile:

Sehr großer Bildschirm (5,06 x 8,93 cm; Diagonale: 10,2 cm). Daher sehr gut ablesbar. Die Garminkarten sehen fantastisch aus.

Verwendung von 3 AA-Batterien. Diese sind in jeder Kaufhalle oder Tankstelle erhältlich. Mit internem Akku (1960 mAh) ist eine Batterielaufzeit von 16 Stunden angegeben. Ich habe den internen Akku durch drei AA 2600 mAh Lithium-Ionen-Akkus ersetzt. Die Laufzeit reicht jetzt für etwa 400 Kilometer, was der Rekord ist! Das hat auch mein Edge 1030 nicht geschafft. Der Vorteil von Batterien ist außerdem, dass die Geräte ewig verwendet werden können. Mein altes Garmin GPSmap 60CSx funktioniert heute noch einwandfrei.

Das Montana verbindet sich nicht automatisch mit dem Internet. Ich habe sämtliche Daten die mich interessieren (Reichweite, Höhe und evtl. Tempo, Strecken) immer per Kugelschreiber in mein Fahrradbuch eingetragen. Diese Daten sind in einem handgeschriebenen Buch einfach am besten aufgehoben. Einem amerikanischen Server traue ich überhaupt nicht über den Weg.

Das Gewicht von 333 Gramm (mit Akku) geht auch für lange Wanderungen gerade noch in Ordnung.

Das Montana besitzt eine eigene Funktion für die Trackaufzeichnung. Diese kann manuell oder automatisch gestartet werden. Ich verwende immer manuell. Alte Garmingeräte ohne diese Funktion haben die Strecken gerne mal etwas länger werden lassen. Das geht mit dem Montana nicht mehr.

Gut zu gebrauchen sind außerdem Kompass, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und detaillierte Karten mit Höhenlinien.

Und nun noch der Nachteil: nicht geeignet für Rennradfahrer, Extremsportler, Triathleten usw. Mit meinem Rennrad kann ich jetzt nur noch mit der Fenix 5 fahren.

Die Garmin-Karte Deutschland V9.



Sehr übersichtlicher Startbildschirm.



Start und Stopp der Trackaufzeichnung.



Daten die mich interessieren.

Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress?

Dienstag, 1. September 2020
Der neue ADFC-Fahrradklimatest 2020 ist gestartet



Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland

Der Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt. Im Jahr 2020 findet die Umfrage zum neunten Mal statt - vom 01. September bis 30. November. Per Fragebogen kannst Du mit wenig Aufwand die Situation für Radfahrende in Deiner Stadt oder Gemeinde bewerten. So haben Du und alle anderen Experten die Chance, Politik und Verwaltung wichtiges Feedback zur Situation von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern vor Ort zu geben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Hier geht es zum Fahrradklimatest (oder auf das obere Foto klicken). Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!