Die Westlausitz - Teil 8

Dienstag, 16. Juli 2019
Wanderung zum Brandhübel

Die Wanderung zum Brandhübel ist mit Sicherheit die schwierigste aller meiner Wanderungen, was daran liegt, dass es keinen Weg zum Gipfel gibt. Wenn man da oben stehen will, muss man sich querfeldein durch den Wald schlagen. Und der ist manchmal ziemlich steil, strüppig und teilweise undurchdringbar. Auf Wildschweine sollte man ebenfalls achten!! Nichtsdestotrotz, ich habe es geschafft. Viel sieht man da oben auch nicht, außer ein paar Steine, die wahrscheinlich den höchsten Punkt markieren.

Der Weg zum Brandhübel ist aber umso schöner. Start ist Pulsnitz. Zu Beginn bin ich die Straße nach Steina gelaufen. Dass muss natürlich nicht sein, denn man kann auch über die Laufstrecke der Schwedensteinklinik wandern. Weiter geht es nach Steina, von dort über den Hausstein nach Möhrsdorf. Vom Aussichtspunkt Hausstein (343,6 m) hat man einen herrlichen Blick auf die Bergkette. Am Haustein befindet sich ein alter Granitsteinbruch, der heute einer Tauchschule als Freizeitpark dient. Das Tauchgewässer hat eine Tiefe von etwa 32 Meter, was ich leider nicht nachprüfen konnte. Ab Möhrsdorf kann man noch einen schönen Wiesenweg bis zum Waldrand laufen, ab da übernehme ich keine Garantie mehr.



















Länge der Tour: 15 Kilometer
Download: GPX-Datei- Wanderung zum Brandhübel

Die Westlausitz - Teil 7

Sonntag, 14. Juli 2019
Fahrradtour zum Schwarzenberg

Der Schwarzenberg ist ein recht auffälliger Berg. Mit 413m über n.N. ist er aber noch lange nicht der höchste Berg in der Gebirgskette. Trotzdem lohnt sich ein Ausflug dorthin. Er ist ein unbedingtes Muss für Mountainbiker, denn hier befindet sich der Black Mountain Bike Park. Der gesamte Schwarzenberg ist übersät mit Mountainbike-Strecken in allen Schwierigkeitsgraden. Eine wirklich tolle Sache. Der ehemalige Skilift wurde umfunktioniert und dient jetzt als Transportmittel für Fahrräder. Ist bissel blöde, weil man eigentlich sehr gut mit dem Fahrrad hochfahren kann. Jedenfalls ich habe das so gemacht. In Dobrig gibt es einen Parkplatz für Biker, die mit dem Auto anreisen. So wie ich das mitbekommen habe, ist der Black Mountain Bike Park. sehr beliebt!! Also, wer Lust auf schnelle Abfahrten hat - dann nichts wie hin!

Start meiner Tour ist Pulsnitz. Auf der K9240 Steina, auf der K4942 nach Möhrsdorf. In Dobrig habe ich mein Rad den Skilift hochgeschoben, denn der war zum fahren einfach zu steil. Man kommt aber auf anderen Wegen recht bequem zum Gipfel. Die Rückfahrt geht über Möhrsdorf, Untersteina, Steina zurück nach Pulsnitz. Die Tour ist nicht sehr lang aber lohnend. Hat Spaß gemacht!! Eine Aussicht vom Berg hat man leider nicht, es lohnt aber der Fernblick von der Straße nach Elstra. Hier sieht man die Berge der Oberlausitz, den Czorneboh, das Kraftwerk Boxberg und das Kraftwerk Schwarze Pumpe.

Der Schwarzenberg ist geeignet für Tourenräder, besser jedoch für Mountainbikes.

















Länge der Tour: 23 Kilometer
Gesamter Anstieg: 378 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Schwarzenberg

Die Westlausitz - Teil 6

Sonntag, 14. Juli 2019
Der Ohorner Steinberg

Die Kammtour geht weiter. Der nächste Berg der langen Gebirgskette ist der "Ohorner Steinberg", mit 432m über n.N. der zweithöchste Berg der Westlausitz. Auf dem Ohorner Steinberg war ich bisher noch nicht.

Ich wollte eigentlich über den Schleissberg zum Ohorner Steinberg wandern. Da ich aber weder Navi noch Karte dabei hatte, habe ich mich etliche Male verfranzt und bin schließlich in Steina gelandet. Hier bin ich erst einmal im Lindenhof eingekehrt. In dieser Gaststätte kann man sehr gut und preiswert zum Mittag essen. Weiter ging es in Richtung Rehnsdorf durch den Wald. Über den Burgwall gelangt man schließlich zum Ohorner Steinberg. Der Weg zum Gipfel ist recht steil und anstrengend. Über die Hochsteinstraße und Buschweg geht es schließlich zurück nach Pulsnitz. Mit dem Fahrrad kann man problemlos auf den Ohorner Steinberg fahren, ich empfehle aber ein Mountainbike, weil die Waldwege sehr steinig sind. Der Anstieg hoch zum Burgwall ist lang und steil, aber mit etwas Übung gut zu schaffen. Der Gipfel des Steinberges liegt etwas versteckt im Wald. Auf dem Gipfelplateau befindet sich eine kleine Steinpyramide. Aussicht vom Berg hat man leider nicht.

























Länge der Tour: 20 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Ohorner Steinberg

Die Westlausitz - Teil 5

Samstag, 13. Juli 2019
Wanderung zum Hochstein

Der Hochstein, auch Sibyllenstein genannt, ist ein 449 Meter hoher Berg in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen. Er ist die höchste Erhebung des Nordwestlausitzer Berglandes. Der ringsum bewaldete Berg befindet sich zwischen Ohorn im Westen, dem Ohorner Steinberg im Norden, dem Ortsteil Kindisch der Stadt Elstra im Osten und Rammenau im Süden. An seinem Nebenberg Kuppe entspringt auf 317 Meter Höhe die Schwarze Elster. Auch die Große Röder entspringt südwestlich des Hochsteins.

Der erste Berg der langen Gebirgskette ist der Hochstein (rechts), mit 449m die höchste Erhebung der Westlausitz. Ich bin schon einmal mit dem Fahrrad von Dresden aus auf den Hochstein gefahren, siehe den Link hier oder hier, Wanderung zum Hochstein. Start ist wiederum Pulsnitz. Zu Fuß geht es zunächst nach der Ortschaft "Neues Dorf", weiter über die Finke zur Gaststätte "Finke". Über den Luchsenburgweg gelangen wir zur Hochsteinstraße. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Hochstein. Auf dem Hochstein befindet sich eine sehr interessante geologische Steinformation. Um diese Steinformation, genannt "Teufelskanzel", ranken sich viele Sagen. Zurück geht es über die Hochsteinstraße zur Gaststätte "Forsthaus", weiter über die Luchsenburgstraße bis zum Abzweig Tanneberg. Über den Tanneberg muss man nicht laufen, ich hab es aber trotzdem gemacht. Ist ja immer wieder eine schöne Aussicht von dieser Anhöhe. Mit dem Fahrrad kann man problemlos auf den Hochstein fahren, ich empfehle aber ein Mountainbike, da die Waldwege manchmal etwas steinig sind.

















Länge der Tour: 17,7 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Hochstein



Fortsetzung folgt

Die Westlausitz - Teil 4

Freitag, 12. Juli 2019
Eine lange Bergkette

In den nächsten Beiträgen soll es um diese lange Bergkette gehen. Hier erst einmal ein Foto, wie die einzelnen Berge heißen.



Auf der Landkarte sieht das ganze so aus:



Wie man sieht, es handelt sich um eine Verwerfung, die sich von NW nach SO erstreckt. Hinter der Gebirgkette fällt die Landschaft steil nach Norden ab. Mit dem Fahrrad ist das gut zu merken, wenn es plötzlich nur noch nach unten geht. Der westlichste Berg ist der Walberg (stimmt nicht ganz), der südlichste Berg ist der Hochstein, der gleichzeitig auch der höchste Berg der Westlausitz ist.

Ich habe alle Berge besucht, und in den nächsten Beiträgen möchte verraten, wie es da oben aussieht

Fortsetzung folgt.

Die Westlausitz - Teil 3

Freitag, 12. Juli 2019
Wanderung zum Schwedenstein

Der Schwedenstein ist ein 419,7 m ü.n.N. hoher Berg in der Westlausitz. Er gilt als Hausberg der Gemeinde Steina bei Pulsnitz. Der 1898 erbaute Aussichtsturm bietet einen guten Rundumblick.

Die Wanderung beginnt am Startpunkt der Laufstrecke "Schwedensteinklinik". Diesmal laufen wir aber nicht zum Schleissberg, sondern über den Schwedenstein und auf der anderen Seite zurück nach Hause.

Wenn man zum Eierberg läuft, hat man diesen schönen Blick auf Schwedenstein und Schleissberg.



Das ist der Schwedenstein von der anderen Seite, von Obersteina aus gesehen. Wie man sieht, es geht ganz schön steil nach oben.



Auf dem Rundweg hat man immer wieder einen schönen Blick auf den Keulenberg.



Diese Ruine steht in der Ortschaft "Neues Dorf". Sieht aus, als ob mit der Sanierung begonnen wurde?



Auf den Schwedenstein führt eine Straße hinauf. Leider kann diese auch von Autos befahren werden. Am Waldrand hat man diesen herrlichen Blick in die Oberlausitz mit dem Valtenberg.



Es kann sein, dass sich hier einmal ein Streinbruch befunden hat.



Der 1898 erbaute Aussichtsturm auf dem Schwedenstein. Außerdem befindet sich oben auf dem Berg das Bergrestaurant "Schwedenstein". Es ist das besten Restaurants zum Mittagessen!!



Bei schönem Wetter hat man eine fantastische Rundumsicht auf die Sächsische Landschaft. Hier der Blick zum Schwarzenberg.



Der Blick in Richtung Ostserzgebirge. Zu sehen sind Frauenstein, Burgberg, Kahleberg, Tellkoppe, die Esse in Halsbrücke, Hoher Schneeberg usw.



Auf dem Rückweg Blick unterhalb des Berges in Richtung Norden. Zu sehen sind der "Hennersdorfer Berg" (rechts), "Heiliger Berg", "Wüsteberg" und "Walberg". Unten der Ort Obersteina.



Blick in Richtung Oberlausitz.



Auf dem Rückweg läuft man über diese herrliche Wiese.



Sonnenuntergang über dem Keulenberg.



Die Wanderung ist hervorragend geeignet für einen kleinen Sonntagsspaziergang oder am Abend, wenn die Sonne untergeht.

Länge der Tour: etwa 6 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Schwedenstein

Die Westlausitz - Teil 2

Donnerstag, 11. Juli 2019
Wanderung zum Tanneberg

Am Parkplatz der Schwedensteinklinik in Pulsnitz befindet sich dieses Schild:



Es handelt sich um einen kleinen Rundweg von genau 5 Km Länge. Man kann die Strecke laufen, joggen oder mit Stöcken walken. Am besten, man wandert die Tour in den Abendstunden, denn dann ist der Sonnenuntergang über den Keulenberg besonders schön.





Ich wandere gerne etwas länger und habe deshalb die Tour bis zum Tanneberg erweitert. Der Aussichtspunkt "Tanneberg" befindet sich unterhalb des Schleissberges, von hieraus hat man vielleicht die schönste Aussicht in der gesamten Westlausitz. Was alles in der Ferne zu entdecken ist, kann man hier sehen:



Das ist natürlich bei weitem nicht alles. Ich hatte ein kleines Fernglas mit dabei und habe deshalb auch Frauenstein, den Burgberg, die Esse bei Halsbrücke, die Essen der ehemaligen Zinkhütte Freiberg, den Collmberg und die Heidehöhe bei Gröden gesehen. Ja ja, der Fernblick ist gewaltig. Meine Bilder können das leider überhaupt nicht wiedergeben.

Die Wanderung kann ich absolut empfehlen!!











Es fällt schwer, sich von diesem Anblick zu trennen. Aber die Wanderung geht weiter. Der Rückweg führt unterhalb des Schwedensteins entlang. Wer möchte, kann aber auch über den Schwedenstein oder um diesen Berg herum wandern. Die Entfernung verlängert sich nicht erheblich.



Blick vom Tanneberg in Richtung Keulenberg.



Links ist der Schwedenstein zu sehen, rechts der Schleissberg. Durch diesen Wald müssen wir wandern, auf der anderen Seite befindet sich der Tanneberg.



Blick zum Keulenberg.



In Richtung Ohorn.

Länge der Tour (mit Tanneberg): 9 Kilometer
Download: GPX-Datei: Wanderung zum Tanneberg

Die Westlausitz - Teil 1

Mittwoch, 10. Juli 2019
Die Westlausitz - Teil 1 - Pulsnitz

Ich bin wieder zurück aus der Westlausitz. Sieben Wochen Urlaub in dieser herrlichen Gegend, es war ein Traum. Nun bin ich leider wieder zu Hause, und der alte Trott hat mich wieder eingeholt. Von meinen vielen schönen Wanderungen und Fahrradtouren möchte ich hier ein klein wenig berichten. Es lohnt sich allemal dorthin zu fahren, zumal die Gegend touristisch wenig erschlossen ist und man deshalb ziemlich einsam unterwegs ist. Heute startet der Teil 1 meiner Wanderbeschreibungen. Es werden in kleinen Abständen noch einige folgen!

Was ist die Westlausitz? Eigentlich ist dieser Begriff relativ neu. Es handelt sich um den westlichen Teil der Oberlausitz. Städte sind Bischofswerda, Kamenz, Königsbrück, Pulsnitz, Elstra oder Hoyerswerda. Im Westen liegt die Königsbrücker Heide, im Osten geht es nach Bautzen. Bei Wikipedia (Westlausitz) ist das alles sehr genau beschrieben. Sehenswürdigkeiten gibt es eine Menge wie z.B. das Kloster in Panschwitz-Kuckau, Schloss Rammenau, Schloss Oberlichtenau, Schloss Wachau, um nur einige zu nennen. Der höchste Berg der Westlausitz ist der Hochstein mit 449m über n.N., der auffälligste Berg ist der Keulenberg mit 414m über n.N.

Meine Wanderungen beginnen immer am Rundkurs der Schwedensteinklinik in Pulsnitz. Deshalb und zur Einleitung erst einmal ein paar Fotos von Pulsnitz.



Die St. Nicolai-Kirche.



Der Ratskeller auf dem Marktplatz. (sehr gutes Mittagessen!!)



Per Eisenbahn ist die Stadt hervorragend zu erreichen. Die Züge fahren stündlich.



Blick auf den Eierberg.



Blick vom Schwedenstein bei Pulsnitz auf den Schwarzenberg (413m über n.N.).



Fortsetzung folgt.

Aus der Westlausitz

Samstag, 22. Juni 2019
Kleine Pause von der Pause

Im Moment bin ich noch in der Westlausitz zu Besuch. In reichlich zwei Wochen geht es weiter im Blog. Wenn ich wieder zu Hause bin, dann werde ich Euch dieses wunderschöne Gebiet näher beschreiben. Die Westlausitz ist ein sehr interessantes und ruhiges Wandergebiet. Man ist meistens alleine unterwegs, trifft selten ein paar Wanderer und wenn, dann gibt es immer einen netten Plausch.

Eine lange Gebirgskette mit Wahlberg, Wüsteberg (dahinter dampft das Kraftwerk Schwarze Pumpe), Heiliger Berg, Hennersdorfer Berg und Schwarzenberg.



Blick auf Obersteina.



Blick vom Eichberg auf die Gebirgskette mit Wahlberg.



Blick vom Tanneberg in Richtung Dresden.



In etwa drei Wochen geht es weiter. Bis dahin habe ich die Westlausitz komplett kennengelernt.

Kilometerzähler einst und jetzt

Mittwoch, 22. Mai 2019
Kilometerzähler einst und jetzt

Früher sahen die Kilometerzähler so aus:



Das war mein erster Zähler von vor 50 Jahren. Mit meinem alten Fahrrad habe ich alle Neunen durchgefahren. Heute sehen die Kilometerzähler so aus, und sie können einfach viel mehr.



Es folgt eine kleine Pause im Blog. In vier Wochen gibt es wieder viele neue Fahrradtouren und Wanderungen.

Unverwüstliches Fahrrad

Montag, 20. Mai 2019
vsf Fahrradmanufaktur - T 500

Das Fahrrad ist wirklich unverwüstlich. Die letzte Reparatur hatte ich im Februar 2018. Seitdem bin ich bis heute etwa 9000 Kilometer mit dieser Maschine gefahren. Kaputt war nichts, außer der üblichen Verschleißteile: Kette, Ritzelblock hinten und Bremsbeläge. Da das alles nicht sehr teuer war, habe ich mir mal ein paar sehr schöne Lenkergriffe aus Leder geleistet. Sieht echt schick aus. Das T 500 fahre ich jetzt seit 2013. Ich schätze, dass ich damit mindestens 50 000 Kilometer geschafft habe, vielleicht auch mehr. Bisher halten meine Räder immer 12 Jahre, dann kaufe ich mir ein neues. Also muss ich jetzt noch bis 2025 warten. Das nächste Fahrrad wird auf jeden Fall wieder ein VSF werden. Mein R 500 hat bis heute überhaupt noch keine Reparatur bekommen. Ich bin damit allerdings nur die Marathons gefahren. Schade, dass der Renner nicht mehr gebaut wird. Fahrradmanufaktur - Tolle Firma in Oldenburg!!





Kleiner Nachtrag zur Wanderung nach Stolpen

Montag, 20. Mai 2019
Kleiner Nachtrag zur Wanderung nach Stolpen

Für alle Eisenbahnfreunde! Ich habe mal recherschiert, um welche alte verlassene Bahnstrecke es sich hier handeln könnte (Eisenbahntrasse hinter Dittersbach):



Die Antwort habe ich im letzten Kursbuch der Deutschen Reichsbahn aus dem Jahre 1991 / 1992 gefunden. Wahrscheinlich wurde die Strecke 2007 stillgelegt? Bin mir da nicht ganz sicher.



Hier noch ein Foto vom Bahnhof in Stolpen. Schade, dass die Deutsche Bahn ihre Bahnhöfe so verfallen lässt.


Fahrradtour nach Burkhardswalde

Sonntag, 19. Mai 2019
Fahrradtour nach Burkhardswalde

Heute gibt es noch einmal eine kleine Mountainbike-Tour. Ab Mitte nächster Woche werden meine Beiträge etwas seltener, weil ich unterwegs bin. Auf der Rückfahrt von der Altenbergtour am Montag viel mir in der Ferne diese Kirche auf:



So richtig sicher war ich mir nicht, um welchen Ort es sich handeln könnte. Ich hatte auf Burkhardswalde getippt und lag damit genau richtig. Heute bin ich erst einmal die gleiche Strecke wie am Montag gefahren, das heißt, wieder den Berg hinauf nach Falkenhain.



Als ich oben war viel mir auf, dass es keine Straße nach Burkhardswalde gibt, weil ich auf der falschen Seite des Müglitztals unterwegs war. Dershalb habe ich mir erst einmal die nähere Umgebung von Falkenhain angeschaut, die übrigens sehr schön und ruhig gelegen ist.

Mit dem Mountainbike konnte ich bequem solche Wege fahren:





Oben auf der Höhe gibt es eine kleine Bergkuppe, die sich Hakenberg (271m) nennt. Der Fernblick ist absolut fantastisch!!



Der Hakenberg ist sicherlich kein richtiger Berg, aber ein steiler Höhenzug allemal.





Jetzt bin ich wieder hinunter in das Müglitztal gefahren. Kurz vor Weesenstein hatte ich diesen herrlichen Blick auf das Schloss. Ich stehe hier direkt auf einer Anhöhe, unter mir fährt die Müglitztalbahn durch den Weesensteiner Tunnel.





Am Bahnhof Burkhardswalde führt die Straße steil nach oben. Leider verfällt das kleine Bahnhofsgebäude.



Nach etwa 2 Kilometer Bergfahrt habe ich mein Ziel erreicht, die Kirche in Burkhardswalde.



Die Rückfahrt ging über Meusegast und Dohna nach Dresden.

Im Müglitztal bei Dohna viel mir besonders diese alte schöne Fabrik auf. Ich glaube, heute sagt man zu so etwas "Lost Places". Wir haben früher noch Deutsch gelernt und sagen deshalb "Alte verfallene Fabrik".





Länge der Tour: 44 Kilometer.
Gesamter Aufstieg: 447 Meter.

Wanderung nach Stolpen - Teil2

Samstag, 18. Mai 2019
Wanderung nach Stolpen - Teil2

Eines vorweg: die Wanderung ist sehr schön aber als Sonntagswanderung absolut nicht zu gebrauchen, weil Komoot ein ganz schönes Verirrspiel fabriziert hat. Selbst ich als erfahrener Wanderer, hatte meine Schwierigkeiten. Was mich immer wieder wundert: Komoot kennt den Elberadweg nicht. Der Routenplaner schickt mich partout über viel befahrene Straßen. Die bin ich natürlich nicht gelaufen.

Und nun zu den Schwierigkeiten. Nach der Elbfähre in Laubegast soll ich direkt durch ein Grundstück mit Zaun laufen. Das geht natürlich nicht. Früher hat es aber dort tatsächlich einen Weg gegeben. In meiner Karte ist er noch eingezeichnet. Dann musste ich laut Komoot die Pillnitzer Landstraße laufen. Habe ich nicht gemacht, sondern die oberhalb liegende Dresdner Straße genommen. Die ist viel ruhiger. Außerdem geht es am Keppschloss vorbei, welches ich mir unbedingt ansehen wollte. Alternativ ist der Elberadweg auch möglich. Die Wanderung über das Borsbergmassiv ist ein sehr abwechslungsreicher Teil der Strecke. Es geht kilometerlang nur durch den herrlichen Wald. Laut meiner Karte, bin ich den alten Jagdweg gelaufen. Das der Weg sehr alt sein muss, sieht man an den vielen Brücken. Über den Jagdweg habe ich folgendes gefunden:



Die künstliche Ruine am Borsberg wird momentan saniert, so dass der Weg gesperrt ist. Ich habe mich durch den Wald und die Baustelle gekämpft, denn Umwege mache ich ungern extra. Über die Ruine habe ich folgendes gefunden:

Ein wenig oberhalb der Pillnitzer Weinberge gelegen, steht eine künstliche Ruine auf einer Anhöhe. Errichtet am Ende des 18. Jahrhunderts diente sie dem sächsischen König Friedrich August III. als Raststatt während seiner häufigen Wanderungen in den dicht bewaldeten Hängen des Borsberg-Massivs. Errichtet wurde sie vom Archtiekten Johann Daniel Schade, dem auch das Moritzburger Fassanenschlösschen zu verdanken ist.

Bis Dittersbach gab es keine Probleme, dann brach das Unheil über mich herein, denn ich bin wieder mal in einem Grundstück gelandet, zu mindestens sah es so aus. Danke Komoot, der Besitzer hätte mich fast erschlagen. Hat mich aber nicht weiter gestört, ich habe den Flegel einfach stehen gelassen und bin weiter gelaufen. Der Weg führte über eine alte Bahntrasse, welche Linie das sein könnte, weiß ich leider nicht. Danach war Schluss! Es gab keinen Weg mehr, nur noch ein großes trockenes Feld. Mir blieb nichts anderes übrig, diese zu überqueren. War nicht gerade angenehm, denn der Boden war sehr staubig. Im Wald habe ich die alte Strecke wieder gefunden und konnte bis Stolpen zügig durchwandern. In die Stadt bin ich nicht extra hinein gelaufen. In Stolpen war ich schon hundert Mal - da habe ich mir lieber den weit außerhalb liegenden Bahnhof angeschaut. 16.21 Uhr ging es mit dem Zug zurück nach Hause. Ich werde auf jeden Fall noch einmal nach Stolpen laufen, suche mir dann aber eine bessere Route. Mein Fazit: lauft bitte nicht diese Tour oder sucht Euch was besseres.

Länge der Strecke: 29 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 671 Meter.
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Stolpen.

Besonders schöne Stellen sind der Doberberg und die Schöne Höhe. Vom Doberberg (und dem Triebenberg in der Nähe) hat man vielleicht den schönsten Ausblick von ganz Dresden.



Eine Fotostrecke gibt es im Artikel unten.

Wanderung nach Stolpen - Teil 1

Samstag, 18. Mai 2019
Wanderung nach Stolpen - Teil 1

Fotostrecke von der Wanderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Strecke: 29 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 671 Meter.
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Stolpen.