Dresden Tolkewitz Kleintzschachwitz

Dienstag, 16. Mai 2017
Dresden Tolkewitz Kleintzschachwitz

Wie kommt man mit dem Fahrrad von Dresden Tolkewitz nach Kleintzschachwitz ohne den Elberadweg zu benutzen? Am besten so:





Download: GPX-Datei Tolkewitz - Kleintzschachwitz

Fahrradtour zum Kahleberg - 2

Montag, 15. Mai 2017
RadKulTour 2016 - Tour 23

Zum Kahleberg bin ich schon einmal gefahren - siehe den Link hier: Fahrradtour zum Kahleberg
Damals bin ich allerdings direkt durch das Müglitztal zum Berg hinauf geradelt und dann die gleiche Strecke wieder zurück. Heute morgen hatte ich noch gar keine Idee, wohin ich fahren könnte. Am Elberadweg blies der Wind aus westlicher Richtung - also stand spontan fest: ich fahre die Tour 23 aus der "RadKulTour 2016". Unterdessen gibt es übrigens schon die neue "RadKulTour 2017". Auf Grund des guten Rückenwindes hatte ich die ersten 45 Kilometer von Dresden bis nach Schmilka relativ schnell abgestrampelt. Halt habe ich in Königstein gemacht, weil ich mir die Kirche und die schöne Orgel ansehen wollte. Leider wurde nichts mit selber spielen, da ich niemanden im Pfarramt angetroffen habe. Ab Schmilka geht es steil nach oben bis Schöna und weiter zum Großen Zschirnstein. Diesen gewaltigen Berg muss man halb umrunden, dann geht es steil hinab in das Krippenbach-Tal. Das ist überhaupt das Verrückte an dieser Strecke: es geht über viele Kilometer nur bergauf, dann geht es wieder Kilometer lang bergab. Und ich wusste genau: alles was nach unten geht, geht umso heftiger wieder nach oben. Nach zig Kilometern durch den Wald hatte ich irgendwann die Schnauze so voll von holprigen Waldwegen, dass ich mir sehnsüchtig eine gute Straße gewünscht habe. Leider vergebens! Außerdem sind die Berge im Wald viel viel steiler als auf der Straße. Ich würde sagen, ab mindestens 12 Prozent aufwärts sind Sie dabei. Soviel zu den Waldwegen.
Die nächsten Stationen sind die Otto-Mühle im Bielatal, Hellendorf und die Oelsener Höhe. Und da hat man gleich den nächsten gewaltigen Anstieg. Wenn das nichts ist. Und das Schlimmste kommt ja noch. Nach Oelsen geht es rasant hinunter in das Gottleubatal, und das darf man wieder locker bis Breitenau hinauf strampeln, wobei die Steigung komplett 15 Prozent beträgt. Ab Breitenau kommt der für mich schönste Teil der Strecke. Es geht gemütlich auf einer schönen ruhigen Straße nach Fürstenwalde und Fürstenau. George Bähr wurde übrigens 1666 in Fürstenwalde geboren. Und man ahnt es schon: die eigentlichen Hammerberge warten schon sehnsüchtig auf meine Beine! Ab Geising geht es über Zinnwald hinauf bis zum Gipfel des Kahleberges. Dabei müssen auf einer Strecke von 7 Km knapp 300 Höhenmeter überwunden werden. Der Berg hinauf nach Zinnwald war für mich der anstrengdste Teil der gesamten Tour.

In der RadKulTour 2016 beginnt die Fahrradtour in Schmilka. Da ich heute morgen guten Rückenwind und keine Lust auf Zugfahren hatte, bin ich allerdings von Dresden Tolkewitz mit dem Rad bis nach Schmilka gefahren. Im Tourenbuch ist die Strecke mit 69 Km Länge ab Schmilka angegeben. Dabei müssen 1560 hm überwunden werden, und es heißt nicht für umsonst: Tour 23 - Der Härtetest: Von Schmilka nach Altenberg. Zurück gefahren bin ich über das Müglitztal, immer gemütlich bergab bis nach Dresden.

Länge der Strecke: 165 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1866 hm.

erstes Foto: der Elberadweg ist immer noch gesperrt.
zweites Foto: die Elbeschleife vor Stadt Wehlen.

 

erstes Foto: Orgel in der Marienkirche Königstein/Sächsische Schweiz.
zweites Foto: Elberadweg hinter Bad Schandau.

 

erstes Foto: Großer Winterberg und Zirkelstein (Schöna).
zweites Foto: Blick zurück zum Großen Zschirnstein.

 

erstes Foto: Waldweg.
zweites Foto: könnte der Fuchsteich sein, bin mir aber nicht sicher.

 

erstes Foto: Postsäule in Nähe Hellendorf.
zweites Foto: schöner Waldweg hinab nach Hellendorf.

 

erstes Foto: hinauf zur Oelsener Höhe.
zweites Foto: nach Fürstenwalde. Der Berg links ist der Sattelberg (Špičák).

 

erstes Foto: Richtung Fürstenau.
zweites Foto: Sattelberg (Mitte) und Hoher Schneeberg.

 

erstes Foto: das Ziel vor Augen - links im Hintergrund der Kahleberg, in der Bildmitte der Geising.
zweites Foto: Blick zum Mückentürmchen (Komáří hůrka).

 

erstes Foto: hinab nach Geising.
zweites Foto: am Ziel angekommen - der Gipfel des KB.

 

Download: GPX-Datei Dresden Schmilka Kahleberg

Packraft-Tour Sächsische Schweiz

Sonntag, 7. Mai 2017
Packraft-Tour Sächsische Schweiz

Zeitig in der Frühe bin ich bei Wehlen in die Elbe gestochen. Überall noch Nebel, eine eigenartige Stimmung und trotzdem sehr sehr schön. Eine Bootstour ist die pure Entstannung, kein Stress, keine Geschwindigkeit, absolute Ruhe, man hört den Kuckuck rufen, die Vögel singen, was will man mehr. Und rudern muss man ja totzdem ein wenig. Ausgestiegen bin ich in Tolkewitz in Nähe des Rudervereins. Wie lange ich unterwegs war und wie weit die Strecke ist, weiß ich nicht, denn ich habe die Zeit vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Digitalpiano Yamaha Clavinova CLP-S406

Donnerstag, 4. Mai 2017
National Anthem Israel

In meinem Blog geht es nicht nur um das Radfahren und Wandern. Im rechten Feld gibt es auch die Kategorie "Meine Musik", und um die soll es heute gehen. Ich hatte mir vor ein paar Jahren ein neues Digitalpiano von Yamaha gekauft. Es handelt sich um das Modell "Clavinova CLP-S406", also ein recht hochwertiges und klang schönes Instrument. Ein richtiges Klavier wäre mir natürlich lieber, aber da werden die lieben Nachbarn etwas dagegen haben. Schließlich übe ich täglich mehrere Stunden am Klavier.
Hier ein kleines Klangbeispiel des Digi-Pianos. Ich habe ein paar Variationen über die Israelische Nationalhymne improvisiert. Diese Hymne gefällt mir besonders gut, und wer genau hinhört, der wird dieses Lied in irgend einer Art und weise schon einmal gehört haben. Die Melodie stammt vermutlich aus dem Jahr 1888 und wird dem Komponisten Samuel Cohen zugeschrieben. Die Melodie der haTikwa geht auf ein unbekanntes europäisches Volkslied zurück, das unter anderem in der spanischen und polnischen Volksmusik auftaucht und ins Liedgut vieler europäischer Länder übernommen wurde. Und dann wäre noch die "Moldau" aus dem Zyklus "Mein Vaterland" von Bedřich Smetana, und selbst "Alle meine Entchen" in Moll klingt dem Lied etwas ähnlich. Nun die Variationen in d-moll, gespielt auf dem Yamaha CLP-S406



Wer das Klavier sehen möchte, hier noch ein kleines Video. Gespielt habe ich "Das Gewitter" von Friedrich Burgmüller.



Grüne Oasen in Dresden

Mittwoch, 3. Mai 2017
Grüne Oasen in Dresden

Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Mit gut 540.000 Einwohnern ist Dresden, nach Leipzig, die zweitgrößte sächsische Stadt und die zwölftstärkste Kommune Deutschlands.
Soweit Wikipedia. Trotz Großstadt und internationalem Flair, Dresden kann auch anders, und es gibt Gebiete, die erinnern mich eher an die Wildnis Kanadas. Vor ein paar Tagen habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und habe die Dresdner Wildnis unsicher gemacht. Hier ein paar Fotos.

 

 

 

 

 

Fahrradtour zur Brandaussicht

Montag, 24. April 2017
Fahrradtour zur Brandaussicht

Bei dieser schönen Tour handelt es sich um die Tour 16 aus dem Buch "RadKulTour", erschienen im SZ Verlag Dresden. Eine genaue Beschreibung folgt demnächst.

Erstes Foto: Bahntrassenradweg - Schönfelder Hochland (14 km)
Zweites Foto: Das Schloss Schönfeld

 

Erstes Foto: Blick zum Triebenberg (384 m). Seit der Eingemeindung von Schönfeld-Weißig stellt der Triebenberg die höchste Erhebung im Stadtgebiet von Dresden dar.
Zweites Foto: Blick in Richtung Valtenberg (Lausitz) und Stolpen. Ganz rechts im Bild der Unger.

 

Erstes Foto: die Kirche in Stürza.
Zweites Foto: Blick von der Hohburkersdorfer Höhe in Richtung Stolpen.

 

Erstes Foto: Blick von der Hohburkersdorfer Höhe in Richtung Valtenberg (Lausitz).
Zweites Foto: Blick von der Hohburkersdorfer Höhe in Richtung Unger. Rechts daneben der Tanzplan. Am rechten Bildrand der Gickelsberg, dahinter in der Ferne die Lausche und die Böhmischen Berge.

 

Erstes Foto: Die Hohburkersdorfer Linde.
Zweites Foto: die Berge der Sächsischen Schweiz und der Hohe Schneeberg.

 

Erstes Foto: Blick von der Hohburkersdorfer Höhe in Richtung Tanzplan, Lausche , Jedlova, Gickelsberg, Kaltenberg, Gr. Winterberg, Rosenberg, Zirkelstein usw.
Zweites Foto: Die Burg Hohnstein.

 

Erstes Foto: Die Brandaussicht in der Sächsischen Schweiz.
Zweites Foto: Der Lilienstein (in Nähe Porschdorf).

 

Erstes Foto: Der Elberadweg kurz hinter Rathen. Es handelt sich um die rechte Elbseite.
Zweites Foto: Die ewige Baustelle Elberadweg an der Brücke in Pirna.

 

Erstes Foto: Die ewige Baustelle Elberadweg in Heidenau.
Zweites Foto: Mein Fahrrad.

 

Länge der Tour: 80, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 952 m
Download: GPX-Datei Dresden - Brandaussicht

Spreewaldmarathon 2017

Montag, 24. April 2017
Der 15. Spreewaldmarathon 2017

Den kältesten Spreewaldmarathon erlebten mit einer Höchsttemperatur von +6 Grad 12.216 Teilnehmer. Starker Wind mit Böen bis 100 km/h, reichlich Regen und viele Hagelschauer machten für Sportler und Helfer die Teilnahme nicht einfach. Unser geheimes Ziel zum 15. Jubiläum, zum 15. Mal nacheinanderen mehr Gäste beim Marathon im Spreewald begrüßen zu können, haben wir geschafft.
Zitat: Spreewaldmarathon

Das Zitat sagt alles. Wir haben uns in diesem Jahr für die 150 Km-Strecke entschieden und tapfer bis zum Schluss durchgehalten. Ein ganz großes Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer!!

 

 

 

 

Wanderung zum Pikes Peak - Teil 2

Mittwoch, 19. April 2017
Wanderung zum Pikes Peak - Teil 2

Die Gipfelregion des Pikes Peak. Wer von ganz unten bis zum Gipfel laufen möchte, der hat etwa 20 Kilometer Fußmarsch vor sich, der Höhenunterschied beträgt 2300 m.

 

 

 

 

 

Tolkewitz-Niederwartha mit dem Boot

Freitag, 14. April 2017
Packraft Tour auf der Elbe

Heute zum Karfreitag war Ruhe angesagt, zu Neudeutsch "Entschleunigung". Gegen 6. 30 Uhr bin ich mit meinem neuen Packraft in See (ich meine in die Elbe) gestochen. Wetter war trübe und kalt, Temperaturen um die 5 Grad plus, aber es hat nicht geregnet und die Sonne wollte etwas durchscheinen. Da ich schon eine kleine Tour vor ein paar Tagen gemacht hatte, ging das Aus - und Einsteigen heute recht schnell und gut. Auch an das Paddeln habe ich mich hervorragend gewöhnt. Braucht eben alles etwas Übung. So wie ich aus den Nachrichten erfahren habe, staute sich der Autoverkehr gen Norden Deutschlands auf über 100 Kilometer. Davon habe ich gar nichts mitbekommen, denn ich war mit mir, meinem Boot, ein paar Enten und Graugänsen völlig alleine unterwegs. Ein einziges Schiff ist mir begegnet. Es war ein Ausflugsschiff aus Basel. Wie der Kahn von der Schweiz bis nach Sachsen gekommen ist, weiß ich nicht und kann es mir auch nicht vorstellen. Jedenfalls hat mein Boot die großen Wellen sehr gut gemeistert. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut und leicht sich so ein Packraft steuern lässt. Ich hatte überhaupt keine Probleme mit dem starken Gegenwind, der Strömung und den großen Bugwellen. War wieder mal ein sehr schönes, langsames und ruhiges Erlebnis!

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 21 Kilometer

Elberadweg bis Schänitz

Mittwoch, 12. April 2017
Elberadweg bis Schänitz

Bald geht es wieder zum Spreewaldmarathon nach Lübben, und da ist eine kleine Trainingsrunde schon mal eine gute Vorbereitung. Am Sonntag war das Wetter schön in Sachsen, also haben wir uns die Räder geschnappt und sind bis zur Schänitzer Windmühle gefahren. Von meiner Wohnung aus sind das genau 51 Kilometer. Diese müssen natürlich auch wieder zurück geradelt werden, so dass wir locker die hunderter Marke geknackt haben. Meine Tochter ist mit einem ganz normalen Tourenrad gefahren, ich mit dem Rennrad.

Die gigantische Chemiebude in Nünchritz. Gegenüber liegt der kleine Ort Schänitz mit der berühmten Schänitzer Mühle.

 

Ein echtes Breezer Bike aus Amerika und die Schänitzer Windmühle. Links neben der Mühle ist Riesa zu erkennen.

 

Die Ortschaft Zadel auf der anderen Elbseite mit der St.-Andreas-Kirche. Albrechtsburg Meißen und Dom.

 

Der Radweg in Zehren (St.-Michaelis-Kirche) und der Radweg in Niederlommatzsch. Im Hintergrund ist Schloss Hirschstein zu sehen.

 

Länge der Tour: 102 Kilometer

Wanderung zum Pikes Peak - Teil 1

Dienstag, 4. April 2017
Wanderung zum Pikes Peak - Teil 1

Pikes Peak ist ein Berg mit einer Höhe von 4.301 m in der Front Range der Rocky Mountains, nahe Colorado Springs, Colorado. Er wurde benannt nach Zebulon Pike, einem Forschungsreisenden, der 1806 die Pike-Expedition in das südliche Colorado anführte. Es handelt sich um einen der 53 Berge Colorados, deren Gipfel höher als 14.000 Fuß aufragen und somit zu den sogenannten Fourteeners (Vierzehntausendern) gehören.

Soweit Wikipedia zum Pikes Peak. Es gibt drei Möglichkeiten zum Gipfel zu gelangen. Hier erst einmal die Wanderung. Start ist der Ort Manitou. Auf etwa halber Strecke erreicht man die kleine Hütte Barr Camp in 3109 m Höhe. Ab hier wird der Weg steinig und beschwerlicher. Ein Problem ist aber nicht der Weg selber, sondern die enorme Höhe und die dünne Luft. Ich habe ganz schön gejapst.

Teil Zwei folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Packraft-Tour auf der Elbe

Montag, 3. April 2017
Packraft-Tour auf der Elbe

Mitte März hatte ich mir im Packrafting-Store ein Boot bestellt, welches ich nun endlich mal ausprobieren wollte. Für heute war schlechtes Wetter angesagt, was mich aber nicht abhalten konnte aufs Wasser zugehen. Trotz Regenwarnung gab es den ganzen Tag lang keinen einzigen Tropfen Regen. Wie sich der Wetterbericht irren kann! Etwas aufgeregt war ich schon, weil ich nicht wusste, wie sich das Boot auf dem Wasser verhält und wie ich damit klar komme. Nach den ersten Paddelschlägen war klar: das Boot ist super! Ich habe lange überlegt, was für ein Schiff ich mir kaufe. Ein echtes Kanu ist sicherlich viel besser, dafür aber auch sehr schwer. Für mich als Nichtautofahrer kommt so etwas nicht in Frage. Ein Packraft ist für meine Bedürfnisse ausreichend. Es ist leicht, kann überall mitgenommen werden, passt in den Rucksack und lässt sich auch leicht auf der Schulter im aufgeblasenem Zustand transportieren. Mein neues Packraft fährt relativ ruhig und zügig auf dem Wasser. Kaum zu glauben, dass das nur ein Schlauchboot ist.

Das Boot ist ein Alligator 2S (by MRS). Gewicht etwa 3 Kilo, Schläuche: 210-Denier Nylon (UPN35) mit doppelter Urethan-Beschichtung. Der Blasesack wiegt nur 130g und ist regelrecht genial. Ich hatte das Boot in fünf Minuten aufgeblasen und in ganzen zehn Minuten komplett startklar. Länge und Breite innen: 126 cm und 33 cm. Länge und Breite außen: 252 cm und 86 cm. Wasserlinie: 190 cm. Rumpfgeschwindigkeit: 5km/h (ich war heute schneller unterwegs). Als Ruder habe ich mir das teure "Anfibio Ultimate Tough" geleistet. Es ist sehr sehr leicht, aus Karbon gefertigt und liegt perfekt in der Hand. Da es sich in fünf Teile zerlegen lässt, passt es sogar in meinen ganz normalen Wanderrucksack. Was ich mir auf jeden Fall noch kaufen möchte, ist ein passender Wasserrucksack, eine wasserdichte Hose und eine Seil für das Boot und die Paddelbefestigung. Denn sollte das Paddel über Bord gehen, dann ist alles zu spät. Eine Sicherung ist da schon hilfreich.

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 12 Kilometer
Start: Dresden Tolkewitz
Ende: Dresden Flügelwegbrück
Download: GPX-Datei Paddeln in Dresden

Fahrradfahren in Colorado Springs

Freitag, 31. März 2017
Fahrradfahren in Colorado Springs

Für mich wieder eine interessante Erfahrung: wie fährt es sich in amerikanischen Städten mit dem Fahrrad? Und wie man sieht, ich bin zum ersten Mal mit einem Mountainbike unterwegs gewesen. Auch in Colorado Springs bemüht man sich, etwas für die Radfahrer zu tun. Sehr gut! Außerdem sind die Menschen sehr höflich. Streitigkeiten und Aggressionen wie auf unseren Deutschen Straßen gibt es in Colorado nicht. Im Gegenteil!! Da hält man auch mal eine stärker befahrene Straße gut aus. Wenn es nur bei uns so wäre. Zu schaffen gemacht hat mir die dünne Luft. Colorado liegt immerhin auf einer Höhe von 2000 Meter, und das habe ich ziemlich deutlich gemerkt.

Meine kleine Fahrradtour geht von Colorado Springs in den Palmer Park. Im Hintergrund ist der Pikes Peak zu sehen, der Hausberg von Colorado Springs. Er hat eine Höhe von 4301 m. Auf den Fotos unten sieht man den "Garden of the Gods". Diesen schönen Park sollte man aber lieber zu Fuß und nicht mit dem Fahrrad erkunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühlingserwachen fürs Rennrad

Sonntag, 12. März 2017
Erste Tour mit dem ADFC Dresden

Die erste Tour des ADFC in diesem Jahr ging bei sehr kaltem Wetter von Dresden nach Hellerau, Radeburg, Ortrand, Thiendorf, Ottendorf-Okrilla, Langebrück, Dresdner Heide und zurück in die Residenzstadt. Danke an den ADFC! Die Tour hat Spass gemacht, und wir waren eine super Truppe! Fotos sind leider kaum entstanden. Hier nur ein paar wenige Bilder:

Der Elberadweg am Morgen:



Die Straße hinter Thiendorf. Direkt in der Bildmitte ist am Horizont der Keulenberg bei Königsbrück zu sehen.



Der Großteich bei Thiendorf.



Im Hintergrund ist die Chemiebude in Nünchritz zu sehen. Kaum zu glauben, aber Riesa ist gar nicht mehr weit entfernt. Die Elbe macht einen gewaltigen Bogen, deshalb entstehen manchmal verwirrende Perspektiven. Vor der Chemiebude ist (etwas verdeckt durch den Wald) Großenhain zu erkennen.



Länge der Tour: 103 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 786 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Ortrand

Fahrradtouren in der Nähe:
Fahrradtour zum Keulenberg
Fahrradtour Königsbrücker Heide Teil 1
Fahrradtour Königsbrücker Heide Teil 2

Fahrradtour zum Trümmerberg Hellerau

Sonntag, 26. Februar 2017
Fahrradtour zum Trümmerberg und Wasserturm in Radebeul

Wer mit dem Zug oder der Straßenbahn Richtung Hellerau, Klotzsche fährt, der entdeckt auf der linken Seite einen recht markanten Berg in der grünen Landschaft. Es handelt sich um einen sogenannten Trümmerberg und um eine Mülldeponie. Da ich noch nie dort oben gewesen bin, habe ich mir heute mein Fahrrad geschnappt und bin in Richtung Trümmerberg gefahren. An der Straßenbahnhaltestelle "Heeresbäckerei" geht es links über einen kleine Eisenbahnbrücke, und dann ist man auch fast schon am Ziel.

Drei größere Trümmerberge gibt es in Dresden, das am 13./14. Februar 1945 stark zerstört wurde. Der größte befindet sich am Südrand des Hellers. Er wurde später noch als Deponie benutzt, wobei es auch zu unkontrollierten Ablagerungen von giftigen Abfällen kam. Die Müllkippe wurde nach 1990 saniert. Der Berg kann heute betreten werden und bietet eine Aussicht auf große Teile der Stadt, unter anderem in den Hof des nahegelegenen Gefängnisses.

Die Eisenbahnbrücke an der "Heeresbäckerei". Blick vom Trümmerberg auf Dresden. Im Vordergrund die neue Strafvollzugsanstalt. Im Hintergrund (Mitte) der Windberg bei Freital.

 

Auf dem Trümmerberg. Blick in Richtung Klotzsche, Hellerau.

 

Oben rechts ist die Autobahn Richtung Chemnitz zu sehen, unterhalb die Gebäude an der Washingtonstraße. Auf dem zweiten Foto sieht man die große Sandgrube. Wie in der Dresdner Heide wird am Heller Sand abgebaut. Seine großen Sandgruben liefern seit Jahrzehnten Material für den Dresdner Städtebau.

 

Da ich noch Zeit hatte, bin ich oberhalb von Dresden in Richtung Radebeul geradelt. Besonders schön finde ich die Weinbergstraße in Radebeul.

Ein altes Haus am Ende des Hammerweges. Das zweite Foto ist im Lößnitzgrund entstanden. Soweit bin ich nun schon gefahren. Es handelt sich um einen alten Steinbruch. Trotz verbot, wird der Felsen gerne von Bergsteigern genutzt. Im Sommer finden hier zum Teil die Karl-May-Festspiele statt.

 

Oben am Wasserturm in Radebeul West. Gut zu erkennen die neue Brücke und das Staubecken (Pumpspeicherwerk) in Niederwartha. Blick in Richtung Wasserturm.

 

Der Wasserturm in Radebeul West. Blick zur Friedensburg. In der Bildmitte erkennt man im Hintergrund recht gut den Hohen Schneeberg in der Sächsisch Böhmischen Schweiz.

 

Blick auf Dresden. Am Horizont gut zu erkennen der Hohe Schneeberg, Sattelberg, Wilisch (etwas verdeckt), Geising und Kahleberg. Zweites Foto: Blick auf Niederwartha mit Brücke und Speicherbecken.

 

Der recht interessante Wald um den Wasserturm. Es ist wirklich eine sehr schöne Gegend. Wer in den Grund absteigt, muss allerdings sein Fahrrad die Treppen hinunter tragen. Ist aber nicht weiter schlimm. Unterdessen bin ich auf der anderen Elbseite angekommen. Hier noch ein schöner Blick auf die Briesnitzer Kirche. Über die Autobahnbrücke kann man links und rechts auch mit dem Fahrrad fahren.

 

Und noch einmal ein Blick von der anderen Seite auf den Trümmerberg (direkt in der Bildmitte zwischen den Bäumen). Die Autobahn macht einen Höllen Lärm. Es ist der Blanke Irrsinn.



Länge der Tour: 57 Kilometer
gesamter Anstieg: 416 Meter

Download GPX-Datei Trümmerberg, Wasserturm Radebeul

Die GPX-Datei ist mit Vorsicht zu genießen, da ich ohne Plan gefahren bin. Es gibt Umwege, Treppen und Stufen, Waldwege mit Matsch und Schlamm. Viel Spass!