Wanderung von Dresden auf den Königstein

Montag, 16. September 2019
Wanderung von Dresden auf den Königstein

Das hatte ich mir ja schon immer mal vorgenommen - eine Wanderung von Dresden bis auf den Königstein. Heute hat es geklappt mit der weiten Tour, und ich habe mein Ziel erreicht. Viel muss ich nicht zur Strecke sagen. Immer auf dem Elberadweg entlang über Heidenau, Pirna, Wehlen, Rathen, Königstein und dann auf den Berg hoch. Eine GPX-Datei ist überflüssig, ich lade sie aber trotzdem mal hoch. Die Wanderung lohnt sich, weil die Landschaft ausgesprochen schön ist. Und beim Laufen kann man mal alles richtig in Ruhe anschauen.























Länge der Tour: 38 Kilometer
Gesamter Anstieg: 425 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden - Königstein

Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 3

Donnerstag, 12. September 2019
Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 3

Die Fahrradtour zum Bieleboh ist wiederum eine meiner schönsten Touren in diesem Jahr. Ich kann sie nur empfehlen!! Start ist Dresden Tolkewitz. Der gesamte erste Teil bis Neustadt gleicht meiner Fahrradtour zum Czorneboh, die ich gerade erst vor ein paar Tagen gemacht habe. Ich spare mir deshalb eine Beschreibung. Ab Neustadt trennen sich beiden Strecken. Zunächst geht es auf der Böhmischen Straße Richtung Tschechischer Grenze, dabei handelt es sich um eine reine Fahrradstraße. In Tschechien fährt man durch ein großes Waldgebiet, leider ist der Weg ziemlich holprig, aber mit dem Mountainbike oder einem stabilen Tourenrad ohne weiteres zu schaffen. Auf der alten Hainspacher Straße erreichen wir Lobendava und Lisci. In Lisci steht eine alte katholische Kapelle und mehrere Kruzifixe, die man sich unbedingt ansehen sollte. Jetzt kommt ein etwas anstrengender Teil. Bevor es zur Deutschen Grenze geht, bin ich wahrscheinlich durch den Hohwald auf Tschechischer Seite gefahren. Nach der höchsten Stelle geht es sehr steil nach unten, für mich als ungeübter Mountainbikefahrer nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Aber es hat ganz gut geklappt. In Sohland habe ich die "Prinz-Friedrich-August-Höhe" besucht. Auf dem Berg befindet sich ein sehr schönes Hotel mit Restaurant und ein Aussichtsturm. Von ihm hat man einen fantastischen Blick in Richtung Zittauer Gebirge und Isergebirge. Ganz unten im Spreetal liegt Sohland. Auch hier fährt man fast ausschließlich nur auf Fahrradwegen. Auf der B98 geht es nach Oppach. Neben der lauten Straße wurde ein fantastischer Radweg gebaut, auf dem es sich komfortabel fahren läßt. Jetzt hat man schon einmal einen schönen Blick auf den Bieleboh. Davor befindet sich der Pickaer Berg und die Kälbersteine. Der Weg hinauf zum Bieleboh ist nicht sehr anstrengend und gut zu schaffen. Auch auf diesem Berg gibt es ein Restaurant und ein Aussichtsturm. Diesen finde ich besonders schön!! Auf meinen Fotos kann man die Aussicht genießen. Ich hatte relatives Glück mit dem Wetter und habe den Jeschken, das Hohe Rad und die Tafelfichte gesehen. Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg. Leider muss man nach Sohland wieder aus dem Spreetal hinaus, und das ist ein ziemlich langer und anstrengender Anstieg. Kein Wunder, wenn am Ende über 1800 Höhenmeter auf dem Tacho stehen. Auf der gesamten Strecke geht es eigentlich nur bergauf oder bergab. Das summiert sich.

Länge der Tour: 137 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1824 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Bieleboh













Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 2

Donnerstag, 12. September 2019
Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 2

Teil 2, von Dresden bis auf den Bieleboh.

Die Beschreibung der Fahrradtour bis zum Bieleboh folgt demnächst.

 

 













 

 

 

Länge der Tour: 137 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1824 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Bieleboh

Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 1

Mittwoch, 11. September 2019
Fahrradtour zum Bieleboh - Teil 1

Teil 1, von Dresden bis zum "Prinz-Friedrich-August" Turm zu Sohland an der Spree.

Die Beschreibung der Fahrradtour bis zum Bieleboh folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 137 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1824 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Bieleboh

Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 2

Sonntag, 8. September 2019
Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 2

Als zweite Kirche habe ich die "Garnisonkirche St. Martin" besucht. Hier gab es die Möglichkeit, den Turm zu besteigen und somit Dresden mal aus einer ganz anderen Perspektive zu bewundern. Näheres findet man auf der Webseite der Garnisonkirche St. Martin.



















Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 1

Sonntag, 8. September 2019
Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 1

Heute zum Tag des offenen Denkmals habe ich die "Auferstehungskirche Dresden-Plauen" besucht. Die Orgel ist ein Neubau aus dem Jahre 1985 (Orgelbau Bautzen, vorm. H. Eule). Genaueres findet man auf der Webseite der Kirche. Etwas über die Glasfenster im Altarraum kann man hier lesen.













Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 3

Donnerstag, 5. September 2019
Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 3

Der Czorneboh stand schon immer ganz vorne auf der Liste meiner Berge, die ich mit dem Fahrrad erklimmen wollte. Es ist ein recht auffälliger Berg, von überall aus gut zu sehen, außerdem befindet sich auf dem Gipfel ein sehr schönes Restaurant mit Aussichtsturm. Abgehalten hat mich immer die weite Entfernung, denn über 140 Kilometer wollen erst einmal gefahren werden. Gestern habe ich mich spontan dazu entschlossen, bis auf den Czorneboh zu radeln und natürlich auch wieder zurück. Los gehts.

Start ist Dresden Tolkewitz, mit der Fähre bin ich auf die andere Elbseite übergesetzt. Der Helfenberger Grund ist momentan für Autos wegen Bauarbeiten gesperrt, das habe ich genutzt, um in Ruhe durch den Grund nach oben zu radeln. Über Cunnersdorf geht es auf den Bahntrassenradweg "Schönfelder Hochland". Diesen Radweg finde ich besonders schön, man hat fantastische Fernblicke in die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge, außerdem fährt man immer leicht bergab. Der Bahntrassenradweg endet vorerst in Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Weiter geht es nach Helmsdorf, Stolpen, Langenwolmsdorf, meist auf sehr schönen asphaltierten Radwegen oder ruhigen Nebenstraßen. Ab Langenwolmsdorf ist es mit der Ruhe vorbei. Bis Neustadt bin ich die S159 gefahren, eine fürchterliche Autorennstrecke. Ich habe bisher noch keine andere Möglichkeit gefunden, wie ich diese Piste umgehen kann. Die Strecke hinauf in den Hohwald fahre ich besonders gerne. Auf Schotterwegen geht es durch den Wald in Richtung Valtenberg, wobei die Strecke immer leicht ansteigt, dann bin ich noch etwas Straße gefahren um schließlich in Steinigtwolmsdorf zu landen. Jetzt wird es anstrengend, denn die Weifaer Höhe muss erklommen werden. Von Steinigtwolmsdorf hinauf nach Weifa geht das recht einfach, umgekehrt von Schirgiswalde nach Weifa ist das aber ein ganz schöner Hammer. Schirgiswalde liegt tief unten im Tal, es geht also wieder hoch nach Crostau. Jetzt sieht man den Czorneboh schon ganz nahe, leider liegt auch hier wieder ein Tal dazwischen. Bis Cunewalde bin ich einen sehr schönen Bahntrassenradweg gefahren, um welche Linie es sich handelt, weiß ich aber nicht. Cunewalde besitzt übrigens die größte evangelische Dorfkirche mit 2.632 Sitzplätzen und drei Emporen; sie wurde 1781–1793 erbaut. Leider konnte ich sie nicht besichtigen. Der Weg hinauf auf den Czorneboh ist der Hammer. Ein breiter asphaltierter Radweg führt direkt auf den Gipfel, wobei man natürlich eine ganz schöne Höhe erklimmen muss. Einfach ist das nicht! Vom Aussichtsturm hat man eine teilweise gute Sicht, Richtung Lausitzer Gebirge ist diese durch hohe Bäume verdeckt. Zu sehen sind Bautzen, das Kraftwerk Boxberg, Schwarze Pumpe und am Horizont Jenschwalde.
Die Rückfahrt ist die gleiche wie die Hinfahrt. Besonders Spass hat mir die Abfahrt vom Czorneboh gemacht. Weil fast keine Wanderer unterwegs waren, konnte ich ein gutes Tempo vorlegen. Von Schirgiswalde hinauf nach Weifa habe ich mich etwas schwer getan, weil der Anstieg doch ganz schön steil und lang ist. Oben auf der Höhe hat man übrigens die schönste Sicht der gesamten Tour. Hier kann man den Jeschken, die Lausche und sogar das Riesengebirge in der Ferne sehen.
Die Strecke fand ich sehr anstrengend. Am Ende standen fast 2000 Höhenmeter auf meinem Tacho. Die Lausche war in dieser Beziehung einfacher zu fahren. Spaß hat es trotzdem gemacht.



Länge der Tour: 145 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1998 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Czorneboh



Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 2

Donnerstag, 5. September 2019
Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 2

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 





 

 

 







Länge der Tour: 145 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1998 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Czorneboh

Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 1

Donnerstag, 5. September 2019
Fahrradtour zum Czorneboh - Teil 1

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 145 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1998 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Czorneboh

Fahrradtour zur Lausche - Teil 2

Freitag, 30. August 2019
Fahrradtour zur Lausche - Teil 2

Die Lausche (tschechisch Luž) ist mit 792,6 m der höchste Berg im Zittauer Gebirge und im gesamten Lausitzer Gebirge sowie die höchste Erhebung in Deutschland östlich der Elbe.
Wikipedia

Das ist wiederum eine meiner schönsten Komoot-Fahrradtouren in den letzten Jahren. Ich bin schon einmal von Jonsdorf nach Dresden geradelt, über Dolni Podluzi, Rybniste, Chribska, Jetrichovice, Vysoka Lipa und Hrensko, Elberadweg. Die Strecke ist auf Grund der vielen Taleinschnitte ziemlich anstrengend. Gestern bin ich über Elberadweg, Bad Schandau, Kirnitzschtal, Hinterhermsdorf in das Zittauer Gebirge gefahren, was wesentlich einfacher geht. Im Kirnitzschtal steigt die Strecke stetig leicht an, etwas steiler wird es erst zum Schluss hinauf nach Hinterhermsdorf. Ab Hinterhermsdorf geht es steil nach unten in das Khaatal, wo die Kirnitzsch fließt. Hier überqueren wir die Tschechische Grenze. Den Weg durch das Khaatal fand ich besonders schön. In Kyjov verlassen wir das Tal, immer leicht ansteigend erreichen wir schließlich Krasna Lipa. Ab hier ist die Strecke meiner Fahrradtour Jonsdorf - Dresden ziemlich ähnlich. Hinter Krasna Lipa geht es über einen sehr schönen Wald - und Wiesenweg nach Horni Podluzi, im Blickfeld immer der mächtige Jedlova. In Herrenwalde überqueren wir die Grenze, und jetzt sieht man zum ersten Mal die Lausche. Weit ist es nicht mehr, aber es wird extrem steil. Bis zur Rübezahlbaude konnte ich noch fahren, dann war schieben angesagt. 23 Prozent Steigung und schlechte Wegverhältnisse waren für mich nicht zu meistern. Oben auf der Lausche habe ich lange gerastet und nachgedacht, wie ich zurück nach Dresden komme. Da ich ziemlich gut drauf war, habe ich mich für die gleiche Strecke zurück entschieden. Es geht ja meistens nur noch bergab. Am Elberadweg hatte ich Rückenwind, so dass ich nach 180 Kilometer gar nicht so knülle war. Wirklich schöne Tour, kann ich nur empfehlen.









Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1375 Meter
Download: GPX-Datei von Dresden zur Lausche





Fahrradtour zur Lausche - Teil 1

Donnerstag, 29. August 2019
Fahrradtour zur Lausche - Teil 1

Die Beschreibung der Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1375 Meter
Download: GPX-Datei von Dresden zur Lausche

Fahrradtour zum Stürmer - Teil 2

Dienstag, 27. August 2019
Fahrradtour zum Stürmer (Bouřňák) - Teil 2



Die Tour zum Stürmer hat mir wieder Komoot vorgeschlagen. Eigentlich war die Strecke recht gut, einzig in Moldava schickt mich der Routenplaner wieder mal durch ein privates Grundstück. Das konnte ich aber, auf Grund meiner sehr guten Garmin-Karte geschickt umfahren.

Der Bouřňák (deutsch Stürmer) ist einer der höchsten Berge des östlichen Erzgebirges auf dem Territorium der Tschechischen Republik (869 Meter). Bekannt ist der Berg als eines der bedeutendsten Ski-Zentren des Osterzgebirges. Der windzerzauste Buchenwald auf der Nordostseite des Gipfels steht seit 1979 auf 3,26 ha als Naturdenkmal unter Schutz.
Wikipedia

Start ist Dresden Tolkewitz. Komoot hat mich ganz gut durch die Stadt gelotst, was aber für meine Begriffe besser geht. Das nächste Mal fahre ich gleich über die Babisnauer Pappel. Bis Dippoldiswalde ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour nach Altenberg. Ab Dippoldiswalde führt die Strecke entlang der Bahntrasse der Schmalspurbahn Freital-Hainsberg, mal auf Fahrradwegen, mal durch den Wald oder auf der Straße. In Kipsdorf erreichen wir den Endbahnhof der Eisenbahn, der leider wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Ab Kipsdorf geht es steil nach oben Richtung Bärenfels. Eine große Steigung mit 15 Prozent gibt es in Seyde, schließlich müssen wir ja auf den Erzgebirgskamm hinauf. In Neuhermsdorf befindet sich der ehemalige Grenzübergang nach Tschechien. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Stürmer. Leider war die Sicht oben auf dem Berg nicht gut, die beiden Milleschauer und das Mückentürmchen konnte ich aber recht gut sehen. Das Hotel befindet sich in einem sehr desolaten Zustand und wird sehr wahrscheinlich nicht mehr bewirtschaftet. Schade!! Die Rückfahrt ist die gleiche Strecke wie die Hinfahrt. Allerdings habe ich mir ein paar Fahrradwege gespart und bin stattdessen die B 170 gefahren. Nicht sehr schön, aber es geht schneller.

Länge der Tour: 108 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1666 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Stürmer



Fahrradtour zum Stürmer - Teil 1

Montag, 26. August 2019
Fahrradtour zum Stürmer (Bouřňák) - Teil 1

Die Beschreibung der schweren Fahrradtour folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 108 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1666 Meter.
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Stürmer

Wanderung Tyssaer Wände

Mittwoch, 21. August 2019
Wanderung Tyssaer Wände

Tyssaer Wände (tschechisch Tiské stěny) wird in Tschechien eine Felsenstadt im Westen der Böhmischen Schweiz unweit der landschaftlichen Grenze zum Erzgebirge genannt. Das Gebiet nahe dem namensgebenden Ort Tisá (Tyssa) mit seinen bis zu 30 m hohen Felsen gilt als eine der größten touristischen Attraktionen der Böhmischen Schweiz. Die Tyssaer Wände und auch die benachbarten Bürschlitzwände (Bürschlické stěny) stehen als Nationales Naturreservat unter Naturschutz.
Wikipedia

Zur Wanderung muss ich nicht viel sagen, es gibt auch keine GPX-Datei. Der Weg ist ausgeschildert und leicht zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: etwa 5 Kilometer.

Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Donnerstag, 15. August 2019
Fahrradtour zum Jeschken - Teil 2

Die Fahrradtour zum Jeschken war bestimmt meine schönste Tour in den letzten Jahren. Eine traumhafte Landschaft, meistens abseits der Hauptverkehrsstraßen gefahren, viel Ruhe und immer wieder steile Anstiege. Der Jeschken ist an sich auch nur ein Berg wie jeder andere, was ihn aber so einmalig macht ist der Fernsehturm auf dem Gipfel, der die Form des Berges nach oben fortführt. Für mich ist der Jeschken einer der schönsten Berge, die ich mit dem Fahrrad erklommen habe.

Nachdem das 1906 erbaute Berghotel am 31. Januar 1963 abgebrannt war, wurde von 1966 bis 1973 nach dem Entwurf des Architekten Karel Hubáček ein 99,86 Meter hoher futuristischer Bau neu errichtet, der Fernsehturm Ještěd. Für den Bau, der in Form eines Rotationshyperboloids die Formen der Berghänge aufgreift und nach oben hin fortführt, wurde der Architekt mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet.
Wikipedia

Wir sind wieder in Dresden Tolkewitz gestartet. Zunächst geht es den Elberadweg entlang bis nach Herrnskretschen. Hier beginnt der erste Anstieg hinauf nach Jonsdorf. Bis Česká Kamenice ist die Strecke identisch mit meiner Fahrradtour zum Kaltenberg. Hinter Česká Kamenice zweigt die Strecke ab nach Preschkau, und es beginnt der steile und lange Anstieg hinauf auf den Kamm des Zittauer Gebirges. Wer schon einmal von Oybin nach Lückendorf gefahren ist, weiß von was ich rede. Der Berg wird immer steiler und erreicht am Ende eine Steigung von 17 Prozent. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick auf den Jeschken, der weit hinten am Horizont zu sehen ist. Direkt vor uns liegt der Klíč (Kleis), einer der markantesten Berge der Lausitz. Aus der Nähe sieht der Berg wirklich gewaltig aus. Nun geht es hinab ins Tal, und bald erreichen wir Nový Bor. Ab jetzt wird die Strecke flacher, es gibt nur noch ein paar wenige kleine Höhenzüge. Berge wie der Rollberg (Ralsko) oder der Bösig (Bezděz) sind zum greifen nahe. Jetzt kommt der Endspurt. Komoot hat uns einen Weg gezeigt, der auf direktem Weg hinauf zum Kamm des Jeschken führt. Der Weg ist grottenschlecht, steil und verwurzelt, aber es ist (nach meiner Karte) der einzige Weg der ohne lange Umwege möglich ist. Also, Fahrrad hochschieben! Ich habe mal nachgeschaut, ob es eine Alternative gibt. Ja, gibt es, aber wir hätten 2, 5 Kilometer länger fahren müssen. Auf meiner Karte sieht das so aus:



Die letzten 3 Kilometer hinauf zum Gipfel fahren sich auf der breiten Straße relativ einfach, aber nach 120 Kilometer merkt man auch, was die Beine geleistet haben. Macht nichts, denn es gibt im Jeschkenhotel ein leckeres Essen mit Apfelschorle, dazu den fantastischsten Ausblick den man sich denken kann.

Der Rückweg ist unkompliziert, denn wir müssen nur noch bergab bis zum Bahnhof Liberec rollen. Das ist wieder eine Hammer-Abfahrt, ähnlich der Straße am Fichtelberg. Die Rückfahrt nach Dresden geht mit der Eisenbahn sehr komfortabel. Es fahren mehrere Züge am Tag direkt von Liberec nach Dresden durch, ohne umzusteigen.

Uns hat die Tour ausgesprochen gut gefallen, und ich werde sie sicherlich noch einmal fahren müssen.









Länge der Tour: 134 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 1839 Meter.
Download: GPX-Satei - Dresden - Jeschken