Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 2

Dienstag, 14. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 2

Die Wanderung entspricht bis zu Kilometer 21 meiner Wanderung nach Liebstadt. Da ich die Tour mit Komoot erstellt habe, treten auch wieder die gleichen Probleme auf. Das sind insbesondere die Wegführung durch private Grundstücke, überquerung von gesperrten Bereichen usw.

An der Pferdekoppel in Röhrsdorf steht ein Schild mit dem Hinweis: Betreten verboten. Die Leute sind aber sehr nett und lassen einen durch. Über die anschließende Wiese habe ich diesmal einen kleinen Trampelpfad gefunden, trotzdem muss man über den Weidezaun klettern um in den Röhrsdorfer Grund zu gelangen. Zwischen Mühlbach und Schlottwitz habe ich einen kleinen Pfad gefunden, der äußerst steil und eng ist. Er läuft sich aber recht gut, nur die Kraft sollte man sich etwas einteilen. In Schlottwitz geht es leider ein paar Meter durch den Ort, der Verkehr hielt sich am Morgen aber in Grenzen, so dass ich genügend Ruhe hatte um mir den langen Ort anzuschauen.

Am Ortsende von Schlottwitz geht es hinein in den Trebnitzgrund, den man ein langes Stück durchwandert. Am Ende des Tales war der Weg verschwunden, so dass ich weit über das Feld laufen musste. Ein sehr netter Feldarbeiter im Mähdrescher hat mir den richtigen Weg gezeigt, so dass ich relativ gut in Liebenau angekommen bin. Ab Liebenau geht es hinauf auf die Höhe, oben hat man einen fantastischen Blick auf Dresden und das Erzgebirge. Die kleine Stadt Lauenstein sollte man sich unbedingt anschauen. Der Markt mit Schloss und Kirche ist einzigartig, aber auch das Falknerhaus sollte man sich nicht entgehen lassen. Nach Lauenstein ist der nächste Ort Geising, man muss aber wieder lange über die Höhe wandern.

Start ist Dresden Tolkewitz, Lockwitz, Lockwitzgrund, hinauf nach Borthen, Pferdekoppel, Röhrsdorfer Grund, über die Höhe nach Maxen, Blaues Häusel, hinab in das Müglitztal nach Mühlbach, entlang an der Hangkante bis nach Schlottwitz, Trebnitzgrund, vorbei an Börnchen, über die Höhe nach Liebenau, über die Höhe nach Lauenstein, über die Höhe nach Geising. Am Bahnhof in Geising ist die sehr schöne Wanderung leider zu Ende.

Auf meiner Wanderung nach Schellerhau war ich mir nicht ganz sicher ob ich den Fichtelberg in der Ferne gesehen habe oder nicht. Ich bin mir jetzt ganz sicher: er ist es!!









Länge der Tour: etwa 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Geising





Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 1

Montag, 13. Juli 2020
Wanderung von Dresden nach Geising - Teil 1



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 

 



 





Länge der Tour: etwa 41 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Geising



Wanderung um Schellerhau

Sonntag, 12. Juli 2020
Wanderung um Schellerhau

Wir haben heute eine kleine Wanderung um Schellerhau im Erzgebirge gemacht. Ich hatte die Drohne mit dabei und konnte ein paar Aufnahmen aus der Luft von der Schellerhauer Höhe machen. Die Sicht war relativ gut aber nicht perfekt. Immerhin ist es erstaunlich, was man aus großer Höhe alles sehen kann. Die eigentliche Wanderung werde ich später beschreiben.

Blick auf die Tellkoppe und das Tal der Roten Weißeritz. Unten liegt Schmiedeberg und Kipsdorf.



Die vielen Windräder in der rechten Bildmitte befinden sich bei Hennersdorf. Direkt dahinter am Horizont kann man den Collmberg sehen. Die Entfernung beträgt etwa 75 Kilometer.





Mit etwas Glück findet man die hohe Esse bei Halsbrücke. Irgendwo müsste auch Frauenstein zu finden sein. Die Entfernung beträgt gerade einmal 11 Kilometer.



Interessant: sieht man am Horizont nun den Fichtelberg oder nicht? Die Entfernung beträgt 65 Kilometer. Daher würde ich sagen: ja!





Ein wunderschöner Blick auf den Kahleberg. Die Kuppe links hinter dem Kahleberg könnte der Stürmer sein.



Schön in diagonaler Reihe: in der Bildmitte der Geising, dann Sattelberg, Hoher Schneeberg, Rosenberg und dahinter links der Kaltenberg. Rechts neben dem Hohen Schneeberg ist im Dunst der Kleis zu sehen.



Wenn man von rechts nach links geht, dann sieht man hier den Kaltenberg, die Zschirnsteine, den Wolfsberg, Tanzplan, Unger, Valtenberg usw.



Ich habe das Panorama noch einmal heraus vergrößert weil ich mir einbilde, zwischen Geising und Sattelberg den Jeschken zu sehen. Das wären immerhin 95 Kilometer! Na ja, vielleicht wirklich nur Einbildung?



Sieht man hier nun den Fichtelberg oder nicht?



Gemacht habe ich die Aufnahmen mit der kleinen Mavic Mini in genau 102m Höhe. Erstaunlich, was die kleine Drohne alles leistet. Trotz starkem Wind, sie liegt absolut stabil in der Luft. Natürlich kann man von solch einem kleinen Fotosensor nicht allzu viel erwarten. Aber immerhin, für die Wanderung ist die superleichte Drohne bestens geeignet.

Interessantes Denkmal in Dresden

Dienstag, 7. Juli 2020
Interessantes Denkmal in Dresden

Dieses wunderschöne Denkmal habe ich vor der Frauenkirche entdeckt. Leider erschließt sich mir der Sinn nicht. Na ja, mann muss nicht alles verstehen.



Dafür gibt es noch ein Foto von diesem schönen Gebäude an der TU Dresden in der Abendsonne.



Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Montag, 6. Juli 2020
Wanderung zum Marienfelsen - Jetrichovice

Diese Wanderung ist am Wochenende nicht zu empfehlen. Der kleine Ort Jetrichovice (Dittersbach) wurde am Sonntag von der Blechlavine regelrecht zugemüllt. Kaum ein freier Platz, wo nicht ein Auto steht. Für die Umwelt ein Desaster, aber das ist den Menschein scheinbar völlig egal. Als wir das letzte Mal mit dem Fahrrad nach Dittersbach gefahren sind, war der Wald noch gesund und schön. Heute fährt man durch eine Landschaft die aussieht, als hätte der Krieg gewütet. Außerdem immer wieder Autos in Massen. Einfach furchtbar.

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander - & Naturführer Böhmische Schweiz" - Verlag Peter Rölke. Wir haben uns nur den Marienfelsen und die Wilhelminenwand angeschaut, für den Rudolfstein hatten wir keine Lust mehr, denn dort wollten schätzungsweise eine Millionen Menschen hinauf.





















Länge der Tour: 7 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 280 Meter

Wanderung durch das Polenztal

Freitag, 3. Juli 2020
Wanderung durch das Polenztal

Bei dieser Wanderung handelt es sich um die Tour 13 aus dem Buch "Wander- & Naturführer - Am Rande der Sächsichen Schweiz" - Verlag Peter Rölke. Angegeben ist sie mit einer Länge von 11 Kilometer, bei mir waren es aber nur reichlich 9 Kilometer. Sei es wie es sei, die Wanderung ist auch im Sommer schön und nicht nur im Frühling, wenn die Märzenbecher blühen.

Start ist der kleine Ort Heeselicht, es geht hinab in das Polenztal (Märzenbecherwiese), Scheibenmühle, Bockmühle, hinauf zur Wüstung Luschdorf und dann wieder zurück nach Heeselicht. Am Waldrand kurz vor Heeselicht steht eine gemütliche Bank, wo man in aller Ruhe rasten kann, denn viele Menschen trifft man hier unter der Woche kaum.

















Länge der Tour: 9,1 Kilometer
Gesamter Anstieg: 221 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung durch das Polenztal

Die SLUB und die Südhöhe in Dresden

Mittwoch, 1. Juli 2020
Die SLUB und die Südhöhe in Dresden

Das Gebäude der SLUB Dresden ist der Bau der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, der nach Plänen der Architekten Ortner & Ortner (heute O&O Baukunst) von 1999 bis 2003 am Zelleschen Weg 18 in Dresden entstand.
Wikipedia











Regenbogen am Montag

Mittwoch, 1. Juli 2020
Regenbogen am Montag





Schulen in Dresden Tolkewitz

Sonntag, 28. Juni 2020
Schulen in Dresden Tolkewitz

Wie viele Schulen gibt es eigentlich in Dresden Tolkewitz? Neulich bin ich am späten Abend mit der Drohne über DD-Tolkewitz geflogen. Dabei viel mir auf, dass in der Gegend sehr viele Schulen gibt oder gegeben hat.

Hier erst einmal ein schöner Blick Richtung Sächsische Schweiz. Vor dem Lilienstein ist Schloss Pillnitz und die kleine Kirche "Maria am Wasser" zu sehen.



Die Altenberger Straße, der Konsum an der Marienberger Straße, im Hintergrund ist Leuben mit der Kiesgrube zu sehen.



Die Altenberger Straße in Richtung Blasewitz, Striesen.



Die neue Freie evangelische Schule, die ehemalige 98. POS am Berthelsdorfer Weg, im Gebüsch versteckt der ehemalige Kindergarten, der neue Schulcampus an der Wehlener (Kipsdorfer )Straße.



Die 98. POS scheint noch ziemlich intakt zu sein. Am Fernsehturm sehr gut zu erkennen der tiefe Wachwitzgrund.



Die 94. POS "Ernesto Che Guevara" gesehen von oben.



Die gleiche Schule mit Haupteingang an der Altenberger Straße. Die Schule sah vor gar nicht allzu langer Zeit wesentlich schöner aus. So wie mir bekannt, gehörte sie mal zum Martin-Andersen-Nexö Gymnasiums?, dann waren während der Flüchtlingskrise 2015/2016 Flüchtlinge untergebracht, jetzt verfällt das Gebäude langsam aber sicher.



Die Rückseite der 94. POS "Ernesto Che Guevara".



Die 98. POS am Berthelsdorfer Weg macht momentan noch den besten Eindruck. Das Tor ist abgesperrt, und man kommt nicht in den Schulhof hinein.



Die neue Freie evangelische Schule an der Hausdorfer Straße.



Die alte Freie evangelische Schule an der Hausdorfer Straße. Sie wurde abgerissen (2014?), an ihrer Stelle steht heute die neue Sporthalle. Leider konnte ich keine besseren Fotos finden.





Diesen Kindergarten findet man versteckt im Gebüsch in Nähe der 98. Mittelschule. Ich glaube, dieses Gebäude ist nicht mehr zu retten. Da es so abgeschieden liegt, ist es für Vandalismus besonders gut geeignet.







Stellt sich mir die Frage, warum überhaupt der neue Schulcampus gebaut wurde, wo es doch 3 alte Schulgebäude in der Nähe gab, die zum damaligen Zeitpunkt gar nicht so schlecht aussahen?? Na ja, neues wird gebaut, altes vergammelt. Bin gespannt ob die alten DDR-Schulen jemals abgerissen werden.







Dichter-Musiker-Malerweg - Etappe 2

Montag, 22. Juni 2020
Von Stadt Wehlen nach Schmilka

Das ist der zweite Teil meiner Wanderung auf dem Dichter-Musiker-Malerweg. Erster Teil von Dresden nach Stadt Wehlen siehe hier und hier. So wie ich das mitbekommen habe handelt es sich hierbei um den alten historischen Malerweg. Er beginnt in Dresden Loschwitz und endet am Prebischtor (Pravčická brána). Der Weg folgt zu großen Teile dem heutigen Malerweg, es gibt aber auch ein paar gravierende Abweichungen.

Mein Etappenziel war, von Stadt Wehlen bis zur Brandbaude zu laufen. Von dort hätte ich bequem über Hohnstein mit dem Bus zurück nach Dresden fahren können. Da ich mich aber noch ziemlich gut gefühlt habe, bin ich einfach weiter gewandert. Vielleicht bietet sich ja eine günstige Gelegenheit für die Rückfahrt. Diese kam leider nicht, so dass ich die gesamte Strecke bis Schmilka durchlaufen musste. Im Hinterkopf hatte ich das zwar auch, habe aber nie daran geglaubt ob das überhaupt machbar ist. Na ja, es ging doch, auch wenn ich am nächsten Tag einen mächtigen Muskelkater hatte.

Start ist dort, wo ich das letzte Mal aufgehört habe: am Marktplatz von Stadt Wehlen. Hier eine sehr kurze Wegbeschreibung:

Stadt Wehlen Fähre - zum Steinernen Tisch - Bastei (Stempelstelle), hinab in den Amselgrund (Stempelstelle), durch den Amselgrund hinauf nach Rathewalde - Hocksteinschänke (Stempelstelle) - Hockstein, über die Wolfsschlucht hinab in das Polenztal - Polenztalbaude (Stempelstelle) - hinauf nach Hohnstein, über den Malerweg zum Brand - Brandbaude (Stempelstelle), über die Brandstufen (850 an der Zahl) hinab in den tiefen Grund - hinauf auf die Waitzdorfer Höhe - Gasthaus Waitzdorf (Stempelstelle), über den Kohlichtgraben hinab in das Schwarzbachtal - Kohlichtmühle - hinauf auf den Adamsberg - Altendorf - über den Panoramaweg nach Mittelndorf - über den Schaarwändeweg hinab in das Kirnitzschtal - Beuthenfall - Lichtenhainer Wasserfall (Stempelstelle) - hinauf auf den Kuhstall - Baude auf dem Kuhstall (Stempelstelle) - über den Fremdenweg hinab zur Zeughausstraße - diese nur überqueren - über geschätzte tausend Stufen hinauf zu den Winterbergspitzen - Fremdenweg - Reitsteig - Winterberg (Stempelstelle und höchste Erhebung), über Bergstraße (gefühlte tausend Stufen) hinab nach Schmilka. Nach 40 Km Ankunft an der Fähre.

Da die S-Bahn wegen Bauarbeiten momentan erst ab Krippen fährt, hat mir diese kleine Baustelle der DB-Bahn weitere 6 Kilometer Wegstrecke am Elberadweg beschert.

Auf der Wanderung gibt es sehr viele extrem schöne Aussichtspunkte, z.B. Bastei, Brandaussicht, Kuhstall und Fremdenweg am Winterberg (fantastisch!). Sehr gut gefallen hat mir der Panoramaweg zwischen Altendorf und Mittelndorf. Hier hat man Sicht bis zum Jedlova und zur Lausche. Besonders anstrengend die vielen Stufe. Es müssen tausende sein. Leider hat die Gaststätte auf dem Winterberg geschlossen, so dass auch der Turm nicht mehr bestiegen werden kann. Schade, vielleicht findet sich ja doch noch ein neuer Eigentümer?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 40, 18 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1485 Meter
Download: GPX-Datei - Dichter-Musiker-Malerweg-Teil 2





Der Dichter-Musiker-Malerweg von Dresden Loschwitz bis Schmilka:



Wanderung von Dresden nach Sebnitz - Teil 2

Sonntag, 21. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Sebnitz - Teil 2

Bei meiner letzten Wanderung nach Sebnitz bin ich über den Unger gelaufen. Am Aussichtsturm wird momentan gebaut, schön, dass er bald wieder bestiegen werden kann. Und hier noch zwei Fotos von damals und jetzt.





Im Wald auf der Götzinger Höhe habe ich dieses interessante Kreuz gefunden:





Meine bisherigen Städtewanderungen konnte ich mal in Ruhe sortieren und eine Übersicht erstellen (siehe rechts in der Leiste)



Als nächstes werde ich versuchen, den zweiten Teil des Dichter-Musiker-Malerweges zu laufen. Der geht dann von Stadt Wehlen nach Schmilka. Mal sehen, wie weit ich komme.

Wanderung von Dresden nach Sebnitz

Montag, 15. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Sebnitz

Die Wanderung nach Sebnitz ist vorerst meine letzte große Städtewanderung auf der Nördlichen Elbseite. Ich habe jetzt sämtliche Städte innerhalb eines Radius von 40 Km (plus minus) per Fuss erwandert. Da Sebnitz laut Komoot die am weitesten erntfernte Ortschaft ist, habe ich immer gezögert diese Tour zu machen. Ist man dann erst einmal auf der Strecke, sieht das alles schon wesentlich entspannter aus. Zum Schluss waren es auch nur 43 Kilometer bis zum Bahnhof in Sebnitz.

Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Die Wanderung ist bis zum Polenztal identisch mit meiner Wanderung nach Neustadt. Teil 1 und Teil 2 können hier nachgelesen oder angeschaut werden. Ich erspare mir eine weitere Beschreibung.

Oberhalb des Polenztals trennen sich dann beide Wege. Komoot schickt mich über die Götzinger Höhe und zum Schluss noch über den Gipfel des Ungerberges. Damit ist der Unger der erste Berg, den ich von Dresden aus per Fuss erreicht habe. Anstrengend war der Unger überhaupt nicht, dafür die Götzinger Höhe umso mehr. Folgende Berge habe ich übersteigen müssen: den Borsberg, den Böhmensberg, die Götzinger Höhe und den Unger. Zum Scluss standen über 1110 Höhenmeter auf meinem Navi. Immer wieder schön finde ich die Aussicht in Nähe der Hohburkersdorfer Linde. Hier hatte ich klare Sicht bis in das Kreibitzer Gebirge, zur Lausche und zum Gickelsberg. Kurz vor Sebnitz tauchte dann der Rosenberg und der Zinkenstein mit seinem Fernsehturm auf. Direkt vor meiner Nase der Tanzplan. Irre, ich hätte von Dresden aus auch auf diesen Berg hochlaufen können. Die Rückfahrt nach Dresden funktionierte wieder einmal super einfach. Mit der Regionalbahn kommt man bis nach Pirna (über Neustadt - Stolpen) und von da mit der S-Bahn zurück nach Dresden. Es war eine wunderschöne lange und anstrengende Wanderung, die einfach sehr viel Spass gemacht hat. Ich werde demnächst mal eine Übersicht über sämtliche Städtewanderung machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 43 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1112 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Sebnitz



Wanderung zum Bernhardstein

Mittwoch, 10. Juni 2020
Wanderung von Bahra zum Bernhardstein

Die Wanderung beginnt und endet in Bahra, Wir sind ziemlich spontan gelaufen, ohne Karte, denn wir kennen die Gegend sehr gut. Von der Panoramahöhe (nicht zu verwechseln mit der Panoramahöhe bei Berggießhübel) hat man eine schöne Sicht auf die Sächsische Schweiz, Dresden und das Erzgebirge. Auf der Wanderung immer gut im Blick der Hohe Schneeberg, der Cottaer Spitzberg und der Luchberg.

Die Alte Eisenstraße, im Hintergrund der Hohe Schneeberg.



Blick auf den Cottaer Spitzberg, im Hintergrund die Elbhöhen mit dem Triebenberg.





Die Alte Eisenstraße. Rechts lugt der Wilisch hervor.





Blick von der Panoramahöhe. Sehr gut zu sehen der Luchberg, Wilisch und Cottaer Spitzberg. Auf die Panoramahöhe führt leider kein Weg hinauf.



Blick in die andere Richtung. Zu sehen sind der Lilienstein, Valtenberg, Unger, direkt davor der Gickelsberg, Pfaffenstein, Gohrisch, Papststein, Schrammsteine und Großer Winterberg.



Der Hohe Schneeberg.



Die Festung Königstein.



Blick in das Bielatal.





Das Ziel unserer kleinen Wanderung ist erreicht, der Bernhardstein. Hier ein besonders schöner Blick auf die Sächsische Schweiz. Ganz rechts die beiden Zschirnsteine. Bei der Bergspitze über dem Kleinen Zschirnstein handet es sich um den Kaltenberg, links daneben (der große spitze Kegel) ist der Jedlova (Tannenberg).





Königstein und Lilienstein, dahinter der Valtenberg und Unger. Links oben auf der Wiese erkennt man den Böhmensberg und die Hohburgersdorfer Linde.





Noch einmal der Cottaer Spitzberg.



Das ehemalige Vorwerk Johannishof, durch Vandalismus zerstört und 2017 abgetragen.





Auch dieses Schild überlebt den Vandalismus nicht.





Länge der Tour: 9, 45 Kilometer
Gesamter Anstieg: 170 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Bernhardstein



Nachtrag zum Schloss Kuckuckstein

Mittwoch, 10. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Liebstadt - Teil 2

Schloss Kuckuckstein in Liebstadt in Sachsen liegt auf einem Felsvorsprung (380 m ü. NN) über dem Flusstal der Seidewitz an einem für die Kontrolle des Handelsweges vom Elbtal über das Osterzgebirge nach Böhmen (Kulmer Steig) sehr günstigen Standort.
Wikipedia

Um das Gebäude gab es leider viel Streit, nachzulesen bei Wikipedia. Das Schloss sieht heute aber auch nicht sonderlich gut aus. Hoffentlich findet bald eine richtige Sanierung statt.







Ich weiß nicht, wer sich daran noch erinnert: früher gab es mal im DDR-Fernsehen eine Sendung, die sich "Zauber auf Schloss Kuckuckstein" nannte. Moderator war der Zauberkünstler "Peter Kersten". Ich habe die Sendung immer sehr gerne gesehen. Am 13 September ist wieder der "Tag des offenen Denkmals". Vielleicht hat das Schloss geöffnet und kann besichtigt werden? Wollen wir es hoffen.

Wanderung zum Schloss Kuckuckstein

Montag, 8. Juni 2020
Wanderung von Dresden nach Liebstadt

Liebstadt ist eine im Übergangsgebiet von Osterzgebirge und Elbtalschiefergebirge gelegene Landstadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mit etwa 1400 Einwohnern ist sie die kleinste Stadt Sachsens und weist auch die geringste Bevölkerungsdichte aller sächsischen Städte auf.
Wikipedia

Die Wanderung nach Liebstadt ist mit Komoot geplant, und selbstverständlich gibt es wieder die vielen komoottypischen Wege, die die Wanderung erschweren. Aber der Reihe nach. Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Es geht über den Niedersedlitzer Flutgraben zur Kiesgrube Leuben, dann an der Lockwitz entlang bis nach Dresden Lockwitz. Ab Borthen bin ich durch den Röhrsdorfer Grund nach Maxen gelaufen, über Maxen zum Blauen Häusel und dann hinab in das Müglitztal nach Mühlbach. Jetzt beginnt ein steiler Anstieg hinauf zur "Alte Eisenstraße", diese oberhalb von Schlottwitz bis Seitenhain gelaufen. Über die Höhe gelangt man hinab in das Seidewitztal zum Schloss Kuckuckstein in Liebstadt.
Die Wanderung ist landschaftlich ein Traum. Trotzdem rate ich, meinen Weg nicht zu laufen. Hier mal die typischen Komoothindernisse: zweimal führt mich der GPX-Track durch private Grundstücke. Diese konnte ich mit meiner Garmin-Karte geschickt umlaufen. Der Weg von Röhrsdorf hinab in den Röhrsdorfer Grund ging mitten durch eine Pferdekoppel, die für Wanderer gesperrt ist. Diesen Pfad bin ich trotzdem mit gemischten Gefühlen gelaufen, bin dann aber in der Wildnis hängen geblieben. Mit Hilfe meines Navis konnte ich mich bis zum nächsten Weg durchschlagen. Blöde war, dass es im Wald mächtig gewaltig nach Wildschwein roch. Ich habe laut gesungen, damit mich die lieben Tiere hören. Der Weg bis zu Blauen Häusel verlief reibungslos, dann musste ich aber hinab in das Müglitztal klettern. Die Steigung schätze ich auf über 40 Prozent. Ich habe es überlebt und bin gut unten angekommen. Auf der anderen Seite des Müglitztals endete der Weg an einer Kuhweide. Hier das Hinweisschild: Achtung freilaufender Bulle. Ja ja, Komoot schickt mich hier durch. Auch dieses liebe Tier hat mich leben lassen, denn sonst gäbe es diesen Blog nicht mehr. Das wars dann auch mit den Hindernissen.
Jetzt das Gute an der Wanderung: es gibt sehr viele schöne Aussichtspunkte, wie z.B. die Höhe hinter Seitenhain oder die Höhe hinter Maxen. Auch recht interessant, dass Blaue Häusel oberhalb des Müglitztals. Am Alten Eisenweg kann eine 1000jährige Eibe bewundert werden. Das ist wirklich ein fantastischer Anblick.
Kann mir jemand erklären, warum die Komootwege immer wieder durch private Grundstücke führen? Na ja, ich liebe das Abenteuer, und irgendwie macht so eine Räuberwanderung auch Spass.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Länge der Tour: 29 Kilometer
Gesamter Anstieg: 743 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung nach Schloss Kuckuckstein