Wolken

Sonntag, 23. September 2018
Sonnenaufgang und Wolken

Wenn man zeitig aufsteht und eine Fahrradtour macht, dann kann man auch mal das erleben: (der Valtenberg in der Lausitz):

Fahrradtour nach Weinböhla

Dienstag, 18. September 2018
Fahrradtour nach Weinböhla

Heute musste ich nach Coswig fahren. Daraus hat sich rein zufällig diese Radtour entwickelt. Zunächst geht über den Elberadweg, Niederwartha nach Coswig. Oberhalb von Coswig habe ich mir einen Weg in Richtung Meißen gesucht, und der war gar nicht schlecht. Ich wollte mal nicht den Elberadweg nach Meißen fahren. Auf der Karte habe ich gesehen, dass ich immer unterhalb des Friedewaldes gefahren bin. Der nächste Ort hinter Coswig war Weinböhla, dort habe ich mir den alten Bahnhof angesehen. Über Niederwartha bin ich dann nach Meißen gefahren und weiter über den Elberadweg zurück nach Dresden. War eine ganz lustige Tour mit viel Gegenwind und Sonne. Mal so eine Tour ohne Plan und Navi macht eben auch Spass.

Hier kann man sehen, wie die Natur vertrocknet ist.



Der alte Bahnhof in Weinböhla. 2002 wurde er geschlossen und durch einen neuen Haltepunkt ersetzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.



Zwischen Niederau und Meißen gibt es diesen wunderschönen Radweg. Leider endet er in Meißen. Wer durch die Stadt Meißen radeln will, braucht gute Nerven.



Blick vom Radweg in Richtung Gröbern (links) und Mülldeponie Gröbern (rechts). In der Bildmitte ein Baum und mein Fahrrad.



In Meißen bin ich mal nicht über die Stadtbrücke gefahren sondern über die Eisenbahnbrücke. Dabei hatte ich diesen herrlichen Blick auf Albrechtsburg und Dom.



Länge der Tour: 78, 5 Kilometer

Gesamter Aufstieg: 223 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Coswig - Weinböhla -Meißen

Die Stadt Meißen

Dienstag, 11. September 2018
Die Stadt Meißen, Dom und Albrechtsburg

Da ich in der letzten Zeit öfter mit dem Fahrrad in Meißen war, hier noch ein paar Fotos von der Stadt und dem Meißner Dom.















Wanderung von Meißen nach Zadel

Montag, 10. September 2018
Wanderung von Meißen nach Zadel

Das ist eine Wanderung aus dem Wander & Naturführer Dresden und Umgebung (Band 3), erschienen im Berg & Naturverlag Rölke. Es handelt sich um die Wanderung 3, "Durch die Meißner Weinberge - vom Knorrefelsen über Schloss Proschwitz nach Zadel".

Nach Zadel wollte ich schon immer mal mit dem Fahrrad fahren. Die Kirche auf dem Berg ist ja wirklich ein Blickfang. Start für mich war heute Morgen der Elberadweg in Dresden Tolkewitz. Mit dem Fahrrad ist man relativ schnell in Meißen, von mir aus sind das gerade mal 35 Kilometer bis zum Hotel "Knorre", kurz hinter Meißen. Hier beginnt die Wanderung. Eine genaue Beschreibung erspare ich mir, das überlasse ich dem Wanderführer von Peter Rölke. Wer möchte, kann dort nachlesen. Außerdem befindet sich ganz unten ein Download-Link zu meiner GPX-Datei.

Empfehlen kann ich die Wanderung absolut. Wer die Ruhe sucht, hier wird er sie finden. Ich habe auf dem Weg bis nach Zadel nicht einen einzigen Menschen getroffen!! Auch mal schön!! Die Fotos wurden sehr groß eingescannt (2 MB), etwas anderes hätte keinen Sinn ergeben.

Blick auf die Albrechtsburg in Meißen.



Blick auf die Albrechtsburg in Meißen. Gleich rechts neben den beiden Domtürmen sieht man den Sendemast in Wilsdruff.



Proschwitzer Weinreben im Septemder. Das gibt ein gutes Weinjahr.



Schloss Proschwitz. Nach 1990 hatte Dr. Georg Prinz zur Lippe begonnen, die ehemaligen Familienweinberge zurückzukaufen und das Weingut in Zadel wieder zu beleben. Im Jahr 1996 konnte er auch das Schloss seiner Großeltern und den weitläufigen Landschaftspark zurückkaufen und sanierte nach und nach das Anwesen. Der Prinz hält Park und Schloss für Besucher offen. Allerdings wünscht er keine öffentlichen Fotos, so dass ich hier meine Aufnahme vom Schloss nicht verlinke.



Noch einmal die Albrechtsburg in Meißen.



Das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute große Bauerngut, im Krieg teilweise zerstört, zu DDR-Zeiten wieder aufgebaut (jedoch ohne Turm), 2007 von einer Bauunternehmerfamilie aus der Region saniert und wieder aufgebaut. Auch der Turm entstand nach über 68 Jahren neu.



Im September gibt es Pilze.



Hier sieht man von oben die Steinbrüche im Elbtal, im Hintergrund die Kirche in Zehren.



Ein Blick zurück in Richtung Meißen.



Mein Ziel kommt in Sicht. Die Wanderung durch die Weinberge des Prinzen in Richtung Zadel.



Es geht ein letztes Mal durch den Weinberg, dann ist Zadel erreicht.



Die St.-Andreas-Kirche in Zadel.

Die alte St.-Andreas-Kirche Kirche wurde 1841 abgerissen, an ihrer Stelle entstand ein Neubau im neogotischen Stil, der 1842 geweiht wurde. 1842 wurde der Innenraum durch Meißner Malermeister dekoriert. Altarbild und Epitaph stammen noch aus der alten Kirche. Im Turm dieser Kirche ist ein altes sorbenwendisches Kultbild eingebaut, das bei der Einführung des Christentums unter dem ersten Kirchenbau oder in dessen Nähe vergraben wurde. Dieses Götzenbild wird mit den Bamberger Funden verglichen und scheint aus dieser Zeit zu stammen.



Blick in Richtung Orgel.



Der Vierseithof des Weingutes stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde ab 1996 liebevoll saniert. Das sagt der Prinz. Im Hof kann man Wein verkosten. Das habe ich aber nicht gemacht, da ich ja noch 35 Kilometer mit dem Fahrrad zurück fahren musste.



Länge der Tour: 12 Kilometer
Gesamter Anstieg: 180 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung Meißen - Zadel

Kreibitzer Gebirge

Freitag, 7. September 2018
Kreibitzer Gebirge (Chřibská)

Das Elbsandsteingebirge ist wirklich ein großes Naturwunder. Hinter dieser wunderschönen Landschaft befindet sich ein zweites ganz großes Naturwunder. Und wer kennt es??







Die nächste Fahrradtour

Freitag, 7. September 2018
Die nächste Fahrradtour

Mal wieder eine gute Idee für eine schöne Fahrradtour und gar nicht weit von Dresden entfernt:




Fahrradtour zum Oberauer Tunnel

Montag, 3. September 2018
Fahrradtour zum Oberauer Tunnel

Ziel meiner heutigen Radtour ist der Obelisk am ehemaligen Eisenbahntunnel in Oberau. Die Strecke habe ich mir teilweise mit Komoot erstellt.

Nach einem Eisenbahntunnel der Tollwitz-Dürrenberger Feldbahn war der Oberauer Tunnel der zweite Eisenbahntunnel Deutschlands, aber der erste Tunnel einer Vollbahn auf dem europäischen Festland überhaupt. Er wurde zwischen 1837 und 1839 an der Bahnstrecke Leipzig–Dresden von Freiberger Bergleuten gebohrt und 1933/1934 aufgeschlitzt. Heute erinnert nur noch ein Obelisk an diesen Meilenstein deutscher Eisenbahngeschichte.
Wikipedia

Fährt man mit dem Zug von Dresden nach Leipzig, ist kurz hinter Oberau der Obelisk auf der Anhöhhe zu sehen. Ich wollte dort schon immer mal mit dem Fahrrad hinfahren. Die Tour ist ausgesprochen schön, man sollte aber unbedingt mit dem Mountainbike fahren, weil es etliche Kilometer durch den Wald und über Wiesen geht.

Start ist Dresden Tolkewitz, das Elbtal liegt im tiefen Nebel. Auch kurz vor Meißen hat sich der Nebel nicht gelegt. Die Meißner Domtürme sind deshalb nicht zu sehen.

 

Auf der anderen Elbseite geht es zurück in Richtung Bosel. Zu sehen ist der kleine Ort Sörnewitz. Auf dem zweiten Foto ist die ehemalige Windmühle und die Kirche in Niederau zu sehen.

 

Die Kirche in Niederau und das alte Wasserschloss in Oberau.
Das Schloss Oberau ist ein im Dorf Oberau, Gemeinde Niederau, in Sachsen in der Nähe von Meißen gelegenes Wasserschloss, das über Jahrhunderte der sächsischen Adelsfamilie von Miltitz gehörte. Das Schloss ist eines der ältesten erhaltenen Wasserschlösser in Sachsen.

 

Die Kirche in Oberau und die Altdeponie Gröbern, von weiten sehr gut sichtbar als markanter Punkt in der Landschaft. Ich möchte nicht wissen, was darunter liegt.

 

Das Ziel meiner Tour, der Obelisk am ehemaligen Tunnel in Oberau. Blick in den aufgeschlitzten Tunnel, die Tiefe beträgt 18 Meter. Möchte mal wissen, wie die Menschen damals gebaut haben.

 

Das nächste Foto habe ich etwas größer eingescannt, damit der Text gut zu lesen ist. Erklärungen muss ich dazu nicht abgeben.



Die Rückfahrt führt durch zwei Wälder: den Friedewald und die Dresdner Heide.
Ein kleiner Tunnel unter der Bahnstrecke Dresden - Berlin und die Gaststätte Buschmühle, gelegen an der Straße von Oberau nach Gohlis.

 

Der kleine Stausee an der Buschmühle und der Wald in der Burggrafenheide (Friedewald).

 

Das Moritzburger Teichgebiet und der Irrsinn auf Deutschen Straßen.

 

Der Stausee in der Dresdner Heide und der Körnerweg in Dresden.

 

Die Strecke kann ich für das Mountainbike wärmstens empfehlen! Zu entdecken gibt es sehr viel, man sollte also Zeit einplanen. Besonders schön natürlich das Jagdschloss in Moritzburg, wovon ich heute leider keine Fotos gemacht habe.

Länge der Tour: 95 Kilometer
Gesamter Anstieg: 500 Meter
Download: GPX-Datei Dresden-Meißen-Oberau-Moritzburg-Dresden

ADFC-Fahrradklimatest 2018

Freitag, 31. August 2018
ADFC-Fahrradklimatest 2018

Morgen startet wieder der Fahrradklimatest. Wer mitmachen möchte, hier der Link zum ADFC-Fahrradklimatest 2018.

Fahrradtour zum Napoleonstein bei Weißig

Mittwoch, 29. August 2018
Fahrradtour zum Napoleonstein bei Weißig

Kleine Fahrradtour am Rande von Dresden. Es geht den Helfenberger Grund hinauf nach Cunnersdorf, von dort weiter nach Gönnsdorf. In Gönnsdorf befindet sich eine interessante Sternwarte, die man unbedingt besuchen sollte. Auf der Gönnersdorfer Höhe stand ein weithin sichtbarer Aussichtsturm. Leider wurde der Turm in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges zerstört. Das ehemalige Ausflugslokal wird heute als Wohnshaus genutzt. Zu wissenschaftlichen Zwecken baute die Technische Universität 1973 eine Sternwarte auf der Gönnersdorfer Höhe. 2006 gab die TU den Standort auf. Heute ist die Sternwartet im Besitz des Vereins zur Förderung der Jugend e.V.

Die Straße nach Gönnsdorf.



Die Sternwarte auf der Gönnsdorfer Höhe.



Der ehemalige Friedrich-August-Turm. Schade, dass er nicht mehr steht. Die Aussicht wäre sicherlich fantastisch.



Der Blick in Richtung Dresden mit dem Fernsehturm.



Über die Weißiger Landstraße gelangt man nach Dresden Weißig. Hier ist schon mein eigentliches Ziel zu sehen: der Napoleonstein bei Weißig



Es geht den Napoleonstein hinauf. Der einstige Buschberg erhielt erst um 1900 diesen Namen - zur Erinnerung an Napoleon Bonaparte, der ihn am 28. Juni 1813 beim Rückzug seiner Truppen aus der Oberlausitz als Beobachtungsposten nutzte.



Auf dem Napoleonstein steht dieser moderne Sendemast.



Die kleine Hütte auf dem Napoleonstein. Gleich daneben steht ein Gedenkstein. Er wurde im Jahre 2010 aufgestellt. Vom Napolenstein hat man eine sehr schöne Aussicht in Richtung Lausitz, Weißig, Radebeul und die Dresdner Heide. Etwas unterhalb des Berges blickt man in Richtung Erzgebirge und Sächsische Schweiz. Leider war die Sicht auf meiner Radtour nicht sehr gut.



Und hier gibt es ein kleinwenig Geschichtsunterricht. Die Tafel befindet sich neben der Schutzhütte.



Über Weißig bin ich in die Dresdner Heide bis nach Klotzsche gefahren. Rast kann man in der Heidemühle an der Radeberger-Landstraße machen. Meine Tour endet in Dresden Klotzsche auf der Selliner Straße.



Länge der Tour: 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: 509 Meter

Download: GPX-Datei Gönnsdorfer Höhe - Napoleonstein Weißig

Fahrradtour Götzingerhöhe - Unger

Montag, 27. August 2018
Fahrradtour Götzingerhöhe - Unger

Als Fahrradtour für den Montag hatte ich mir den Czorneboh in der Oberlausitz ausgesucht. Der Wetterbericht sagte starken Westwind voraus, was für diese lange Strecke nützlich gewesen wäre. Leider stimmte das nicht, der Wind blies stark und kalt aus östlicher Richtung und drehte dann auf Süden um. Das heißt für mich: immer Gegenwind. Der Wind war so blöde, dass ich mich spontan entschlossen habe, die Tour etwas kleiner zu fahren. Deshalb ist aus dem Czorneboh der Unger geworden. Bei dieser Gelegenheit habe ich noch einen zweiten Berg entdeckt, welcher sich Götzingerhöhe nennt. Auf der Höhe steht ein wunderschöner Aussichtsturm aus Stahl. Dieser Turm ist ziemlich abenteuerlich. Man sollte vielleicht etwas schwindelfrei sein!!

Und nun zum Tourenverlauf: ich fahre in Richtung Lausitz immer die gleiche Strecke - Dresden - Helfenberger Grund - Schönfelder Hochland - Dürrröhrsdorf-Dittersbach - unterhalb von Stolpen - dann leider 7 Kilometer S 159. Ich habe bisher noch keine Alternative für diese blöde Rennstrecke gefunden. Aber wie alles, es geht vorbei. Ab Neustadt ist es nicht mehr weit bis zur Götzingerhöhe und zum Unger.

Die Götzingerhöhe oder auch fälschlicherweise Götzinger Höhe ist ein Aussichtspunkt mit Turm und Gaststätte südlich von Neustadt in Sachsen auf 425 m ü. HN. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel der Neustädter.

Der Unger liegt gleich gegenüber der Götzingerhöhe.

Der Ungerberg ist ein südlich von Neustadt in Sachsen gelegener und zum Stadtgebiet gehöriger Berg. Mit einer Höhe von 537,2 m ü. NHN ist er ein beliebtes Ausflugsziel der Region. Aus sechs Richtungen führen Wanderwege auf den Berg. Der Gipfel ist auch über eine Zufahrtsstraße erreichbar.





Auf diesen Fotos sieht man den Turm auf der Götzingerhöhe. Leider ist die Sicht etwas zugewachsen, der Hohe Schneeberg und das Erzgebirge sind aber sehr gut zu sehen.

 

 

Blick in Richtung Erzgebirge.



Blick auf Neustadt.



Blick auf den Unger.



Etwas musste ich noch strampeln, dann stand ich auf dem Unger. Leider habe ich es noch nie erlebt, dass der Turm offen war. Auch heute hat es wieder mal nicht geklappt. Ein Schild an der Tür macht aber Hoffnung. Angeblich soll saniert werden.

Der heutige steinerne Turm, der als Prinz-Georg-Turm bezeichnet wird, wurde 1885 mit ehemals 18 m Höhe errichtet. 1973 erfolgte eine Renovierung, bei der der Turm aufgestockt wurde. Heute beträgt seine Höhe etwa 33 m. Leider hat die Aufstockung die unteren Fundamente beschädigt. Wer genau hinschaut, der sieht Ringe aus Stahl, die das Fundament stützen.



 

Ich bin die gleiche Strecke zurück gefahren, wie ich gekommen bin. So, nun war ich endlich auch mit dem Fahrrad auf dem Unger. Damit ist der Plan erfüllt: es gibt keinen Berg in meiner näheren Umgebung, wo ich nicht mit dem Fahrrad oben war! Die nächsten Berge werden somit anstrengender, weil sie weiter entfernt liegen. Aber warum nicht?

Länge der Tour: 100 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1161 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Götzingerhöhe - Unger

Fahrradtour zum Böhmensberg

Montag, 20. August 2018
Fahrradtour zum Böhmensberg

Bei diesem warmen Wetter ist mir nicht nach einer langen Fahrradtour. Deshalb bin ich heute früh sehr zeitig in Dresden gestartet und bin nur eine kleinere Runde gefahren. Mein Ziel ist der Böhmensberg in Nähe der Hohburkersdorfer Linde. Zunächst geht es die Grunstraße hinauf bis in die Dresdner Heide. Ab der Heidemühle bin ich eine Strecke gefahren, die ich bei der Heidemüllerin gefunden habe. Mit Karte und Kompass konnte ich den Weg gut finden. Als Karte eignet sich die Wander - und Radwanderkarte "Schönfelder Hochland zwischen Dresden und Stolpen" (Sachsen Kartographie GmbH Dresden).

Das ist ein Bild von der Heidemühle aus dem Jahre 2014. Noch ist kein Gerüst zu sehen, aber die Heidemühle sieht krank und schwach aus.



Das ist ein Bild von der Heidemühle aus dem Jahre 2016. Auf der linken Seite ist ein Gerüst zu sehen. Vielleicht beginnen jetzt die Bauarbeiten?



Das ist ein Bild von der Heidemühle aus dem Jahre 2018. Das Gerüst ist größer geworden, aber die Heidemühle sieht immer noch krank und schwach aus. Zu DDR-Zeiten habe ich hier noch Eisbecher essen können.



Über Ullersdorf, Erkmannsdorf geht es auf dem alten Bischofsweg in Richtung Karswald. Am Mordstein habe ich Rast gemacht, und ich lebe noch. Durch den Karswald bin ich schon einmal auf meiner Fahrradtour nach Wallroda gefahren.

 

 

Was es mit dem Karswald auf sich hat, kann man auf diesen beiden Schildern nachlesen.





Auf den Leiermühlenweg geht es weiter in Richtung Dittersbach. Ab Dittersbach habe ich die Tour der Heidemüllerin verlassen und bin weiter nach Dobra gefahren. Hinter Dobra geht es hinauf auf den Böhmensberg. Auch wenn der Höhenzug nicht sehr steil aussieht, das täuscht ganz schön!

 

Auf dem Böhmensberg hat man eine sehr schöne Aussicht in Richtung Lausitz. Sehr gut zu sehen, die Burg Stolpen.

 

Rechts über meinem Lenker kann man den Hohen Schneeberg sehen. Das zweite Foto ist der Blick in Richtung Lausitz mit Valtenberg und Unger.

 

Der Rückweg geht über die Alte Hohburkersdorfer Straße nach Porschendorf, von dort weiter nach Graupa, Pirna Dresden. Die Tour sollte unbedingt mit einem Mountainbike gefahren werden.

Länge der Tour: 72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 602 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Heide - Böhmensberg

Dresdner Heide - Eisenbahnbrücke

Samstag, 18. August 2018
Dresdner Heide - Eisenbahnbrücke - Nesselgrund

Diese Aufnahmen habe ich im Juni 2016 gemacht. Es zeigt die Erneuerung der alten Eisenbahnbrücke über den Nesselgrund in der Dresdner Heide. Ab mindestens 2016 wird gebaut, und der Nesselgrund ist für Wanderer gesperrt.





Heute (August 2018) ist der Nesselgrund immer noch nicht begehbar. Nach meinen Schätzungen ergibt das eine Bauzeit von mindestens 2 1/2 Jahren. Beachtlich!! Wenn das so weitergeht, könnte der Weg in etwa 2 Jahren wieder offen sein.



Auch interessant: die Prießnitz führt auf Grund der anhaltenden Trockenheit kein Wasser mehr. Habe ich noch nie so gesehen.

Fahrradtour zum Breiten Stein

Dienstag, 14. August 2018
Fahrradtour zum Breiten Stein - Porschendorf

Bei unserer Wanderung durch das Lieblingstal viel mir dieser markante Höhenzug auf:



Unterhalb des Berges führt der Bahntrassen-Radweg Schönfelder Hochland entlang. Um welchen Berg es sich handelt, wusste ich bisher noch nicht, Google hat es mir aber verraten: es ist der Breite Stein bei Porschendorf. Der große Sendemast befindet sich in unmittelbarer Nähe, allerdings heißt der Berg hier Kuhberg.

Zunächst bin ich die kleine Straße "Am Pillnitzberg" hinauf nach Malschendorf gefahren. Die Steigung beträgt 20 Prozent. Da die Straße asphaltiert ist, kann man aber doch recht gut hochfahren, und die Anstrengung hält sich in Grenzen.

 

Hat man das geschafft, wird man mit dieser Aussicht belohnt. Die Sicht war heute absolut der Hammer. Das gesamte Ost-Erzgebirge liegt vor mir. Etwas weiter rechts, wird der Blick auf Dresden frei.

 

Ab Schönfeld bin ich den Bahntrassen-Radweg bis hinter Porschendorf geradelt. Hier hat man schon einmal einen schönen Blick auf den Breiten Stein. Im Wald befindet sich dieser Wegweiser, und es ist nicht mehr weit bis zum Gipfel.

 

Auf den Gipfel selber kann man nicht mit dem Fahrrad hochfahren, dazwischen liegen diese steilen Treppen. Wie mein Rad da hoch gekommen ist, weiß ich leider auch nicht!

 

Die Sicht vom Breiten Stein ist nur nach einer Richtung offen. Aber immerhin, das Erzgebirge mit dem Kahleberg habe ich entdeckt. Genau zwischen den beiden Bäumen kann man den Wilisch erkennen. Zwei Schilder im kleinen Holzhaus weisen auf die geologischen Besonderheiten dieses Gebietes hin. Es handelt sich hier um die sogenannte "Lausitzer Überschiebung".

Die Lausitzer Verwerfung, häufig auch Lausitzer Überschiebung genannt, ist die bedeutendste geologische Störungszone zwischen Elbtal und Riesengebirge. Sie trennt als Verwerfung den Granit der Lausitz von den südlich anstehenden Kreide-Sandsteinen Nordböhmens. Angenommen wird eine Sprunghöhe von mehreren hundert Metern, dabei wurde das nördlich gelegene Gebiet gegen das südliche angehoben bzw. aufgeschoben.

Auf der anderen Elbseite gibt es eine ähnliche Störungszone. Sie nennt sich die Wendischcarsdorfer Verwerfung. Entstanden ist die Verwerfung im Zuge der Alpenbildung. Also, Geologie kann hier hautnah studiert werden.

 

Weiter geht es in Richtung Sendemast auf dem Kuhberg. Hier kann man sehr schön den Valtenberg in der Oberlausitz und den Unger bei Neustadt in Sachsen sehen.



Mein Fahrrad hoch oben auf dem Kuhberg. Aber Vorsicht: es droht Eisabfall.



Der Sendemast auf dem Kuhberg.



Das Panorama vom Kuhberg. In der Bildmitte ist die Burg Stolpen zu sehen. Gerade schaut die Gräfin Cosel aus dem Fenster.



Zurück geht es über Lohmen und Daube. Leider ist meine GPX-Datei ab hier nicht mehr für Normal-Radler geeignet. Ich habe mich verfahren und musste durch ein steiles und ausgetrocknetes Bachbett abgesteigen. Als ich es nach unten geschafft hatte, versperrte mir ein großes Brennesselfeld den Weg. Gleich danach kündigte sich das nächste Hindernis an, welches sich Wesenitz nennt. Ich habe tapfer den Bach mit Fahrrad, Schuhen und Strümpfen durchschritten. Der Lohn der Arbeit war am anderen Ufer eine große Wildschweinsuhle. Da mich kein Wildschwein gefressen hat, konnte ich nach einer steilen Auffahrt durch den Wald die Straße erreichen.

Fazit der Tour: einfach schön und Sachsen hat mich wieder.

 

Länge der Tour: 55 Kilometer
Gesamter Anstieg: 512 Meter
Download: GPX-Datei - Breiter Stein bei Porschendorf

Schöne Fahrräder

Montag, 13. August 2018
Schöne Fahrräder







Der Manitoulin Incline

Montag, 6. August 2018
Wanderung zum Manitoulin Incline

Die Manitou Springs Incline, auch als Manitou Incline oder einfach Incline bekannt, ist ein beliebter Wanderweg, der sich oberhalb von Manitou Springs, Colorado, in der Nähe von Colorado Springs erhebt. Der Weg ist der Überrest einer ehemaligen 914 mm Schmalspurbahn, deren Gleise bei einem Felsrutsch im Jahr 1990 ausgewaschen wurden. Die Steigung ist berühmt für ihre weitreichende Aussicht und ihren steilen Anstieg mit durchschnittlich 45 % und so steil wie 68% an einigen Stellen, was den Incline zu einer Fitnessherausforderung für Einheimische in Colorado Springs macht. Die Steigung erreicht über 610 Höhenmeter in weniger als einer Meile.

























Länge der Tour: knapp 7 Kilometer
Download: Wanderung Manitou Incline