Fahrradtour zum Sandberg

Sonntag, 29. März 2020
Fahrradtour zum Sandberg

Ein richtiger Berg ist der Sandberg bei Röhrsdor nicht, eher ein Höhenzug mit einer kleinen Basaltspitze oben auf dem Sattel. Ich könnte mir vorstellen, dass das früher mal ein Steinbruch gewesen ist, im Internet konnte ich dazu leider nichts finden. Vom Sandberg hat man einen schönen Blick auf den Wilisch, Kreischa, Lungkwitz, Maxen, das Lockwitztal und natürlich auf Dresden.

Start ist Dresden Tolkewitz, es geht nach Lockwitz, den Berg hinauf nach Borthen und weiter in Richtung Wittgendorf. Auf der Rückfahrt kommt man am Röhrsdorfer Schloss vorbei, über Luga und Niedersedlitz geht es zurück nach Dresden. Während der Tour konnte ich ein paar schöne Aufnahmen aus der Luft machen.

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Wanderung durch die Dresdner Heide

Donnerstag, 26. März 2020
Wanderung durch die Dresdner Heide bei Nacht

In Zeiten des Corona-Virus wird empfohlen, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte zu meiden. Nun gut, ich habe mich daran gehalten und bin Nachts gewandert, wo mich mit Sicherheit keiner sieht. Die Wanderung beginnt in Tolkewitz am Elberadweg, führt über die Waldschlößchenbrücke zur Stauffenbergallee, dann über die Marienallee hinein in die Dresdner Heide. Jetzt folgen 10 Kilometer wandern im dunklen Wald, und hier hatte ich dann doch eine Begegnung, allerdings mit einem Gespenst. Gespenster übertragen bekanntlich keine Krankheiten, so dass ich sorglos weiter wandern konnte. Der Rückweg führt über die momentan menschen - und autoleere Grundstraße zurück nach Tolkewitz. Den Weg über den Friedhof konnte ich leider nicht in Anspruch nehmen, denn dieser hatte geschlossen. Schade, ich hätte sicherlich weitere Gespenster getroffen.

Das Gespensterschloss am Elberadweg bei Nacht.



Und so sieht es aus!







Länge der Wanderung: 25 Kilometer
Gesamter Anstieg: 225 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung durch die Dresdner Heide

Da es schon ziemlich spät in der Nacht war, habe ich die Landkarte leider nicht besser hinbekommen!

Fahrradtour zum Windberg

Dienstag, 24. März 2020
Fahrradtour zum Windberg bei Freital

Eine Fahrradtour oder Wanderung zum Windberg bei Freital lohnt sich immer, denn es gibt außerordentlich viel zu entdecken, und ein schönes Wandergebiet ist die Gegend allemal. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Poisenwald, auch fantastisch zu wandern, bei Touristen ziemlich unbekannt und deshalb kaum überlaufen. Mit dem Fahrrad war ich etliche mal oben und natürlich auch zu Fuß. Bei dieser Gelegenheit konnte ich endlich mal ein Foto von meinem Rad auf der Aussichtsplattform machen. Das fehlte mir noch in der Sammlung!

Zwischen 1993 und 2012 sanierte die Stadt für 45 Millionen Euro das alte, uranbelastete Wismut-Gebiet in Coschütz-Gittersee. Hier stehe ich auf eine der sanierten Uranhalden.



Blick zu den Gebäuden der Feldschlößchen-Brauerei in Coschütz. Die hohe Esse ist eine Landmarke auf der Südhöhe.





Das König-Albert-Denkmal (auch Windbergdenkmal) ist ein denkmalgeschützter siebzehn Meter hoher Obelisk aus Sandstein auf dem Windberg in Freital und gilt als Wahrzeichen der Stadt.
Wikipedia



Auf der zum Tal gewandten Seite ist ein Reiterstandbild des Königs Albert von Sachsen zu sehen, dem der Obelisk gewidmet ist. Auf der talabgewandten Seite befindet sich eine Bronzetafel mit Inschriften. In der Nacht wird das König-Albert-Denkmal angestrahlt.
Wikipedia





Blick auf Freital, im Hintergrund der Tharandter Wald.



Der hohe Sendemast auf dem Windberg.



Ein ehemaliges Teilstück der Windbergbahn.



Im Moment sind die Straßen auf Grund des Virus relativ wenig befahren. Deshalb konnte ich auch ein paar Hauptverkehrsstraßen in meine Tour einbauen. In normalen Zeiten ist die Strecke sicherlich wenig zu empfehlen.

Länge der Tour: 36, 4 Kilometer
Gesamter Anstieg: 357 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Windberg

Dresden ohne Autos

Samstag, 21. März 2020
Kein Lärm, keine Abgase, keine Autos in der Residenzstadt

Das gibt es eigentlich nur, wenn Fußball-WM ist, Deutschland im Finale steht und alles hinter dem Fernseher sitzt. Der Anlass jetzt ist weniger schön. So wie es aussieht, steuert alles auf eine Ausgangssperre zu. Wir werden sehen. Ich habe mal die Ruhe genutzt und bin mit dem Fahrrad ein paar Hauptverkehrsstraßen gefahren, die ich im Berufsverkehr nie fahren würde.

Die Kipsdorfer Straße am neuen Schulcampus.



Die Wehlener Straße.



Die Altenberger Straße.



Die Schandauer Straße.



Die Haydnstraße.



Die Fetscherstraße.



Die Dürerstraße.



Die Pillnitzer Straße.



Die Grunaer Straße.



Die Grunaer Straße.



St. Petersburger Straße.



Dr.-Külz-Ring.



Die Wilsdruffer Straße am Postplatz.



Der Altmarkt.



Historischer Neumarkt Dresden.



Die Bautzner Straße (B6).



Die Bautzner Straße (B6).



Die Straßenbahnen fahren noch fleißig. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und hatte keinerlei Kontakte zu anderen Menschen.

Wanderung um Weesenstein

Freitag, 20. März 2020
Wanderung um Weesenstein

Da wir in Sachsen sicherlich auch bald eine Ausgangssperre haben werden, bin ich mit der Drohne in die Luft gegangen. Oben am Himmel fange ich mir mit Sicherheit keinen Virus ein! Auf der gesamten Wanderung ist uns fast kein einziger Mensch begegnet.

Die Strecke ist identisch mit meiner Tour: Wanderung durch die Müglitztalhänge, nur das wir diesmal den Bogen um Ploschwitz - Falkenhain weggelassen haben. Eine Karte lade ich deshalb nicht noch einmal neu hoch, unten ist aber die übliche GPX-Datei zu finden.

Erstaunlich, was man alles aus der Luft sehen kann. Die Wanderung ist ja an sich schon genial was die Fernsichten betrifft, aber von oben sieht man dann einfach noch viel mehr. Vor allem interessant der Steinbruch im Seidewitztal bei Nentmannsdorf. Leider war die Fernsicht nicht perfekt, es gibt aber trotzdem viel zu entdecken. Zu sehen sind die Sächsiche Schweiz, Dresden mit Triebenberg und Borsberg, der Tanzplan und Unger, das Erzgebirge mit Sattelberg, Geising usw. und natürlich der Wilisch. Im Seidewitztal befindet sich das Schloss Kuckuckstein, leider hier nicht zu sehen. Dafür hat man einen besonders schönen Blick auf das Schloss Weesenstein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 7, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 176 Meter

Sonne am 19. 03. 2020

Donnerstag, 19. März 2020
Sonne am 19. 03. 2020

Im Moment haben wir das absolute Sonnenflecken-Minimum erreicht, mit anderen Worten: es gibt keine!

Analyse von Sonnenschwingungen zeigt, dass sich Strömungen im Inneren unseres Zentralgestirns ungewöhnlich langsam verlagert haben. Boulder (USA) - Wo bleiben die Sonnenflecken? Das fragen sich die Astronomen seit Monaten, denn der neue Aktivitätszyklus unseres Zentralgestirns sollte lange begonnen haben. Amerikanische Forscher haben nun eine Antwort gefunden: Im Inneren der Sonne haben sich Plasmaströmungen langsamer als bei früheren Zyklen verlagert. Doch nun haben die Strömungen die Regionen erreicht, in der normalerweise die ersten Flecken eines neuen Aktivitätszyklus auftauchen, berichteten die Wissenschaftler am Mittwoch auf einer Pressekonferenz der "American Astronomical Society" in Boulder.
Zitat: Welt der Physik

Das nächste Maximum der Sonnenaktivität erleben wir wahrscheinlich erst im Jahre 2023. Müssen wir eben noch etwas warten.



Paddeltour auf der Elbe

Mittwoch, 18. März 2020
Paddeltour auf der Elbe

Heute habe ich nach langer Pause wieder mal mein Boot aufgepustet und bin damit von Tolkewitz bis zur Flügelwegbrücke gepaddelt, was bei diesem herrlichen Wetter richtig Spaß gemacht hat. Laut Garmin habe ich für die knapp 13 Kilometer lange Strecke 2170 Paddelschläge benötigt, die Geschwindigkeit betrug im Duchrschschnitt 6. 7 Km/h. Ist schon erstaunlich, welch hohe Fließgeschwindigkeit die Elbe hat, der Wasserstand ist allerdings im Moment ziemlich hoch. Interessant war, dass ich mal am Übigauer Schloss anlanden konnte. Leider kommt man da nicht hinein, es sei denn, man klettert über den Zaun. Von der ehemaligen Maschinenbauanstalt sind leider auch nur noch Ruinen übrig. Schade!!





























Länge der Tour: 12, 76 Kilometer

Trainingsrunde nach Tschechien

Montag, 16. März 2020
Trainingsrunde nach Tschechien

Heute bin ich wieder meine Trainingsrunde für den Spreewaldmarathon 2020 zur Tschechischen Grenze gefahren. Allerdings steht noch in den Sternen, ob der überhaupt stattfindet.

Seit Tagen ist das Corana-Virus das alles bestimmende Thema in der Öffentlichkeit und auch hinter uns liegen emotionale, aufregende und sehr arbeitsreiche Monate. Voller Anspannung verfolgen wir die aktuelle Situation und sind im regen Kontakt mit Behörden und Ämtern, stets mit dem Ziel, den 18. Spreewald-Marathon 2020 doch noch durchführen zu können.
Seit dem 12. März 2020 ist ein Erlass der brandenburgischen und der deutschen Regierung in Kraft getreten, der die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern soll. In diesem Erlass werden die Städte bzw. die jeweiligen Gesundheitsämter aufgefordert, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer abzusagen und jegliche andere Veranstaltung auf ihre Notwendigkeit zu prüfen.

Das angedachte momentane Ende dieses Erlasses, das Ende der Osterferien, lässt in uns noch einen Keim an Hoffnung aufkommen, den 18. Spreewald-Marathon 2020 durchführen zu können. Daher stehen wir momentan weiterhin mit den zuständigen Ämtern und Behörden in regen Kontakt und werden euch über die Ergebnisse dieser Gespräche schnellstmöglich informieren.


Bin gespannt, was passiert. Sollte der Spreewaldmarathon ausfallen, dann fahre ich die Strecke für mich alleine!! Vielleicht auch mal schön.

Meine Trainingsrunde richtet sich immer nach der Windrichtung: möglichst mit Gegenwind hin und mit Rückenwind zurück. Heute hat das sehr gut geklappt, besser als beim letzten mal. Da der Wind von Osten kam, bin ich wieder zur Tschechischen Grenze gefahren. Bei Westwind geht es dann meistens in Richtung Meißen.

Die Mauerreste hinter Stadt Wehlen. Ich bin überzeugt, dass es sich um einen alten Steinbruch handelt, sicher bin ich mir aber nicht.



An der Tschechischen Grenze wird momentan gebaut, die Arbeiter haben mich aber problemlos durchgelassen.



Von Tschechien, Blick in Richtung Großer Winterberg.



In Richtung Bad Schandau.





Hier ist eine Tafel aufgestellt worauf erklärt wird, dass Caspar David Friedrich an dieser Stelle einen Steinbruch gezeichnet hat. Der Felsen im Hintergrund müsste der Teufelsturm sein.



Länge der Tour: 101 Kilometer
Gesamter Anstieg: 338 Meter

Kleine Wanderung an der Elbe

Samstag, 14. März 2020
Dresden Blasewitz und Dresden Tolkewitz

































Fahrradtour bei Wind und Regen

Montag, 9. März 2020
Fahrradtour bei Wind und Regen

Ende April geht es wieder zum Spreewaldmarathon nach Lübben. Als Training hatte ich mir heute 100 Kilometer vorgenommen. Das reicht von meiner Wohnung genau bis zur Tschechischen Grenze hinter Schöna und zurück. Die Grenze befindet sich an der Stelle, wo der Gelobtbach in die Elbe mündet. Eigentlich eine schöne Rennradtour, wenn denn nicht der fürchterliche Gegenwind wäre. Die ersten 50 Kilometer habe ich wacker gekämpft, dann habe ich mich auf die Rückfahrt gefreut, denn der Wind müsste ja eigentlich von hinten kommen. Müsste!!, das tat der aber nicht, denn er drehte auf westliche Richtung, so dass ich wieder gegen den Wind strampeln musste. Dazu gesellte sich ein fürchterlicher Nieselregen, der bis nach Hause nicht aufhören wollte. So hatte ich mir die Tour heute nicht vorgestellt.





Eigentlich paßt mein Fahrrad ganz gut zur Tschechischen Grenze.





Länge der Tour: genau 100 Kilometer

Neues Hobby - Astronomie

Sonntag, 8. März 2020
Neues Hobby - Astronomie

Ein neues Hobby stimmt nicht ganz, es ist eine wiederentdeckte Leidenschaft. Schon als Kind hatte ich mir ein Teleskop aus einem Brillenglas mit 1000mm Brennweite und einem Mikroskop-Okular 10mm Brennweite gebastelt. Damit war eine Vergrößerung von 100fach möglich, womit ich Krater auf dem Mond beobachten konnte. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist heute natürlich vieles machbar, was damals undenkbar gewesen wäre. Über den Astroshop habe ich mir ein Bresser-Teleskop mit 800mm Brennweite und 200mm Öffnung bestellt, dazu ein Okular 26mm und 9mm.



Jetzt ist erst einmal Einarbeitung in die Materie angesagt. Dazu gesellt sich noch folgendes Buch hinzu:



Den Mond konnte ich bisher noch nicht fotografieren. Entweder er befand sich nicht vor meinem Fenster oder das Wetter war schlecht. Letzteres traf fast immer zu!! Heute Morgen schien endlich mal die Sonne, so dass ich wenigstens diesen schönen Himmelskörper vor die Linse nehmen konnte.

Das Foto ist eine sogenannte Okularprojektion. Mit einem T2-Adapter für Canon EOS 6D konnte ich meine Kamera direkt an das Teleskop montieren, im Okularauszug befindet sich das Okular mit 26mm Brennweite. Damit ergibt sich eine Vergrößerung von etwa 30fach. Links oben im Foto erkennt man einen Sonnenfleck, der bei dieser Vergrößerung recht gut zum Vorschein kommt.



Das zweite Foto entstand durch eine Fokalprojektion, was bedeutet: das Teleskop fungiert als ein 800mm Teleobjektiv, und das Bild wird direkt auf dem Sensor der Kamera abgebildet, womit die Vergrößerung etwas kleiner ist. Der Sonnenfleck ist noch sichtbar, aber bei weitem nicht so gut wie in der 30 fachen Vergrößerung. Mit dem 9mm Okular ist eine fast 90 fache Vergrößerung möglich. Leider kann ich damit noch keine Aufnahmen machen, weil mir der nötige Adapter fehlt. Wenn ich mal sehr viel Geld übrig haben sollte, dann leiste ich mir ein Sonnen-Teleskop. Leider kosten die Dinger ab 3000 Euro!! Nee, das ist mir noch zu heftig. Man kann damit aber sehr schöne Fotos im H-Alpha-Bereich machen.

Der Mond am 8. März

Sonntag, 8. März 2020
Der Mond am 8. März

Heute am zeitigen Morgen konnte ich diese Mondaufnahme machen. Verwendet habe ich dazu nichts weiter als ein ganz normales 300mm Teleobjektiv und die EOS 6D von Canon. Ist doch erstaunlich, was mit dieser kleinen Vergrößerung schon alles zu sehen ist.



Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 2

Donnerstag, 5. März 2020
Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 2

Die Wanderung geht weiter. Es folgt die Strecke vom Triebenberg zum Doberberg, über den Jagdweg entlang der Borsberghänge bis nach Pillnitz und von dort zurück auf der linken Elbseite nach Dresden Tolkewitz.

Unterhalb des Triebenberges hat man diese herrliche Aussicht in Richtung Lausitz, Sächsische Schweiz und Erzgebirge.





Der Doberberg kommt in Sicht.

 

Ankunft am Doberberg und Blick in Richtung Hoher Schneeberg. Auf dem Berg befindet sich ein großes Holzkreuz, eine Schutzhütte und ein Ehrenhain für die Gefallenen des ersten Weltkrieges.

 



Blick in Richtung Lausitz mit dem Valtenberg, davor die Burg Stolpen.



Der Borsberg von oben. Auf dem zweiten Foto ist die neue Autobahn zu sehen, im Hintergrund die Sächsich - Böhmische Schweiz. Auffällig vor allem der Rosenberg. Kaltenberg und Jedlova sind zu erahnen.

 

Blick auf den Triebenberg und Napoleonstein bei Weißig. Ganz rechts ist der Keulenberg zu sehen (erstes Foto).

 

Panoramablick in Richtung Sächsisch - Böhmische Schweiz, außerdem Kreibitzer Gebirge und Zittauer Gebirge.



Panoramablick in Richtung Westlausitz und Oberlausitz.



Hier kann man sehen, dass der Streckenverlauf für die neue Autobahn bereits abgesteckt wurde. Ein Disaster für die Umwelt, denn die Straße wird den Doberberg direkt durchschneiden. Die herrliche Landschaft ist damit für immer verloren.



Und nun geht geht es stramm in Richtung Jagdweg und Leitenweg unterhalb des Borsberghanges.

 

Der Jagdweg ist berühmt für seine 10 Brücken, die die Wettiner auf der Fahrt von Pillnitz zu ihren Jgdgebieten in der Sächsichen Schweiz benutzten. In der Regierungszeit des Kurfürsten Friedrich August III. wurden die Wege zwischen 1780 und 1789 ausgebaut. Die Hohe Brücke (Nummer 10) ist die größte Brücke am Jagdweg.





Und hier noch ein paar Fotos aus der Luft. Sie entstanden in Nähe des Triebenberges.



 

 

 

 

Über den Weinbergweg in Oberpoyritz geht es zurück nach Pillnitz. Zu bewundern gibt es etliche schöne alte Bauernhöfe und andere Gebäude. Trotzdem finde ich den Weg oberhalb der Weinberge schöner. Na ja, egal wo man wandert, es ist überall schön.

 

Die Wanderung ist fast geschafft. An der Fähre in Laubegast schließt sich das Ringlein. Eine äußerst anspruchsvolle aber auch sehr schöne Tour. Absolut zu empfehlen, vor allem wenn das Wetter schön ist.



Die Strecke: Dresden Tolkewitz, Laubegast, Pillnitz, Friedrichsgrund, Meixmühle, Borsberg, Zaschendorf, Triebenberg, Doberberg, Jagdweg, Leitenweg, Weinbergweg, Oberpoyritz, Pillnitz, Fähre, Elberadweg, Tolkewitz.
Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 600 Meter
Download: GPX-Datei Borsberg - Triebenberg - Doberberg



Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 1

Mittwoch, 4. März 2020
Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 1

Da die Wanderung sehr lang ist, unterteile ich sie wieder in zwei Teile. Es handelt sich um die Tour 17 aus dem Wander - & Naturführer Dresden und Umgebung - Teil 1 - Berg - & Naturverlag Peter Rölke. Im Buch ist sie ab Pillnitz mit einer Länge von 17 Kilometer angegeben. Sie kann aber auch einzeln als Tour 15 oder 16 gewandert werden. Ich finde die lange Strecke schöner.

Für mich ist aber der Start in Dresden Tolkewitz, und ich werde erst einmal nach Pillnitz laufen. Zunächst auf der linken Elbseite bis zur Fähre in Laubegast.



 

Mit der Fähre geht es hinüber auf die andere Elbseite. Hier ein Blick auf den Fernsehturm und auf Dresden-Laubegast.

 

Im Trockendock der Laubegaster Werft befindet sich im Moment der Schaufelraddampfer Leipzig und Pillnitz.





Die Elbe führt im März ein leichtes Hochwasser.



Und nun bin ich nach etwa 6 Kilometer in Pillnitz angekommen. Hier die Kapelle Maria am Wege an der Dresdner Straße



Schönes Haus am Weg in den Friedrichsgrund, mit dem Drachen Meix als Wetterfahne.



Und nun befinden wir uns bereits im Friedrichsgrund. Ein sehr angenehm zu laufender Weg in Richtung Meixmühle.

 

Ankunft an der Meixmühle. Die 1903 errichtete Drachenburg, heutzutage leider verfallen.



In der Meixmühle selber gibt es noch Gastronomie. Beim Adventure Walk 2019 befand sich hier der erste Verpflegungspunkt.



Hat man den Friedrichsgrund durchquert, ist es nicht mehr weit bis zum Borsberg. Leider hat die Gaststätte schon lange geschlossen.



Die Triangulationssäule auf dem Borsberg.



Auf dem Berg befand sich ein hölzerner Aussichtsturm, dessen Reste vor ein paar Jahren noch zu sehen waren. Heute hat man nur noch vom Rande des Borsi eine schöne Aussicht.



Über Zaschendorf gelangen wir zum Triebenberg. Der schöne Feldweg geht leider über in einen Betonplattenweg. Oben vom Berg hat man eine grandiose Aussicht.



Der Blick auf Dresden. Bei ganz klare Sicht ist sogar der Collmberg zu sehen, heute leider nicht.



Blick auf die Sächsische Schweiz, Rosenberg, Kreibitzer Gebirge, Zittauer Gebirge und Lausitz mit Valtenberg (links). Unterhalb des Valtenberges ist die Burg Stolpen zu sehen.



Die Westlausitz mit Keulenberg, Schleißberg, Schwedenstein, Ohorner Steinberg und Hochstein.



 

Der Weg in Richtung Doberberg. Auch hier immer wieder schöne Blicke auf Erzgebirge, Sächsische Schweiz usw.

 

Der Valtenberg in der Lausitz, darunter die Burg Stolpen. Auf dem anderen Foto ist der Schleißberg und Schwedenstein in der Westlausitz zu sehen.

 

Die Wanderung geht im nächsten Teil weiter.

Die Strecke: Dresden Tolkewitz, Laubegast, Pillnitz, Friedrichsgrund, Meixmühle, Borsberg, Zaschendorf, Triebenberg, Doberberg, Jagdweg, Leitenweg, Weinbergweg, Oberpoyritz, Pillnitz, Fähre, Elberadweg, Tolkewitz.
Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 600 Meter
Download: GPX-Datei Borsberg - Triebenberg - Doberberg



Dresden von oben

Sonntag, 1. März 2020
Dresden von oben

Zum Sonntag gibt es heute ein paar Fotos von Dresden. Das sind natürlich keine Drohnenfotos. Wo mein Standpunkt war, verrate ich aber nicht.